Lukas 13 vo 24
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 13 vo 24
13:1 Um die Ziit händ ihm einigi Awesendi vo Galilạ̈ern brichtet, wo ihre Bluet Pilạtus mit ihrne Opfer vermischtet hät.
2 Er het erwideret: "Denket ihr das Galilạ̈ern isches so ergange will sie schlimmeri Sünder gsi sind als alli andere Galilạ̈er?
3 Nei säg ich eu! Aber wenn ihr nöd bereut, werded ihr alli ebeso umcho.
4 Oder die 18, wo de Turm in Silọam gfloge isch und sie umbrocht het - meined ihr sie hend grösseri Schuld gha als alli andere Iwohner Jerusalems?
5 Nei säg ich eu! Aber wenn ihr nöd bereut, werded ihr alli ebeso umcho."
6 Aaschlüüsend hät er folgende Vergliich bracht: "En Maa hät en Feigebaum i siinen Wigarte pflanzt und isch zum noluege, öb er Frücht agha hät, aber käini gfunde.
7 Da hät er zum Winzer gseit: 'Ich chume jetzt scho sit drü Jahr zu däm Fiegebaum und wart uf Frücht, han aber keini gfunde. Hau ne um! Warum sött de Bode dur ihn ungnützt bliibe?'
8 De Winzer hät erwideret: 'Herr, lass en no es Jahr stah. So chan ich um ihn ume grabe und en dünge.
9 Wenn er in Zuekunft Frücht treit, guet, wenn aber nöd, dänn hau en um.'"
10 Am Sabbat het Jesus innere Synagoge glehrt.
11 Det isch e Frau gsi, wo sit 18 Jahr vo eim Dạ̈mon mitere Chrankheit plaget worde isch. Sie isch verchrüglet gsi und het sich überhaupt nöd chönne ufrichte.
12 Woner sie gseh het, het er sie aagsproche: "Frau, du bisch vo dinere Krankheit befreit."
13 Er het ihr d Händ uf gleit und sie het sich sofort grad hiigstellt und agfange, Gott z verherrliche.
14 Doch de Synagoge¬vorsteher hät sich gmerkt, dass Jesus d'Frau am Sabbat gheilt hät. Drum het er zu de Menschemengi gseit: "Es git sechs Täg zum schaffe. Also chunnt a dene Täg zum eu heile loh und nöd am Sabbat."
15 Doch de Herr entgägnet: "Ihr Heuchler! Bindet nöd jede vo eu am Sabbat sin Stier oder sin Esel los und füehrt en vom Stall zu Tränk?
16 Sött da nöd die Frau wo en Tochter Abrahams isch und d Satan 18 Jahr gfange het, am Sabbat vo dene Fessle befreit werdet?"
17 Woner das gseit hät schämed sich all sini Gegner, aber die gsamte Mensche hät sich über all das Wunderbari gfreut.
18 Drum het er witer gseit: "Wie isch s Königrich Gottes, womit chan ich s vergliche?
19 Es isch wie mit eme Sänfkorn, wo en Maa i sim Garte hockt. Es isch zumenen Baum ane gwachse und d Vögel vom Himmel sind in siine Zwäige gstanden."
20 Und wieder gfragt het er: "Womit chani s'Königrich Gottes vergliiche?
21 Es isch wie mit Suurteig wo e Frau under drü grossi Mass Mehl mischti, bis die ganz Masse dursüürt gsi isch."
22 Uf em Weg nach Jerusalem het er vo Stadt zu Stadt und vo Dorf zu Dorf glehrt und het glehrt.
23 Deno hät en Maa von ihm wele wüsse: "Herr, werden nur wenig grettet?", woruf er gseit hät:
24 "Bemühe euch mit aller Kraft, durch die engi Türe zcho, denn ich seg eu: Viel werded versueche inezcho, es aber nöd schaffe.
25 Wänn de Huusbsitzer ufstaht und d Türe verschlüsst, werded ihr dusse stah, ad Tür chlopfe und säge: 'Herr, mach eus uf!"Mol er wird eu antworte: "Ich weiss nicht, woher ihr sind."
26 Ihr werdet dänn afange säge: 'Mir händ i dinere Gägewart gässe und trunke und du häsch uf euse Hauptstrosse glehrt.'
27 Aber er wird entgegne: 'Ich weiss nöd woher ihr sind. Verschwindet, ihr Ungrecht!'
28 Dört wäre ihr brüele un mit de Zähne knirsche, wenn ihr Abraham, Isaak, Jakob un alli Prophete im Kenigrich Gottes sähn, selbscht aba üsegworfe wore sin.
29 Au werded Mensche us Ost und West und us Nord und Süd chömed und im Königrich Gottes zum Tisch ligge.
30 Denk dra: Es git Letschti wo die Erschti werdet, und es git Ersti wo Letschti werdet sii."
31 Zu de gliiche Stund sind einigi Pharisäer cho und händ zu ihm gseit: "Gang weg, verloh dä Ort, Herodes will dich umbringe!"
32 Er het erwideret: "Goht und sagt diesem Fuchs: 'Hüt und morn treiben ich Dämọnen aus und heile Chranke und am dritte Tag wird ich fertig sii.'
33 Doch ich muen hüt, morn und übermorn wiitergah, denn es dörf nöd si, dass en Prophet usserhalb vu Jerusalem umbrocht wird.
34 Jerusalem, Jerusalem, dü tösch d Prophete un schteinigsch die Bote, de zue dir gschickt wäre! Wie oft han ich dini Chind wölle zämmebringe, so wie en Henne ihre Brut under ihrne Flügel zämmebringt! Aber ihr händ nöd welle.
35 Eues Huus wird verlah für eu zruggblibe. Ich säg eu: Ihr werdet mi uf kein Fall meh gseh bis ihr seit: 'Gesägnet isch de wo im Name Jehovas chunt!'''