GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 471

Richter 20 vo 21

 

Richter 20 vo 21

20:1 Da sind alli Israelite vo Dana bis Beërschẹb und us de Gegend vo Gịlead cho, und die ganz Gmeind hät sich gschlosse vor Jehova in Mịzpa.

2 Die Oberhäupter vom Volk und alli Stämm Israel händ sich an ihren Platz i de Versammlig vom Volk Gott gstellt – 400 000 mit Schwerter bewaffneti Fuesssoldate.

3 Die Benjaminịter hend ghört, dass die Männer vo Israel nach Mịzpa gange sind.

Dänn händ d Männer vo Israel gseit: "Erzellt, wie isch das schrecklichi Sach passiert?"

4 De Levịt, de Maa vo de ermordete Frau hät brichtet: "Ich bin mit minere Näbefrau uf Gịbeag in Bẹnjamin cho, zum det übernachte.

5 D Iiwohner vo Gịbea hend sich geg mich zemme tah und znacht s Huus umgstellt. Sie hend mich welle umbringe, hend denn aber mini Näbefrau vergewaltigt, und sie gstorbe isch.

6 Do ha i vo mine Näbefrau d Lichche gno, het sie verteilt und het die Stück in alli Teile vom Erbe Israel gschickt, will me in Israel e abscheulichi Schandtat begange het.

7 All ihr Israelite, beratet eu jetzt und schlönd vor was ztue isch."

8 Da isch s ganze Volk gschlosse uufgstande und hät gseit: "Keine vo eus wird zu sim Zelt oder sim Huus zrugg gah.

9 Mir mached mit Gịbea Folgendes: Das Los söll entscheide, wer gäge d Stadt in Kampf zieht.

10 Mir nämed 10 Männer vo 100 us allne Stämm Israels und 1000 und 1000 vo 10'000. Sie söllet Proviant fürs Heer beschaffe, damit es wege de in Israel begangene schreckliche Tat gege Gịbea in Bẹnjamin vorgah kann."

11 So hend sich alli Manne vo Israel versammlet und als Verbündeti gschlosse gege d Stadt.

12 Die Stämm Israels händ denn Manne zu allne Stammesangehörige vo Bẹnjamin und lönd ihne sege: "Was isch das für e schrecklichi Sach wo bi eu passiert isch?

13 Liefered eus jetzt die nutzlose Männer vo Gịbea us, demit mer sie umbringed und s Böse us Israel chönd wegschaffe." Doch die Benjaminịter händ nöd welle uf ihri Israelitische Brüeder ghöre.

14 Dänn händ sich d Benjaminịter us de Städt bi Gịbea versammlet, um gege d Manne vo Israel i d Schlacht z zieh.

15 An diesem Tag sind die Benjaminịter us ihrne Städt 26 000 mit Schwerter bewaffneti Männer zäme. Dezue sind 700 usgsuechti Kämpfer us Gịbea cho.

16 Zu dem Heer händ 700 usgwählti Soldate ghört wo Linkshänder gsi sind. Jede vo dene hät chöne mitere Steinschleuder haargenau träffe ohni s Ziel verfähle.

17 Die Männer vo Israel – usser Bẹnjamin – händ 400 000 mit Schwerter bewaffnet, erfahreni Chrieger gstellt.

18 Sie hend sich uf gmacht und zoge nach Bẹthel zum Gott befröge. "Wer vo eus söll i de Schlacht geg de Benjaminịter vorangehe?", hend d Israelite gfröget. Jehova antwortet: "Juda soll die Führung übernehmen."

19 Die Israelite brached den am Morge uf und hend bi Gịbea lagered.

20 D Männer vo Israel sind gege Bẹnjamin in Kampf zoge; sie händ sich bi Gịbea in Formation ufgstellt.

21 Da sind die Benjaminịter us Gịbea usecho und hend a dem Tag 22'000 Manne us Israel umbracht.

22 Das israelitische Heer het jedoch Muet zeigt und het sich wie am erste Tag namal ufem gliiche Platz i Kampfformation ufgstellt.

23 Die Israelite sind nach Bẹthel gange, sind vor Jehova bis zum Abig ghület und hend Jehova: "Söllemer wieder gege eusi Brüeder wo Benjaminịter, is Schlacht zieh?" Jehova antwortet: "Zieht los."

24 So näherte sich d Israelite am zweite Tag de Benjaminịtere.

25 Bẹnjamin wiederum isch ihne am zweite Tag us Gịbea entgäge cho und het wiiteri 18 000 mit Schwerter bewaffneti Israelite.

26 Da sind alli Manne vo Israel uf Bẹthel gange. Sie sind dete vor Jehova ghocket und hiilet. Sie hend a dem Tag bes zobe gfaschtet und opferte Brandopfert und Gemeinschaftsopfer vor Jehova.

27 Nochane hend die Männer Israels Jehova befrogt, da sich d Bundeslade vom wahre Gott damals befunde het.

28 Zu de Ziit dient Pịnehas, de Sohn vo Eleạsar, em Sohn Aarons, vor de Bundeslade. D Israelite hend gfrögt: "Söllemer namal geg üsi Brüeder, die Männer vo Bẹnjamin, id Schlacht zieh oder söllemer es lah?" Jehova antwortet: "Zieht los, denn morn wird ich sie i eui Hand geh."

29 De het Israel rings um Gịbea Männer in Hinterhalt gleit.

30 Am dritte Tag sind d Israelite geg d Benjaminịter zoge und hend sich wie die andere Mal in Formation gäge Gịbea ufstellt.

31 Wo de Benjaminịter em Heer entgäge zoge händ, händ sie sich immer wiiter vo de Stadt entfernt. Sie griffe den wie die andere Mal a und tötet einigi Männer uf de Landstrasse wo eini nach Bẹthel und eini nach Gịbea füehrt. Öppe 30 Manne vo Israel hend sie tot ufem offene Feld ligge lah.

32 Da händ d Benjaminịter gmeint: "Sie verlieren wieder gegen uns, wie vorher." Die Israelite jedoch hend gseit: "Mier ziehnd eus zrugg und lockeds vo de Stadt weg uf die Landstrasse."

33 Also hend alli Manne vo Israel ihri Stellig verlüre und sich bi Baal-Tạmar wieder zur Schlacht formiert, während die Israelite, wo i de Umgebig vo Gịbea im Hinterhalt ligged, vo det us agriffe.

34 So rückten 10'000 ausgwählte Männer aus ganz Israel gegen Gịbea vor und es isch zumene schwere Kampf cho. Die Benjaminịter händ aber nöd ahned, dass ene Katastrophe bevorstande isch.

35 Jehova hät de Israelite de Sieg über de Benjaminịter gschänkt. A dem Tag händ sie in Bẹnjamin 25 100 mit Schwerter bewaffneti Männer.

36 Die Benjaminịter hatten denkt, sie würen die Männer vo Israel besiege als sich die vor ihne zruggzoge. Doch d Israelite hän sich zruggzoge, will sie uf de Hinterhalt vertraute wo sie gege Gịbea glegt hän.

37 Die Manne im Hinterhalt hend schnell reagiert und uf Gịbea zue gstürmt. Sie hend sich i de Stadt verteilt und hend alli Iwohner mitem Schwert tötet.

38 Die Israelite hend mit de Männer gha wo d Stadt us em Hinterhalt überfieled, vereinbaret dass sie vo det es Rauchsignal sölled ufstige lah.

39 Wo d Israelite i de Schlacht umdreiht, griffe d Männer vo Bẹnjamin ah und öppe 30 Israelite tötet. Si händ gsäit: "Etz verliere si eidütig wider gäg üs, wie i de letschte Schlacht."

40 Doch da isch d Rauchsüle als Signal über de Stadt uufgstiege. Wo d Manne vo Bẹnjamin sich umeluegt händ, händs gseh wie die ganzi Stadt i Flamme uufgange isch.

41 Die Manne vo Israel händ kehrt, und de Benjaminịter händ mit Entsetze fest gstellt, dass e Katastrophe über sie inebroche gsi isch.

42 Da hend sie sich vor de Männer vo Israel in Richtig Wildnis zrugg zoge, doch Israelite hend sie verfolgt. Au d Manne vo Israel, wo us de Stadt cho sind, hend sich dra beteiligt, sie z erschlage.

43 Sie hend de Benjaminịter umzinglet und hend sie erbarmigslos verfolgt. Direkt vor Gịbea uf de Ostsiite hends sie ufe.

44 Schliesslich sind 18 000 Männer vo Bẹnjamin, alles starche Chrieger.

45 D Manne vo Bẹnjamin händ sich umgstellt und gflohed id Wildnis zum Felse Rịmon, doch d Israelite tötetena 5000 vo ihne uf de Landstrasse. Sie händ de Benjaminịter bis Gịdom verfolgt und händ namal 2000 Männer erschlitteret.

46 Insgesamt sind a dem Tag 25 000 Benjaminịter, alles starki, mit Schwerter bewaffneti Chrieger.

47 Doch 600 sind sich id Wildnis zum Felse Rịmon zruggzoge und sind vier Mönet ufem Felse blibe.

48 D Manne vo Israel händ kehrt, wandlet sich geg d Benjaminịter und händ alles tötet, wo no i de Städt gsi isch mit em Schwert – vom Mensche bis zum Vieh. Au hends alli Städt uf ihrem Weg in Brand gsteckt.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 471

Richter 19 vo 21

 

Richter 19 vo 21

19:1 Zu de Ziit wo s in Israel kei König gäh het, het sich es Levịt gno, wo damals imene abglägeene Teil vom Berggland vo Ẹphraim gläbt het, e Frau us Bẹthlehem in Juda als Näbedfrau.

2 Sini Näbefrau isch ihm jedoch untreu gsi. Sie het ihn verletzt und isch im Huus vu ihrem Vater in Bẹthlehem in Juda, wo sie vier Mönet bliebe het.

3 Ihr Maa isch den mit sim Diener und zwei Esel hinedri cho, will er sie het welle überrede, wieder zrugg zcho. Sie het nen ins Hus vu ihrem Vater gholt, un ihr Vater freut sich, nen z säh.

4 Si Schwiegervater, der Vater vo de Junge Frau, het nen derzue brocht, dräi Däg bi nem z bliebe. Sie ässä und trinke zämme und er übernachtet dört.

5 Wo sie am vierte Tag früeh am Morge früeh ufstande und hend welle losgah, het de Vater vo de junge Frau zu sim Schwiegersohn gseit: "Iss doch öppis und stärk dich. Denn chömmer gah."

6 Da händ sich die beide ane gsetzt und zämmetranke. Nochane hät de Vater vo de junge Frau zum Maa gmäint: "Bliib bitte über Nacht und lass es dir guet gah."

7 Wo de Maa het welle ufbreche, het em sin Schwiegervater so lang kei Rueh gloh, bis er no e Nacht bliebe isch.

8 Won er am füfte Tag früehmorgen uufgstande isch zum go, hät de Vater vo de junge Frau gseit: "Bitte, iss öppis und stärk dich." Un sie len sich Ziit un ässä, bis`s spot worde isch.

9 Wo de Maa mit sinere Näbedfrau und sim Diener het welle ufbreche, het si Schwiegervater, de Vater vo de Junge Frau gseit, zu ihm: "Es isch doch fascht Obe! Blibed bitte über Nacht. De Tag gaht scho z'End. Bliib da über Nacht und lass es dir guet ga. Morn chönd ihr früeh ufbreche und eu uf de Heiwäg mache."

10 De Maa het jedoch nöd na en Nacht wele bliibe. Also het er sich mit sine beide gsattelete Esel, sinere Näbefrau und sim Diener ufgstande und isch bis uf Jẹbus cho, das heisst Jerusalem.

11 Wo si nöd wiit vom Jẹbus entfernt gsi sind, isch de Tag scho fascht z End gange. Do hät de Diener sin Herr gfröget: "Söllemer i dere Jebusịterstadt halt mache und über Nacht bliibe?"

12 Doch sin Herr het zu ihm gmeint: "Mer sötted nöd inere Stadt übernachte wo Lüt wohnet, wo kei Israelite sind. Mir gönd bis Gịbea wiiter."

13 Dänn hät er zu sim Diener gseit: "Chum mir versueched Gịbea oder Rạmaf z erreiche und übernachte i eim vo dene Ort."

14 Sie händ ihre Wäg furtgsetzt und sind bi Sunneuntergang i de Nöchi vo Gịbea gsi, wo zu Bẹnjamin ghört.

15 Sie sind abzoge und sind nach Gịbea inne gange zum det übernachte. I de Stadt hends sich uf de öffentliche Platz ghocket, doch niemer het sie bi sich ufgnoo.

16 Am Abig isch schliesslich en alte Maa vo de Feldarbeit hei cho. Er het us em Bergland vo Ẹphraim gstammt und het dozmol in Gịbea glebt. D Stadtbewohner degäge sind Benjaminịter gsi.

17 Wo de alt Maa ufegluegt het und de Reisende ufem öffentliche Platz vo de Stadt gseh het, het er gfröget: "Wo gahsch und woher chunsch du?"

18 De Levịt het antwortet: "Wir sind auf der Reis von Bẹthlehem in Juda zu einer abglägene Gegend im Bergland von Ẹphraim. Vo det a chum ich her. Ich bin in Bẹthlehem in Judaj gsi und bin unterwegs zum Huus Jehovas, aber niemert nimmt mich bi sich uf.

19 Mir hend gnueg Stroh und Fuetter für eusi Esel und au Brot und Wii für mich, d Frau und eusi Diener. Es fehlt ois a nüüt."

20 De alte Maa hät jedoch gseit: "Fried seg mit dir! Loh mi für alles Sorge, wod bruchsch. Nur bliib nöd über Nacht ufem öffentliche Platz."

21 Er het en mit i siis Huus gno und de Esle Fuetter git. Dänn händ sie sich d'Füess gwäsche und ässe und trunke.

22 Während sie sich guet hend lah, hend einigi nutzlosi Männer us de Stadt s Huus umringlet und hend gege d Türe trommlet. Immer wieder händs vom alte Maa verlangt, wo das Huus ghört hät: "Bring de Maa use wo i dis Huus cho isch. Mier wänd Sex mit ihm ha."

23 Druf isch de Huusbsitzer use gange und het zu ihne gseit: "Nei mini Brüeder, tuet bitte nüt böses. De Maa isch Gast i mim Huus. Tüend nöd so öppis schändlichs.

24 Da isch mini Tochter – sie isch na Jungfrau – und da isch au d'Näbefrau vo dem Maa. Ich chan sie eu usebringe, und ihr chönds demüetige, wenn ihr unbedingt müend. Aber dem Maa dörfed ihr so öppis schändlichs nöd atue."

25 Die Manne händ jedoch nöd uf ihn wölle ghöre. Da hät de Levịt sini Näbefrau packt und hät sie zu ihne use bracht. Sie hend vergewaltigt und missbruchtet die ganz Nacht durre bis zum Morge. Bi Tagesaabruch hends sie weg gschickt.

26 Früeh am Morge isch d Frau zum Huus vom Maa cho, wo ihre Herr gsi isch, het am Igang zäme bracht und dert gläge, bis es hell worde isch.

27 Wo irem Herr morn ufgstande isch zum wiiterreise, und d Türe ufgmacht het, het er d Frau, sini Näbefrau, am Igang ligge – mit de Händ uf de Türschwelle.

28 Er het zue ihre gseit: "Stah uf, lass uns goh." Aber es isch kei Antwort cho. Do het de Maa sie uf de Esel glupft und het sich uf de Heiwäg gmacht.

29 Diheim aacho het er das Schlachtmässer gno, het sini Näbefrau in zwölf Stück verteilt und in jedes Gebiet vo Israel en Körperteil gschickt.

30 Alli wos gseh hend hend gseit "Sit d Israelite us Ägypte uszoge sind hets so öppis no nie geh. So öppis het bis hüt niemert gseh. Denket drüber nach, beratet eu, und seit was ztue isch".

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 470

Richter 18 vo 21

 

Richter 18 vo 21

18:1 Zu de Ziit hets in Israel kei König geh. De Stamm Dan isch damals uf de Suechi nach eme Gebiet gsi, wo er sich het chönne aasiedle, denn bis det ane hend die Danịter unter de Stämm Israels kei Erbe übercho.

2 Die Danịter hend fünf Männer us ihrere Familie los gschickt, fähigi Männer us Zọra und Ẹschtaol wo s Land usspioniere und erkunde söttet. Si händ zu ihne gseid: "Goht, erkundet das Land." Wo si im Bärgland vo Ẹphraim zu Michas Huus cho sind, händ si det übernachtet.

3 In de Nöchi vom Michas Huus hends d Stimm vom junge Levị erchennt. Sie sind zu ihm gange und hend gfröget: "Wer het dich da anebracht? Was machsch du do? Was haltet dich a dem Ort?"

4 Er hät ene verzellt, was Micha für ihn gmacht hät und gseit hät: "Er hät mich als sin Priester igstellt."

5 Do bätteds en: "Bitte frag Gott ob eusi Reis erfolgrich wird sii."

6 "Goht in Frieden", het de Prieschter zu ihne gseit. "Jehova isch mit eu uf eure Reis."

7 Also sind die füf Männer wiiter gange und sind uf Lạjisch cho. Hend gseh, dass d Mensche det eigeständig glebt hend wie d Sidọnier. Sie sind ruhig und sorglos gsi. Es het kei Eroberer geh im Land wo sie unterdrückt het und ihne zuesetzt het. Sie sind wiit weg vo de Sidọniere gsi und hend au susch mit niemertem öppis ztue gha.

8 Als die Manne zu ihrne Brüedere nach Zọra und Ẹschtaol zrugg cho sind, händ die gfrägt: "Wie war es?"

9 Sie antwortet: "Lönd ois los zieh und geg sie kämpfe. Mer hend gseh, dass es sehr guets Land isch. Warted ihr? Mached eui sofort uuf und nehmed s Land ii.

10 Wen ihr det ane chömed werded ihr es sorgloss Volk vorfinde, und das Land büütet viel Platz. Gott hets i eui Hand geh. Es isch en Gegend, wos a überhaupt nüt fehlt."

11 Den bringe 600 zum Kampf grüschteti Männer us de Familie vo de Danịter vo Zọra und Ẹschtaol uf.

12 Sie sind nach Kịrjath-Jẹarimm in Juda durab zoge und hend det glageret. Drum nennt mer de Ort westlich vo Kịrjath-Jẹarim bis hüt Mạhane-Dạna.

13 Vo da sind sie zum Bergland vo Ẹphraim zoge und sind zu Michaso Huus cho.

14 Die füf Männer wo sich ufgmacht hend zum d Gegend vo Lạjisch uszspioniere, hend denn zu ihrne Brüedere gseit: "Hend ihr gwüsst, dass es i dene Hüser es Ẹphod, Tẹraphim-Statue, e gschnitzti Figur und e Metallstatue git? Überleit, was ihr wend mache."

15 Da händs döt halt gmacht, und die füf Männer sind zum Huus vom junge Levị bi Michas Huus gange und gfröget, wie's ihm gaht.

16 Die ganz Ziit über sind die 600 zum Kampf grüschteti Männer vo Dans am Iigang vom Tor gstande.

17 Die füf Männer wo das Land usspioniert hend sind inegange zum die gschnitzti Figur, das Ẹphod, d Tẹraphim-Statue und d Metallfigur z hole. (Währenddesse isch de Priester mit de 600 zum Kampf grüschtete Männer am Toreingang.)

18 Sie sind in Michas Huus gange und hend die gschnitzti Figur gnoh, das Ẹphod, d Tẹraphim-Statue und d Metallfigur. De Priester het zu ihne gseit: "Was mached ihr da?"

19 "Sig still! Säg nüüt!", händs gantwortet. "Chum mit und wirde euse Berater und Priester. Was isch besser für dich: Priester im Huus eis einzige Mann zsi oder für en Stamm und Familie in Israel?"

20 em Prieschter gfalle das. Er het das Ẹphod gno, d Tẹraphim-Statue sowie die gschnitzti Figura und isch mit de Lüt mitgange.

21 Sie händ umdräit und händ sich wieder ufe Wäg gmacht – vorneweg d'Chind, s'Veh und was sie a Wertvollem bsässe.

22 Nachdem sich d Danịter es Stück vom Michas Huus entfernt gha hend, hend sich d Manne vo Michas Nachbarschaft sammlet und hends iighalte.

23 Won sie den Danịter reiefe, drehed sich die zu ihne um und hend de Micha gfröget: "Was isch los? Warum het mer eu zämeghollt?"

24 Er hät antwortet: "Ihr händ d Götter mitgnoo wo ich mir gmacht han, und de Prieschter isch au mit eu weggange. Was bliibt da no für mich? Wie chönd ihr da frage: 'Was isch los mit Dir?'

25 Die Danịter händ en gwarnt: "Red nöd i dem Ton mit eus, suscht gheied hässigigi Männer über dich her, und das würd dich und dini Huus¬Gmeinschaft s Läbe choste."

26 Denn händ d Danịter ihre Wäg furt ghocket und de Micha wo het gseh das sie stärcher gsi sind als er, het umeghaue und isch zu sim Huus zrugg gange.

27 Die Danịter händ die Götter gno wo Micha gmacht hät, und au sin Priester mitgnoh und zoge uf Lạjisch wo d Mensche ruhig und sorglos gläbt händ. Si händs mit em Schwert umbrocht und händ d Stadt nieder brännt.

28 Keine isch de Stadt z Hilf cho, denn sie isch wiit vo Sịdon entfernt i de Talebeni, die zu Beth-Rẹhobd ghört het, und ihri Bewohner händ mit niemerem öppis ztue gha. Die Danịter hend d'Stadt wieder ufbaut und hend sich det aagmacht.

29 Sie händs Dane gnennt - nach ihrem Vater Dan, em Sohn Israels. Vorher het d Stadt Lạjisch gheisse.

30 Danịter die gschnitzti Figur für sich ufgstellt, und Jọnathan, de Sohn vom Gẹrschom, em Sohn vo Moses, und sini Söhn sind Prieschter für de Stamm Dan worde, bis zu dem Tag wo d Bewohner vom Land verschleppt worde sind.

31 Sie hend die gschnitzti Figur ufgstellt, wo Micha gmacht het, und sie isch det bliebe, solang s Huus vom wahre Gott in Sịlo gsi isch.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 487

Richter 17 vo 21

 

Richter 17 vo 21

17:1 Im Bergland vo Ẹphraim hät en Maa mit Name Micha glebt.

2 Er het zu sinere Mueter gseit: "Me het dir doch 1100 Silberstück weggnoh und du hesch deswege in minere Gägewart en Fluech usgsproche. Silber isch bi mir! Ich has gno." Do het d'Mueter antwortet: "Jehova sign my sohn."

3 Denn het er sinere Mueter die 1100 Silberstück zrugg geh wo sie gseit het: "Ich wird das Silber uf jede Fall für Jehova heilige, damit du dir e gschnitzti Figur und e Metallstatue dervo mache chasch. Ich gibs dir jetzt wieder."

4 Nachdem er sinere Mueter s'Silber zrugg gäh het, het sie 200 Silberstück gno und het sie em Silberschmied gä. Er het e gschnitzti Figur gmacht und e Metallstatue, und sie sind in Michas Huus ufgstellt worde.

5 Dä Maa – Micha – hät es Götterhuus gha. Er hät es Ẹphod und Tẹraphim-Statue gmacht und än vo sinere Söhn iigstellt, damit er ihm als Prieschter dient het.

6 Zu de Ziit het's in Israel kei König geh. Jede het das gmacht, was i sine Auge richtig gsi isch.

7Nun isch da in Bẹthlehem in Juda en junge Maa us de Familie Judas gsi. Er isch Levịt gsi und het scho es Ziitli lang döt glebt.

8 De Maa het d Stadt Bẹthlehem uf de Suechi nach eme andere Wohnort verlore. Uf sinere Reis isch er im Bärgland vo Ẹphraim zu Michas Huus cho.

9 Micha hät en gfrögt: "Wo chunsch du?" Er hät gantwortet: "Ich bin ein Levịt us Bẹthlehem in Juda. Ich bin unterwegs zum mir en Ort sueche woni wohne chan."

10 "Bliib bi mir", het de Micha gseit, "und diened mir als Beratera und Priester. Chunsch vo mir zhn Silberstück im Jahr über, e Chleiderusschtattig und dis Ässe." Da isch de Levịet ine gangä.

11 De Levịt isch also parat gsi, bim Micha z bliebe und de jung Maa isch wie eine vo sinere Söhn worde.

12 Au het de Micha de Levịten iigstellt, damit er ihm als Prieschter dient het, und er het in Michas Huus gläbt.

13 Micha het denn gseit: "Jetzt weiss ich, dass Jehova guet zu mir wird si, denn de Levịt isch min Prieschter worde."