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1.Korinther 14 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 14 vo 16

14:1 Jagt de Liebi noche, doch bemüht eu au ständig um d Gabe vum Geischt, vorallem aber drum, dass ihr chönd propheziere.  ‐ Jagd de Liebi noche, doch bemühed eu au ständig um d Gabe vum Geischt, vor allem aber drum, dass ihr propheziere chönnd.

2 Denn wer in eina Zunge schwätzt, sait nit zue Mensche, sundern zue Gott, denn nemads härt zue, obwohl er heiligi Gheimnis durch d Geischt üsseret.

3 Wer aber prophezeit, baut uf und ermuetigt und tröschtet die Mensche durch das wo er seit.

4 Wer inere Zunge redet, baut sich selber uf, wer aber prophezit, baut e Versammlig uuf.

5 Ich hett gern das ihr alli i Zunge redet, doch wärs mir no lieber das ihr propheziit.  Ja, wer prophezit, isch grösser als de, wo in Zunge schwätzt, s isch denn, er leit's au us, damit d'Versammlig ufbaut wird.

6 Agno, ich wür jetzt cho und i Zunge zu eu rede, Brüeder was wür ich eu Guets tue wenn ich eu nöd entweder e Offebarig oder Erkenntnis oder e Prophhezeig oder e Lehr mitteile wür?

7 Es isch wie mit unbelebte Sache wo en Klang erzüged, öppe en Flöte oder en Harfe. Wänn zwüschet de Tön käi Intervall isch, wie söll mer erkenne, was uf de Flöte oder uf de Harfe gspilt wird?

8 Und wänn us de Trompete es undütlichs Signal ertönt, wer wird sich für d Schlacht bereit mache?

9 Genauso isches wenn ihr mit de Zunge Wort füered wo nöd liecht z verstah sind. Wie söll mer da wüsse was gseit wird? Ihr werdet tatsächlich id Luft rede.

10 Es git uf de Welt viel verschiedeni Arte z rede und keini isch ohni Bedütig.

11 Wenni jetzt de Sinn vom Gsäget nöd verstah, bin ich für de Redende en Usländer, und de Redendi isch für mich en Usländer.

12 So isches au mit eu. Da ihr iifrig nach de Gabe vom Geischt strebed, bemüehed eu d Gabe im Überfluss z ha wo d Versammlig ufbaue.

13 Wer drum inere Zunge redet, söll drum bätte, dass ers chan uslege.

14 Weni nämlech inere Zunge bätte, de isches mini Gabe vom Geist wo betet, doch mis Verstand isch unproduktiv.

15 Was isch also ztue? Ich will mit de Gabe vom Geist bätte, aber ich will au mit mim Verstand bätte. Ich will mit de Gabe vom Geischt Lobgsäng astimme, aber ich will au mit mim Verstand Lobgsäng astimme.

16 Denn wenn dü mit äre Gabe vum Geischt Gott preisch, we soll en gwöhnliche Mensch in äire Mitti zue dinere Dankesäusserig "Ame" sage, wo er doch nit weiss, was dü saisch?

17 Du bedanksch dich zwar uf hervorragendi Wiis, aber de ander wird nöd ufbaut.

18 Ich dank Gott, dass ich in meh Zunge rede als ihr alli.

19 Denoch würdi inere Versammlig lieber 5 Wort mit mim Verstand rede um au anderi z unterrichte als 10'000 Wort innere Zunge.

20 Brüeder, werded nöd z chliini Chind was eues Verständnis agaht, sondern sind chliini Chind im Hiblick uf Schlächtigkeit. Werded Erwachseni was eues Verständnis agaht.

21 Im Gsetz staht: Mit de Zunge vo Usländer und mit de Lippe vo Fremde wird ich zu dem Volk rede, aber nöd emal dänn werded sie uf mich ghöre, seit Jehova.

22 Somit sind Zunge keis Zeiche für die Gläubige, sondern für die Ungläubige, während s Prophezeie nöd für die Ungläubige, sondern für die Gläubige isch.

23 Wenn also die ganz Versammlig amene Ort zämechunnt und alli i Zunge rede und Gwöhnlichi Mensche oder Ungläubigi inechömed, werded sie denn nöd sege, dass ihr de Verstand verlore hend?

24 Wänn ihr aber alli Propheziit und en Ungläubige oder en Gwöhnliche Mensch inechömed, wird er dur das wo ihr seit, zrechtgwiese und genau beurteilet.

25 Dänn wird offebar, was i sim Härz verborge isch, sodass er niederfalle, Gott abäte und erchläre wird: "Gott isch würkli unter eu.

26 Was isch also ztue Brüedere? Wenn ihr zämechömed, hät eine en Psalm, en andere hät e Lehr, en andere hät e Offebarig, en andere redet in ere Zunge und wieder en andere hät e Uslegig. Alles söll gschiige, damit ihr ufbaut werded.

27 Wenn öpper inere Zunge redet, söll das uf höchstens zwei oder drü Persone beschränkt si, und zwar nachenand. Au sölls öpper uslege.

28 Isch jedoch niemert da wo s uusleit, söll de Beträffendi i de Versammlig schweige und zu sich selber und zu Gott rede.

29 Vo de Prophete sölled zwei oder drü rede, und die andere sölled usefinde was es bedütet.

30 Het jedoch en andere wo dasitzt, en Offebarig, dänn söll de erst Redner schweige.

31 Ihr chönd ja alli nachenand prophezeiä damit alli öppis lerne und ermuetigt werded.

32 Die Prophete müend sich beherrsche, wenn sie ihri Geistesgab nutzed.

33 Denn Gott isch nöd en Gott vo de Unordnig, sondern vom Friede.

Wie i allne Versammlige vo de Heilige

34 sölled d Fraue i de Versammlige schwiege, denn es isch ihne nöd erlaubt zrede. Sie sölled sich vielmeh underordne, wie es au s Gsetz seit.

35 Wenns öppis wänd lerne, sölleds dehei ihri Manne fröge, denn es ghört sich nöd das e Frau i de Versammlig redet.

36 Isch das Wort Gottes öppe vo eu usgange oder hets öbbe nur eu erreicht?

37 Wenn öpper denkt, dass er en Prophet isch oder e Geistesgab het, söll er anerkenne, dass das wo ich eu schriebe, es Gebot vom Herr isch.

38 Falls öpper das jedoch missachtet, wird er missachtet.

39 Strebt also ständig nachher zprophezeze, mini Brüedere, aber verbütet nöd s Zungerede.

40 Mol laht alles aständig und geordnet.