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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 18 vo 48

 

Hesekil 18 vo 48

18:1 Und wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het gluetet:

2 "Was bedütet dieses Sprichwort, die ihr im Land Israel zitiert: 'D Vätere ässed suuri Trauben, aber die Zähn der Söhn werded rau'?

3 'So wahr ich lebe!', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Ihr werdet dieses Sprichwort nicht mehr in Israel zitieren.

4 Alli Seele – mir ghöred si. Wie d Seele vom Vatter so au d Seele vom Bueb – mer ghöred si. D Seel, wo sündiget, si wird sterbe.

5 Agnoh, en Mensch isch grecht und handelt fair und richtig.

6 Er isst uf de Berge kei Götzeopfer, lueget nöd zu de widerliche Götz vom Volk Israel uf, verunreinigt nöd d Frau vo sim Mitmensche, hät kei Beziehige mit ere Menstruierende,

7 behandlet niemert rücksichtslos, sondern git sim Schuldner de Pfand zrug, beraubt niemert, sondern git sis eigene Ässe em Hungrige, bedeckt de Nackte mit eme Gwand,

8 verlangt kei Zinse und tribt kei Wucher, sondern haltet sich fern vom Unrecht, fallt grächti Urteile zwüschet zwei Parteie,

9 befolgt stets mini Bestimmige und richtet sich nach mine Rechtsentscheidige zum treu handle. So en Mensch isch grecht und wird ganz bestimmt am Lebe bliibe', erklärt de Souverän Herr Jehova.

10 'Aber agno, er isch Vater vomene Sohn wo es Räuber oder en Mörder worde isch oder wo öppis vo dene andere Sache tuet

11 (obwohl de Vater nüt degliiche tah hät) – er isst uf de Berge Götzeopfer, verunreinigt d Frau vo sim Mitmensche,

12 behandlet de Notleidende und de Arme rücksichtslos, risst Sache dur Raub an sich, git kein Pfand zrug, luegt zu de widerliche Götze uf, praktiziert Abscheulichkeite,

13 tribt Wucher und verlangt Zinse - dänn wird de Sohn nöd am Läbe bliibe. Will er all die Abschuäligkeite gmacht hät, wird er ganz bestimmt zu Tod bracht werde. Er isch für sin Tod selber verantwortlich.

14 Aber agnoh, en Vater het en Bueb wo all die Sinde vo sim Vater gseht, und obwohl er gseht, duet er sälber nüt dergliiche.

15 Er isst uf de Berge kei Götzeopfer, lueget nöd zu de widerliche Götz vom Huus Israel uf, verunreinigt nöd d Frau vo sim Mitmensche,

16 behandlet niemert rücksichtslos, reisst kein Pfand an sich, eignet sich nüt dur Raub a, git sis eigene Ässe em Hungrige, bedeckt de Nackte mit eme Gwand,

17 haltet sich devo fern de Arme z unterdrücke, tribt kei Wucher und verlangt kei Zinse, setzt mini Rächtsentscheidige um und befolgt mini Bestimmige. So en Mensch wird ned wegem Vergehe vo sim Vater sterbe. Er wird ganz bestimmt am Läbe bliibe.

18 De Vater degege wird für sis Vergehe sterbe, will er Betrug aagfange het, sin Brüeder beraubt und zmitzt under sim Volk Schlächts gmacht het.

19 Ihr werdet jedoch frage: "Warum trägt der Sohn keine Schuld am Vergehe seinem Vater?" Da de Sohn fair und grächt ghandlet het, sich a all mini Bestimmige ghalte und sie umgsetzt het, wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe.

20 Die Seel wo sündet, sie wird sterbe. En Sohn wird nöd d Schuld am Vergah vo sim Vater träge und en Vater nöd d Schuld am Vergah vo sim Sohn. Em grächte Mensche allei wird sini Grächtigkeit aagrechnet werde und em schlächte Mensche ellei wird sini Schlechtheit aagrechnet werde.

21 Wenn sich etzt en schlächte Mensch vo all sine Sünde abwändet, sich a miini Bestimmige haltet und nach Rächt und Gerechtigkeit handlet, wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe. Er wird nöd sterbe.

22 Keini vo sine Überträtige wird ihm aglastet werde. Er wird am Läbe bliibe, will er gerecht handlet.'

23 'Hani au nur die gringsti Freud am Tod vomene schlechte Mensch?', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Isch es mir nöd lieber das er sich vo sinere Wäge abwändet und am Läbe blibt?'

24 'Git dagege en Gerechter sini Gerechtigkeit uf und handlet verchert und praktiziert all die Abscheulichkeite vo de schlächte Mänsche, wird er de am Läbe bliibe? Keini vo sine grächte Tate wird in Erinnerig gruefe. Er wird für sini Untreue und sini Sinde sterbe.

25 Doch ihr werdet sage: "Der Weg Jehovas isch ungerecht. Hör bitte zue, Huus Israel! Ist es mein Weg, der ungerecht ist? Sind es nit eui wäg, wo ungrecht sind?

26 Git en Grechter sini Gerechtigkeit uf und handlet verchert und stirbt deswege, dänn stirbt er für sis eigene vercherts Handle.

27 Und wändet sich en schlächte Mensch vo sinere Schlächtigkeit ab und handlet vo da a nach Rächt und Gerechtigkeit, wird er sis eigene Läbe bewahre.

28 Chunnt er zur Isicht und wendet sich vo all sine Überträtige ab, wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe. Er wird nöd sterbe.

29 Doch das Volk Israel wird sagen: "Der Weg Jehovas ist ungerecht." Sinds würklich mini wäge wo ungerecht sind o Huus Israel? Sinds nöd eui weg wo ungrecht sind?'

30 'Darum werd ich über jede vo eu so urteile wies sin Weg entspricht, o Huus Israel', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Kehrt um, ja wendet euch völlig ab vo all eune Überträtige, damit sie ned zumene Stolperstei werdet und ihr so Schuld uf eu ladet.

31 Befreit eu vo all eure Überträtige und erwerbt es neus Herz und en neue Geist, denn warum sotet ihr schterbe, o Huus Israel?'

32 'Ich habe nicht die geringste Freud am Tod von irgendöppertem', erklärt der Souverän Herr Jehova. 'Darum kehrt um und bliebt am Leben.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 17 vo 48

 

Hesekiel 17 vo 48

17:1 Wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het glutet:

2 "Mänschensohn, verzell es Rätsel und sag ein Sprichwort über das Huus Israel auf.

3 Säg: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova: "Der grosse Adler mit den grossen Flügel, den langen Schwingen und dem Vollen, bunte Gfider isch zum Lịbanon cho und het de Wipfel vo de Zeder weggno.

4 Er riss de obersti Triib ab, het en is Land vo de Händler bracht und en in e Stadt vo de Händler gsetzt.

5 Dänn hät er öppis vom Same vom Land gno und hät en uf es fruchtbars Fäld ghocket. Er hät en wie e Weid pflanzt, dört wos vil Wasser gäh hät.

6 De Samen isch uufgange und isch zumene niedrige, wucherende Wyschtock worde, dem sin Ranke sich nach inne boge und däm sini Wurzle under ihm gwachse händ. So isch er zumene Wyschtock worde, wo nüü Triibe bildet het und sini Zweig usgstreckt het.

7 Und es isch en andere grosse Adler cho mit gwaltige Flüge und grosse Schwinge. Do het däre Wyschtock sini Wurzle glängt zue nem usbrocht, wäg vo de Gartebätte, won er pflanzt gsi isch, und het em si Rangge entgäge gstreckt, um vo ihm bewässeret z'wärde.

8 Doch er isch ja scho ufemene guete Fäld pflanzt gsi, wos viel Wasser geh het zum Zwei wachse lah, Frucht z träge und zumene majestätische Wystock z werde.

9 Sag: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova: "Wird er gedeihen? Wird ned öpper sini Wurzle usrisse und sini Frucht verfuule und sini Triibe vertrocke lah? Er wird so troche werde, dass mer weder en starche Arm no viel Lüüt brucht zum ihn mit de Wurzle uszreisse.

10 Wird er gedeihe, selbst wener verpflanzt isch? Wird er nöd völlig vertroche, wenn de Ostwind uf ihn blast? In den Gaartebätten, wo er uustriibt, wird er vertrochen.

11 Und wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

12 "Richte bitte dem rebellischen Volk aus: 'Erkennt ihr nicht, was das alles bedütet?"Sag: "Der Kenig vu Babylon isch nach Jerusalem cho und het de Kenig gnoo und die füehrende Männer mit nach Babylon.

13 Au het er öper vo de mögliche Nachkomme gnoh, het en Bund mit ihm gschlosse und het en under Eid gstellt. Denn het er em Land die agsehende Manne weggnoh,

14 damit s Königrich am Bode gläge isch und sich nöd het chöne erhebe. Nur wenns sich an sin Bund verhalte würs fortbestoh.

15 Doch schliesslich het de König geg ihn rebelliert, won er sini Bote uf Ägypte schickt het, um vo det Ross und es grosses Heer z erhalte. Wird er Glinge ha? Wird de wo so öppis duet de straf entgah? Chan er de Bund breche und dennoch entcho?'

16 ""So wahr ich lebe!", erklärt de Souverän Herr Jehova. "Er wird in Babylon sterbe, a dem Ort, wo de König läbt, won en zum König gmacht hät, däjenig, das siin Eid er verachtet hät und dä Bund hät.

17 Die grossi Heer und die viele Soldate vom Pharao werded ihm im Chrieg kei Hilf sii, wenn Belagerigsrampene und Bollwerk errichtet werded, um villi Menscheläbe uszlösche.

18 Er het en Eid verachtet und en Bund broche. Obwohl er sis Wort geh het, het er das alles gmacht und wird nöd entcho."'

19 "Drum seit der Souverän Herr Jehova: "So wahr ich lebe: Ich wird die Folgen dafür, dass er min Eid verachtet und min Bund broche het, uf ihn zruggfalle loh.

20 Ich wirde mis Netz uf ihn werfe und er wird i mim Jagdnetz gfange werde. Ich wird ihn uf Babylon bringe und det mit ihm is Gricht gah wäg sinere Untreue mir gegenüber.

21 Alli sini devolaufende Soldate werded durs Schwert gheie und d Übrigbliebene werded i alli Richtige zerstreut werde. Den werdet ihr erkenne das ich selber, Jehova gredet han.

22 'Das seit de Souverän Herr Jehova: "Ich werd en junge Triib vom Wipfel vo de hoche Zeder neh und en ipflanze. Vo de Spitze vo ihrere Zwääg wird ich en zaarte junge Triib abpflücke, und ich sälber wird en uf emene höche und erhabene Berg ipflanze.

23 Uf eme höche Berg Israels wird ich ihn ipflanze und sini Äst werded wachse und er wird Frucht träge und zunere majestätische Zeder werded. Die verschidenschte Vögel wärdid i sine Zwäigä nischtä und im Schatte vo sim Blätterdach wohne.

24 Und all Bäum vom Feld muen erkenne, das ich sälber, Jehova, de hochi Baum erniedrigt und de niedrig Baum erhöht han. Ich han de grüen Baum vertrochne lah und de trochni Baum zum Blüeh bracht. Ich sälber, Jehova, han gredt und es ta.

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 16 vo 48

 

Hesekiel 16 vo 48

16:1 Wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het glutet:

2 "Mänschensohn, mach de Stadt Jerusalem ihri abscheuliche Praktike bewusst.

3 Säg: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova an Jerusalem: "Diner Herkunft und deiner Geburt nach stammtisch aus dem Land des Kanaanịter. Din Vater isch en Amorịter gsi und dini Mueter en Hethịterin.

4 Und so isch es bi dinere Geburt gsi: A dem Tag wo du uf d Wält cho bisch, isch dini Nabelschnur nöd durecho, du bisch nöd in Wasser gwäsche worde zum dich suber zmache, du bisch nöd mit Salz abgriebe und nöd in Tüecher gwicklet worde.

5 Keine het so viel Mitleid mit dir gha, dass er irgendöppis devo gmacht het. Keine het Mitgfühl mit dir gha. Stattdesse bisch ufs offene Feld gworfe worde, will mer dich am Tag vo dinere Geburt ghasst het.

6 Won ich verbiicho bin, han ich dich i dim Bluet gseh, und wie du so i dim Bluet da hesch, han ich gseit: 'Du söllsch am Läbe bliibe!" Ja, wo du i dim Bluet daasagisch, hani zu dir gseit: 'Du söllsch am Läbe bliibe!'

7 Ich han dich zunere sehr grossi Mängi gmacht wie die Pflanze wo uf em Feld spiessed und du bisch ufgwachse, hesch dich guet entwicklet und de edelsti Schmuck treit. Dini Brüst sind fescht worde, dini Hoor usgwachse, aber du bisch immerno nackt und unbekleidet gsi."'

8 'Wo ich verbi cho bin und dich gseh han gmerkt das alt gnueg gsi bisch für liebesbekundige. Drum han ich mis Gwand über Dir us breitet und han dini Nacktheit bedeckt und en Schwur gleistet und het en Bund mit dir gschlosse, erklärt de Souverän Herr Jehova, 'und vo da a hesch mer ghört.

9 Au wäsch ich dich mit wasser, gspüelt dis bluet ab und rieb dich mit öl ih.

10 Denn han ich dir es bestickts Gwand aagleit, gäb dir edle Lädersandale, het dich in feins Liene ghült und dich in tüüri Gwänder kleidet.

11 Ich han dir Schmuck aagleit, han dini Handglänk mit Armreife und din Hals mitere Chetti gschmückt.

12 Ich han der en Nasering und Ohrringe aagleit und han der e schöni Chrone uf de Chopf gsetzt.

13 Mit Gold und Silber hesch dich immer gschmückt, und dini Chleidig het us feinem Liene, kostbarem Stoff und eme bestickte Gwand bestande. Feinmehl, Honig und Öl hesch gässe, und du bisch sehr, sehr schön und eignisch dich schlüsslich zu de Königin.

14 " " "Dein Ruhm hat sich allmählich unter den Völker verbreitet wegen deiner Schönheit, die vollkommen war, weil ich meine eigene Pracht auf dich leit", erklärt der Souverän Herr Jehova."

15 Mo hesch immer meh uf dini Schönheit vertraut und bisch wäg dim Ruum zu de Prostituierte worde. Jedem vorbiigehende hesch dini dienst freizügig abotte und dini schönheit het denn em ghört.

16 Du hesch einigi vo dine Chleider gno und farbeprächtigi Höhe hergrichtet wo de di prostituiert hesch. So öppis dörfs nöd geh, nie dörf so öppis gscheh!

17 Au du din schöne Schmuck us em Gold und Silber wo ich dir geh han, hesch drus männlichi Götzebilder gmacht und mit ihne Prostitution triebsch.

18 Und du hesch dini bestickte Chleider gno und si drmit iighüllt. Du hesch ene mis Öl und mis Rüücherwerk darbrocht.

19 Und das Brot wo ich dir geh ha – hergstellt us Fiinmehl, Öl und Honig vo mir – hesch ene ebefalls darbrocht, demit en agnähme Gruch ufstiegt. Genau das isch gschehe', erklärt de Souverän Herr Jehova."

20 Du hesch dini Söhn und dini Töchter gno wo du mir gebore hesch und sie Götze gopferet demit sie verschlunge werdet. Bisch du mit dinere Prostitution nonig wiit gnueg gange?

21 Du hesch mini Söhn gschlachtet und als Opfer verbrennt.

22 Bi all dine abscheuliche Praktike und dinere Prostitution hesch du nöd a dini Jugendtäg zrugg dänkt wo du nackt und unbekleidet gsi bisch und i dim Bluet zahlt hesch.

23 Noch all dinere Schlächtigkeit: Wehe! Wehe dir!', erklärt de Souverän Herr Jehova.

24 'Du hesch der en Hügel errichtet und e Höchi uf jedem öffentliche Platz.

25 Du hesch dini höchi a de uffälligschte stelle jede stross errichtet und dini schönheit i öppis abscheulichs verwandlet, will du jedem vorbiigehende dini dienst abotte und immer meh prostitution begange hesch.

26 Du häsch mit de Sohn Ägypte, din lüschtere Nochbere, Prostitution triibe und mich mit dinere endlose Prostitution kränkt.

27 Jetzt wird ich mini Hand gege dich wände und dini Verpflegig chürze und dich de Willkür vo dinere Hasserinne usliferet, de Töchter vo de Philịster wo über dis obszönne Verhalte entsetzt gsi sind.

28 In dinere Unersättlichkeit hesch den mit de Söhn Assyriens Prostitution tribe, doch sälber nachher häsch na nöd gnueg gha.

29 Also hesch no meh Prostitution tribe bis hin zum Land vo de Händler und zu de Chaldạ̈ern, doch selbst denn hesch nonig gnueg gha.

30 Wie chrank dis Herz doch war', erklärt de Souverän Herr Jehova, 'als du das alles gmacht hesch und dich wie e dreisti Prostituierti verhalte hesch!

31 Doch wo du din Hügel a de uffälligste Stell jede Stross und dini Höchi uf jedem öffentliche Platz errichtet hesch, bisch nöd wie e Prostituierti gsi, will du kei Bezahlig agno hesch.

32 Du bisch en Ehebrächerin wo Fremde irem eigete Maa vorzieht.

33 Alli Prostituierte bechömed Gschänkli, du aber gisch allne wo dich begehred, Gschänkli und bestichsch, damit sie vo allne Siite chömed zum Prostitution triibe.

34 Du machsch es genau umgekehrt wie anderi Prostituierti. Kei prostituiert sich so wie du! Du zahlsch anderi, statt dass sie dich zahle. Du machsch genau s Gegeteil.'

35 Darum, du Prostituierti, hör d Wort Jehovas.

36 Das seit de Souverän Herr Jehova: 'Wil du dich hemmigslos Dinere Luscht anegäh und Dini Nacktheit zur Schau gstellt hesch, als du mit dine Liebhaber und all dine abscheuliche, widerliche Götzli, wo du sogar s'Bluet vo dinere Söhn gopferet hesch, Prostitution begange hesch,

37 deshalb wird ich all dini Liebhaber, wo du erfreut hesch, zämmebringe, all dini Geliebte zäme mit all dine Ghaste. Ich wird sie vo allne Siite geg dich versammle und ihne dini Nacktheit zeige und sie werded dich völlig nackt gseh.

38 Und ich wird s Urteil an dir vollstrecke, d Ehebrächerinne und Fraue, wo Bluet vergesse, verdiene, und dis Bluet wird in Zorn und Iifersucht vergosse.

39 Ich wird dich in ihri Hand geh und sie werde dini Hügel zerstöre und dini Höhe niederrisse. Sie werdet dir d Chleider vom Leib riisse und dir din schöne Schmuck wegneh und dich nackt und unbekleidet zruggloh.

40 Sie werded e Menschege gege dich ufbringe, und sie werded dich steinige und dich mit ihrne Schwerter töte.

41 Sie werded dini Hüüser verbränne und vor de Auge viel Fraue s Urteil a dir vollstrecke. Und ich wird dinere Prostitution es End mache und du wirsch kei Liebhaber meh zahle.

42 Ich wird min Zorn a dir stille und mini Verärgerig wird sich vo dir abwände. Und ich wird mich beruhige und mich nüm kränkt fühle.'

43 'Will du nöd a dini Jugendziit zruggdenkt sondern mich dur all die Tate verarscht hesch, werd ich jetzt d Folge vo dim Verhalte uf dich zruggfalle', erklärt de Souverän Herr Jehova, 'und du wirsch dis obszöns Verhalte und all dini abscheuliche Praktikä nöd länger fortsetze.

44 Jede wo gern Sprichwörter ufseit wird uf di s Sprichwort awende: "Wie die Mutter, so die Tochter!"

45 Du bisch d Tochter vo de Mueter wo ihre Maa und ihri Chind verachtet händ. Und du bisch d Schwöschter vo de Schwöschter wo ihri Manne und ihri Chind verachtet händ. Eui Mueter isch e Hethịterin gsi und eue Vater en Amorịter.

46 " " "Dini älteri Schwöschter isch Samạria und wohnt mit ihrne Töchtere nördlich vo dir, und dini jüngeri Schwöschter wo südlich vo dir wohnt isch Sọdom mit ihrne Töchtere.

47 Du bisch nöd nur uf ihre Wäg gange und ihrne abscheuliche Praktike gfolgt, sondern bisch nach churzer Ziit i dim ganze Verhalte na verdorbener gsi als sie.

48 So wahr ich läbe!', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Dini Schwöschter Sọdom und ihri Töchter händ nöd ta, was Du und dini Töchter gmacht händ.

49 S Vergehe vo dinere Schwöschter Sọdom isch gsi: Sie und ihri Töchter sind stolz gsi, händ esse im Überfluss gha und händ in sorglose Rueh gläbt, und doch händs d Hilflose und Arme nöd unterstützt.

50 Sie sind überheblich blibe und händ vor mine Auge mit ihrne abscheuliche Praktike witer gmacht. Drum isch mir nüt anders übrig blibe als sie zbesitige.

51 Au Samạrian hät nöd emal d'Hälfti vo dinere Sünde aagfange. Du hesch dini abscheuliche Praktike ständig zahlriicher werde lah als dini Schwöschter, sodass sie wäg all dine abscheuliche Praktike grechter erschiene als du.

52 Etz muesch dini Demüetigung uf dich näh, will du s Verhalte vo dinere Schwöschter grächtfertigt hesch. Weg dinere Sünd, nämlich dass du abscheulicher ghandlet hesch als sie, sinds grechter als du. Schäm di also jetzt und nimm die Demüetigung uf dich will dini Schwöschter gerecht ine lahsch.'

53 'Und ich wird ihre Gfangene zämmebringe, die Gfangene Sọdoms und ihrere Töchter und die gfangene Samạrias und ihrne Töchter. Au dini Gfange werdi gmeinsam mit dene zämebringe,

54 damit du dini Demüetigung uf dich nimmsch. Und du wirsch dich demüetigt fühle für das wo du dadurch agrichtet hesch, dass du sie tröschtet hesch.

55 Dini schwöster Sọdom mit ihrne Töchtere und dini Schwöster Samạria mit ihrne Töchtere werded zu ihrem früehere Zuestand zruggkehre, und au du wirsch mit dine Töchtere zu dim früehere Zuestand zruggkehre.

56 Dini Schwöster Sọdom isch am Tag vo dim Stolz i dine Auge nöd wert gsi, au nur erwähnt werde,

57 ehe dini eigeti Schlächtigkeit ufdeckt worde isch. Jetzt beleidige dich die Töchter Syrie und ihri Nachbere, und die Töchter vo de Philịster um dich ume behandled dich verächtlich.

58 Du wirsch d Folge vo dim obszöne Verhaltens und dine abscheuliche Praktike trage', erklärt Jehova."

59 "Denn das seit de Souverän Herr Jehova: 'Jetzt wird ich mit dir mache was du gmacht hesch, will du de Eid verachtet hesch wo du min Bund broche hesch.

60 Doch ich sälber werd mich an Bund erinnere, won ich in dinere Jugendziit mit dir schlossse, und ich wird en duurhafte Bund mit dir schlüsse.

61 Du wirsch dich a dis Verhalte erinnere und dich gdemüetigt fühle, wenn du dini Schwöschter willkomme heissisch, die wo älter sind als du, wie au die wo jünger sind als du, und ich wird sie dir als Töchter geh, doch ned weg dim Bundes.‘

62 'Und ich selber werd min Bund mit dir schlüsse und du wirsch müesse erkenne das ich Jehova bin.

63 Denn wirsch dich erinnere und dich so sehr schäme, dass du dis Muul nöd ufbechunnsch wäg dinere Demüetigung, wenn ich trotz allem, was du tah hesch, Sühn für dich leiste', erklärt de Souverän Herr Jehova.“

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 15 vo 48

 

Hesekiel 15 vo 48

15:1 Wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het glutet:

2 "Mänschensohn, wie unterscheidet sich s Holz vom Wyschtock vo dem jede andere Baum oder vo de Zweige vo de Bäum im Wald?

3 Chamer öppe mitere Stange us dem Holz schaffe? Oder macht mer demit en Pflock zum öppis drah hänge?

4 Mer wirfts als Brennstoff is Füür und s'Füür verbrennt beidi Endi und verchöhlt d'Mitti. Taugt's jetzt für irgend e Arbet?

5 Scho wo's no ganz gsi isch, hät mer's zu nüüt chönne bruuche. Wie vil weniger, wänn s'Füür s verbrennt und verchohlt hät!"

6 "Drum seit de Souverän Herr Jehova: 'Unter de Bäum vom Wald han ich s Holz vom Wyschtock als Brennstoff fürs Füür gäh, und genau so wird ich mit de Bewohner Jerusalems verfahre.

7 Ich han mis Gsicht gege sie grichtet. Sie sind am Füür entcho, aber s Füür wird sie uffrässe. Und ihr werdet erkenne müsse das ich Jehova bin, wenn ich mis Gsicht gäge sie richte.

8 Und ich wird das Land zunere Eid mache, will sie treulos ghandlet händ", erklärt de Souverän Herr Jehova."