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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 50 vo 52

 

Jeremia 50 vo 52

50:1 Folgende Botschaft het de Prophet Jeremia vo Jehova über Babylon übercho , über das Land vo de Chaldạ̈er:

 2 "Machts unter den Völker bekannt und verkündets. Stellt es Signal auf und verkündets. Verheimlich nichts! Seit: 'Babylon isch iignoh worde. Bel staht beschämt da. Mẹrodach isch verschrocke. Sini Göttelbilder sind beschämt worde. Sini widerliche Götzli sind verschrocke.'

 3 Denn usem Norde isch es Volk gege Babylon aagrückt. Es macht s Land zumene Bild vom Graue, niemert wohnt drin. Mensch und Tier hend d Flucht ergriffe. Si sind wäggange."

4 "In jenenen Tagen und zu jener Zeit", erklärt Jehova, "werden das Volk Israel und das Volk Juda gemeinsam kommen. Weinend werded sie de Wäg gah und gmeinsam ihre Gott Jehova sueche.

5 Sie werded nachem Weg nach Zion frage, ihre Blick det hii grichtet und sege: 'Chömed mir schlüssed eus Jehova imne ewige Bund a, wo nöd i Vergesseheit grate wird.‘

6 Us mim Volk isch e Herde verloreeni Schoof worde. Ihri eigene Hirt hend sie id Irre leitet. Sie hends weg uf d'Bärge gfüehrt und so hends vo Berg zu Hügel zoge. Si händ ire Ruehort vergässe.

7 Vo allene wo si gfunde händ, sind si uufgfrässe worde, und ihri Feind händ gseid: 'Mir sind nöd schuldig, denn sie händ gege Jehova gsündet, gege de Wohnort vo de Grechtigkeit und d Hoffnig vo ihrne Vorfahre, Jehova.‘“

 8 "Flieht us de Mitti Babylons, zieht weg usem Land vo de Chaldạ̈er und sind wie d Leittier vo de Herde.

 9 Denn e Gmeinschaft grosse Völker usem Land vom Norde biet i gege Babylon uf und bring sie herbi. In Kampfformation werded sie sich geg d Stadt ufstelle und det wirds iignoh werde. Die feindliche Pfiil sind wie die vomene Chrieger wo d Eltere vo ihrne Chind beraubt. Sie checked nöd ohni Erfolg zrug.

10 Chaldạ̈ wird zur büüti werde. Alli wos erbeutet werdet meh als gnueg übercho", erklärt Jehova.

11 "Denn ihr hend eu die ganz Ziit gfreut und gjuble wo ihr mis eigete Erbe plünderet hend. Ja ihr hend unufhörlich gstampft wie e jungi Chue ufem Gras und wie Hengscht gwieheret.

12 Euri Muetter staht beschämt da. Die eu gebore hend, isch enttüscht worde. Gseht! Sie isch s gringste vo de volk, e wasserlosi wildnis und e wüesti.

13 Wegem Zorn Jehovas wird sie nöd bewohnt werde. Sie wird völlig verloh si. Wer a Babylon verbiizieht, wird entsetzt hinstarre und wäg all ihrne Plage verächtlich pfiife.

14 Rückt in Kampfformation vo allne Siite gäg Babylon aa, ihr alli wo ihr de Böög spanned. Schüssed uf sie, spart nöd a Pfiile, denn gege Jehova hät sie gsündet.

15 Brecht vo allne Siite in Kriegsgschrei gege sie uus. Sie het sich ergeh. Ihri Süüle sind gfalle, ihri Müre niedergrisse worde, denn es isch d Rache Jehovas. Räched eu a ihr. Mached mit ihre genau das wo sie gmacht hät.

16 Löscht us Babylon alli uus, wo Säma seen und zur Ernteziit d Sichle füered. Wäg em grausige Schwert wird jede zu sim eigene Volk zruggkehre,

jede wird i sis eigete Land flieh.

17 Israelite sind usenandgetribeni Schaf. Si sind vo Löie zerstreut worde. Zersch het de König vo Assyrie sie verschlunge und de het de König Nebukadnẹzar vo Babylon a ihrne Chnoche gnennt.

18 Drum seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Ich werd mit em König vo Babylon und sim Land genauso verfahre wie mit em König vo Assyrie.

19 Und Israel wird ich zu sim Weideplatz zruggfüehre Es wird uf em Kạrmel und in Bạschan weide, und uf de Berge Ẹphraims und Gịlead wirds satt werde.'"

20 "In jenenen Tagen und zu jenenen Zeit", erklärt Jehova, "wird man nach der Schuld Israels suchen, aber es wird keine da sein, und die Sinde Judas wird man nicht finden, weil ich denen, die ich übrig lass, vergeben werden."

21 "Uf zum Kampf gegen das Land Merathạjim und gegen die Bewohner von Pẹkod! Sie sollen niedergemetzelt und restlos vernichtet werden", erklärt Jehova. "Tu alles was ich dir befohle han.

22 Kriegslärm isch im Land z'ghöre, e grossi Katastrophe.

23 Wie de Schmiedehammer vo de ganze Erde doch zerschlage und zerbroche worde isch! Wie Babylon doch zu eme Bild vom Graue under de Völcher worde isch!

24 Ich han dir e schlinge gleit und du bisch inegrate Babylon doch du heschs nöd gmerkt. Du bisch gfunde und gfange worde will du dich Jehova wiedersetzt hesch.

25 Jehova het sis Waffelager offe und er holt d Waffe vo sim Zorn füre. Denn für de Souverän Herr, ja Jehova, de Herr vo de Heere, gits Arbeit im Land vo de Chaldạ̈er.

26 Rückt us fernen Orten gegen sie vor. Öffnet ihre Speicher. Schüttled sie uf wie Getreidehuufe. Vernichtet sie restlos.aw Keiner soll in ihren übrig blieben.

27 Metzlet alli ihri junge Stier ane. Sie sölled zum Schlachte anezieh. Wehe ihne, denn ihres Tag isch cho, ihri Ziit vo de Abrechnig!

28 Mer ghört die Fliehende, die wo usem Land Babylon entchömed, zum in Zion d'Rache vo eusem Gott Jehova z'verchünde, d'Rache für sin Tempel.

29 Rüeft Bogeschützä gägä Babylon zämä, alli wo dä Böögä spanä händ. Belageret sie ringsum, lönd keinä entcho. Gänd ihr was sie für ihres Tüe verdient. Mached mit ihre genau das wo sie gmacht hend. Denn gege Jehova het sie arrogant ghandlet, gege de Heilige Israels.

30 Drum werded iri junge Männer uf ihrne öffentliche Plätz fallend und a dem Tag werde alli ihri Soldate umcho", erklärt Jehova.

31 "Ich bin gegen dich, du Aufsässige", erklärt de Souverän Herr, ja Jehova, de Herr de Heere, "din Tag muss cho die Ziit woni dich zur Rächeschaft zieh.

32 Du Ufsässige, du wirsch stolpered und falle, und niemert wird dir ufhälfe. Und ich wird dini Städt in Brand stecke und s Füür wird alles um dich ume uffrässe."

33 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Die Völker Israel und Juda werden unterdrückt und von allen, die sie gefangen nehmen, festgehalten. Mer weigeret sich, sie gehen zu lassen.

34 Doch ihr Rückkäufer ist stark. Jehova, der Herr der Heere, ist sein Name. Er wird ihre Rechtsfall ganz bestimmt führe, zum em Land Rueh zverschaffe und d Bewohner vo Babylon in Ufregig z versetze."

35 "En Schwert richtet sich gegen die Chaldạ̈er", erklärt Jehova, "gegen die Bewohner von Babylon, gegen ihre füehrende Manne und gegen ihre Wise.

36 Ein Schwert richtet sich gegen die, die leer daherreden, und sie werden unvernünftig handle. En Schwert richtet sich geg ihri Chrieger und sie werdet verschrecke.

37 Äs Schwert richtet sich gäg ihri Ross und gäg ihri Chriegswage und gäg die verschiedene Volksgruppe i ihrere Mitti und sie werded Fraue gliichä. En Schwert richtet sich geg ihri Schätz und sie werded plünderet.

38 Vernichtig isch uf ihrne Gwässer und sie werded ustrochnet. Denn es isch es Land vo de Götzebilder und wäg ihrne furchterrägende Visione handled si ständig wie wahnsinnig.

39 Deshalb werded d Wüestentier bi de hüülende Tier hause, au Strosse werded i ihres Huus. Sie wird nie wieder bewohnt werde na en Wohnort sii alli Generatione hinedure."

40 "Wie bi Sọdom und Gomọrra und den Nachbarstädt wo Gott untergah het", erklärt Jehova, "wird keine det wohne und kein Mensch wird sich det aasiedle.

41 Gseht! Es Volk chunnt usem Norde. Es grosses Volk und grossi Könige werded sich ufmache vo de entlägschte Teil vo de Erde här.

42 Sie kämpfed mit Böög und Wurfspiess. Sie sind grausig und werded kei Erbarme ha. Ihres Lärm gliicht dem tosende Meer, wenn sie uf ihrne Ross aneitet. Gschlossen stellen sie sich in Kampfformation auf gegen dich, Tochter Babylon.

43 De König vo Babylon het d Nochricht über sie ghört und er loht d Händ sinke. Ihn packt s Graue, Schmerze wie binere Gebärde.

44 Gseht! Wie en Löwe, wo us de undurchdring-liche Dickichte entlang vom Jordan hervorkunnt, wird öpper die sichere Weideplätz überfalle, aber imene Augeblick wird ich sie devo weglaufe loh. Und ich wirde de Üserwählte drüber isetze. Denn wer isch wie ich und wer wird mich uusefordere? Welle Hirt chan vor mir bestah?

45 Drum ghört dä Beschluss, dä Jehova gäg Babylon gfasst hät, und was er sich gäg s Land vo dä Chaldạ̈er uusdänkt hät: Die chliine vo dä Herde werded mit Sicherheit wäggschleppt. Er wird ihre Wohnort irewege verwüschte.

46 Bim Lärm vo de Eroberig Babylons wird d Erde bebebe und under de Völker wird Geschrei z ghöre sii."

 

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Jeremia 49 vo 52

 

Jeremia 49 vo 52

49:1 Das seit Jehova über die Ammonịter: "Het Israel öppe kei Söhn? Het er kei Erbe? Warum isch Gad vo Mạlkam in Besitz gno worde? Und warum lebt sein Volk in den Städten Israels?"

 2 Darum kommen die Tage', erklärt Jehova, da wird ich s Alarmsignal vom Chrieg gegen s Rạbad der Ammonịter lose. Es wird zumene verlassene Schutthügel werde und sini abhängige Ortschafte werded in Brand gsteckt werde." Und Israel wird vo dene Bsitz näh, wo's enteignet worde isch", säit Jehova.

 3 'Jammere, Hẹschbon, denn Ai isch zerstört worde! Schreit, o abhängigi Ortschafte vo Rạbba. Legt Sacktuech ah. Jammere und striift zwüsched de Steihürde umenand, denn Mạlkam wird verschleppt werded zäme mit sine Priester und füehrende Männer.

 4 Warum rümsch Dich de Täler, dinere überflüssende Ebeni, du untreue Tochter wo uf ihri Schätz vertraut und seisch: "Wer wird geg mich vorrucke?"

 5 Du wirsch gseh ich bringe öppis Furchterrägends über dich', erklärt de Souverän Herr, ja Jehova, de Herr vo de Heere, vo allne rings um dich her.

Ihr werdet i alli Richtige zerstreut werde und niemert wird die Fliehende sammle.'"

 6 nach aber werde ich die Gfangenen der Ammonịter sammeln", erklärt Jehova."

7 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere, über Ẹdom: "Gits kei Wiisheit meh in Tẹman? Isch dene wo Verstand hei, guete Rat usgange? Isch ihri Wiisheit verdorbe?

 8 Flieht! Kehrt um! Gönd und wohnet in Tiefe, ihr Bewohner vom Dẹdan! Denn ich wird unglück über Ẹsau bringe, wenn die Ziit chunnt, mini Ufmerksamkeit uf ihn z richte.

 9 Wenn truubläser zu dir chämmed, würeds nöd öppis zur Nachlese übrig lah? Wänn diebe bi Nacht würed iibräche, würeds nur so vill Schade arichte wies wänd.

10 Ich aber wirde Ẹsau entblösse. Ich wird sini Versteck ufdecke damit er sich nöd verberge chan. Sini Chind und sini Brüeder und sini Nachbare werded alli vernichtet und er wird nüm da si.

11 Verlass dini vaterlose Chind und ich wird sie am Läbe erhalte, und dini Witwe werded uf mich vertraue."

12 Denn das seit Jehova: "Wenn scho diejenige de Bächer müend trinke wo nöd dezue verurteilt sind, söttsch denn völlig ungstraft bliibe? Du wirsch nöd ungstraft bliibe, du muesch en trinke."

13 "Denn bi mir selber hani gschwore", erklärt Jehova, "dass Bọzra zumene Bild vom Graue wird, zur Schand, zu Eid und zum Fluech, und alli dezue ghörige Städt werded zu ewige Ruine."

14 Ich ha en Nachricht vo Jehova ghört, en Abgsandte isch zu de Völkere gschickt worde. Er seit: "Sammled eu und rückt geg Ẹdom us, rüschtet eu für d Schlacht!"

15 "Denn ich dich unbedütend werde lah unter de Völker, verachtet unter de Mensche.

16 S'Zittere, wo du verursacht hesch, het dich tüüscht, ja dis amassende Herz, Dich wo du in de Schlupfwinkel vom Felse wohnsch, wo du die höchste Hügel bsetzisch. Obwohl du dis Nest hoch obe bausch wie en Adler, wird ich dich vo det abehole", erklärt Jehova.

17 "Und Ẹdom söll zumene Bild vom Graue werde. Jede wo dra verbiizieht wird entsetzt hinstarre und weg all sine Plage verächtlich pfiife.

18 So wie bim Untergang vo Sọdom und Gomọrra und de Nachbarstädt" seit Jehova, "wird keine det wohne und kein Mensch wird sich det aasiedle.

19 Gseht! Wie en Löwe, wo us de undurchdring-liche Dickichte entlang vom Jordan hervorkunnt, wird öpper die sichere Weideplätz überfalle, aber imene Augeblick wird ich ihn devo weglaufe loh. Und ich wirde de Üserwählte drüber isetze. Denn wer isch wie ich und wer wird mich uusefordere? Welle Hirt chan vor mir bestah?

20 Drum ghört de Beschluss, de Jehova gege Ẹdom gfasst het, und was er sich gege d Bewohner vo Tẹman usdenkt het: Die chliine vo de Herde werded mit Sicherheit weggschleppt. Er wird ihre Wohnort irewege verwüschte.

21 Bim Grüüsch vo ihrem Sturz hät d Erde bäbt. Da isch Gschrei! Das Grüüsch isch bis zum Rote Meer ghört worde.

22 So wie en Adler wird er emporstiige und herabschüsse und er wird sini Flügel über Bọzra usbreite. A dem Tag wird s Herz de Chrieger Ẹdoms wie s Herz vonere Gebärde werdet."

23 Über Damạskus: "Hạmath und Ạrpad stönd beschämt da, wills e schlächti Nachricht ghört. Sie vergönd vor Furcht. Im Meer herrscht Angst und Sorg und es laht sich nöd beruhige.

24 Damạskus hät dä Muet verlore. Es hät sich umgwandt zur Flucht, isch aber in Panik grate. Verzwiiflig und Schmerz händs erfasst wie binere Gebärde.

25 Wie chunnts, dass die ruhmriichi Stadt nöd verloh worde isch, d Stadt vom Jubel?

26 Denn ihri junge Männer werded uf de öffentliche Plätz gheie und a dem Tag werde alli Soldate umcho", erklärt Jehova, de Herr vo de Heere.

27 "Ich wird die Mauer vo Damạskus i Brand stecke und s'Füür wird die Verteidigungstürm Ben-Hạdads verzehre."

28 Das seit Jehova über Kẹdare und die Königrich von Hạzor, die König Nebukadnẹzar von Babylon niedergschlage: "Machet euch auf, zieht hinauf nach Kẹdar und vernichtet die Söhn vom Oste.

29 Ihri Zelt und ihri Herde werded ihne gnoh, ihri Zeltüecher und all ihri Güeter. Ihri Kamel werded weggführt werde und mer wird ihne zueschreie: 'Ringsum herrscht Schrecke!''''

30 "Flieht, lauft wiit wäg! Goht und wohnt in Tiefe, ihr Bewohner von Hạzor", erklärt de Jehova. "Denn König Nebukadnẹzar von Babylon hat sich eine Strategie gegen euch zurechtgleit und einen Plan gegen euch ausdenkt."

31 "Mached eu uf, zieht duruf gege s Volk wo in Friede lebt wo in Sicherheit wohnt!", erklärt de Jehova. "Es hat weder Türen noch Riegel. Es lebt isoliert.

32 Ihri Kamel werded zu Raubguet werdet und ihres zahlrichs Vieh zur Büüti. Ich wird sie in alli Wind zerstreue, die wo sich d Hoor an de Schläfe stutzed, und ich wird us allne Richtige Unglück über sie bringe", erklärt de Jehova.

33 "Und Hạzor wird zumene Unterschlupf für Schakale werde, und ere ewige Iinöde. Keine wird det wohne und kein Mensch wird sich det aasiedle."

34 Am Afang der Regierig König Zedekịasg von Juda hat der Prophet Jeremia von Jehova folgende Botschaft über Ẹlam:

35 "Das sagt Jehova, der Herr der Heere: 'Ich zerbreche den Bogen Ẹlams, die Quelle seiner Macht.

36 Ich wird über Ẹlam die vier Wind vo de vier Endi vom Himmel bringed und es i all die Wind zerstreue. Es wird keis Volk geh wo die Usenander tribeni Ẹlams nöd gah werded.'"

37 "I wird defür sorge, dass d'Elamịter vor ihrne Feind und dene wo's uf ihres Läbe abgseh händ, muetlos werdet. Ich wird Unglück über sie bringe, min glühende zorn", erklärt Jehova. "Und ich werde ihne das Schwert hinderherschicke bis ich sie usglöscht han."

38 "Und ich wird min Thron in Ẹlam ufstelle und de König und die füehrende Männer vo det usrotte", erklärt Jehova.

39 "Aber am Ende der Tage werde ich die Gfangene Ẹlam sammeln", erklärt Jehova.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 48 vo 52

 

Jeremia 48 vo 52

48:1 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels, über Mọab: "Wehe Nẹbo, denn es isch vernichtet worde! Kirjathạjim staht beschämt da, es isch igno worde. Die sicheri Zueflucht staht beschämt da, sie isch zertrümmeret worde.

 2 Mọab wird nöd länger gepriise. In Hẹschbon hät mer sin Untergang planet: 'Chunnt, mir mached ihm als Volk es Ändi." Au du, Mạdmen, söttsch schweige, den das Schwert verfolgt dich.

 3 Us Horonạjim isch Gschrei z'ghöre über d'Vernichtig und de grosse Zämebruch.

 4 Mọab isch zämebroche. Seine Kleine schreie.

 5 Uf em Ufstieg vo Lụhith hüület mer ununderbroche. Und uf em Weg vo Horonạjim abe ghört mer verzwiiflets Gschrei über d Katastrophe.

 6 Flieht, bringed eues Läbe in Sicherheit! Ihr sölled wie en Wacholderbaum i de Wildnis werde.

 7 Will du uf dini Werch und uf dini Schätz vertrausch wirsch au du eroberet werde. Und Kạmos wird verschleppt werde zeme mit sine Priester und füehrende Männer.

 8 De Vernichter wird geg jedi Stadt alüge und kei Stadt wird entcho. S Tal wird zugrunde gah, und s ebene Land wird zerstört, so wie Jehova s gseit het.

 9 Bringt für Mọab en Wegwieser ah, denn wenns in Trümmer sinkt wirds fliehe, und sini Städt werded zumene Bild vom Graue werde, ohni Bewohner.

10 Verflucht isch, wer de Uftrag Jehovas nachlässig usführt! Verflucht isch, wer sis Schwert vom Bluetvergiesse zrugghaltet!

11 Die Moabịter sind ungstört blibe vo ihrere Jugend ah wie Wii wo uf em Bodesatz rueht. Sie sin nit vumä Gfäss in anderi umgfüllt worde un sin nie verschleppt worde. Drum isch ihr Gschmack glich bliebe, un ihr Düft het sich nit veränderet.

12 'Darum kommen die Tage', erklärt Jehova, 'da wird ich Männer zu ihne schicke wo sie umstossed. Sie wäre sie umschtosse un ihri Gfäss üslehre, un ihri grosse Krig wäre sie vuschmättere.

13 Und d Moabịter werded sich für Kạmos schäme, so wie sich s Huus Israel für Bẹthel schämt, wo sini Zueversicht gsi isch.

14 Wie wagt ihrs, z sägä: "Mir sind starki Chrieger, bereit für den Kampf"?'

15 Mọab isch vernichtet worde, sini Städt sind erstürmt worde, und sini beschte junge Männer het me tötet', erklärt de König, dem Name Jehova, de Herr de Heere, isch.

16 S'Unglück über d'Moabịter rückt ane und ihres Undergang eilt herbi.

17 Alli rings um sie her werde Mitgfühl mit ihne münd ha, ja alli wo ihre Name kenne. Teilt ihne mit: 'Ach wie isch de mächtig Stab zerbroche worde, de Stab de Schönheit!'

18 Stiig abe vo dinere Herrlichkeit, und setz dich durstig ane, o Tochter wo in Dịbon wohnt, denn de Vernichter Mọabs rückt gege dich vor und er wird dini Befestigungsalage in Trümmer lege.

19 Stell dich a d'Stross und halte Uusschau, Bewohnerin vo Ạroër. Frög de fliehendi Maa und die entkannti Frau: 'Was ist passiert?'

20 Mọab staht beschämt da, es isch in Schreckä versetzt worde. Jammere und schreie. Macht am Ạrnont bekannt, dass Mọab vernichtet worde isch.

21 S Strafgricht het s ebene Landa erreicht, ja Họlon, Jạhazv und Mẹpha·ath,

22 Dịbon, Nẹboy und Beth-Diblathạjim,

23 Kirjathạjim, Beth-Gạmul und Beth-Mẹon,

24 Kẹrijoth und Bọzra, ja alli Städt vom Land Mọab, fern und nah.

25 'Die Kraft Mọabs ist zerschmettert worden. Sein Arm ist zerbrochen worden', erklärt Jehova.

26 'Macht ihn betrunke, denn er het gege Jehova gross ta. Mọab wälzt sich i sim Erbrochenene und isch zum Gspött worde.

27 Hesch nöd Israel verspötet? Befand Israel sich öppe unter Diebe, dass du über ihn de Kopf gschüttled und gege ihn gredt hesch?

28 Verlassed d Städt und wohnt ufem Felse, ihr Bewohner Mọabs, und werded wie en Tuube wo ihres Nest a de Wänd vo de Schlucht baut.'

29 "Wir händ vom Stolz Mọabs ghört – es isch sehr hochmüetig – vo sinere Arroganz, sim Stolz, sim Hochmuet und vo de Überheblichkeit vo sim Herz."

30 Ich kenne seine Wut', erklärt Jehova, doch sein leeres Gerede wird sich in nüt uflöse. Sie werde nüt mache.

31 Darum wird ich über Mọab jammere, wege ganz Mọab wird ich schreie und süüfze weg de Lüt vo Kir-Hẹres.

32 Mehr als mer um Jạserh hült wird ich um dich hüle, o Weinstock vo Sịbma. Dini wucherndi Ranke langet übers Meer. Bis zum Meer bis nach Jạser hends sich erstreckt. Über Dini Summerfrücht und Dini Wiiiilese isch de Vernichter hergfalle.

33 Juble und Freud sind em Obstgarte und em Land Mọab gno worde. Ich lah de Wy nüme us de Wycheltere flüsse. Niemert wird d Kelter mit Fröidegschrei träte. S Gschrei wird es anders Gschrei sii.

34 Von Hẹschbonm bis nach Eleạlen dringt es Schrei. Bis uf Jạhazo ghört mer ihri Schtimme, vo Zọar bis Horonạjim, bis Ẹglath-Schelischịja. Sogar s'Wasser vo Nịmrim wird zunere Eid werde.

35 Us Mọab wird i dä verschwinde loh, wo uf dä Höchi opferet, und dä wo sim Gott Opfer darbringt', erklärt Jehova.

36 'Drum wird mis Herz um Mọab klage wie e Flöte, und mis Herz wird um d Lüt vo Kir-Hẹres klage wie e Flöte. Denn de Wohlstand, won er er erzügt het, wird zugrunde gah.

37 Denn jede Grind isch kahl und jede Bart isch gstützt. A allne Händ sind Iischnittet und a ihrne Hüfte isch Sacktuech!'

38 "'Uf allne Dächer Mọabs und uf allne siine öffentliche Plätz gits nüt als Jammere. Denn ich han Mọab verbroche wie en ussortierte Krug', erklärt Jehova.

39 'Wie verschrocke's doch isch! Jammeret! Wie Mọab sich doch vor Scham wegdreht het! Mọab isch zum Gspött worde, zumene Schrecke für alli ringsum.''"

40 "Denn das seit Jehova: 'So wie en Adler wo herabschüsst wird de Feind sini Flügel über Mọab usbreite.

41 Die Städt werded eroberet und die Festige ignoh. A dem Tag wird s Herz vo de Krieger Mọabs wie s Herz vonere Gebärde werdet.'

42 "Mọab wird als Volk usglöscht werde, denn gege Jehova hets gross ta.

43 Schrecke und die Grube und die Grube und die Falle sind vor dir, du Bewohner Mọabs', erklärt Jehova.

44 'Wer vorem Schrecke flieht, wird in Grube gheie, und wer us de Grube usechunnt wird in d Fall grate.' 'Denn ich wird über Mọab das Jahr sinere Bestrafig bringe', erklärt Jehova.

45 'Im Schatten Hẹschbon stönd die Fliehende machtlos da. Denn es Füür wird vo Hẹschbon usgoh und e Flamme us de Mitte Sịhons. Sie wird die Stirn Mọabs und de Schädel vo de Söhn vom Ufruhr verzehre.'

46 'Wehe dir, Mọab! S Volk vom Kạmos isch zgrund gange. Denn dini Söhn sind gfange gnah und dini Töchter verschleppt worde.

47 Doch am Ändi vo de Täg werdi die Gfangene Mọabs isammle', erklärt Jehova. 'Hier endet de Urteilsspruch über Mọab.'

 

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Jeremia 47 vo 52

 

Jeremia 47 vo 52

47:1 Folgende Botschaft über d Philịster het de Prophet Jeremia vo Jehova übercho, bevor de Pharao Gạs bsiegt het.

2 Das seit Jehova: 'Wasser kommt aus dem Norde. Es wird zumene reissende Wildbach. Es wird das Land und alles drin überfluetet, d Stadt und ihri Bewohner. Die Mensche werded schreie, und alli wo im Land wohned werded jammere.

 3 Bim Stampfe vo de Häuf vo sinere Hängst, bim Rumple vo sinere Chriegswage und bim Poltere vo sinere Räder werded sich Vätere nöd emal nach ihrne Söhn umdräie, denn ihri Händ werded schlaff,

 4 well de Tag wo chunt, allne Philịstern Vernichtig bringe und jede Verbündete uslösche wird, de Tỵrusc und Sịdon blibe isch. Denn Jehova wird die Philịster vernichten, die Übrigbliebenen von der Insel Kạphtora.

 5 Kahlheit wird in Gạs Einzug halte. Ạskalon isch zum Schweige bracht worde. Oder Überrest ihrer Talebeni, wie lang wirsch no Ischnitte a dier mache?

 6 Ha, du Schwert Jehovas! Wie lang wirsch nöd Rueh geh? Zieh di zrugg i dini Scheide. Chum zur rueh und verhalt di still.

 7 Wie chans Rueh geh wänn d Jehova ihm en Befehl erteilt hät? Zum Aagriff uf Ạskalon und ad Küste vom Meer, det hät ers beorderet."