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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 20 vo 28

 

Apostelgschicht 20 vo 28

20:1 Wo sich de Ufruhr gleit het, het Paulus d Jinger loh hole. Nochdem er ne Muet gmacht het und sich verabschiedet het, isch er sini Reis uf Mazedọnie a gange.

2 Er isch dur die Gegend zoge und het de Jünger dert viel Muet zuegsproche. Denn isch er nach Griecheland cho

3 und isch drü Mönet dört blibe. Er het mit dem Schiff uf Syrie welle fahre, doch will d Jude en Aschlag uf ihn pflanzet, het er abgschlosse über Mazedọnie zruggkehre.

4 Es hend en Sọpater begleitet, de Sohn vo Pỵrhus, us Berọ̈a, de Aristạrchusc und Sekụndus us Thessalọnich, Gạjus us Dẹrbe und Timọtheusd sowie us de Provinz Asien Tỵchikuse und Trọphimus.

5 Die Manne sind scho voruus gange und sind in Trọas uf eus gwartet.

6 Mir dagege stached nach de ungsüürete Brot vo Philịppi us in See und sind innerhalb vo 5 Täg zu ihne uf Trọas cho. Det simmer siebe Täg blibe.

7 Am erschte Dag vo de Wuche, wo mer zunere Mahlziit versammlet gsi sind, het Paulus aagfange z rede, als er am nächste Tag het welle abriise. Sini Red het sich bis Mitternacht anezoge.

8i im Ruum im Obergschoss, wo mer versammlet gsi sind, händ zimli vill Lampe brännt.

9 Während Paulus schwätzt, wird Eutychus, ä junge Ma, der am Fenschter hockt, vu Müdigkeit ibawältigt un schloft fescht i. Er isch usem dritte Stockwerk gheit und isch tot ufghobe worde.

10 Paulus aba goht d Schtäge abe, wirft sich iba nen, umfasst nen un sait: "Beruhiget äich, er läbt."

11 Danach isch er nach obe gange, het de Mahlziit agfange und gässe. Er unterhaltet sich no e ganzi Ziit lang mit ihne, bis de Tag abbracht het, und dänn rist er ab.

12 De Junge händs läbig vo det wäg bracht und händ sich überus tröschtet gfühlt.

13 Mir sind den voruus an Schiff gange und sind nach Ạssos abgfahre, wo mir händ welle Paulus an Bord näh. Er het nämlich diesbezüglich Aawisige geh und beabsichtigt, z'Fuess det ane z'gah.

14 Woner in Ạssos wieder zu euis gstosse het, hemmer en an Bord gno und sind nach Mitylẹne gfahre.

15 Am nächste Tag hemmer vo det wiiter bis uf d Höchi vo Chịos gsuecht, Tags druff hemmer in Sạmos ahgleit und wieder en Tag später simmer nach Milẹt cho.

16 Paulus hät beschlosse, a Ẹphesus verbiizfahre. Er het sich nöd welle i de Provinz Asie ufhalte, sondern schnell wiiterreise zum möglichst am Tag vom Pfingstfest in Jerusalem z'sii.

17 Vo Milẹt us het er jedoch e Nachricht nach Ẹphesus gschickt zum die Ältiste vo de Versammlig hole zloh.

18 Wo sie bi ihm iitroffe hend, het er zu ihne gseit: "Ihr wüssed ja, wie ich mich bi eu verhalte han – vom erste Tag a, wo ich d Provinz Asie beträte han.

19 Ich han in aller Demuet und under Träne und in all dene Prüefige woni wäge de Aaschläg vo de Jude duregmacht han, als Sklave für de Herr dient.

20 Und ich han mich nöd zrughalte euch alles mitzteile wo nützlich gsi isch und eu öffentlich und vo Huus z lehre.

21 Sowohl vor Jude als au vor Grieche han ich gründlich bezügt, dass sie bereued und sich Gott zuwende und an euse Herr Jesus glaube sötted.

22 Un etze sieht: Agetriebe vum Geischt reis i nohch Jerusalem, obwohl i nit weiss, was dert mit ma gschähe wird,

23 usser das mir de heiligi Geist vo Stadt zu Stadt immer wieder bezügt, dass Fässle und Schwierigkeite uf mich warted.

24 Denoch isch mir mis eigete Lebe nöd wichtig, wenn ich nur min Lauf und de Dienst chan beände, woni vom Herr Jesus empfange han, nämlich die gueti Botschaft vo de unverdiente Güte Gottes gründlich z bezüge.

25 Un etze sähn: Ich weiss, dass keina vu äich, den i des Kenigrich predigt ha, mich jemals wieda gseh wird.

26 Drum lüt ich eu hüt uf, bezüge das ich ine bin vom bluet vo allne mensche,

27 den ich mich nöd zrugghalte, eu de ganz Rat Gottes mitzteile.

28 Gäbt acht uf äich selbscht un uf de ganzi Herde, in der äich dr heilige Geischt z Ufersehne ernannt het, um de Vusammlig Gottes z hechte, de na mit däm Bluet vu sinem eigene Bueb erworbe het.

29 Ich weiss, wenn ich weggange bi, werde gfährlichi Wölf bi äich idringend und d Herde nit schone,

30 und us eure eigene mitti werded sich männer erhebe und verdreht sache rede zum die jünger hinder sich her wegzzieh.

31 Blibt also wach, und phaltet im Sinn, dass ich 3 Jahre lang Tag und Nacht nie ufghört han, jede vo eu under Träne iidringlich z'ermahne.

32 Un etze vertrau i äich Gott und de Botschaft vu sinere unverdiente Güte a, de äich ufbauet und äich unda alle Gheiligte s Erbe ge ka.

33 Ich han nie Silber, Gold oder Chleidig vo öpperem begehrt.

34 Ihr sälber wüssed, dass die Händ für mini Bedürfnis wie au für d Bedürfnis vo dene wo gsorgt händ, wo bi mir gsi sind.

35 Ich han eu in allem zeigt, dass ihr so dur harti Arbet de Schwache biistönd und im Sinn phalte söllet, was de Herr Jesus selber gseit hät: 'Gäbe macht glücklicher als Empfange.‘“

36 Nachdem er das gseit het, het er sich mit ihne allne ane knützt und bätet.

37 Do fanged alli sehr z brüele ah. Sie fleged Paulus um de Hals und hend en liebevoll küsst,

38 den es het sie ganz bsunders gschmerzt das er gseit het, sie würed ihn nümm gseh. Dänn hends ihn zum Schiff begleitet.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 19 vo 28

 

Aposchtelgschicht 19 vo 28

19:1 Während Apọllos in Korinth gsi isch, isch Paulus durs Landesinnere zoge und isch nach Ẹphesus durab cho. Det het er einigi Jünger troffe

2 und frogt sie: "Händ ihr heilige Geist empfange, wo ihr gläubig worde sind?" Sie hend erwideret: "Mir hend nonig mal ghört, dass es en heilige Geischt git".

3 Da het er gseit: "Was für e Taufi hender denn empfange?" Sie antwortet: "Die Tauf des Johạnnnes."

4 Paulus erchlärt het: "Johạnes het d Mensche als Symbol vo ihrere Reue tauft. Er het zum Volk gseit, dass es a de glaube söll, wo nach ihm chunnt, das heisst an Jesus."

5 Nachdem sie das ghört händ, sind sie im Name vom Herr Jesus tauft worde.

6 Un als Paulus ne d Händ ufglegt het, isch de heilig Geischt iba sie kumme, und sie hän in frömde Sprooche aagfange z schwätze und zprophezeige.

7 Es sind insgesamt öppe zwölf Männer gsi.

8 Er isch in die Synagoge gange, wo er drei Mönet lang muetig und offe het gredt, indem er Vorträg ghalte het und überzüügend über s Königrich Gottes gschwätzt het.

9 Als sich jedoch einigi hartnäckig weigeret händ z glaube und vor de Lüüt abfällig über de Wäg gredet händ, hät er sich vo ihne zrugg zoge und hät die Jünger mitgnoo. Er hät dänn im Hörsaal vo de Schuel vom Tyrạnus täglich Vorträg ghebet.

10 Das het er zwei Jahr lang gmacht, sodass alli wo i de Provinz Asie gläbt händ, s Wort vom Herr ghärt händ – sowohl Jude als au Grieche.

11 Gott het dur d Händ vom Paulus wiiterhin usergwöhnlichi mächtigi Tate vollbracht,

12 sodass mer sogar Tüecher und Schürze wo sin Körper berührt gha händ zu de Kranke bracht hät, woruf die Krankheite verschwunde händ, und die böse Geister uusgfahre händ.

13 Einigi vo de Jude, wo umherzoget und Dämọne usschribe händ, händ jedoch ebefalls versuecht, bi Mensche mit böse Geischter de Name vom Herr Jesus z bruche, indem sie gseid händ: "Bi Jesus, de Paulus predigt, befehl ich dir feierlich, uszfahre."

14 Das händ au sibe Söhn vomene jüdische Oberpriester namens Skẹva gmacht.

15 Doch de bese Geischt het ne zantwort: "Ich kenn Jesus und mir isch au Paulus bekannt. Aber wer sin ihr?"

16 Druf het sich de Mensch gschtürzt, wo de bös Geischt gsi isch, uf sie und überwältiget und bezwanget eine nach em andere, sodass sie nackt und us em Huus verletzt.

17 Das isch allne bekannt worde sowohl de Jude als au de Grieche wo in Ẹphesus gläbt hend. Furcht befielt sie alli und de Name vom Herr Jesus isch wiiter verherrlicht worde.

18 Und vieli vo dene, wo gläubig worde sind, sind cho und händ ihri Tate bekannt gmacht und händ offe brichtet.

19 Ja, e ganzi Azahl vo dene wo magisch Künst tribe händ, händ ihri Büecher zämegha und händs vor allne Lüüt verbrännt. Wo mer ihre Wert errechnet het, het sich use gstellt, dass sie 50'000 Silberstück wärt gsi sind.

20 So breitet sich das Wort Jehovas mit Macht us und isch immer stärcher worde.

21 Nachdem das alles gschehe gsi isch, beschlosse Paulus, über Mazedọnie und Achạia nach Jerusalem z reise. Er het gseit: "Wenni dert gsi bin, mussi au Rom gseh".

22 Also het er zwei vo dene gschickt, wo ihm zu Dienst gstande sind, und zwar de Timọtheus und Erạstus, nach Mazedọnie. Er sälber degäge isch no e Ziit lang i de Provinz Asie bliebe.

23 Damals entstande wägem Weg e zimlichi Unrueh.

24 Es het da nämlich en silberschmied namens geh Demẹtrius, de Silberschrei vo de Ạrtemis hergstellt het und de Handwerker beträchtliche Gwünn ibrocht het.

25 Er hät si und anderi versammlet, wo mit däm Handwärk z'tue gha händ, und gsäit händ: "Männer! Ihr wüssed ja, dass euse Wohlstand vo dem Gschäft abhängt.

26 Und jetzt gsehts und ghöred ihr wie de Paulus nöd nur in Ẹphesus, sondern fast i de ganze Provinz Asie es hufe Lüt überredet und umgstumme het. Er seit nämlich dass Götter wo vo Menschehand gmacht sind, gar kei Götter sind.

27 Es bestaht aber nöd nur d Gfahr, dass eusi Gwerb in Verruef chunnt, sondern au, dass mer vom Tempel vo de grosse Göttin Ạrtemis nüt meh haltet. Dadurch wird sie, die i de ganze Provinz Asie und uf de bewohnte Erde abetetet wird, ihre Grössi beraubt."

28 Wo d Lüüt das ghört händ, sinds hässig worde und fange a schreie: "Groess isch die Ạrtemis vo de Ẹpheser!"

29 D Stadt isch in völliger Verwirrig gsi. Alli hend zemme is Theater gstürmt und hend d Mazedọnier Gạjus und Aristạrchus mit ine gschlappt, wo Paulus uf de Reis begleitet hend.

30 Paulus sinersiits isch parat gsi zu de Lüt inezgah, aber d Jünger hends nöd zue gloh.

31 Au einigi Mitglieder vo de Kommission für Festlichkeite und Spiel wo ihm fründlich gsinnt gsi sind, händ ihm e Nachricht gschickt und ihm dringend bätte, sich nöd is Theater z wage.

32 Det hend die einte dies gschrebe, die andere das, will die Versammlete gsi sind in Verwirrig, und die meiste hend nöd gwüsst, warum mer überhaupt zemecho isch.

33 Da het mer de Alexander us de Mängi use gholt, nachdem en d Jude nach vorher gschobe händ. Er hät es Handzeiche gä, zum vor em Volk e Verteidigungsred z halte.

34 Wo sie aber erkennt händ, dass er en Jude gsi isch, händ sie all öppe zwei Stund lang wie useme Muul: "Gross isch die Ạrtemis der Ẹpheser!"

35 Nochdem de Stadtschriiber d Mängi schliesslich beruhigt het, het er gseit: "Männer vo Ẹphesus, wüssed nöd jede Mänsch, dass d Stadt vo de Ẹpheser d Hüterin vom Tempel vo de grosse Ạrtemis und vom Himmel gfalle Bild isch?

36 Das isch doch unbestritbar. Also bewahrt d Rueh und überstürzt nüt.

37 Schliesslich händ die Männer, wo ihr da anebracht händ, weder euises Tempel beschtohled no gäge euisi Göttin gläschteret.

38 Wenn also Demẹtrius und die andere Kunsthandwerker e Klag gege öpper hend - defür werded Grichtstäg abghalte und es sind Prokonsuln da. Sölleds Klage gegenand vorbringe.

39 Wen ihr aber öppis wend wo drüber use gaht mues es inere gsetzmässige Versammlig entschiede werde.

40 Denn mir stönd würkli in gfahr weg de hütige aglegeheit vom ufstand beschuldigt zwerde wos doch nüt git wodurch mer de ufruhr da chennted begründe.“

41 Nachdem er das gseit het, het er d'Versammlig ufglöst.

 

 

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Aposchtelgschicht 18 vo 28

 

Apostelgschicht 18 vo 28

18:1 Danach reistiert er vo Athen ab und isch uf Korinth cho.

2 Det het er en Jude namens troffe Ạquila wo us Pọntus gstammt het und mit sinere Frau Priscịlla erst kurz vorher us Italie cho isch, will de Claudius het befohle gha, dass alli Jude Rom söttet verlah. Paulus isch zue nene gange,

3 und da er sgliiche Handwerk beherrscht het – si sind Zeltmacher gsi –, het er sich bi ihne ufghalte und het zäme gschaffet.

4 Er het jede Sabbat i de Synagoge en Vortrag ghalte und Jude und Grieche überzügt.

5 Als etze Sịlas und au de Timọthus vo Mazedọnie abecho, het sich de Paulus iighalte mit dem z beschäftige, s Wort Gottes z predige, indem er de Jude bezügt het, dass Jesus de Christus isch.

6 Sie aber widersetzed sich ihm ständig und läschtered. Do hät er siini Chleider uusgschüttlet und hät zu ihne gsäit: "Ihr sind für euren Tod selber verantwortlich. Ich bin dri. Vo jetzt a gang ich zu de Lüüt us de andere Völker."

7 Er isch vo dert wäggange und het sich im Huus vomene Maa mit Name Tịtius Jụstus gschafft. De isch en Anbeter Gottes gsi und sis Huus gränzt an d Synagoge.

8 De Synagogevorsteher Krịspusl isch zäme mit sinere ganze Huusgmeinschaft zum Glaube a de Herrn cho. Au vieli vo de Korịntherne, wo d Botschaft ghört händ, sind gläubig worde und händ sich daufe loh.

9 Üsserdem sait der Herr nachts in einere Vision zum Paulus: "Ha kei Angst, sundern schwätze wieda un schwiege nit,

10 ich stah dich bi. Niemer wird dich agriffe zum dich schade. Denn ich han no viel Mensche i dere Stadt." 11 Also isch er es Jahr und sächs Mönet det bliebe und het s Wort Gottes unter ihne glehrt.

12 Als Gạllio Prokonsul vo Achạia gsi isch, händ sich d Jude gäg Paulus zämme ta und händ en vor de Richterstuel gfüehrt.

13 Sie hend gseit: "De Mann überredet die Lüt, Gott uf eine Art azbete, die dem Gsetz widerspricht."

14 Wo Paulus grad het welle afange rede, het Gạllio zu de Jude gseit: "Wenn tatsächlich irgend en Unrecht oder es schweres Vergehe wür vorliege, ihr Jude, den hetti en Grund eu geduldig azghöre.

15 Gahts aber um Usenandersetzige über Wort und Name und eues eigene Gsetz müend ihr das selber kläre. Über das wünsch ich nöd Richter sii."

16 Damit het er si vom Richterstuehl wäg triibe.

17 Da hend sie alli de Synagogevorsteher Sọsthenes packt und hend en vorem Richterstuehl aagfange. Doch Gạllio het sich überhaupt nöd drum kümmeret.

18 Nachdem Paulus no etlichi Täg bliebe isch, het er sich jedoch vo de Brüedere verabschiedet und het in Begleitig vo Priscịlla und Ạquila nach Syrie abgluegt. In Kenchrẹai het er sich no d Hoor churz la schniide, denn er het es Gelübde abgleit.

19 So sind sie nach Ẹphesus cho und er het sie det zrug gloh. Er selber isch id Synagoge gange und het mit de Jude gredt und argumentiert.

20 Obwohl sie ihn wiederholt bade, länger zblibe, will er nöd ii,

21 sondern hät sich vo ihne mit de Wort verabschiedet: "Wenn Jehova will, wird ich wieder zu eu zrügg cho." Er stach vo Ẹphesus us in See

22 und isch nachem Cäsarẹa durab cho. Denn ischer duruf gange und het d Versammlig begrüesst. Nacher isch er nach Antiọchia durab gange.

23 Nachdem er det es paar Ziitli verbracht het, het er sich uf de Wäg gmacht und zoge vom Ort zum Land Galạtie und Phrỵgienu und alli Jünger gstärkt.

24 de Nun het es Jude namens Apọllos in Ẹphesus iigleitet. Er het us Alexạndria gstammt und isch en redgewandte Maa gsi wo sich guet i de Schrifte uskennt het.

25 Dä Maa isch über de Wäg Jehovas unterrichtet worde. Glüehend im Geist hät gredt und er korrekt das glehrt wo Jesus betraffe hät. Allerdings isch ihm nur d Taufi vom Johạnnes bekannt gsi.

26 Er het agfange, i de Synagoge muetig und offe z rede, und als Priscịlla und Ạquilay hän en ghört, hän si ihn zu sich gnoh und ihm de Wäg Gottes no genauer erchlärt.

27 Da er nach Achạia het welle überreise, het d'Brüeder de Jünger gschribe und böget sie dringend, ihn fründlich ufznäh. Als sa dann dert hikummt, war er däne, de durch Gottes unverdiente Güte gläubig wore ware, ä grossi Hilf.

28 Er bewies nämlich in aller Öffentlichkeit mit grossem Nachdruck und gründlich, dass d Jude im Unrecht gsi sind, indem er ihne anhand vo de Schrifte zeigt het, dass Jesus de Christus isch.

 

 

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Aposchtelgschicht 17 vo 28

 

Apostelgschicht 17 vo 28

17:1 Etz hends dur Amphịpolis und Apollọnia zoge und sind uf Thessalọnich wo's e Synagoge vo de Jude gäh het.

2 Paulus isch wie gwohnt zu ihne ine und het a drü Sabbat mit ihne gredt, wobi er anhand vo de Schrifte argumentiert het.

3 Erklärt het und bewies dur Verwiis uf d Schrifte, dass de Christus liidend und vo de Dote uferschtah het müese und gseit: "Dä Jesus, woni eu verkündet, das isch dr Chrischtus."

4 Drufa sin einigi vu nene gläubig worde un hän sich Paulus un Sịlas a, ebeso ä grossi Mängi Grieche, de Gott abäte, un ä baar prominänti Fraue.

5 D Jude aber wo iversüchtig worde sind, händ einigi übli Männer zämme gholt, wo sich ufem Marktplatz umetriebed. Sie hend en Mob bildet und hend d Stadt in Ufruhr versetzt. Sie hend is Huus vo Jạson gstürmt zum Paulus und Sịlas zum Mob usebringe.

6 Wo die nöd z finde sind, händs Jạson gschleppt und einigi vo de Brüeder zu de Stadtvorsteher und händ gschroue: "Die Männer wo die bewohnte Erde ufghetzt händ, sind au da ahwesend,

7 und Jạson hät sie als Gäst bi sich uufgnoh. Sie alli verstosse gäge d Verordnige Cäsars, denn sie seged, dass en andere König isch, nämlich Jesus."

8 Wo d Mengi und d Stadtvorsteher das ghört händ, sind si beunruhigt gsi.

9 Nachdem sie sich vo Jạson und de ander en usriichendi Bürgschaft gha hend lah, hend sie goh.

10 Sobalds Nacht worde isch, händ d Brüedere sowohl Paulus als au Sịlas nach Berọ̈a weg gschickt. Det aacho sinds in d Synagoge vo de Jude gange.

11 Die händ en edleri Istellig gha als die in Thessalọnöd, denn sie händ s Wort Gottes üsserscht paratwillig ufgnoo und händ täglich sorgfältig i de Schrifte gforscht, öb das wo si ghöret händ gstumme.

12 Deshalb sind vieli vo ihne gläubig worde, ebeso etlichi agseheni griechischi Fraue sowie einigi vo de Männer.

13 Als d Jude vo Thessalọnich jedoch erfahre, dass Paulus au in Berọ̈a s Wort Gottes verkündet het, sind sie det ane cho, um d Lüüt in Unrueh z versetze und ufzhetze.

14 Drufhin hend d Brüeder Paulus sofort zum Meer weggschickt, doch sowohl Sịlas als au de Timọtheus blibe det zrug.

15 Paulus isch vo sine Begleiter bis nach Athe brocht worde. Nachdem er ihne d'Aawiisig geh het, dass Sịlas und Timọthus so schnell wie möglich sötted nachecho, reist sie ab.

16 Während Paulus in Athe uf sie gwartet het, isch er ganz ufbrocht gsi, won er gseh het, dass d Stadt voll Götze gsi isch.

17 Also het er i de Synagoge mit de Jude und de andere Lüüt aagfange, wo Gott abetet händ, z rede und argumentiere. Das het er au jede Tag ufm Marktplatz gmacht mit dene wo grad da gsi sind.

18 Sowohl einigi vo de epikurẹische als au vo de stọische Philosophe hend jedoch ahgfange mit ihm z diskutiere, und mengi hend gmeint: "Was wött dä Schwätzer denn sege?" Anderi wiederum: "Er schiint usländischi Gottheite z verchünde." Sie händ das gseid, will er die gueti Botschaft vom Jesus und de Uferstehig bekannt gmacht hät.

19 Da händs ihn ergriffe und händ en zum Areopạg gfüehrt. Sie händ gseit: "Chömmer erfahre, was das für e neui Lehr isch wo du redsch?

20 Du füehrsch hie Sache i, wo i üsne Ohre frömd tönet und mir möchtet wüsse, was es demit uf sich het."

21 Tatsächlich händ alli Athener und Usländer verbracht, wo sich det ufghalte händ, ihri Freiziit gwöhnlich mit nüt anderem als neus z verzelle oder zghöre.

22 Paulus jetzt isch in de Mitti vom Areopạg gstande und hät gseit:

"Männer vo Athen! Wie ich gseh schiined ihr i jedere Hisicht meh Ehrfurcht vor Gottheite zha als anderi.

23 Wo ich zum Bispiel bim Umegah ufmerksam d Gegeständ betrachtet han, wo ihr verehrt, han ich au en Altar gfunde mit de Inschrift: 'Für en unbekannte Gott'. Was ihr etze unwisslich abäte den, des vukünd i äich.

24 De Gott wo d Welt und alles drin gmacht het, er, de Herr vom Himmel und de Erde, wohnt nöd in Temple wo vo Menschehand gmacht sind.

25 Au wird er nöd vo Menschehänd bedient, so als ob er öppis würd bruche, schliesslich git er selber allne Mensche Lebe und Atemnot und alles.

26 Er het us emene Mensch alli Völker gmacht und sie uf de ganze Erdoberflächi wohne lönd. Und er bestimmt die feschtgleiti Ziite und die festgsetzte Gränze, wo d Mensche wohned sötted.

27 Sie söttet Gott sueche, damit sie ihn ertaste und würkli finde chönnted. Und tatsächlich isch er eim jede vo eus ned fern.

28 Denn dur ihn hemmer Läbe und beweged ois und existiered. Es hend ja au einigi vo eune Dichter gseit: 'Wenn mir sind auch seine Kinder.'

29 Da mir jetzt Gottes Chind sind sötte mir nöd denke, s göttliche Wese seg wie Gold oder Silber oder Stei, wie öppis wo d Kunscht und de Iifallsrichtum vom Mensch hervorbracht het.

30 gott het über die ziite so unwüsseheit hiiwise, doch jetzt loht er allne mensche überall verkünde, dass sie bereue sölled.

31 Denn er het en Tag feschtgsetzt, won er es grächts Urteil über die bewohnti Erde rede wird dur en Maa, won er dezue bestimmt het. Und er hät allne Mänsche e Garantie defür gä, idem er en vo de Tote uuferweckt hät."

32 Wo sie jetzt vonere Uferstehig vo de Tote ghört händ, händ einigi aagfange spotte. Anderi händ gseit: "Über das wämmer es anders Mal meh vo dir ghöre."

33 Da isch Paulus wäggange,

34 doch einigi Männer hend sich ihm aschlüsse und sind gläubig worde. Under dene sind Dionỵsius, e Richter vom Areopạgs gsi, und e Frau mit Name Damạris sowie anderi.