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Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 2 vo 34

 

5.Moses 2 vo 34

2:1 Denn simmer umenand dreihet und sind ufem Weg vom Rote Meer in Richtig Wildnis gange, wie Jehova es mir gseit hät. Langi Ziit hämmer ums Gebirge Sẹir zoge.

2 Schliesslich hät Jehova zu mir gseit:

3 'Ihr sind lang gnueg um das Gebirge zoge. Gaht jetzt Richtig Norde.

4 Gib em Volk folgendi Aawiisig: "Ihr werdet durch das Grenzgebiet eurer Brüedere zieh, de Nachkomme Ẹsus, die in Sẹir wohnet. Sie werded sich vor eu fürchtend und ihr müesst sehr vorsichtig sii.

5 Lönd eu nöd uf Feindseligkeite mit ihne ii, denn ich wird eu nüt vo ihrem Land geh, au nöd en Fuessbreit. S Gebirge Sẹir hani nämli Ẹsau als Bsitz geh.

6 Gänd ihne Geld für alles wo ihr essed und zahlt s Wasser wo ihr trinked.

7 Denn Johva, aicha Gott, het äich bi allem, was ihr doe hän, gsegnet. Er weiss arg guet, dass ihr durch de grossi Wild gwanderet sin. 40 Jahr het eu Jehova, eu Gott, jetzt biigstande und es het eu a nüüt gfählt.

8Do hämmer a euisne Brüedere, de Nochkomme Ẹsaus, wo in Sẹir wohned, verbii und händ eus vom Wäg vo de Ạraba, vo Ẹlath und vo Ẹzjon-Gẹber fern ghalte.

Als nächsts hemmer d Richtig gänderet und ufem Weg vode Wildnis vom Mọab wiiter zoge.

9 Jehova hät dänn zu mir gseit: 'Lah dich nöd uf Feindseligkeite oder Krieg mit Mọab ii, denn ich wird dir nüt vo sim Land als Bsitz geh. Ich han nämlich Ar de Nachkomme Lots als Bsitz gäh.

10 - Früehner händ döt die Ẹmim, es mächtigs und zahlrichs Volk glebt. Sie sind so hochgwachse gsi wie d'Enakịter.

11 Au d Rẹphaïmm sind so agseh worde wie d Enakịter. D Moabịter hends gwöhnlich Ẹmim gnennt.

12 In Sẹir händ früehner die Horịter gwohnt, doch die Nachkomme Ẹsus enteignet und vernichtet händ und sich i ihrem Gebiet aaghockt, so wie Israel es mit dem Land wird mache wo si Bsitz isch und das Jehova ihm ganz bestimmt wird geh. –

13 Goht etzt und durchquert s Tala Sẹred.' Also durquert mer s Tal Sẹred.

14 Vo Kạdesch-Barnẹa bis zur Durchquerig vom Talsa Sẹred simmer 38 Jahr lang underwegs gsi, bis die ganz Generation vo de wehrfähige Männer im Lager gstorbe isch, wie de Jehova es ihne gschwore het.

15 Jehova het sini Hand gege sie erhobe, zum sie usem Lager besitige – bis sie alli tot gsi sind.

16 Sobald alli wehrfähige Manne im Volk gstorbe sind,t

17 het Jehova wieder mit mir gredt und gseit:

18 'Du ziesch hüt durs Gebiet vo Mọab, das heisst Ar.

19 Lah de ammonịter i rueh wenn i ihri nöchi chunsch und provozierets nöd. Du wirsch nüt vo ihrem Land als Bsitz becho, denn ich hans de Nachkomme Lots als Bsitz gäh.

20 Au das Gebiet gilt als s Land vo de Rẹphaïm. – Die Rẹphaïm hend früehner det glebt und d'Ammonịter hends gwöhnlich Samsụmmim gnennt.

21 Sie sind es so mächtigs, zahlrichs und hochgwachsnigs Volk gsi wie d Enakịter, doch Jehova hät sie vernichtet, sodass d'Ammonịter sie händ chönne verdränge und sich i ihrem Gebiet aasiedle.

22 S gliche het er für die Nochkomme gmacht Ẹsaus, die jetzt in Sẹir wohned. Er het d Horịter vernichtet, sodass d Nachkomme Ẹsus ihre Bsitz hend chönne überneh. Sie wohned bis hüt i ihrem Gebiet.

23 Die Ạwim händ in Siedlige in de Gegend vo Gạsa gläbt, bis d Kạphtorim, wo us Kạphtora cho sind, sie vernichtet und sich i ihrem Gebiet niederlah händ. –

24 Mached eu uf und durequered das Ạrnontal. Ich han de Amorịter Sịhon, de König vo Hẹschbon, i eui Hand gä. Fangt also aa, sis Land in Bsitz zneh. Füehrt Krieg gegen ihn.

25 Vo hüt aa werdi alli Völker underem Himmel, die ghöred was vo eu brichtet wird, in Angst und Schrecke versetze. Sie werded euretwege beunruhigt sii und zittere.'

26 Denn hani us de Wildnis gschickt Kẹdemoth Boten mit folgende friedliche Wort zu König Sịhon von Hẹschbon:

27 'Lah mich dur dis Land zieh. Ich wird uf de Strass blibe und weder nach links abbüüge.

28 Ich wird nur das esse wo du mir verchaufsch, und au fürs Wasser werdi zahle. Nur lah mi z'Fuess durezieh

29 - das händ mir au d Nachkomme Ẹsaus wo in Sẹir wohned, und d Moabịter wo in Ar wohned erlaubt. Ich möcht uf di ander Siite vom Jordan i das Land, wo Jehova, euse Gott, ois git.'

30 Doch König Sịhon von Hẹschbon het eus nöd durezieh lah, denn Jehova, din Gott, het zueglah, dass er eigensinnig und hartherzig worde isch, um ihn i dini Hand z'geh, wies jetzt au cho isch.

31 Druf hät Jehova zu mir gseit: 'Ich han scho agfange dir Sịhon und sis Land uszliefere. Mach dich dra sis Land in Bsitz neh'

32 Als Sịhon mit allne sine Lüüt uusrückt hät zum bi Jạhaz gäge eus z kämpfe,

33 git Jehova, euse Gott, ihn i eusi Hand, sodass mir ihn, sini Söhn und sis ganze Volk bsiegt händ.

34 Mir hend damals all sini Städt eroberet und hend restlos jedi Stadt – Männer, Fraue und Chind vernichtet. Mir hend niemert am Läbe gloh.

35 Nur s Veh hämmer für eus als Plünderguet zäme mit de Büüti us de Städt wommer igno hend.

36 Vo Ạroër, wo am Rand vom Ạrnontal ligt, und de Stadt, wo im Tal isch, bis uf Gịlead isch kei Stadt gsi für euis uneinähmbar. Jehova, euse Gott, het sie alli i eusi Hand gäh.

37 Nur em Land vo de Ammonịter hesch dich nöd gnöcheret, em ganze Jạbboktala und de Städt vom Bergland, au nöd allne andere Ort wo Jehova euses Gott, dir verbote het.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 1 vo 34

 

5.Moses 1 vo 34

S FÜFTE BUECH MOSE (DEUTERONOMIUM)

1:1 Es folgen die Wort von Moses, die er in der Gegend vom Jordan in der Wildn, in der Wüstebeni vor Suph, zwischen Pạran, Tọphel, Lạban, Hạzeroth und Di-Sạ het an ganz Israel grichtet.

2 Vom Họreb bis Kạdesch-Barnẹa bruucht mer ufem wäg zum Gebirge Sẹir elf Tag.

3 Im 40. Jahr, am erste vom 11. Mönet het de Moses de Israelite alles wiitergäh, was er ihne uf Aawiisig Jehovas mitteile sött.

4 Das isch nach sim Sieg über Sịhon gsi, de König vo de Amorịter, wo in Hẹschbon gwohnt het, und Og, de König vo Bạschan wo in Ạstaroth und Ẹdreïe gwohnt het.

5 In de Jordangeend im Land Mọab het de Moses s Gsetz agfange z erkläre. Er het gseit:

6 "Jehova, euse Gott, het im Họreb zu eus gseit: 'Ihr sind jetzt lang gnueg i dem Bergland gsi.

7 Brecht uf und zieht zum Bergland vo de Amorịter sowie zu allne ihrne Nachbare i de Ạraba, im Bergland, Schẹphela, im Nẹgeb und a de Meeresküste, zum Land vo Kanaanịter und zum Lịbanon, bis ufe zum grosse Fluss, zum Euphrat.

8 Gseht! Ich gib eu das Land. Zieht inne und nehmets in Bsitz. Jehova hät eui Vätere Abraham, Isaak und Jakob durch en Eid zuegsicheret, es ihne und ihrne Nachkomme z gä.'

9 Ich han damals zu eu gseit: 'Ich allei chan eu nöd träge.

10 Jehova, eu gott, het eu zahlriich werde lah und ihr sind jetzt so viel wie die sterne am himmel.

11 Jehova, de Gott eure Vorfahre, söll eu no tuusig mal zahlriicher werde lah und eu signale wie ers versproche het.

12 Wie chan ich eui Bürde und eui Last und eui Striitigkeite elei träge?

13 Wäut us eune Stämm wiis, verständigi und erfahreni Männer us. Ich wird si als Oberhäupter über euch isetze.'

14 Ihr hend mir gantwortet: 'Was du eus vorschlohsch isch guet.'

15 Dänn hän i d Oberhäupter vo eire Stämm, wiis und erfahreni Manne gnoh und hän si als Oberhäupter über euch iigstellt – als Oberschte über Gruppe vo je 1000, 50 und 10 und als Beamte vo eure Stämm.

16 Damals wiis ich eui Richter aa: 'Wenn ihr en Rächtsstriit under eune Brüeder verhandlet – zwüsched emene Maa und sim Brüeder oder eme aasässige Fremde, sölled ihr es grächts Urteil rede.

17 Sind nöd parteiisch, wenn ihr Recht redet. Höret de chliine genauso ah wie de Grosse. Lönd eu nöd vo Mensche iischüchtere, denn ihr urteilet für Gott. Und wänn en Fall für eu z schwer isch, sölled ihr ihn mir vortrage, und ich wird ihn lose.'

18 Zu de Ziit hani eu Awiesige geh, was ihr alles sölled mache.

19 Dänn simmer vom Họreb wegzoge und sind dur die ganz grossi und furchterregende Wildnis gwanderet, wo ihr uf em Weg zum Bergland vo de Amorịter gseh hend. So häts eus Jehova, oise Gott, uftreit. Schliesslich simmer uf Kạdesch-Barnẹa cho.

20 Da hani zu euch gseit: 'Ihr sind zum Bärgland vo de Amorịter cho, wo Jehova, euse Gott, ois git.

21 Gseht! Jehova, eu Gott, het eu s Land übergeh. Mached eu uuf, nehmeds in Besitz, so wie Jehova, de Gott eure Vorfahre, s eu gseit het. Hend kei Angst und gratet nöd in Panik!'

22 Doch ihr alli sind zu mir cho und händ gseit: 'Lönd ois Männer vorusschicke damit sie s Land erkunde und eus säged welli Wäg mir sölled näh und uf was für Städt mir werded treffe.‘

23 Ich han de Vorschlag guet gfunde und han zwölf Männer vo eu us gwählt, für jede Stamm eine.

24 Si bruche, sind is Bergland duruf gange und sind zum Tal cho Ẹschkol, wo si uuskundschaftet händ.

25 Sie händ einigi Frücht vom Land bracht und öis brichtet: 'Das Land wo euses Gott Jehova eus git isch guet.'

26 Aber ihr händ eu gweigeret ufezzieh und eu am Befehl eures Gottes Jehova widersetzt.

27 Ihr händ eu i eure Zält ständig beschwert und gseid: 'Jehova hasst uns. Deswege het er eus us Ägypte usegfüehrt und lieferet eus jetzt de Amorịter us, damit sie eus uslösche.

28 Wohne ziehmer eigentli? Eusi Brüedere hend eus s Muet gno wo sie gseit hend: "D Mensche det sind stärcher und grösser als mir. Ihri Städt sind gross und bis zum Himmel befestigt. Mir hend det au d'Söhn vo de Enakịter gseh.

29 Da hani zu eu gseit: 'Erschreckt nöd und hend kei Angst vor ihne.

30 Jehova, euer Gott, wird vor eu hergah und für eu kämpfe, so wie er's in Ägypte vor eune Auge ta het.

31 Und ihr händ gseh, wie euen Gott Jehova eu i de Wildn treit het, so wie en Maa sin Sohn treit - de ganz Wäg wo ihr gange sind, bis ihr dohärchömed.'

32 Trotz alldem händ ihr Jehova, euem Gott, nöd vertraut,

33 wo eu uf em Weg vorange isch zum eu en Lagerplatz sueche. Bi Nacht isch er dur Füür und bi Tag dur e Wulke zum eu de Wäg zeige, uf dem ihr sötted go.

34 Jehova het die ganz Ziit ghört was ihr säged und isch zornig worde. Er schwor:

35 'Kein einzige Maa us dere böse Generation wird s guete Land gseh woni eui Vätere mit emne Eid zuegsichert han,

36 usser Kạleb, de Sohn vo Jephụn. Er wirds gseh, und ich wird das Land woner betrete het, ihm und sin Söhn gä, denn er isch Jehova vo ganzem Herze gfolgt.'

37 – Euretwäge isch Jehova sogar uf mi zornig worde und het gseit: 'Au du wirsch nöd inecho.

38 Jọsua, de Sohn vo Nun, dis Dienera, er wird in das Land kumme. Stärchi ihn denn er wird defür sorge das Israel es erbt.' –

39 'Und eui Chind vo dene ihr gseit händ dass sie graubt werdet und eui Söhn wo hüt nöd wüssed was guet oder bös isch, sie werdet i das Land cho, und ich werds ihne als Bsitz gäh.

40 Ihr aber, kehrt um und zieht ufem Weg vom Rote Meeres zur Wildnis.'

41 Da säged ihr zu mir: 'Mir händ gege Jehova gsündet. Mir ziehnd jetz duruf und kämpfed, so wies euse Gott Jehova agordnet het.'Jede vo eu het den sini Chriegswaffe aagleit und ihr denkt, es wäri ganz eifach, uf de Berg z'zieh.

42 Aber Jehova het zu mir gseit: 'Säg ihne: "Goht nöd duruf und kämpft nöd, denn ich stahne eu nöd bi. Wenn ihr's doch mached, werded eui Gegnä besiege.

43 Ich han den mit eu gredet, doch ihr händ nöd ghört, sondern eu am Befehl Jehovas wiedersetzt und amassenderwiis versuecht, uf de Berg z'zieh.

44 Da hend die Amorịter grückt, wo uf em Berg gwohnt hend, geg eu us und verjaget, wie Bien s tüend. Sie hend eu in Sẹir bis uf Họrma versprengt.

45 Woner denn zrugg cho sind fanged ihr a, vor Jehova z brüele, aber Jehova het nöd uf eu ghört und het eu kei beachtig gschänkt.

46 Deswege sind ihr so lang in Kạdesch blibe.

 

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5.Moses 33 vo 34

 

5.Moses 33 vo 34

33:1 Moses, de Maa vom wahre Gott, het d Israelite vor sim Tod gsegnet mit de nachfolgende Wort.

2 Er het gseit: "Jehova – er isch vom Sịnai herbä und het us Sẹir uf si glüchtet. Er het in Herrlichkeit us em Bergland Pạran gstrahlet, und bi ihm sind heiligi Myride gsi, a sinere rechte Hand sini Chrieger.

 3 Inig het er sis Volk gliebt, alli Heilige vom Volk sind i dinere Hand. Si händ der z'Füess gsässe, begange uf dini Wort z ghöre.

 4 Moses het eus en Befehl geh, es Gsetz, als Bsitz vo de Versammlig Jakobs.

 5 Und Gott isch König in Jẹschurun worde, als sich d oberhäupter vom volk versammlet hend zäme mit allne Stämm Israels.

 6 Rụbe söll läbe und nöd ussterbe und sini Männer sölled nöd wenig werde."

 7 Über Juda het er folgende Säge uusgsproche: "Höre, o Jehova, d Stimm vom Judar und bring en zrugg zu sim Volk. Sini Armi händ verteidigt, was ihm ghört. Hilf ihm doch geg siini Gegner."

 8 Über Lẹvi het er gseit: "Di Tummịm und Urịmu ghöred em Maa wo loyal zu Dir stoht, de du bi Mạssa uf d Prob gstellt hesch. Bim Wasser vom Merịba fangsch ah mit ihm striite,

 9 dem Maa wo vo sim Vater und sinere Mueter gseit hät: 'Ich han ihne kei Beachtig gschänkt.' Nöd emal sini Brüedere hät er aagchennt und vo sine Söhn het er nüt welle wüsse. Denn sie beachtet dis Wort und hend sich a din Bund ghalte.

10 Sie sölled Jakob dini Rechtsentscheidige lehre und Israel dis gsetz. Lönds Rüücherwerk opfere mit agnehme Gruch für dich und en Ganzopfer uf dim Altar.

11 O Jehova, segne sini Chraft und zeig Fröid am Werch vo sinere Händ. Zerschlag d Bei vo dene, wo sich gäg ihn erhebed, damit keine meh aufstoht, wo ihn hasst."

12 Über Bẹnjamin hät er gseit: "Der von Jehova Geliebte soll in Sicherheit bei ihm wohnen. Während er ihn de ganz Tag beschützt, söll er zwüschet sine Schultere wohne."

13 Über Joseph het er gseit: "Sis Land söll vo Jehova gsägnet werde mit em Userläse vom Himmel, mit Tau und Wasser us de Quelle vo de Tüüfi,

14 mit userläse Erzügniss vo de Sunne und em userlese Ertrag jede Mönet,

15 mitem userlese vo de berge us alter ziit und em Uuserläse vo de unvergängliche Hügel,

16 mitem userläse vo de Erde und dem wo sie füllt, und mit de Aerkennig vo dem, wo im Dornbusch wohnt. Sie sölled uf de Grind Josephs cho, uf de schiitel vom userwählte under sine Brüedere.

17 Sini Pracht glicht de vomene erstgeborene Stiers und siini Hörner sind d Hörner vomene Wildstier. Mit ihne wird er Völker stosse, alli zäme bis a die Endi vo de Erde. Si sind d'Zähntuusigi Ẹphraims, sie sind die tuusig Manạsses."

18 Über Sẹbulon het er gseit: "Freu di, Sẹbulon, über din Uszug und du, Ịssachar, über dini Zelte.

19 Sie werded Völker zum Berg rüefe. Det werdeds d Opfer vo de Grechtigkeit darbringe. Denn sie wäre üs däm ibaströmende Richtum vu d Meer schöpfe und us de verborgen Schätz vom Sand."

20 Über Gad het er gseit: "Gesägnet isch de, wo Gads Grenze erwiteret. Er liit da wie en Löwe, parat de arm ja de Chopf abzreise.

21 Er wird de erst Teil für sich selber uswähle, denn det isch de ateil vomene Gsetzgäber ufbewahrt. D Oberhäupter vom Volk werded sich versammle. Er wird d Gerechtigkeit Jehovas umsetze und sini Rechtsbestimmige für Israel."

22 Über Dan het er gseit: "Dan isch es Löiejungs. Er wird us Bạschan usespringe."

23 Über Nạphtali het er gseit: "Nạphtali isch gsättigt mit de Anerkennig und erfüllt mit em Sege Jehovas. Nimm de Weste und Süde in Bsitz."

24 Über Ạscher het er gseit: "Gesägnet mit Söhn isch Ạscher. Er söll beliebt sii bi sine Brüedere un er soll sin Fuess in El tauche.

25 D Riegel vo dinere Tore sind us Iise und Chupfer, und du wirsch sicher sii solang du lebsch.

26 Keine isch wie de wahri Gotta Jẹschuruns, wo dur de Himmel riitet zum dir helfe, de in sinere Majestät uf de Wulche dahiitet.

27 Gott isch en Zuefluchtsort sit uralter Ziit, sini ewige Arme sind under dir. Er wird de Feind vor dir vertriebe und säge: 'Lösch sie us!'

28 Israel wird in Sicherheit wohnen, und d Quelle Jakobs wird abgschirmt sii imne Land mit Korn und neue Wii, wo de Tau vom Himmel tropft.

29 Glücklich bisch du, Israel! Wer isch wie du, es Volk

 

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5.Moses 32 vo 34

 

5.Moses 32 vo 34

32:1 "Höre, o Himmel, und ich wird rede,

d'Erde hört d'Wort us mim Muul.

 2 Mini Aleitig wird niederfalle wie Rege, mini Wort werdet Riesel wie Tau, wie sanfte Rege uf das Gras, wie chräftigi Schauer uf d Pflanze.

 3 Denn ich wird de Name Jehovas verkünde. Sprecht über d Grössi vo üsem Gott!

 4 De Fels was er tuet isch vollkomme, denn alli sini wäg sind grächt En treue Gott wo nie ungrächt isch, gerecht und ufrichtig isch er.

 5 Si sinds wo Schlächts tah hend. Si sind nöd sini Chind, de Fehler liit bi ihne. En verkehrti, verkehrti Generation sinds!

 6 so gosch mit Jehova um, du unverständigs, unvernünftigs Volk? Isch er nöd din Vater, wo du din Dasein verdanksch, de dich gmacht het und dir fescht bestand gäh?

 7 Dänk a früecheri Zyte, beachte die Jahre vergangener Generatione. Frög di Vater, er chas der verzelle, dini Ältiste, sie werdets dir säge.

 8 Wo de Höchscht de Natione ires Erbe gä het, wo er d Söhn Adams vonenand trennt het, da het er d grenze vo de Volks fest gsetzt mit Rücksicht uf d Zahl vo de Söhn Israels.

 9 Denn Jehovas Ateil isch sis Volk, Jakob isch sin Erbe.

10 Er het en inere Wildnis gfunde, inere öde, hüülende wüesti. Er het en schützend umgschlosse und het uf ihn acht geh, er het en bhüetet wie d Pupille vo sim Aug.

11 Wie en Adler sis Näscht ufschüücht, über sine flügge junge schwebt, sini Flügel usbreitet, sie ufnimmt, Si uf siine Schwinge treit,

12 so hät Jehova ällei ihn ständig gführt, kein frömde Gott isch bi ihm gsi.

13 Er het en uf de Höchi vo de Erde riite loh, sodass er de ertrag vom Feld gässe het. Er hät en mit Honig usem Felse erneret und mit Öl us eme Chiselfels,

14 mit Butter vom Grossvieh und Milch vom Chlivieh, zäme mit de userlesenschte Schaf und Schafböck vo Bạschan und mit Geissböck, zäme mit de beschte Weize, und du tranksch Wy vom Bluet vo de Truube.

15 Wo Jẹschurun fett isch worde, het er rebellisch usegschlage. Du bisch fett worde, du bisch dick und ufdunse. So vulosst er Gott, der nen gmacht het, und het de Fels vo sinere Rettig verachtet.

16 Si händ en mit frömde Götter reiziert zum Zorn, sie händ en ständig kränkt mit abscheulichkeite.

17 Sie opfered de Dämọnen und nöd Gott, Göttere, wo's nöd kännt händ, neue wo erst kürzlich ufgcho sind, Götter wo dini Vorfahre nöd händ kännt.

18 Du hesch de Fels vergesse wo din Vater worde isch, du hesch nüme a de gott dänkt wo di gebore het.

19 Wo Jehova s gseh het, het er si verstande, denn sini Söhn un Töchter kränkt nen.

20 Da het er gseit: 'Ich wird mis Gsicht vor ihne verberge. Ich wett gseh, was us ihne wird. Denn sie sind en verkommnigi Generation, Söhn wo kei Treui isch.

21 Sie hend mich mit öppis wo kei Gott isch, zum Zorn griezt. Sie hend mich mit ihrne wertlose Göttli kränkt. Drum wird ich sie mit eme Volk zur Iifersucht reize wo keis isch. Ich wird sie dur es unverständigs Volk kränke.

22 Denn min zorn het es füür entzündet, das bis id Tiefe vom Grab lodere wird, es wird die Erde und ihre Ertrag verzehre und d Fundament vo de Berge in Brand setzed.

23 Ich wird si mit unglück überhoufe und alli mini Pfiili uf sie schüssed.

24 Hunger wird sie schwächen, höchs fieber und schrecklichi vernichtig wird si fresse. Ich wird dene d zähn vo wilde tier schicke und das Gift vo Reptilie, wo im Staub chrüüched.

25 Dusse wird es schwert sie beraubä und dinnä isch schreckä für de jung Maa und Jungfrau, de Süügling und de grauhaarig Maa.

26 Ich het gseit: "Ich werde sie zerstreue, kein Mensch wird sich mehr an sie erinnere",

27 hetti nöd d Reaktion vom Find gfürchtet. Denn d Gegner chönnts falsch uslege. Si chönted säge: "Mir sind die Stärkere gsi. Das alles hät nöd Jehova ta."

28 Si sind nämli es Volk ohni Verstand, es fehlt ihne a Verständnis.

29 Wänns nur wiis wäred! Dänn würeds drüber nahdenke. Si würed überlegge, wies mit ihne usgaht.

30 Wie chönnt eine 1000 verfolge und zwei 10'000 id Flucht schlönd, wenn nöd ihre fels sie verchauft hetti und Jehova sie usgliferet hetti?

31 Denn ihres Fels isch nöd wie euses Fels,das händ sogar eusi Feind verstande.

32 Ihr Weinstock isch vom Weinstock Sọdoms und vo de Terasse Gomọrras. Ihri Wybeeri sind Giftbeeri, ihri Truube sind bitter.

33 Ihr Wii isch Schlanggift,das grausame Gift vo Kobras.

34 Isch das nöd bi mir ufgspeicheret, versieglet i mim Vorratshuus?

35 Es isch mini Sach, Rache z näh und Vergeltig z üebe, zur feschtgleiti Ziit, wenn ihr Fuess wegrutscht, Denn de Tag vo ihrem Unglück isch nooch, und was sie erwartet chunnt schnell.'

36 Denn Jehova wird über sis Volk es Urteil fälle. Er wird mit sine Diener Mitleid ha, wener gseht, dass d chraft si verlah hät und nur na die Hilflose und Schwache übrig sind.

37 Dänn wird er säge: 'Wo sind iri Göttert – de Fels wo sie Zueflucht gsuecht hend –,

38 die ständig s'Fett vo ihrne Opfer ässed und de Wii ihrer Trankopfer trinke? Sölleds ufstah und eu hälfe. Sölleds eui Zuefluchtsort werde.

39 Gseht jetzt dass ich nur ichs bin und dass es usser mir kei Götter git. Ich töte und ich mache lebändig, ich verwunde und ich werde heilen, und niemert chan us minere Hand rette.

40 Denn ich erheb mini Hand zum Himmel und schwöre: "So wahr ich ewig lebe."

41 Wänn ich mis blitzends Schwert schärfe und miini Hand für s Gricht vorbereite, den wird ich min gegner rache zruggzahlend und a dene vergältig üebe wo mich hassed.

42 Ich mach mini Pfiili betrunke vo Bluet, und min schwert wird fleisch frässe, vom Bluet vo de Getötete und Gfangene, vo de Chöpf vo de Aafüererer vom Find.'

43 Freued eui ihr Völker, mit sim Volk, denn er wird s Bluet vo sinere Diener räche. Er wird sin Gegner Rache zruggzahlen und für das Land vo sim Volk Süne leischte."

44 Moses isch also cho und het alli Wort das Lied vor em Volk vorgange – er und de Hoschẹa, de Sohn Nuns.

45 Nachdem Moses ganz Israel alli die Wort vorgit het,

46 het er zue nene gseit: "Nähmed eui alles, was i eu hüt als Warnig sag, zum Herze, dmit ihr euri Söhn chönnd awiise, sich sorgfältig a alli Wort des Gsetz z halte.

47 Denn es sind kei leeri Wort, sondern sie bedüted Lebe für eu. Dur sie chönd lang i dem Land läbe, wo ihr uf de andere Siite vom Jordan in Bsitz neh werded."

48 Am gliche Tag het Jehova zu Moses gseit:

49 "Steig uf de Berg Ạbarimm hier, den Berg Nẹbo, der im Land Mọab gegenüber vo Jẹricho liegt, und sieh dir das Land Kạnaan aa, dass ich de Israelite als Bsitz gib.

50 Denn söllsch uf em Berg wod jetzt bestigsch, sterbe und mit dim Volk vereint werded, so wie din Brüeder Aaron ufem Berg Hor gstorbe isch und mit sim Volk vereint worde isch.

51 Ihr beidi warted mir nämlich bim Wasser vo Merịba bi Kạdesch i de Wildnis zin Mitte unter de Israelite untreu will ihr mich vor em volk Israel nöd gheiligt hend.

52 Du wirsch das Land wo ich am Volk Israel gib, vo Wiitem, aber du wirsch es nöd beträte."