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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 25 vo 42

 

Hiob 25 vo 42

25:1 Bịldad wo Schuchịter, erwideret:

 2 "Herrschaft und furchterregende Macht ghöred ihm.

Er schafft Friede im Himmel.

 3 Chönd sini Truppe zellt werde?

Über wem gaht sis Liecht nöd uf?

 4 Wie also chan de stärblich Mensch vor Gott grächt si?

Wie chan en vonere Frau Geborener unschuldig sii?

 5 Selbst de Mond isch nöd hell

und d'Sterne sind i sine Auge nöd drii –

 6 wie viel weniger de stärblich Mensch wo e Made isch,

und en Menschensohn wo en Wurm isch!"

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 24 vo 42

 

Hiob 24 vo 42

24:1 Werum leit de Allmächtigi kei Ziit fescht?

Warum gsänd die wo en kenned, sin Tag nöd?

 2 Mensche versetzed Grenzmarkierige.

Si raubed Herde für iri eigeti Weid.

 3 Sie vertriibed de Esel vaterloser Chind

und nähmed de Witwe de Stier weg als Sicherheit für en Kredit.

 4 Sie verjaget die Arme vo de Stross.

Die Hilflose vo de Erde müend sich vor ihne verstecke.

 5 Die Arme sind uf Nahrigssuech wie Wildesel i de Wildniss.

I de Wüeschti suecheds für ihri Chind nach öppis Ässbarem.

 6 Sie müend ufem Feld vomene Andere ernte

und im Wiigarte vom schlächte Mönsch nachläse halte.

 7 Nackt verbringeds d Nacht, ohni Chleider.

Si händ nüt zum sich zum Schutz vor de Chälti zuezdecke.

 8 De Rege vo de Berge dure nimmt sie.

Da sie kein Unterschlupf hend, drucked sie sich dicht a d Felse.

 9 S vaterlose Chind wird vo de Brust weggrisse,

und d Chleider vom Arme werded als Sicherheit für en Kredit gno,

10 sodass sie zwunge sind nackt umezlaufe, ohni chleidig,

und hungerend die Garbe münd träge.

11 Zwüsche de Terrassemuure müends sich ab i de Hitz vom Tag.

Si träted d Wikelter und bliibed trotzdem durschtig.

12 Unufhörlich stöhned die sterbende i de Stadt.

Die tödlich Verwundete schreied um Hilf,

doch Gott gseht dra nüt schlimms.

13 Es git Mensche wo sich geg s Liecht uflehned.

Sie erkänned de Wäg nöd

und folged nöd däm siis Pfadä.

14 Bi Tagesabruch staht de Mörder uuf.

Er tötet de Hilflose und de Arme

und znachts begaht er Diebstahl.

15 Das Aug vom Ehebrächer wartet ufd Dämmerig.

Er seit: 'Keine wird mich gseh!',

und verhüllt sis Gsicht.

16 Im Dunkle brecheds i d Hüüser ii.

Tagsüber schlüssed sie sich ii.

S Liecht isch ne frömd.

17 Denn de Morge isch für sie gliich wie tüüfi Dunkelheit.

Die Schrecked tüüfer Dunkelheit sind ihne vertrout.

18 Doch schnell werdeds vo de Fluete fortgschwämt.

Ihres Stück Land wird verfluecht sii.

Si werded nöd zu irne Wiigärte zruggkehre.

19 Wie Dürre und Hitz de schmelzend Schnee verschwinde lönd,

so laht das Grab die verschwinde wo gsündet händ!

20 Sini Mueter wird ihn vergässe – d Made wird ihn schmöcke lah.

Mer wird nie meh a ihn dänke.

Und d Ungrechtigkeit wird umgstosse werde wie en Baum.

21 Er macht Jagd uf d'Unfruchtbara

und behandlet d Witwe schlecht.

22 Gott wird de Starke dur sini Chraft es End mache.

Selbst wenn sie ufstah sötted isch ihne ihres Läbe nöd sicher.

23 Gott laht sie zueversichtlich und in Sicherheit sie,

aber sini Auge beobachte alles wo sie tüend.

24 Sie schüssed für churzi Ziit id Höchi, dänn sinds nüme da.

Si werded umgeknickt und iigsammlet wie jede anderi au.

Wie Ähre werded sie abgschnitte.

25 Wer chan mich jetzt als Lügner anestelle

oder meine Wort widerlegen?"

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 23 vo 42

 

 

Hiob 23 vo 42

23:1 Hiob erwideret:

2 "Au hüt wird ich mich hartnäckig beklage.

Mini Chraft isch erschöpft vor luter Süüfze.

 3 Weni doch nur wüsst woni Gott finde!

Ich wür zu sim Wohnort gah.

 4 Ich wür ihm min Rechtsfall verteile

und mis Muul mit Argument fülle.

 5 Ich wür erfahre wie er mir antwortet,

und druf achte, was er zu mir seit.

 6 Würd er sini grossi Macht ufbiete zum mit mir striite?

Nei, bestimmt würd er mich alose.

 7 De Ufrichtig chönnt döt de Sachverhalt mit ihm kläre,

und min Richter würd mich ii für all mal freispreche.

 8 Gang ich aber uf oste, isch er nöd dete,

und chumi zrugg, findi ihn nöd.

 9 Ischer links tätig, erblick en nöd,

und wändet er sich nach rächts, au dänn gsehni ihn nöd.

10 Doch er kennt de Wäg woni ihgschlage han.

Nachdem er mich prüeft het wird ich als reins Gold füre gah.

11 Mini Schritt sind sin Fuessspure genau gfolgt.

Ich bin uf sim Weg blibe, ohni devo abzwiiche.

12 Vom Gebot sinere Lippe hani mi nöd entfernt.

Ich han sini Wort no besser ufbewahrt als mers erwartet het.

13 Het er öppis bestimmt - wer chan en dänn devo abbringe?

Wäner öppis wett mache, tuet er's.

14 Denn das woner für mich beschlosse het, wird er au völlig usfüehre,

und er haltet viel so Sache parat.

15 Darum bin ich sinetwäge ängstlich.

Wänn ich a ihn denke wachst mini Furcht.

16 Gott het mer de Muet gnoh,

de Allmächtig het mich ängstlich lah werde.

17 Doch die Finsternis het mi nonig zum schweige bracht,

au ned d Düsterheit wo mis Gsicht bedeckt.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 22 vo 42

 

Hiob 22 vo 42

22:1 Ẹliphas, de Temanịter, erwideret:

 2 "Chan en Maa für Gott vo Nutze sii?

Chan ihm irgendöpper wo Isicht het nütze?

 3 Kümmerets de Allmächtige, dass du grächt bisch?

Isches für ihn en Gwünn das du de Wäg vo de Integrität gasch?

 4 Wird er dich bestrafe

und vor Gricht stelle für dini Ehrfurcht?

 5 Oder isch de Grund defür nöd vielmeh dini grossi Schlächtigkeit

und dass dini Vergehe kes Endi nehmed?

 6 Denn du nimmsch dine Brüedere grundlos en Pfand ab,

entriisst Lüüt de Chleider und loht sie nackt dastah.

 7 em Müde gisch kei Wasser z trinke

und em Hungrige enthaltisch Esse vor.

 8 Em Mächtige ghört das Land

und de Begünstigti bewohnets.

 9 Doch du häsch Witwen mit leere Händ weggschickt

und vaterlose Chind die arme zerschlage.

10 drum bisch du vo Falle umgäh

und plötzlichi Schrecke versetzed dich in Angst.

11 Darum isches so dunkel das nix gsesch,

drum bedeckt dich e Wasserfluet.

12 Isch Gott nöd i de Himmelshöhe?

Und lueg nur, wie wiit obe all die Sterne sind!

13 Doch hesch gseit: 'Was weiss Gott scho?

Chan er öppe dur dichts Dunkel dur es Urteil rede?

14 Wulche schirme en ab sodass er nüt gseht,

Wän er am Himmelsgwölbi umenandzieht.'

15 Wirsch de Pfaden früenerer Ziite folge,

uf dene schlechti Manne gange sind,

16 Manne wo vor ihrer Ziit weggrisse worde sind,

dere ihren Fundament vonere Fluet weggspüelt worde isch?

17 Sie händ zum wahre Gott gseit: 'Lass uns in Ruhe!',

und: 'Was cha eus de Allmächtigi scho atue?'

18 Debi ischer es doch gsi, wo ihri Hüüser mit Guetem gfüllt het.

(Mir lieged so böse Gedanke färn.)

19 Die Grechte werden das sehen und sich freuen

und die Unschuldige werdeds verspotte und sege:

20 "Eusi Gegner sind vernichtet worde,

und was vo ihne übrig isch, wird es füür uffrässe.'

21 Lern Gott kenne und du hesch Friede.

Dänn wird Guets uf dich zuecho.

22 Nimm das Gsetz aa wo us sim Muul chunt,

und phalt sini Wort in dinem Herze.

23 Wend zum Allmächtige umkehrsch wirsch wieder härgstellt.

Wenn du Ungerechtigkeit us dim Zelt entfernsch,

24 wennd dis Gold in Staub wirfsch

und s Gold us Ọphir i d Felsschluechte,

25 den wird de Allmächtig zu dim Gold werde,

er wird zu dim erlesenste Silber.

26 Denn wird de Allmächtig d Quelle vo dinere Freud sii

und du wirsch dis Gsicht zu Gott erhebe.

27 Du wirsch zu ihm flehe und er wird dich ghöre.

Und dini Gelüebdi wirsch erfülle.

28 Was immer du beschlüssst, es wird glingen,

und uf din Pfad wird Liecht schiine.

29 Wennd überheblich redsch wirsch gdemüetigt werde,

doch de Demüetige wird er rette.

30 Er wird die Unschuldige rette.

Wenn dini Händ also dri sind wirsch mit Sicherheit grettet."