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Daniel 8 vo 12

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Daniel 8 vo 12

8:1 Im 3. Regierigsjahr vom König Belsạzar hani übercho, Daniel, e wiiteri Vision.

2 Ich han d Vision gha, und während ich alles beobachtet han, han ich mich i de Festig Sụsa i de Provinz befunde Ẹlam. Woni die Vision becho han bini am Wasserlauf Ụla.

3 Ich han ufblickt, und da! En Schoofbocke mit zwei Hörner gstande vorem Wasserlauf. Die beide Hörner ware gross, wobi des eina gressa war als des andere, un des gressa wachst später.

4 Ich han gsäh, wie de Schofbock uf Weste, Norde und Süde Süde usteilt het, und kei wilds Tier het vor ihm chönne stah, und niemer het die befreie, wo i sinere Gwalt gsi sind. Er het welle was er het, und het gross gmacht.

5 Ich han wiiter zuegluegt, und da! En Geissbock isch vo Weschte cho und het die ganz Erdoberflächi überqueret, ohni de Bode z berüere. De Ziegebock het es uuffälligs Horn gha zwüsche de Auge.

6 Er isch uf de Schoofbock mit de zwei Hörner zue gloffe, won i vorem Wasserlauf gstande ha. Mit Rasender Wuet het er uf ihn zuegrennt.

7 Ich han gseh, wie er voller Bitterheit uf de Schoofbock zuestürmt hät. Er hät en aagriffe und zerbroche vo dem beidi Hörner. De Schoofbock hät zwenig Chraft gha zum gägen gstalte. De Ziegebock isch en z Bode gworfe und het en zetrampelet, und es het niemert geh, wo de Schoofbock us sinere Gwalt het chönne befreie.

8 Drufabe het de Geissbock iba d Masse gross gmacht. Sobald er aber mächtig gsi isch, isch s grosse Horn zerbroche worde. A sinere Stell sind den vier uffälligi Hörner i alli vier Himmels Richtige gwachse.

9 Us eim vo dene isch es wiiters Horn füre cho, es chlises, und es isch sehr gross worde – nach Süde und Oste und zum schöne Land ane.

10 S Horn isch so gross worde, dass es bis zum Heer vom Himmel glängt het. S het einigi vom Heer gloffe und einigi vo de Stärne zu de Erde ghaue und het sie vertramplet.

11 Es het gross gmacht und het s sogar mitem Oberste vom Heer ufgno, und dem isch s beschtändige Opfera weggnoh worde, und die feschti Stätt wo zu sim Heiligtum ghört isch niedergrisse worde.

12 Em Horn isch en Heer zäme mit em beständige Opfer übergäh worde, wege de Überträtig. Es isch ständig d Wahrheit z Bode gworfe, es handelt und het Glinge gha.

13 Und ich han en Heilige redet und en andere Heilige hät zu ihm gseit: "Wie lange wird die Vision duure, die Vision von dem beständigen Opfer und der Überträtung, die Verwüestung verursacht, und davon, dass sowohl der heilige Ort als auch das Heer zu öppisem Niedergeträttenem gmacht werden?"

14 Da het er zu mir gseit: "Bis zu 2300 Abig und Morge. Und de heiligi Ort wird ganz bestimmt wieder in sin richtige Zuestand brocht werde."

15 Während ich Daniel die Vision gha han und versuecht han sie zverstah han ich plötzlich öpper vor mir gstah wo wie en Maa usgseh het.

16 Denn hani die Stimm vomene Mönsch ghört zmitzt ussem Ụlai und er het gruefe: "Gạbriel, lass diesen Mann verstehen, was er gseh hat"

17 Da nöcher het er sich de Stell woni gstande bi, doch won er cho isch, han ich so sehr verstriche, das ich mich uf de Bode gworfe han. Er het zu mir gseit: "Menschensohn, du muesch verstah, dass die Vision für die Ziit vom End bestimmt isch."

18 No während er mit mir gredt het, hani mit em Gsicht zum Bode in en tüüfe Schloof gsank. Er het mich berüert und het mich wieder det ane gstellt, wo ich gstande han.

19 Denn het er gseit: "Ich lahn dich wüsse, was am Endi vo de Verurteilig gscheh wird, denn es gilt für die feschtgleiti Ziit vom End.

20 De zwehörnige Schofbock wod gseh hesch staht für d König vo Mẹdien und Persien.

21 De zottig Ziegebock stoht für de König vo Griecheland und s grosse Horn zwüsched sine Auge für de erscht König.

22 Was das Horn betrifft, wo verbroche worde isch und a dere Stell vier Hörner erschiene: Us sinere Nation werded vier Königrichi in Erschiinig trätte, aber nöd mit sinere Macht.

23 Am Ändi vo ihrere Königsherrschaft, während d Gsetzes Überträtter s Mass vo ihrne Tate vollmache wird en grimmig ussehende König, wo sich uf doppeldütigi Rede verstaht, in Erschiinig trätte.

24 Siini Macht wird gross werde, aber nöd durch eigeni Chraft. Uf usergwöhnliche Wiis wird er Zerstörig arichte und er wird erfolgrich sii und viel erreiche. Er wird Mächtige is Verderbe stürze, au s Volk, wo us de Heilige bestoht.

25 I sinere Lischt wird er betrüüge zum erfolgrich sii, und i sim Herze wird er grosstue. In ere Ziit vo de Sicherheit wird er vieli is Verderbe stürze. Sogar gäge de Fürst vo de Füürste wird er sich stelle, aber er wird zerbroche, doch nöd dur Mänschehand.

26 Was i de Vision über d Abig und de Morge gseit worde isch, isch wahr. Muesch d Vision aber gheim halte, denn sie bezieht sich uf die ferni Zuekunft."

27 Ich, Daniel, han mich erschöpft gfühlt und isch einigi Täg chrank gsi. Denn bin ich ufgstande und han mich wieder um d Gschäft vom König kümmeret. Ich bin jedoch wie benomme vo dem wo ich gseh han, und niemert häts chönne verstah.