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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Chünig 22 vo 22
1 Könige 22 vo 22
22:1 Drü Jahr hets kei Chrieg zwüsche Syrie und Israel geh.
2 Im dritte Jahr isch de König Jọsaaphat vo Juda zum König vo Israel gange.
3 Da het de König vo Israel zu sine Männer gseit: "Wüssed Ihr eigentlich, dass Rạmoth-Gịlead eus ghört? Und doch zögere, es eus vom König vo Syrie zruggzhole."
4 Dänn hät er Jọsaaphat gfröget: "Ziehst du mit mir in den Krieg nach Rạmoth-Gịlead?" Jọsaphat hät em König vo Israel gantwortet: "Ich bin wie du. Mini Lüüt sind wie dini Lüüt. Mini Ross sind wie dini Ross."
5 Jọsaphat hät jedoch zum König vo Israel gseit: "Erkundig dich bitte zerst was Jehova dezue seit."
6 Do het de König vo Israel d Prophete zemme gruefe - öppe 400 - und het sie gfrögt: "Söll ich gege Rạmoth-Gịlead in Krieg zieh oder nit?" Sie antwortet: "Zieh los! Jehova wirds in die Hand vom Chönigs gäh."
7 "Gits hier nicht einen Propheten Jehovas?", wollte Jọsaaphat wüsse. "Befragen wir Gott doch auch durch ihn."
8 Druf het de König vo Israel zu Jọsaaphat gseit: "Es isch scho no öpper da womer chönd Jehova befrage,h aber ich hasse ihn. Er prohezit nie Guets über mich, nur schlechts. Es isch Michạja de Sohn vo Jịmla." Jọsaaphat entgägnet: "So öppis söttsch als König nöd säge."
9 Do het de König vo Israel en Hofbeamte gruefe und bewegt: "Schnell, hol Michạja, de Sohn vom Jịmla!"
10 De König vo Israel und Jọsaaphat, de Juda König, wo in königliche Gwänder jede uf sim Thron uf em Dreschplatz am Toreingang vo Samạria gsässe, und alli Prophete prophezyte vor ihne.
11 Zedekịa, de Sohn Kenaanas, het sich denn Hörner us Iise gmacht und verkündet: "Das sagt Jehova: 'Damit wirsch die Syrer aufspiessen bis sie ausgrottet hast.'"
12 Alli andere Prophete prophezeited s Gliche. Sie händ gseid: "Zieh nach Rạmoth-Gịlead. Du wirsch Erfolg ha. Jehova wirds id Hand vom König gäh."
13 De Bote, wo Michạja sött hole, rietet ihm: "D Prophete kündigen dem König durchweg Guetes ah. Machs bitte au so und säg öppis Guets."
14 Michạja entgägnet jedoch: "So wahr Jehova lebt: Ich gib nur das wiiter wo Jehova mir seit!"
15 Wo er vor em König erschient, het ihm dere d Frag gstellt: "Michạja, sollen wir nach Rạmoth-Gịlead in Krieg ziehen oder nicht?" "Zieh los! Du wirsch Erfolg ha", het die prompt Antwort gmüetet. "Jehova wirds id Hand vom Chönigs gäh."
16 Druf het en de König gfrögt: "Wie oft muss ich dich schwören lassen, dass du mir im Name Jehovas nichts als die reini Wahrheit sagst?"
17 Michạja het gantwortet: "Ich gseh alli Israelite uf de Berge zerstreut wie Schaf, wo kei Hirte hend. Jehova het gseit: 'Sie hend kei Herr. Sie söllet alli in Friede hei gah.'"
18 Da het de König vo Israel zu Jọsaaphat gmeint: "Hani dir nöd gseit, dass er nie guets über mich profezit sondern nur schlechts?"
19 Michạja hät wiiter gseit: "Hört drum die Wort Jehovas: Ich han Jehova uf sim Thron gseh und s'ganze Heer vom Himmel rächts und links vo ihm stah.
20 Jehova fragt dänn: 'Wer wird Ạha tüschle, dass er nach Rạmoth-Gịlead zieht und det gheit?' De eint het das vorgschlage, wo ander das.
21 Da isch en Geist vor Jehova gstande und hät gseit: 'Ich werd ihn tüüsche.' 'Wie wetsch das mache?', hät Jehova gfröget.
22 Er antwortet: 'Ich wird anegah und en irreführende Geischt im Mul vo sine Prophete werded.' Druf het er gseit: 'Du wirsch en tüüsche. Und du wirsch au Erfolg ha. Gang und mach das.'
23 Wied gsehsch het Jehova en irrefüerende Geist is Muul all dine Prophete da gleit. Aber Jehova het beschlosse, unglück über dich zbringe."
24 Dänn isch Zedekịa, dä Sohn Kenaanas, zu Michạja, ihm is Gsicht gschlage und gseit: "Wie isch dänn Jehovas Geist vo mir zu dir gange zum mit dir rede?"
25 Michạja hät gantwortet: "Das wirsch an dem Tag sehen wo dich im innerste Ruum verstecksch."
26 De König vo Israel befahl dänn: "Bringt Michạja zu Ạmon, em Stadtoberste, und zu Jọas, em Sohn vom König.
27 Seit zu ihne: 'Steckt dene Bursche is Gfängnis und chürzt sini Brot- und Wasserration bis i z Friede zrugg chume. Das isch es Befehl vom König!'"
28 Michạja aber erwiderte: "Wenn du in Frieden zruggchunnsch, het Jehova nöd mit mir gredet." Und er het dezue gführt: "Ihr Völker, nämed das alli zur Kenntnis!"
29 Dänn isch de König vo Israel mit Jọsaphat, em König vo Juda, nach Rạmoth-Gịlead zoge.
30 De König vo Israel het zu Jọsaaphat gseit: "Ich verkleide mich für die Schlacht und du ziehsch dis Königsgwand aa." Also het sich de König vo Israel verchleidet und in d Schlacht zoge.
31 De König vo Syrie het sini 32 Kriegswagekommandante aagwiese: "Griift niemmert a – ob chlii oder gross – usser de König vo Israel."
32 Wo die Kommandante Jọsaaphat gseh händ, händ sie gmeint: "Das muess de König vo Israel sii." Sie händ uf ihn gstüret zum ihn aazgriife, und Jọsaaphat gschribe um Hilf.
33 Sobald die Kommandante gmerkt hend, dass es gar nöd de König vo Israel gsi isch, hend sie die Verfolgig ufgeh.
34 Eine vo de Manne het jedoch en Pfiili zuefällig so abegschosse, dass er de König vo Israel dur en Spalt i de Rüschtig troffe het. Da hät de König zu sim Wagelänker gsäit: "Dreh um, bring mi us de Schlacht weg. Ich bin schwer verwundet."
35 De Kampf het de ganz Tag tobt, und de König het de Syrer zuegwandt müesse im Wäge gstützt werde. S Bluet us sinere Wunde het in de Chriegswäge gfunde und am Abig isch er gstorbe.
36 Bi Sunneuntergang isch de Ruef dur s Lager gange: "Jede i sini Stadt! Jede zu sim Land!"
37 So isch de König gstorbe, und mer hät en nach Samạria brocht. Döt isch er begrabe worde.
38 Als mer de Chriegswage am Teich vom Samạria abwuschd, händ d Hünd sis Bluet uufgläse, und die Prostituierte händ dete gmerkt – wie Jehova s akündet hät.
39 Alles Witeri über die Gschicht Ạhabs, all sini Tate, de Palast us Elfebii woner errichtet het, und alli Städt wo er baut het staht i de Chronik vo Israel.
40 nachdem Ạhab gstorbe war, war sein sohn Ahạsjah König.
41 Im 4. Johr König Ạhabs vo Israel isch Jọsaaphat gsi, de Sohn Ạsas, König vo Juda worde.
42 Jọsaaphat isch mit 35 Jahr König worde und het 25 Jahr in Jerusalem regiert. Si Mueter het Asụba gheisse und isch d Tochter Schịlhis gsi.
43 Er isch uf em gliiche Wäg gange wie sin Vater Ạsa. Er sich nöd devo ab und het ta, was in Jehovas Auge richtig gsi isch. D Höhe sind aber nöd besitigt worde. S Volk het det nach wie vor opferet und het Opferrauch ufstiege lo.
44 Zwüsche Jọsaaphat und em König vo Israel hend friedlichi Beziehige bestande.
45 Alles Wiiteri über d Gschicht Jọsaaphats, sini grossi Erfolg und sini Chriege, staht i de Chronik vo de Juda.
46 Er hät au die männliche Tämpel¬prostituierte uus em Land vertriibe, wo no us de Ziit vo sim Vater Ạsa übrig blibe sind.
47 Ẹdom hät damals kei König gha, sondern isch vomene Stellvertreter regiert worde.
48 Jọsaaphat hät au Tạrschisch-Schiff für de Goldtransport us baut Ọphir, doch d'Schiff fahre nöd will sie bi Ẹzjon-Gẹber zerschellt händ.
49 damals hät gseit Ạhabs Sohn Ahạsja zu Jọsaaphat: "Lass mini Lüt mit dine Zeme uf de Schiff fahre", aber Jọsaaphat isch damit nöd iiverstande gsi.
50 Schliesslich gstorbe isch Jọsaphatt und mer het en bi sine Vorfahre i de Stadt vo sim Vorfahre David begraubt. Noch ihm isch sin Sohn Jọramu König worde.
51 Im 17. Johr König Jọsaaphats vo Juda worre Ahạsja, de Sohn Ạhabs, in Samạria König vo Israel. Er het zwei Jahre über Israel regiert.
52 Er het immer wieder ta, was in Jehovas Auge schlecht gsi isch und isch ufem gliche Weg wie siin Vater und sini Muetter gange und wie de Jerọbeam, de Sohn Nẹbats wo Israel zum Sündige verleitet het.
53 Er dient Baal und het sich vor ihm verbüted. Damit het er Jehova kränzt, de Gott Israels, wie si Vater das gmacht het.
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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Chünig 21 vo 22
1 Könige 21 vo 22
21:1 Später isch es zu folgendem Vorfall cho: Nạboth us Jẹsreël het in Jẹsreël en Wiigarte gha. Er isch näbem Palast vo Ạha, em König vom Samạria gläge.
2 Ạ han zum Nạboth gseit: "Gib mir dein Wegarte. Er liit nöch bi mim Huus und ich möcht ihn als Gmüesgarte nutze. Ich gib dir defür en bessere Wegarte als Ersatz. Ich chan ihn au abkaufe, wenn dir das lieber isch."
3 Doch Nạboth gäh Ạhab zur Antwort: "Ich würd der niemols s'Räbe vo mine Vorfahre geh. Das isch vom Standpunkt Jehovas us undenkbar."
4 Da isch Ạhan i sis Huus – schlecht glaunt und deprimiert, will Nạboth us Jẹsreël em gantwortet het: "Ich werde der s Erbe vo mine Vorfahre nöd geh." Er het sich uf sis Bett leit, het sis Gsicht abgwandt und het nüt me welle esse.
5 Als sini Frau Ịsebel inechoo het si en gfragt: "Warum bisch du so bedrückt, dass du nüt wottsch ässe?"
6 Er hät ihr antwortet: "Ich habe zu Nạboth aus Jẹsreël gseit: 'Verkauf mir dein Wegarte. Oder wenn dir das lieber isch, gib ich dir als Ersatz en andere.' Aber er hät gseit: "Ich gib der min Wigarte nöd.'"
7 "Du herrsch doch als König in Israel, oder?", het sini Frau erwideret Ịsebel. "Stah uf, iss öppis und ärgere dich nüm. Ich wird defür sorge, dass du de Wigarte vo Nạboth us Jẹsreël bechunsch."
8 Also het sie Briefe in Ạhabs Name gschriebe, het sie mit sim Siegele versieglet und sie a die Ältiste gschickt und die iiflussriiche Männer in Nạboths Stadt gschickt.
9 In den Briefen stand: "Rueft ein Fasten aus und lasst Nạboth ganz vornen unter den Leute hocken.
10 Zwei nutzlosi Manne sölled sich vor ihn setze und geg ihn ussege: 'Du hesch Gott und de Kenig verfluecht.' De bringt en use und steinigt en."
11 Die Manne vo de Stadt, die Ältiste und die Iflussriche, wo i de Stadt gwohnt händ, händs genauso gmacht wies i de Briefe gstande isch, wo Ịsebel gschickt hät.
12 Sie rüefed es Faste us und hend Nạboth ganz vor unter de Lüüt hocked.
13 Dänn sind zwei nutzlosi Manne inecho, händ sich vor ihm aneghockt und agfange, vor de Lüt geg ihn uszsäge: "Nạboth hät Gott und de König verfluecht!" Nachher händs en us de Stadt use gfüert und händ en gsteinigt.
14 An Ịsebel händ sie d Nachricht gschickt: "Nạboth isch gsteinigt worde."
15 Sobald Ịsebel erfahre das Nạboth gsteinigt worde isch, het sie zue gseit Ạhab: "Nạboth us Jẹsreël läbt nüme. Er isch tot. Uff, nimm der de Wigarte woner der nöd het welle verchaufe!"
16 Als Ạhab ghört, dass Nạboth tot gsi isch, isch er sofort durab zum Wygarte gange, um ihn aazlege.
17 Elịan us Tischbẹ het vo Jehova d Aawiisig übercho:
18 "Mach dich uf, gang uf Samạria zu König Ạ ha vo Israel. Er isch in Nạboths Wigarte gange und will en sich aigne.
19 Teil em mit: 'Das säit Jehova: "Hesch en Maa ermordet und em au na sin Bsitz gnoh?" De richte em us: 'Das säit Jehova: "An der Stell, wo die Hunde das Blut von Nạboth aufgeleckt haben, werden sie auch dein Blut auflecken.
20 Ạhab sagte zu Elịa: "Du hast mich also gefunden, mein Find!"s Elịa antwortet: "Ich habe dich gefunden. Gott loht der usrichte: 'Weil du unbedingt willsch tue was in Jehovas Auge schlecht isch,
21 bring ich Unglück über dich. Ich wird hinder dir suber usfäge. Ich wird all männliche Nachkomme Ạhas vernichte, au de Hilflose und Schwache in Israel.
22 Will du min Zorn provoziert und Israel zum Sündige verleitet hesch wird ich mit dim Huus genauso verfahre wie mit em Huus vo Jerọbeam,w em Sohn Nẹbats, und em Huus vo Bạscha, em Sohn Ahịjas.‘
23 Und über Ịsebel het Jehova gseit: 'D Hunde werden Ịsebel auf dem Feld von Jẹsreël fressen.
24 Wer vo Ạhabs Aaghörige i de Stadt stirbt, dä werded d Hünd frässe. Und wer usserhalb vo de Stadt stirbt, dä werded d Vögel frässe.
25 nie hets öper geh wie Ạhab wo sich - uf ahstifte vo sinere Frau Ịsebel so bewusst defür entschiede het ztue, was in Jehovas auge schlecht isch.
26 Er het sich ganz abscheulich verhalte. Er isch de widerliche Götz nocheglaufe wie es die Amorịter gmacht hend wo Jehova vor de Israelite vertriebe het.
27 Als Ạ han das ghört, zerrisse er sini Chleider und zoge Sacktuech a. Er faschtet, het sich au in Sacktuech schlafe und isch bedruckt ume gloffe.
28 Elịa us Tischbẹ erhaltet dänn folgendi Botschaft vo Jehova:
29 "Häsch gseh, wie sich Ạhan vor mir gmüetetet hät? Will er das gmacht hät, wird ich s Unglück nöd über sis Huus bringe, solang er läbt, sondern erscht zur Ziit vo sim Bueb."
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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Chünig 20 von 22
1 Könige 20 vo 22
20:1 König Ben-Hạdad vo Syrie het den sis ganze Heer mobilisiert und dezue no 32 witeri Könige mit ihrne Ross und Kriegswage. Er isch gege Samạria in Chrieg zoge und het d'Stadt belageret.
2 Den het er Bote in die Stadt zu König gschickt Ạha vo Israel und het ihm mitteile lo: "Das seit Ben-Hạdad:
3 'Di Silber und din Gold ghöred mir, au dini beschte Fraue und Söhn.'''
4 Druf antwortet de König vo Israel: "Ganz wie du seisch, min Herr und König. Ich ghör dir mit allem was ich han."
5 Spöter sind die Bote mit de Nachricht zrugg cho: "Das seit de Ben-Hạdad: 'Ich han Dir zwar mitteile loh: "Du wirsch mir din Silber, dis Gold, dini Fraue und Söhn gä."
6 Doch morn um die Ziit werdi mini Männer zu Dir schicke, damits dis Huus und d'Hüser vo dinere Diener gründlich durchsueched und alles Wertvolle was du hesch, beschlagnahme und mitnehmed.‘“
7 Druf de König vu Israel alli Ältiste vum Land zemme gruefe und gseid het: "Nähmed bitte zur Kenntnis und gseht, dass de Maa is Unglück stürze will. Er het scho wele mini Fraue ha, mini Söhn, mis Silber und min Gold, und ich hans ihm nöd verweigeret."
8 Da händ ihm die Ältiste und alli andere de Rot gäh: "Hör nöd druf, lass dich nöd druf i."
9 Also het er zu de Boten-Hạdad gseit: "Richtet meinem Herr und König us: 'Alles was du zerst vo mir, dim Diener verlangt hesch wird ich tue. Aber uf s andere chani nöd iigah.'" Die Böte händ sich uf de Wäg gmacht und händ d'Nachricht überbracht.
10 Ben-Hạdadad het em de la säge: "D Götter sölleds mer dopplet zrugg zahle, wenn vo Samạria so viel Schutt übrig blibt, dass jede vo mine Lüüt e Handvoll bechunnt!"
11 De König vo Israel het antwortet: "Seit ihm: "Wer die Rüstung alegt, soll sich nicht so rühmen wie der, der die Rüstung ablegt.
12 Ben-Hạdad und d Könige händ grad in irne Zält gsässe und trunke, won er d Nochricht überchoo hät. Sofort befaart er siine Manne: "Mached eu fertig zum Aagriff!" So händs sich fertig gmacht, zum d Stadt aazgriffe.
13 Da isch en Prophet zu König cho Ạhabh vo Israel und hät ihm mitteilt: "Das seit Jehova: 'Hesch die riesigi Mängi gseh? Ich gib si hüt i dini Hand und den wirsch erkenne dasi Jehova bin.
14 "Durch wen?", het Ạhab, gfrögt, wo de Prophet erwideret het: "Das sagt Jehova: 'Durch die junge Offizieren der Provinzstatthalter.'" "Wer wird den Kampf eröffnen?", het welle Ạhab wüsse. "Du!", het die Antwort gmüetet.
15 Ạ han denn die Offizier vo de Provinzstatthalter zählt. Es sind 232 gsi. Nochher het er alli Israelitische Soldate zellt: 7000 Ma.
16 Am Mittag hends sich uf gmacht. Ben-Hạdad het zu de Ziit mit sine 32 verbündete Könige i de Zeltena ghockt und sich betanket.
17 Als d Offizier vo de Provinzstatthalter zersch uusruckt händ, hät Ben-Hạdad sofort Beobachter los gschickt. "Da chömed Lüt us Samạria", händs gmeldet.
18 Er ordnet a: "Ob sie in friedlicher oder in feindlicher Absicht chömmed – ergrifft sie uf jede Fall lebendig!"
19 Doch als d Offizier vo de Provinzstatthalter und s Heer wo ne gfolgt het us de Stadt cho sind,
20er het jede sin Gegner umbrocht. Da ergriffe d Syrer d Flucht und d Israelite hend d Verfolgig uufgnoh. König Ben-Hạdad vo Syrie isch jedoch ufeme Ross zäme cho mit es paar Riter.
21 De König vo Israel isch usgrückt und het die Ross und Kriegswage vernichtet. D Syrer hend e schweri Niederlag erlitte.
22 Später isch de Prophet zum König vo Israel cho und hät zu ihm gseit: "Gang, mobilisier dini Kräfte, und überleg dir was du willsch mache, denn Afang nöchst Jahr wird de König vo Syrie wieder gege dich in Krieg zieh."
23 Die Berater vom König vo Syrie jetzt händ zu ihrem König gseit: "Ihr Gott isch en Gott vo de Berg. Deswege händ sie euis besiegt. Aber wänn mer uf em äbene Land gäg si kämpfed, gwünned mer.
24 Und no öppis: Setz alli Könige ab und ersetzed sie dur Statthalter.
25 Dänn stell en Heer uuf wie s Heer wo Du verlore häsch – mit de gliiche Zahl Ross und Wage. Lönd eus ufem ebä Land gägs kämpfe. So chömmer sie ganz sicher besiege." Er het uf ihre Rat ghört und het en us gführt.
26 Aafang vom Jahr het Ben-Hạdad d Syrer sammlet und het sie nach Ạphek zum Kampf gäge Israel gfüehrt.
27 Au d Israelite sind zemmezoge worde und mit verpflegig versorgt. Dänn händs de Syrer entgäge marschiert und händ ne gegenüber s Lager gschlage. Im Verglich zu de Syrer wo das ganze Land bedeckt händ, händ Israelite wie zwei winzigi Geischherde wirkt.
28 Denn isch de Maa vum wahre Gott zum Kenig vu Israel cho und het gsait: "Das sagt Jehova: 'Weil die Syrer behauptet händ: "Jehova isch en Gott vo de Berg und nöd de Ebene" wird ich die riesige Mängi Soldate i dini Hand geh, und ihr werdet ganz bestimmt erkenne, dass ich Jehova bin.
29 Siebe Täg hend sie enand gegenüber glageret, und am siebte Tag het d Schlacht aagfange. Die Israelite hend amene Tag 100 000 syrischi Fuesssoldate umbracht.
30 De rescht floh noch Ạphek. Doch d Stadtmuur het ii gstürzt und 27 000 vo ihne unter sich begraubt. Au Ben-Hạdad het id Stadt gfloh und sich im hinderschte Winkel vomene Huus versteckt.
31 Da hend sini Berater ihm vorgschlage: "Wir haben gehört, dass die Könige des Hus Israel andere gut behandeln. Tragen wir doch Sacktuch um die Hüfte, leggen wir uns ein Strick um den Hals und gehen zum König von Israel. Villicht loht er dich am Leben."
32 Da sind die Berater mit Sacktuch um d Hüfte und eme Strick um de Hals zum König vo Israel gange und gseid hend: "Dein Diener Ben-Hạdad seit: 'Bitte, lass mich am Leben.'" "Läbt er no?", het sich Ạhab erkundet. "Er isch min Brüeder."
33 Die Männer hend das als es guets Zeiche dütet und griffe sofort uf was er gseit het. "Ben-Hạdad isch din Brüeder", hends bestätigt. Ạhab befahl: "Goht, bring en her". Da isch de Ben-Hạdad zu Ạha use, und Ạha ihn uf de Wage la stige.
34 Ben-Hạdad het zue ihm gseit: "Ich wird dir die Städt wieder zrugg gäh, wo min Vater dim Vater weggnoh het. Usserdem chasch in Damạskus Märkt iirichte, wie min Vater es in Samạria het gantwortet." Ạha gantwortet: "Under dene Bedingige lohni di goh." Nachdem er sich so mit em Ben-Hạdad geinigt gha het, het er en lo gah.
35 Uf Aawiisig Jehovas hät eine vo de Sohn vo de Prophete zumene andere gseit: "Bitte schlag mi!" De Maa hät sich jedoch weigeret.
36 Do hät de Prophet gseit: "Will du nöd uf d'Stimm Jehovas ghört hesch, wird dich en Löwe umbringe, sobald du do weg gosch." Nachdem er weggange gsi isch, het en en Löwe aagriffe und het en umbracht.
37 De Prophet het den en andere Maa troffe und het en gforderet: "Bitte schlag mi!" Do het en de Maa gschlage und het en verwundet.
38 De Prophet isch wiiter gange und het am Weg uf de König gwartet. Zum nöd erkennt werde, het er en Verband über de Auge treit.
39 Wo de König verbii cho isch, het er ihm zuegrüert: "Mein König, ich bin zmitzt i de Schlacht gsi, wo mer öpper en Gfangene bracht het und gseit het: "Bewach de Maa. Wenn er entchunnt wirsch a sinere Stell s Läbe verlüre oder du zahlsch es Talent Silber.'
40 Denn bini abglänkt gsi, min König, und plötzlich isch de Maa verschwunde gsi." De König vo Israel het erwideret: "Das wird dis Urteil si. Du hesch selber entschiede."
41 Druf het de Prophet schnell de Verband vo sine Auge gno und de Kenig vo Israel het erkennt das es eine vo de Prophete gsi isch.
42 Er teilt Ạhab mit: "Das sagt Jehova: 'Du hesch de Maa entcho lo, wo ich ha welle, dass er vernichtet wird. Defür wirsch a sinere Stell s Läbe verlüre und dis Volk anstatt sim Volk.'
43 Druf isch de König mürrisch gange und deprimiert nach Samạria zu sim Huus.