GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 518

Jeremia 6 vo 52

 

Jeremia 6 vo 52

6 Sucht Schutz, ihr Sohn Bẹnjamins, fern vo Jerusalem. Blast s Horn in Tekọa, entzündet es Füürsignal über Beth-Hakkẹrem! Denn Unglück droht usem Norde, e grossi Katastrophe.

 2 Die Tochter Zion ähnelt en schöne, zarte Frau.

 3 Die Hirte und ihri Herde wäre zue ihr kumme. Um sie ume wäre sie ihri Zelt ufschlage, und jede wird d Herde wide, für die er verantwortlich isch.

 4 "Bereitet eui druf vor, gege Jerusalem Chrieg z füehre! Mached eu uf, mir wend d Stadt am Mittag agriffe!" "Wehe uns, de Tag goht z End, d Obigschatte werded länger!"

 5 "Mached eu uuf, lönd eus i de Nacht aagriffe und ihri Verteidigungstürm zerstöre."

 6 Denn das sait Jehova, de Herr vo de Heere: "Fallt Holz und schüttled e Belagerigswall gäg Jerusalem uf. Sie isch d Stadt, wo zur Rächeschaft zoge werde muess. In ihr herrscht nüt als Unterdrückig.

 7 Wie e Zischterne ihres Wasser chüelet, so hebt si iri Schlächtigkeit chüel. Gwalt und Zerstörig sind in ihre z ghöre. Krankheit und Plag sind ständig vor mir.

 8 Lah dich warne, Jerusalem, susch wetti mich agwideret vo dir ab. Ich wird dich verwüsche, dich zumene unbewohnte Land mache."

 9 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Sie werded am Überrest Israels gründlich Nochlese halte wie bi de letschte Truube vomene Weinstöck. Leg wieder Hand a wie öpper wo Truube vo de Weinstöcke liest."

10 "Zu wem sölli rede, wer söll ich warne? Wer wird zuelose? Ihri Ohre sind verschlosse, sodass sie ned chönd acht geh. D Wort Jehovas sind zu öppisem wo sie verspötet. Sie hend kei Freud dra.

11 Darum bin ich erfüllt vom Zorn Jehovas, und ich bin's leid mich zrugg z'halte."Giess ihn us übers Chind uf de Stross, über die junge Männer wo sich in Gruppe treffed. Si werded alli troffe, en Maa zäme mit sire Frau, die ältere Manne zäme mit de ganz alte.

12 Ihri Hüüser wird mer anderne übergäh mit ihrne Fälder und ihrne Fraue. Denn ich wird mini Hand gege d Bewohner vom Land usstrecke", erklärt Jehova.

13 "Vom Kleinsten bis zum Grössten bereichert sich ja jeder auf unehrliche Wis. Vom Prophete bis zum Priester handlet jede betrügerisch.

14 Und si versueche de Zämebruch vo mim Volk oberflächlich z heile, indem sie säged: 'Es herrscht Friede!'s herrscht Friede!', obwohls kä Friede git.

15 Schämeds sich für die Abscheulichkeite wo sie tah hend? Sie empfinde überhaupt kei Scham! Sie wüssed nöd emal was es heisst, sich gmüetetet fühle! Drum werded si under de Fallende gheie. Wenni Straf über si bringe, werded si is Stolper grate", säit der Jehova.

16 Das sind die Wort Jehovas: "Bleibt a der Chrüzig stoo und seht. Fragt nach de Weg us ferner Vergangeheit, frööget, wo de gueti Wäg isch, und folgt ihm, und findet Rueh für eu sälber." Doch sie seged: "Mir werdet en nöd gah".

17 "Und ich setze Wächter ii, wo riefet: 'Achtet auf den Schall des Horns!'" Doch sie händ gseid: "Mir werdet nöd druf achte."

18 "Drum ghöred ihr Völker! Und erkennsch du Gmeind, was mit ihne gscheh wird.

19 Hör zue, o Erde! Ich bringe unglück über das Volk als Ergebnis vo ihrne eigene Intrige, denn uf mini Wort hends ned gachtet und mis Gsetz hends abglehnt."

20 "Was kümmerets mich das du Wiehrauch us Schẹba bringsch und Gwürzrohr useme färne Land? Euri Ganzbrandopfer sind nöd ahnembar, eui Opfer gfalled mer nöd."

21 Drum seit Jehova: "Ich legg Stolperstei vor das Volk und sie werded drüber stolperet, Vätere und Söhn mitenand, en Nachbar und sin Fründ, und sie werded alli umcho."

22 Das seit Jehova: "Gseht! Es Volk chunnt usem Land vom Nord, und e grossi Nation vo de entlägschte Teil vo de Erde wird ufgrüttlet werde.

23 Sie werded de Boge und de Wurfspiess packe. Sie sind grausam und werded keis Erbarme ha. Ihri Stimm wird tose wie s Meer und sie riite uf Ross. Wie en Chrieger stelled sie sich zur Schlacht uf gäg dich, Tochter Zion."

24 Mir hend de Bricht drüber ghört. Eusi Händ werded schlaff. Verzwiiflig het eus ergriffe, Quale wie binere Gebärde.

25 Gang nöd ufs Feld use und laufed nöd uf de Strass, denn de Feind hät es Schwert. Ringsum herrscht Schrecke.

26 Mini Tochter, mis Volk, leg Sacktuech aa und wälz Dich i de Äsche. Trauere wie um en einzige Sohn mit bittere Chlag, denn plötzlich wird de Vernichter über eus cho.

27 "Ich han dich zumene Metallprüefer unter mim Volk gmacht wo alles gründlich untersuecht. Du söllsch ufmerksam sii und ihre Wäg prüefe.

28 Si alli sind die sturschte Mänsche und gönd als Verlümder umenand. Si sind wie Chupfer und Iise. Si alli sind verdorbe.

29 Dä Blasebalg isch versängt. Us ihrem Füür chunnt Blei use. Eifach umsuscht lüteret mer immer wieder gründlich und die schlächte sind nöd entfernt worde.

30 Verworfenes Silber wird mer sie sicherlich nenne, denn Jehova het sie verworfe.

Jeremia 6 vo 52

6 Sucht Schutz, ihr Sohn Bẹnjamins, fern vo Jerusalem. Blast s Horn in Tekọa, entzündet es Füürsignal über Beth-Hakkẹrem! Denn Unglück droht usem Norde, e grossi Katastrophe.

 2 Die Tochter Zion ähnelt en schöne, zarte Frau.

 3 Die Hirte und ihri Herde wäre zue ihr kumme. Um sie ume wäre sie ihri Zelt ufschlage, und jede wird d Herde wide, für die er verantwortlich isch.

 4 "Bereitet eui druf vor, gege Jerusalem Chrieg z füehre! Mached eu uf, mir wend d Stadt am Mittag agriffe!" "Wehe uns, de Tag goht z End, d Obigschatte werded länger!"

 5 "Mached eu uuf, lönd eus i de Nacht aagriffe und ihri Verteidigungstürm zerstöre."

 6 Denn das sait Jehova, de Herr vo de Heere: "Fallt Holz und schüttled e Belagerigswall gäg Jerusalem uf. Sie isch d Stadt, wo zur Rächeschaft zoge werde muess. In ihr herrscht nüt als Unterdrückig.

 7 Wie e Zischterne ihres Wasser chüelet, so hebt si iri Schlächtigkeit chüel. Gwalt und Zerstörig sind in ihre z ghöre. Krankheit und Plag sind ständig vor mir.

 8 Lah dich warne, Jerusalem, susch wetti mich agwideret vo dir ab. Ich wird dich verwüsche, dich zumene unbewohnte Land mache."

 9 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Sie werded am Überrest Israels gründlich Nochlese halte wie bi de letschte Truube vomene Weinstöck. Leg wieder Hand a wie öpper wo Truube vo de Weinstöcke liest."

10 "Zu wem sölli rede, wer söll ich warne? Wer wird zuelose? Ihri Ohre sind verschlosse, sodass sie ned chönd acht geh. D Wort Jehovas sind zu öppisem wo sie verspötet. Sie hend kei Freud dra.

11 Darum bin ich erfüllt vom Zorn Jehovas, und ich bin's leid mich zrugg z'halte."Giess ihn us übers Chind uf de Stross, über die junge Männer wo sich in Gruppe treffed. Si werded alli troffe, en Maa zäme mit sire Frau, die ältere Manne zäme mit de ganz alte.

12 Ihri Hüüser wird mer anderne übergäh mit ihrne Fälder und ihrne Fraue. Denn ich wird mini Hand gege d Bewohner vom Land usstrecke", erklärt Jehova.

13 "Vom Kleinsten bis zum Grössten bereichert sich ja jeder auf unehrliche Wis. Vom Prophete bis zum Priester handlet jede betrügerisch.

14 Und si versueche de Zämebruch vo mim Volk oberflächlich z heile, indem sie säged: 'Es herrscht Friede!'s herrscht Friede!', obwohls kä Friede git.

15 Schämeds sich für die Abscheulichkeite wo sie tah hend? Sie empfinde überhaupt kei Scham! Sie wüssed nöd emal was es heisst, sich gmüetetet fühle! Drum werded si under de Fallende gheie. Wenni Straf über si bringe, werded si is Stolper grate", säit der Jehova.

16 Das sind die Wort Jehovas: "Bleibt a der Chrüzig stoo und seht. Fragt nach de Weg us ferner Vergangeheit, frööget, wo de gueti Wäg isch, und folgt ihm, und findet Rueh für eu sälber." Doch sie seged: "Mir werdet en nöd gah".

17 "Und ich setze Wächter ii, wo riefet: 'Achtet auf den Schall des Horns!'" Doch sie händ gseid: "Mir werdet nöd druf achte."

18 "Drum ghöred ihr Völker! Und erkennsch du Gmeind, was mit ihne gscheh wird.

19 Hör zue, o Erde! Ich bringe unglück über das Volk als Ergebnis vo ihrne eigene Intrige, denn uf mini Wort hends ned gachtet und mis Gsetz hends abglehnt."

20 "Was kümmerets mich das du Wiehrauch us Schẹba bringsch und Gwürzrohr useme färne Land? Euri Ganzbrandopfer sind nöd ahnembar, eui Opfer gfalled mer nöd."

21 Drum seit Jehova: "Ich legg Stolperstei vor das Volk und sie werded drüber stolperet, Vätere und Söhn mitenand, en Nachbar und sin Fründ, und sie werded alli umcho."

22 Das seit Jehova: "Gseht! Es Volk chunnt usem Land vom Nord, und e grossi Nation vo de entlägschte Teil vo de Erde wird ufgrüttlet werde.

23 Sie werded de Boge und de Wurfspiess packe. Sie sind grausam und werded keis Erbarme ha. Ihri Stimm wird tose wie s Meer und sie riite uf Ross. Wie en Chrieger stelled sie sich zur Schlacht uf gäg dich, Tochter Zion."

24 Mir hend de Bricht drüber ghört. Eusi Händ werded schlaff. Verzwiiflig het eus ergriffe, Quale wie binere Gebärde.

25 Gang nöd ufs Feld use und laufed nöd uf de Strass, denn de Feind hät es Schwert. Ringsum herrscht Schrecke.

26 Mini Tochter, mis Volk, leg Sacktuech aa und wälz Dich i de Äsche. Trauere wie um en einzige Sohn mit bittere Chlag, denn plötzlich wird de Vernichter über eus cho.

27 "Ich han dich zumene Metallprüefer unter mim Volk gmacht wo alles gründlich untersuecht. Du söllsch ufmerksam sii und ihre Wäg prüefe.

28 Si alli sind die sturschte Mänsche und gönd als Verlümder umenand. Si sind wie Chupfer und Iise. Si alli sind verdorbe.

29 Dä Blasebalg isch versängt. Us ihrem Füür chunnt Blei use. Eifach umsuscht lüteret mer immer wieder gründlich und die schlächte sind nöd entfernt worde.

30 Verworfenes Silber wird mer sie sicherlich nenne, denn Jehova het sie verworfe.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 502

Jeremia 5 vo 52

 

Jeremia 5 vo 52

5:1 Streift dur d Strosse Jerusalems. Gsehnd eu um und sind ufmerksam. Sueched ihri öffentliche Plätz ab zum gseh ob ihr öppert chönd finde, de Recht üebt wo sich bemüht, treu zsi, und ich wird de Stadt vergäh.

2 Sälbscht wänns säged: "So wahr Jehova lebt!", würeds denoch falsch schwöre.

3 O Jehova, sueched dini Auge nöd nach Treue? Du hesch sie gschlage, doch das het kei Würkig uf sie gha. Du hesch sie vernichtet, aber sie hend sich nöd welle erzieh. Si händ ihres Gsicht härter gmacht als en Felse. Si händ sich umzkehre gweigeret.

4 Doch ich gseit mir: "Das sind bestimmt eifachi Lüüt. Sie handled unvernünftig, will sie de Wäg Jehovas, s Gsetz vo ihrem Gott, nöd kenned.

5 Ich wirde zu de agsene Männer goo und mit ihne rede, denn sie mönd de Wäg Jehovas, s Gsetz vo ihrem Gott, zur Kenntnis gnoh hend. Aber sie hend all das Joch zerbroche und sich vo de Ischränkige befreit."

6 Drum griift en Löi vom Wald si a, en Wolf vo de Wüeschtebene fallt immer wider über si här, en Leopard lit vor irne Städt uf de Lauer. Jede wo usegaht wird in Stück grisse. Denn sie hend vieli Iberträtige agfange, ihri Tate vu de Untreue sind zahlrich.

7 Wie chan ich dir das vergäh? Dini Söhn hend mich verlah und sie schwöred bi öppisem wo kein Gott isch. Han dene alles gäh wo si bruucht hend, aber sie hend immer wieder d'Ehe broche, scharewiis sinds zum Huus vonere Prostituierte gange.

8 Si sind wie gierigi, brünstigi Ross. Jede wiehered nach de Frau vomene andere.

9 "Sött ich sie defür nöd zur Rächeschaft zieh?", erklärt Jehova. "Söll ich mich a somene Volk nöd räche?"

10 "Zieht zu den Weinbergterrassen der Stadt hinauf und richtet Verwüestung an, vernichtet aber nicht alles. Nehmet ihr die wucherende Ranke weg, denn sie ghöret ned Jehova.

11 s Huus Israel und s Huus Juda hend sich mir gegenüber nämlich usgsproche treulos verhalte", erklärt de Jehova.

12 "Sie hend Jehova verlügnet und säge ständig: 'Er wird nüt unterneh. Über eus wird keis Unglück cho. Weder Schwert no Hungersnot werded mer gseh.'

13 Die Prophete sind voll leerem Gerede und die Wort sind nöd in ihne. So sölls ihne ergah!"

14 Drum seit Jehova, de Gott vo de Heere: "Wil die Männer so redet, mach ich mini Wort i dim Muul z Füür. Das Volk isch s Holz, es wird devo verzehrt."

15 "Ich bringe ein Volk aus der Fern über euch, Hus Israel", erklärt Jehova. "Es ist ein seit langem bestehendes Volk. Es isch es uralts Volk, es Volk, dere Sproch du nöd kennsch und dine Wort du nöd verstahsch.

16 Ihr Köcher isch wie es offnigs Grab. Es sind alles Chrieger.

17 Sie werdet deine Ernte und dein Brot verschlingen. Sie werden deine Söhn und Töchter verschlingen. Sie werden deine Schoof und Rinder verschlingen. Sie werded dini Wiistöck und Fiigeböim verschlinge. Dini befestigte Städt wo du vertrausch, werded sie mit em Schwert zerstöre."

18 "Doch auch in denen Tage", so erklärt Jehova, "werde ich euch nicht völlig vernichten.

19 Und wenn sie fröged: 'Warum het euses Gott Jehova eus das alles ahta?', denn söllsch du ihne antworte: 'So wie ihr mich verlah händ um in euem Land amene fremde Gott z diene, so den ihr Fremde diene imene Land wo nöd eu ghört.

20 Verchündet das im Huus Jakob, lütets in Juda us und seit:

21 "Hör ez, du unvernünftigs Volk ohni Verstand: Ihr hend Auge, chönd aber nöd gseh. Ihr hend Ohre, chönd aber nöd ghöre.

22 'Fürchtet ihr mich nöd?', erklärt Jehova.  'Söttet ihr nöd vor mir zittere? Ich bi's, wo em Meer de Sand als Gränze gsetzt het, e duurhafti Schranki, wo's nöd überschriite chan. Obwohl sini Wälle tobed, chömeds nöd degege ah. Au wenns na so sehr tosed, chömeds nöd drüber use.

23 Doch das Volk het es sture und rebelligs Herz. Sie hend sich abgwandt und sind ihre eigne Wäg gange.

24 Und sie seged sich nöd: "Lönd eus jetzt euse Gott Jehova fürchte, de wo zur richtige Ziit Rege git, de Herbstrege und de Früehligsrege, de wo die festgsetzte Erntewuche für eus sicheret."

25 Wege euere eigene Vergehe isch das alles usblibe. Euri eigene Sünd hend eu das guete vorenthalte.

26 Denn under mim Volk gits schlächti Mensche. Sie halted ständig Usschau wie sich duckendi Vogelfänger. Sie stelled e tödlichi Falle. Sie fanged Mensche.

27 Wie en Chäfig volle Vögel, so sind ihri Hüüser voller Betrug. Drum sind sie mächtig und rich worde.

28 Si sind fett und ihri Huut isch glatt. Si quelled über vor Bösem. De Rechtsfall vo de Vaterlose füehreds nöd, sodass sie erfolgrich wäred, und de Arme verwehred sie s Rächt.

29 "Sött ich sie defür nöd zur Rächeschaft zieh?", erklärt Jehova. "Sött ich mich a somene Volk nöd räche?

30 Öppis Entsetzlichs und Schrecklichs isch im Land gscheh:

31 Prophete prophezeie Lüge, und d Prieschter nutzed ihri Autorität zum anderi z beherrsche. Und mis eigete Volk liebts eso. Doch was werdet ihr mache, wenn das End chunnt?"

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 508

Jeremia 44 vo 52

 

Jeremia 44 vo 52

44:1 Folgende Botschaft het Jeremia für alli Jude erhalte, wo in Ägypte glebt hend, wo in Mịgdol, Tạchpanhes, Nophad und im Land Pạthrose gwohnt hend:

2 "Das sagt Jehova, der Herr der Heere, der Gott Israels: 'Ihr hend all das Unglück gseh, wo ich über Jerusalem und über alli Städt Judas brocht han. Hüt liggeds in Trümmer und sind unbewohnt.

3 Es isch wäg de schlächte Tate, wo si mi kränkt hei, wo si gopferä und angeri Götter dient hei, wo si nid kennt hei, ja weder ihre no eui Vorfahre.

4 Ständig hani all mini Diener, d Prophete gschickt, zu eu, ich han sie immer und immer wieder gschickt, und la säge: "Tut bitte nicht sowas Abscheuliches, denn ich hass es."

5 Doch sie hän nit ghöört, na wandte sie mir ihr Ohr zue, suscht hätte sie sich vo ihrere Schlächtigkeit abgwandt und nit andere Götter gopferet.

6 Do ergosse sich mi Zorn un mi Vuwandte iba d Schtädt Judas un de Schtrosse Jerusalems un brännt dert we Fiir, so dass alles zue d Ruine un Eid isch, we`s hiit z sähne isch.‘

7 Un etze sait Jehova, de Gott dr Heere, der Gott Israels: 'Warum tüen ihr eu so grosses Unglück aa, sodass jede, ob Maa, Frau, Kind oder Säugling, us Juda besitigt wird – ohni en Überrest?

8 Warum wennd ihr mich mit de Werke euri Händ kränke und in Ägypte, wo ihr zoge sind, andere Götter opfere? Ihr wärdet usglöscht und under allne Velka dr Erde zu öppisem Verfluechtem und zur Schand werre.

9 Hän ihr di schlechte Tade äire Vorfahre vergässe, de schlächte Tate vum Kenig vu Juda un de ihrene Fraue wie au äiri eigene schlächte Tade un äiri Fraue, de im Land Juda un in d Strosse Jerusalems gschähe hän?

10 Bis hüt hends sich nöd gmüetetet, kei Furcht erkenne lah und sind mim Gsetz und mine Bestimmige nöd gfolgt, wo ich eu und eure Vorfahre gä han.‘

11 Drum seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Ich bin entschlosse, Unglück über eu z bringe, um ganz Juda z vernichte.

12 Und ich wird de Überrest Judas näh, alli wo entschlosse gsi sind nach Ägypte z'gah zum det läbe, und sie werded alli in Ägypte umcho. Sie wäre durch s Schwert gheie un verhungere. Vom Kleinschte bis zum Greschte wäre sie durch Schwert un Hunger umkumme. Und sie werded zum Fluech, zumene Bild vom Graue, zur Verwünschig und zur Schand werre.

13 Die in Ägypte wohned, wird ich bestrafe, so wie ich Jerusalem bestraft han – mit Schwert, Hunger und Pest.

14 Und de Überrest Judas, wo sich uf de Wäg gmacht het, um in Ägypte z wohne, wird nöd entcho oder überläbe, um is Land Juda zrugg zchehre. Er wird sich nachher sehne zruggkehre zum det wohne, aber er wird nöd zruggkehre, bis uf einigi Entkomme.'"

15 Alli Männer, wo gwüsst händ, dass ihri Fraue andri Götter gopferet händ, und alli Fraue, wo det gstande sind – es isch e grossi Gruppe gsi – und alli, wo in Ägypte glebt händ, und zwar in Pạthros, händ Jeremia gantwortet:

16 "Mir werdet nöd uf d Botschaft lose wo du eus im Name Jehovas mitteilt hesch.

17 Stattdesse werde mir mit Sicherheit jedes Wort usfüehre, was über unseri Lippe kumme isch: Mir werded de Himmelskönig opfere und für sie Trankopfer usgüsse, so wie mir, unseri Vorfahre, unseri Kenig un unseri fiehrende Männer in de Schtädt Judas un in de Strosse Jerusalems hets gmacht, als mir Brot zum Sattwerde gha hän und es uns guet isch und mir überhaupt kei Unglück gsähne hän.

18 Vo de Ziit aa, womer ufghört händ, de Himmelskönigin z opfere und für sie Trankopfer uszgüsse, hät's euis a allem gfählt und mir sind dur Schwert und Hunger umcho.“

19 D'Fraue händ dezue gfüert: "Und wo mer de Himmelskönigin opferet händ und für sie Trankopfer usgosse händ, händ mer da öppe ohni die Zuestimmig vo eusne Manne Opferchueche gmacht, wo gformt sind wie die Göttin, und Trankopfer für sie uusgosse händ?"

20 Druf het d Jeremia zum ganze Volk gseit, zu de Manne und Fraue und allne wo mit ihm sage:

21 "D Opfa, de ihr, äiri Vorfahre, äiri Kenig, äiri fiährende Männer un des Volk vum Land in d Schtädt Judas un in d Schtrosse Jerusalem darbrocht hän: Jehova erinneret sich a sie un er het sie sich in Sinn gruefe!

22 Schliesslich het Jehova eui schlächte Handlige und eui abscheuliche Tate nüm chöne erträge, und eues Land isch zumene verwüstete Ort, zumene Bild vom Graue und zu öppisem Verfluechte, emene unbewohnte Ort, wie es hüt de Fall isch.

23 Grad will ihr die Opfer darbrocht hend und will ihr gege Jehova gsündet hend, ja will ihr nöd uf d Stimm Jehovas ghört und sis Gsetz, sini Bestimmige und sini Erinnerige nöd befolgt hend, isch das Unglück über eu cho, wies hüt z'gseh isch.“

24 Jeremia het wiiter zum ganze Volk gseit und zu allne Fraue: "Hört die Wort Jehovas, alli us Juda, wo ihr in Ägypte sind.

25 Das seit Johova, de Herr Heere, de Gott Israels: 'Was ihr und euri Fraue mit em Muul gredt händ, das händ ihr mit de Händ usgfüehrt, denn ihr händ gseit: "Mir werdet uf jede Fall eusi Gelüb erfülle und de Himmelskönig opfere und für sie Trankopfer usgüssed." Ihr Fraue werdet mit Sicherheit euri Gelieb erfülle und tüend, was ihr feierlich versproche hend.'

26 Drum ghöört die Wort Jehovas, alli us Juda, wo ihr in Ägypte läbet: "Ich schwöre bei meinem eigenenen grosse Namen", säit d Jehova, "dass kein Maa us Juda in ganz Ägypte min Name in e Eid erwähne wird mit de Wort: "So wahr der Souveräne Herr Jehova lebt!‘

27 Ich wache nöd zum guete über sie, sondern zum unglück über sie bringe. Alli us Juda, wo in Ägypte läbed, werded dur Schwert und Hunger umchoo, bis keine me am Läbe isch.

28 Nur es paar wenigi werded am Schwert entcho und usem Land Ägypte is Land Juda zruggkehre. Dann wird de gsamte Iberrest Judas, der nohch Ägypte kummt, um dert z wohne, wüsse, weli Wort iitroffe sind: Mini oder ihri!

29 Und das isch für eu s Zeiche', erklärt Jehova, 'dass ich eu a dem Ort bestrafe werd, damit ihr erkennt, dass mini Wort woni eu Unglück akündige, ganz bestimmt iiträffe werded.

30 Das seit Jehova: "Ich gibe Pharao Họphra, de König vo Ägypte, id Hand vo sinere Gedanke, id Hand vo dene wos uf sis Lebe abgseh händ, so wie ich König Zedekịa vo Juda i d Hand König Nebukadnẹzars vo Babylon gä han, wo si Feind gsi isch unds uf sis Läbe abgseh hät.

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 496

Jeremia 43 vo 52

 

Jeremia 43 vo 52

43:1 Als Jeremia damit fertig gsi isch, em ganze Volk alli Wort vo ihrem Gott Jehova mitzteile, jedes einzelne Wort, wo er ne vo ihrem Gott Jehova sött usrichte,

2 sagten Asạrja, de Sohn Hoschạjas, Jọhanan, de Sohn Karẹachs, und all die amassende Männer zu Jeremia: "Du lügsch! Euse Gott Jehova het dich nöd gschickt zum eus säge: 'Gaht nöd nach Ägypte zum det lebe.'

3 Sondern Bạruch, de Sohn Nerịjas, hetzt dich geg eus uf, demit mer de Chaldạ̈ern usgliferet und tötet oder nach Babylon verschleppt werded."

4 Jọhananan, de Sohn Karẹachs, und alli Heerführer und s ganze Volk händ nöd uf d Stimm Jehovas ghört - sie sind nöd im Land Juda bliebe.

5 Stattdesse hät Jọhanan, de Sohn Karẹachs gno und alli Heerführer de ganz Überrest vo Juda mit wo zruggkehrt gsi isch zum im Land Juda z wohne. Sie sind us all de Völker zruggkehrt gsi, under die sind zerstreut worde.

6 Si händ d Männer gno, d Fraue, d Chind, d Königstöchter und alli mit, d Nebusạradan, de Oberscht vo de Wach, bi Gedạlja, Sohn vo Ạhikam, Sohn vom Schạphan, zruggloh gha, sowie de Prophet Jeremia und Bạruch, de Sohn Nerịjas.

7 Sie sind nach Ägypte gange, wills nöd uf d Stimm Jehovas ghört händ, und sind bis uf Tạchpanhes cho.

8 In Tạchpanhes het Jeremia folgendi Botschaft vo Jehova übercho:

9 "Nimm grossi Stei und verbirg sie vor de Auge vo de jüdische Männer im Mörtel uf de Ziegelterrasse am Igang vom Huus vom Pharao in Tạchpanhes.

10 Richte dene us: 'Das sagt Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: "Ich lüte min Diener Nebukadnẹzar, de König vo Babylon, herbii, und ich wird sin Thron direkt über die Stei setze, won ich verborge han, und er wird sis möglichs Zelt über en usbreite.

11 Er wird cho und Ägypte schlah. Wer für die tödlichi Plag bestimmt isch, de wird die tödlichi Plage träffe, und wer für d Gfangeschaft bestimmt isch, de wird i d Gfangeschaft gah, und wer fürs Schwert bestimmt isch, de wird das Schwert träffe.

12 Ich wirde d Tempel vo de Götter Ägypte in Brand stecke, und er wird d Tempel verbrenne und d Götter gfange wegfüere. Er wird Ägypte um sich wickle, so wie sich en Hirte i sis Gwand hüllt, und er wird in Friede vo det abzieh.

13 Und er wird d Süüle vo Beth-Schẹmesch in Ägypte ztrümmere und d Tempel vo de Götter Ägypte verbränne.