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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 33 vo 50

 

1.Moses 33 vo 50

33:1 Als Jakob uufblickt und Ẹsau mit 400 Männer cho het, het er d Chind uf Lẹa, Rahel und die beide Dienerinne verteilt.

2 Er het die Dienerinne mit ihrne Chind vorher ane gstellt,c den sind Lẹa und ihri Chind und Hinter Rahele und de Joseph cho.

3 Er selber isch voruus gange, und während er sich sim Brüeder nöcher het, het er sich siebemol bis zur Erde verbüted.

4 Ẹsau isch ihm entgäge gloffe, umarme und küsst ihn, und sie bringed in Träne us.

5 Wo er ufegseh het und sis Blick uf d Fraue und d Chind isch gfrögt het er: "Wen hesch du da bi dir?" Jakob gantwortet: "Das sind d chind wo Gott mir, dim Diener, i sinere Güte gschenkt het."

6 Druf sind die Dienerinne mit ihrne Chind nöcher cho und händ sich verbüüted.

7 Dänn sind au de Lẹa und ihri Chind cho und verbüüted sich. Schliesslich isch de Joseph mit Rahel nooch gange und sie verbüüted sich.

8 Ẹsau het gfrögt: "Was hesch du mit de Lüt und de Tier vor wo ich begägnet bin?" Jakob erklärt: "Ich han dich welle demit fründlich stimme, min Herr."

9 Da het Ẹsau: "Ich bsitze sehr viel, min Brüeder. Phalt was dir ghört."

10 Jakob gwehrt jedoch ab: "Nei, bitte. Wänni i dinere Gunst stah dänn nimm mis Gschänkli vo mir aa. Ich has mitbracht, damit ich dis Gsicht gseh chan. Und wo ich diis Gsicht gseh han, isch es gsi, als het ich Gottes Gsicht gseh, denn du hesch mich wohlwollend empfange.

11 Nimm bitte das Gschänkli wo mer dir bracht het. Gott isch so guet gsi zu mer und ich han alles was ich bruche." Jakob het en so lang drängt bis ers agnoh het.

12 Spöter het gseit Ẹsau: "Chum mir breched uf und ziehnd wiiter. Lah mich vorusgah."

13 Jakob erwideret aber: "Mein Herr, wie du weisst, sind die Kinder noch zart. Usserdem hani Schoof und Rinder, wo ihri Junge süüged. Wenn sie en Tag zschnell triibe werdet, stirbt die ganz Herde.

14 Min Herr, zieh bitte dim Diener voruus. Ich wird mich nach em Tempo vo de Tier und de Chind richte und langsamer witerzieh bis ich zu dir, mim Herr, uf Sẹir chum."

15 Ẹsau isch den vorgschlage: "Bitte - ich möcht dir einige vo mine Lüt dassen." Doch Jakob het gseit: "Wozu das? Schänk mer nur dini Gunst, min Herr."

16 Da het sich Ẹsau no am gliiche Tag uf de Rückweg uf Sẹir gmacht.

 

17 Jakob het nach Sụkkoth Det het er sich es Huus und Unterständ für sini Herde baut. Drum het er de Ort Sụkoth gnennt.

18 Schliesslich isch Jakob uf sinere Reis vom Pạdan-Ạram wohlbehalte nach Sịchem im Land Kạnaan und het sin Lager i de nöchi vo de Stadt uufgschlage.

19 Denn het er für 100 Gäldstück es Stück Land vo de Söhn Hạmor, em Vater vo Sịchem kauft, und het sis Zelt druff gstellt.

20 Er het det en Altar errichtet und het en "Gott, de Gott Israels" nennt.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 32 vo 50

 

1.Moses 32 vo 50

32:1 Jakob dänn wiiter zoge und es händ em Engel Gottes begegnet.

2 Sobald Jakob gsäh het, het er gseit: "Das isch s Lager Gottes!" Drum het er de Ort Mahanạjima gnennt.

3 Jakob gschickt Bote vor sich her zu sim Brüeder Ẹsau is Land Sẹir, is Gebiet vo Ẹdom.

4 Er het ene ufghängt: "Richtet mim Herrn Ẹsau us: 'Din Diener Jakob laht der säge: "Ich han bis jetzt langi Ziit bi Lạban glebt.

5 Nun bsitz ich Stiere, Esel und Schoof sowie Diener und Dienerinne. Ich schick dir min Herr, die Nachricht, damit du mir dini Gunst schenksch.

6 Nach einige Ziit sind d Bote zu Jakob zrug cho und hend gseid: "Mir sind bi dim Brüeder Ẹsau gsi. Er chund dir jetzt mit 400 Männer entgäge."

7 Do het sehr Jakob versproche und het Angst übercho. Er het d Lüüt teilt wo bi ihm gsi sind, sowie d Chliinviehherde, d Rinder und d Kamel in zwei Lager uuf.

8 Er het gseit: "Wenn Ẹsau das einte Lager aagrifft, kann das andere fliehen."

9 Jakob bätet dänn: "O Gott meines Vater Abraham und Gott meines Vater Isaak, o Jehova, du häsch zu mir gseit: 'Kehr in dis Land und zu dine Verwandte zrugg und ich wird dir guets tue.‘

10 Ich han all die loyali Liebi und Treui wo du mir, dim Diener, zeigt hesch, nöd verdient. Woni de Jordan überqueret han, han ich nur min Stab gha, und jetzt bin ich z'2 Lager worde.

11 Ich bitte dich, rette mich us de Hand vo mim Brüeder Ẹsau. Ich han Angst vor ihm – das er chunnt und mich agriift und au d Müetere mit ihrne Chind.

12 Du häsch gseit: 'Ich wird dir ganz bestimmt Guets tue, und ich lah dini Nachkomme wie d Sandkörner am Meer werde, wo so viel git, dass mer sie nöd chan zelle.

13 Jakob hät det d'Nacht verbracht. Dänn hät er öppis vo sim Bsitz als Gschänkli für sin Brüeder gno Ẹsau:

14 200 geiss, 20 geissböck, 200 schaf, 20 schafböck,

15 30 Kamel, wo ihri Junge gsüüted händ, 40 Chüeh, 10 Stier, 20 Eselinne und 10 usgwachseni Eselhengscht.

16 Er het sine Diener en Herde nach de andere übergäh und het zue ihne gseit: "Zieht vor mir übere und lass zwüschet de Herde amel en Abstand."

17 Usserdem wies er de ersti ah: "Falls der min Brüeder Ẹsau begägnet und dich fragt: 'Zu wem ghörsch du? Wo ane geisch du? Wem ghöre die Tier da vor dir?',

18 antwortet ihm: 'Di Diener Jakob. Sie sind es Gschänkli für min Herr Ẹsau. Und Jakob selber chunnt hinder eus her.'"

19 Au em zweite Diener, em dritte und de andere Diener, wo de Herde gfolgt händ, hät Jakob d Aawiisig gä: "Säget das zu Ẹsau, wenn ihr auf ihn treffed.

20 Seit em au: 'Din Diener Jakob isch hinder eus.„" Jakob het nämlich bi sich denkt: "Wenn ich ihm es Gschenk vorusschicke und ihn dadurch friedlich stimm, wird er mich nachher wen ich ihn selber gseh, vilicht fründlich empfange."

21 So hend die Diener mit em Gschänk vor ihm zoge, während er d Nacht im Lager verbrocht het.

22 Spöter i de Nacht isch er ufgstande, het siini beide Fraue, siini beide Dienerinne und sini elf Söhn gnoh und het d Furt vom Jạbok durequiert.

23 Er het sie gno und über de Fluss bracht. Au alles was er suscht bsuecht het er übere bracht.

24 Schliesslich isch de Jakob ellei zrug blibe. Do het en Maa mit ihm agfange z ringe bis es hell worde isch.

25 Woner gmerkt hät, dass er sich geg Jakob nöd hät chöne behaupte, hät er Jakobs Hüftglänk berührt, und es isch während em Kampf usgränkt worde.

26 Druf hät er gseit: "Lah mi goh, denn de Morge dämmert." Jakob erwideret: "Ich lah dich erst go, wenn du mich segnisch."

27 "Wie ist dein Name?", wollte der Mann wissen. "Jakob", het er gantwortet.

28 Do het de Maa gseit: "Dü sollsch nümme Jakob heisse, sondern Israel, denn du hesch mit Gott und mit Mensche kämpft und dich letschtendlich behauptet."

29 Jakob het sich etze erkundet: "Säg mir bitte dein Name." Doch de Maa entgägnet: "Warum willsch min Name wüsse?" Druf hed er en dete gsägnet.

30 Drum hät Jakob de Ort Pẹniëla gheisse, denn er hät gseit: "Ich han Gott vo Agsicht zu Agsicht gsee und trotzdem bini am Läbe bliibe."

31 D Sunne isch über ihm ufgange, wo er a Pẹnuël verbii cho isch, doch wäg sinere Hüft het er anegha.

32 Darum isches bi de Söhn Israels bis hüt nöd üblich, d Sehne am Oberschenkel z esse wo am Hüftglänk isch. De Maa hät nämli Jakobs Hüftglänk a dere Sehn berüert.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 31 vo 50

 

1.Moses 31 vo 50

31 Nach eme Ziit hät er ghört, wie Labans Söhn gsäit händ: "Jakob hät alles gna, wo euisem Vater ghört hät. Dadurch hät er so vil Riichtum uufghüüft.

2 Jakob het Laban am Gsicht aa, das sich sini Istellig im gegenüber gänderet het.

3 Schliesslich het d Jehova zum Jakob gseit: "Gang is Land vo dinere Vätere und zu dine Verwandte zru und ich wird dir wiiter bstelle."

4 Jakob het den Rahel und de Lea usrichte lah, dass sie zu sinere Herde ufs Feld sötted cho.

5 Er het zu ihne gseit:

"Ich habe gmerkt, dass sich die Istellig eure Vater mir gegenüber gänderet hät, aber de Gott vo mim Vater hät mer biigstande.

6 Ihr wüssed bestimmt selbst das ich eurem Vater mit ganzer Chraft dient han.

7 Doch het mi eue Vater welle aalege. Er het min Lohn zehnmal gänderet aber Gott het nöd zueglah dass er mir schadet.

8 Wänn eue Vater gsäit hät: 'Du bechunsch d'Gschpränkelte als Lohn', dänn hät die ganz Herde nur gspränkleti Jungi übercho. Wän er aber säit: "Du bechunsch d Gstrifte als Lohn", dänn sind luuter gschtriifti Tier gebore worde.

9 So het Gott eurem Vater ständig Vieh weggno und es mir gäh.

10 Wo mis Herde emool brünstig worde isch, hani im Traum gsässe, gspränkleti und gfläckti Ziegeböck mit de Herde parat.

11 Dänn hät de Engel vom wahre Gott i dem Traum gsait: "Jakob!", und i antwortet: "Hier bin i."

12 Er het wiiter gseit: 'Lueg bitte uf, dänn gsesch, das alli Geissböck, wo sich mit de Herde paar gstriift, gspränklet und gfläckt sind. Ich han nämli alles gseh wo Laban dir aatuet.

13 Ich bi de wahri Gott vo Bethel, wo du en Gedänkstei gsalbt und mir es Gelübe abgleit hesch. Mach di jetz uf, zieh us däm Land ewäg, und gang is Land zru wo du gebore worde bisch.

14 Druf antwortet Rahel und Lea: "Händ mir im Huus vo euisem Vater na en Erbatteil z'erwarte?

15 Für ihn sind mir doch wie Usländerinne. Er het öis verchauft, und s Gäld wo für eus zahlt worde isch verbrucht.

16 De ganzi Richtum, wo Gott eusem Vater weggnoh het, ghört eus und eusne Chind. Tuen also alles, was Gott zu dir gseit het.

17 Da hät sich Jakob uufgstellt und sini Chind und Fraue uf d Kamele ghöört.

18 Er het sich mit sinere ganze Herde gmacht und allem Bsitz won er erworbe het – mit all sim Vieh won er in Paddan-Aram agsammlet het – uf de Wäg zum zu sim Vater Isaak is Land Kanaan z go.

19 Laban isch jetzt weg gange zum sini Schaf schäre und de Rahel staht die Theraphim-Statue wo ihrem Vater ghört händ.

20 Jakob hät de Aramäer Laban überlistet idem er sich devo gmacht hät ohni em Bscheid z'säge.

21 Er isch schnell los zoge und überquert mit allem, was er gha het, de Euphrat. Dänn isch's wiiter in Richtig Berggland vo Gilead gange.

22 Am dritte Tag het mer Laban informiert, das sich Jakob devo gmacht het.

23 Do het er si Brüetsch mit gno und verfolgt, bis er en nach siebä Tagereisen im Bergland vo Gilead ineholt hät.

24 Gott erschient den em Aramäer Laban nachts imene Traum und het en gwartet: "Pass uuf, was du zum Jakob seisch – ob Guets oder Schlächts."

25 Laban het de Jakob iigleit, wo dee sis Zelt i de Bärge uufgschlage het. Laban het mit sine Brüedere im Bergland vo Gilead lageret.

26 Dänn hät Laban zum Jakob gsäit: "Was häsch gmacht? Warum häsch du mich überlistet und mini Töchter wie mit em Schwärt Gfangene wäggschleppt?

27 Du hesch dich heimlich devo gmacht, du hesch mich überlistet und mir nüt gseit. warum? Hätsch mer Bscheid gä, hätti dich mit Fröid und mit Lieder, mit Tamburin und Harfe chöne verabschiede.

28 So hani nöd mal chöne min Enkel und mini Töchter küsse. Das isch dumm gsi vo dir.

29 Es stoot i miir Macht Eui Schade zuezfüege, doch gester Nacht hät mi de Gott öires Vater gwarnt: "Pass uuf, was du zu Jakob seisch – ob Guets oder Schlächts."

30 Jetz bisch fortgange will du dich nach em Huus vo dim Vater gseh hesch. Aber warum hesch mini Götter gstohle?"

31 "Ich habe Angst gha" hät Jakob z Laban gseit. "Ich habe gedacht du würsch mer dini Töchter mit Gwalt wegneh.

32 Dä wod dini Götter findsch söll stärbe. Durchsüch vor eusne Brüedere alles was ich han und nimm was dir ghört."Jakob hät aber nöd gwüsst, dass Rahel de Götter gstohle hät.

33 Laban isch also is Zält vom Jakob gange, is Zält vom Lea und in das vo de beide Sklavinne, aber er het sie nöd gfunde. Vo Leas Zelt isch er dänn in Rahels Zelt gange.

34 Rahel het d'Theraphim-Statue inzwüsche in Fraueesattelchorb vom Kamel gläge und isch druf ghocket. Esoo dursuecht het Laban s'ganze Zält, ohni öppis z'finde.

35 Rahel het den zu ihrem Vater gseit: "Sig nöd bös, min Herr, wenn ich nöd vor dir ufstah chan, denn ich han das wo bi Fraue üblich isch." Do het er sorgfältig wiiter gsuecht, doch het de Theraphim-Statue nöd gfunde.

36 Jakob isch hässig worde und fang aa, Laban kritisiere. Er het zu ihm gseit "Was hani verbroche? Wege welere Sünd bisch du so hinter mir her?

37 Du hesch iz all mini Sache durchsuecht. was hesch gfunde das zu dim Huus ghört? Legs da vor miini und dini Brüedere ane und loh sie zwüsched eus beidne entscheide.

38 I de 20 Jahr woni bi dir gsi bin hend dini Schaf und dini Geiss kei Fehlgeburte gha und ich han nie en Schafbock vo dinere Herde gesse.

39 Wenn eis vo dine Tier vo Raubtier grisse worde isch hani nöd zu dir

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 31 vo 50

 

1.Moses 31 vo 50

31:1 Nach einiger Zeit hat er gehört, wie Lạbans Söhn sagten: "Jakob hat alles gnoh, was unserem Vater gehört hat. Dadurch hat er so viel Richtum aufghäuft."

2 jakob het Lạban am gsicht ahgseh, dass sich sini istellig ihm gegenüber gänderet het.

 3 Schliesslich hät Jehova zu Jakob gseit: "Gang is Land vo dinere Vätere und zu dine Verwandte zrugg und ich wird dir wiiter biistah."

4 Jakob het den Rahel und Lẹa usrichte, dass sie zu sinere Herde ufs Feld sötted cho.

5 Er het zu ihne gseit: "Ich han gmerkt, dass sich d Iistellig eure Vater mir gegenüber gänderet het, aber de Gott vo mim Vater het mir biigstande.

6 Ihr wüssed bestimmt selber, dass ich euem Vater mit ganzer Chraft dient han.

7 Doch üche Vater het mich welle betrüge. Er het min Lohn zähmal gänderet aber Gott het nöd zueglah das er mir schadet.

8 Wenn eue Vater gseit het: 'Du bechunnsch Gsprächlete als Lohn' über, denn het die ganz Herde nur gspränkleti Bueb becho. Wän er jedoch gseit hät: 'Du chunsch d Gestrifte als Lohn' über, dänn sind luuter gstriifti Tier gebore worde.

9 So het Gott eurem Vater ständig Vieh weggno und s mer geh.

10 Wo mini Herde einisch brünstig worde isch hani im Traum gseh, dass sich gstriifte, gspränkleti und gfläckti Ziegeböck mit de Herde parte.

11 Dänn hät de Engel vom wahre Gott gseit i dem Traum zu mir: 'Jakob!', und ich antwortete: 'Hier bin ich.'

12 Er het wiiter gseid: 'Lueg bitte uf, den gsehsch dass alli Geissböck wo sich mit de Herde paar gstreift, gspränklet und gfläckt sind. Ich han nämli alles gseh wo Laban dir atuet.

13 Ich bin de wahri Gott vo Bẹthel, wo du en Gedenkstei gsalbt hesch und mer es Gelübde abgleit hesch. Mach di ez uf, zieh us dem Land weg, und gang i das Land zrugg wo du gebore worde bisch.'"

14 Druf antwortete Rahel und Lea: "Hemmer im Huus vo eusem Vater no en Erbateil z'erwarte?

15 Für ihn simmer doch wie Usländerinne. Er het eus verchauft und das Geld wo für eus zahlt worde isch verbrucht.

16 ganze Riichtum wo Gott eusem Vater weggno het ghört eus und eusne Chind. Tuen also alles was Gott zu dir gseit het."

17 Da hät sich jakob uufgmacht und sini Chind und sini Fraue uf d Kamel ghobet.

18 Er het sich mit sinere ganze Herde und allem Bsitz gmacht, won er erworbe het – mit all sim Vieh, won er in Pạdan-Ạram agsammlet het, uf de Wäg zum zu sim Vater Isaak is Land kanaan z go.

19 Lạban jetzt isch weggange zum sini Schöfli schreie und Rahel het die Tẹraphim-Statue gstale, wo ihrem Vater ghört hend.

20 Jakob het de Aramạ̈er Lạban indem er sich devo gmacht het ohni em bscheid z sege.

21 Er isch schnell losgange und überqueret mit allem, was er gha het, de Euphrat. Denn isches witer in Richtig Bergland vo Gịlead gange.

22 Am dritte Tag hät mer Lạban informiert, dass sich Jakob devo gmachd hät.

23 Do het er si Brüedere mitgno und het en verfolgt, bis er nach sibä Tagereisen im Bergland vo Gịlead iigholt het.

24 Gott erschien den dem Aramạ̈er Lạban nachts imene Traum und hät en gwartet: "Pass auf was du zu Jakob sagst – ob gutes oder schlechtes."

25 Lạban hät Jakob ii gholt, wo dä sis Zelt i de Bärge uufgschlage hät. Lạban hät mit sine Brüedere im Bärgland vo Gịlead gläge.

26 Denn het Lạban zu Jakob gseit: "Was hesch gmacht? Warum häsch du mich überlistet und mini Töchter wie mit dem Schwert Gfangene weggschleppt?

27 Du hesch dich heimlich devogmacht, du hesch mich überlistet und mir nüt gseit. Warum? Hetsch mer Bscheid geh hetti dich mit Fröid und mit Lieder, mit Tamburin und Harfe chönne verabschiede.

28 So hani nöd mal min Änkel und mini Töchter chönne küsse. Das isch dumm gsi vo dir.

29 Es staht i minere Macht, eu Schade zuezfüge, doch gester Nacht het mich de Gott eures Vater gwarnt: 'Pass auf was du zu Jakob seisch – ob guets oder schlechtes.'

30 Nun, du bisch fortgange will du dich nach dim Vater gseh hesch. Aber warum hesch mini Götter gstohle?"

31 "Ich ha Angst gha", het Jakob zu Lạban gseit. "Ich ha denkt du würsch mir dini Töchter mit Gwalt wegneh.

32 De wo du di Götter findsch, söll sterbe. Durchsuech vor eusne Brüedere alles was ich han und nimm was Dir ghört." Jakob het aber nöd gwüsst, dass Rahel d Götter gstohle het.

33 Lạban isch also is Zelt vom Jakob gange, is Zelt vo Lẹa und i das de beide Sklavinne, aber er het sie nöd gfunde. Vo Leas Zelt isch er den in Rahels Zelt gange.

34 Rahel het d Tẹraphim-Statue inzwüsche in de Frauesattelchorb vom Kamel gläge und isch druf ghocket. So durchsuecht Lạban das ganze Zelt ohni was zfinde.

35 Rahel hät dänn zu ihrem Vater gseit: "Sig nöd bös min Herr, wänn ich nöd vor Dir ufstah chan, dänn ich han das wo bi Fraue üblich isch." Da het er sorgfältig wiiter gsuecht, doch er het die Tẹraphim Statue nöd gfunde.

36 Jakob isch hässig worde und het agfange, ạban z kritisiere. Er het zu ihm gseit: "Was hab ich verbrochen? Wege wellere Sünd bisch du so hinter mir her?

37 Du hesch etzt all mini Sache duresuecht. Was hesch gfunde wo zu dim Huus ghört? Legs da vor mine und dini Brüeder ane und lah sie zwüsche eus beide entscheide.

38 In de 20 Jahr woni bi dir gsi bin, händ dini Schaf und dini Geiss kei Fehlgeburte gha und ich han nie en Schafbock vo dinere Herde gässe.

39 Wenn eis vo dine Tier vo Raubtier grisse worde isch, han ichs nöd zu dir bracht, sondern de Verluscht selber treit. Ob es Tier Tagsüber oder Nachts gstohle worde isch, ich hans dir immer müesse ersetze.

40 am Tag bini under de Hitz glitte, i de Nacht under de Chälti, und oft hani keis Aug zue gmacht.

41 Insgesamt bini 20 Jahr i dim Huus gsi: 14 Jahr hani dir für dini beide Töchter dient und 6 Jahr für dini Herde. Drbi hesch min Lohn zähmal gänderet.

42 Wenn de Gott vo minem Vater, de Gott Abrahams und de Gott, vor dem Isaak Ehrfurcht het, nit uf minere Siite gsi wär, hetsch du mich jetzt mit leere Händ fortgschickt. Gott het mini schwirigi Lag gseh und wie hert ich mit mine Händ gschaffet han. Deswege het er dich gester Nacht zrechtgwiese."

43 Lạban hät Jakob zur Antwort geh: "Das sind mini Töchter, das sind mini Chind und das isch mini Herde. Alles wasd gsehsch ghört mer und mine Töchtere. Wie chönnt ich ihne und ihrne Chind hüt öppis atue?

44 Chum jetzt, du und ich, mir schlüssed en Bunda, und er söll als Züg zwüsched eus diene."

45 Jakob het en Stei gno und als Gedenkstei uufgstellt.

46 Dänn hät de Jakob zu sine Brüedere gseit: "Sammlet Stei!" Do händs Stei gholt und händs uf en Huufe gleit. Nachher ässe si det uf em Steihuufe.

47 Lạban hät en Jẹgar-Sahadụtha, Jakob degäge hät en Gạled gnennt.

48 Lạban hät dänn gseit: "Dä Steihaufä isch hüt es Züg zwüsched mier und dir." Drum hät er dä Name Gạled übercho

49 und Wachtturm, won er gsäit hät: "Jehova söll zwüsched mier und Dir Wach halte, wänn mer eus nümm im Blick händ.

50 Wänn du mini Töchter schlächt behandlisch und afangsch, dir na anderi Fraue znä – dänk dra: Gott isch Züg zwüsche mir und dir, au wänn kein Mensch bi eus isch."

51 Wiiter hät Lạban zum Jakob gseit: "Hier isch de Steihuufe, und da isch de Gedänkstei woni zwüsche mir und dir ufgstellt han.

52 De Steihuufe isch Züüg und de Gedenkstei bezügt, dass ich nöd a dem Steihuufe verbigah wirsch zum dir schade, und du nöd a dem Steihuufe und dem Gedänkstei verbi gah wirsch zum mir schade.

53 De Gott Abrahams und de Gott Nạhors, de Gott vo ihrem Vater, söll euse Richter si." Jakob schwor bi dem Gott, vor dem si Vater Isaak Ehrfurcht gha het.

54 Danach het de Jakob i de Bärge opferet und het sini Brüeder iiglade mit em Brot z esse. Do ässeds und übernachtete det.

55 Lạban isch früeh am Morge ufgstande, het sini Änkel und sini Töchter küsst und het sie gmeldet. Aaschlüssend het er sich uf de Heiwäg gmacht.