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Lukas 9 vo 24

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 9 vo 24

9:1 Dänn hät er de Zwölf zemme gheisse und hät ene Macht und Autorität über all Dämọnen und die Macht chrankheite z heile.

2 Er het sie usgschickt, s'Königrich Gottes z' predige und Chranke gsund z'mache.

3 "Nähmet für unterwägs nüt mit", wies er sie aah, "weder en Stab no en Provianttäsche no Brot no Geld und au kei zuesätzlichs Gwand.

4 Doch wo immer ihr ines Huus iitretted, det blibed und vo det gaht wiiter.

5 Und womer eu nöd ufnimmt, da schüttled bim Verlasse vo de Stadt de Staub vo eune Füess als Warnig für d Bewohner."

6 Da sinds los gange und durs Gebiet vo Dorf zu Dorf zoge, händ überall die gueti Botschaft bekannt gmacht und händ Chranki gheilt.

7 Das alles isch au Herodes cho, em Bezirksherrscher, z Ohre, und er isch zimli irritiert gsi, will die einte gseid hend, Johạnnes seig vo de Tote uferweckt worde,

8 die andere, elịa seig erschine, und no anderi, en Prophet vo früener seig uferstande.

9 Herodes wundert sich: "Ich habe Johạnnes doch enthaupten lassen. Wer isch denn bloss dä Maa, wo ich das alles ghöre?" Er hät en drum wele unbedingt gseh.

10 Wo d Aposchtel zrugg cho sind, händ sie Jesus verzellt, was sie alles gmacht händ. Danach het er sie mitgnoh und sich id Stadt Betsaida zruggzoge, um elei zsi.

11 Mol vieli erfahre devo und händ ihm gfolgt. Er hät sie fründlich empfunde, hät ene vo Gottes Königrich verzellt und d'Kranke gheilt.

12 Denn isch de Tag allmählich z End gange und die Zwölf sind cho und hend zue ihm gseit: "Schick d Lüt weg, damit sie sich in de Dörfer ringsum und ufem Land e Unterkunft chönd go sueche und Proviant beschaffe, denn do dusse simmer amene abglägene Ort."

13 Er het erwideret: "Gänd ihr ihne öppis z'ässe", wo sie gseid händ: "Mir händ nur fünf Brot und zwei Fisch. Ussert vilicht, mir gönd sälber go chaufe für alli Esse."

14 Es sind nämlich um die 5000 Maa gsi. Er het jetzt zu sine Jünger gseit: "Sorgt defür, dass sie sich i Gruppe vo ungefähr 50 zämesetzed."

15 Das händs gmacht und alli händ sich gsetzt.

16 Er het etze die fünf Brot gno und die zwei Fisch, het zum Himmel blickt und segnet sie. Denn het er d Brot brocht und het sie de Jinger glängt, damit sie de Lüt gä het.

17 Alli ässe und sind satt worde. Die übrig bliebne Stück sammlet mer ii und füllt demit zwölf Chörbe.

18 Spöter, won er ällei bätet het, sind die Jünger zue ihm cho, und er het si gfragt: "Für wen halte die Lüt mich?"

19 Sie antwortet: "Für Johạnnes de Täufer. Aber anderi säged: Elịa, und no anderi säge: E Prophet vo früener isch uferstande."

20 Do het er si gfragt: "Und ihr, für wer haltet ihr mich?" Petrus het zur Antwort geh: "Für den Christus Gottes."

21 Nachher weis er sie inere ärnste redet das niemerem z'säge.

22 Er hät dezue gführt: "Der Menschensohn muss viel durchmache und von den Ältesten, Oberpriester und Schriftgelehrten abglehnt werden, man wird ihn umbringen, und am dritte Tag wird er auferweckt werden."

23 Dänn hät er no zu allne gseit: "Wer en Nachfolger vo mir sii will, muess sich sälber verlügnet, Tag für Tag sin Marterpfahl neh und mir ständig folge.

24 Denn wer sis Läbe will rette, wird's verliere, aber wer sis Läbe minetwäge verlürt, de wird's rette.

25 Was bringts eim Mensch scho wenn er die ganz Welt gwünnt aber sich selber verlührt oder sich zgrunde richtet?

26 Denn wer sich für mich un mini Wort schämt, fir den wird sich de Menschensohn schäme, wenn na in sinere Herrlichkeit un de heilige Engel kummt.

27 Doch ich versichere euch: Einigi vo dene wo do stönd, werded uf kein Fall sterbe, ohni s Königrich Gottes gseh z ha."

28 Und so hät er gno, öppe acht Täg nachdem er das gseit hät, Petrus, Johạnnnes und Jakobus mit und isch uf en Berg gstiege zum bätte.

29 Bim Bätt het sich s'Usgseh vo sim Gsicht veränderet und sini Chleidig isch strahlend wiis worde.

30 Uf eimol händ sich zwei Manne mit ihm unterhalte – Moses und Elịa. 31 Sie erschine in Herrlichkeit und schwätze über sin Weggang, wo sich in Jerusalem an ihm erfülle sötti.

32 Petrus und die andere sind vom Schlaf überwältigt worde, doch wo sie wieder hellwach gsi sind, händ sie sini Herrlichkeit gseh und die zwei Manne wo bi ihm gstande sind.

33 Wo nen die beide Manne grad hend welle verlah, het de Petrus zu Jesus gseit: "Lehrer, wie guet das mir da sind! Lönd eus drei Zelte ufbaue: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa" Er het nöd gwüsst was er da gredet het.

34 Doch während er das gseit het, het sich e Wulke bildet und bedeckt sie. Wo die Wolke sie iihüllt het, hend sie Angst übercho.

35 Denn isch e Stimm us de Wolke cho: "Das isch min Sohn, wo userwählte. Höret uf ihn!"

36 Wo die Stimm gseit hät isch Jesus wieder elei gsi. Die Jünger händ das Ganze für sich bhalte und verzellt damals niemertem was sie gseh händ.

37 Am Tag druf sinds de Berg durab gange und e grossi Menschemengi isch Jesus entgägecho.

38 Uf einisch en Maa us de Mengi gruefe: "Lehrer, ich bitte dich, en Blick uf min Sohn z werfe – ich han nur de einti!

39 Es Geist packt ihn und er fangt plötzlich ah schreie, wird in Krämpf gstürzt und het Schuum vor em Muul. De Geischt verletzt en und loht en nöd so liecht wieder los.

40 Ich han dini Jünger bätte ihn usztriebe, aber sie händs nöd chönne."

41 Als Reaktion druf hät Jesus gseit: "Was für eine ungläubige, verdreht Generation! Wie lang muess ich na bi eu blibe und eu ertrage? Bring din Sohn her."

42 Sogar wo de Bueb nöcher cho isch, het de Dạ̈mon en uf de Bode gschluderet und en mit heftige Chrämpf plaget. Doch Jesus isch de böse Geischt aagfahre, het de Junge gsund gmacht und het en sim Vater zrugg geh.

43 Alli händ nur so gstunke über die grossi Macht Gottes.

Während sich d Lüüt über all sini Tate wundered, het er zu sine Jünger gseit:

44 "Höred guet zue und merked eu die Wort, denn de Menschensohn wird a Mensche verrate."

45 Doch sie hän nit verstande, was er da gseit het. Es isch ihne verborge gsi, damit sie s nit begriffe, und sie trout sich au nit nachefroge.

46 Nochane afo diskutiere wer vo ihne wohl de Grössti seg.

47 Da Jesus gwüsst het was sie i ihrem Herz überleit hend, het er es Chind gnoh, hets näbed sich gstellt

48 un sait: "Wer in minem Name des Kind ufnimmt, der nimmt mi au uf. Un wer mich ufnimmt, nimmt au den uf, der mich gschickt het. Denn wer sich unda äich alle dämütig vuhaltet, der isch gross."

49 Als Reaktion druf hät de Johạnnes gseit: "Lehrer, mir händ gseh wie öpper di Name benutzt hät zum Dämọnene ustriibe. Mir händ ihn versuecht, ihn drah z'hinderä, will er dir nöd mit eus zämme folgt."

50 Jesus entgägnet: "Hinderet ihn nöd dra, denn wer nöd gege eu isch, isch für eu."

51 Da die Täg vo sinere Himmelfahrt nöcher cho sind, isch er entschlosse gsi, nach Jerusalem z'gah.

52 Er schickti Bote vorus, wo ines samarịtisches Dorf gange sind, um Vorbereitige für ihn z treffe.

53 Doch mer en nöd ufgnoh, will er fescht vor gha het, nach Jerusalem z'gah.

54 Wo die Jünger Jakobus und Johạnnnes das gseh händ, händ sie gfröget: "Herr, wotsch, dass mer Füür vom Himmel herabrüefed und sie vernichted?"

55 Doch er dräit sich um und het ihne deswege vorhaltige gmacht.

56 Drufhin sinds in es anders Dorf gange.

57 Underwägs het öpper zu ihm gseit: "Ich folg dir, wo du au gosch."

58 Doch Jesus erwideret: "D Füchs händ ihren Bau und die Vögel vom Himmel ihres Nest, aber de Menschensohn hät keis eigets Dihei."

59 En andere Maa hät er uufgforderet: "Folg mer noche!", doch de entgägnet: "Herr, erlaub mer, dass ich zerscht gang und mi Vater begrabe."

60 Druf hät Jesus gseit: "Lass die Tote ihri Tote Begrabe, du aber gang und mach s'Königrich Gottes wit und breit bekannt."

61 No en andere gseid: "Ich werd der folge, Herr, doch erlaub mer zerscht, mich vo dene zverabschiede, wo i mim Huus sind."

62 Jesus erwideret: "Niemert wo sini Hand a de Pflug legt und hinedra blickt, eignet sich für Gottes Königrich."