GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 480

Richter 12 vo 21

 

Richter 12 vo 21

12:1 Dänn sind die Männer Ẹphraims zämegrüeft worde. Sie sind über de Fluss uf Zạphona zoge und hend zue Jẹphtha gseit: "Warum häsch du eus nöd z'Hilf grüefe wo du geg d'Ammonịter in Kampf zoge bisch? Mir werded dis Huus über dir azünde."

2 Jẹphtha entgägnet: "Ich und mein Volk hatten eine heftige Auseinandersetzung mit den Ammonịtern. Ich han eu sehr wohl zu Hilf grüeft, aber ihr hend mich nöd us ihrere Hand grettet.

3 Woni gseh han, dass ier mi nöd wür rette, beschlosseni mis Läbe z riskiere und gege d Amonịter in Kampf z zieh. Jehova het sie mir usgliferet. Warum sind ihr also hüt her cho und wennd mich aagriffe?"

4 Jẹphtha hend den alli Manne vo Gịleadc zemme gredet und sie hend gege Ẹphraim kämpft. Die Manne us Gịlead hend die Ephraimịter besiegt wo gseit hend: "Ihr Gileadịter in Ẹphraim und Manạsse sind doch nur Flüchtling us Ẹphraim."

5 Gịlead het d Jordan gfurte vor Ẹphraim iignoh. Und immer wenn en Ephraimịter hät wele flüge und gseit hät: "Lönd mi übere", händ en d Männer us Gịlead gfröget: "Bisch en Ephraimịter?" Antwortet er: "Nei",

6 händs ihn gforderet: "Säg bitte Schibbọleth." Wil er das Wort aber nöd richtig hät chöne usspreche, hät er gseit: "Sibbọleth." Dänn händs ihn packt und händ en a de Jordanfurte erschlüüslet. So sind damals 42 000 Ephraimịter gfalle.

7 Jẹphtha us Gịlead isch sechs Johr Richter in Israel gsi. Schliesslich gstorbe und isch in sinere Stadt in Gịlead begrabe worde.

8 Nach ihm isch Ịbzan us Bẹthlehem Richter in Israel worde.

9 Er het 30 Söhn und 30 Töchter gha. Sini Töchter het er usserhalb vo sinere Familie verhürotet, und für sini Söhn het er 30 Fraue id Familie gholt. Er isch siebä Jahre Richter in Israel gsi.

10 Dänn isch gstorbe Ịbzan und mer hets in Bẹthlehem begraubt.

11 Nach ihm isch Ẹlon vom Stamm Sẹbulon Richter in Israel worde. Er isch zehn Johr Richter in Israel gsi.

12 Dänn isch de Sebulon gschtorbe Ẹlon und mer begraubt ihn in Ạjalon im Gebiet vo Sẹbulon.

13 Nach ihm isch Ạbdon gsi, de Sohn vom Hịllel us Pịrathon, Richter in Israel.

14 Er het 40 Söhn und 30 Enkel gha, wo uf 70 Esle rittet. Er isch acht Johr Richter in Israel gsi.

15 Dänn gstorbe Ạbdon, de Sohn vom Hịllel us Pịrathon. Mer hät en in Pịrathon im Gebiet vo Ẹphraim uf em Amalekịterberg beerdigt.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 461

Richter 11 vo 21

 

Richter 11 vo 21

11:1 Jẹphtha us Gịlead jetzt isch en starche Chrieger gsi. Er isch de Sohn vonere Prostituierte gsi und sin Vater het Gịlead gheisse.

2 Gịlead het au Söhn vo sinere Ehefrau gha. Wo si erwachse gsi sind, händ si Jẹphtha weggjagt. Si händ zu ihm gseit: "Du bechunsch käs Erbe i de Huusdmeindschaft vo eusem Vater, denn du bisch de Sohn vonere andere Frau."

3 Da floh Jẹphtha vor sine Brüedere und sich im Land Tob niederlah. Det hend sich ihm unbeschäftigti Männer agschlosse und hend mit ihm zoge.

4 Nach einere Ziit isches zum Kampf zwüsche de Ammonịtere und Israel cho.

5 Als die Ammonịter gege Israel kämpft hend, hend sich die Ältiste vo Gịlead sofort ufm Jẹphtha usem Land Tob zrugzhole.

6 Sie händ zue ihm gseit: "Chum, seg euses Befehlshaber, damit mer geg d'Ammonịter kämpfe chönd."

7 Aber Jẹphtha het de Ältiste vo Gịlead entgägnet: "Hend nöd ihr mich vor luuter Hass us mim Vater vertribe? Warum chömed ihr jetzt zu mir wo's eu schlächt gaht?"

8 Die Ältiste vo Gịlead händ druf z Jẹphtha gseit: "Genau deswege simmer jetzt da. Wänn mit eus gahsch und geg d'Ammonịter kämpfsch, söllsch üse Afüererer und s'Oberhaupt vo allne Bewohner Gịleads si."

9 Jẹphtha hät de Ältiste vo Gịlead gantwortet: "Wenn er mich zruggholt, damit ich gege d'Ammonịter kämpfe, und Jehova sie für mich besiegt, dänn wird ich eure Aführer."

10 Die Ältiste vo Gịlead händ zu Jẹphtha: "Jehova söll Züg sii wemmers nöd so mached wie du seisch."

11 Da isch Jẹphtha mit de Ältiste vo Gịlead gange, und s Volk het en zum Aführer und Befehlshaber gmacht. Und er het alli sini Wort vor Jehova in Mịzpa wiederholt.

12 Jẹphtha het den Bote gschickt zum König vode Ammonịter und het ihm lah säge: "Was hesch du gege mich das du cho bisch und mis Land agriifsch?"

13 Da het de König vo de Ammonịter zu Jẹphthas Boten gseit: "Wo Israel us Ägypte cho isch, hets mir mis Land vom Ạrnong bis zum Jạbok und bis zum Jordan weggnoh. Gib es jetzt friedlich zrugg."

14 Jẹphtha het namal Bote gschickt zum König vode Ammonịter

15i und het em la usrichte: "Das seit Jẹphtha: 'Israel hett de Moabịter und de Amonịter das Land nöd weggnoh.

16 Wo's us Ägypte cho isch hets dür Wildnis bis zum Rote Meer zoge und het Kạdesch erreicht.

17 Dänn hät Israel Bote zum König vo Ẹdom gschickt und hät ihm lah säge: "Lass uns bitte durch dis Land zieh." Doch de König vo Ẹdom isch nöd druf iigange. Same het Israel au em König vo Mọabo lah säge, doch au erlaubt ers nöd. Also Israel in Kạdesch bliebe.

18 Als sie durs Wildnis zoge hend, umgange sie s Land Ẹdomq und s Land Mọab. Sie hend östlich vo Mọab entlang zoge und hend i de Gegend vom Ạrnon glageret. Si beträtte s'Gebiet vom Mọab nöd, wenn de Ạrnon d'Grenze vo Mọab gsi isch.

19 Danach het Israel Bote zu Sịhon gschickt, em König vo de Amorịter, wo in Hẹschbon regiert het. Israel hät ihm lah säge: "Lass uns bitte durch dein Land an unsere Bestimmungsort ziehen."

20 Doch Sịhon het Israel nöd trout und het's nöd dur sis Gebiet z' zieh. Stattdesse het er all sini Lüüt versammlet, in Jạhaz s'Lager uufgschlage und het gege Israel kämpft.

21 Druf git Jehova, de Gott Israels, Sịhon und sis ganze Volk in d Hand Israels. Israel het sie bsiegt und het s ganze Land vo de Amorịter eroberet, wo dört gläbt hend.

22 So hends s ganze Gebiet vo de Amorịter in Besitz gno – vom Ạrnon bis zum Jạbok und vo de Wildnis bis zum Jordan.

23 Jehova, de Gott Israels, het die Amorịter vor sim Volk Israel vertriebe - und jetzt willsch Israel vertriebe?

24 Nimmsch dir nöd alles wo din Gott Kạmosy dir als Eigetum git? Genauso nämemer eus das Land vo dene wo Jehova euse Gott vor eus vertriebe het.

25 Bisch den besser als König Bạlaka von Mọab, de Sohn Zịppors? Het er jemals en Strit mit Israel agfange oder gege Israel kämpft?

26 Israel het 300 Jahr in Hẹschbon und de abhängig Ortschafte, in Ạroër und de abhängige Ortschafte und in allne Städt a de Uufer vom Ạrnon gwohnt. Warum häsch i dere Ziit nie versuecht d Orte zruggzerobere?

27 Ich han der keis Unrecht gmacht, aber du machsch en Fehler wend mich agriifsch. Jehova, de grossi Richter söll hüt zwüsche Israelite und de Ammonịter Richter sii.'"

28 De König vo de Ammonịter het jedoch nöd uf Jẹphthas Botschaft ghört.

29 Jehovas Geist isch über Jẹphtha cho, und er zoge dur Gịlead und Manạsse bis nach Mịzpe in Gịleadf und vo det wiiter zu de Ammonịter.

30 Dänn hät Jẹphtha vor Jehova en Gelübde ab und gseid: "Wenn du die Ammonịter in meine Hand gibst

31 und ich in Friede vo de Ammonịter zruggkehre, denn söll de wo mir us de Tür vo mim Huus entgägechunnt, Jehova ghöre, und ich wird ihn als Brandopfer opfere."

32 Da zoge Jẹphtha gäge d'Ammonịter in Kampf und Jehova hät sie i d'Hand gäh.

33 Er het ene sehr schweri Niederlag zuegfüegt, de ganz Wäg vo Ạroër bis Mịnith – 20 Städt – und bis nach Ạbel-Kẹrami. So sind d'Ammonịter de Israelite unterworfe worde.

34 Schliesslich het Jẹphtha zu sim Huus uf Mịzpaj zrug gwehrt. Und da isch ihm sini Tochter tanzend cho und de Tamburin spielend usem Huus entgege. Sie isch sis einzige Chind gsi. Ussert ihr het er kei Bueb no Tochter gha.

35 Won er si gseh het, het er sini Chleidig zerrisse und gseit: "Ach mini Tochter, du brichsch mer s Herz! Jetzt mues ich dich wegschicke. Ich has Jehova versproche und chan nöd zrugg."

36 Sie hät jedoch zu ihm gseit: "Mein Vater, wenn du Jehova es Verspreche geh hesch, du mit mir, was du versproche hesch, denn Jehova hät für dich a dine Fäinde, de Ammonịter, Rache gno."

37 Denn het sie zu ihrem Vater gseid: "Ich ha nur en Bitte: Lass mich zwei Mönet elei si. Loh mi ind Bärge und mit mine Fründinne drüber brüele, dass ich nie hürate wird."

38 "Geh", het er gseit und het sie für zwei Mönet weg gschickt. Sie isch mit ihrne Fründinne i d'Berg gange und hület, will sie nie hürate würed.

39 Noch zwei Mönet kummt sie zu ihrem Vater zrugg, un er het sis Glieb erfüllt. Sie het niemols sexuelli Beziehige mit nem Maa. Und es isch Bruch in Israel worde,

40 das die junge Israelitine jedes Jahr vier Täg lang zur Tochter Jẹphthas us Gịlead sind gange zum ihres Lob spende.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 468

Richter 10 vo 21

 

Richter 10 vo 21

10:1 Nach Abimẹlich isch de Tọla gsi, en Maa us Ịsachar uf zum Israel rette. Er isch de Sohn vom Pụa gsi, em Sohn Dọdos, und het in Schạmir im Bergland vo Ẹphraim gwohnt.

23 Er isch in Israel 23 Jahr Richter gsi. Dänn isch er gstorbe und isch in Schạmir begrabe worde.

3 Nach ihm isch Jạir us Gịlead 22 Jahr lang Richter in Israel gsi.

4 Er het 30 Söhn gha, wo uf 30 Esel rittet. Sie besesse 30 Städt im Land Gịlead, wo mer bis hüt Hawọth-Jạir nennt.

5 Schliesslich gstorbe Jạir und isch in Kạmon begrabe worde.

6 Und wieder hend Israelite gmacht, was in Jehovas Augen schlecht gsi isch. Si händ aagfange, d Baal und Aschtọret-Figure aazbete sowie d Götter vo Ạrama, vo Sịdon und vo Mọab und d Götter vo de Ammonịter und de Philịster. Sie verlüüssed Jehova und diened ihm nüm.

7 Da flammte Jehovas Zorn gege Israel uf und er hets i d Hand vo de Philịster und de Ammonịter gä.

8 Sie hend de Israelite i dem Jahr schwer zuegsetzt und hend sie – 18 Jahr lang unterdrückt alli Israelite uf de Siite vom Jordan, wo s Land vo de Amorịter gsi isch, das heisst in Gịlead.

9 Die Ammonịter überquerten auch den Jordan um gegen Juda, Bẹnjamin und das Huus Ẹphraim zu kämpfe, und Israel griegt in grossi Not.

10 Do rüefed d Israelite zue Jehova um Hilf. Sie hend gseit: "Mir hend gege dich gsündet, denn mir hend dich, euse Gott, verlah und de Baale dient."

11 Aber Jehova het zu de Israelite gseit: "Hani eu nöd vor de Ägyptere, de Amorịter, de Amonịstern, de Philịstern,

12 de Sidọnier und vor Ạ malek und Mịdian grettet wo sie eu unterdrückt hend? Wo ihr zu mir gschroue hend, han ich eu us ihrere Hand grettet.

13 Aber ihr hend mich verloh und andere Götter dient. Drum werdi eu nöd wieder rette.

14 Gönd zu de Götter, wo ihr eu usgsuecht händ, und lüted zue ihne um Hilf. Sölled sie eu doch us eire Not rette."

15 D Israelite hend jedoch zu Jehova gseit: "Wir haben gsündigt. Mach mit eus was i dine Auge richtig isch. Aber bitte, rette eus hüt."

16 Sie händ die fremde Götter us ihrere Mitti weg gschafft und dient Jehova. Do hät er Israels Leid nöd länger chöne erträge.

17 Die Ammonịtert sind den zemegrüeft worde und hend s Lager in Gịlead ufgschlage. D Israelite hend sich versammlet und in Mịzpa lageret.

18 S'Volk und die füehrende Männer vo Gịlead händ zäme überleit: "Wer wird im Kampf gäge d'Ammonịter d'Füehrig überneh? Er söll das Oberhaupt vo allne Bewohner vo Gịlead werde."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 470

Richter 9 vo 21

 

Richter 9 vo 21

9:1 Nach einere Ziit isch Abimẹlech gange, de Sohn Jerubbaals, zu de Brüedere vo sinere Muetter in Sịchem und het zu ihne gseid und zu de ganze Familie vo sim Grossvater:

2 "Bitte fragt die füehrende Männer vo Sịchem: 'Was isch besser für eu: dass all 70 Söhn vo Jerubbaal über euch regiered oder nur ein einzige Maa? Dänket au dra: Ich bin euer Bluetsverwandter.'''"

3 D Brüeder vo sinere Mueter händ das de füehrende Manne vo Sịchem usgrichtet, und die händ sich uf d Siite Abimẹlechs gstellt, will sie sich gseit händ: "Er isch euse Brüeder."

4 Dänn händs ihm 70 Silberstück us em Tempel vom Baal-Bẹrith gä. Abimẹlech isch dermit unbeschäftigti, unverschämti Männer aagworfe, wo ihn sötted begleite.

5 Danach isch er nachegange Ọphrad zum Huus sim Vater und hät sini Brüedere, d'Söhn Jerubbaals, 70 Manne, uf emene einzige Stei umbrocht. Nur Jọtham, de jüngsti Sohn vo Jerubbaal, het überlebt will er sich versteckt ghalte het.

6 Die füehrende Männer vo Sịchem und ganz Beth-Mịllo händ sich dänn bim grosse Baum versammlet, bi de Süüle, wo in Sịchem gsi isch, und händ Abimẹlich zum König gmacht.

7 Wo mers Jọtham brichtet het, isch er sofort losgange, het sich uf de Gipfel vom Berg Gẹrisim gstellt und het en luut zuegruefe: "Höred mer zue, ihr füehrende Männer vo Sịchem, denn wird Gott eu zuelose:

8 Eimal händ sich d Bäum uf gmacht, zum en König für sich z salbe. Si händ zum Olivebaum gseit: 'Regiere über uns.'

9 Doch de Olivebaum erwideret: 'Söll ich mis Öl, wo Gott und Mensche verherrlicht werdet, ufgäh und mich über de andere Bäum hin- und herwiege?'

10 Da händ d Bäum zum Fiigebaum gseit: 'Chum, regiere über eus.'

11 Aber de Fiigebaum het gantwortet: 'Söll ich mini Süess und mini guete Frücht uufgee und mich über de andere Bäum hin- und herwiege?'

12 Als nächschts händ die Bäum zum Wyschtock gseit: 'Chum, regiered über eus.'

13 Dä Wyschtock hät antwortet: 'Söll ich min neue Wii, wo Gott und Mensche Freud macht, ufgeh und mich über de Bäum hin- und herwiege?'

14 Schliesslich händ alli Bäum zum Dornestruch gseit: 'Chum, regiere über eus.'

15 Druf het de Dornestruch zu de Bäum gseit: 'Wenn ihr mich würklich zu eurem König salbet, dänn kunnt, sueched Schutz i mim Schatte. Wänn aber nöd, söll Füür vom Dornestruch uusgah und d Zäärne vom Lịbanon verbränne.'

16 Isches ehrlich gsi und ehrehaft vo euch gsi, dass ihr Abimẹlich zum König gmacht hend? Händ ihr Jerubbaal und sinere Huusgmeinschaft Guets ta und ihn so behandlet wie ers verdient?

17 Wo min Vater für eu kämpft het, het er sis Läbe riskiert zum eu us de Hand Mịdians z befreie.l

18 Aber ihr hend eu hüt gege d Huusgmeindschaft vo mim Vater gstellt und sini Söhn tötet, 70 Manne, uf eim einzige Stei. De hend ihres Abimẹlich, de Sohn vo sinere Sklavin, zum König über die füehrende Männer vo Sịchem gmacht - nur will er eue Brüeder isch.

19 Ja, wenns ehrlich und ehrehaft isch, wie ihr eu hüt gegenüber Jerubbaal und sinere Huusgmeinschaft verhaltet, denn freut eu über Abimẹlech, und er söll sich au über euch freue.

20 Aber wenn nöd, söll Füür vo Abimẹlech uusgah und die führende Männer vo Sịchem und Beth-Mịllo verbränne, und vo de füehrende Männer vo Sịchem und Beth-Mịllo söll Füür uusgah und Abimẹlech verbrönne.“

21 Dänn floh Jọtham. Er isch uf Beẹr entstande und het det wäg sim Brüeder Abimẹlech gwohnt.

22 Abimẹlech het drü Jahr über Israel regiert.

23 Dänn hät Gott zwüsched Abimẹlich lah und de führende Männer vo Sịchem Feindschaft uufchömed und sie bringed em d Treui.

24 So sött das Verbreche a de 70 Söhn Jerubbaals grächt werde. Ihr Brüeder Abimẹlich sött zur Verantwortig zoge werde, will er ihres Bluet vergosse het, und die füehrende Männer vo Sịchem will sie ihm ghulfe hend, sini Brüedere z töte.

25 Da hend die füehrende Männer vo Sịchem defür sorget, dass sich Lüt uf de Bärge uf d Lauer gleit hend, und sie hend jede usegrüert wo uf de Stross a ihne verbii cho isch. Das isch Abimẹlich schliesslich berichtet worde.

26 Denn zoge Gaal, de Sohn Ẹbeds, mit sine Brüedere nach Sịchems übere und die füehrende Männer vo Sịchem händ ihm Vertraue entgäge bracht.

27 Si sind ufs Feld use gange, händ d'Traube i ihrne Wygärte erntet, händ sie uus präsentiert und händ es Fäscht gfiiret. Nochane sinds irem Gottes Huus gange, go ässe, trinke und verfluechte Abimẹlech.

28 Da het Gaal gseit de Sohn Ẹbeds: "Wer isch Abimẹlich, und wer isch Sịchem, dass mer ihm diene sölled? Isch er nöd de Sohn vo Jerubbaal, und isch de Sebụl nöd sin Beuftragter? Dient de Männer vom Hạmor, em Vater vo Sịchem! Aber warum söllemer Abimẹlech diene?

29 Wänn ich doch über das Volk chönnt bestimme – ich wür Abimẹlich abesetze." Denn het er zum Abimẹlech gseit: "Verstärke dein Heer und rücke us!"

30 Als Sebụl, de füehrendi Maa vo de Stadt, het ghört was Gaal, de Sohn Ẹbeds, gseit het, flammt sis Zorn uf.

31 Er het heimlich Bote zu Abimẹläch gschickt und het em la usrichte: "Gaal, de Sohn Ẹbeds, und sini Brüedere sind jetzt in Sịchem. Sie hetted d Stadt geg dich uf.

32 Chum i de Nacht mit dine Lüüt und leg dich ufem freie Feld uf d Lauer.

33 Sobald morn morge d'Sunne ufgaht, mach dich uf und griif d'Stadt a. Wänn Gaal mit sine Männer geg dich usrückt, tue dis Möglichste zum en besiege."

34 Also het sich Abimẹlich mit allne sine Lüt ide Nacht ufgmacht und sie hend sich i vier Trupps bi Sịchem uf d Lauer gleit.

35 Als Gaal, de Sohn Ẹbeds, usegange und am Igang vom Stadttor gstande isch, sind Abimẹlech und sini Lüüt usem Hinterhalt cho.

36 Gaal het sie gseh und zum Sebụl gseit: "Do chömed ja Lüt vo de Berge abe!" Aber Sebụl het gmeint: "Was du für Männer haltisch sind nur d Schatte vo de Berg."

37 Spöter hät Gaal gseit: "Do chömed Lüüt vo de Mitte vom Land abe, und en Truppe chunt uf em Weg vom grosse Baum vo Meonẹnim."

38 sebụl het ihm gantwortet: "Du hesch doch g'antwortet: 'Wer isch Abimẹlich, dass mir ihm diene sölled?' Das sind die Lüt wo du verachtet häsch. Zieh jetzt los und kämpfe geg sie."

39 Da zoge Gaal a de Spitze vo de füehrende Männer vo Sịchem geg Abimẹlech i Kampf.

40 Abimẹlech hät en verfolgt und Gaal ergriffe d Flucht. Vieli sind erschlage worde und die Tote händ bis zum Iigang vom Stadtor.

41 Abimẹlech het wiiter in Arụm gwohnt, und de Sebụl het Gaal vertriibe und sini Brüeder us Sịchem.

42 Am nächste Tag sind d'Lüt ufs freie Feld use gange und es isch Abimẹlich gmeldet worde.

43 Da het er sini Manne gnoh, het sie i drei Trupps teilt und het sich im Gländ uf d Lauer gleit. Won er d Lüt us de Stadt cho het, griff er si a und het si tötet.

44 Abimẹlech und die Trupps bi ihm si gstürmte los und hei sich am Igang vom Stadtor ufgsteut. Zwei Trupps griffed die a, wo uf em freie Feld gsi sind und hends umbracht.

45 Abimẹlech het de ganz Tag gäge d'Stadt kämpft und si iignoh. Er tötet d'Lüt i de Stadt, riss d'Stadt niederx und gstreuti Salz drüber.

46 Wo die füehrende Manne vom Turm vo Sịchem devo ghört händ, sind si sofort zum Gwölbe vom El-Bẹrith gange.

47 Sobald Abimẹlich berichtet worde isch, dass sich die füehrende Männer vom Turm vo Sịchem versammlet händ,

48 isch er mit sine Manne uf de Berg Zạlmon gstiege. Abimẹlich het en Axt id Hand gnoh, en Ast vomene Baum abgschlage, häb en uf sini Schultere und het zu de Lüüt gseit, wo bi ihm gsi sind: "Schnell, machts mer no!"

49 Also hend alli ebefalls Äst abgschlage und hend Abimẹlich gfolgt. Sie hend d Äst as Gwöl gschtellt und hends in Brand gsteckt. So gstorbe sind au alli Lüt vom Turm vo Sịchem, öppe 1000 Männer und Fraue.

50 Abimẹlech isch den uf Tẹbez gangä, has belageret und hets i gno.

51 In de Mitti vo de Stadt isch en befestigte Turm gstande. Dörthi flohnd all Manne und Fraue sowie die füehrende Lüt. Sie schlüssed sich ii und stieged ufs Turmdach.

52 Abimẹlich het sich de Wäg bis zum Turm bahne und griff en aa. Won er sich am Turmeingang nööchscht het, zum en in Brand z stecke,

53 het eini vo de Fraue en obere Mühlstei uf sin Chopf gheie lah und ihm de Schädel ztrümmere.

54 Abimẹlech het gschwind si Waffeträger gredt und zu ihm gseit: "Zieh dis Schwert und töte mich, damit mer nöd chan säge: 'En Frau hät en umbracht.''" Also stach si Diener zue und er isch gstorbe.

55 Wo d Manne vo Israel gseh hend dass Abimẹlich tot gsi isch, sind sie alli hei gange.

56 So bestrafti Gott Abimẹlech für das Bösi, won er sim Vater ahta het, won er si 70 Brüedere umbrocht het.

57 Gott het au all das Böse gloh wo d Manne vo Sịchem tah hend uf sie zrug gheie. Damit het sie de Fluech vom Jọtham, em Sohn Jerubbaals troffe.