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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jona 1 vo 4

 

Jona 1 vo 4

JONA

1:1 Jona, de Sohn Amịttais, het folgendi Botschaft vo Jehova übercho:

2 "Mach dich uf, gang uf Nịnive, i die grossi Stadt, und verkündet s Urteil geg sie, denn ihri Schlechtheit isch mer nöd entgange."

3 Doch de Jona het sich ufgmacht zum vor Jehova weglaufe, und zwar uf Tạrschisch. Er isch nach Jọppe durab gange, het en Schiff richtig Tạrschisch gfunde, het de Fahrpriis zahlt und isch a Bord gange, um mitzfahre – weg vo Jehova.

4 Da hät Jehova uf em Meer en starche Sturm loosbreche, wo so gwaltig gsi isch, dass s Schiff usenandzbräche droht hät.

5 Die Seelüt hend schrecklichi Angst übercho und jede het agfange zu sim Gott zum Hilf schreie. Und zum s Schiff liechter mache, werfeds nach und nach de Ladig über Bord. Jona aber isch under Deck gstiege, het sich ane gleit und isch fescht igschlafe gsi.

6 De Kapitän isch zu ihm gange und het gseit: "Warum schlofsch du? Stah uf, rüef zu dim Gott! Vilicht wird sich de wahri Gott eusere aneh und mir werded nöd undergah.

7 Dänn händs zunenand gsäit: "Chömed, lönd eus Losi werfe und usefinde, wer a dem Unglück schuld isch." S Los isch uf de Jona gfloge.

8 Sie händ en gfrögt: "Bitte säg eus, wer a eusem Unglück schuld isch. Was schaffsch du? Us wellem Land bisch du? Zu welem Volk ghörsch du?"

9 Er git zantwort: "Ich bin en Hebräer und han Ehrfurcht vor Jehova, em Gott vom Himmel, wo s Meer und s trochne Land gmacht hät."

10 Da händ d Männer na meh Angst übercho und si händ en gfröget: "Was häsch du nur doh?" (Er hät de Manne nämli verzellt, dass er vor Jehova weglaufe isch.)

11 Sie händ zue ihm gseit: "Was söllemer mit dir mache, damit sich s Meer beruhigt?" Denn s Meer isch immer stürmischer worde.

12 Er antwortet: "Nähmet mi und wirft mi über Bord, und s Meer wird sich beruhige. Ich weiss, dass dä gwaltig Sturm nur minetwäge über eu cho isch."

13 Mol die Männer sind mit allne Chraft ruderet, zum s Schiff wieder as trochne Land zbringe. Sie hends aber nöd gschafft, will de Sturm immer heftiger tobti.

14 Denn rüefed sie zu Jehova und hend gseid: "Ach, Jehova, bitte lass uns nicht wegen dieses Mannes umkommen! Mach uns nicht für unschuldiges Blut verantwortlich, o Jehova, schliesslich hast du ta, was du für richtig haltst!"

15 Drufabe hänn si Jona gno und in is Meer gworfe, und s Meer hät ufghört.

16 Da ergrifft die Männer grossi Ehrfurcht vor Jehova. Sie händ Jehova es Opfer dargstellt und leged Gelübde ab.

17 Dän hät de Jehova en grossi Fisch gschickt, wo Jona verschlange hät. So isch de Jona schlussendlich drü Däg gsi und drei Nächt im Buuch vom Fisch.

 

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Jona 1 vo 4

 

Jona 1 vo 4

JONA

1:1 Jona, de Sohn Amịttais, het folgendi Botschaft vo Jehova übercho:

2 "Mach dich uf, gang uf Nịnive, i die grossi Stadt, und verkündet s Urteil geg sie, denn ihri Schlechtheit isch mer nöd entgange."

3 Doch de Jona het sich ufgmacht zum vor Jehova weglaufe, und zwar uf Tạrschisch. Er isch nach Jọppe durab gange, het en Schiff richtig Tạrschisch gfunde, het de Fahrpriis zahlt und isch a Bord gange, um mitzfahre – weg vo Jehova.

4 Da hät Jehova uf em Meer en starche Sturm loosbreche, wo so gwaltig gsi isch, dass s Schiff usenandzbräche droht hät.

5 Die Seelüt hend schrecklichi Angst übercho und jede het agfange zu sim Gott zum Hilf schreie. Und zum s Schiff liechter mache, werfeds nach und nach de Ladig über Bord. Jona aber isch under Deck gstiege, het sich ane gleit und isch fescht igschlafe gsi.

6 De Kapitän isch zu ihm gange und het gseit: "Warum schlofsch du? Stah uf, rüef zu dim Gott! Vilicht wird sich de wahri Gott eusere aneh und mir werded nöd undergah.

7 Dänn händs zunenand gsäit: "Chömed, lönd eus Losi werfe und usefinde, wer a dem Unglück schuld isch." S Los isch uf de Jona gfloge.

8 Sie händ en gfrögt: "Bitte säg eus, wer a eusem Unglück schuld isch. Was schaffsch du? Us wellem Land bisch du? Zu welem Volk ghörsch du?"

9 Er git zantwort: "Ich bin en Hebräer und han Ehrfurcht vor Jehova, em Gott vom Himmel, wo s Meer und s trochne Land gmacht hät."

10 Da händ d Männer na meh Angst übercho und si händ en gfröget: "Was häsch du nur doh?" (Er hät de Manne nämli verzellt, dass er vor Jehova weglaufe isch.)

11 Sie händ zue ihm gseit: "Was söllemer mit dir mache, damit sich s Meer beruhigt?" Denn s Meer isch immer stürmischer worde.

12 Er antwortet: "Nähmet mi und wirft mi über Bord, und s Meer wird sich beruhige. Ich weiss, dass dä gwaltig Sturm nur minetwäge über eu cho isch."

13 Mol die Männer sind mit allne Chraft ruderet, zum s Schiff wieder as trochne Land zbringe. Sie hends aber nöd gschafft, will de Sturm immer heftiger tobti.

14 Denn rüefed sie zu Jehova und hend gseid: "Ach, Jehova, bitte lass uns nicht wegen dieses Mannes umkommen! Mach uns nicht für unschuldiges Blut verantwortlich, o Jehova, schliesslich hast du ta, was du für richtig haltst!"

15 Drufabe hänn si Jona gno und in is Meer gworfe, und s Meer hät ufghört.

16 Da ergrifft die Männer grossi Ehrfurcht vor Jehova. Sie händ Jehova es Opfer dargstellt und leged Gelübde ab.

17 Dän hät de Jehova en grossi Fisch gschickt, wo Jona verschlange hät. So isch de Jona schlussendlich drü Däg gsi und drei Nächt im Buuch vom Fisch.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Habakuk 1 vo 3

 

Habakuk 1 vo 3

HABAKUK

1:1 En Usspruch wo am Prophet Hạbakuk inere Vision übermittlet worde isch:

 2 O Jehova, wie lang sölli no um Hilf schreie, und du ghörsches nöd? Wie lang söll ich no um Hilf rüefe weg de Gwalt, und du griifsch nöd ii?

 3 Warum lahsch du mich Unrächt mit ahluege? Warum toleriersch du Unterdrückig? Warum gits um mich ume Zerstörig und Gwalt? Warum soviel Striit, so viel Konflikt?

 4 Das Gsetz isch machtlos und s Recht wird nie umgsetzt. Denn d Grechte sind vo schlächte Mensche umgäh. Darum wird s Rächt verdreht.

 5 "Gsehnd eu under de Völker um, gseht genau hi! Starrt verwunderet und stuunt. In eune Täg wird nämlich öppis passiere, wo ihr nöd glaube werded, selbst wenn mer's eu verzellt.

 6 Denn ich stachle die Chaldạ̈er uf, skrupellose und stürmische Volk. Sie stürmed über wiiti Flächi vo de Erde, um Wohnort iizneh, wo ihne nöd ghöred.

 7 Sie erreged Furcht und Schrecke. Sie leged ihres eigene Recht fescht und sichere d Macht.

 8 Ihri Ross sind schneller als Leoparde, sie sind aggressiver als Wölf i de Nacht. Ihri Kriegspferde galoppiered heran. Vo wiit her chömed ihri Ross. Si stürze ab wie de Adler uf sini Büüte.

9 Si alli sind nur uf Gwalt uus. Ihri Gsichter dicht a dicht sind wie de Ostwind. Gfangeni schuufle sie uf wie Sand.

10 Sie spoten über Könige, lached höchi Beamte uus. Über jedi Befestigungsalag mached sie sich lustig. Sie schütted en Erdwall uf und nehmed sie ii.

11 Dänn präsed sie vora wie de Wind und züched abbildet. Doch sie mached sich schuldig, will sie ihre Chraft irem Gott zueschribed.

12 Gits dich nöd vo jeher o Jehova? O mein Gott, min Heiliger, du stirbsch nöd. O Jehova, du häsch sie igsetzt das Urteil z vollstrecke. Min Fels, du hesch sie dezue bestimmt, z bestrafe.

13 Dini Auge sind z rein zum Bös aaluege, Schlechtheit chasch nöd dulde. Warum duldisch dänn de Betrüger und schweigsch, wenn en Böse öpper verschlingt wo grächter isch als er?

14 Wieso lahsch du Mensche wie die Fisch im Meer werde, wie kriechendi Tier wo kei Herrscher hend?

15 Sie alli zieht er mit eme Angelhake ufe, fangt sie i sim Schleppnetz und sammlet sie i sim Fischernetz. Drum isch er überglücklich.

16 Drum opferet er sim Schleppnetz, sim Fischernetz bringt er Opfer dar. Denn durch sie isch sin Ateil richhaltig, sini Nahrig erläse.

17 Wird er immer wieder sis Schleppnetz usleere? Wird er wiiter erbarmigslos Völker vernichte?