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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 150 bis 150

 

D Psalme 150 bis 150

150:1 Priist Jah!

Priist Gott a sim heilige Ort.

Priist en im Himmel wo vo sinere Stärchi zügt.

 2 Priist ihn für sini mächtige Werch.

Preist en für sini gwaltig Grössi.

 3 Priist en mit Hörnerschall.

Priist en mit em Saiteninstrument und de Harfe.

 4 Priist en mit Tamburin und Reigentanz.

Priist en mit Saitespiel und de Flöte.

 5 Priist en mit klingende Zimble.

Priist en mit schallende Zimble.

 6 Alles wo schnuufet – es priise Jah.

Priist Jah!

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 1 vo 150

 

 

D Psalme 1 vo 150

DIE PSALME

ERSTS BUECH

(Psalm 1-41)

1:1 Glücklich isch de Mensch wo nöd am Rat vo de Böse folgt

und nöd de Weg vo Sünder betritt

und nöd bi Spötler hockt.

 2 vielmeh het er Freud am Gsetz Jehovas

und list Tag und Nacht mit leise Stimm drin.

 3 Er wird sii wie en Baum wo a Wasserbäche pflanzt isch,

en Baum wo Frucht treit zu sinere Zyt.

und das sis Laub nöd welkt.

Und alles was er tuet, wird glinge.

 4 Die Böse sind nöd so.

Sie sind wie d'Spreu wo de Wind devobläst.

 5 Drum werdet die Böse vor Gericht nöd bestah

und Sünder nöd im Chreis vo de Grechte.

 6 Denn Jehova kennt de Wäg vo de Grechte,

doch vom Weg de Böse wird kei Spur bliibe.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 14 vo 42

 

Hiob 14 vo 42

14:1 De Mensch, vonere Frau gebore,

het es churzes Lebe voller Problem.

 2 Er gaht uf wie e Blüete und verwelkt dänn.

Er flieht wie en Schatte und verschwindet.

 3 Ja du losch en nöd us de Auge

und ziehsch geg ihn vor Gricht.

 4 Wer chan en Rein useme Unreine fürebringe?

Keine!

 5 Wenn sini Läbensduur beschlosse isch,

liit d Zahl vo sinere Mönet bi dir.

Du hesch em e Gränze gsetzt woner ned chan überschriite.

 6 Wend din Blick vo ihm ab damit er Ruhe chan,

bis er wie en Lohnarbeiter sin Tag beendet.

 7 Denn selbst für en Baum gits Hoffnig.

Wän er umghaue wird, sprützt er wider

und sini Zwääg wachsed wiiter.

 8 Wänn sini Wurzle i de Erde alteret

und sin Stumpf im Bode stirbt,

 9 wird er bim Duft vom Wasser gspreche.

Und wien e nöiji Pflanze wird er Zweigi fürebringe.

10 Doch en Maa stirbt und liit chraftlos ume.

Wänn s Läbe vomene Mänsch ändet, wo isch er dänn?

11 Wasser verschwindet usem Meer

und en Fluss versiegt und trochnet us.

12 So leit sich au de Mensch ane und staht nöd wieder uf.

Solang de Himmel bestaht wacht er nöd uf,

na wird er us sim Schlaf gweckt.

13 Ach, würsch mi doch nur im Grab verberge,

würsch mi doch nur verstecke bis din Zorn verbi isch,

würsch mer doch nur en Frist setze und dich a mich erinnere!

14 Wen en Mensch stirbt chan er wider lebe?

Alli Tag vo minere Zwangsarbet werd ich warte,

bis mini Befreiig chunt.

15 Du wirsch rüefe und ich wird dir Antworte.

Nach dem wo dini Händ gschaffe händ wirsch dich sehne.

16 Doch jetzt zählsch ständig jede miine Schritt.

Du achtisch nur uf mini Sünde.

17 Mini Überträtig isch imne beutel versieglet,

mit Chläbstoff versieglisch min vergah.

18 So wie en Berg istürzt und zerbröckelt

und en Fels vo de Stell grückt wird,

19 so wie Wasser stei ushöhlt

und d Fluete de Erdbode wägschwemme,

so hesch d Hoffnig vom stärbliche Mensche zerstört.

20 ständig überwältigsch en bis er umchunt.

Du veränderisch sis Uusgseh und schicksch en weg.

21 Siini Söhn werded geehrt, doch er weiss nüt devo.

Sie versinked in Bedütigslosigkeit, aber er merkts nöd.

22 Er gspürt nur Schmerze solang er no läbt.

Erb trauert nur solang er no am Läbe isch."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 17 vo 42

 

Hiob 17 vo 42

17:1 Mis Geist isch broche, mini Täg sind usglöscht.

De Friedhof wartet uf mich.

 2 Ich bi vo Spöttere umgäh,

mis aug muess uf ihres rebellische Verhalte starre.

 3 Bitte nimm die Bürgschaft für mich aa und bhalt sie bi dir.

Wer suscht wird für mich istoh und mir d'Hand druff geh?

 4 Denn ihres Herz hesch em Unterscheidigsvermöge verschlosse.

Drum erhöhsch sie nöd.

 5 Männgi büüted irne Fründe aa, mit ene z teile,

während d Auge vo ihrne eigete Chind vor Sehnsucht vergönd.

 6 Er het mich zum Gspött gmacht under de Völcher.

So bini zu öpperem wo mer is Gsicht spuckt worde isch.

 7 Mini Auge sind trüb vor luter Chummer

und ich bin nur na en Schatte vo mine selber.

 8 Uf all das starre ufrichtige Mensche voll Entsetze

und de Unschuldig isch usser Fassig über de Gottlosen.

 9 Der Gerecht bliebt unbeirrt auf sim Weg

und de mit reine Händ wird immer stärcher.

10 Ihr chönd jedoch alli cho und wiiter argumentiere,

Denn i ha kei Wiese unda äich entdeckt.

11 Mini Täg sind abgloffe.

Mini Plän, d Wünsch vo mim Härz, händ sich zerschlaa.

12 Ständig git mer d Nacht als Tag us

und seit: 'Es isch dunkel, drum muen s'Liecht na si.'

13 Weni warte wird das Grab mis dihei.

In de Finsternis werd ich mis Nachtlager usbreite.

14 Dem Grab werd ich zrüefe: 'Du bisch min Vater!',

und de Made: 'Mini Mueter und mini Schwöschter!'

15 Wo isch also mini Hoffnig?

Wer gseht Hoffnig für mich?

16 Zu de verrieglete Tore vom Grab wird si hinabfahre,

wänn mer alli zemme in Staub annebinked."