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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 16 vo 31

 

1.Samuel 16 vo 31

16:1 Schliesslich het Jehova zu Samuel gseit: "Wie lange bist du noch um Saul trauern wo ich doch nicht will, dass er König vo Israel bliebt? Füll dis Ölhorn und gang. Ich schick dich zu dem Bethlehemịter Ịsaï, denn ich han mer under sinere Söhn en als König userwählt."

2 Aber de Samuel hät gseit: "Wie chani det ane gah? Wänn de Saul das erfahrt bringt er mich um", wo Jehova erwideret hät: "Nimm e jungi Chue mit und säg: 'Ich bin cho zum Jehova es Opfer darzbringe.‘

3 Lade Ịsaï zum Opfer ii, und ich wird dich wüsse lah was du sellsch tue. Salbi für mich dä wo ich benenn."

4 Samuel gmacht het, was Jehova gseit het. Wo er nach Bẹthlehem cho isch, händ ihm die Ältiste vo de Stadt zitternd begägnet und welle wüsse: "Bedütet din Kommen Frieden?"

5 Er hät antwortet: "Es bedütet Frieden. Ich bin cho zum Jehova z opfere. Heiliget eu und chunt mit mir zum Opfer." Dänn hät er Ịsaï und sini Söhn gheiliget und hät sie zum Opfer grüert.

6 Wo si inecho und er Ẹliab gseh het, het er gseit: "Das isch bestimmt de Gsalbte Jehovas."

7 Aber Jehova hät zu Samuel gseit: "Achti nöd uf sis Uusgseh und sine höche Wuchs, ich han en scho abglehnt. Denn Gott gseht die Sache nöd so wie de Mensch, will de Mensch nur das gseht wo vor de Auge erschiint, doch Jehova sieht ins Herz."

8 Ịsaï rüeft dänn Abinạdab und hät en a Samuel verbiigah lah. "Au ihn hät Jehova nöd userwählt", hät samuel gseit.

9 Als nächsts stellt Ịsaï ihm Schạman vor, aber de Samuel hät gseit: "Au ihn hät Jehova nöd userwählt."

10 So loss Ịsaï siibed sinere Söhn an ihm verbii gah, doch Samuel hät zue Ịsaï: "Keine vo ihnen hät Jehova userwählt."

11 Schliesslich het Samuel gfröget: "Sind das all deine Söhn?" "Der jüngste fehlt no", het gantwortet Ịsaï, "er weidet die Schöfli." Do het en Samuel gforderet: "Lass ihn hollen. Mir setzed eus erst zum Esse ane, wenn er cho isch."

12 Also het er nen hole un het nen inekockt. Er isch vu rötlicher Farb gsi, het schöni Auge gha und isch guet usgsend gsi. Jehova sait: "Stehn uf und salb nen, denn er isch's!"

13 Samuel hät s Ölhor gno und hät en vor de Auge vo sinere Brüeder ghockt. Vo dem Tag hät de Geist Jehovas in David gführt. Aaschlüssend hät sich Samuel uf de Wäg nach Rạma gmacht.

14 De Geischt Jehovas vom Saul gwichä gsi und än schlächte Geischt vo Jehova us hät en plagiert.

15 Sauls Diener hend zu ihm gseit: "Wie du gsehsch plaget dich en schlechte Geist wo vo Gott chummt.

16 Herr, bitte beuftrag dini Diener wo vor dir sind en guete Harfespieler zsueche. Immer wenn de vo Gott chummt schlechti Geist dich überfallt, lahsch dir chli vorspiele, und de wirsch dich besser fühle."

17 Also het de Saul sini Diener uufgforderet: "Bitte suechet mer öpper wo guet chan spiele und bringet en her"

18 Eine vo de Diener het gseit: "Ich han beobachtet, dass en Sohn vom Bethlehemịter Ịsaï guet spiele chan. Usserdem ischer en tapfer, starche chrieger. Er chan guet rede, gseht guet us und Jehova isch uf sinere Siite."

19 Saul loo Ịsaï dur Bote uusrichte: "Schick mer din Sohn David wo bi de Schoof isch."

20 Da packt Ịsaï Brot, en Läderbütel voll Wii und e jungi Geiss uf en Esel und het sin Sohn David demit z Saul gschickt.

21 So isch David zum Saul cho und het ihm dient. Dr Saul het ihn sehr lieb gwunne und er isch si Waffeträger worde.

22 saul schickt Ịsaï d'nachricht: "Bitte lass David in meinem Dienst blieben, denn ich finde Gfallen an ihm."

23 Immer wenn vo Gott us en schlächte Geist über Saul cho isch, het de David d Harfe gno und ihm öppis vor gspielt. Das hät Saul Erliechterig bracht, er hät sich besser gfühlt und de schlächti Geist sich vo ihm.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 15 vo 31

 

1.Samuel 15 vo 31

15:1 Samuel het zum Saul gseit: "Jehova het mich gschickt zum dich zum König vo sim Volk Israel z salbe. Los jetzt zue was Jehova dir mitteilt.

2 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: 'Ich werd die Amalekịter zur Rächeschaft zieh für das wo sie Israel ahta hend, wo sie em Volk uf em Weg us Ägypte use Widerstand leistet hend.

3 Gang und besiege d Amalekịter. Vernicht sie restlos - mit ihrem ganze Bsitz. Verschone sie nöd. Töte sie: Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Stiere und Schoof, Kamel und Esel.'"

4 Also het de Saul sis Heer in Tẹlaïm zämmegrüert und hets zäut: Es sind 200'000 Fuesssoldate gsi und 10'000 Ma us Juda.

5 Saul het bis zur Stadt grückt Ạmalks vor und het bim Tal en Hinterhalt gleit.

6 Dänn hät de Saul zum Kenịtern gseit: "Goht und trennt eu vo de Amalekịter, damit ich eu nöd zäme mit ihne uslösche. Denn als Israel us Ägypte uszoge hänn ihr dem ganze Volk loyale Liebi zeigt." Da zoge d Kenịter vo Ạmalek weg.

7 Danach het de Saul de Amalekịtern vo Hawịlal bis nach Schur, wo näbed Ägypte liit, e vernichtendi Niederlag.

8 Ạgag, de König vo Ạ malek, het er lebendig gfange, doch alli andere het er restlos mit em Schwert vernichtet.

9 Saul und s'Volk verschonte Ạgag und s'Beschte vom Chli- und Grossvieh, s'Mastvieh, d'Schafböck und alles Wertvolli. Si händs nöd wele restelos vernichte. Doch alles Wertlosi und was sie nöd hend welle hend, hend sie restlos vernichtet.

10 Druf hät Samuel folgendi Botschaft vo Jehova übercho:

11 "Ich beduure, dass ich de Saul zum König gmacht han, denn er het sich vo mir abgwandt und mini Befehl nöd usgfüehrt." Das hät Samuel so gmacht, dass er die ganz Nacht zu Jehova gschriebe hät.

12 Wo de Samuel früehmorgens ufstande isch zum de Saul träffe, het mer ihm brichtet: "Saul isch nach Kạrmel gange und het sich det es Dänkmal ufgstellt. Denn isch er umgekehrt und nach Gịlgal abzoge."

13 Wo de Samuel schlüsslich zu ihm cho isch, het de Saul gseit: "Jehova sign di! Ich ha de Befehl Jehovas usgfüehrt."

14 "Und warum ghöri denn Schaf blöke und Rinder brüele?", hät samuel gfröget,

15 wo de Saul antwortet het: "Me het sie vo de Amalekịter mitbrocht. D Lüüt hend die beschte Schoof und Rinder verschont zum sie dim Gott Jehova z opfere, aber alles andere hemmer restlos vernichtet."

16 "Schluss damit!", hät samuel gseit. "Ich teile dir mit, was Jehova hüt Nacht zu mir gseit hät." Saul erwideret: "Rede!"

17 Samuel isch fort gange: "Damals wo du das Oberhaupt vo de Stämme Israels worde bisch und als Jehova dich zum König vo Israel gsalbt het, hesch dich als unbedütend agseh.

18 Doch spöter het Jehova dir de Uftrag geh: 'Gah und vernichte die sündige Amalekịter restlos! Kämpf gäg si, bis si usgrötet hesch!'

19 Warum hesch du also nöd uf d Stimm Jehovas ghört, sondern bisch gierig über d'Bühni hergfalle und hesch ta, was in Jehovas Auge schlecht isch?"

20 Saul antwortet: "Ich habe doch auf die Stimm Jehovas gehört! Ich habe den Uftrag Jehovas ausgeführt und Ạgag, den König von Ạmalk, hergebrocht. Und d Amalekịter hani räschtlos vernichtet.

21 Aber d'Lüüt händ Schoof und Rinder vo de Büüti gno – s'Bescht vo dem wo restlos sött vernichtet werde – zum's dim Gott Jehova in Gịlgal z'opfere."

22 Druf het Samuel gseit: "Was isch Jehova lieber: Brandopfer und anderi Opfere oder Gehorsam gegenüber Jehova? Dänk dra: Ghorli isch besser als es Opfer, aneghöre besser als s Fett vo Schafböck.

23 Denn Rebelliere isch s gliiche wie d Sünde vo de Wahrsagerei und amassends Voruseile s gliiche wie d Verwändig vo magische Chräft und Götze. Well de Befehl Jehovas missachtet hesch wotter ned das du kenig blibsch."

24 Da het de Saul zu Samuel gseit: "Ich han gsündigt, denn ich han mich über de Befehl Jehovas und dini Awisige hinweggsetzt, will ich us Angst vor de Lüt uf sie ghört han.

25 Bitte vergib jetzt mini Sünde und gang mit mir zrugg, damit ich mich vor Jehova verbüge chan."

26 Doch Samuel hät zum Saul gseit: "Ich gang nöd mit dir zrugg, denn du häsch de Befehl Jehovas missachtet, und Jehova wott nöd, dass du wiiter König vo Israel bisch."

27 Wo de Samuel sich umdräit hät und wele weggah, hät de Saul en am Saum vo sim ärmelose Obergewand fescht ghebt, doch er risser ab.

28 Do het de Samuel zu ihm gseit: "Jehova het dir hüt die Königsherrschaft über Israel entrisse, und er wird sie eim Mitmensche vo dir gä, wo besser isch als du.

29 Au wird Israels Erhabener sis Wort nöd bräche und sini Meinig nöd ändere. Denn er isch ja kein Mensch das er sini Meinig würd ändere."

30 Saul erwideret: "Ich habe gesündigt. Aber jetzt ehre mich bitte vor de Ältiste meines Volk und vor Israel. Gang mit mir zrugg und ich wird mich vor dim Gott Jehova verbeue."

31 Da isch de Samuel hinder Saul her zrug gange und de Saul het sich vor Jehova verbüüted.

32 Samuel befahl: "Bringt Ạgag, de König vo Ạmalalek, zu mir her!" Ạgag isch widerstrebend zu ihm gange denn er het sich gseit "Die Todesgfahr isch bestimmt verbi".

33 Samuel hät jedoch gseit: "So wie dein Schwert Frauen ihre Kinder beraubt hat, so wird deine Mutter ihrer Kinder beraubt sein wie keine andere." Mit dene Wort hät er gheisse Ạgag in Gịlgal vor Jehova in Stück.

34 Den het sich de Samuel uf de Wäg nach Rạma gmacht und de Saul isch hei gange in sini Heimatstadt Gịbea.

35 Samuel het Saul gseh bis zum Tag vo sim Dod nöd wieder, denn er het um Saul truuret, und Jehova beduuret, dass er Saul zum König über Israel gmacht het.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 14 vo 31

 

1.Samuel 14 vo 31

14:1 Eines Tages hat de Jọnathan gseit, de Sohn Sauls, zu sim Waffeträger: "Chum, mir gönd uf die ander Siite zum Vorposte vode Philịster!" Sim Vater hät er allerdings nüt devo verzellt.

2 Saul het sich am Rand vom Gịbeab ufghört, unter em Granatapfelbaum in Mịgron, und öppe 600 Maa sind bi ihm gsi.

3 (Ahịja, Sohn vo Ạhitub, Brüeder vo Ịchabod, Sohn vo Pịnähas,f Sohn vo Ẹli, em Priester Jehovas in Sịlo, hät das Ẹphod troffe.) Keine hät gwüsst, dass Jọnathan weggange isch.

4 Zwüsche de Übergäng wo Jọnathan z'neh händ versuecht, um de Vorposchte vo de Philịster z'erreiche, isch e Felsspitze zur einte Siite gläge und eini zur andere Siite: Die eint het Bọzez und die ander Sẹne gheisse.

5 De eint Felse isch wie e Süüle im Norde gegenüber vo Mịchmas gstande, de ander im Süde gegenüber vo Gẹba.

6 Jọnathan het zu sim Waffeträger gseit: "Chum, lönd eus zum Vorposte vo dene unbeschnittene Männer übergah. Vilicht wird Jehova für eus in Aktion träte, denn nüt chan Jehova dra hindere z rette – öb durch vieli oder dur wenigi".

7 Sis Waffeträger het erwideret: "Du, wozu Dich dis Herz drängt. Nimm de Wäg wod wotsch und ich folge dir, wohi dis Herz au füehrt."

8 Jọnathan het ihm erklärt: "Mir gönd übere und zeiged eus de Männer.

9 Wenn sie rüefed: 'Bliibt stönd bis mer bi eu sind!', dänn bliibed mer stönd wo mir sind und gönd nöd zu ihne ufe.

10 Aber wenn sie rüefed: 'Chömed hoch zu eus!', denn gömmer ufe, denn Jehova wird sie i eusi Hand gä. Das wird für eus s Zeiche sii.'

11 Druf zeiged sich die beide em Vorposte vo de Philịster. "Sieh mal eine ah!", hend d Philịster gseit. "Do chömed d Hebräer us ihrne Löcher wo sie sich versteckt händ."

12 De Vorposchte hät Jọnathan gforderet und sin Waffeträger use: "Los, chömed höch zu eus! Mir werded's eu scho zeige! Sofort befahl Jọnathan sim Waffeträger: "Mir noch, denn Jehova wird sie in die Hand Israels geh."

13 Uf allna vier klätterti Jọnathan duruf, gfolgt vo sim Waffeträger. Jọnathan het de Philịster nieder gschlage, und sis Waffeträger hinder ihm het ene de Todesstoss versetzt.

14 Bi ihrem erste Aagriff händ Jọnathan und sis Waffeträger öppe 20 Maa ufere churze Strecki tötet.

15 Überall hät sich Schrecke uus breitet – under de Soldate vom Vorpost, im Feldlager und sogar under de Stossstrupps. D'Erde bebte und Gott hät Schreckä usglöst.

16 Sauls Wache in Gịbear im Stammesgebiet vo Bẹnjamin hend gseh, wie sich s Chaos i alli Richtige usbreitet het.

17 "Zählt bitte dure und stellt fest, wer fehlt", het de Saul sini Lüüt uufgforderet. Bim Durchzälle hät sich use gstellt, dass de Jọnathan und sis Waffeträger nöd da gsi sind.

18 Da het de Saul zu Ahịja: "Bring die Bundeslade des wahre Gottes her!" (Die Israelite händ zu dere Ziit nämlich d Bundeslade vom wahre Gott bi sich gha.)

19 Während de Saul mit em Prieschter schwätzt, isch s Chaos im Philịsterlager immer grösser worde. Do befahl er em Prieschter: "Halt! Mach nicht weiter."

20 Saul und alli sini Lüüt händ sich etzt zum Kampf sammlet. Wo sie loszoge hend, hends fest gstellt, dass d'Philịster mit ihrne Schwerter gegenand kämpft hend und es heillos durenand gherrscht het.

21 Und d Hebräer, wo sich uf d Siite vo de Philịster gschlage händ und mit ihne is Lager zoge sind, sind wieder zu de Israelite under Saul und Jọnathan überegloffe. 22 Alli Manne Israels wo sich im Bergland vo Ẹphraim versteckt händ, erfahred vo de Flucht vo de Philịster, und au sie händ sich de Schlacht aagschlossä und händ d Verfolgig uufgnoh.

23 An diesem Tag hat Jehova Israel rettet, und die Schlacht tobte bis nach Bet-Ạwen.

24 Doch die Männer Israels sind a dem Tag in schwerer Bedrängnis gsi, will de Saul s Volk under folgende Eid gstellt het: "Verflucht isch de Maa wo irgendöppis isst bevors Obe wird und bevor ich mich a mine Feind grächt ha!" Also iss niemert irgendöppis.

25 Alli händ dänn de Wald erreiched und ufem Bode det isch überall Honig gsi.

26 Wo si in Wald cho sind, händs de Honig triibe, aber us Angst vorem Eid het sich niemert trout zum esse.

27 Jọnathan het jedoch nöd ghört, wie sin Vater s Volk under Eid gstellt het. Also het er de Stabil gstreckt, won er i de Hand ghalte het, uus und het d Spitze in e Honigwoobe taucht. Sobald er siini Hand zum Muul gfüehrt het, hän si Auge glüchtet.

28 Da het öpper gseit: "Din Vater hat das Volk ausdrücklich unter Eid gstellt und gesagt: 'Verflucht ist der Maa, der heute irgendwas sst!' Deswege sind die Leute so erschöpft."

29 Doch Jọnathan erwideret: "Min Vater hat das Land in grosser Schwierigkeite gebracht. Gseht wie mini Auge lüchtet, nur will ich das chli Honig gässe han.

30 Wie viel besser wärs gsi, wenn d Manne unghinderet vo de Büüte gässe hetted, wo sie bi ihrne Feind vorgfunde händ! De wär d Niederlag vo de Philịster no viel grösser gsi."

31 Die Männer hend de Philịstern a dem Tag vo Mịchmas bis Ạjalonb e vernichtendi Niederlag gmacht und sind denn sehr erschöpft gsi.

32 Drum sinds gierig über d'Bühni härgfalle, händ Schöfli, Rinder und Chälber direkt ufem Bode gschlachtet und händ s'Fleisch mitem Bluet gässe.

33 Mer hät Saul brichtet: "Sieh nur! D Lüüt sind gäge Jehova! Si ässed s Fleisch mit em Bluet!" Da het er gseit: "Ihr hend eu untreu verhalte! Wälzt sofort en grosse Stei her."

34 Saul befahl dänn: "Gaht under d'Lüüt und seit ihne: 'Jede söll sin Stier oder sis Schof herbringe, da schlachte und dänn ässe. Ässt nöd s'Fleisch mit em Bluet, denn das isch e Sünde gäge Jehova.'" I dere Nacht het jede si Stier gno und het en det gschlachtet.

35 Saul het jetzt Jehova en Altar baut. Es isch de erst Altar gsi, won er für Jehova errichtet het.

36 Spöter hät de Saul gseit: "Chömed, mir verfolged d Philịster i de Nacht und plündered sie bis zum Morgegraue us! Kein einzige soll überleben." D Lüüt erwideret: "Du, was immer i dine Auge richtig isch." Druf het de Prieschter gseit: "Lönd eus da vor de wahre Gott träte."

37 Saul befrogt Gott: "Söll ich die Philịster verfolgen? Wirsch sie id Hand Israels geh?" Doch Gott het ihm an däm Tag nid gantwortet.

38 Do het de Saul gseit: "Alli Aführer, zu mir! Findet use, weli Sünde hüt begange worde isch.

39 Denn so wahr Jehova, de Retter Israels, läbt: De Schuldig mues stärbe - selbst wenns min Sohn Jọnathan wär!" Doch alli schwiege.

40 Denn befahl er allne Israelite: "Ihr werdet uf de einte Siite stah und min Sohn Jọnathan und ich uf de andere Siite." Druf hend d Lüt gseit: "Du was immer i dine Auge richtig isch."

41 Saul het jetzt zu Jehova gseit: "O Gott Israels, antwort dur die Tummịm!" Da sind Jọnathan und Saul usegriffe worde und s Volk isch straffrei usgange.

42 Dänn hät de Saul gseit: "Lass de Losj zwüsched mier und mim Sohn Jọnathan entscheide." Da häts uf Jọnathan gfalle.

43 Saul hät en gfrögt: "Was häsch gmacht? Sägs mer." "Ich han nur vo de Spitze vo mim Stabs chli Honig gässe", hät de Jọnathan gantwortet. "Hier bin ich – bereit z'stärbe!"

44 Druf erwideret Saul: "Gott sölls mer dopplet zruggzahle, wänn d defür nöd stirbsch, Jọnathan!"

45 Aber d Lüt händ zum Saul gseit: "Jọnathan söll stärbe? Er, wo für Israel dä grossi Sieg errunge het? Das isch undenkbar! So wahr Jehova läbt: Ihm söll keis Haar krümt werde, denn was er hüt ta het, het er mit Gott gmacht." So befreiti s Volk Jọnathan und er het nöd müesse sterbe.

46 Nachher het de Saul d'Verfolgig vo de Philịschter ufgeh und sie sind sich i ihres Gebiet zrugg zoge.

47 Saul het die Königsherrschaft über Israel gfeschtigt und het gege alli sini Feind ringsum kämpft: gege d Moabịter, d'Ammonịter, d' Edomịter, d'Könige vo Zọbar und d'Philịster. Woher er au gange isch – er het gseid.

48 Tapfer bekämpft und het er d Amalekịter bseit und Israel us de Hand vo dene, wo s uusplünderet händ.

49 Sauls Söhn sind Jọnathan, Jịschwi und Malkischụa gsi. Au het er zwei Töchter gha: Die elteri het Mẹrabv und di jüngeri Mịchal gheisse.

50 Seini Frau hät Ahinọam und isch d Tochter vo Ahimạaz gsi, und sin Heerführer isch Ạbner, Sohn vom Ner, Saul Unkle.

51 Sauls Vater het Kischy gheisse und Ạbner Vater Nerz isch de Sohn vo Ạbiël gsi.

52 Während de ganze Ziit Sauls hets heftigi Chriege gäge d Philịster, und er het jede schtarke gholt, muetige Maa wo er gseh het, i sin Heer.

 

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1.Samuel 13 vo 31

 

1.Samuel 13 vo 31

13:1 Saul isch … Jahr alt, wo er König worde isch, und er het zwei Jahr lang über Israel regiert.

2 Saul hät under de Israelite 3000 Ma uusgwählt: 2000 devo sind bi ihm in Mịchmas und im Bergland vo Bẹthel und 1000 bi Jọnathan in Gịbeac im Stammesgebiet vo Bẹnjamin gsi. Die übrige Lüt het er heimegschickt.

3 Jọnathan hat die Einheit der Philịsterd in Gẹba besiegt, und die Philịster erfahre davon. Do hat Saul im ganze Land das Horn blase und gesagt: "D Hebräer sölleds lose!"

4 Ganz Israel hät die Mitteilig ghört: "Saul hät e Einheit vo de Philịster besiegt und jetzt hät sich Israel bi de Philịstern verhasst." Also sind die Männer zemegrüefe worde zum sich de Saul in Gịlgal aazschliesse.

5 Au d Philịster händ sich sammlet, um gege Israel z kämpfe: 30 000 Chriegswäge, 6000 Riiter und Soldate wie d Sandkörner am Meeresufer. Sie sind duruf zoge und hend in Mịchmas, östlich vo Beth-Ạwen glageret.

6 Die Manne Israels händ sich inere schwirige Lag gseh, will sie hert bedrängt worde sind, und so versteckt sich s Volk in Höhle, Grube, Felsspalte, Keller und Zischtere.

7 Etlichi Hebräer händ sogar de Jordan überquered und in s Gebiet vo Gad und Gịlead zoge. De Saul isch allerdings no in Gịlgal gsii, und alli wo bi ihm gsii sind, zittered vor Angst.

8 Er het siebä Täg gwartet, bis die vom Samuel feschtgleiti Zit abgloffe gsi isch. Doch Samuel isch nöd nach Gịlgal cho und d Männer sind Saul i alli Richtige dervo gloffe.

9 Schliesslich het de Saul gseit: "Bringt mir das Brandopfer und die Gemeinschaftsopfer", und so het er de Brandopfer opfer.

10 Grad isch er mit em Brandopfer fertig gsi, do isch de Samuel cho. Saul isch em entgäge gange, um en z begrüesse.

11 "Was hast du da getan?", het de Samuel gfröget, wo de Saul antwortet het: "Ich han gseh, wie mer die Lüüt weggloffe sind, und du bisch nöd innerhalb vo de veriibare Ziit cho. Und d Philịster hend sich in Mịchmas gsammlet.

12 Da hani mir denkt: 'Jetzt werded die Philịster zum Agriff uf Gịlgal abecho, und ich han mich nöd umd Gunst Jehovas bemüeht."Darum han ich mich gezwungen, das Brandopfer darzbringen"

13 Druf het de Samuel zum Saul gseit: "Das isch e grossi Dummheit gsi! Du hesch d Aawiisig vo dim Gott Jehova nöd befolgt. Hetsch dich dra ghalte, denn hetti Jehova dini Königsherrschaft über Israel für immer gfestigt.

14 Aber jetzt wird dini Königsherrschaft nöd vo Duur sii. Jehova wird en Maa nach sim Herz finde. De Maa wird Jehova zum Führer vo sim Volk mache, will du dich nöd a d Aawiisig Jehovas ghalte hesch."

15 Aaschlüssend brach Samuel uf und isch vo Gịlgal nach Gịbea im Stammesgebiet vo Bẹnjamin. Wo de Saul jetzt sini Lüüt zellt het, sinds nume no um die 600 Ma gsi.

16 Saul, sin Sohn Jọnathan und die Männer wo no bi ihne gsi sind, händ sich in Gẹbau im Stammesgebiet vo Bẹnjamin ufghalte. D Philịster degäge händ ihres Lager bi Mịchmas ufgschlage gha.

17 Usem Lager vo de Philịster hend drei Stossstrupps gmacht Überfäll. De einti het d'Stross noche gnoh Ọphra, zum Land Schụal ane,

18 vo de andere het d Stross nach Beth-Họron gno und de dritti het d Stross zu de Gränze oberhalb vom Tal Zẹboïm Richtig Wildnis gno.

19 Übrigens hets in ganz Israel kei einzige Schmied geh, denn die Philịster hend gseit: "D Hebräer sölled sich kei Schwert und kei Speer mache chönne!"

20 Die Israelite hend also zu de Philịstern müesse goh um sich ihri Pflüge, Hacke, Äxte und Sichle schärfe z'loh.

21 En Pflug, e Hacke, en Driizack oder en Axt schärfe z'loh oder en Ochsestachel festzstecke, het en Pim kostet.

22 Am Tag der Schlacht hat keiner von Sauls und Jọnathans Lüt ein Schwert oder ein Speer gha. Die einzige wo no Waffe besse hend, sind Saul und sin Sohn Jọnathan gsi.

23 Inzwüsche isch e Einheit vo de Philịster zur Passschlucht vo Mịchmasy vorgrückt gsi.