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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 25 vo 48

 

Hesekiel 25 vo 48

25:1 Wieder han ich en Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

2 "Mänschensohn, richtet dis Gsicht uf d'Ammonịter und Prophezeie gegen sie.

3 Du sollst über die Ammonịter sagen: 'Hört die Wort des Souveränen Herr Jehova. Das seit de Souverän Herr Jehova: "Weil du 'Haha!"gseit hesch, wo mis Heiligtum entweit, das Land Israel verödet und s Volk Juda verschleppt worde isch,

4 drum gib ich dich de Bewohner vom Oste zum Bsitz. Sie werded ihri Lager i dir errichte und ihri Zelte in dir ufschlage. Sie werded dini Frücht esse und dini Milch trinke.

5 Ich wird Rạbba zum Weideplatz vo Kamelen und das Land vo de Amonịter zum Ruheort für Schaf und Geiss mache, und ihr werdet müesse erkenne, dass ich Jehova bin.

6 "Denn das seit de Souverän Herr Jehova: 'Wil du id Händ klatschisch und mit de Füess gstampft und dich so unglaublich hämisch über s Land Israel gfreut hesch,

7 deshalb wird ich mini Hand gege dich usstrecke, zum dich de Völker als Plünderguet z übergäh. Ich wird dich unter de Völker uslösche und dich us de Länder entferne. Ich wird dich vernichte und du wirsch müesse erkenne das ich Jehova bin.'

8 Das sind die Wort vom Souverän Herr Jehova: 'Weil Mọab und Sẹir gseit händ: "Seht! Das Haus Juda ist wie alle anderen Völker",

9 drum legi Mọabs Flanke bi de Gränzstädt bloss, d Schönheit vo sim Land: Beth-Jẹschimoth, Baal-Mẹon, ja bis uf Kirjathạjim.

10 Ich wirds zäme mit de Ammonịtere de Bewohner vom Oste zum Bsitz gäh, sodass mer sich under de Völcher nüm a d'Ammonịter erinnere wird.

11 Und ich wird a Mọab s Urteil vollstrecke, und sie werded müesse erkenne, dass ich Jehova bin.'

12 Das seit de Souverän Herr Jehova: 'Ẹdom het sich gegeüber em Huus Juda rachsüchtig verhalte und het grossi Schuld uf sich glade, wos a ihm Rache gno het.

13 Drum seit de Souverän Herr Jehova: "Ich wird mini Hand gege Ẹdom usstrecke und drin Mänsch und Vieh uslösche und es zur Iöde mache. Vo Tẹman bis nach Dẹdan werded d Mensche durs Schwert gheie.

14 'Durch die Hand meines Volk Israel werd ich an Ẹdom Rache neh. Mis Volk wird mini Verärgerig und min Zorn über Ẹdom bringe, sodass es mini eigeti Rache z'gspüre bechunnt', erklärt de Souverän Herr Jehova.

15 Das seit de Souverän Herr Jehova: 'In ihrer unerbittlichen Feindseligkeit haben die Philịster boshaft versucht, Rache zu neh und Zerstörung anzrichte.

16 Drum seit de Souverän Herr Jehova: "Ich strecke mini Hand gege die Philịster us und ich wird die Kerethịter uslösche und die übrig bliebne Küstebewohner vernichte.

17 Ich wird a ihne grossi Rachetate vollzieh mit heftige Strofe, und sie werded müesse erkenne, dass ich Jehova bin, wenn ich mini Rache über sie bringe.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 24 vo 48

 

Hesekiel 24 vo 48

24:1 Wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho, im 9. Jahr, am 10. Tag vom 10. Monet. Sie het glutet:

2 "Mänschensohn, schrib der das Datum uf, genau de Tag. De König vo Babylon het a genau dem Tag sin Agriff uf Jerusalem agfange.

3 Und verzell es Parabel über das rebellische Volk. Seit: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova: "Setz den Kochtopf auf. Hock ihn aufs Feuer und güss Wasser ine.

 4 Leg Fleischstück inne, jedes guete Stück, Oberschenkel und Schulter. Füll en mit de beschte Chnoche.

 5 Nimm die beste Schaf vo de Herde und schicht s Brennholz ringsum under de Topf. Choch d Stück und choch d Chnoche drin.

6 "Denn der Souverän Herr Jehova seit: 'Wehe der Stadt des Blutvergiessen, dem rostigen Kochtopf, dessen Rost man nicht entfernt hat! Leer en Stück für Stück, ohni für de Inhalt Lose z rüere.

 7 Denn ihres Bluet isch in ihre. Sie hets uf de nackte Felse gosse. Sie hets nöd uf d Erde usgschüttet zums mit Staub bedecke.

 8i Zorn zum Rachenehme duruf z beschwöre hani ihres Bluet uf de glänzende, nackte Felse ta damit es nöd bedeckt wird.'

9 Drum seit de Souverän Herr Jehova: 'Wehe der Stadt des Blutvergiessen! Ich wirde s Holz hoch aufschichte.

10 Häuf s Brönholz uf und zünd s Füür a, choch s Fleisch gar, güss d Brüähe ab und loht d Chnoche verkohle.

11 Stell de leer Topf uf d Chole, damit er sich erhitzt und sin Chupfer glüht. Sini Unreinheit wird drin wegschmelze und sin Rost wird wäggfrässe.

12 Es isch zum Verzwiifle und ermüedend, will de starchi Rost nöd wett abgah. Wirf de rostig Topf is Füür!'

13 'Dini Unreinheit isch vo dim obszöne Verhalte cho. Ich versuech dich zreinige, aber du bisch nöd rein vo dinere Unreinheit worde. Du wirsch nöd ine werde bis mis Zorn uf dich nachelaht.

14 Ich sälber, Jehova, han gredt. Es wird gschieder. Ich wird handle ohni mich z zrugghalte ohni das es mir leidet, ohni das es mir leidet, ohni Beduure. Mer wird s Urteil über dich rede, wo du für dis Verhalte und dini Tate verdiensch', erklärt de Souverän Herr Jehova."

15 Und wieder han ich e Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

16 "Mänschesohn, glich nimm ich dis Liebste miteme Schlag weg. Trauere nöd, brüele nöd, vergiss kei Träne.

17 Seufze in Stille und verzichte uf Truurite. Bind der din Turban um und zieh dini Sandale aa. Bedecki ned dine Schnurbartat und iss ned s Brot wo mer der brengt."

18 Am Morge han ich zum Volk gsproche und am Abig isch mini Frau gstorbe. Drum han ich am Morge druf genau das gmacht, wo mir befohle worde isch.

19 s Volk het mi gfragt: "Wösch du eus nöd mitteile, was das wo du da machsch, mit eus ztue het?"

20 Ich han ene gantwortet: "Ich habe folgende Botschaft von Jehova erhalten:

21 'Richte em Huus Israel us: "Das sagt der Souverän Herr Jehova: 'Ich wird jetzt mein Heiligtum entweihen, das euer ganze Stolz ist, euer Liebste, das wo eu as Herz gwachse isch. Euri eigene Söhn und Töchter, wo ihr zrugg gloh händ, werded durs Schwert gheie.

22 Denn werdet ihr mache wasi tah han. Ihr werdet euri Schnurbart nöd bedecke und das Brot wo mer eu bringt nöd esse.

23 Eu Turban wird uf euem Chopf sii und eui Sandale a eune Füess. Ihr werdet nöd trurig oder brüele. Stattdesse wäred ihr in eune Vergehe dahinsieche und mitenand stöhne.

24 Hesẹkiel isch zum Zeiche für eu worde. Ihr werdet genau das mache woner gmacht het. Wenn das gschieht werdet ihr erkenne das ich de Souverän Herr Jehova bin.

25 "Und du, Mänschesohn, a dem Tag, da ich ene ihri Feschtig wägnimm - ihri schöni Ursach zur Fröid, ihr Liebschte, das wo ihne as Härz gwachse isch - zäme mit ihrne Söhn und Töchtere,

26 wird es Entkommeer dir melde.

27 A dem Tag wirsch s'Muul öffne und mit em Entkomme redä und du wirsch nüm stumm sii. Du wirsch zumene Zeiche für sie werde, und sie werded müesse erkenne, dass ich Jehova bin."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 23 vo 48

 

Hesekiel 23 vo 48

23:1 Wieder han ich e Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

2 "Mänschensohn, es het da zwei Fraue geh wo Töchter vo de gliiche Mueter gsi sind.

3 Sie sind in Ägypte zu Prostituierte worde und hend vo ihrere Jugend a Prostitution tribe. Det het mer ihri Brüst drückt und het ihre jungfrauliche Buese gstrichlet.

4 Die eltere gheisse Ohọla und ihri Schwöster het gheisse Oholịba. Sie sind mini Fraue worde und hend Söhn und Töchter uf de Wält brocht. Was ihre Name betrifft, Ohọla isch Samạria und Oholịba isch Jerusalem.

5 Ohọla het sich ahgfange prostituiere während sie mir ghört het. Sie het starkes Verlange nach ihrne liideschaftliche Liebhaber, ihrne Nochbere, de Assyrer.

6 Es sind in Blau gchleideti Statthalter und Untervorsteher gsi – alles begehrenswert jungi Manne, wo uf ihrne Ross rittet.

7 Sie het wiiter Prostitution mit all de userlässte Söhn Assyriens tribe und het sich mit de widerliche Götze vo dene verunreinigt, nach dene sie starches Verlange gha het.

8 Die Prostitution, wo sie in Ägypte triibe het, het sie nöd ufgeh, denn i ihrere Jugend hend d Männer bi ihre gläge, ihre jungfrauliche Buese gstrichlet und sind gierig über sie hergfalle.

9 Darum han ich sie id Händ vo ihrere liideschaftliche Liebhaber, de Söhn Assyriens, nach dene sie starches Verlange gha händ.

10 Sie hend ihri Nacktheit deckt, händ Sie d'Söhn und Töchter weggnoh und umbracht Ohọla mitem Schwert. Sie isch berüchtigt worde unter de Fraue und mer het s Urteil a ihre vollstreckt.

11 Als ihr Schwöster Oholịba das het gseh, isch ihre Verlange no schamloser worde und sie hets mit ihrere prostitution no schlimmer tribe als ihri Schwöster.

12 Sie hät starchs Verlange nach irne Nochbere, de Sohn Assyriens, de Statthaltere und Untervorsteher, wo prächtig kleidet gsi sind und uf Ross rittet – alles begehrenswert jungi Männer.

13 Wo sie sich verunreinigt het hani gseh das beidi de glich Wäg igschlage hend.

14 Doch Oholịba isch na wiiter i ihrer Prostitution gange. Sie het id Wand iigritzti Männer gseh, Bilder vo Chaldạ̈er, mit Zinnober iigritzt,

15 mit Gürtel um d Hüftene und wehende Turbane uf de Chöpf. Si händ uusgseh wie Krieger und händ alles Babylonier gstellt, wo im Land vo de Chaldạ̈er gebore  sind.

16 Chum het sie erlickt, ihres Verlangeli entbrennt und sie het Bote zu ihne gschickt Chaldạ̈.

17 Da sind d Söhn Babylons ständig zu irem Liebeslager cho und händs mit ihrem Luscht verunreinigt. Und nachdem sie sich dur sie verunreinigt gha het, het sie sich agwideret vo ihne ab.

18 Als sie sich wiiter mit Dreistigkeit prostituiert het und ihri Nackheit ufdeckt het, han ich mich genauso agwideret vo ihre abgwanderet, wie ich mich vo ihrem Schwöster abegwandt gha han.

19 Sie het a d'Täg vo ihrere Jugend zrugg dänkt, wo sie sich in Ägypte prostituiert het, und hets immer schlimmer mit ihrere Prostitution tribe.

20 Sie händ nach ihne gschafft wie d Näbefraue vo Männer, wo ihres Glied wie s eis Esel isch und d Gentalie händ wie en Hängscht.

21 Du hesch dich nachem obszöne Verhalte vo dinere Jugend in Ägypte gsehnt als mer dine Buse striichlet hett, dini jugendliche Brüst.

22 Drum, Oholịba, seit de Souverän Herr Jehova: 'Ich stachle jetzt dini Liebhaber uf, vo dene dua dich agwideret hesch, und loh sie us allne Richtige gege dich aaluege:

23 die Söhn Babylons und alli Chaldạ̈er, die Manne vo Pẹkod, Schọa und Kọa zäme mit allne Söhn Assyriens. Si sind allesamt begehrenswert jungi Männer, Statthalter und Untervorsteher, Chrieger und Handverleseni Männer, wo alli uf Ross riited.

24 Si werded mit poltere Chriegswäge und Räder gäg dich astürme, mit ere grosse Truppeasammlig, mit Grossschild und Chliischild und Helm. Sie werded sich rings um dich ufstelle, und ich wird sie ermächtige, s Urteil über dich zrede, und sie werded so über dich urteile, wie es ihne richtig erschiint.

25 Ich wird min zorn geg dich zum usdruck bringe und sie werded ihri wuet a dir uslah. Sie werded dir Nase und Ohre abschniide, und wer vo dir übrig blibt, wird durs Schwert gheie. Sie werde dir d Söhn und Töchter wägnäh, und wer vo dir übrig bliebt, wird vom Füür verzehrt wärde.

26 Si werded dir die Chleider uszieh und dir din schöne Schmuck wegneh.

27 Ich wird dim obszöne Verhalte und dinere Prostitution wo in Ägypte agfange het es End mache. Du wirsch nüm nach ihne Usschau halte und dich nüme a Ägypte erinnere.'

28 Denn das seit de Souverän Herr Jehova: 'Ich übergib dich jetzt dene wo du hasst und vo dene du dich agwideret hesch.

29 Sie werded hasserfüllt gege dich vorgah und dir alles wegneh, wofür du dich abgmüehsch, und dich nackt und unbedeckt zrugzloh. Dini schamlosi Nacktheit wo vo dinere Unmoral züügt, dis obszönne Verhalte und dini Prostitution werded ufdeckt.

30 Das alles wird mer dir atue, will du de Völker wie e Prostituierti hinderegloffe bisch, will du dich mit ihrne widerliche Götz verunreinigt hesch.

31 Du hesch de glich Wäg wie dini Schwöschter iigschlage und ich wird der ihre Bächer id Hand geh.'

32 Das seit de Souverän Herr Jehova: 'De tiefe und weite Bächer vo dinere Schwöschter wirsch trinke, und du wirsch em Glächter und Spott preisge, wovon de Becher viel enthaltet.

33 Trunkeheit und Kummer wird dich übermahne, de Becher vom Graue und de Trostlosigkeit, de Bächer vo dinere Schwöster Samạria.

34 Du wirsch en trinke und völlig müesse leere, a sine Tonscherbe nage und Dir dänn d'Brüscht ufriisse. "Denn ich sälber habe gesprochen", erklärt der Souverän Herr Jehova."

35 Deshalb seit de Souverän Herr Jehova: 'Will du mich vergesse und völlig missachtet hesch wirsch d Folge vo dim obszöne Verhaltens und Dinere Prostitution träge.''"

36 Denn hät Jehova zu mir gseit: "Menschensohn, wirsch s Urteil über Ohọla und Oholịbar verkündet und ihne ihri Abscheulichkeite vor Auge füehre?

37 Denn sie händ Ehebruch agfange und a ihrne Händ chläbt Bluet. Sie hän nit nur mit ihrem widerliche Götze Ehebruch agfange, sondern au ihri Söhn, de sie mir gebore hän, als Opfer verbrennt, als Frass für ihri Götze.

38 Und was sie mir usserdem aagmacht händ: Sie händ a däm Tag mis Heiligtum verunreinigt und miini Sabbat entweit.

39 Nachdem sie ihri Söhn als Opfer für iri widerliche Götz gschlachtet händ, sind sie na am gliiche Tag i mis Heiligtum gange zums entwüsche. Das händs zmitzt i mim eigete Huus ta.

40 Sie hend sogar en Bote gschickt zum Männer vo wiit her hole zloh und wo die Männer cho sind, hesch dich gwäsche, dini Auge gschminkt und dir Schmuck aagleit.

41 Du hesch dich uf en prächtige Diwan gsetzt und vorher isch es Tisch gstande wo mis Rüücherwerk und mis Öl gstellt hesch.

42 Mer hät det de Lärm vonere sorglose Mängi ghört, drunder Trinker wo mer us de Wildniss gholt hät. Sie händ de Fraue Armreife aagleit und händ en schöne Chrone uufgsetzt.

43 De hani gseit über d Frau wo vom Ehebruch verbrucht gsi isch: 'Nun wird sie witer iri Prostitution triibe.'

44 Also isch mer wiiter zu ihre ine gange wie zunere Prostituierte. So isch mer z Ohọla und zu Oholịba de Fraue wo sich obszön verhalte hend.

45 Doch grächti Männer werded s agmässene Urteil für Ehebruch und Bluetvergiessend über sie rede, will sie Ehebrächerinne sind und Bluet a ihrne Händ chläbt.

46 Denn das seit de Souverän Herr Jehova: 'Me wird en Heer gege sie aalegge lah zum sie zume Bild vom Graue mache und zu Plünderguet.

47 S Heer wird si mit Stei bewerfe und si mit sine Schwerter niederstrecke. Es wird ihre Söhn und Töchter töte und ihri Hüüser verbränne.

48 Ich wird dem obszöne Verhalte im Land es End mache und alli Fraue werded e Lehr drus zieh und eues obszöns Verhalte ned nahgah.

49 Mer wird d Folge eures obszöne Verhaltens und de Sinde, wo ihr mit eune widerliche Götz triibe händ, über eu bringed, und ihr werdet müesse erkenne, dass ich de Souverän Herr Jehova bin.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 22 vo 48

 

Hesekiel 22 vo 48

22:1 Und wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho. Sie het gmüetet:

2 "Mänschesohn, bisch bereit wo mit Bluetuld beladene Stadt s Urteil z verchünde und ihr alli ihri Abscheulichkeite bewusst z mache?

3 Seit: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova: "O Stadt wo in ihrer Mitte Bluet vergisst, dere Ziit chunt und die sich widerliche Götze macht, zum sich verunreinige!

4 Durch dis Bluetvergiesse hesch dich schuldig gmacht und dini widerliche Götz hend dich verunreinigt. Du hesch s End vo dinere Täg beschleunigt und s Endi vo dinere Jahr isch cho. Drum wird ich dich zum Gspött fürd Völker mache, zu öppisem wo sich alli Länder lustig mached.

5 Länder nöch und fern werdet dich verspotte, Dich dä Name unrein und die voller Unrueh isch.

6 Jede Vorsteher Israels i dinere Mitti missbrucht sini Autorität zum Bluetvergiesse.

7 In dinere Mitti behandlet mer Vater und Mueter verächtlich. Mer betrüügt de asässige Fremde und behandled s vaterlose Chinda und d Witwe schlecht.

8 Mini heilige Orte verachtisch und mini Sabbate entweihsch.

9 In dinere Mitti gits Verleumder, wo uf Bluetvergiesse us sind. In dinere Mitti nimmt mer uf de Berge Opfermähler i und git sich obszönem Verhalte ane.

10 In dinere Mitti enthaltet mer s Bett vom eigene Vater und vergaht sich anere Frau, wo dur ihri Menstruation unrein isch.

11 In dinere Mitti triibt en Maa abscheulichi Sache mit de Frau vo sim Mitmensche, en andere verunreinigt sini eigeti Schwiegertochter dur obszöns Verhalte, und wieder en andere vergaht sich a sinere Schwöschter, de Tochter vo sim eigene Vater.

12 I dinere Mitti laht mer sich bstelle zum Bluet z vergesse. Du verleihsch gege Zinse oder zum Gwünn mache und erpresst Geld vo dine Mitmensche. Ja, du hesch mi völlig vergesse', erklärt de Souverän Herr Jehova.

13 'Ich klatsche agewideret id Händ wäge dim unehrlich erworbene Gwünn und de Bluetate i dinere Mitti.

14 Wird dis Muet standhabe und werded dini Händ starch bliebe in dene Täg woni gege dich ischritte? Ich sälber, Jehova, han gredet und werde ischritte.

15 Ich wird dich unter d'Volk zerstreue und under d'Länder versprenge und Dinere Unreinheit es End mache.

16 Und du wirsch vor de Völker entgehrt werde und müesse erkenne, dass ich Jehova bin.

17 Und wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het lutet:

18 "Mänschensohn, das Huus Israel isch für mich wie wertlosi Schlacke worde. Sie alli sind Kupfer, Zinn, Iise und Blei im Ofe. Sie sind zu Silberschlacke worde.

19 Drum sait de Souverän Herr Jehova: 'Wil ihr alli wie wertlosi Schlacke worde sind, bring ich eu zmitzt in Jerusalem zemme.

20 So wie mer Silber, Kupfer, Eisen, Blei und Zinn im Ofe zämebringt und s Füür abblaset zum alles schmelze, so wird ich eu in minere Verärgerig und mim Zorn zämebringe, und ich wird eu ablase und schmelze.

21 Ich wird eu zämebringe und eu mit em Füür vo mim Zorn abloh, und ihr werded i ihrere Mitti gschmolze werde.

22 Wie mer Silber im Ofe schmilzt, so werded ihr in ihrer Mitti gschmolze werde. Und ihr werdet erkenne müsse das ich selber, Jehova, min Zorn über eu usgosse han.'"

23 Und wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

24 "Mänschensohn, sag: 'Du bisch es Land wo nöd reinigt wird und uf das es nöd rägnet am Tag vom Zorn.

25 Dini Prophete hend sich i dinere Mitti mitenand verschwore wie en brüllende Löwe wo Büüti riist. Sie verschlinge Mänsche. Sie riised Schätz und Kostbarkeite a sich. Sie hend i dinere Mitti viel Fraue z Witwen gmacht.

26 Dini Priester hend mis Gsetz vergewaltigt und entweihed ständig mini heilige Orte. Sie mached kein Unterschied zwüschet öppis heiligem und öppis Nichtheiligem, kläred d Lüt nöd drüber uf was unrein und wend mini Sabbat nöd halte und ich bi i dinere Mitti entweiht worde.

27 Die füehrende Männer i dinere Mitti sind wie Wölf, wo Büüti riissed. Sie vergüüssed Bluet und töted Mänsche, zum sich uf unehrlichi Wis z bereichere.

28 Doch dini Prophete händ ihri Tate mit wiisser Farb übertünkt. Sie gsehnd falschi Visione, wahrsäge Lüge und behaupte: "Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova", obwohl Jehova nöd gredet hät.

29 S Volk vom Land hät betroge und graubt, sie händ de Notleidendi und de Arme schlecht behandlet und de aasässige Fremde betroge und ihm s Rächt verweigeret.'

30 'Ich ha en Maa gsuecht wo d Steinmuur usbessere oder vor mine Auge für s Land id Breeschi springe würd, damit ichs ned vernichtet han, aber ich han keine gfunde.

31 Deshalb wird ich min Zorn über sie usgüsse und sie mitem Füür vo mim Zorn usrotte. Ich wird d Folge vo ihrem Verhaltens uf sie zrugfalle loh', erklärt de Souverän Herr Jehova."