1.Petrus Vers 4 vo 5
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Petrus Värs 4 vo 5
4:1 Do Christus als Mensch glitte het, rüschtet au ihr mit dr gliche Iistellig. Denn wer als Mensch glitte het, het vu Sinde abglah,
2 damit er de Rest vo sinere Ziit als Mensch nüme für menschlichi Wünsch läbt, sondern defür Gottes Wille uszfüehre.
3 Denn ihr hän äich in dr vergangene Ziit gnueg nohch em Wille vu dr andere Völker grichtet, als ihr äich immer wieder Dreistigkeite erlaubt hän, unzügleti Leidschafte, Betrunkeheit, wildi Partys, Trinkglogge und gsetzlose Götzenddienst.
4 Es befremdet sie, dass ihr nöd wiiter ufem gliiche verchaufed Niveau mit ihne mitlaufed, und drum läsed sie über eu.
5 Die Lüüt werded aber am Rächeschaft geh wo parat isch über d Lebende und die Tote Gricht z halte.
6 Deshalb isch die gueti Botschaft jo au de Tote bekannt gmacht worde, damit sie, obwohl sie vom Standpunkt vo de Mensche us ufgrund vo Üsserlichkeite beurteilt werdet, vom Standpunkt Gottes us in Übereinstimmig mitem Geist chöne lebe.
7 Doch s End vo allne Sache isch nöch. Het doher es guets Urteilsvermöge und sind wachsam was Gebete ahgeit.
8 Vor allem hend tüüfi Liebi zunenand, denn Liebi deckt en Mängi vo Sünde zue.
9 Seid gastfründlich underenand, ohni eu z beklage.
10 Setzt eui Gabe i dem Usmass ii, wie jede sie becho het, indem ihr enand als gueti Verwalter vo de unverdiente Güte dient, wo uf verschiedeni Wiis zum Uusdruck chunnt.
11 Wenn öpper redet, söll er wie öpper redet de Ussprüch vo Gott üsseret. Wenn öpper dient, sölls vo de Chraft abhängig si wo Gott git, damit Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht wird. Ihm gebühre d Herrlichkeit und d Macht für immer und ewig. Amen.
12 Ihr Liebe, wundered eu nöd, wänn ihr dur Prüefige wie mit Füür erprobt werded, als wär das öppis ungewöhnlichs.
13 Freued eu vielmeh wiiter drüber, i welem Usmass ihr a de Leide vom Christus Ateil hend.t Denn chönd ihr eu au während de Offebarig vu sinere Herrlichkeit freue und juble.
14 Wenn ma äich wägä däm Name Chrischti beleidigt, sin ihr glücklich, wel dr Geischt dr Herrlichkeit, ja dr Geischt Gottes, uf äich rueht.
15 Allerdings söll niemert vo euch liide, will er en Mörder oder en Dieb isch, will er Schlächts tuet oder sich i d Aglägeheite vo anderne Lüüt imischt.
16 Leidet er doch, will er Chrischtus isch, söll er sich nöd schäme, sondern Gott wieter verherrliche, während er dä Name treit.
17 Denn jetzt isch die feschtgleiti Ziit, dass s'Gricht bim Huus Gottes afangt. Wänn's jetzt zerscht bi eus afangt, wie wird's dänn mit däne usgah, wo nöd uf die gueti Botschaft Gottes ghöret?
18 "Und wenn de Grächti mit Mühe rettet wird, was wird denn erst mit em Gottlose und em Sünder passiere?"
19 Deshalb sölled alli, wo in Übereinstimmig mit em Wille Gottes liidet, sich wiiterhin em treue Schöpfer avertraue, während sie Guets tüend.