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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 16 vo 28

 

Apostelgschicht 16 vo 28

16:1 So isch er nach Dẹrbe cho und au uf Lỵstra. Det hets en Jünger namens Timọtheus gä. Er isch de Sohn vonere gläubige Jüdin gsi, sin Vater isch jedoch Griech gsi.

2 Timọtheus het bi de Brüedere in Lỵstra und Ikọnion en guete Ruef gha.

3 Paulus het d Wunsch üsseret, dass de Timọtheus nen begleitet het. Er nimmt nen un bschnittet nen wäg d Jude in der Gegend, denn sie hän alli gwüsst, dass si Vater Griech war.

4 Wo sie dur d Schtädt reischted, händ sie de Brüeder überbrocht, die zu beachtende Beschlüss vo de Aposchtel und de Älteschte in Jerusalem.

5 Drufhin sind d Versammlige im Glaube wiiter gstärkt worde und händ Tag für Tag a Zahl zuegno.

6 Au sinds dur Phrỵgie zoge und s Land Galạtien, will de heiligi Geist sie drah hinderet, s Wort Gottes i de Provinz Asie z verchünde.

7 Wo sie den nach Mỵsien abchoo sind, bemüehted sie sich, nach Bithỵnie zglange, doch de Geischt Jesus het's nöd zue glo.

8 Da hends a Mỵsien verbii zoge und sind nach Trọas durab cho.

9 In de Nacht het Paulus e Vision gha. En Maa us Mazedọnie isch da gstande und bitt ihn iidringlich: "Chum übere nach Mazedọnie und hilf uns!"

10 Sobald er d Vision gha het, hemmer nach Mazedọnie versuecht. Mir sind zu dem Schluss cho, dass Gott eus grüeft het zum ihne die gueti Botschaft verchünde.

11 Mir stached also vo Trọas us in See und sind uf direktem Weg nach Samothrạk gfahre und am nächste Tag uf Neạpoli.

12 Vo det us simmer wiiter nach Philịppi – ere Kolonie – wo bedütendschte Stadt i dem Bezirk vom Mazedọnie. Det simmer einigi Täg bliebe.

13 Am Sabbat simmer zum Tor use anen Fluss gange, wommer e Gebetsstätte vermuetet hend. Mir hend öis ane ghocket und hend a de Fraue agfange rede, wo zämegchoo sind.

14 E Frau namens Lỵdia, e Purpurhändlerin us de Stadt Thyatịra wo Gott abätet het, het zue ghört, und jehova het ihr s Herz wiit göffnet, so dass sie dem, wo Paulus gseit het, Ufmerksamkeit gschänkt het.

15 Wo sie und ihri Huusgmeinschaft sich taufe loh händ, bitt sie euis idringlich: "Wenn ich eurer Meinung nach Jehova treu bin, dann kommt und bliebt in meinem Huus." Sie het öis regelrecht dezue drängt.

16 Eines Tages hät euis uf em Weg zu de Gebetsstätte es Dienstmeitli begägnet, wo vomene Geist, eim Wahrsagerdạ̈mon, bsesse gsi isch. Sie het ihre Herr durch Wahrsagerei grosse Gwünn i brocht.

17 Das Meitli isch Paulus gloffe und öis ständig hinedrii und het gredt: "Di Mänsche sind Sklave vum höchschte Gott. Sie verkündet eu de Wäg vu de Rettig!"

18 Das het sie vieli Däg lang doe. Schliesslich isch s Paulus zviel worde. Er dräit sich um und het zum Geischt gsait: "Ich bfehl dir im Name Jesus Christus: Fahr uns!". Sofort het sie de Geischt verletzt.

19 Wo etze ihri Herre gsäh hend, dass ihri Ussicht uf Gwünn dahii isch, händ sie Paulus und Sịlas packt und händ sie uf de Marktplatz zu de Vorsteher gschlappt.

20 Sie händs vor d'Magistrate gfüehrt und händ gseit: "Diese Menschen bringen grossi Unrueh in unsere Stadt. Sie sind Jude

21 und verkündet Brüch wo mir als Römer nöd dörfed ahnäh oder usüebe."

22 Die Mengi erhob sich gschlosse geg sie, und nachdem d'Magistrate ihne d'Chleider abegrisse händ, händs Befehl gä, sie mit Rute z'schlah.

23 Me het ihne viel Schläg versetzt und het sie is Gfängnis lah. Em Gfängnisufseher isch befohle worde, sie guet z bewache.

24 Will er dä Befähl erhalte hät, hät er si is innere Gfängnis gworfe und hät iri Füess in Stock gschlosse.

25 Um Mitternacht aber bätet Paulus und Sịlas und priese Gott mit Lieder. Die Gfangene hend ihne zue ghärt.

26 Plötzlich häts es grosses Erdbebe geh, sodass die Fundament des Gfängniss erschüttert worden sind. Im gliiche Augäblick händ d Tüüre uf gumpet und d Fässle vo allne händ sich glost.

27 Wo de Gfängnisufseher ufwachte und d Gfängnisture offe het gseh, het er sis Schwert zoge und het sich wele umbringe, will er denkt het, d Gfängnis seigid gflohe.

28 Paulus aber reft luut: "Du Dir nüt ah! Mir sind alli da!" 29 De Gfängnisufseher verlangt Liecht und isch inne gloffe. Zitternd isch er vor Paulus und Sịlas nieder gfloge.

30 Er het sie usegfüehrt und gfrögt: "Ihr Herre, was mues ich mache, damit ich grettet werde?"

31 Sie antwortet: "Glaub an de Herr Jesus und du wirsch grettet werde, du und dini Huusgmeinschaft."

32 Denn händ sie ihm verkündet und allne wo i sim Huus gsi sind s Wort Jehovas.

33 Er het sie i dere Nachtstund mit gno und het ihri Wunde reinigt. Nachher sind er und sini ganzi Husgmeinschaft sofort tauft worde.

34 Er het sie in sis Huus gholt und het de Disch für sie decke loh. Bi ihm und sinere ganze Husgmeinschaft het grossi Fröid gherrscht - jetzt wo er zum Glaube an Gott cho isch.

35 Wo s Tag worde isch, händ d'Magistrate d'Amtsdiener mit de Aaordnig gschickt: "Lass die Männer frei."

36 De Gfängnisufseher häts Paulus brichtet. Er hät gseit: "D'Magistrate händ Männer hergschickt, damit ihr beidi freigla werdet. Chömed also jetzt use und gaht i Friede."

37 Paulus aba het zue nene gsait: "Sie hend eus ohni Verurteilig öffentlich uusgspeitscht, obwohl mer Römer sind,a und händ eus is Gfängnis gworfe. Wännd sie eus jetzt heimlich usegheie? Das chunt nöd in Frag! Sie sölled selber her cho und eus usbegleite."

38 D Amtsdiener hend die Antwort de Magistrate mitteilt. Die hends mit de Angst ztue becho wo si ghört hend das d Manne Römer gsi sind.

39 Also sinds cho und hends versuecht z beschwichtige. Denn hends sie usegfunde und böget, us de Stadt wegzgah.

40 Nochdem die beide s Gfängnis verloh händ, sinds aber zum Huus vo Lỵdia gange. Und wo si d Brüeder gseh händ, händ si ne Muet gmacht und sind wäggloh.

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 15 vo 28

 

Apostelgschicht 15 vo 28

15:1 De sind einigi Männer us Judạ̈a abe cho und hend ahgfange d'Brüeder z'lehre: "Wenner eu nöd nachem Bruch vom Moses laht la beschnide, chönd ihr nöd grettet werde"

2 Nachdems jedoch zu erhebliche Meinigsverschiedeheite und Diskussione zwüsched ihne und Paulus und Bạrnabas cho isch, het mer aagordnet, dass Paulus, Bạrnabas und einigi vo de andere wäg dere Frag zu de Aposchtel und de Ältiste nach Jerusalem ufgoh söttet.

3 Die Manne sind vo de Versammlig es Stück wiit begleitet worde. Dänn händs wiiter dur Phönịzien und Samạria zoge und händ usführlich über d Bekehrig vo Lüüt us de andere Völcher brichtet. Sie händ allne Brüedere grossi Fröid bereitet.

4 Als sie in Jerusalem aacho hän, sin sie vu de Versammlig un de Aposchtel un de Älteschte fründlich ufgnoh, un sie hän brichtet, was Gott durch sie alles gmacht het.

5 Doch einigi vo de Sekte vo de Pharisäer wo gläubig worde sind, erhoben sich vo ihrne Plätz und gseit: "Me muess sie beschnide und sie awiise, s Gsetz vo Moses z halte."

6 Da händ sich d Aposchtel und die Ältiste versammlet, um sich dere Sach aaznäh.

7 Nachdem mer intensiv diskutiert het, isch de Petrus ufgstande und het zue ihne gseit: "Männer, Brüedere, ihr wüssed doch: Gott het scho i früeche Täg unter eu d Wahl troffe, dass Lüt us de andere Völker us mim Muul die gueti Botschaft lose und glaube söttet.

8 Und Gott, wo s Herz kennt, het das bezügt, indem er ne de heilige Geischt gä het, we er ihn au üs gä het.

9 Er het gar kein Unterschied zwüsched eus und ene gmacht, sondern het ihres Herz durch Glaube greinigt. 10 Warum stelled ihr Gott also uf d Prob und leged de Jünger es Joch uf de Nacke, wo weder eusi Vorfahre no mer hend chönne träge?

11 Mer vertraued vill meh druf, dass mer genauso wie sie dur die unverdiente Güte vom Herr Jesus grettet werded."

12 Drufabe schwiegt die ganz Gruppe, und sie hän Bạrnabas und Paulus zue ghört, wie sie vo de vile Zeiche und Wunder verzellt hän, wo Gott under de andere Völker dur sie vollbrocht het.

13 Nachdem sie uusgreded händ, hät Jakobus gseit: "Männer, Brüeder, ghört mer zue.

14 Sịmeon het usführlich verzellt, wie Gott erschtmol sini Ufmerksamkeit de andere Völcher zuewandlet het, zum us ihne es Volk für sin Name useznäh.

15 Damit stimmed d Wort vu de Prophete iberin. S heisst:

16 '"Nachdem wird ich zruggkehre und s zelt david wo igfalle isch wieder ufrichte. Ich wird sini trümmer wieder ufbaue und es wiederherstelle,

17 demit die Mensche wo übrig bliibed zeme mit Lüt us allne Völker – Lüt wo min Name träge – Jehova ufrichtig sueched" seit Jehova wo das tuet,

18 was sit jeher bekannt isch.'

19 Mini Entscheidig isch drum: Mer sölls de Mensche vo de andere Völcher wo sich Gott zuwendet, nöd schwer mache,

20 sondern ihne schriibe, dass sie sich vo allem sölled enthalte, was durch Götze verunreinigt isch, sowie vo sexueller Unmoral, vo Erwürgtem und vo Bluet.

21 Denn sit alter Ziit hets i allne Städt gä wo Moses predigt hend. Er wird ja i de Synagoge a jedem Sabbat vorglese."

22 Da beschlosse d Aposchtel und die Ältiste zäme mit de ganze Versammlig, us ihrne Reihe usgwählte Männer mit Paulus und Bạrnabas nach Antiọchia z schicke, und zwar Judas, wo au Barsạbas gnennt worde isch, und Sịlas – füerendi Männer under de Brüedere.

23 Sie hend Folgendes gschriebe und hends ihne mit geh: "D Aposchtel und die Ältiste, eui Brüedere, an die Brüedere in Antiọchia, Syrie und Zilịzien, wo us de andere Völker sind: Grüesse!

24 Mir hend ghört das einigi us eusere Mitte eu dur ihri Üsserige verunsicheret hend und eu durenand bringe welle obwohl mir ihne kei Awisige geh hend.

25 Drum simmer zum einstimmige Entschluss cho, Männer uszwähle und sie zäme mit eusne liebe Brüedere Bạrnabas und Paulus z'schicke,

26 Lüt, wo für de Name vo eusem Herr Jesus Christus ihres Läbe riskiert händ.

27 Mir schicked also Judas und Sịlas, damit sie s gliiche au mündlich brichte.

28 Denn däm heilige Geischt und uns sälber erschiens guet, äich kei wiiteri Lascht ufzrege als folgende notwändigi Sache:

29 Enthaltet eui vo allem wo Götze gopfert worde isch, sowie vo Bluet, vo Erwürgtem und vo sexueller Unmoral. Wenn ihr eu devor sorgfältig hüetet, wird's eu guet gah. Blibed gsund!"

30 Nachdem mer die Männer jetzt verabschiedet het, sinds nach Antiọchia abe gange. Sie hend die ganz Gruppe versammlet und hend ihne de Brief übergeh.

31 Wo die ihn gläse gha händ, händ sie sich über d Ermuetig gfreut.

32 Und da Judas und Sịlas au Prophete gsi sind, händs d'Brüeder mit vielne Vorträg ermuetet und händs gstärkt.

33 Nachdem sie einigi Ziit det verbrocht hend, hend sie in Friede zu dene zruggkehre wo sie gschickt hend.

34 ––

35 Paulus und Bạrnabas sind jedoch in Antiọchia bliebe. Sie hend mit no viel anderne d gueti Botschaft vom Wort Jehovas verkündet und verkündet.

36 Noch einige Täg het de Paulus zu Bạrnabas gseit: "Lass uns doch in all die Städt zruckkehren, wo wir das Wort Jehovas verkündet haben, und die Brüdern bsuchen, um zu sehen, wie es ihne geht."

37 Bạrnabas het unbedingt Johạnnes welle mitneh, wo au Markus gnennt worde isch.

38 Paulus jedoch isch nit defür gsi, ihn mitzneh, will er sich in PamphỵLie vo ihne trennt und sie nit im Werk unterstützt het.

39 Das het zumene heftige Wuetusbruch gfüehrt, so dass sie sich vonenand trennt hend. Bạrnabas het Markus mitgnoh und het nach Zype gsuecht.

40 Paulus het Sịlas uusgwählt, und nachdem er vo de Brüedere vo de unverdiente Güte Jehovas avertraut worde isch, het er sich uf de Wäg gmacht.

41 Er zoge durch Syrie und Zilịzie und het d Versammlige gschtärkt.

 

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Aposchtelgschicht 14 vo 28

 

Apostelgschicht 14 vo 28

14:1 In Ikọnion jetzt sinds zäme id Synagoge vo de Jude gange und händ so würkigsvoll gredet, dass e grossi Mengi Jude und au Grieche gläubig worde sind.

2 Doch die Jude wo nöd glaubt händ, händ d Lüt us de andere Völker gäge d Brüeder ufghalte und beiflusst, händ sie zum Schlechte.

3 Da hend sie einigi Ziit drmit verbrocht, ufgrund der Ermächtigung Jehovas muetig und offe z rede, und er het de Botschaft vo sinere unverdiente Güte bezügt, indem er durch sie Zeiche und Wunder gschehe het.

4 D Mengi i de Stadt isch jedoch gspalte gsi. Ä baar sind für d Jude gsi, anderi für d Aposchtel.

5 Als d Lüt us de andere Völcher und d Jude mit ihrne Vorsteher beabsichtiget händ, sie z misshandle und z steinige,

6 erfahreds devo und flohed id Städt Lỵstra und Dẹrbe in Lykaọnie sowie is Umland.

7 Det hends wiiter die gueti Botschaft verkündet.

8 Etze het da in Lỵstra en Maa ghocket wo verkrüpplet Füess gha het. Er isch sit sinere Geburt lhm gsi und het na nie en Schritt gmacht.

9 Der Ma het zue ghärt, während Paulus schwätzt. Paulus het nen mit feschtem Blick agluegt, un wo na gsäh het, dass der Ma d Glaube gha het, gsund gmacht z werde,

10 het er mit luuter Stimm gseit: "Stell di uf d'Füess!" Do het er ufgsprunge und het agfange umelaufe.

11 Wo die viele Lüt gesehen haben, was Paulus gemacht hat, reufen sie auf Lykanisch: "D Göter sind wie Mensche worde und zu eus herabkommen!"

12 Sie händ Bạrnabas den Zäus gheisse, Paulus aber Hẹrmes, will er de Wortfüererer gsi isch.

13 Und de Prieschter vo Zäis, wo de Tempel sich am Stadteigang befunde hät, hät Schtiier und Chränz a d Tore bracht und hät mit de Mengi Opfer wele darbringe.

14 Wo d Aposchtel Bạrnabas und Paulus jedoch devo ghärt händ, verrissed sie ihri Chleider, ränned üs i d Menschemängi und rüefed:

15 "Männer, warum tüend ihr das? Mir sind doch au nur Mänsche und hend die gliche Schwäche wie ihr! Un ma vuzehle äich de gueti Botschaft, dass ihr äich vu däne nutzlose Dinge abwändet un äich däm lebändige Gott zuewändet, der d Himmel un d Erde un des Meer gmacht het un alles, was dezue ghärt.

16 Er hät i de vergangene Generatione alli Völker iri eigene Wäg gah lah,

17 obwohls zu jedere Ziit Zügniss vo ihm gäh het: Er het guets ta, er het eu Rege vom Himmel und fruchtbari Ziite geh, er het eu mit gnüegend Nahrig versorgt und eues Herz mit Fröid erfüllt.“

18 Doch obwohl sie das gseit händ, händs d Mengi chuum chönne abhalte vo ihne Opfer darzbringe.

19 Es sind aber Jude us Antiọchia und Ikọnion cho und hend Mensche uf ihri Siite zoge. Sie bewarfed Paulus mit Stei und hend en us de Stadt use gschlappt, i de Meinig, er seg dot.

20 Doch wo die Jünger ihn umringet händ isch er ufgstande und isch id Stadt zrugg gange. Am nächste Tag het er sich mit Bạrnabas uf de Weg nach Dẹrbe gmacht.

21 Nachdem sie die gueti Botschaft i dere Stadt verkündet und zimli viel ghulfe händ Jünger zwärde, Händ sie nach Lỵstra, Ikọnion und Antiọchia zruggkährt.

22 Deet händs die Jünger gstärkt und ermuetet, im Glaube zbliibe. Sie händ gseid: "Mier müend vell Schwiirigkeite dure mache, bevor mer is Königrich Gottes chömid."

23 Usserdem händ sie i jedere Versammlig Älteste igsetzt. Sie bätet und faschtet und vertrauet sie Jehova aa, wo sie jetzt glaubet händ.

24 Denn hends dur Pisịdien zoge und sind uf Pamphỵlie cho.

25 Nachdem sie das Wort Gottes in Pẹrge verkündet hend, sind sie nach Attạlia abe gange.

26 Vo det hend sie zrug uf Antiọchia gweckt, wo sie für die Ufgab, wo sie etze usgfüehrt hend, de unverdiente Güte Gottes avertraut worde sind.

27 Nach ihrere Akunft hends d'Versammlig zemme grüert. Sie hend brichtet, was Gott dur sie alles gmacht het und dass er de andere Völker d Tür zum Glaube göffnet het.

28 So hends es paar Ziit bi de Jünger verbrocht.

 

 

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Aposchtelgschicht 13 vo 28

 

Apostelgschicht 13 vo 28

13:1 In der Versammlung in Antiọchia jz häts Prophete und Lehrer geh: Bạrnabas, Sịmeon, au Nịger gnennt, Lụcius vo Kyrẹne, Mạnaën, wo mit em Bezirksherrscher Herodes erzoge worde isch, und Saulus.

2 Während sie Jehova dient und faschtet händ, hät de heiligi Geischt gseit: "Sonderet mer Bạrnabas und Saulus für die Aufgaba us, zu dere ich sie bruefe han."

3 Nachdem sie gfaschtet und bätet händ, händs ihne d Händ uf gleit und händs wegschickt.

4 Die Manne wo vom heilige Geist uusgsendet worde sind, sind denn nach Seleukịa durab gange und sind vo det uf Zypere gseid worde.

5 In Sạlamis aacho, händ sie s Wort Gottes i de Synagoge vo de Jude z verchünde. Als Begleiter händ sie Johạnnnes debi gha.

6 Nachdem sie die ganz Insle bis uf Pạphos durezoge hend, hend sie en Jude namens Bar-Jẹsus troffe, wo en Zauberer und en falsche Prophet gsi isch.

7 Er hät sich bi dem Prokonsul Sẹgius Paulus gfunde, eme intelligänte Maa. Dä hät Bạrnabas und Saulus zu sich griefe, will er unbedingt s Wort Gottes hät welle lose.

8 Doch Ẹlymas, de Zauberer (so wird sin Name übersetzt), händ ene Widerstand aagfange leischte. Er hät de Prokonsul vom Glaube abzhalte.

9 Saulus, der au Paulus gnennt wird, isch mit heiligem Geischt erfillt worde und het en mit feschtem Blick agluegt.

10 Er het gseit: "Du Sohn vom Tüüfel, du Betrüger und Schurke vo de schlimmste Sorte du Find vo allem wo recht isch - hörsch wohl uf die grad Wäg Jehovas zverträie!

11 Pass uf! Du wirsch Jehovas Hand z gspüre becho. Du wirsch blind sii und s Sunneliecht e Ziit lang nöd gseh." Sofort het er dichte Näbel vor Auge gha und de isch alles dunkel worde. Er isch umenand gange und het öper gsuecht, wo ihn a de Hand füehre würd.

12 Wo de Prokonsul gseh het was gscheh isch er gläubig worde will er beidruckt gsi isch vo de Lehr Jehovas.

13 Paulus und sini Begleiter stached dänn vo Pạphos us in See und sind nach Pẹrgeh in Pamphỵlie cho. Johạnes aber het sich vo ihne trennt und het nach Jerusalem zruggkehrt.

14 Sie degege sind vo Pẹrge wiiter zoge und sind nach Antiọchia in Pisịdien cho. Am Sabbat sinds id Synagoge gange und hend sich gsetzt.

15 Nach de Vorlesig us em Gsetz und de Prophete hend d Vorsteher vo de Synagoge ene usrichte loh: "Männer, Brüedere, wenn ihr irgend es Wort de Ermuetigung fürs Volk hend, denn redet."

16 Da isch Paulus ufgschtande, git mit de Hand es Zeiche und gseit: "Männer, Israelite und ihr andere, wo ihr Ehrfurcht vor Gott hän, hört zue!

17 De Gott das Volk Israel het euisi Vorfahre usgwählt. Er het si zumene mächtige Volk gmacht, wo si in Ägypte als Fremdi gläbt hei, und het si mit erhobenem Arm vo dert use gführt.

18 Während ere Ziit vo ungefähr 40 Jahr het er si i de Wildnis ertreit.

19 Nachdem er siebe Völker im Land Kạnaan vernichtet het, het er ihne ihres Land teilt als Erbe zue.

20 Das alles isch während öppe 450 Jahr gsi. Danach het er ne Richter geh bis zum Prophet Samuel.

21 Wo si den en König verlangt händ, hät Gott en Saul, de Sohn vom Kisch, en Maa usem Stamm Bẹnjamin – für 40 Jahr.

22 Nachdem er ihn entfernt het, het er de David zum König über sie gmacht. Im hät er folgendes Zügnis uusgstellt: 'Ich han David gfunde, dä Sohn vo Ịsaï, en Maa nach mim Härz. Er wird alles tue was ich möcht.'

23 Wie versproche het Gott für Israel us de Nochkommeschaft vo dem Maa en Rätter hervorbracht, Jesus.

24 Bevor däre Uftrat, hät Johạnnes em ganze Volk Israel öffentlich die Taufi als Symbol vo de Reue predigt.

25 Gegen endi vo sim Dienst het de Johạnes gseit de: 'Was dänket ier, wer ich bin? Ich bin nöd de wo ihr mich haltet. Aber gseht, nach mir wird eine cho, und ich bi nid würdig, ihm die Sandale vo de Füess loszbinde.'

26 Manne, Brüeder, ihr Nochkumme us de Familie Abrahams, un ihr andere, de ihr Ehrfurcht vor Gott hän, uns isch de Botschaft vu dere Rettig gschickt worde.

27 Die Iwohner vo Jerusalem und ihri Vorsteher hend dene nöd erkannt. Wo sie jedoch als Richter ufträtte, het sich erfüllt, was vo de Prophete akündet worde isch und jede Sabbat vorglese wird.

28 Obwohl sie kein Grund gfunde händ für en Todesurteil händ, händ sie vom Pilạtus verlangt, en in richte z'loh.

29 Nachdem sie alles usgführt hend was über ihn gschribe worde isch, händ sie ihn vom Stamm abe gno und ines Grab gleitet.

30 Gott aber het en vo de Tote uferweckt,

31 und viel Täg durab erschient er dene, wo mit ihm vo Galilạ̈a nach Jerusalem ufgstande sind. Sie sind jetzt sini Züg vor em Volk.

32 Mir verkündet euch also die gueti Botschaft vo dem Verspreche, wo euisne Vorfahre gä worde isch.

33 Gott hets für eus, ihri Chind, vollständig erfüllt, indem er Jesus uferstah het, wie's au im zweite Psalm staht: 'Du bisch min Sohn. Hüt bini din Vater worde.'

34 Und das er ihn vo de Tote uferweckt het, damit er nie meh zur Verwesig zruggkehrt het, het er so usdruckt: 'Ich wird eu die Bewiis loyale Liebi gäh, wo David versproche worde sind und die zueverlässig sind.‘

35 Deswege heissts au imene andere Psalm: 'Du wirsch de wo loyal zu dir staht, nöd d Verwesig seh lah.'

36 David sinersiits het Gott i sinere eigene Generation dient. Er isch gstorbe, zu sinene Vorfahre gleit worde und het den d Verwesig gseh.

37 Degäge wo Gott uferweckt het, het d'Verwesig nöd gseh.

38 Drum söttet ihr wüsse, Brüeder das eu dur dene Vergebig vo de Sünd verkündet wird

39 und dass dur die jede wo glaubt in allem für schuldlos erchlärt wird worin s Gsetz vo Moses eu nöd für schuldlos het chöne erkläre.

40 Passt also uf, demit uf eu nöd das zuetrifft wo ide Prophete gseit wird:

41 'Gsehts eu ah ihr Verächter, wundered eu und gönd zgrund, denn ich wird i eune Täg es Werch vollbringe, öppis wo ihr nie glaubed werded, au wenns eu öppert im Einzelne verzelled.‘“

42 Wo si jetzt usegange hei, bätte d Lüt se idringlich, am folgende Sabbat witer über das alles zrede.

43 Nochdem sich d Synagogeversammlig ufglöst het, hän vieli vo de Jude und de Proselyte gfolgt, wo Gott abäte händ, Paulus und Bạrnabas. Die beide hend den mit ihne gredt und hends aagspornet, sich wiiter de unverdiente Güte Gottes als würdig erwiise.

44 Am nächste Sabbat hät sich fascht die ganz Stadt versammlet, zum s Wort Jehovas z ghöre.

45 Wo d Jude d Mänsche gsäh hän, sin sie iversüchtig worde und hän agfange, über das, wo Paulus gsait het, z läschtere und em z widerspreche.

46 Da händ Paulus und Bạrnabas freiherus gseid: "Es isch notwendig gsi, dass zerscht eu s Wort Gottes vermittlet wird. Als ihr's aba ablehnet un äich vum ewige Läbä nit fir wertig halte, wenn ma uns etze de andere Velka zue.

47 Denn Jehova het euis mit folgende Wort en Uuftrag gä: 'Ich han dich als Liecht für die Völker igsetzt, damit du bis a die Endi vo de Erde Rettig bringsch.''"

48 Wo d Mänsche vo de andere Völcher das ghört händ, händ sie sich aagfange z freue und s Wort Jehovas z verherrliche, und alli wo zum ewige Läbe richtig iigstellt gsi sind sind, sind gläubig worde.

49 Und s Wort Jehovas isch wiiter im ganze Land verbreitet worde.

50 D Jude hend jedoch die prominente Fraue gha, wo Gottesfirchtig gsi sind, und die füehrende Männer vo de Stadt uf. Sie händ e Verfolgig gäge Paulus und Bạrnabas in Gang gsetzt und triibeds us ihrne Gränze use.

51 Die hend de Staub vo ihrne Füess geg sie abegschüttlet und sind uf Ikọnion gange.

52 Und die Jünger sind wiiter mit Fröid und heiligem Geist erfüllt worde.