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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 10 vo 52

 

Jeremia 10 vo 52

10:1 Höret die Wort wo Jehova geg eu grichtet het o Huus Israel!

2 Das seit Jehova: "Lernnt nicht den Weg der Völker, und lönd euch von den Zeiche vom Himmel nicht verschrecken, nur weil die Völker davor erschrecken.

 3 Denn d Brüch vo de Völker beruehet uf ere Illusion. Es isch nur en Boum usem Wald wo gfallt wird wo de Handwerker mit sim Werkzüg bearbeitet.

 4 Mer verziert en mit Silber und Gold und befestigt en mit Hammer und Nägle, damit er nöd umkippt.

 5 Wie e Vogelschüüchi imene Gurkefeld chönd so Götze nöd rede. Mer muess sie träge, will sie nöd chönd laufe. Han kei Angst vor ihne, denn sie chönd kei Schade arichte, und Guets chönds au ned tue."

 6 Keine isch wie du, o Jehova. Du bisch gross, din Name isch gross und mächtig.

 7 Wer chönnt vor dir kei Ehrfurcht ha, o König vo de Völkera, denn so ghörts sich au! Under allne Wiise vo de Völker und in all ihrne Königriiche isch nämlich absolut keine wie du.

 8 Sie sind alli vernunftlos und dumm. Sich vomene Baum aleite zlah isch reini Illusion.

 9 Silberplatte werded us Tạrschisch importiert und Gold us Ụphas, s Werch vomene Handwerker, wo Werch vo de Händ vomene Metallbearbeiter, kleidet mit blaue Fade und purpurroter Welle, alles de Wärch gschickte Arbeiter.

10 Jehova aba isch in Wohrheit Gott. Er isch de lebändig Gott und de ewigi Kenig. Wäg sim Zorn wird d Erde bebe und d Verurteilig dur ihn wird kei Volk ushalte.

11 Das söllsch zu ihne sege: "D Göter, wo de Himmel und d Erde nöd gmacht hend, werded vo de Erde und under dem Himmel verschwinde."

12 Er isch es, wo d Erde dur sini Macht gschaffe het, wo em fruchtbare Land dur sini Wiisheit feschte Bestand gäh und de Himmel dur sin Verstand usgspannt het.

13 Wenn er sini Stimm ghöre lot, grät s Wasser im Himmel in Ufruhr, und er laht Wulche ufstiige vo de Endi vo de Erde här. Er macht Blitz für de Räge, de Wind holt er us sine Vorratshüüser füre.

14 Jede Mönsch handlet vernunftlos und ohni Erkenntnis. Jede Metallbearbeiter wird sich schäme müesse wäg dem Götze. Denn sini Metallfigur isch en Lüg, settigi Götter hend kein Geist i sich.

15 Sie sind en Illusion, es Spottgebild. Wenn für sie de Tag vo de Abrächnig chunt werdets zugrund gah.

16 "Jakobs ateil" liicht ihne nöd will er es isch wo alles gmacht het und Israel isch de Stab vo sim Erb. Jehova, de Herr vo de Heere, isch sin Name.

17 Heb dis Bündel vom Bode uf, du Frau under Belagerig.

18 Denn das seit Jehova: "Jetz schleuder ich d Bewohner vom Land use und ich wird sie Not leide loh."

19 Wehe mir wäg mim Zämebruch! Mini Wunde isch unheilbar. Ich han gseit: "Das isch bestimmt mini Chrankheit und ich muess sie erträge.

20 Min Zelt isch verwüschtet und mini Zeltstrick sind alli zerrisse. Mini Söhn hend mich verlah und sind nüme da. Es git niemer meh wo mis Zelt ufschlaht oder mini Zeltüecher ufhänkt.

21 Denn die Hirte haben sich vernunftlos benommen und nicht Jehova befragt. Darum haben sie nicht mit Einsicht gehandelt und alle ihre Herden sind zerstreut worden."

22 Höred her! En Bricht! Da chunts! Es grosses Stampfe usem Land vom Norde zum d'Städt Judas z'verwüschte, sie zumene Unterschlupf für Schakale z'mache.

23 Ich weis nur zu gut, Jehova dass es em Mänsch nöd zuestaht sin Wäg sälber z bestimme. Es staht em Mänsch nöd zue, uf sim Läbenswäg au nur sin Schritt z länke.

24 Korrigier mich, Jehova, nach em Recht, doch nöd i dim Zorn, damits mit mir nöd z'änd.

25 Gnüss din Zorn us über die Völker wo dich nöd beachted über die Familie wo din Name nöd alüted. Denn sie hend Jakob verschlunge, ja, sie hend en verschlunge bis zur Usrottig, und sini Heimat hends verwüschtet.

 

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Jeremia 9 vo 52

 

Jeremia 9 vo 52

9:1 Ach, wär min Chopf doch nur en Brunne voll Wasser, mini Auge e Tränequelle! Dänn würi Tag und Nacht brüele um die Erschlagene vo mim Volk.

 2 Hätti doch nur en Platz i de Wildnis wo Reisendi übernachte! Denn würd ich mis Volk verlah und vo ihm wegzieh, denn sie sind alli Ehebrächer, e Band vo Treulose.

 3 Sie spanned ihri Zunge wie en Böög. Falschheit und nöd Treue herrscht im Land."Sie begönd e Schlächtigkeit nach der andere und mich lönd sie usser Acht", erklärt de Jehova.

 4 "Jede seg vor sim Nachbare uf de Huet. Vertraued nöd mal eurem Brüeder. Denn jede Brüeder isch en Betrüger und jede Nochber en Verlümde.

 5 Jede überlistet sin Nachbare und kene seit d'Wohrheit. Sie händ ihri Zunge glehrt Falsches z'rede. Sie handle verkehrt bis zur Erschöpfig.

 6 Du wohnsch zmitzt vo Betrug. In ihrer Hinterlist weigere sie sich, mich z'kenne', erklärt Jehova.

 7 Drum seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Ich werde sie schmelze und prüefe, denn wie söll ich susch mit minere Tochter, mim Volk, verfahre?

 8 Ihri Zunge isch en tödliche Pfil und redet betrügerisch. Mit em Muul redet öper zu sim Nachbare über Friede, aber im Innere leit er en Hinterhalt."

 9 "Sött ich sie defür nöd zur Rächeschaft zieh?", erklärt jehova. "Sött ich mich a somene Volk nöd räche?

10 Ich wird um d'Bärge gränne und chlage, über d'Weideplätz vo de Wildnis wird ich es Trauerlied astimme. Denn sie sin vubrennt worde, so dass nemads unda d Lärm vu Vieh isch nit z häre. D Vogel vum Himmel un de wilde Tier sin gflohe, sie sin fort.

11 Ich wird Jerusalem zu Steinhufe mache, zum Unterschlupf für Schakale. Und d Städt Judas wird ich verwüsche, sie werded unbewohnt sii.

12 Wer isch so wiis das zverstah? Zu wem het de Muul Jehovas gredt demit ers verchündet? Warum isch das Land zgrund gange? Warum isches verbrennt wie d'Wildnis sodass niemert dürrezieht?"

13 Jehova git zantwort: "Will sie mis Gsetz ablehned wo ich ihne gäh han und will sie's nöd befolgt händ und nöd uf mini Stimm ghört händ.

14 Stattdesse händ sie schtur irem Härz gfolgt und sind de Baal nahgloffe, wie ihri Vätere es ihne biibrocht händ.

15 Darum seit jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Ich sorge defür, dass das Volk Wermut isst und vergiftetes Wasser trinkt.

16 Ich wird sie under d'Volk zerstreue, wo ihne und ihrne Vätere unbekannt gsi sind, und ich wird ihne es Schwert hinterherschicke, bis ich sie uusgrottet han.'

17 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: 'Zeigt, dass ihr Verstand händ. Rüefed d Fraue wo Truurlieder singe lönd die geübte Fraue cho.

18 Sie sölled sich beeile und für eus e Klag astimme, damit eusi Auge vor Träne überflüssed und eusi Augelider vo Wasser triefed.

19 Denn vo Zion us isch d Klag z ghöre gsi: "Wie simmer doch verwüschtet worde! Wie gross eusi Schand doch isch! Denn mir hend das Land verlah und mer het eusi Hüser niedergrisse."

20 Ihr Fraue, ghört d Wort Jehovas. Eurer Ohr söll die Wort vo sim Mul vernäh. Bringt euri Töchter die Klag bi und lehrt enand das Trauerlied.

21 Denn de Tod isch dur euse Fenster gstige. Er isch i euisi Verteidigungstürm iidrunge zum d Chind vo de Stross wäg zneh, die junge Männer vo de öffentliche Plätz.'

22 Sprich, "Das sagt der Herr: Die Leichnamen der Menschen werden wie Dünger auf das Feld fallen, wie eine Reihe frisch gschnitttenes Getreide hinter dem Erntearbeiter. Niemand wird sie isammle.

23 Das seit Jehova: "Dä Wiis söll sich nöd sinere Wiisheit rüehre. De Starchi söll sich nöd sinere Macht rüehme. De Riich söll sich nöd sim Riichtum rüehme."

24 "Doch wer sich rühmt, soll sich deshalb rühmen: Will er Einsicht hat und Erkenntnis über mich, dass ich Jehova bin, de loyali Liebi, Recht und Gerechtigkeit üebt uf de Erde, denn all das bereitet mir Freud", erklärt de Jehova.

25 "Gseh! Es chömed Täg", so erklärt Jehova, "da wird ich jede Bschnittene und doch Unbschnittene zur Rächeschaft zieh:

26 Ägypte und Juda und Ẹdom und die Ammonịter und Mọab und alli wo sich ihri Hoor an Schlaf stutzed und in de Wildnis wohned denn all die Völker sind unbschnitte und das ganze Huus Israel hett es unbschnittts Herz.“

 

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Jeremia 8 vo 52

 

Jeremia 8 vo 52

8:1 'Zu jener Zeit', so erklärt Jehova, 'wird man die Gebeine der Kenige von Judas, die Gebeine seiner feuerenden Männer, die Gebene der Priester, die Gebeine der Prophete und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihrne Gräber hole.

2 Mer wird sie vor de Sunne und em Mond und em ganze Heer vom Himmel usbreite – dene ihri Liebi gulte, dene sie dient hend und nachelaufe, wo sie ufsuecht hend und vor dene sie sich verbüüted. Si werded nöd igsammlet no werde si begrabe werde. Si werded zu Dünger uf de Oberflächi vom Erdbode."

3 "Und de Überrest, wo vo dere schlechte Familie überlebt, wird de Tod em Läbe vorzieh a allne Orte woni ihn verstreue", erklärt Jehova, de Herr vo de Heere.

4 "Und du sollst ihne ausrichten: 'Das sagt Jehova: Werden sie falle und nit wieda ufschtoh? Wenn der eint würd umkehre, wird der andere nit au umkehre?

 5 Warum isch das Volk, Jerusalem, untreu, ja ahaltend untreu? Sie hebed a Betrug fescht. Sie weigere sich umzkehre.

 6 Ich han ständig ufgwachse, aber es isch nöd richtig gsi, wie sie gredet hend. Niemert het sini Schlächtigkeit bereut oder gfragt: 'Was hanni da tah?"Jede kehrt immer wider zu dem allgemein beliebte Wäg zrugg wien es Ross, wo i d Schlacht stürmt.

 7 Sogar de Storch am Himmel kennt siini Zyte. D Turteltuube und de Muurersegler und d Drossel halted sich a d Ziit vo ihrere Rückkehr.  Doch mis eigete Volk verstoht die Rechtsentscheidungen Jehovas nicht."'

 8 'Wie chönd ihr säge: "Wir sind Wiis und händ das Gsetz Jehovas"? Denn tatsächlich isch de Lüggriffel vo de Schriiber nur für Falsches verwendet worde.

 9 Die Weise stönd beschämt da. Sie sind bestürzt und werded gfange. Seht! Sie lehned d Wort Jehovas ab, und weli Wiisheit hends?

10 Deshalb wird ich ihre Fraue andere Männer geh und ihre Fälder andere Bsitzer. Denn vom Chliinste bis zum Gröschte beriicheret sich jede uf unehrlichi Wiis. Vom Prophete bis zum Prieschter handlet jede betrügerisch.

11 Und si versueche, de Zämebruch vo minere Tochter, mis Volk, oberflächlich z heile, i dem si säge: "Es herrscht Friede! Es herrscht Friede!", obwohls kä Friede git.

12 Schämeds sich für die Abscheulichkeite wo sie tah hend? Sie empfinde überhaupt kei Scham! Sie wüssed nöd emal was es heisst, sich gmüetetet fühle! Drum werded si under de Fallende gheie. Wenni Straf über si bringe, werded si is Stolper grate", säit der Jehova.

13 'Wenn ich sie einsammle wird ich ihne es End mache', erklärt Jehova. 'Am Wiinstock werded keini Truube übrig bliebe und am Feigebaum kei Feige, und de Laub wird verwelke. Und was ich's dene geh ha, wird ihne goh."

14 "Warum sitzemer da? Chömed, mir versammled eus und gönd i die befestigte Stedt und sterbed det. Denn unsa Gott Jehova wird uns besitige un na git uns vergiftetes Wasser z trinke, wel ma gege Jehova gsindigt hän.

15 Mer hät uf Friede ghofft, aber nüt Guets isch cho, uf e Ziit vo de Heilig doch da isch Schrecke!

16 Vo Dan her isch s'Schnaube vo de Ross z'ghöre. S'Wieher vo de Hengscht bringt s'ganze Land zum Bebe. Die Feinde chömed ine und verschlinged s Land samt allem drin, d Stadt und ihri Bewohner."

17 "Denn ich schick Schlange under eu, Giftschlange, wo sich nöd beschwere lönd, und sie werded eu mit Sicherheit biesse", erklärt Jehova.

18 Min Chummer isch unheilbar. Min Herz isch chrank.

19 Useme färne Land chunnt en Hilferuf vo minere Tochter, mim Volk: "Isch Jehova nöd in Zion? Isch de König nöd ide Stadt?" "Warum händ sie mich mit ihrne Göttel kränkt, mit ihrne wertlose fremde Götter?"

20 "D Ernte isch verbii, de Summer isch z End, aber mer sind nöd grettet worde!"

21 Wegem Zämebruch minere Tochter, mines Volk, bin ich am Bode zerstört. Ich bin niedergschlage. Entsetze het mich packt.

22 Gits kei Balsams in Gịlead? Gits det kei Arzt? Warum isch mini Tochter worde, mis Volk, nöd gsund gmacht?

 

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Jeremia 7 vo 52

 

Jeremia 7 vo 52

7:1 Jeremia het vo Jehova folgende Botschaft übercho:

2 "Stell dich in das Tor vom Huus Jehovas und verkündet det die Botschaft: 'Hört die Wort Jehovas, all ihr Lüüt vo Juda, wo ihr dur die Tore chömed, zum eu vor Jehova z verneige.

3 Das seit Jehova, de Herr Heere, de Gott Israels: "Änderet euri Wäg und eui Tate und ich wird eu wiiter a däm Ort wohne loh.

4 Vertrauet nöd uf täuschendi Wort und seit nöd: 'Das isch de Tempel Jehovas, de Tempel Jehovas, de Tempel Jehovas!'

5 Denn wenn ihr würkli euri Wäg und eui Tate änderet, wenn ihr würkli s Rächt verteidiget bi Striitigkeite zwüsche Maa und sim Nachbere,

6 wänn ihr aasässigi Fremde, Waisekinder und Witwe nöd underdrücked, wänn ihr a dem Ort keis unschuldigs Bluet vergüssed und wänn ihr nöd zu euem eigene Schade anderne Götter folged,

7 denn wird ich eu wiiter a dem Ort wohne loh, i dem Land, wo ich eue Vorfahre gäh han für alli Ziite.

8 "Aber ihr vertrauet auf täuschende Wort, was euch jedoch absolut nüt bringe wird.

9 Wie chönd ihr stähle, morn d Ehe bräche, falsch schwöre, em Baal opfere und andere Götter folge, wo ihr nöd kenned,

10i und dänn chömed vor mich trätte i dem Huus wo min Name treit und säged: 'Mir werdet grettet werde', obwohl ihr so abscheulich handled?

11 Isch das Huus wo min Name treit, i eue Ouge öppe e Räuberhöhli worde? I hans selber gsee", erklärt Jehova.

12 Goht nun jedoch an min Ort in Sịlo, den ich zerst für min Name uswählt han, und seht wie ich wege de Schlechtheit vo mim Volk Israel mit ihm verfahre bin.

13 Doch ihr händ mit allem immer wiitergmacht', erklärt Jehova, 'und obwohl ich mit eu schwätzt han, immer und immer wieder, händ ihr nöd zueglost. Ich han eui immer wieder g'reufe, aber ihr händ nöd welle antworte.

14 Deshalb wird ich mit dem Huus wo min Name treit, uf das ihr vertraued, und mit dem Ort won ich eu und eune Vorfahre gäh han, genauso verfahre wie mit Sịlo.

15 Ich wird eu wegwerfe, mir us de Auge so wie ich all eui Brüeder weggworfe han, alli Nachkomme Ẹphraims.'

16 Was dich betrifft, bätte nöd für das Volk. Schrei nöd, sprich kei Gebet und fleh mich nöd für sie aa, denn ich wird nöd uf dich ghöre.

17 Gsehsch dü nit, was sie in d Schtädt Judas un uf d Schtrosse Jerusalems doe?

18 D Söhn sammled Holz, d Vätere zünde s Füür a und d Fraue chnätte Teig, zum Opferchueche für d Himmelskönigin z bache, und sie güssed für anderi Götter Trankopfer us, zum mich chranke.

19 'Doch bin ich's wo sie wehtet?', erklärt jehova. 'Oder tüends sich nöd vielmeh selber weh zu ihrere eigete Schand?'

20 Drum seit de Souverän Herr Jehova: 'Gseht! Mini Verärgerig, mi Zorn, wird sich über dä Ort ergüsse, über Mänsch und Tier, über d Bäum vom Feld und de Ertrag vom Bodä. Er wird brenne und nöd usglöscht werde.'

21 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Nur zue, füged eui Ganzbrandopfer eui andere Opfer hinzue, und esst das Fleisch selber.

22 Denn a dem Tag woni eui Vorfahre us Ägypte usefüehrt han, han ich ihne nüt über Ganzbrandopfer und anderi Opfer gseit oder vorgschribe.

23 Doch folgendes Gebot hani ihne geh: "Höred uf mini Stimm und ich wird eu Gott und ihr werdet mis Volk. Gaht de ganz Wäg woni ahordne, damits eu guet gaht.

24 Sie aber händ nöd no ghört, händ sie mir ihres Ohr zue gwanderet, sondern sie händ ihre eigene böse Plän gfolgt, händ stur ihrem schlächte Härz gfolgt und sind rückwärts gange statt vorwärts –

25 vo dem Tag a wo eui Vorfahre us Ägypte usecho sind, bis hüt. Also han ich ständig all mini Diener, d Prophete zu eu gschickt, jede Tag han ich sie gschickt, immer und immer wieder.

26 Aber sie hend nöd uf mich welle lose und sind mir nöd ihr Ohr zue gwanderet. Stattdesse sind sie stur gsi und hend schlimmer ghandlet als ihri Vorfahre!

27 Du wirsch ihne all die Wort sege, aber sie werde nöd uf dich ghöre. Du wirsch ihne zrüefe, aber sie werde dir nöd antworte.

28 Und du wirsch ihne mitteile: 'Das isch s Volk wo nöd uf d Stimm vo sim Gott Jehova ghört het und sich nöd het welle erzieh. Die Treue isch verschwunde und sie wird unter ihne nöd mal erwähnt.'

29 Scher dis ungschnitte Hoor ab und wirfs weg, und stimm uf de kahle Hügel es Trauerlied ah, denn Jehova het die Generation wo ihn zornig gmacht het, verworfe und wird sie im Stich lah.

30  'Denn s Volk vo Juda het ta, was i mine Auge schlecht isch', erklärt Jehova. "Sie händ iri widerliche Götzli i dem Huus, wo min Name treit, ufgstellt, zum s verunreinige.

31 Sie hend d Höhe vom Tọphet errichtet, wo im Tal vom Bue Hịnom isch zum ihri Söhn und ihri Töchter verbrönne, öppis woni ned agordnet han und was mer nie in Sinn cho isch.‘

32 'Darum kommen die Tage', erklärt Jehova, 'da wird man es nicht mehr Tọphet oder das Tal vom Sohn Hịnoms nenne, sondern das Tal vom Abschlachte. Mer wird im Tọphet Toti begrabe bis es kei Platz meh git.

33 Und d Leichname vo dem Volk werded zum Frass für d Vögel vom Himmel und die wilde Tier vo de Erde werded, ohni dass öpper sie verschüüchtet.

34 Un i will in d Schtädt Judas un in d Schtrosse Jerusalem d Schtimm vum Jubel un de Schtimm vu d Fräid vuschtumme losse, de Schtimm vum Bräutigam un de Schtimm vum Bräut; denn des Land wird zumene einzige Trümmerfeld.