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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 22 vo 50

 

1.Moses 22 vo 50

22:1 De wahre Gott het de Abraham spöter uf d Probe gstellt. "Abraham!", het er gheisse. "Hier bin ich!", het Abraham zur Antwort geh.

2 Gott het en dänn uf gforderet: "Nimm bitte din Sohn Isaak, din einzige Sohn wo du so liebsch reis is Land Morịa, und opfer en det als Brandopfer uf eim vo de Berge wo ich dir zeig."

3 Do isch Abraham früeh am Morge ufgstande, het sin Esel gsattlet und het zwei Diener und sin Bueb Isaak mitgnoo. Er hät s Holz gspaltet für s Brandopfer und hät zu dem Ort ufbrocht, wo de wahri Gott gredt hät.

4 Am dritte Tag het Abraham ufgluegt und de Ort vo Wiitem gseh.

5 Abraham het zue sinene Diener gsait: "Ihr bliibed mit em Esel do. Ich gang mit em Junge dört äne. Mir bätted Gott ah und chömed wieder zrugg."

6 Dänn hät Abraham s Holz gno für s Brandopfer und häts sim Sohn Isaak uf d Schultere gluegt. Usserdäm het er s'Füür gno und s'Mässer i d'Hand gno und die beide sind zämmegange.

7 Isaak hät dänn zu sim Vater Abraham gseit: "Vater!" Er hät gantwortet: "Ja, min Sohn." Druf het Isaak gseit: "Hier ist das Feuer und das Holz. Aber wo isch s Schof für de Brandopfer?"

8 "Gott wird fürs Opferschafe sorge, min Sohn", het Abraham zur Antwort geh, und die beide sind zemme wiiter gange.

9 Schliesslich erreiched sie de Ort, wo de wahre Gott ihm zeigt het. Abraham het det en Altar baut und het s Holz druf gschichtet. Er fesselt sin Bueb Isaak an d Händ un Fess un legt nen uf d Altar, obe uf s Holz.

10 Dänn griff Abraham nachem Mässer zum sin Sohn töte.

11 Doch Jehovas Engel reft ihm vom Himmel us: "Abraham, Abraham!" "Hier bin ich", het er gantwortet.

12 De Engel het gseit: "Du em Junge nüt, tue em überhaupt nüt, denn jetzt weiss ich, dass du Ehrfurcht vor Gott hesch, wel du mir din Sohn, din einzige Bueb, nöd vorenthalte hesch."

13 Da het Abraham ufgluegt und ganz i de nöchi en Schafbock gseh, wo sich mit de Hörner im Gstrüpp verfange het. Er isch ane gange, het de Schafbock gno und het en opferet statt sim Sohn als Brandopfer.

14 Abraham het de Ort Jehọva-Jirẹa gheisse. Drum heissts no hüt: "Ufm Berg Jehovas wird dafür gsorgt werde."

15 Jehovas Engel rief Abraham dänn es zweits mal vom Himmel us zue

16 und seit: "Wil du das getan hast", so erklärt Jehova, 'und mir din Sohn, din einzige Sohn, nöd vorenthalte hesch, schwör ich bi mir sälber:

17 Ich wird dich ganz bestimmt zege und dini Nachkomme ganz bestimmt soviel werded lah wie d Stern am Himmel und d Sandkörner am Meeresufer. Und din Nachkomme wird s Tor vo sinere Feind in Bsitz neh.

18 Will du uf mini Stimm ghört hesch, werded alli Völker vo de Erde dur din Nachkomme gsägnet werdeb.'"

19 Danach isch Abraham wieder zu sin Diener gange, und sie händ sich zämme uf de Rückweg nach Beërschẹba gmacht, wo er wiiter gwohnt hät.

20 Abraham het denn d Nachricht übercho: "Mịlka het dim Brüeder Nạhor au Söhn gebore:

21 Uz, de Erstgeborene, sin Brüeder Bus, dänn Kẹmuël, de Vater vo Ạram,

22 usserdem Kẹsed, Hạso, Pịldasch, Jịdlaph und Bẹthuël."

23 Bẹthuël isch de Vater vo Rebẹkka worde. Die acht Söhn hät Abrahams Brüeder Nạhor vo Mịlka übercho.

24 Si Nebefrau Reụma het ebefalls Söhn zur Wält brocht: Tẹbach, Gạham, Tạhasch und Maacha.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 21 vo 50

 

1.Moses 21 vo 50

21:1 Jehova hät d'Sara sini Ufmerksamkeit gschänkt, wie ers gseit hät, und Jehova hät für sie ta, was er versproche hät.

2 Sara isch schwanger worde und gebare im Abraham in sinem hoche Alter zue dr feschtgleiti Ziit, de Gott nem gnennt het, ä Bueb.

3 Abraham het sim neugeborene Bueb gäh, de Sara zur Wält brocht het, de Name Isaak.

4 Wie Gott s agordnet het, bschnitt Abraham si Sohn Isaak im Alter vu acht Däg.

5 Abraham isch 100 Jahr alt gsi, wo si Bueb Isaak gebore worde isch.

6 Sara hät dänn gseit: "Gott laht mich lache. Jede wo devo ghört wird mit mir lache."

7 Wiiter het sie gmeint: "Wer hetti jemals zu Abraham gseit: 'Sara wird ganz bestimmt no Chinder stille'? Und jetzt hani ihm i sim höche Alter en Sohn gebore."

8 Des Kind etze isch gressa worde un brucht dann nimi gschtillt zwerde. Abraham het an däm Dag vuschteckt, an däm Isaak entwanet wore isch, ä grosses Fescht.

9 Sara isch jedoch uufgfalle, dass de Sohn, wo die Ägypterin Hạgar Abraham gebore het, sich immer wieder über Isaak lustig gmacht het.

10 Do het sie zum Abraham gseit: "Jag die Sklavin und ihren Sohn weg. De Sohn vo dene Sklavin wird nöd zäme mit mim Bueb Isaak Erbe sii!"

11 Doch Abraham het überhaupt nöd gfalle, was sie über sin Sohn gseit het.

12 Gott het Abraham de uf gforderet: "Ärgere dich nicht über das, wo de Sara dir immer wieder über de Buebe und über dini Sklavin seit. Hör uf sie, denn durch Isaak werded die cho, wo dini Nachkomme gnennt werded.

13 Aber au de Sohn vo de Sklavin wird ich zumene Volk mache will er din Nachkomme isch."

14 Abraham isch früeh am Morge ufgstande, het Brot gno und en Läderbütel voll Wasser und hets Hạgar gä. Er hets uf d Schultere gleit und het si mit em Junge furt gschickt. Sie isch weggange und isch zielos dur d'Wildnis vo Beërschẹba gloffe.

15 Schliesslich isch s Wasser im Büttel ufbrucht gsi und sie hend de Junge under eim vo de Strücher zrug gloh.

16 Dänn isch sie wiitergange und het sich öppe en Böögeschuss wiit entfernt ane gsetzt. "Ich chas nöd mit luege wenn de Bueb stirbt", het sie gseit. Sie het sich also öppis entfernt ane gsetzt und het aagfange luut brüele.

17 Do het Gott die Stimm vum Junge ghärt, und Gottes Engel reft Hạgar vum Himmel us zue: "Was isch mit dir, Hạgar? Ha kei Angst. Gott het die Schtimm vom Buebe dört, wo er isch, ghört.

18 Schtoh uf, heb de Buebe ufe und heb en mit dinere Hand fescht, denn ich werd ihn zumene grosse Volk mache."

19 Denn het Gott ihr d Auge ufgmacht und sie het en Brunne gseh. Sie isch ane gange, het de Büütel mit Wasser gfüllt und het em Junge z trinke gä.

20 Gott isch em Junge bii gstande während er ufwachset. Er het i de Wildnis gläbt und isch e Böögeschütz worde.

21 Er hät sich im Wildnis Pạrans nieder lah und sini Mueter hät em e Frau us Ägypte gäh.

22 Zu de Ziit händ Abimẹlech und sin Heerführer Pịchol zu Abraham: "Gott stoht dir in allem, was du tuesch, be.

23 Deshalb schwör mir jetzt bi Gott, dass du mich, mini Söhn und ihri Nachkomme nöd betrügsch und das du mich und das Land wohnsch, mit de gliche loyale Liebi behandle wirsch, wie ich sie dir zeigt han.“

24 Abraham het gantwortet: "Ich schwör es."

25 Als sich Abraham bi Abimẹlich beschwärt het, will ihm sin Diener gwaltsam en Brunne weggno hend,

26 het Abimẹlech gantwortet: "Ich weiss nöd wer das gmacht het. Du hesch mer nüt devo verzellt und ich han bis hüt nix devo ghört."

27 Da het Abraham Schaf und Rinder gno und s Abimẹlich gäh und die beide hend en Bunda.

28 Als Abraham siebä wiblichi Lämmer vu de Herde absunderet,

29 het de Abimẹlech welle wüsse: "Warum häsch du die siebä Lämmer da vo de andere trännt?"

30 Abraham het gantwortet: "Die sieben Lämmer sollst du von mir als Bestätigunga dafür nehmen, dass ich denen Brunne graben ha."

31 Will die beide det en Eid gschwore hend, het er de Ort Beërschẹba gnennt.

32 So schlosseds in Beërschẹba en Bund, wonach sich Abimẹchol mit sim Heerführer Pịchol uf de Rückweg is Land vo de Philịster gmacht het.

33 Dänn hät Abraham in Beërschẹba en Tamariske pflanzt und hät dät de Name vom ewige Gott Jehova aagrüert.

34 Abraham het lang im Land vo de Philịster gläbt.

 

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1.Moses 20 vo 50

 

1.Moses 20 vo 50

20:1 Abraham hät dänn siis Lager vo det is Nẹgebiet verleit und hät sich zwüsche Kạdesch und Schuur niederlah. Wo er in Gẹrar gwohnt hät,

2 het Abraham sini Frau Sara wiederholt als sini Schwöschter uusgäh. Do het de Abimẹlich de König vo Gẹrar, Sara zu sich hole.

3 Ein Nacht het Gott imene Traum zu Abimẹlech gseit: "Du bisch so guet wie tot! D Frau wo Du dir gno hesch isch verhürotet und ghört eme andere Maa".

4 Abimẹlech het sich ihre jedoch ned gnöcheret gha. Drum het er gseit: "Jehova, wirsch es Volk töte wo eigentlich unschuldig isch?

5 Er het sie doch als sini Schwöschter uusgeh, und sie het gseit, dass er ihre Brüeder isch. Ich han das us ehrlichem Herze und mit unschuldige Händ doh."

6 Da hät em de wahri Gott im Traum gantwortet: "Ich weiss, dass du das us ehrlichem Härz do häsch. Drum han ich verhinderet, dass du gäg mich sündisch und dir nöd erlaubt, sie aazrüehre.

7 Gib em Maa jetzt sini Frau zrug, denn er isch en Prophet. Er wird für dich flehe und du wirsch am Läbe bliibe. Wänn du sie aber nöd zrugg gibsch, chasch sicher sii, dass du stärbe wirsch - Du und alli wo zu dir ghöred."

8 Abimẹlech isch früeh am Morge ufgstande und het sini Diener rüefe loh. Wo er ihne vo allem verzellt het, händ sie grossi Angst übercho.

9 Abimẹlech het de Abraham zu sich gruefe und het gseit: "Was hesch du eus ahta? Was für es Unrecht hani dir ta, dass du mich und min Königrich ine so grossi Sündünd hesch wölle stürze? Was du mit mir gmacht hesch, isch nöd richtig gsi."

10 Wiiter het Abimẹlech Abraham gfröget: "Was häsch du demit wele bezwecke?"

11 Abraham het antwortet: "Nun, ich sagte mir: 'Hier hat bestimmt keiner Gottesfurcht. Sie werden mich wegen meiner Frau töten.'

12 Usserdem isch sie würklich mini Schwöschter – d Tochter vo mim Vater, aber nöd d Tochter vo minere Mueter – und sie isch mini Frau worde.

13 Wo Gott mich veralascht het, us em Huus vo mim Vater wägzzieh, hani zu ihre gseit: 'Zeig mir dini loyali Liebi, und säge überall, wo mir anechömed, das ich din Brüeder bin.

14 Abimẹlech het den Schoof gno, Rinder, Diener und Dienerinne und het sie Abraham gschänkt. Au het er ihm sini Frau Sara zrugg gä.

15 Usserdem het Abimẹlech gseit: "Mis Land staht der zur Verfüegig. Lah dich nieder, wos der gfallt."

16 Zu Sara hät er gseit: "Ich gib dim Brüeder 1000 Silberstück. Es isch es Zeiche vo dinere Unschuld für alli, wo bi dir sind, und für alli andere. Und du bisch frei vo Vorwürf.".

17 Do het Abraham agfange, de wahre Gott azflege, und Gott het de Abimẹlich sowie sini Frau und sini Sklavinne gheilt und sie hend wider Chind übercho.

18 Jehova het nämlich wege Abrahams Frau Sara alli Fraue im Huus Abimẹlich unfruchtbar werde lah.

 

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1.Moses 19 vo 50

 

1.Moses 19 vo 50

19:1 Die beide Engel sind am Abig in Sọdom acho. Lot isch grad im Stadtor vo Sọdom gsässe. Won er si gsäh het, isch er ufgstandä, isch er ne entgägegange und het sich mit em Gsicht zu de Erde vrbüügt.

2 Er het gseit: "Bitte mini Herre, chömed doch mit zu mir, eure Diener, hei und blibed über Nacht. Lönd eu d'Füess wäsche. Morn morge chönd ihr eu denn ufmache und wiiterzieh." Si händ abglehnt: "Nei, mir übernachten auf dem öffentlichen Platz."

3 Er het sie jedoch so sehr drängt, dass sie mit ihm i sis Huus cho sind. Dänn het er sie festlich bewirted. Er het ungsäuerts Brot gmacht und sie ässed.

4 Bevor si sich händ chönne schlofe, händ sich d Manne vo de Stadt ums Huus drängt – alli Manne vo Sọdom, vom Buebe bis zum alte Maa.

5 Luutstark hends vom Lot verlangt: "Wo sind die Manne, wo hüt Abig zu dir cho sind? Bring sie zu eus use, damit mer mit ihne Sex chönd ha."

6 Lot isch den zu ihne use gange und d'Türe hinder sich verschlosse.

7 "Bitte, mini Brüedere", het er zu ihne gseit, "tuet doch ned so öppis schlächts.

8 Bitte! Da hani zwei Töchter wo no nie sexuelli Beziehige miteme Maa gha hend. Bitte, lönd mi sie zu euch usebringe, denn chönd ihr mit ihne mache was ihr wend. Aber tuet dene Manne nüt, denn sie sind under mis Dach cho und stönd under mim Schutz."

9 "Us em Wäg!", schreie si. "De Maa chunt allei als Fremde da ane und wagts sich als euse Richter uufzspile. Jetzt werded mir dir no schlimmer zuesetze als ihne!" Sie händ sich um Lot drängt und händ scho d'Türe welle ufbreche.

10 Da griffe d Manne im Huus uf Lot, händ en inne gholt und d Türe verschlosse.

11 Sie händ d'Männer am Huusigang mit Blindheit – vom Chliinschte bis zum Gröschte – sodass sie bim Sueche vom Iigang ermüdet händ.

12 Dänn händ d Männer zu Lot gseit: "Häsch susch na öper da? Schwigersöhn, dini Söhn und Töchter und all dini Lüüt i de Stadt – bring si vo hie wäg!

13 Mir werded de Ort nämlich vernichte, denn de Ufschrei über d Iiwohner, wo Jehova erreicht het, isch würkli lut worde. Drum het de Jehova eus gschickt zum d'Stadt z'vernichte."

14 Da isch Lot gange zu sine Schwiegersöhn, wo selled sini Töchter hürote, und het immer wieder gseit: "Beiled eu! Gönd weg vo do! Jehova wird die Stadt vernichte!" Aber sini Schwiegersöhn hend denkt er macht Spass.

15 Bi Tagesaabruch aafange d'Engel Lot z'dränge: "Schnell! Nimm dini Frau und dini beide Töchter wo da bi dir sind demit du nöd umchunsch wenn d Stadt weg ihrem Vergehe bestraft wird!"

16 Woner na zögeret het, hend de Männer ihn, sini Frau und sini beide Töchter ad Hand gnoh, denn Jehova het Mitleid mit ihm gha. Sie bringed en use und lönd en usserhalb vo de Stadt stoh.

17 Sobald die Männer sie a de Stadtrand brocht hend, het eine vo ihne gseit: "Lauf um dis Läbe! Lueg di ned um! Mach nirgends im ganze Bezirk halt! Rett dich is Bergland damit du ned umchunsch!"

18 "Bitte nid dört hi, Jehova!", het Lot zu ihnen gseit.

19 "Bitte! Du hesch mer, dim Diener, dini Gunst gschänkt. Du zeigsch mer so grossi Güte und lahsch mich am Läbe - aber ins Bergland chani nöd flüge. Ich han Angst das mir öppis schlimms passiert und ich stirb.

20 Bitte, die Stadt da isch nöd wiit weg. Dethi chani flüge. Es isch nur en chline Ort. Chani bitte det hii flüge? Es isch nur en chline Ort. Dänn wird ich überläbe."

21 "Guet", het er gantwortet, "ich nimm au drin Rücksicht uf dich und wirde die Stadt wo du redsch, nöd zerstöre.

22 Beil di! Flieh det ane. Ich chan nüt mache, bevor du det acho bisch!" Deswege hät d Stadt de Name Zọar übercho.

23 Als Lot Zọar erreicht, isch d'Sunne über em Land ufgange.

24 Jehova het den Schwefel und Füür uf Sọdom und Gomọrra rägne – es isch vo Jehova usem Himmel cho.

25 So zerstört er die Städt, ja de ganz Bezirk, alli Iwohner und d Pflanze ufem Bode.

26 Lots Frau het sich jedoch hinder ihm aagfange und isch zunere Salzsüüle worde.

27 Abraham jetzt het sich früeh am Morge uf de Wäg zu dem Ort gmacht, wo er vor Jehova gstande het.

28 Als er in Richtig Sọdom und Gomọrra und ufs ganze Gebiet vom Bezirk abegluegt het, het sich em en usergwöhnliche Ablick bot: Dicker Rauch wie usemene Brennofe isch gstige vom Land uf.

29 Wo Gott die Städt vom Bezirk zerstört het, het er also an Abraham denkt: Er het Lot us de Städt gschickt, wo der gwohnt het, weg.

30 Lot isch spöter mit sine zwei Töchtere is Bergland duruf gange well er Angst gha het, in Zọar z wohne. Er het mit ihne inere Höhli glebt.

31 Die Erstgeborene het denn zur Jüngere gseit: "Euse Vater isch alt und es git kein Maa im Land wo mit eus Beziehige chönnti ha, wie's uf de ganze Erde Bruch isch.

32 Chum, mir gäbed eusem Vater Wy z trinke und tüend eus zu ihm, demit mer vo eusem Vater Nachkomme erhalte."

33 Also händs ihrem Vater a dem Abig immer wieder Wii gäh. Dänn isch d'Erstgeboreni inegange und hät sich zu ihm leit. Lot het jedoch nöd gwüsst wenn sie sich anegleit het und wenn sie ufstande isch.

34 Am nächste Tag het die Erstgeborene zu de Jüngere gseit: "Ich han mich gester Nacht zu mim Vater gleit. Chum mir gäbed ihm hüt au wieder Wy z trinke. Denn gasch ine und leisch dich zu ihm, dass mir vo eusem Vater Nachkomme überchömed."

35 Da händs ihrem Vater au i däre Nacht wiederholt Wy ztrinke gäh. D Jünger isch dänn gange und hät sich zu ihm leit. Er hät jedoch nöd gwüsst, wenn sie sich hiigleit hät und wenn sie ufstand händ.

36 So sind die beide Töchter Lots vo ihrem Vater schwanger worde.

37 Die Erstgeborene het en Sohn zu de Welt bracht und ihn Mọab nennt. Er isch de Vater vode hütige Moabịter.

38 Au die Jüngeri het en Sohn zur Wält brocht und ihm de Name Ben-Ạmm gä. Er isch de Vater vo de hütige Ammonịter.