3.Johannes 1 vo 1
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Johannes
1 De älter Maa a de gliebte Gạjus, woni würkli liebe.
2 Liebe Fründ, ich bätte drum, dass es dir wiiterhin i jedere Hisicht guet goht und du gsund bliebsch, so wies dir jetzt scho guet goht.
3 Denn ich han mich sehr gfreut als Brüeder cho und bezügt, dass du a de Wahrheit festhaltisch, ja du bliibsch ufem Wäg vo de Wahrheit.
4 Nüt bereitet mir grösseri Fröid als zghöre, dass mini Chind uf em Wäg vo de Wahrheit bliibed.
5 Liebe Fründ, du bewisisch dini Treui dur das wo du für d Brüeder tuesch, obwohl du sie nöd kennsch.
6 Sie händ vor de Versammlig vo dinere Liebi brichtet. Wänn sie wieder abriised, dänn seig ihne bitte uf en Art und Wiis behilflich wo Gott gfallt.
7 Denn weg sim Name händ sie sich uf de Wäg gmacht und sie händ vo de Lüüt us andere Völcher nüt agnoh.
8 Drum simmer verpflichtet, Mensche wie ihne Gastfründschaft z'erwiese, damit mer zu Mitarbeiter ide Wahrheit werded.
9 Ich han eppis ad Versammlig gschriebe, aber Diotrẹphes wo under ihne gern a erster Stell wott stoh, nimmt vo eus nüt mit Respekt ah.
10 Deshalb wird ich wenn ich chume druf uufmerksam mache was er tuet: dass er boshafts Gerede über eus verbreitet. Und demit nöd zfride, heisst er au d Brüedere nöd respektvoll willkomme. Und die wo sie willkomme heisse möchtet, versuecht er drah z hindere und us de Versammlig usezwerfe.
11 Lieber Fründ, nimm der keis Bispiel am Schlächte sondern am guete. Wer Guets tuet stammt vo Gott. Wer Schlächts tuet, het Gott nöd gseh.
12 Demẹtrius isch es guets Zügnis usgstellt worde – vo ihne allne und au vo de Wahrheit selber. Ja, au mir stelled ihm das Zügnis us, und wie du weisch, isch es wahr.
13 Ich hett der no vieles zschriebe, aber ich möcht der nöd wiiter schriebe mit Tinte und Feder.
14 Ich hoffe jedoch, Dich bald zgseh und mir werded vo Agsicht zu Agsicht redä.
Ich wünsch dir Friede!
Die Fründe lönd dich grüesse. Grüess die Fründe persönlich vo mir.