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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 2 vo 13

 

Nehemia 2 vo 13

2:1 Es isch im Monet Nịsan gsi, im 20. Jahr von König Artaxẹrxes. Wie gwöhnlich han ich de Wii gnoh wo für ihn bereitgstellt gsi isch und en em König gä. Da ich aber na nie i sinere Gägewart betrüpt gsi bin,

2 het er zu mir gseit: "Warum gsesch du so betrübt us, obwohl du nöd chrank bisch? Das chan nur vomene betrübte Herze cho." Da hani uf einisch schrecklichi Angst gha.

3 Ich han gantwortet: "Lang leb de König! Ich chan eifach nöd andersch als betrüebt sii, wenn die Stadt wo mini Vorfahre begrabe sind, in Trümmer liit und die Tore verbrennt sind."

4 Der König erwideret: "Was ist deine Bitte?" Sofort bätte ich zum Gott des Himmels.

5 Denn han ich gseit: "Wenn du iverstande bisch, min König, und du a mir, dim Diener, Gfalle gfunde hesch, den schick mich bitte nach Juda, in die Stadt, wo mini Vorfahre begrabe lieged, damit ich sie wieder ufbaue chan."

6 De König, näb dem die küniglichi Gemahlin ghocket hed, het jetzt welle wüsse: "Wie lang wird dini Reis dure, und wenn chunsch wieder zrugg?" Es isch em König also recht gsi, mich z'zieh z'loh und ich han em e bestimmti Ziit gnännt.

7 Wiiter hani gseit: "Wenn du iverstande bisch, min König, gib mer mer Briefe a d Statthalter im Gebiet westlich vom Euphrat, wo mer e sicheri Durchreis bis uf Juda gwährleiste.

8 Ich bitte au um en Brief a Ạsaap, de Verwalter vom königliche Wald, damit er mir Bauholz für d Tore vo de Festig bim Tempel git sowie fürd Stadtmuur und fürs Huus woni ihzieh wird." De König het's mer gwährleistet, denn die güetigi Hand vo mim Gott isch über mir gsi.

9 Er het mir au Heerführer und Riter mitgeh. Schliesslich bini zu de Statthalter im Gebiet westlich vom Euphrat cho und het ene d Brief vom König gä.

10 De Horonịter Sanbạllat und de ammonịtischi Beamte Tobịjap erfahre devo. Es missfiel dene sehr dass öpper cho isch zum öppis guets fürs Volk Israel z tue.

11 Schliesslich hani in Jerusalem iigroffe und bin drei Täg blibe.

12i Znacht brach i mit es paar Männer uuf, het aber niemerem gseit, was mi Gott mir is Herz gäh het, für Jerusalem z'tue. Ich han kei Tier debi gha, ussert em einte, wo ich ritt.

13 Ich han mich i de Nacht durs Talter use gäh, isch a de Quelle vo de Grosse Schlange verbi cho und han bis zum Äschehuufetor glanget, um die zerstörti Muur Jerusalems und die verbrennte Stadttores z beguetachte.

14 Denn isches wiiter gange bis zum Quellentort und zum Chönigsteich, aber für mis Riitter isches det z äng worde.

15 Ich han jedoch min Weg bi Nacht s Talau duruf furt gsetzt und han debi d'Muur begachtet. Nachher han ich umenand dräit und durs Taltor zrugg kährt.

16 D'Untervorsteher händ nöd gwüsst, won ich gange bin und was ich undergange han, denn ich han de Jude na nüt mitteilt gha – weder de Priester no de iiflussrich Männer na de Untervorsteher no de ander am Wiederufbau beteiligt händ.

17 Schliesslich het ich zu ihne gseit: "Ihr gsehnd ja, i was für en schlimme Lag mir sind, dass Jerusalem in Trümmere liet und die Tore verbrennt sind. Chunt, lönd eus doch die Muur Jerusalems wieder ufbaue, um dä Schand es End z mache!"

18 Denn verzell ich ihne devo, wie die güetigi Hand vo mim Gott über mir gsi isch und was de König zu mir gseit het. Do hends gseit: "Machemer eus as Werk und baued mer!" Und sie händ sich gstärkt für d'Arbetita.

19 Als de Horonịter Sanbạllat, de ammonịtischi Beamte Tobịja und de Ạraber Gẹschem devo ghört händ, händ sie eus verspottet, lönd eus iri Verachtig gspüre und gseit: "Was machet ihr da? Rebellieret ihr öppe geg de König?"

20 Doch i entgägnet: "Der Gott des Himmel, er wird uns zum Erfolg verhälfe, und wir, seine Diener, werden uns an die Arbeit machen und bauen. Ihr degege händ in Jerusalem nüt zsueche und händ hier weder rechtliche no historische Aasprüch."

 

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Nehemia 1 vo 13

 

Nehemia 1 vo 13

NEHEMIA

1:1 Die Wort Nehemịas, vom Sohn Hachạljas: Im Monat Kịslew, im 20. Jahr han ich mich i de Festig Sụsa befunde.

2 Damals isch Hạnan, eine vo minere Brüeder, zäme mit andere Männer us Juda. Ich ha mi bi däne nohch dr übrig bliebene Jude erkundigt, de üs dr Gfangeschaft entkumme ware, un we s um Jerusalem gschtande isch.

3 Sie händ antwortet: "Die Übrigbliebenen det in der Provinz, die die Gfangeschaft überläbt händ, sind in einer schlimmen Lag und müend Schand erdulden. D'Muure Jerusalems lieged in Trümmer und die Tore sind verbrennt worde."

4 Sobald ich das Wort ghört han, han ich mich ane gsetzt und brüelet und truurti Tagelang. Die ganz Ziit faschtet und bätte ich vor em Gott vom Himmel.

5 Ich säg: "O Jehova, du Gott vom Himmel, du grosse und Ehrfurcht iiflössende Gott! Du hebsch dich a din Bund und schenksch allne wo dich liebed und dini Gebot beachted, loyali Liebi.

6 Bitte heb ä uufmerksams Ohr und es offnigs Aug und ghör am Gebet vo dim Diener zue, wo ich hüt a dich richte. Dag und Nacht bätte ich für dini Diener, Israelite, und gib die Sünde wo dis Volk Israel gege dich begange het. Mir händ gsündigt, ich und s Huus vo mim Vater.

7 Mir hend eidütig verwärflich ghandlet wo mir eus nöd a dini Gebot, Vorschrifte und Rächtsentscheidige ghalte hend, wo du dim Diener Moses gäh hesch.

8 Denk doch bitte a die Warnig wod dim Diener Moses geh hesch: 'Wenn ihr untreu sind wird ich eu under d'Volk zerstreue.

9 Aber wenn ihr zu mir zruggkehrt und mini Gebot achted und befolged, werdi eu isammle und an Ort bringe, won i für min Name uusgwählt han – sälber wänn ihr bis am Ändi vom Himmel verstreut sind.‘

10 Sie sind doch dini Diener und dis Volk, wo du dur dini grossi Macht und dur dini starchi Hand erlöst hesch.

11 O Jehova, bitte han es ufmerksams Ohr und los mis Gebet und das Gebet vo dine Diener wo us tüüfste Herze Ehrfurcht vor dim Name händ. Bitte schenked mer, dim Diener, hüt Erfolg und lah de König Mitgfühl mit mir ha." Damals bin ich Mundschenk bim König gsi.

 

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Esther 10 vo 10

 

Esther 10 vo 10

10:1 König Ahasvẹrus hät s'Land und d'Insle zu Zwangsarbeit verpflichtet.

2 Alli sini groosse und mächtige Tate sowie de usfüerlichi Bricht über Mọrdechais hochi Stellig, wo de König em verlieh gha het – all das staht i de Chronik vo de Könige vo Mẹdien und Persien.

3 Mọrdechai, de Jude, isch de zweiti Maa im Riich gsi; er isch grad nach König Ahasvẹrus cho. Er gnosse bi d Jude hoch Agseh, ja sini vile Brüedere hän grosse Respekt vor nem gha. Er het Guetes fir si Volk gmacht un het sich igsetzt fir s Wohl vu däm Nochkumme.

 

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Esther 9 vo 10

 

Esther 9 vo 10

9:1 Am 13. Tag vom 12. Monet, das heisst im Monet Ạdara, wo de Befehl vom König und sis Gsetz usgführt werde sötted und d Feinde ghofft hend, d Jude chönd überwältige, da isch genau s Gegeteil gsi: D Jude hend ihri Hasser besiegt.

2 Sie händ sich i allne Provinze vo König Ahasvẹrus i ihrne Städt zäme gmacht, zum gäg iri Aagriffer vorzgah. Niemer isch gege d Jude acho, denn alli Völker hend Angst vor ihne gha.

3 Alli Fürschte vo de Provinze, d Satrạpen, d Statthalter und die, wo sich um d Amtsgschäft vom König kümmeret händ, händ d Jude us Furcht vor Mọrdechai unterstützt.

4 Mọrdechai het am Königshof inzwüsche grosse Iifluss gha und het überall i de Provinze ane gwunne, will er immer meh a Macht zuegnoh het.

5 D Jude hend alli ihri Geinde besiegt, tötet sie mit em Schwert und vernichtet. Sie hend mit ihrne Hasser gmacht, was sie für richtig ghalte hend.

6 In de Festig Sụsai hän umbrocht und d Jude 500 Maa vernichtet.

7 Au tötet sie Parschandạth, Dạlphon, Aspạth,

8 Porạth, Adạlja, aridạtha,

9 Parmạschta, Ạrisai, Ạridai und Waisatha,

10 die zehn Söhn vom Judefeindesj Hạman, Sohn vom Hammedạth. Si hend tötet, plünderet aber nüt.

11 Am gliche Tag het mer em König gmeldet, wieviel i de Festig Sụsa umbrocht worde sind.

12 Druf het er zu Königin Esther gseit: "I de Festig Sụsa hend d Jude 500 Maa und die zehn Söhn Hạmans tötet und vernichtet. Was hends den wohl i de übrige potentielle Provinze gmacht? Welche Wunsch hesch etzt? Er wird dir gwährt. Hesch e wiiteri Bitte? Sie wird erfüllt werde."

13 Esther antwortet: "Wenn es dir gut erschiint, mein König, dann soll für die Jude in Sụsa morgen der glich Erlass gelten wie heute. Und die zehn Söhn Hạmans sollen an Stamm gehangt werden."

14 De König befahl, so z verfahre. Mer hed in Sụsa en entsprechende Erlass use gäh und die zäh Söhn Hạmans sind ufghängt worde.

15 D Jude in Sụsa händ sich am 14.Tag vom Monet tätig gmacht Ạdar no einisch zäme und händ det 300 Ma umbracht, händ aber nüt plünderet.

16 Die übrige Jude i de königliche Provinze händ sich ebefalls zämetah und verteidigt gha. Sie hend ihri Feind us em Weg grumt gha und 75 000 vo ihrere Hasser umbrocht, aber nüt plünderet.

17 Das isch am 13. Tag vom Monet Ạdar gsi, und am 14.Tag händs sich usgruefe. De Tag händs zume Fäscht- und Freudetag gmacht.

18 D Jude in Sụsa degäge händ sich am 13. und am 14. Tag zämme ta und händ sich am 15. Tag usgruefe. Sie händ dä Tag zum Fäscht- und Freudetag gmacht.

19 D Jude i de Städt vo de entlegenere Bezirk hend jedoch de 14. Tag vom Monet gmacht Ạdar zumene Tag wo mer sich freut und gfiiret het, zumene Feschttag, ere Ziit wo mer sich gegesiitig mit Esse beschänkt het.v

20 Mọrdechai het die Ereignis festghalte und het a alli Jude in allne Provinze vo König Ahasvẹrus – nah und fern – offizielli Schriibe.

21 Er wies si ah, Jahr für Jahr sowohl de 14. als au de 15. Ạdar z fiire,

22 den die Täg hend de Jude Rueh vor ihrne Feind brocht gha und i dem Monet het sich ihres Chummer in Freud verwandlet und ihri Truurer in Feststimmig gha. Sie söttet sie als Fäscht und Freudetäg fiire und als e Ziit wo mer sich gegesiitig mit Esse beschänkt het und au de Arme Gschänkli gmacht het.

23 Die Jude sind mit de schriftliche Awisig Mọrdechais iverstande und hend die Fiir gmacht, wo sie igfüert hend, zumene feschte Bruch.

24 Denn Hạman, de Feind vo allne Jude und Sohn vom Agagịter Hammedạth, het ja plant gha sie uszrotte und er het s Purb gha (das heisst Los) werfe la zum sie in Panik versetze und vernichte.

25 Aber nachdem Esther vorem König erschiene gsi isch, het dä schriftlich agordnet: "Hạmans finstererer Plan gege d Jude söll uf ihn selber zrugfalle." Also het mer en und sini Söhn an Stamm ghänkt.

26 Drum hät mer die Täg Pụri gnennt, hergleitet vom Name Pura. Nach dem was sie gseh händ und erläbt händ, und nach allem wo i dem schriibe Mọrdechais gstande isch,

27 händ sich d Jude dezue verpflichtet, die beide Täg usnahmslos jedes Jahr zur gliiche Ziit vorschriftsgmäss z fiire. Das sött au für ihri Nachkomme gälte und für alli wo sich ihne würde aschlüsse.

28 Die Täg söttet i jedere Generation Gedenk- und Fiirtäg si – i jedere Familie, jede Provinz und jede Stadt. D pụrim täg sötted under de jude für immer biibhalte werde und bi ihrne nachkomme nöd in vergesseheit grote.

29 Dänn isch es zweits Schriibe über d Pụrimtäg verfasst worde, und Königin Esther, d Tochter Abihạjils, und de Jude Mọrdechai händs mit ihrere volle Amtsgwalt bestätigt.

30 Die offizielle Schriibe sind a alli Jude i de 127 Provinze, em Riich vo Ahasvẹrus, mit Wort vom Friede und de Wahrheit gange.

31 Sie hend bestätigt, dass d Pụrimtäg zur vorgschribnä Ziit sötted gfiiret werde, mitsamt Faschte und Flehe, genau wie de Jude Mọrdechai und Königin Esthers agordnet gha händ und wies d Jude für sich und ihri Nachkomme zur Pflicht gmacht händ.

32 Esthers Befehl hät alles bestätigt, was mit de Pụrimitäg zämmehang und isch imene Buech festghalte worde.