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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 20 vo 28

 

Matthäus 20 vo 28

20:1 Mit em Königrich vom Himmel isches nämlich wie mit eme Guetsbesitzer wo früehner losgange isch zum Arbeiter für sin Wybärg iizstelle.

2 Nachdem er mit de Arbeiter en Tagelohn vomene Deạr vereinbart gha het, het er si i si Wiberg gschickt.

3.Won er um die 3. Stund namal losgange isch, het er uf em Marktplatz wiiteri Männer gseh, wo kei Arbet gha hend.

4 Er het zu ihne gseit: 'Göhnd au ihr in Wiiberg, ich zahl eu en faire Lohn.'

5 Da händ sie sich uf de Wäg gmacht. Um die 6. und um die 9. Stund isch er wieder los gange und het wiiteri Arbeiter iigstellt.

6 Wo er sich um die 11. Stund s letscht mol ufgmacht het, het er wieder Männer dastah. Er het sie gfrögt: 'Warum hender de ganz Tag da gstande und nüt gschaffet?'

7 Si händ antwortet: 'Wil euis niemert iigstellt hät.' Da hät er gseit: 'Gaht doch au i mi Wiiberg.'

8 Am Abig het de Guetsbsitzer zu sim Verwalter gseit: 'Rüef d'Arbeiter und zahl en ihre Lohn. Fang bi de letschte a und hör bi de erste uf.'

9 Als die vo de 11. Stund sind cho, het jede vo ihne en Denạr übercho.

10 Schliesslich sind die erste und schlussfolgerte cho das sie meh übercho würed. Doch au sie hend je eine deạr erhalte.

11 Da beschwertets sich über de Guetsbsitzer.

12 Sie hend gseit: 'Di zletscht cho sind, hend nur ei Stund gschaffet, und trotzdem stellsch sie eus grad. Debii hemmer de ganz Tag hert durregschaffet und die glühendi Hitz erträge!'

13 Als Reaktion druf het er zu eim vo dene gseit: 'Fründ, ich bin nöd unfair zu dir. Hämer eus nöd uf eine Deạr geinigt?

14 Nimm din Lohn und gang. Ich möcht dem letzte Arbeiter genauso viel gäh wie dir.

15 Mit dem wo mir ghört dörf ich doch wohl mache was ich will. Oder isch din Aug öppe niidisch will ich grosszügig bin?'

16 So werded die Letzte Erst si und die Erste Letschti."

17 Uf em Wäg nuf nohch Jerusalem het Jesus de zwöelf Jinger ällei bisite un het zue nene gsait:

18 "Mir gönd ufe nach Jerusalem und det wird de Menschensohn de Oberpriester und Schrift¬glehrte usgliferet. Sie werdet ihn zum Tod verurteile

19 und Mänsche andere Völker übergäh, damit er verspottet, uuspeitscht und ame Pfahl higrichtet wird. Und am dritte Tag wird er uferweckt."

20 Danach isch d'Mueter vo de Söhn vo Zebedạ̈us mit ihrne Söhn zu Jesus gange, het sich vor ihm verbüted und het en um öppis welle bitte.

21 Er het sie gfragt: "Was möchtisch du?", wo sie gseit het: "Gib mir dis Wort, dass die beide Söhn vo mir i dim Königrich rechts und links vo dir sitze döfed."

22 Do het Jesus zu ihne gseit: "Ihr wüssed nöd, worum ihr bitte. Chönd ihr de Bächer trinke, won i bald trinke wird?" Sie antwortet: "Ja, das chömmer."

23 Druf hetter gseit: "Mi Bächer werded trinke, aber d Plätz rächts und links vo mir hani nöd z vergäh. Sie stönd dene zue, wo min Vater defür vorgseh hät."

24 Wo die zäh anderne das ghört händ, händ sie sich über die beide Brüedere gmachd.

25 Do hät Jesus sie alli zu sich gruefe und hät gseit: "Ihr wüssed ja, dass sich d Herrscher vo de Völker als Herre ufspieled und das die Mächtige s Volk ihre Macht gspüre lönd.

26 Under äich soll des aba nit so si, sundern wer unda äich gross si will, der soll aicha Diena si,

27 und wer under eu an erster Stell will stah, söll euri Sklave sii,

28 genauso wie de Menschensohn nöd cho isch zum bedient werde, sondern zum diene und sis Lebe als Lösegeld für vieli z geh."

29 Wo sie vom Jẹricho weggange sind, isch ihm e grossi Mängi gfolgt.

30 Plötzlich händ zwei Blindi ghört wo am Strosserand ghöret händ, dass Jesus verbii cho isch, und sie händ gheied: "Herr, han Erbarme mit eus, Sohn Davids!"

31 Die Lüüt händ ihne ärgerlich gseit sie söttet still sii, aber sie schreied nur no lüter: "Herr, han Erbarme mit eus, Sohn Davids!"

32 Do isch Jesus bliebe, ref sie und gfrögt: "Was möchet ihr? Was söll ich für eu mache?"

33 "Herr, öffne eusi Auge", bade sie ihn.

34 Vo tüfem Mitgfühl het de Jesus ihri Auge berührt und im gliiche Momänt händ sie ihri Sehchraft zrug ghebt und ihm gfolgt.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 19 vo 28

 

Matthäus 19 vo 28

19:1 Wo de Jesus sini Red beändet het, het er vo Galilạ̈a ufbracht und isch vo de andere Jordanseite us ad Gränze cho Judạ̈a.

2 grossi Menschemenge händ ihm gfolgt und er hät sie det gheilt.

3 Es sind jetzt Pharisäer zu ihm cho, wo ihn uf d Prob händ welle stelle. Sie händ gfröget: "Darf sich ein Maa aus jedem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen?"

4 Er hät zur Antwort geh: "Hend ihr nöd glese dass de Schöpfer die Mensche vo Afang ah als Mann und Frau gmacht hät

5 und säit: 'Drum wird en Maa si Vater und sini Mueter verlah und fest zu siinere Frau halte und die beide werden eins si',

6 damit sie nümme zwei sind, sondern eis? Was Gott also verbunde het, das söll kein Mensch usenandbringe."

7 Sie entgägnet: "Aber warum schrieb Moses den vor, eine Scheidungsurkunde auszustellen, um sich von seiner Frau scheiden zu lassen?"

8 Er hät antwortet: "Will ihr so hartherzig sind, hät de Moses eu s Zugeständ gmacht, dass ihr eu chönd vu eune Fraue scheide lah, aber afangs isch das nöd so dänkt gsi.

9 Ich säg eui: Wer sich vo sinere Frau scheide lot - ussert wege sexueller Unmoral – und e anderi hürote, begoht Ehebruch."

10 Die Jünger händ dezue gmeint: "Wenns sich für en Maa in der Ehe so verhaltet sött mer lieber gar ned ersch hürote."

11 Er het erwideret: "Nöd jede entscheidet sich für das, sondern nur dä wos gäh isch.

12 Mängi sind vo Geburt a Eunuchä, anderi werded vo Mensche dezue gmacht und wieder anderi mached sich wegem Königrich vom Himmel selber z Eunuchä. Wer sich für das entscheide chan set das mache."

13 D Lüüt händ jetzt Chind zu ihm bracht, damit er ihne d Händ ufleit und betet, aber d Jünger wüsseds ab.

14 Jesus hät jedoch gseit: "Lönd doch die Kinder! Hinderet sie nöd dra, zu mir z cho, denn s Chönigrich vom Himmel ghört so Mensche."

15 Er het de Chind also d Händ uf gleit und isch vo det wiitergleitet.

16 Plötzlich isch öper uf ihn zuecho und gfragt: "Lehrer, was mueni guets tue zum ewigs Läbe becho?"

17 Er het erwideret: "Warum frogsch mich was guet isch? Nur eine isch guet. Doch wennd Läbe wotsch ha de heb di immer ad Gebot."

18 "Ah weli?", het de Maa welle wüsse, uf dem Jesus gseit het: " " "Du sollst nicht morden", 'Du sollst nicht die Ehe brechen', 'Du sollst nicht stehlen', 'Du sollst keine falsche Zeugenussage machen',

19 'Ehre dein Vater und deine Mutter' und 'Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst'.'

20 Da het de jung Maa gseit: "An all das hani mi ghalte. Was fehlt mer no?"

21 Jesus git zantwort: "Wenn du vollkomme wetsch si, dänn gang und verchauf din Bsitz und gib das Geld de Arme, und du wirsch en Schatz im Himmel ha.w Und chum, folg mer noche!"

22 Wo de jung Maa das ghört het isch er trurig weggange will er het viel bsesse.

23 Nochher hät Jesus zu sine Jünger gseit: "Ich versichere eu: Für es Riiche wird's schwirig sii in das Königrich vom Himmel z'cho.

24 Ich säg eu namal: Für es Kamel isches lichter, dur es Nadelöhr z'gah, als für en Riiche in Gottes Königrich z'cho.

25 Drufabe händ die Jünger fassigslos gfragt: "Wer kann dann überhaupt grettet werden?"

26 Jesus het ihne fescht id Auge gseh und gseit: "Für Mensche isch das unmöglich, aber für Gott isch alles möglich."

27 Als Reaktion druf het de Petrus gseit: "Sieh mal, mir hend alles ufgäh und sind dir gfolgt. Was wird eus das eigentlich bringe?"

28 Jesus git zantwort: "Ich versichere eu: In der Wiedererschaffung, wenn sich de Menschensohn uf sin herrliche Thron setzt, den ihr, de ihr mir gfolgt sind, uf zwölf Throne hocke und Richter über die zwölf Stämm Israels sii.

29 Und jede wo wäg mim Name Hüser oder Brüeder oder Schwöschter oder Vater oder Muetter oder Chind oder Fälder verloh het, wird 100-mal so viel übercho und ewigs Läbe erbe.

30 Doch viel wo erst sind, werded Letschti sii und die Letschte ersti.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 18 vo 28

 

Matthäus 18 vo 28

18:1 Zu dere Ziit sind die Jünger zu Jesus gange und händ welle wüsse: "Wer isch im Königrich vom Himmel eigentlich de Grössti?"

2 Da het er es chind zu sich gruefe, has i ihri mitti gstellt

3 und gseit: "Ich versichere eu: Wänn ihr nöd umkehrt und wie Chind werded, chömed ihr uf kein Fall is Königrich vom Himmel.

4 Drum: Wer so dämüetig wird we des Kind do, der isch dr Greschte im Kenigrich vum Himmel.

5 Und wer i mim Name sones Chind ufnimmt, de nimmt mi au uf.

6 Doch wer eine vo dene Chline wo a mi glaubet zum Stolper bringt, für de wärs besser mer würd ihm en Mühlstei wie er vomene Esel dreiht wird, um de Hals hänge und ihn im offene Meer versänke.

7 Wehe vo de Wält well sie Stolperstei leit! S stimmt, Stolperstei lönd sich nöd vermide, aber wehe dem wo sie leit!

8 Wänn dich also dini Hand oder din Fuess zum Schlechte verfüere, dänn hau sie ab und wirf sie wäg. Es isch besser für dich, mit nur einere Hand oder em Fuess is Läbe z'gange, als mit beidne Händ oder beide Füess in ewige Füür gworfe z'wärde.

9 Und wänn dich dis Aug zum Schlechte verfüert, dänn risses uus und rüerets wäg. Es isch besser für dich, mit eme Auge is Läbe zglange, als mit beide Auge id brennende Ghẹnna gworfe z werde.

10 Passed uf, dass ihr nöd eine vo dene chliine verachtet, denn ich seg eu, dass ihri Engel im Himmel jederziit Zugang zu mim Vater hend wo im Himmel isch.

11 ––

12 Was denket ihr? Wenn öpper 100 Schof het und sich eis devo verirrt, wird er denn nöd d 99 i de Berge zrugg lah und nachem eine sueche?

13 Glaubt mer, wenn ers findet, freut er sich meh über das e schaf als über die 99 wo sich nöd verirrt hend.

14 Genauso möcht au min Vater im Himmel ned, dass au nur en einzige vo dene Chlii verlore gaht.

15 Und wenn din Brüeder en Sünd begaht, dänn gang und mach em de Fehler under vier Auge bewusst. Höred er uf dich, dänn häsch din Brüeder zrugg gwunne.

16 Wäner aber nöd uf dich hört nimm na eini oder zwei Persone mit, demit alles dur d Ussag vo zwei oder drü Züg bestätigt wird.

17 Wener nöd uf sie hört, dänn wänd dich a d'Versammlig. Und wenn er nöd mal ufd Versammlig lost, dänn söll er für dich genauso sii wie öpper usemene andere Volk und wie en Stüürinnehmer.

18 Ich versichere eu: Was immer ihr uf de Erde bindet, wird im Himmel scho bunde sii, und was immer ihr uf de Erde löst, wird im Himmel scho glöst sii.

19 Und no öppis versichere ich eu: Wänn sich zwei vo Eui da uf de Erde uf irgendöppis wichtigs einige, worum sie sötted bitte, wird min Vater im Himmel ihri Bitte erfülle.

20 Denn wo zwei oder drü i mim Name zämechömed, bin ich zmitzt under ihne."

21 Denn isch de Petrus cho und het welle wüsse: "Herr, wie oft muesi mim Brüeder vergäh wener gäg mich gsündigt het? Bis zu 7 Mal?"

22 Jesus antwortet: "Ich sag dir: Nöd bis zu 7 Mal, sondern bis zu 77 Mal.

23 Mit em Königrich vom Himmel isches nämlich wie miteme König wo mit sine Sklave d Abrächnig het welle mache.

24 Wo er mit de Abrechnig agfange het, isch en Maa zu ihm brocht worde, wo ihm 10'000 Talänt gschuld het.

25 Doch da er das Gäld nöd het chöne zrugzahle, befahl sin Herr, dass er, sini Frau, sini Chind und sin ganze Bsitz verchauft werde, um d Schulde z zahle.

26 De Sklave isch nieder gworfe, erwies ihm sini Ehrerbietig und bat: 'Hab Geduld mit mir, ich zahl der alles zrug.'

27 Vom tüüfem Mitgefühl ergriffe het de Herr sin Sklave goh lah und ihm d Schulde erlese.

28 De Sklave isch den usegange und het uf en andere Sklave troffe wo ihm 100 De ạre gschuld het. Er het en packt, würden er gseit und het gsait: 'Zahl dini Schulde zrug!'

29 Da isch ihm de ander Sklave zu Füess gheit und hät en gflegt: 'Hab Geduld mit mir, ich zahls dir zrug.'

30 Er hät aber nöd welle, sondern isch weggange und hät en is Gfängnis la rüere. Det sött er bliibe, bis er sini Schulde zrugzahlt hät.

31 Wo die andere Sklave das mitbecho hend sinds entsetzt gsi und hend alles ihrem Herr gmeldet.

32 Druf het de Herr sin Sklave zu sich gredt und het zue ihm gseit: 'Du böse Sklave! Ich han dir all dini Schulde erlah wo du mich agflegt hesch.

33 Hetsch nöd au Erbarme müesse mitm andere Sklave ha, so wie ich mit dir?'

34 Wüetend het ihn de Herr de Gfängniswärter übergäh. Er sött so lang igsperrt bliibe bis er all sini Schulde zrugzahlt hetti.

35 Genauso wird min himmlische Vater jede vo eu behandle wo sim Brüeder nöd vo Herze vergit."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 17 vo 28

 

Matthäus 17 vo 28

17:1 Sechs Täg spöter het Jesus Petrus und Jakobus gno und däm si Brüeder Johạnnes mitgnoh und het sie uf en höche Berg gfüehrt, nur sie ällei.

2 Det isch er vor ihrne Auge verwandlet worde. Sis Gsicht het wie d Sunne und sini Obergewänder gstrahlet wie Lichta.

3 Uf eimol erschiene Moses und Elịa und hend sich mit ihm unterhalte.

4 Da hät de Petrus zum Jesus gseit: "Wie guet dass mir da sind, Herr! Wennd wilsch, baui drü Zelte uuf: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa."

5 Während er no redet het, het sie plötzlich e helli Wolke bedeckt, und da! E Stimm isch us de Wolke cho: "Das isch min Sohn, min liebe Sohn, wo ich gfalle han. Höret uf ihn!"

6 Wo die Jünger das ghört händ, händ sie grossi Angst übercho und rüered sich uf de Bode.

7 Doch Jesus isch zu ihne gange, het sie berührt und gseit: "Stoht auf, ihr brauchen keine Angst zu haben."

8 Wo s ufegluegt hends nur na Jesus elei gseh.

9 Während sie den Berg anabstiegen, befahlt ihnen Jesus: "Erzellt niemand von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist."

10 Die Jünger händ jetzt welle wüsse: "Warum sagen denn die Schriftgelehrten, dass zerst Elịa kommen muss?"

11 Er het zur Antwort geh: "Stimmt, Elịa chunt und wird alles wiederherstelle.

12 Doch ich säg eu: Elịa isch scho cho, und sie händ en nöd erkännt, sondern mit ihm gmacht was sie händ welle. Genauso wird au de Menschensohn dur sie müsse liide."

13 Da händ die Jünger gmerkt, das er vo Johạnnnes em Täufer gredt hät.

14 Wo si ufen Mänschämengi zuegange isch, isch en Maa zu ihm cho, het sich vor ihm ane kniet und gseit:

15 "Herr, han Erbarme mit mim Sohn! Er isch Epileptiker und es gaht ihm schlecht. Oft gheit er is Füür oder is Wasser.

16 Ich han ihn zu dine Jünger bracht, aber sie händ en nöd chönne heilen."

17 Als Reaktion druf hät Jesus gseit: "Was für eine ungläubige, verdreht Generation! Wie lang muess ich na bi eu bliibe? Wie lang muess ich eu na erträge? Bringt ihn zu mir."

18 Dänn befahlt Jesus dem Dạ̈mon, us em Junge usezcho, und er het en verlore. Im gliiche Augenblick isch de Bueb gheilt gsi.

19 Spöter sind die Jünger allei zu Jesus cho und händ en gfrögt: "Warum hend mir en nöd chönne ustriibe?"

20 Er git zantwort: "Wil ihr z'wenig Glaube händ. Denn ich versichere eu: Wänn euer Glaube au nur so gross wie es Senfkorn isch, wäred ihr zu dem Berg säge: 'Rück vo hier nach dert!', und er wird wegrücke. Nüt wird für eu unmöglich sii."

21 ––

22 Während sie in Galilạ̈a versammlet gsi sind, het Jesus zu ihne gseit: "Der Menschensohn wird an Mensche verraten

23 und sie werded en umbracht und am dritte Tag wird er uferweckt." Da sind sie huere truurig gsi.

24 Nach irer Akunft in Kapẹrnaum sind d Männer cho, wo die Doppeldrachme-Stüür iitriibe, uf Petrus zue und gfröget händ: "Zahlt eure Lehrer nicht die Doppeldrachen-Stür?"

25 "Doch", het er gseit. Aber won er is Huus gange isch, hät en Jesus gfragt, no bevor er öppis hät chöne säge: "Was dänksch, Sịmon: Vo wem bechöme d Könige vo de Erde Zöll oder d Chopfstüüre? Vo irne Söhn oder vo de Frömde?"

26 Er hät antwortet: "Von den Fremden", woruf Jesus gmeint hät: "Dänn sind die Söhn ja vo Stüüre befreit.

27 Aber damit mir kei Astoss erreged: Gang zum See, wirf en Angelhake us und nimm de ersti Fisch wo du fangsch. Wennd sis Mul öffnisch wirsch ine Silbermünze finde. Nimm sie und gib sie ene für eus beidi."