GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 565

Hesekiel 12 vo 48

 

Hesekiel 12 vo 48

12:1 Wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het gmüetet:

2 "Mänschensohn, du lebsch untereme rebellische Volk. Sie hän Auge zum luege, sähn aba nigs, un Ohre zum häre, härä aba nigs, denn sie sin ä rebellisches Volk.

3 Doch du, Mänschesohn, pack dini Sache für d Gfangeschaft und mach dich dänn bi Tag vor ihrne Auge uf de Wäg. Zieh vor ihrne Auge vo dim Dihei us anen andere Ort und gang so id Gfangeschaft. Villicht werdeds es zu de Kenntnis neh, au wenns es rebellischs Volk sind.

4 Bring dis Gepäck für d Gfangeschaft bi Tag vor irne Auge use und zieh am Abig vor irne Auge wäg, wie öpper wo verschleppt wird.

5 Mach vor irne Auge es Loch id Muur und schaff dini Sache durs Loch use.

6 Leg dini Sache vor irne Auge uf d Schultere und heit si i d Dunkelheit use. Verhüll dis gsicht demit du de bode nöd gsehsch denn ich mach dich zumene zeiche für das Israel."

7 Ich ha gmacht wie befohle. Am Tag hani mini Sache use bracht als wärs Gepäck für d Gfangeschaft. Am Abig hani den mit de Händ es Loch id Muur gmacht. Wo s dunkel gsi isch hani mini Sache useghaue und sie uf de Schulter direkt vor ihrne Auge wäggnoo.

8 Am Morgä hani wieder ä Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

9 "Mänschensohn, hat dich das Volk Israel, das rebellische Volk, nicht gefragt: 'Was machsch du do?

10 Teil ihne mit: 'Das sagt der Souverän Herr Jehova: "Der Usspruch betrifft den Vorsteher in Jerusalem und das ganze Volk Israel in der Stadt.

11 Säg: 'Ich bin es Zeiche für eu. Das woni gmacht han wird mit ihne tah werde. Sie werded i d Gfangeschaft verschleppt.

12 De Vorsteher under ihne wird sini Sache uf de Schulter träge und im Dunkle furtzieh. Er wird es Loch id Muur mache und sini Sache dur das Loch useschaffe. Er wird sis Gsicht verhülle damit er de Bode nöd gseht.'

13 Ich wirde mis Netz über ihn werfe und er wird i mim Jagdnetz gfange werde. Denn bring ich ihn nach Babylon, is Land vo de Chaldạ̈er aber er wirds nöd gseh. Und det wird er sterbe.

14 Und alli um ihn ume, sini Hälfer und sini Truppe, wird ich i alli Richtige zerstreue. Ich wirde ihne mit eme gezückte Schwert hinterejagge.

15 Und sie werded erkenne müsse, dass ich Jehova bin, wenn ich sie under d'Volk versprenge und under d'Länder zerstreue.

16 Doch einigi wenigi vo ihne wird ich vo Schwert, Hunger und Pest verschone damit sie under de Völker wo sie gönd, vo all ihrne abscheuleche Praktike chönd brichte. Und sie werded erkenne müsse das ich jehova bin."

17 Und wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het lutet:

18 "Mänschensohn, du söllsch dis Brot zitternd esse und dis Wasser voller Unrueh und Angst trinke.

19 Teil vom Volk vom Land mit: 'Das sagt der Souverän Herr Jehova zu de Bewohner Jerusalem im Land Israel: "Voller Angst werded sie ihres Brot ässä und voller Schauder ihres Wasser trinke, denn ihres Land wird völlig verwüschtet werde wäg de Gwalttätigkeit vo allne wo drin wohnet.

20 Die bewohnte Städt wird mer verwütsche und s Land wird zunere Ihöde werde, und ihr werdet erkenne, dass ich Jehova bin.

21 Und wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho. Sie het gmüetet:

22 'Mänschensohn, was hender da für es Sprichwort in Israel? Ihr seged: 'D Täg verstriche und jedi Vision löst sich in nüt uf.'

23 Drum richte ihne us: 'Das sagt der Souverän Herr Jehova: "Ich wird diesem Sprichwort ein Ende machen und man wirds in Israel nicht mehr gebruchen." Teils jedoch mit: 'Die Tage sind naht und jedi Vision wird iiträffe.‘

24 Under em Volk Israel wirds nämlich kei falschi Vision oder schmeichlerischi Wahrsagerei meh geh.

25 '"Denn ich, Jehova, wirde rede. Was ich au immer säge, es wird ohni wiiteri Ufschub gscheh. In dine Täg, o rebellischs Volk, wird ich rede und mini Wort usfüehre", erklärt de Souverän Herr Jehova.‘“

26 Wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho. Sie het glutet:

27 'Mänschensohn, das sagt das Volk Israel: 'D Vision, die er sieht, ist erst für viel später. Er prophezit über die ferner Zuekunft.'

28 Drum richte ihne us: 'Das seit de Souverän Herr Jehova: Keines meiner Wort wird sich verzögeren. Was immer ich sag, wird gscheh", erklärt de Souverän Herr Jehova.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 572

Hesekiel 11 vo 48

 

Hesekiel 11 vo 48

11:1 Und en Geist häb mi empor und het mi zum öschtliche Tor vom Huus Jehovas, em Tor, wo nach Oschte wiist. Det am Igang vom Tor hani 25 Männer gseh, drunter Jaasạnja, de Sohn Ạsurs, und Pelạtja, de Sohn Benạjas, füehrendi Männer vom Volk.

2 Gott het jetzt zu mir gseit: "Mänschensohn, das sind die Männer, wo Böses plane und i dere Stadt übli Ratschläg gäbe.

3 Si seged: 'Isch jetzt nöd d Ziit zum Hüser baue? D Stadt isch de Chochopf und mer sind s Fleisch.'

4 Darum prophezeie gegen sie. Prophezeie, Mänschensohn."

5 Denn isch de Geist Jehovas über mich cho und Gott het mich forderet: "Sag: 'Das sind die Wort Jehovas: "Was ihr gesagt hend isch richtig, Volk Israel, und ich weiss was ihr denket.

6 Ihr hend i dere Stadt de Tod viel verursacht und ihri Strosse mit de Tote gfüllt.

7 "Drum seit de Souverän Herr Jehova: 'Die Leiche wo ihr i de Stadt verstreut händ sind s Fleisch, und d Stadt isch de Chochopf. Eu aber wird mer use neh.'"

8 En Schwert hender gfürchtet und es Schwert werdi über eu bringe', erklärt de Souverän Herr Jehova.

9 'Ich wirde eu us ihre usefüehre und i d Hand Fremde geh und s Urteil a eui vollstrecke.

10 Durch das Schwert werdet ihr falle. A de Grenze Israels werd ich das Urteil über euch rede, und ihr werdet erkenne das ich Jehova bin.

11 D Stadt wird für eu kei Khochtopf sii und ihr nöd s Fleisch drin. A de Gränze Israels werd ich s Urteil über euch rede,

12 und ihr werdet erkenne müsse das ich jehova bin. Denn ihr hend mini Vorschrifte nöd befolgt und eu nöd a mini Rechtsentscheidige ghalte, sondern eu nach de Rechtsentscheidige vo de Volk um eu ume grichtet.‘“

13 Sobald ich prophezeit, gstorbe Pelạtja, de Sohn Benạjas, und ich ha mi uf de Bode ghoffe und rief luut: "Ach, Souveräner Herr Jehova! Wotsch die Übrigbliebeni Israels usrotte?"

14 Wieder han ich e Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

15 "Mänschensohn, die Bewohner Jerusalems hend dine Breda, dene mit em Rückkaufsrecht, samt em ganze Huus Israel gseit: 'Blibt wiit wäg vo Jehova. Das Land ghört ois, es isch eus als Bsitz gäh worde.'

16 Drum säget: 'Das sind die Wort vom Souveränen Herr Jehova: "Obwohl ich sie wiit weg under d'Volk gschickt und under d'Länder zerstreut ha, wird ich i de Länder wo sie zoge sind für es chlises Wiili für sie zum Heiligtum werde.

17 Drum sag: 'Das sind die Wort vum Souverän Herr Jehova: "Ich wird äich au wieder zämmebringe us de Velka und äich sammle üs de Länder, wohi ihr zerschtreut worde sin, un i wird äich des Land Israel ge.

18 Sie werded det ane zruggkehre und alles wiederliche und alli abscheuliche Praktike usmerze.

19 Ich wirde ihne es geils Herz geh und en neue Geist in sie lege. S Herz us Stei wird ich us ihrem Körper entferne und ene es Herz us Fleisch geh,

20 damit sie mini Bestimmige befolged und mini Rechtsentscheidige beachted und ihne Folg leischted. Dänn werded sie mis Volk sii und ich wird ihre Gott sii."

21 '"Doch die wo ihres Herz entschlosse isch a de widerliche Dinge und abscheuliche Praktike festzhalte, uf sie wird ich d Folge vo ihrem Verhaltens zrugfalle lah", erklärt de Souverän Herr Jehova.‘“

22 D'Chẹrubim hebed jetzt ihri Flügel, und d'Räder sind dicht bi ihne gsi und d'Herrlichkeit vom Gott Israel isch über ihne gsi.

23 De het sich d Herrlichkeit Jehovas vo de Stadt erhob und isch überem Berg gstande, wo östlich vo de Stadt ligt.

24 Aaschlüssend häb mi en Geischt empor – in ere Vision dur de Geischt Gottes – und het mi zu de Verschleppte nach Chaldạ̈ brocht. Druf verschwunde die Vision woni gseh han.

25 Ich han de Verschleppte denn alles mitteilt wo Jehova mir zeigt het.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 571

Hesekiel 9 vo 48

 

Hesekiel 9 vo 48

9:1 Denn het er mit luuter Stimm i mine Ohre gschroue: "Rüefed die zäme, die Stäbli über d Stadt bringe, jede mit sine zerstörerische Waffe i de Hand!"

2 Ich han sechs Männer vom obere Tora im Norde gseh, jede mit sinere Waffe zum Zerschlage i de Hand. Under ihne het sich en in Line gchleidete Maa mit em Tintefass vomene Sekretär a de Hüfti gha. Sie sind inecho und hend sich näbem Chupfer Altar gstellt.

3 Druf erhob sich d Herrlichkeit vum Gott Israels vu de Stell, als sie iba de Cherubim graucht het, un bewegt sich zur Schwelle vum Iigang vum Hus. Gott het sich mit luuter Stimm a die Leine kleidet, wo s Tintefass vomene Sekretär a de Hüfti gha het.

4 "Gang durch d Schtadt", het dr Herr zue nem gsait, " durch Jerusalem, un mache ä Zeiche uf d Schtirn vu d Mensche, de sufze un schtähne iba all de Abscheulichkeite, de in dr Schtadt triibe wäre."

5 Und die andere hät er vor mine Ohre forderet: "Gönd hinder ihm her dur d'Stadt und schloh zue. Lönd eui Auge keis Mitleid ha und empfindet keis Mitgfühl.

6 Ob alter oder junge Maa, Jungfrau, chliises Chind oder Frau, vernichtet si völlig. Nämed eui aber niemer wo das Zeiche treit. Fangt bi mim Heiligtum aa." Also händs bi de Ältiste aafange, wo sich vor em Huus befunde händ.

7 Dänn hät er zue ihne gsäit: "Verunreinigt s Huus und füllt die Vorhöf mit de Erschlagene. Goht!" Do sind si uusegange und händ aagfange, d Bewohner vo de Stadt z erschlage.

8 Sie hän zue gschluckt, un i bliebe ällei übrig. Do werf i mi uf d Erde un brellä: Ach, Herr, Herr, Herr! Wotsch denn alli Übrigbliebeni Israels vernichte während du din Zorn über Jerusalem usgisch?

9 Er het zu mir gseit: "Das Vergehe des Hus Israel und Juda ist sehr, sehr gross. Das Land ist voll Bluetvergiessen und die Stadt voll Verdorbeheit  Denn sie sage: "Jehova het des Land vulo, dr Herr sieht nigs."

10 Doch mini Auge werded keis Mitleid ha und ich wird keis Mitgfühl empfinde, ich wird Folge vo ihrem Verhaltens uf sie zrugfalle loh."

11 De hani gseh wie de in Line gchleideti Maa mit em Tintefass a de Hüfti zrug isch und gmäudet: "Ich habe deine Befehl genau ausgeführt."

Oder, "Tintehorn vomene Schriber".

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 568

Hesekiel 8 vo 48

 

Hesekiel 8 vo 48

8:1 Im 6. Jahr, im 6. Monet, am 5. Tag vom Monet woni i mim Huus ghocket han und die Ältiste vo Juda vor mir gsässe hend, ergriff mich d Hand vom Souverän Herr Jehova.

2 Ich ha nöcher anegluegt und ha e Gstalt gseh wo ussehe a Füür erinneret het. Underhalb vo dem, wo so usgseh wie sini Hüfti, isch Füür gsi, und vo sinere Hüfti ufwärts glänzet het er wie lüüchtends Elektrum.

3 Denn het er so eppis wie e Hand us gstreckt und het mi bim Schopf packt, und ei Geischt het mi zwüsche Erde und Himmel agleit und het mi in Visione Gottes nach Jerusalem, an de Igang vom innere Tor im Norde, wo s Götzesymbol der Eifersucht stoot, des Symbol, des Eifersucht erregt.

4 Und da! D Herrlichkeit vum Gott Israel isch dört gsi, ähnlich de Erschinig, de ich i de Talebeni gseh han.

5 Er het jetzt zu mir gseit: "Mänschensohn, lueg bitte nach Norde." Ich han also nach Norde blickä, und det, nördlich vom Tor vom Altar isch das Symbol vo de Iifersucht am Iigang gsi.

6 Und er sagt zu mir: "Mänschensohn, sehe du was für schlimmi Abscheulichkeite das Volk Israel hier tut, Sache, die mich weit wegreiben von meinem Heiligtum? Aber du wirsch noch schlimmeri Abscheulichkeite sehen."

7 Dänn hät er mich an Iigang vom Vorhof bracht, und won i nööcher anegseh han, bemerkt i es Loch i de Wand.

8 Er het zu mer gseit "Mänschensohn, durchbrich bitte die Wand." Also ich d Wand durebroche und han en Iigang gseh.

9 Er het mich gforderet "Gang inne, und lueg der die schlimme Abscheulichkeite ah, wo sie da triibe."

10 Do bin ich inne gange, han mich umgluegt und all mögliche Darstellige vo kriechende Tier und ekelhafte Tier gseh und all die widerliche Götz vom Volk Israel. Si sind ringsum i d'Wand iigritzt gsi.

11 70 Ältiste vom Volk Israel sind davor gstande und Jaasạnj, de Sohn Schạphans, isch zmitzt under ihne gsi. Jede het es Rüüchergfäss i de Hand gha und d Duftwolke vom Rüücherwerk isch empor gstige.

12 "Mänschensohn", het er mich gfrögt, "siehst du, was die Ältiste vom Volk Israel im Dunkle tüend, jede i de Innekammere wo er sini Götze zu de Schau stellt? Sie seged: 'Jehova sieht ois nöd. Jehova hät das Land verloh.

13 Er isch furt gfahre: "Du wirsch gseh, dass sie no schlimmeri Abscheulichkeite triibed."

14 Da het er mich an iigang vom Nordtor vom Huus Jehovas bracht, und det hani Fraue gseh wo de Gott Tạmmuz bezeichnet hend.

15 Wiiter hät er zu mir gseit: "Gsehsch du das, Mänschensohn? Du wirsch no schlimmeri Abscheulichkeite als das do gsehnd."

16 Er hät mich dänn zum innere Vorhof vom Huus Jehovas bracht. Det am Iigang vom Tempel Jehovas, zwüsche de Vorhalle und em Altar, händ sich öppe 25 Männer befunde, de Rugge zum Tempel Jehovas und s Gsicht nach Oste gwandt. Si händ sich vor de Sunne im Oschte verbüüted.

17 Er het zu mir gseit: "Mänschensohn, gsehsch das? Isch es öppe e bagatelle, dass s'Volk Juda die Abscheulichkeite triibt, zum das Land mit Gwalt z'fülle und mich ständig z'chränke? Da! Si hebed mer de Zwöi under d Nase.

18 Deshalb wird ich i mim Zorn ischriite. Mis Aug wird keis Mitleid ha und ich wird keis Mitgefühl empfinde. Sälbscht wänns mer luut id Ohre schreied, wird ich se nöd ghöre."