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1.Korinther 11 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 11 vo 16

11:1 Nehmet mi zum Vorbild, so wie ich mir de Christus zum Vorbild nimm.

2 Ich lob eu, will ihr in allem a mich dänked und a de Traditione festhaltet, wie ich sie eu übermitteled han.

3 Ich möcht jedoch, dass ihr wüssed: Das Haupt jede Maa isch de Christus. Das Haupt vonere Frau aber isch de Maa. Und de Haupt vom Christus isch Gott.

4 Jede Maa wo betet oder Propheziit und debi öppis uf sim Chopf het, macht sim Haupt Schand.

5 Jedi Frau aber wo mit unbedecktem Chopf bätet oder prophezit macht ihrem Haupt Schand.

Es isch genauso als wäri si e Frau mit kahl gschorene Chopf.

6 Falls e Frau also ihre Chopf nöd bedeckt, söll sie sich s Hoor abschniide lah. Wänns aber für e Frau e Schand isch, dass ihres Haar abgschnitte oder sie kahl gschore wird, dänn söll sie ihre Chopf bedecke.

7 Än Maa sött sin Kopf nit bedeckt ha, will er Gottes Bild und Herrlichkeit isch. D Frau aber isch d Herrlichkeit vom Maa.

8 Denn de Maa stammt nöd vo de Frau, sondern d Frau vom Maa.

9 Usserdem isch de Maa nöd für d Frau erschaffe worde, sondern d Frau für de Maa.

10 Drum sött d Frau wäg de Engel es Zeiche vo Befugnis uf ihrem Chopf ha.

11 Allerdings gits im Herrn weder d Frau ohni de Maa no de Maa ohni d Frau.

12 Denn so wie d Frau vom Maa chunnt, so wird au de Maa dur d Frau gebore. Alles aber chunt vo Gott.

13 Urteilt selber: Isches passend, wänn e Frau mit unbedecktem Chopf zu Gott betet?

14 Lehred eui nöd scho d Natur das langs Hoor für en Maa en Schand isch,

15 dass aber für e Frau langs Haar e Ehr isch? Ihr sind jo s Hoor anstatt ere Bedeckig gä.

16 Falls etzt öpper deswege striite will: Mir hend kei andere Bruch und au die Versammlige Gottes nöd.

17 Während ich jedoch die Aawisige gib, lob ich eu nöd, denn das ihr zämechömed, isch nöd zu eirem Nutze, sondern zu eurem Schade.

18 Erstens ghöri, dass es Spaltige under eu git, wänn ihr inere Versammlig zämechömed – und zum Teil glaubs.

19 Es wird nämlich sicher au Sekte unter eu gäh, damit die Bewährte unter eu offebar werded.

20 Wänn ihr amene Ort zämechömed, gschiht das eigentlich nöd, zum s'Abendmahl vom Herr z'ässe.

21 Denn wenn ihrs essed, nimmt jede zuvor sis eigete znacht ii, sodass eine hungrig isch, en andere aber isch betrunke.

22 Händ ihr nöd Hüser, wo ihr chönd ässe und trinke? Oder verachtet ihr die Versammlig Gottes und beschämt die, wo nünt händ? Was soll i äich sage? Söll ich eu lobe? In dere Hinsicht lob ich eu nöd.

23 Denn i ha vum Herrn gregt, was i äich au wietergeh ha: Dr Herr Jesus nimmt in dr Nacht, in der na vurote soll, ä Brot,

24 und nachdem er es Dankgebet gredet het, het er's bracht und gseid: "Es staht für min Körper wo für eu isch. Das tuet immer wieder zur Erinnerig a mich.

25 Genauso het ers nachem Znacht gmacht mit em Bächer. Er het gseit: "Dä Becher staht für dä neu Bund, wo dur mis Bluet in Kraft tritt. Tuet das immer wieder, jedes mal wenn ihren trinked, zur Erinnerig a mich.

26 Denn sooft ihr des Brot ässed und de Bächer trinked, verkündet ihr immer wieder de Tod des Herrn, bis er kummt.

27 Wer also in unwürdiger Wiis s Brot isst oder de Bächer vom Herr trinkt, macht sich am Körper und am Bluet vom Herr schuldig.

28 En Mensch söll zersch genau prüefe, ob er würdig isch. Erst dänn söll er vom Brot esse und usem Becher trinke.

29 Denn wer isst und trinkt ohni z erkenne dass es um de Körper gaht, zieht sich dadurch es Strafgricht zue.

30 Deswege sind viel unter euch schwach und krank und e ganzi Aazahl schlaft im Tod.

31 Würd mir eus aber selber beurteile, dänn würd nöd über eus grichtet werde.

32 Wänn jedoch über eus grichtet wird, werded mir vo Jehova erzoge, demit mer nöd mit de Welt verurteilt werded.

33 Drum, mini Brüedere, wenn ihr zämechömed zum esse, dänn wartet ufenand.

34 Isch öpper hungrig, söll er dihei esse damit es nöd zur Verurteilig füehrt wenn ihr zämechömed. S Übrige wirdi in Ordnig bringe wenni chume.