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Lukas 16 vo 24

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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16:1 Dänn hät er au zu de Jünger gseit: "En riche Maa hät en Verwalter gha, wo mer aaklagt hät, mit em Vermöge vo sim Herr verschwenderisch umzgah.

2 Sin Herr hät en zu sich gruefe und gseit: 'Was ghöri da über dich? Leg en Rächeschafts Bricht vor, denn du chasch nöd länger als Verwalter vom Huus schaffe.'

3 Da het sich de Verwalter denkt: 'Was söll ich jetzt mache wo min Herr mich nüme als Verwalter will ha? Zum Grabe bin ich nöd starch gnueg und schäme mich z bättele.

4 Ah! Ich weiss wasi mach damit ich nach minere Entlassig ide Hüser vode Lüt willkomme bin.'

5 Und so het er jede zu sich gruefe wo bi sim Herr Schulde gha het. De Erste het er gfrögt: 'Wieviel schuldisch du min Herr?'

6 '100 Mass Oliveöl' isch die Antwort gsi wo de Verwalter gseit het: 'Hier hesch dini schriftlichi Vereinbarig. Setz dich und schrieb schnell 50.'

7 Dänn hät er de nöchscht gfragt: 'Und du, wieviel Schulde häsch?' D Antwort isch gsi: '100 grossi Mass Weize.' 'Hier ist deine schriftliche Vereinbarung', sagte der Verwaltung. 'Schrieb 80.'

8 De Verwalter isch vo sim Herr globt worde, will er, obwohl er ungrächt gsi isch, het klug ghandlet. Denn d'Söhn vo dem Wältsystem handled im Umgang mit ihrere eigene Generation schlüger als d'Söhn vom Liecht.

9 Au säg ich eu: Mached eui mit em ungerechte Riichtum Fründe, damit sie eu, wänn de Richtum verseit, i die ewige Wohnort ufnämed.

10 Wer im chline treu isch, isch au im grosse treu, und wer im chline ungrecht isch, isch au im grosse ungrecht.

11 Wenner eu also im Umgang mit em ungrächte Riichtum nöd als treu erwiese hend, wer wird eu den s wahre avertraue?

12 Und wenn ihr eu im Umgang mit dem wo eim andere ghört, nöd als treu erwiese hend, wer wird eu den öppis für eu selbscht geh?

13 Kein Diener chan en Sklave vo zwei Herre sii. De eint würd er hasse und de ander liebe - zu dem eine würd er hebe und de ander verachte. Ihr chönd nöd Sklave Gottes und Riichtums si."

14 Wo d Pharisäer wo sehr am Gäld häre hänge das alles ghöört hän verzogä si spöttisch s Gsicht.

15 Drum het da zue nene gsait: "Ihr erklärt äich vor d Mensche selbscht für Grecht, aber Gott kennt aicha Herz. Was bi de Mensche hoch agseh isch, isch für Gott abstossend.

16 Das Gsetz und d Prophete hets bis Johạnnes gä. Sitdem wird Gottes Königrich als gueti Botschaft bekannt gmacht, und Mensche aller Art dränge vorwärts, ihm entgege.

17 Eher vergah Himmel und Erde, als dass au nur en einzige Strich vomne Buechstabe usem Gsetz unerfüllt bliibt.

18 Jede, wo sich vo sinere Frau scheide lat und en anderi hürote, begoht Ehebruch, und wer e Gschideni hüratet, begoht ebefalls Ehebruch.

19 Es hät emool en riiche Maa gä, wo sich in Purpur und Liineli kleidet händ und Tag für Tag im Luxus gschwält hät.

20 Vor si Tor hät mer immer en Bettler namens Lạzarus bracht. Er isch mit Gschwüre übersät gsi

21 und het sich nachher sin Hunger mit dem z'stille, wo vom Tisch vom Ryche gfloge isch. Und ständig sind Hünd cho und händ a sine Gschwüre leckt.

22 Eines Tages isch de Bettler gstorbe und isch vo de Engel ad Siite Abrahams treit worde.

Au de Riichi gstorbe und isch begrabe worde.

23 Won er im Grab Quale litt, het er ufeglickt und het vom Wiitem Abraham und a dere Siite Lạzarus gseh.

24 Do reft er: 'Vater Abraham, heb Erbarme mit mir und schick Lạzarus, damit er sini Fingerspitz is Wasser taucht und mini Zunge kühlt, den ich mach i dem loderende Füür quvolli Leide dure.‘

25 Doch Abraham het gseit: 'Chind, denk dra dass du zu dine Läbziite gnueg Guets gha hesch, aber Lạzarus nur schlechts. Jetzt aber wird er do tröschtet und du machsch quali Leide dure.

26 Usserdäm isch ä feschti Trennig zwüsche uns und äich gschaffe worde, ä grossi Kluft, sodass die, de vu äich wänd, s nit kenne und au niemert vu dert zue uns überecho cha.‘

27 Druf het de Riichi bittet: 'Vater, wenn das so isch, bitte ich dich, ihn i mim Vater z'schicke.

28 Ich han nämli füf Brüedere, und er söll sie warne, damit sie nöd au a dene Ort vo Qual chömed.'

29 Doch Abraham het gseit: 'Sie hend Moses und die Prophete, die sölleds höre.'

30 'Nei, Vater Abraham', entgägnet de Riichi. 'Aber wenn eine vo de Tote zu ihne gaht, dänn werded si bereue.'

31 Druf het Abraham gseit: 'Wenn sie nöd uf Moses und die Prophete losed, werded sie sich au nöd überzüge lah, wenn eine vo de Tote uferstaht.''"