3.Moses 14 vo 27
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 14 vo 27
14:1 Jehova het wiiter zu Moses gseit:
2 "Folgendes Gsetz söll für en Ussätzige gälte a dem Tag woner für rein erchlärt wird. Er söll zum Prieschter bracht werde.
3 De Prieschter sell usem Lager use gah und en undersueche. Isch de Uussätzig vom Uussatz gheilt,
4 söll en de Prieschter awiise, für sini Reinigung zwei lebende reini Vögel, Zederholz, Karmesinrotes Garn und Ysop z bringe.
5 De Prieschter söll de einte Vogel über eme Tongefäss töte lo, wo früsches Wasser enthaltet.
6 De läbend Vogel söll er zäme mit em Zäderholz, em Karmesinrote Garn und em Ysop is Bluet vom Vogel tauche, wo über em frische Wasser umbrocht worde isch.
7 Denn söll er dä wo sich vo ussatz reinigt, siebemol mitm bluet bespritze und ihn für rein erkläre. De lebendig Vogel söll er uf em offene Feld freilah.
8 De sich Reinigende söll sini Chleider wäsche, all sini Hoor abrasiere und sich im Wasser bade, und er söll dri sii. Nachher chan er is Lager cho, aber er söll sibe Täg usserhalb vo sim Zelt bliibe.
9 Am siebte Tag söll er sich d Hoor uf em Chopf und am Chüni sowie sini Augebraue komplett abrasiere. Nachdem er sich rasiert het, söll er sini Chleider wäsche und sich im Wasser bade, und er söll dri sii.
10 Am achte Tag söll er zwei fehlerlosi jungi Schafböck näh, es fehlerloses wiiblichs Lamm wo bis zumene Jahr alt isch, drü zehntel Ẹpha mit Öl vermischts Feinmehl als Getreideopferi und es Log Öl.
11 De Prieschter, wo en für rein erchlärt, söll de sich Reinigende zäme mit de Opfergoobe zum Igang vom Zelt vo de Zämekunft vor Jehova bringe.
12 De Prieschter söll de einte junge Schofbock näh und ihn zäme mitem Log Öl als Schuldopfer darbringe. Er söll beides als Schwingopfer vor Jehova hin und herschwinge.
13 Dänn söll er de jung Schofbock amene heilige Ort schlachte, det wo gwöhnlich s Sündopfer und s Brandopfer gschlachtet werded dänn s Schuldopfer ghört wie s Sündopfer em Prieschter. Es isch öppis Hochheiligs.
14 De Prieschter söll öppis vo dem Bluet vom Schuldopfer neh und s uf s rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rechte Fuess.
15 Vom Log Öl söll de Prieschter öppis neh und sichs i die linke Hand güsse.
16 De Priester söll den sin rechte Finger is Öl i sinere linke Hand tauche und öppis devo mitm Finger siebemol vor Jehova sprütze.
17 Vo dem übrige Öl i sinere Hand söll de Prieschter öppis uf s rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rechte Fuess – uf s Bluet vom Schuldopfer.
18 Was vom Öl i sinere Hand no übrig isch, söll de Prieschter uf de Chopf vom sich Reinigende tue und vor Jehova für ihn Süne leischte.
19 De Prieschter söll das Sündopfer darbringe und für de Sühn leischte, wo sich vo sinere Unreinheit reinigt. Nachher söll er s Brandopfer schlachte.
20 De Prieschter söll s Brandopfer und s Getreideopfer ufem Altar opfere und für ihn Sühn leischte, und er söll dri sii.
21 Wenn er aber arm isch und ned die nötige Mittel chan ufbringe, söll er en junge Schofbock als Schuldopfer neh für en Schwingopfer zum sich Sühn leiste, dezue en zähtel Ẹpha mit Öl vermischts Feinmehl als Getreideopfer, es Log Öl
22 und zwei Turteltuube oder zwei jungi Tuube, je nach sine Möglichkeite. Die eint söll als Sündopfer diene und die andere als Brandopfer.
23 Am achte Tag söll er sie zur Feschtstellig vo sinere Reinigung zum Prieschter an de Igang vom Zelt vo de Zämekunft vor Jehova bringe.
24 De Priester söll de jung Schofbock fürs Schuldopfer und s Log Öl neh und beides als Schwingopfer vor Jehova hin- und herschwinge.
25 Dänn söll de Prieschter de jung Schofbock fürs Schuldopfer schlachte und öppis vom Bluet vom Schuldopfer neh und ufs rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rächte Fuess.
26 De Priester söll sich öppis vo dem Öl id linke Hand güsse
27 und dänn mit sim rächte Finger öppis vom Öl i sinere lingge Hand siebemol vor Jehova sprützed.
28 De Prieschter söll öppis vom Öl i sinere Hand uf s rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rechte Fuess – a dere Stelle, wo s Bluet vom Schuldopfer isch.
29 Was vom Öl i sinere Hand übrig blibe isch, söll de Prieschter den uf de Chopf vom sich Reinigende tue zum vor Jehova für ihn Süne leiste.
30 Er söll eini vo de Turteltuube beziehigswiis vo de junge Tuube opfere – je nach sine Möglichkeite,
31 die eint wo er sich cha leiste als Sündopfer und die ander als Brandopfer zäme mit em Getreideopfer. Und de Prieschter söll für de sich Reinigende vor Jehova Süne leiste.
32 Das Gsetz gilt für öpper wo a Ussatz erchrankt gsi isch wo jedoch bi de Feststellig vo sinere Reinigung nöd die nötige Mittel ufbringe chan."
33 Jehova hät dänn zu Moses und Aron gseit:
34 "Wenner in das Land Kạnaan chömed das ich eu als Bsitz gib und ich amene Huus i euem Land Ussatz entstah loh,
35 den söll de bsitzer zum prieschter cho und säge: 'Mi huus schint vo irgendöppisem z'sii.'
36 De Prieschter söll aordne, dass mer das Huus usrumt, bevor er chunnt, zum de Befall untersueche, damit nöd womöglich alles im Huus für unrein erchlärt wird. Nachher söll de Prieschter is Huus gah und sich es gseht.
37 Er söll de betroffeni Bereich untersueche, und wenn a de Huuswänd gelblich grüeni oder rötlichi Vertüfige ufträtte sind, wo tüüfer erschiined als d Wandoberflächi,
38 den söll de prieschter usem huus gah an iigang vom huus und s huus siebä täg under quarantänä stellä.
39 Am siebte Tag söll de Prieschter wieder cho und s Huus untersueche. Het sich de Befall a de Wänd usbreitet,
40 dänn söll de Prieschter aordne, dass die befallne Stei usegrissed und usserhalb vo de Stadt ame unreine Ort gworfe werded.
41 Er söll s Huus inne gründlich abchratze lah und mer söll de entfernti Putz und de Mörtel userhalb vo de Stadt ame unreine Ort entsorge.
42 Die entfernte Stei sölled denn dur anderi ersetzt werde und er söll das Huus mit neue Mörtel verputze loh.
43 Tritt de Befall jedoch wieder uuf, nachdem mer d Stei usegrisse, s Huus abchratzt und neu verputzt het, 44 den söll de Prieschter inegah und es untersueche. Het sich de Befall im Huus usbreitet, handelt es sich um bösartige Ussatz im Huus. Es isch unrein.
45 Er söll s Huus abrisse lah und d Stei, s Holz sowie de ganz Putz und de Mörtel a en unreine Ort usserhalb vo de Stadt schaffe lah.
46 Wer i de Quarantäneziit s Huus betritt, wird bis zum Abig unrein sii.
47 Wer sich i dem Huus hinlegt oder isst, söll sini Chleider wäsche.
48 Falls de Priester jedoch chunnt und gseht, dass sich de Befall i dem Huus nöd usbreitet hät nachdems neu verputzt worde isch, dänn söll er s Huus für dri erkläre, denn es liit kein Befall meh vor.
49 Um s Huus vo Unreinheit z reinige, söll er zwei Vögel neh sowie Zädereholz, Karmesinrotes Garn und Ysop.
50 De einti Vogel söll er imene Tongefäss töte, wo früsches Wasser enthaltet.
51 Dänn söll er s Zäärnerholz, de Ysop, s Karmesinrote Garn sowie de läbend Vogel i s Bluet vom tötete Vogel und is früsch Wasser tauche und s siebemol gege s Huus sprütze.
52 Er söll s Huus mit em Bluet vom Vogel, em frische Wasser, em lebende Vogel, em Zederholz, em Ysop und em Karmesinrote Garn vo Unreinheit inelege.
53 Denn söll er de lebendi vogel uf em offene feld userhalb vo de stadt freilah und fürs huus sühn leiste, und es söll dri sii.
54 Das isch s Gsetz für jede Fall vo Ussatz, vo Infektione a de Chopfhuut oder am Bart,
55 vo Ussatz amne Chleidigsstück oder Huus, 56 vo Schwellige, Schorfe und Fläcke,
57 zum ermittle wenn öppis unrein und wenn öppis drii isch. Das isch s Gsetz über Ussatz."