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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 7 vo 28

 

Apostelgschicht 7 vo 28

7:1 De Hohe Priester het dänn gfrögt: "Ist das wahr?"

2 Stẹphanus het antwortet: "Männer, Brüedere und Vätere, hört mi a! De Gott vo de Herrlichkeit erschient eusem Vorfahre Abraham in Mesopotmie bevor er sich in Hạran niederlah het,

3 und het zue ihm gseit: 'Verlah dis Land und dini Verwandte, und chum i das Land, das ich dir zeige wird.'

4 Da isch er usem Land vo de Chaldạ̈er weg zoge und het sich in Hạran nieder loh. Nochdem si Vater gschtorbe war, het Gott nen vu dert in des Land ibaantwortet, in däm ihr etze wohnet.

5 Er hät ihm i dem Land allerdings kei Erbe geh, ja nöd emal en Fuessbreit. Doch na verspricht, ihm und sin Nochkomme als Bsitz z gäh, obwohl de Abraham na kei Chind gha het.

6 Usserdem het Gott zu ihm gseit, dass sini Nochkomme als Fremde imene fremde Land würd lebe und dass mer sie zu Sklave mache und 400 Jahr würd unterdrücke.

7 'Ich werd s Volk wo sie als Sklave diene werdet bestrafe', het Gott gseit, 'und nachher werdets uszieh und a dem Ort heilige Dienst für mich verrichte.

8 Au het Gott gschlosse mit ihm de Bund vu de Bschneidig. Abraham isch de Vater vu Isaak und bschnitt nen am achte Dag. Isaak isch de Vater vom Jakob und Jakob vo de zwölf Familieoberhäupter worde.

9 Die Familienoberhäupter sind den iversüchtig uf Joseph worde und händ en nach Ägypte verchauft. Doch Gott isch em bii gstande.

10 Er tuet en us allne sine Schwierigkeite befreie und hät ihm Wiisheit und de Gunscht vom Pharao, vom König vo Ägypte gschänkt. Und er setzt en als Regänte über Ägypte und sis ganze Huus ii.

11 Ganz Ägypte und Kạnaan sind aber vonere Hungersnot erfasst worde. Ja es isch e sehr schweri Ziit gsi und eusi Vorfahre hend nüt meh gfunde z esse.

12 Jakob het jedoch ghört, dass es in Ägypte Läbensmittel gäh het, und er het öisi Vorfahre es erste Mal anegschickt.

13 Bim zweite Mal het sich de Joseph sin Brüedere z erkenne und de Pharao erfahre vo Josephs Familie.

14 Denn het de Joseph sin Vater Jakob mit allne sine Verwandte us Kạnaan loh hole. Es sind insgesamt 75 Persone gsi.

15 Jakob zoge also nach Ägypte und isch det gstorbe - wie au eusi Vorfahre.

16 Sie sind nach Sịchem überführt worde und i das Grab gleit, wo Abraham für e Summe Silbergeld vo de Söhn Hạmors in Sịchem kauft het.

17 Als etze de Ziit neecha rückt het, in der sich des Vuheissige, des Gott Abraham ge het, erfillt het, des Volk wachse un het sich in Ägypte vermehrt.

18 Denn isch en andere König in Ägypte cho an d Macht, eine wo Joseph nöd kennt het.

19 Dä isch listig gäge euises Volk vorgange und zwang die Vätere zu Unrächt, iri Süügling uuszsetze, damit si nöd am Läbe bliibe sind.

20 Zu de Ziit isch de Moses gebore worde und er isch schön gsi in Gottes Augen. Er isch 3 Mönet lang im Huus vu sim Vater ufzoge worde.

21 Won er aber uusgsetzt worde isch, hät en d Dochter vom Pharao zu sich gno und hät en als ihre eigene Bueb uufzoge.

22 So isch de Moses i de ganze Wiisheit vo de Ägypter usbildet worde. Ja er isch mächtig in Wort und Tat gsi.

23 Wo er 40 Jahr alt gsi isch isch, isch i sim Härz vo de Gedanke uf cho, nach sim Brüedere de Söhn Israels, z'gseh.

24 Da het er gseh wie eine vo dene ungrecht behandlet worde isch und ihn verteidigt het. Er het de Misshandlete grächt indem er de Ägypter niedergschlage het.

25 Er hett gmeint, sini Brüedere würed begriffe, dass Gott sie dur ihn rette würd, aber sie begriffe's nöd.

26 Am nächste Tag het er bi ihne erschient, wo sie grad stritte, und er het sie wölle dezue bewege wieder friedlich mitenand uszcho. Er het gseit: 'Männer, ihr sind doch Brüedere. Warum behandled ihr eu gegesitig schlecht?

27 Dä wo sine Mitmensche schlecht behandlet het, het ihn jedoch weggschtellt und gseit: 'Wer het dich als Herrscher und Richter über eus igsetzt?

28 Wetsch mi öppe umbringe, wie du gester de Ägypter umbrocht hesch?'

29 Wo Moses das ghört het, het er gfloh und als Fremde im Land Mịdian gläbt, wo er de Vater vo zwei Söhn worde isch.

30 Nach 40 Jahr erschine ihm i de Wildnis am Berg Sịnai en Engel i de Flamme vomene brennende Dornbusches.

31 Als Moses das gseh het, het er sich drüber gwunderet. Doch woner anegange isch zum naluege gsi Jehovas Stimm z'ghöre, wo gseit het:

32 'Ich bin de Gott vo dinere Vorfahre, de Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.' Do het Moses agfange zittere und het nöd gwagt, die Sach genauer z untersueche.

33 Jehova hät zu ihm gseit: 'Zieh dini Sandale us denn stahsch uf heiligem Bode.

34 Ich han sehr wohl gseh wie mis Volk in Ägypte unterdrückt wird. Ich han ghört wie sie stöhn und ich bin abcho zum sie befreie. Chum jetzt, ich wird dich nach Ägypte schicke.

35 De Moses wo sie verlügnet hend wo sie gseit hend: 'Wer het dich als Herrscher und Richter über eus igsetzt? – en hät Gott dur de Engel, won em im Dornbusch erschiene, won em Herrscher und Befreier gschickt.

36 Dä Maa hät sie usegfüehrt und hät in Ägypte, am Rote Meer und

40 Sie händ zum Aaron gseit: 'Mach eus Götter, wo vor eus hergönd. Wer weiss, was mit dem Moses, wo eus us Ägypte usegfüehrt hät, passiert isch!

41 Also hends damals es Chalb gmacht und opferet am Götze und hend sich ah dem wo sie gmacht hend z'erfreue.

42 Da wandt sich Gott vo ihne ab und het zue gloh, dass sie fürs Heer vom Himmel heilige Dienst verrichtete, so wie im Buech vo de Prophete stoht: 'Hend ihr öppe 40 Jahr i de Wildn Tieropfer und anderi Opfer darbrocht, Huus Israel?

43 Nei, ihr händ s Zelt vom Mọloch und de Stern vom Gott Rẹphan umeträge, die Figure wo ihr gmacht händ zum sie aabüte. Drum werdi eu über Babylon use deportiere.

44 Eusi Vorfahre hend im Wildn s Zelt vom Zügniss gha, wo Moses uf Aawiisig Gottes nach em Muschter sött afertige, won er gseh het, wo Gott mit ihm gredt het.

45 Eusi Vorfahre hends übernoh und hends mit de Jọsua is Land vo de Völker brocht, wo Gott vor eusne Vorfahre vertriibe het. Da isch es bis zur Ziit David blibe.

46 Er het Gunst bi Gott gfunde und battet drum, em Gott Jakobs en Wohnort derfe paratstelle.

47 Aber es isch Sạlomo gsi wo ihm es Huus baut het.

48 De höchst wohnt jedoch nöd in Hüser, die vo Menschehand gmacht worde sind. Seit doch de Prophet:

49 '"Dä Himmel isch min Thron und d Erde isch mis Fuessschemel. Was für es Huus wend ihr mir baue?", seit jehova. "Oder wo isch min Ruehort?

50 Het nöd mini Hand all das gmacht?

51 Ihr sind eigensinnig und a Herz und Ohre unbschnitte. Ständig widerstönd ihr em heilige Geischt. Ihr macheds genauso wie eui Vorfahre.

52 Welli vo de Prophete hend eui Vorfahre nöd verfolgt? Ja, sie tötet die wo im Vorus das Komme vum Grechte akündigt hän, sin Verräter un Mörder ihr etze wore sin,

53 ihr wo ihr das gsetz becho hend, wie es vo engel übermittlet worde isch, es aber nöd befolgt hend."

54 Wo sie das ghört hend, sind sie sehr hässig uf ihn worde und hend mit de Zähni agfange knirsche.

55 Er aba, vu heiligem Geischt erfüllt, het unentwägt zum Himmel hoch gluegt und het d Herrlichkeit Gottes erlickt und au Jesus, de a de rechte Siite Gottes isch gstande.

56 Er het gseit: "Da! Ich gseh de Himmel offe und de Menschensohn a de rechte Site Gottes stönd.

57 Drufabe händs lut gschroue, händ sich mit de Händ d Ohre zue ghebt und alli zäme uf ihn los ghebt.

58 Nachdem sie en us de Stadt usegholt hend, hend sie ihn agfange z steinige. D Ziige hän ihri Obergewänder zue d Fess vumene junge Ma aaglegt, wo Saulus gnennt worde isch.

59 Während sie Stẹphanus steinigt händ, hät er gflegt: "Herr Jesus, nimm min Geischt uuf."

60 Denn het er uf d Chnü gsunge und het mit luuter Stimm gruefe: "Jehova, rechne ihne die Sünde nöd a! Nachdem er das gseit het, isch er gstorbe.

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgeschichte 8 von 28

 

Apostelgschicht 8 vo 28

8:1 Saulus jetzt isch mit sinere Ermordig iverstande gsi.

A dem Tag het e heftigi Verfolgig vo de Versammlig in Jerusalem iigsetzt. Alli usser de Aposchtel sind id Gegend vo Judạ̈ und Samạria zerstreut worde.

2 Tüüfgläubigi Männer hend Stẹphanus zur Bestattig weg treit und hend en grossi Toteklag für ihn abgholt.

3 Saulus jedoch fangt geg d Versammlig z wüete. Er drang in es Huus nach em andere ii, het Männer und Fraue furt gschlappt und het sie is Gfängnis lo rüere.

4 D Jinger aba, de vuschtreut wore ware, zen durchs Land un vukündete de gueti Botschaft vum Wort Gottes.d

5 Philịppuse isch id Stadt Samạria durab gange und het dete de Christus bekannt gmacht z mache.

6 Schare vo Mensche hend dem gschänkt, wo Philịppus gseit het, gschlossne Beachtig während sie ihm zueglost hend und die Zeiche beobachtet hend, woner vollbracht hed.

7 Viel sind nämlich vu bese Geischter bsesse gsi, wo amel luut ufschreie und us de Besessene usegfahre sind. Usserdem sin vieli Glähmti un Lahmi gheilt worde.

8 So isches cho das i dere Stadt grossi Fröid herrscht het.

9 Nun hät sich i de Stadt au en Maa namens Sịmon, wo vorher Magie triibe und s Volk in Samạria in Stune versetzt hät. Er behauptet vo sich, er seg en Grosse.

10 Alli Lüüt, vom chliinschte bis zum Gröschte, händ en beachtet und gsäit: "Dä Mann ist die Kraft Gottes, die man die Grosse nennt."

11 Sie händ em Beachtig gschänkt, will er sie scho e ganzi Ziit dur sini Magie in Stune versetzt hät.

12 Dänn händs aber Philịppus glaubt, wo die gueti Botschaft vom Königrich Gottes und vom Name Jesus Christi verkündet hät, und sowohl Männer als au Fraue hend sich taufe lah.

13 Sịmon isch ebefalls gläubig worde, und nachdem er dauft worde isch, het er sich an Philịppus ghalte. Er isch gstunne, wo er die Zeiche und groosse het, mächtige Tate gschehe het.

14 Wo d Aposchtel in Jerusalem ghört händ, dass d Mensche in Samạria s Wort Gottes agnoh händ, händ sie Petrus und Johạnes zu ihne gschickt.

15 Die sind durab gange und bätte für sie, damit sie heilige Geist empfange sind.

16 Er isch nämlich na uf keine vo ihne acho, sondern sie sind nur im Name vom Herr Jesus tauft worde.

17 Sie hend ihne d Händ ufm gleit und vo det a empfangeds heilige Geischt.

18 Als Sịmon het gseh, dass Mensche de heilige Geist empfange hend, wenn d Aposchtel ihne d Händ ufleit hend, bot er ihne Geld ah.

19 Er het gseit: "Gäbet au mir die Macht, damit jede wo ich d Händ uflege, heilige Geist empfangt."

20 Drufabe het de Petrus erwideret: "Dein Silber soll mit dir zugrunde gah, weil du gmeint hesch, du chöntisch dir es Gschänk Gottes mit Geld chaufe.

21 Du hesch weder Ateil a dere Sach no en Arecht druf, denn dis Herz isch ned ufrichtig vor Gott.

22 Bereue also die Schlächtigkeit, und flehe zu Jehova, dass dir wenns möglich isch die bös Absicht vo dim Herz vergäh wird.

23 Ich gsehn nämlich: Du bisch es bitteres Gift und en Sklave vo de Ungerechtigkeit."

24 Sịmon het zur Antwort geh: "Fleht für mich zu Jehova, dass mich nüt vo dem trifft wo ihr gseit händ."

25 Wo sie jetzt es gründlichs Zügnis abgleit händ und übers Wort Jehovas gredet händ, händ sie sich uf de Rückweg nach Jerusalem gmacht. Si händ die gueti Botschaft i villne Dörfer vo de Samarịter verkündet.

26 Jehovas Engel het aber zu Philịppus gseit: "Mach dich auf und geh auf Süden auf die Strassen, die von Jerusalem nach Gạsa abfüehrt." (Das ist eine Wüestrass.)

27 Drufabe het er sich uf de Wäg gmacht. Wuurz isch da en äthiopische Eunuch gsi, en Amtsträger under de Kandạke, de Königin vo Äthiopie, wo ihre ganz Schatz verwaltet het. Er war nohch Jerusalem kumme, um Gott azbäte,

28 und het sich jetzt uf em Rückweg befunde. Während er uf sim Wage gsässe het, het er lut de Prophete Jesaja lut.

29 Da het de Geist zu Philịppus gseit: "Gang zum Wage det ane."

30 Philịppus isch näbedra gläge und het de Maa luut de Prophet Jesaja gläse. Er het gfragt: "Verstahst du denn was du da lesisch?"

31 De Maa hät gantwortet: "Wie söll ich das jemals verstah, wenn mir nöd öpper debi hilft?" Denn bitt er Philịppus iidringlich, ufzstige und sich zu ihm z setze.

32 De Maa hät grad folgendi Passage i de Schrifte gläse: "Wie es Schof isch er zum Schlachte gfüehrt worde, und wie es Lamm, wo vor sim Scher still blibt, macht er sis Muul nöd uf.

33 Während sinere Demüetigung isch ihm Gerechtigkeit verweigeret worde. Wer wird vu de Einzelheite vu sinere Generation verzelle? Denn sis Läbe wird vu de Erde weggnoo.

34 Der Eunuch hat dann zu Philịppus gesagt: "Bitte sag mir: Vo wem redt der Prophet hier? Vo sich sälber oder vomene andere?"

35 Philịppus het ahgfange rede und het ihm usgehend vo dere Schriftsteller die gueti Botschaft über Jesus bekannt gmacht.

36 Während sie so uf de Stross unterwägs gsi sind, sind sie an es Gwässer cho, und de Eunuch het gseit: "Sieh mal! Da isch Wasser. Was staht miini Taufi im Weg?"

37 ––

38 Nochdem er de Wage gha het loh aalte, sind de Eunuch und Philịppus beidi is Wasser durab gange, und de Philịppus het en tauft.

39 Wo si us em Wasser ufecho si, het Jehovas Geist Philịppus schnell weg gführt. D Eunuch het en nüme gseh, aber er het voll Fröid sine Wäg gsetzt.

40 Philịppus jedoch het sich in Ạschdod wieder gfunde. Er isch durs Gebiet zoge und het i allne Städt wiiter die gueti Botschaft bekannt gmacht, bis er nach em Cäsarẹa cho isch.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 9 vo 28

 

Apostelgschicht 9 vo 28

9:1 Saulus aber wo d Jünger vom Herr immer no wutschnaubend bedroht het und sie het welle umbringe, isch zum Hohe Priester gange

2 und batt ihn um Briefe ad Synagoge in Damạskus. Er het alli welle wo zum Weg ghöre händ und wo er ufspüre wür, gfesselt nach Jerusalem bringe – sowohl Manne als au Fraue.

3 Won er sich uf sinere Reis Damạskus nööcher het, het en plötzlich es Liecht vom Himmel umstrahlt.

4 Er isch uf de Bode gfloge und het e Stimm zu ihm ghört: "Saulus, Saulus, warum verfolgsch du mich?"

5 Er frogt: "Wer bisch du, Herr?" Die Stimm het antwortet: "Ich bin Jesus, wo du verfolgsch.

6 Doch stah uf und gang id Stadt. Döt wird mer dir sege wasd sellsch tue."

7 Die Manne wo mit ihm rischted sind sprachlos da gstande, will sie zwar de Klang vonere Stimm ghört händ, aber sie händ niemer gseh.

8 Wo de Saulus vom Bode ufgstande isch, het er nüt chönne gseh obwohl sini Auge offe gsi sind. Do hend's ihn a de Hand gna und händ en nach Damạskus gfüehrt.

9 Drü Täg lang het er nüt gseh und er gässe und trank au nöd.

10 In Damạskus hät sich en Jünger mit Name Ananịas gfunde. De Herr hät zu ihm in ere Vision gsait: "Aanịas!" Er hät gantwortet: "Hier bin ich, Herr."

11 Der Herr sait: "Steh auf, gang in die Stross, die man die Grad nennt, und suech im Huus vu Judas en Maa us Tạrsus, der Saulus heisst. Denn na bätet,

12 und er het inere Vision gseh wie en Maa namens Ananịas inechunt und ihm d Händ ufleit, sodass er wieder gseh chan."

13 Ananịas aba git zantwort: "Herr, ich ha vo vilne glost, über all dene Schade, den er di Heilige in Jerusalem zuegfüert het.

14 Und jetzt isch er mit de Befugnis vo de Oberpriester do, zum alli feschtznäh, wo din Name alüted."

15 Doch de Herr het zue nem gsait: "Goh, denn i ha dä Maa als Werkzüüg usgwählt, um mi Name sowohl zu de andere Völker als au zu Könige und de Söhn Israels z träge.

16 Ich wird ihm dütlich zeige wieviel er für min Name muess liide.

17 Da het sich Ananịas uf de Wäg gmacht und isch is Huus gange. Er het Saulus d Händ uf gleit und het gsait: "Saulus, Bruder, dr Herr Jesus, wo dir uf dr Stross do erschiene isch, het mi gschickt, damit wieder chasch gseh und mit heiligem Geischt erfüllt wirsch.

18 Sofort isch ihm gfalle wie Schuppe vo de Auge und er het wieder chöne gseh. Denn isch er ufgstande und het sich daufe lo.

19 Er hät öppis gässe und isch zu Kräfte cho. Nochher isch er einigi Täg bi de Jünger in Damạskus bliebe

20 und het uf de Stell agfange, i de Synagoge über Jesus z predige, dass de Bueb Gottes isch.

21 Doch alli, de nen ghärt hän, hän sich gwunderet un sage: "Isch des nit dr Ma, der in Jerusalem heftig unda däne gwüetet het, de de Name alüte? Ischer nöd da anecho zum sie fescht neh und zu de Oberpriester bringena?

22 Saulus isch jedoch immer überzügender uftaucht und het d Jude verwirrt, wo in Damạskus glebt hend, idem er logisch bewis das Jesus de Christus isch.

23 Wo jetzt e längeri Ziit vergange isch, bereitet sich d Jude, wie sie ihn umbringe chönnted.

24 de Saulus het jedoch vo ihrem Plan erfahre. Da sie au Tag und Nacht die Tore sorgfältig bewachted zum en besitige, 25i händ ihn sini Jünger gno und händ en Nachts imene Chorb dur e Öffnig i de Stadtmuur dur e Öffnig durenand laa.

26 Als er nach Jerusalem kummt, het er sich d Jinger azschliesse, aba sie hän alli Angscht vor ihm gha, denn sie hän nit glaubt, dass er ä Jinger war.

27 Do isch ihm Bạrnabas zue Hilf cho und hät en zu de Aposchtel gfüehrt. Er het ene usfüerlich verzellt wie de Saulus uf em Weg de Herr gseh het und das er mit ihm gredet het und wie er in Damạskus muetig und offe im Name Jesus gredt het.

28 Saulus bliebt dann bi nene, bwegt sich fräi in Jerusalem un sait mutig un offe im Name vum Herrn.

29 Er het mit de Griechisch sprechende Jude gredt und diskutiert, doch die unternähme Versuech, ihn umzbringe.

30 Wo d Brüeder devo erfahred, händs en uf de Cäsarẹa durab bracht und nach Tạrsus wegschickt.

31 Für die Versammlig in ganz Judạ̈a und Galilạ̈a und Samạri het jetzt e Ziit vom Friede aagfange und sie isch gstärkt worde. Als sie in Ehrfurcht vor Johva glebt het, un d Trost vum heilige Geischt het, isch sie immer gresser worde.

32 Wo jetzt de Petrus die ganz Gägend dure isch, isch er au zu de Heilige cho, wo in Lỵdda gwohnt hend.

33 Det het er en Maa namens Änẹas troffe, wo acht Jahr glähmt het uf sim Bett gläge.

34 het de Petrus zu ihm gseit: "Änẹas, Jesus Christus macht dich gsund. Stah uf und mach dis Bett!" Da isch er sofort ufgstande.

35 Wie alli, wo in Lỵdda und i de Schạron-Ebeni gwohnt händ, ihn gseh händ, händ sie sich dem Herrn zue gwanderet.

36 In Jọppe hets en Jüngerin geh mit Name Tabịthha, was übersetzt "Dọrkas" heisst. Sie het sehr viel Guets gmacht und het die Arme unterstützt.

37 Zu de Ziit isch si aber chrank worde und gstorbe. Do het me si gwuschet und het si in e Ruum im Obergschoss gleit.

38 Lỵdda jetzt nöch bi Jọppe gläge, und wo die Jünger ghört händ, dass de Petrus i dere Stadt gsi isch, händs zwei Manne zu ihm mit dringende Bitte gschickt: "Chum bitte sofort zu eus.

39 Druf het sich de Petrus mit ihne uf de Wäg gmacht, und won er aacho isch, het mer en in Ruum im obere Stock gfüehrt. Alli Witwen sind zu ihm cho brüele und händ viel Unter- und Obergewänder zeigt, wo Dọrkas gmacht hät wo sie no bi ihne gsi isch.

40 de Petrus het den alli use gschickt, het sich ane knüpft und bätet. Nachher isch er sich zu dem Lichnam gwandlet und het gseit: "Tabịtha, stah uf!" Sie het d Auge ufgmacht, und wo sie Petrus gseh het, het sie sich ufgsetzt.

41 Er het ihre d'Hand gäh und ihre ufghört. Dänn het er die Heilige und d'Witwen gruefe und het ene zeigt, dass sie gläbt het.

42 Das isch in ganz Jọppe bekannt worde und vieli sind zum Glaube a de Herrn cho.

43 Er isch einigi Täg in Jọppe blybe bimene Gerber namens Sịmon.

 

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Aposchtelgschicht 10 vo 28

 

Apostelgschicht 10 vo 28

10:1 In Cäsarẹa jetzt hets en Maa mit Name Kornẹlius, en Offizier vo de sogenannte Italische Einheit.

2 Er isch en tüüfgläubige Mensch gsi wo mit sinere ganze Huusgmeinschaft Ehrfurcht vor Gott gha het. Er het oft öppis für die Arme geh und het immer wieder zu Gott gflegt.

3 Um die 9. Stund vom Tag het er inere Vision ganz dütlich gseh wie en Engel Gottes zu ihm inecho und gseit het: "Kornẹlius!"

4 Kornẹlius het en verschrocke aagfange und gfragt: "Was ist, Herr?" Er het gseit: "Dini Gebete sind zu Gott ufgstige und er het dini Gabe für die Arme bemerkt und er bhaltet sie in Erinnerig.

5 Schick nun Männer nach Jọppe, und lah en Maa namens Sịmon hole, wo au de Petrus gnennt wird.

6 Er isch zu Gast bi Sịmon, eme Gerber wo es Huus am Meer hät."

7 Sobald de Engel, wo mit ihm gschwätzt het, wägg isch, het er zwei vu sinere Diener und en tüüfgläubige Soldate us de Reihe vu sinere Bedienschtete gruefe.

8 Er het ihne alles verzellt und sie nach Jọppe gschickt.

9 Während sie am nächste Tag ihri Reis fortsetzt händ und sich de Stadt nöcher händ, isch de Petrus um die 6. Stund uf s Dach vom Huus gstige zum bätte.

10 Doch er het grossi Hunger becho und het öppis welle esse. Während mer s Esse zubereitet het, isch er in Trance gfloge.

11 Er het de Himmel öffnet gseh und öppis wie es grosses Liinetuech abechömed. Es isch a sine vier Zipfel uf d Erde abegloh worde.

12 Darin sind alli mögliche vierfüessige Tier und Reptilie vo de Erde und Vögel vom Himmel gsi.

13 Dänn hät en Stimm zu ihm gseit: "Stah uf, Petrus, schlachte und iss!"

14 Petrus aber erwideret: "Uf kein Fall, Herr! Ich ha na nie öppis verunreinigts oder unreins gesse.

15 Die Stimm hät es zweits mol zu ihm gredet und gseit: "Hör uf, das als verunreinigt z bezeichne, was Gott greinigt hät."

16 Das isch no es dritts mal gsi und grad drufabe isch das ganze in Himmel durufgno worde.

17 Als de Petrus no rätslet het, was d Vision woner gha het, wohl bedütet het, hend sich au scho d Manne erkundet wo Kornẹlius gschickt het, nach Sịmons Huus und sind det am Tor gstande.

18 Sie griefe und händ gfröget, öb Sịmon, wo au de Petrus gnennt wird, dört zu Gast seig.

19 Während em Petrus no über d Vision nahdänkt het, het de Geischt gseit: "Lueg! Da sind drei Manne, wo dich sueched.

20 Also stah uf, gang abe und mach dich mit ihne uf de Wäg. Du bruchsch überhaupt kei Bedänke zha, denn ich han sie gschickt."

21 Da isch de Petrus zu de Manne abegange und het gseit: "Ich bin de Maa, wo ihr sueched! Warum sind ihr do?"

22 Sie antwortet: "Kornẹlius, en Offizier, en gerechte, gottesförchtige Maa, wo im ganze Volk vo de Jude guet gredt wird, vo Gott durch en heilige Engel d Awisig übercho, dich in sis Huus hole zloh und sich ahzlose was du z sege hesch."

23 Da het er sie inegholt und het sie als Gäst uufgno.

Am nächste Tag ischer ufgstandä und het sich mit ihne uf de Wäg gmacht. Einigi vo de Brüedere us Jọppe hend ihn begleitet.

24 Täg druff het er im Cäsarẹa iigleitet. Kornẹlius het sie natürlich scho erwartet und het sini Verwandte und engen Fründe zämeglüte.

25 Wo de Petrus iitrottet isch, isch em Kornẹlius entgägecho, isch ihm z'Füess cho und erwies ihm sini Ehrerbietig.

26 Petrus aber züglet ihn ufe und gseit: "Stoh uf, ich bin au nur en Mensch."

27 Während er sich mit ihm unterhaltet, isch er ine gangä und het det vill Lüt vorgfunde, wo sich versammlet händ.

28 Er het zue ihne gseit: "Ihr wüssed ja, dass es amene Jude nöd erlaubt isch, miteme Mensch vomene andere Volk umgang z ha oder z'gah. Doch Gott het mir zeigt, dass ich kei Mensche söll verunreinigt oder unrein nenne.

29 Also bini ganz ohni Widerred cho wo mer mich gholt het. Und jetzt möcht ich gern wüsse warum ich sött här cho."

30 Druf brichtete Kornẹlius: "Woni vor vier Täg genau zu de gliiche Stund – zur 9. Stund – betete, isch uf eimal en Maa ime glänzende Gwand vor mir gstande

31 und gseit: 'Kornẹlius, dis Gebet isch erhört worde und Gott het dini Gabe für die Arme in Erinnerig bhalte.

32 Schick also öpper nach Jọppe und laht Sịmon hole wo au de Petrus gnennt wird. Er isch bi Sịmon, eme Gerber, z Gast wo sis Huus am Meer ligt.'

33 Da hani grad öpper zu dir gschickt und du bisch so fründlich gsi doh. Jetzt simmer alli vor Gott ahwesend zum ghöre was du eus im Uftrag Jehovas alles sellsch sege."

34 Druf het de Petrus aagfange rede. Er het gseit: "Jetzt verstah ich würklich, dass Gott nöd parteiisch isch,

35 sondern dass er i jedem Volk de Mensch animmt wo Ehrfurcht vor ihm het und tuet was richtig isch.

36 Er het sis Wort a d'Söhn Israels gschickt, um ihne die gueti Botschaft vom Friede dur Jesus Christus z'verkünde – de isch de Herr vo allne.

37 Ihr wüssed, wovon noch de Taufi, wo Johạnes predigt hät, zerscht in Galilạ̈a und dänn in ganz Judạ̈a d Red isch gsii:

38 vo Jesus us Nạzareth wie Gott ihn mit heiligem Geist und Kraft gsalbt het und wie er durs Land zoge het Guets ta und alli wo under em Tüüfel glitte hend, gsund gmacht het will Gott em zur Siite gstande isch.

39 Un ma sin Ziige vu allem, was sa im Land vu d Jude un au in Jerusalem doe het. Aba sie hän nen umbrocht, indem sie nen an ä Schtamm hängt.

40 Gott het en jedoch am dritte Tag uferweckt und ihn offebar werde lah –

41 nöd em ganze Volk sondern eus, de vo Gott zuvor bestimmte Züg. Mir hend mit ihm gesse und trunke nachdem er vo de Tote uferstande gsi isch.x

42 Au het er euis de Uftrag gä, em Volk z predige und gründlich z bezüge, dass er de isch, de Gott zum Richter vo de Lebende und de Tote bestimmt het.

43 Was ihn betrifft, bezüged alli Prophete, dass jede wo a ihn glaubt, dur sin Name d Sünde vergäh werded."

44 Während de Petrus no über das Ding schwätzt het, isch de heiligi Geischt uf alli cho, wo s Wort Gottes ghört händ.

45 Die beschnittene Gläubige, wo mit em Petrus cho sind, stunne, will s Gschänkli vom heilige Geischt au uf Lüüt us andere Völcher uusgosse worde isch.

46 Si händs nämli i frömde Sprooche ghört redet und Gott verherrliche. Druf het de Petrus gseit:

47 "Chan öpper dene Mänsche, wo de heilig Geist ebeso empfange händ wie mir, s Wasser für d Taufi verweigere?"

48 Und er het agordnet, sie im Name Jesus Christus z'daufe. Dänn hän sie nen bäte, es paar Däg dezubliibe.