GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 451

1.Samuel 20 vo 31

 

1.Samuel 20 vo 31

20;1 David floh us Nạjoth in Rạma, isch den jedoch zu Jọnathan gangen und het en gfrögt: "Was hani denn gmacht? Was hani verbroche? Wie hani mich a dim Vater versündet, dass er's uf mis Läbe abgseh hät?"

2 "Das isch unvorstellbar! Du wirsch nöd sterbe!", het Jọnathan erwideret. "Min Vater wird nüt unterneh, ohni es mir z verrate – egal obs e grossi oder chlini Sach isch. Warum sött er mir das verschweige? Das wird nöd gscheh."

3 Doch David schwor de no: "Din Vater weiss genau wie guet du vo mir denksch, und würd säge: 'Jọnathan darf das nöd wüsse, es würd ihn zu sehr mitneh.' Aber so wahr Jehova lebt und so wahr du lebsch: Ich bin nur ein Schritt vom Tod entfernt!"

4 Druf hät Jọnathan zum David gseit: "Was immer du willst: Ich tue es für dich."

5 David bat Jọnathan: "Morn isch Neumonde und de König erwartet mich bestimmt a sinere Tafle. Loh mi goh und i versteck mi bis übermorn Abig im Freie.

6 Falls din Vater mich sött vermisse, dänn säg ihm: 'David het mich um Erlaubnis bätte, schnell i sini Stadt Bẹthlehem dörfe z gah, will det s jährliche Opfer für die ganz Familie stattfindet.‘

7 Wenn sini Antwort lutet: 'Das ist in Ordnung', dann bedeutet das Frieden für mich, dein Diener. Aber wenn er hässig wird, chasch sicher sie, dass er entschlosse isch, mir z'schade.

8 Zeig mer dim Diener, loyali Liebi denn du hesch vor Jehova en Bund mit mir gschlosse. Wenn ich schuldig bin, denn töte du mich - warum mich din Vater usliefere?"

9 "Was du da seisch isch undenkbar!", het Jọnathan erwideret. "Wenn ich erfahr, dass min Vater entschlosse isch, dir z'schade, wird ich dich uf jede Fall wüsse lah."

10 David fragt Jọnathan: "Wer wird mir Bescheid geh, falls dir din Vater e schrofi Antwort git?"

11 "Chum, mir gönd is Freie!" Schlug Jọnathan David vor, und so sinds beidi use gange.

12 Dänn hät Jọnathan zum David gseit: "Jehova, de Gott Israels, isch Züüg: Morn um die Ziit oder übermorn wird ich min Vater ushorche. Wenn er dir de David fründlich gsinnt isch wird ich öpper schicke wo dir bscheid git.

13 Wener dir aber schade will und ich dir nöd bscheid geh und du dich nöd in Sicherheit bringe chasch, dänn söll Jehova es mir Jọnathan, dopplet zruggzahle. Jehova stah dier zur Siite so wien ers bi mim Vater ta hät.

14 Und du, zeig mer, solang ich lebe und selbst wenn ich sterbe, die glich loyali Liebi wie Jehova sie hät.

15 Entzieh mini Huus Gmeind niemals dini loyali Liebi, selbst wenn Jehova alli dini Fäind vo de Erdoberflächi verschwinde laht."

16 So het Jọnathan en Bund gschlosse mit em Huus David und gseit: "Jehova wird druff bestah, dass de David Feinde zur Verantwortig zoge werded."

17 Jọnathan het de David nomol bi sinere Liebi zu ihm schwöre loh, denn er het en liebe wie sich selber.

18 Dänn hät de Jọnathan zu ihm gseit: "Morn isch Neumond, und mer wird dich vermisse, will din Platz leer wird sii.

19 Und übermorn wird mer dich erst recht vermisse. Gang zu de stell wo dich am andere tag versteckt hesch und blib bi dem stei do.

20 Ich wirde drü Pfiili a die eint Siite devo schüsse als ob ich det es Ziel han welle träffe.

21 Weni de Diener losschicke, wirdi säge: 'Gah, hol die Pfiil!' Sägi denn zu ihm: 'Da! Die Pfiil sind uf dere Siite vo dir, hol sie!', chasch zrugg cho denn so wahr Jehova läbt: Das bedütet Friede für dich, und du bisch nöd in Gfahr.

22 Aber weni zu dem junge säge: 'Da! Die Pfiil sind wiiter weg!' den flieh den jehova wett das du weg gasch.

23 Und was mir eus versproche hend, du und ich, devo söll Jehova für immer züg sii."

24 Also het sich de David im Freie versteckt. Am Neumondstig het de König sin Platz a de Tafel iignoh.

25 De König gsässe wie gwöhnlich a de Wand, de Jọnathan ihm gegenüber und Ạbner näbem Saul. Aber de David Platz isch leer blibe.

26 Saul hät a dem Tag nüt dezue gseit, will er gmeint hät: "Irgendöppis isch passiert und er isch nöd dri. Ja er isch bestimmt unrein."

27 Doch als am zweite Tag, am Tag nach em Neumond, David Platz immer no leer gsi isch, het de Saul sin Sohn Jọnathan gfröget: "Warum ist den Sohn Ịsaïs gester und heute nicht zum Esse erschiinen?"

28 Jọnathan het Saul gantwortet: "David het nach Bẹthlehem welle und het mich um Erlaubnis bätte.

29 Er hät gseit: 'Bitte, lah mi gah, will eusi Familie hät i de Stadt es Opferfiir, und min Brüeder verlangt, das ich chume. Wenn ich also i dinere Gunst stah, denn lah mich bitte unuffällig gah, damit ich mini Brüedere chan bsueche.' Deswege isch er nöd a de Tafel vom Chönigs erschiene."

30 Da isch de Saul hässig worde uf Jọnathan und het zue ihm gseit: "Du Sohn vomene rebellische Wieb! Denksch ich weiss nöd, dass du dich für dä Sohn Ịsaïs entscheidisch - zu dinere Schand und zu de Schand vo dinere Muetter?

31 Solang de Sohn Ịsaïs uf de Erde läbt wirsch und dini Königsherrschaft kei feschte Bestand ha. Sorg jetzt defür das er herbracht wird. Er muess stärbe!"

32 Jọnathan het sim Vater Saul entgägnet: "Warum soll er sterben? Was het er denn ta?"

33 Do het de Saul de Speer nach ihm gschluderet zum ihn träffe, und so het de Jọnathan gwüsst, dass sin Vater entschlosse gsi isch, de David umzbringe.

34 Glüehend vor Zorn het Jọnathan vom Tisch gredt. Er het am zweite Neumondstag kei Bisse abe bracht, denn er isch bekümmeret gsi wege David und will ihm sin eigene Vater ihm zemüetetet het.

35 Am nächste Morge isch de Jọnathan mit eme junge Diener use is Freie, woner sich mit David verabredet gha het.

36 Jọnathan het sin Diener uf gforderet: "Bitte lauf und suech die Pfiil, wo ich abschüsse!" De Diener isch losgloffe und de Jọnathan het de Pfili wiit über ihn hinweg gschosse.

37 Wo de Diener a d Stell isch cho, woner de Pfiili anegschosse het, het Jọnathan im zue gruefe: "Isch de Pfiil nöd wiiter weg?"

38 Dänn hät Jọnathan no gruefe: "Schnell! Mach dich! Halt dich nöd uf!", wo sin Diener d Pfiili iisamlet hät und zu sim Herr zrugg cho isch.

39 De Diener isch völlig ahnigslos gsi, nur Jọnathan und David hend gwüsst worums gange isch.

40 Jọnathan het sim Diener nun sini Waffe gäh und befahl ihm: "Gang und bring die Sache id Stadt!"

41 Wo de Diener gange isch, het sich de David vonere Stell ganz i de nöchi Richtig Süde erhobe. Dänn hät er sich zu Bode gworfe und hät sich drü mal verbüügt, woruf sich die beide küsst und umenand grännet, doch David hät am meischte gheisse.

42 Jọnathan hät zum David gseit: "Gang in Frieden, denn mir beidi händ ja im Name Jehovas gschwore: 'Jehova söll für immer zwüsched dir und mir und zwüsched din Nachkomme und min Nachkomme Züg sii.

Da het sich de David uf de Wäg gmacht und Jọnathan isch zrugg id Stadt gange.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 496

1.Samuel 19 vo 31

 

1.Samuel 19 vo 31

19:1 Später hät de Saul mit sim Sohn Jọnathan gredt und allne siine Diener drüber David z'töte.

2 Da Jọnathan David jedoch sehr gern gha het, het er ihn gwartet: "Min Vater Saul will dich töte lo. Bitte pass morn morge guet uf dich uf, gang a en gheime ort und heb dich versteckt!

3 Ich wird nach dusse go und mich uf dem Gländ wo du dich ufhaltisch neb min Vater. Ich wird mit ihm über dich rede und wenn ich öppis erfahre gib ich dir uf jede Fall bscheid."

4 Jọnathan het vor sim Vater Saul guet über David gredt und zu ihm gseit: "Mein König, begang kei Sünde gege din Diener David, er het sich doch nöd a dir versündet. Im Gegeteil was er gmacht het isch immer zu dim Vorteil gsi.

5 Er het sis Läbe riskiert woner de Philịster umbrocht het, und dodurch het Jehova ganz Israel en grosse Sieg gschänkt. Wo du das gseh hesch, hesch dich sehr gfreut. Warum wettsch jetzt sündige und unschuldigs Bluet vergüsse indem du David ohni Grund umbringe lahsch?"

6 Saul het uf Jọnathan ghört und schwor: "So wahr Jehova lebt: Er wird nicht tötet werden."

7 Jọnathan rief nachher David und het ihm alles verzellt. Dänn het er en zu Saul bracht, und de David isch wiiter i sine Dienst gstande wie zuvor.

8 Nach einere Ziit isches wieder zum Chrieg cho und de David uszoge und het gege d Philịster kämpft. Er het ne e schweri Niederlag bibracht und sie ergriffe vor ihm d Flucht.

9 Als Saul mit sim Speer i de Hand in sim Huus ghocket und de David Harfe gspielt het, isch vo Jehova us en schlächte Geist über ihn cho.

10 Saul het de David mit em Speer ad Wand versuecht, aber de David sich us und de Speer isch i de Wand stecke blibe. David floh und het na i s gliiche Nacht chöne entcho.

11 Spöter het de Saul Männer zu David Huus gschickt. Sie söttets bewache und de David am nächste Morge umbringe. Sini Frau Mịchal hät en jedoch gwarnt: "Wenn du hüt Nacht nöd fliehsch, bisch morn en tote Maa."

12 Sofort het de Mịchal David usem Fenster durab gloh, demit er weglaufe und het chöne entcho.

13 Mịchal het jetzt d Tẹraphim-Statue gno und het sie ufs Bett gleit. Sie het es Ziegehaarnetz as Chopfende gmacht und het die Statue mit eme Gwand zue deckt.

14 Saul beuftragt dänn Boten David z hole, doch Mịchal hät gseit: "Er isch chrank."

15 Do het de Saul die Bote nomol zu David gschickt mit em Uuftrag: "Bringt ihn auf sim Bett her, damit ich ihn töte kann."

16 Wo d Bote innechoo sind, händs d Tẹraphim-Statuea ufem Bett gseh und s Ziegehaarnetz am Chopfende.

17 Saul het Mịchal gfragt: "Warum häsch du mich so hintergange und mim Fäind zur Flucht verholfe?" Mịchal het antwortet: "Er het gseit: 'Lah mi gah, susch bringi di um.'"

18 Nachdem David weggloffe und entcho isch, isch er nach Rạma zu Samuel cho. Er het ihm alles verzellt, was de Saul ihm ahta het, wo er und de Samuel nach Nạjoth gange isch und det blibe sind.

19 Eines Tages hät mer de Saul brichtet: "Sieh nur! David isch in Nạjoth in Rạma."

20 Sofort het de Saul Männer los gschickt zum David festnäh. Als sie sähn, we de eltere Prophete prophete un Samuel als ihr Leiter debischtoht, kummt dr Geischt Gottes iba Sauls Bote, un au sie fange a, sich we Prophete z benehme.

21 Sie händs de Saul brichtet und er hät sofort anderi Männer los gschickt, aber au sie händ sich dänn wie Prophete benah. Also het de Saul en dritti Gruppe Bote beuftragt und au sie benahmed sich wie Prophete.

22 Schliesslich isch er selber nach Rạma gange. Bi de grosse Zischterne in Sẹchu aacho, het er gfragt: "Wo sind Samuel und David?" "Dort in Nạjotho in Rạma", isch d Antwort gsi.

23 Uf em Weg det hii isch de Geischt Gottes au über Saul cho und er het sich die ganz Ziit wie en Prophet benah – bis er Nạjoth in Rạma erreicht het.

24 Er isch ebefalls sini Gwänder uuszoge und het sich vor Samuel wie en Prophet gnah. De ganz Tag und die ganz Nacht isch er ohni Chleidig da gläge. Drum seit mer: "Ghört Saul au zu de Prophete?"

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 460

1.Samuel 18 vo 31

 

1.Samuel 18 vo 31

18:1 Sit em Gspröch zwüsched David und de Saul verbandte Jọnathan und David e engi Fründschaft, und Jọnathan het David wie sich selber gliebt.

2 Vo dem Tag a het de Saul David bi sich bhaltet und en nüm zum Huus vo sim Vater zruggkehre loh.

3 Jọnathan het mit David en Fründschaftsbund gschlosse will er ihn gliebt het wie sich selber.

4 Er het sis ärmelos Obergewand gno und hets de David zäme mit sinere Rüschtig, sim Schwert, sim Böög und sim Gürtel gä.

5 Drufabe isch David in Kampf usgange und isch überall gsi, wohin de Saul ihn gschickt het, erfolgriich. Drum hät em Saul d'Verantwortig für d'Kämpfer übertreit – zur Fröid vom ganze Volk und de Diener Sauls.

6 Immer wenn David und die andere vom Sieg über d Philịster heimkert hend, sind Fraue us allne Städt Israels König Saul mit Gsang und Tanz entgägecho. Sie händ uf Tamburinä und Luut gspilt und ihm zue gjuble.

7 Die fiirende Fraue sanged: "Saul het Tuusigi erschlage und de David Zehtusige."

8 Das Lied isch de Saul ganz gfalle und gar nöd und er isch sehr hässig worde. "David schriibed sie Zähntusige zu und mir nur Tusigi", het er gseit. "Fählt nur no, dass sie ihm d Königsherrschaft gänd!"

9 Vo do a beobachtete Saul David voller Misstraue.

10 Am nächste Tag het en vo Gott kommende schlächte Geist packt, und während David wie suscht Harfe gspielt het, het sich de Saul im Huus eigenartig ufgführt. Er het en Speer i de Hand gha,

11 het en nach David gschluderet und gseit: "Ich werde David ad Wand spiesse!" Doch David het ihm zwei mal chöne entstah.

12 Da het de Saul Angst vor David becho, denn Jehova isch uf David Siite gsi, de Saul aber het er verlah.

13 Saul het en us sinere Nöchi entfernt und en zum Oberste vonere Tusigeschaft ernannt, und de David het die Truppe id Schlacht gführt.

14 David het wiiterhin bi allem gha, was er gmacht het, Erfolg, und Jehova isch a sinere Siite gsi.

15 Wo de Saul gseh het, wie erfolgrich David gsi isch, het er Angst vor ihm übercho.

16 Doch ganz Israel und Juda het David gliebt, will er ihri Feldzüg agfüehrt het.

17 Spöter hät de Saul zu David gseit: "Hier ist meine ältest Tochter, Mẹrab. Ich wird sie dir zur Frau ge. Bewiis mir aber wiiter dine Muet und kämpfed die Chriege Jehovas." Insgeheim het sich de Saul nämlich gseit: "Warum söll er dur mini Hand umcho? Sölled das doch die Philịster tue."

18 David erwideret Saul: "Wer bin ich und wer sind mini Verwandte, ja d Familie vo mim Vater in Israel, dass ich de Schwiegersohn vom Königs werde söt?"

19 Wo aber d'Zit cho isch, zu de Mẹrab, Sauls Tochter, David sött gäh, isch sie scho gsi Ạdriël, em Meholathịter, zur Frau gä worde.

20 Allerdings isch Sauls Tochter Mịchal in David verliebt gsi. Das het mer de Saul brichtet und er isch drüber erfreut gsi.

21 Er het sich gseit: "I wird si ihm gäh, damit si ihm zu de Fall wird und er de Philịstern id Händ gheit." Also het de Saul es zweits Mal zu David gseit: "Hüt wirsch dich mit mir verschwägere".

22 Usserdem wies de Saul sini Diener ah: "Seit heimlich zu David: 'Sieh mal, de König het Gfalle a dir und all sini Diener hend dich gern. Verschwäg dich doch mit dem König.'"

23 Als Sauls Diener das zu David gseid hend, entgägnet er: "Denket ihr viellicht, mer chan sich eifach so mit dem König verschwägere? Ich bin doch nur en arme Maa und stah nöd i höchem Asehe."

24 D'Dieener händ de Saul aagrichtet, was de David gantwortet hät.

25 Druf het de Saul gseit: "Teilt David mit: 'Der König verlangt kein Brutpriis, er will nur 100 Vorhüüte vo de Philịster als Rache an sine Feind.'" Sauls Plan isch nämlich gsi, dass de David dur d Hand vo de Philịster gheie sött.

26 Sini Diener händ de David die Wort überbrocht, und de David isch demit iiverstande, sich mitem König z verschwägere. Bevor de Frist abgloffe gsi isch,

27 het de David mit sine Männer ufbrocht, 200 Philịster het em König ihri Vorhüüser vollzählig abegloferet, zum sich mit em verschwägere chönne z'verwägere. Also het em Saul em sini Tochter Mịchal zur Frau gä.

28 Saul het erkennt, dass Jehova uf Davids Siite gsi isch und dass sini Tochter Mịchal ihn liebt het.

29 Da het de Saul na meh Angst becho vor David und isch für de Rest vo sim Läbe sin Feind worde.

30 Die Philịsterfürsten sind immer wieder in Schlacht zoge, aber sooft es zum Kampf cho isch, isch de David erfolgricher gsi als alli Lüt de Sauls, und sin Name isch sehr gachtet worde.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 445

1.Samuel 17 vo 31

 

1.Samuel 17 vo 31

17:1 Die Philịster hend ihri Truppe zum Chrieg versammlet. Sie hend sich bi Sọcho wo zu Juda ghört, und hend in Ẹphes-Dạmmim, zwüsche Sọcho und Asẹka glageret.

2 Saul und d Manne Israels händ sich im Tal sammlet Ẹlae und händ det ihres Lager uufgschlage. Sie händ sich de Philịstern in Kampfformation entgägegstellt.

3 Die Philịster hend de einte Berghang und d Israelite de andere bsetzt - dezwüsche isch s Tal gläge.

4 Usem Lager vo de Philịster isch jetzt es Vorkämpfer füre cho. Er het Gọliath gheisse, isch us Gath gstammt und isch 6 Elle gsi und e Spanne gross.

5 Er het en Chupferhelm ufem Chopf gha und het en chupferne Schuppepanzer treit wo 5000 Schikel wog.

6 Sini Beischie sind us Chupfer gsi und zwüsche sine Schultere isch en chupfernere Wurfspiess ghange.

7 Sis Holzspeer isch so dick gsi wie de Balkä vomne Webstuhl und die ewige Klinge dra wog 600 Schekel. Vor ihm her het sis Schildträger marschiert.

8 Gọliath het sich ane gstellt und de Schlachtreihe Israels zuegrüert: "Warum sind ihr uszoge und hend euch zum Kampf formiert? Bin ich nöd de Philịster und sind ihr nöd d'Diener vom Saul? Suechet en Maa under eu us und lönd en zu mir abecho!

9 Wenn ers schafft gäg mich z kämpfe und mich z besiege, dänn werded mir euri Sklave. Aber wenn ich überlegge bin und ihn besiege, werded ihr eusi Sklave und müend eus diene."

10 Dänn hät de Philịster gruefe: "Ich verhöhne hüt die Schlachtreihe Israels! Gäbed mer en Maa und lönd eus de Kampf usträge!"

11 D Wort vom Philịsters händ Saul versetzt und ganz Israel in Angst und Schrecke.

12 David isch de Sohn gsiỊsaïs, en Ephrathịters us Bẹthlehem in Juda, wo acht Söhn gha het und zur Zit Sauls scho en alte Maa gsi isch.

13 Ịsaïs drei eltschti Söhn sind mit em Saul in Chrieg zoge gsi, und zwar sin Erstgeborener Ẹliab, sin zweite Sohn Abinạdabs und de dritte, Schạmma.

14 David isch de jüngsti gsi, und die drü ältiste händ sich de Saul aagschlosse.

15 David isch abwächslig bim Saul und in Bẹthlehem gsi, wo er d Schoof vo sim Vater ghüetet het.

16 Inzwüsche isch de Philịster immer wieder vorcho und het sich in Stellig – 40 Täg lang jede Morge und jede Abig brocht.

17 Ịsaï hät sin Sohn David beuftragt: "Hier häsch es Ẹpha gröstets Getreide und zäh Brot. Bitte bring das alles schnell zu dine Brüedere is Lager.

18 Und die zäh Portione Chääs sind für de Oberscht vo de Tuusigaft. Erkundig dich au wie es dine Brüedere gaht und bring chli mit wo ich gsehne das mit ihne alles in Ordnig isch."

19 Sie sind mit Saul und all de andere Männer Israels im Tal gstande Ẹlaw im Kampf geg d Philịster.

20 David het also früeh am Morge ufbrocht und het d Schof eim andere überloh. Er het alles zämepackt und isch los gange, so wie Ịsaï s em ufträit hät. Won er a de Rand vom Lager cho isch, hät s Heer grad mit Chriegsgschrei zum Schlachtfäld marschiert.

21 Die Israelite und die Philịster hend sich so ufgstellt, dass sich die beide Schlachtreie gegenüber gstande sind.

22 David hät sis Gepäck sofort de Gepäckwache überloh und hät zu de Schlachtreihe rennt. Det hät er sich erkundet, wie's sin Brüedere gange isch.

23 Während er nachgfrögt het, isch Gọliath, de Vorkämpfer vo de Philịster us Gath erschine. Er isch us de Schlachtreihe vo de Philịster usecho, het sini Wort vo vorher wiederholt, und de David hets ghört.

24 Wo d Israelite de Maa gseh händ, sind sie alli vor Angst devo gloffe.

25 Die Männer Israels sage: "Haben sie den Maa gseh, der do kummt? Er kummt, um Israel zu verhöhe! Wer ihn besiegt, der wird de Kenig mit grossem Richtum beschenke und ihm sini Tochter gä. Und s Huus vo sim Vater wird vo allne Verpflichtige freigstellt."

26 David het die Männer um ihn gfrögt: "Was chunt de Maa wo de Philịster da äne bsiegt und Israel vo dere Schand befreit? Und wie chunnt de unbschnittene Philịster überhaupt dezue, s Heer vom lebendige Gott zverhöhne?"

27 Da hend die Lüt nomal s gliche gseit: "Das wird de becho, wo ihn bsiegt."

28 Als si älteschte Brüetsch Ẹlia ihn mit de Manne ghört hät, hät er ärgerlich zu David gseit: "Warum bisch du do anecho? Und wer passt jetzt uf die paar Schoof i de Wildnis uf? Ich weiss genau, wie amassend du bisch und was für schlächti Absichte i dim Härz sind: Du willsch doch nur d Schlacht gseh."

29 David antwortet: "Was han ich denn gmacht? Ich han doch nur e Frag gstellt!"

30 De het er sich zu öpper andersch umdräit, het namal s gliiche gfrögt und het nomal die gliich Antwort übercho.

31 Einigi händ David Wort mitbecho und händ de Saul devo brichtet, wo ihn dänn rüefä lo hät.

32 David hät zum Saul gseit: "Keine söll wäg däm Philịster der Muet verlüre. Ich, din Diener, gang ane und kämpfe gäg ihn."

33 "Du chasch nöd gege dene Philịster kämpfe", het de Saul zu David gseit, "du bisch doch na en Bueb und er isch scho vo Jugend anes Soldat."

34 Druf het de David zum Saul gseit: "Ich, din Diener, bin es Hirte für d Schaf vo mim Vater worde, und da isch en Löwe cho – und au es Bär – und beidi hend es Schaf weggholt.

35 Ich bin ihm hinderegloffe und hanen z'Bode gschlage und ihm s'Schaf usem Muul grisse. Won er sich ufbuumt hät, hän i en am Fella packt, z Bode gschlage und tötet.

36 Alli beidi, de Löie und de Bäre, het din Diener bsiegt. Und dem unbschnittene Philịster wird's genauso gah, denn er het s'Heer vom lebändige Gott verhöhnt."

37 Denn het de David no dezue gführt: "Jehova, wo mich us de Chlaue vom Löie und vom Bäre grettet het, er wird mich us de Hand vo dem Philịsters rette." Druf het de Saul zu David gseit: "Denn gang! Jehova seig a dinere Siite."

38 Saul het de David jetzt sini Chleidig aagleit. Er het ihm en Chupferhelm ufgsetzt und ihm denn es Panzerhemd überzoge.

39 Aaschlüssend het David s Schwert um gschnallt und versuecht z'gah, was ihm aber nöd glanget, will er d'Rüstig nöd gwohnt isch. Er het zum Saul gseit: "Ich cha mich demit nöd bewege, will ich's nöd gwohnt bin". Also het er die Rüstig wieder uszoge.

40 Er het sin Stab id Hand gno, sich fünf glatti Stei im Flussbett gsuecht und het sie is Innenfach vo sim Hirtetäsche gleit. Dänn isch er mit sinere Steinschlüüder i de Hand uf de Philịster zue gange.

41 De Philịster isch de David nöcher cho und sin Schildträger isch vor ihm gloffe.

42 Wo de Philịster gseh het, dass de David en hübsche Bueb vo rötliche Farb bloss gsi isch, het er voller Verachtig s Gsicht verzoge.

43 Er reft David zue: "Bin ich en Hund wo du mir mit Stöcke entgegechunsch?", und het en bi sine Götter verfluecht.

44 De Philịster droht David: "Chum nur her! Ich wirde din Fleisch de Vögel vom Himmel und de wilde Tier vom Fäld zum Frässe vorwerfe!"

45 David git nem zantwort: "Du trittsch mer mit Schwert und Speer und Wurfspiess entgege, i aba trätte dir im Name Jehova, em Herrn der Heere, entgegege – em Gott vum Heer Israels, de dü verhöhnt hesch 

46 No hüt wird Jehova dich mir usliefere. Ich wird dich besiege und dir de Chopf abschloh. No hüt wird ich die Liche im Lager vo de Philịster de Vögel vom Himmel und de wilde Tier vom Feld zum Frass vorwerfe und die ganz Welt wird wüsse, dass es in Israel en Gott git.

47 Alli wo da versammlet sind, werdet erkenne, dass Jehova weder mit Schwert no mit Speer rettet, denn es isch Jehovas Schlacht, und er wird eu all i eusi Hand gäh."

48 Druf het sich de Philịster in Bewegig gsetzt und isch de David unufhaltsam nöcher cho. David degege het schnell uf d Schlachtreihe zuegrennt, em Philịster entgegege.

49 Er griff i sini Täsche und hät en Stei use gholt. De David hät en gschluderet und hät de Philịster a de Stirn troffe. De Stei drang id Stirn i und de Philịster isch mitem Gsicht uf de Bode gfalle.

50 So bezwang David de Philịster mit eme Schlüder und eme Stei. Er besiegt und tötet ihn ohni es Schwert i de Hand.

51 David isch jetzt wiiter gloffe und isch dänn über ihm gstande. Er griffe nachem Schwert vom Philịsters, hets us de Scheide zoge und ihm de Chopf abegschlage zum sicherstelle dass er tot gsi isch. Wo d Philịster gseh händ, dass ihre stärchschte Maa tot gsi isch, ergriffe sie d Flucht.

52 Da hend die Männer Israels und Judas es Chriegsgschrei ahgstellt und hend d Philịster die ganzi Strecki vom Tal bis zu de Tore vo Ẹkron verfolgt. Entlang de Stross vo Schaarạjim hend überall die gfallene Philịster – bis nach Gath und Ẹkron gläge.

53 Nach ihrere Rückkehr vo de wilde Verfolgigsjagd hend d Israelite vo dene ire Lager plünderet.

54 Den het de David de Chopf vom Philịster gno und het en nach Jerusalem brocht, aber d Waffe vom Philịster het er i sis eigete Zelt gleit.

55 Wo de Saul gseh het wie de David uf de Philịster zulief, het er Ạbner, de Heerführer gfröget: "Ạbner, wissen Sohn isch dä Bueb?" Er git zantwort: "So wohr du lebsch, o König: Ich weiss es nicht!"

56 Da het de König gseid: "Find use, wissen Sohn der jung Maa ist."

57 Sobald David also vo sim Sieg über de Philịster zrugg cho, het en vor Saul bracht. David het de Chopf vom Philịster ide Hand gha.

58 Saul het en gfröget: "Wüsse Sohn bisch du Buebe?", woruf David het antwortet: "Der Sohn deinem Dieners Ịsaï, vom Bethlehemịters."