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Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 23 vo 34

 

5.Moses 23 vo 34

23:1 Kei Maa wo kastriert worde isch indem d Hode zerquetscht worde sind, oder wo sin Gschlechtsteil abgschnitte worde isch, dörf id Versammlig Jehovas cho.

2 Kein unheimliche Sohn dörf id Versammlig Jehovas cho. Selbst bis zur zähnte Generation dörf keine vo sinere Nachkomme id Versammlig Jehovas cho.

3 Kei Ammonịter oder Moabịter dörf id Versammlig Jehovas cho. Sälbscht bis zur zähnte Generation dörf keine vo ihrne Nachkomme jemals id Versammlig Jehovas cho.

4 Sie hend dich nämlich nöd mit Nahrig und Wasser versorgt, wo du nachem uszug us Ägypte unterwägs gsi bisch. Au händs Bịleam, de Sohn vo Bẹor us Pẹthor in Mesopotạmie, agworbe, damit er dich verfluecht.

5 Doch Jehova, din Gott, het nöd welle uf Bịleam ghöre. Stattdesse verwandelti Jehova, di Gott, de Fluech i en Sege für di wil Jehova, din Gott, di gliebt het.

6 Bemühe dich nie drum, dass sie Friede und Wohlstand händ – für alli Ziite.

7 Dörfsch en edomịter nöd hasse, denn er isch din brüeder.

Dörfsch en Ägypter nöd hasse, denn bisch en aasässige Fremde i sim Land worde.

8 Ihri Chind i de dritte Generation dörfed id Versammlig Jehovas cho.

9 Falls du din Lager ufschlasch zum geg din Feind kämpfe, söllsch du dich vorallem Schlechte hüete.

10 Falls en Maa dur en nächtliche Samenerguss unrein wird, söll er usem Lager use gah und nüme zrug cho.

11 Er söll sich bim Abigabruch vom Abig mit Wasser wäsche und bi Sunneuntergang dörf er dänn wieder is Lager cho.

12 Userhalb vom Lager söll en private Ort für dich bestimmt werde und dete söttsch ane gah.

13 Zu dinere Usrüstig söll en Pflock ghöre. Grab demit es Loch, wenn du dich dusse anehocksch und bedeck dini Exkrement dehinter.

14 Jehova, din Gott, gaht nämli i dim Lager umenand zum dich befreie und dir dini Feind uszliefere. Din Lager soll heilig si, dmit er nigs bi dir sieht, was Astoss erregt, un nit ufhört, dich z begleite.

15 Wenn en Sklave vo sim Herr wäg lauft und zu dir chunnt, söllsch en sim Herr nöd usliferä.

16 Er chan ame Ort vo sinere Wahl i dinere Städt bi dir läbe - wo immer er will. Du dörfsch en nöd schlecht behandle.

17 Keine vo de Töchter Israels dörf en Tempelprostituierti werde und keine vo de Söhn Israels dörf en Tempel-prostituierter werde.

18 De Lohn vonere Prostituierte und de Lohn vumene Prostituierte döfed nöd is Huus vu dim Gott Jehova bracht werde zum es Gelübde erfülle, denn beidi sind für Jehova, din Gott, öppis Abscheulichs.

19 Verlange vo dim Brüeder kei Zinse – weder Zinse für Geld no für Nahrig na für irgendöppis anders wo chönd erhobe werde.

20 En Usländer chasch Zinse zahle lah, aber nöd din Brüeder demit Jehova, din Gott dich i dem Land wo du wirsch in Bsitz neh bi allem segnet wo du tuesch.

21 Falls du Jehova, dim Gott, es Gelübde ableisch, zögere nöd, es z erfülle – dänn Jehova, din Gott, wirds mit Sicherheit vo dir fordere – suscht begisch e Sünd.

22 Ligsch aber kei Gelübde ab, machsch di keinä Sünd schuldig.

23 Halt dich a die Wort wo über dini Lippe cho sind und tue was du mit dim Muul globt hesch - als freiwilligi Gabe für Jehova din Gott.

24 Falls du i de Wigarte vo dim Mitmensche geisch, chasch dich mit Truube satt ässe, aber du darfsch keni i dine Behälter tue.

25 Falls du i ds Ständemehr vo dim Mitmensche geisch, chasch mit de Hand reife Ähre abpflücke, aber du darfsch nid d Sichle a s Getreide lege.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 22 vo 34

 

5.Moses 22 vo 34

22:1 Wennd en Stier oder es Schaf vo dim Brüeder gsehsch dörfsch das nöd ignoriere. Bring das Tier uf jede Fall zu dim Brüeder zrugg.

2 Falls din Brüeder aber nöd ide Nöchi wohnt oder du nöd weisch wer de Bsitzer isch, söllsch das Tier mit hei neh und bi dir bhalte, bis din Brüeder nachher suecht. Dänn gib's ihm zrugg.

3 S gliche gilt wenn en Esel vo dim Brüeder findsch oder Chleidig oder irgendöppis anders woner verlore het. Es darf dir nöd gliichgültig sii.

4 Wennd gsehsch das en Esel oder es Stier vo dim Brüeder ufem Weg stürzt, dörfsch das nöd ignoriere. Hilf ihm unbedingt, s Tier wieder ufzrichte.

5 E Frau dörf kei Männerchleidig alegge und en Maa kei Frauechleidig. Wer das macht isch für Jehova, din Gott, abscheulich.

6 Wenn du underwägs ufeme Baum oder uf de Erde es Vogelest mit Junge oder Eier findsch wo d Mueter hockt, de darfsch d Mueter ned zäme mit de Junge mitnäh.

7 Lah d Mueter uf jede Fall frei, die Junge aber chasch für di nä. Du das, damits dir guet goht und du lang lebsch.

8 Falls es neus Huus bausch, sellsch das Dach au miteme Gländer versehe, demit niemert abefallt und nöd Bluetuld uf dis Huus ladsch.

9 Säe i dim Wegarte kei zweiti Samenart us. Susch gheit de gsamti Ertrag vo dinere Saat und au s'Erzügnis vo de Weinstöck em Heiligtum zue.

10 Spanne nöd en Stier und en Esel zäme vor de Pflug.

11 Trag kei Chleidig, bi de Wulle und Line zäme verarbeitet sind.

12 Bring a de vier Zipfel vo de Chleidig wo du treisch, Quaste a.

13 Agnoh, en Maa nimmt sich en Frau und hät sexuelli Beziehige mit ihre, doch dänn hasst er sie.

14 Er wirft ihr Fehlverhalte vor und schädiget ihre Ruef, indem er seit: 'Ich han mir die Frau gno, aber woni mit ihre Beziehige gha han, han ich kei Bewiis gfunde, dass sie e Jungfrau gsi isch.‘

15 De Vater und d Mueter vom Meitli sölled dänn de Ältischt am Stadtor de Bewiis für iri Jungfräulichkeit vorlege.

16 Vater vom Meitli söll zu de Ältiste säge: 'Ich han dem Maa mini Tochter zur Frau geh, aber er hasst sie

17 und wirft ihr Fehlverhalte vor. Er säit: "Ich ha feschtgstellt, dass diini Tochter kein Bewiis für iri Jungfraulichkeit hät." Da isch de Bewiis, dass si Jungfrau gsi isch."Sie sölled dänn s Tuech vor de Ältiste vo de Stadt usbreite.

18 Die Stadtältischte sölled de Maa ergriffe und bestrafe.

19 Sie sölled ihm e Geldstraf vo 100 Silberschekel uferlege und sie am Vater vom Meitli geh, will de Maa e Israelitischi Jungfrau in Verruef brocht het. Sie söll sini Frau bliebe. Er dörf sich sis Läbe lang nöd vo ihre la scheide.

20 Isch die Beschuldigung jedoch berechtigt und gits kein Bewiis defür, dass das Meitli e Jungfrau gsi isch,

21 den sött mer das Meitli vor de Igang vom Huus vo ihrem Vater bringe, und d Manne vo ihrer Stadt sölleds steinige, will sie in Israel öppis schändlichs gmacht het indem sie sich im Huus vo ihrem Vater uf sexuelli Unmoral iigloh het. So söllsch s'schlechte us dinere mitti besitige.

22 Falls en Maa debi ertappt wird das er bi de Ehefrau vomne andere liit, de müend beidi zäme sterbe - sowohl de Maa wo sich zu de Frau gleit het als au d Frau. So sellsch das Schlechte us Israel besitige.

23 Falls en Maa i de Stadt e Jungfrau trifft, wo mit eme andere verlobt isch, und sich zu ihre leit,

24 den söttsch sie beidi zum Tor vo dere Stadt usfüehre und steinige – das Meitli, wills i de Stadt nöd gschroue het, und de Maa, will er d Frau vo sim Mitmensche gmüetetet het. So söllsch s'schlechte us dinere mitti besitige.

25 Falls de Maa das verlobte Meitli jedoch uf em Feld troffe het und sie überwältigt und bi ihre gläge het, denn söll nur de Maa wo sich zu ihre gleit het sterbe.

26 Dem Meitli söll nüt gscheh. Sie het kei Sünde begange wo de Tod verdient. Es liit de gliich Fall vor wie wänn en Maa sin Mitmensche aagrifft und ihna ermordet.

27 Denn na het sie uf fem Feld troffe und s'verlobte Meitli het gschroue, aber es isch nemads do gsi, wo ihr z Hilf kumme isch.

28 Falls en Maa es Meitli trifft, wo no e Jungfrau isch und nöd verlobt isch, und er sie packt und sich zu ihre leit und mer die beide ertappt,

29 den mues de Maa wo bi ihre gläge het, em Vater vom Meitli 50 Silberschekel gä, und sie söll sini Frau werdä. Da er sie g'müetetet hät, dörf er sich sis Läbe lang nöd vo ihre la scheide.

30 Kein Maa dörf sich d'Frau vo sim Vater neh, damit er sin Vater nöd entsteht.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 21 vo 34

 

5.Moses 21 vo 34

21:1 Agnoh, i dem Land wo Jehova, din Gott wo als Bsitz git wird ufeme Feld en Toter gfunde, und es isch nöd bekannt wer en umbrocht het.

2 Denn sölled dini Ältiste und Richter usegah und d Entfernig vo dem Tote zu de umliegende Städt abmesse.

3 Die Älteschte vo de Stadt, wo am dichtischte bi dem Tote ligt, sölled us de Herde e jungi Chue näh, wo no nie gschaffet worde isch, wo no nie ines Joch gspannt worde isch.

4 Die Ältiste vo dere Stadt sölled die jung Chue ines Tal füehre wo Wasser flüsst und nöd jackeret oder gsät worde isch. Det i dem Tal sölleds de Chue s Genick bräche.

5 Die Priester wo Levịte sölled cho, denn Jehova, din Gott, het sie usgwählt zum ihm diene und im Name Jehovas Sege uszspreche. Sie sölled erkläre wie jede Rechtsstriit wos um e Gwalttat gaht biigeleit werde söd.

6 Denn sölled alli Älteschte vo de Stadt, wo am dichtischte bi dem Tote sind, ihri Händ über de junge Chue wäsche, wo Genick im Tal broche worde isch.

7 Sie sölled erkläre: 'Eusi Händ händ das Bluet nöd vergässe, und eusi Auge händ nöd gseh, wie's vergosse worde isch.

8 Rächne dim Volk Israel, dass du erlöst hesch, die Sach nöd a, o Jehova, und lah d Schuld fürs Vergisse vo unschuldigem Bluet nöd uf dim Volk Israel bliebe."Dänn wird ihne die Bluetschuld nöd aagrechnet werde.

9 Dadurch besiitigsch d Schuld fürs Vergiss vo unschuldigem Bluet us dinere Mitti, den du tuesch was in Jehovas Auge richtig isch.

10 agnoh, du führsch gege dini feind chrieg und Jehova, din gott, besiegt sie für dich und du nimmsch sie gfange.

11 Wennd den under de Gfangene e schöni Frau gsesch und dich zu ihrne anezoge fühlsch und sie zu de Frau neh willsch,

12 chasch sie in dis huus hole. Sie söll sich de chopf rasiere, ihri nägel zrächtmache,

13 die Chleider, wo sie als Gfangeni treit het, ablege und i dim Huus wohned. Sie söll en ganze Monet um ihre Vater und ihri Muetter brüele. Nachher chasch sexuelli Beziehige mit ihre ha. Du wirsch ihre Maa werde und sie dini Frau.

14 gfallt sie dir jedoch nöd, lah sie goh wo sie will. Du dörfsch sie aber nöd verchaufe oder hert mit ihre umgah, denn du hesch sie gdemüetigt.

15 Aagnoh, en Maa hät zwei Fraue, wo er die einti meh liebt als die ander, und beidi bringed Söhn zur Welt und de erstgeboreni Sohn isch vo de ungliebte Frau.

16 Am Tag, wo de Maa sis Erbe a sini Söhn wiitergit, dörf er de Sohn vo de gliebte Frau nöd als Erstgeborene behandle und de Sohn vo de ungliebte Frau, de eigentliche Erstgeborene, benachteilige.

17 Er söll de Sohn vo de ungliebte Frau als Erstgeborene anerkenne, indem er ihm de doppelti Aateil vo sim ganze Bsitz git, denn er isch de Aafang vo sinere Zügigschraft. Er hät s Rächt uf d Stellig vom Erstgeborene.

18 Aagnoh, en Maa hät en Sohn, wo stur und rebellisch isch und nöd uf sim Vater oder sini Mueter ghört. Wän er unghorsam bliebt, obwohl sie versuecht händ, ihn z korrigiere,

19 sölled sin Vater und sini Mueter en ergriffe und en zu de Ältischte am Tor vo sinere Stadt usebringe.

20 Sie sölled zu de Ältiste vo sinere Stadt sege: 'Euse Sohn da isch stur und rebellisch und wott nöd uf eus ghöre. Er isch en Fresser und en Trinker.'

21 Denn sölled en alli Manne vo sinere Stadt steinige. So söllsch das Schlechte us dinere Mitti besitige und ganz Israel wird devo ghöre und sich fürchte.

22 Aagnoh, en Maa hät e Sünde begange wo s Todesurteil verdient und er isch higrichtet worde und du häsch en a Stamm ghänkt.

23 De dörf sin Lichnam nöd über Nacht am Stamm bliibe. Muesch en unbedingt am gliiche Tag begrabe, will wer amne Stamm hängt isch vo Gott verfluecht. Verunreinig das Land nöd wo Jehova, din Gott, dir als Erbe git.