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Ruth 1 vo 4

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Ruth 1 vo 4

RUTH

1:1 Zu de Ziit wo die Richter Rächt gsproche hend, het en Hungersnot im Land usbrocht. Do het en Maa mit sinere Frau und sin beide Söhn vo Bẹthlehem in Juda weggloh und sich als Fremde im Landa Mọab nieder loh.

2 De Maa hät Elimẹlech gheisse, si Frau Nọomi und sini beide Söhn händ Mạchlon und Kịljon gheisse. Sie sind us Ẹphrath gsi, us Bẹthlehem in Juda. Schliesslich sinds nach Mọab cho und bliibed det.

3 Nach einige Ziit isch Nọomis Maa Elimẹlech und si isch mit ihrne beide Söhn zruggblibe.

4 Die Manne händ spöter die Moabịterinne ghürate Ọrpa und Ruth. Si händ öppe zäh Jahr dete glebt.

5 Dänn sind au die zwei Söhn Mạchlon und Kịljon gstorbe, so dass d Frau ohni ihri beide Chind und ihre Maa zrug blibe isch.

6 Da sie ghört het, dass Jehova sim Volk wieder Beachtig gschänkt het und es mit Nahrig versorgt het, het sie sich mit ihrne Schwigertöchtere vo Mọab us uf de Rückweg gmacht.

7 Zäme mit ihrne beide Schwiegertöchtere het sie de Ort verlore, wo sie gläbt het. Als sie uf de Stross in Richtig Juda underwägs gsi sin,

8 het Nọomi zu ihrne Schwiegertöchtere gseit: "Göhnd doch is Huus eurer Müetter zrug. Jehova zeiged eu loyali Liebi, so wie ihr sie de verstorbni Männer und mir zeiged händ.

9 Möge Jehova eu Sicherheit und Geborgeheit im Huus eurer Manne lafinde. Dänn küsst sie die beide und sie brüelet luut.

10 Immer wieder händs zu ihre gseit: "Nei, mir gönd mit dir zu dim Volk.

11 Doch Nọomi hät gseit: "Kehrt um, mini Töchter. Warum wäred ihr mit mir gah? Chani öppe no Söhn becho wo eui Männer chönted wärde?

12 Kehrt um, mini Töchter. Goht, ich bi z alt zum Hüürate. Sälbscht wenns no Hoffnig würd gä dasi hüt Nacht en Ehemaa finde und no Söhn bechume,

13 würed ihr warte bis sie erwachse sind? Würded ihr für sie so lang ufs hürate verzichte? Nei mini Töchter. Es tuet mer bitter leid für eu, dass sich Jehovas Hand gege mich gwandt hät.

14 Und wieder hüüle sie luut. Dänn küsst Ọrpa ihri Schwiegermuetter und gaht weg. De Ruth isch aber bi Nọomi bliebe.

15 Do het Nọomi gseit: "Lueg doch, dini Schwägerin gaht zu ihrem Volk und zu ihrne Götter zrug. Gang doch mit ihre."

16 Ruth entgägnet: "Dräg mich nöd, dich zverlah und umzkehre. Woher du gasch wird ich gah, und wo du die Nacht verbringsch wird ich die Nacht verbringe. Din Volk wird mis Volk sii und din Gott mein Gott.

17 Wo du stirbsch wird ich sterbe und det wird ich au begrabe werde. Jehova sölls mir dopplet zrugg zahle wenn irgendöppis anders als de Tod eus sött trenne."

18 Als Nọomi het gseh, dass d Ruth unbedingt mit ihre het welle go, het sie nümm versuecht, sie umzstimme.

19 Da sind beidi witer gange bis uf Bẹthlehem. Wo sie det aacho sind, griegt die ganz Stadt in Ufregig, und die Fraue hend gseit: "Ist das Nọomi?"

20 "Nennt mich nicht Nọomia", het sie erwideret. "Nennt mich Mạrab, denn de Allmächtigi het mir s Läbe sehr bitter gmacht.

21 Woni wägzoge han ich alles gha und jetzt laht Jehova mich mit leere Händ zrug cho. Warum sölled ihr mich Nọomi nänne, wänn sich doch Jehova geg mich gstellt und de Allmächtigi Unglück über mich bracht hät?

22 So kehrt Nọomi mit ihrer moabịtische Schwiegertochter Ruth us Mọab zrug. Wo sie in Bẹthlehem aacho sind, het grad d Gerschteernti aagfange.