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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 26 vo 31

 

1.Samuel 26 vo 31

26:1 Eines Tages sind die Männer vo Sipha zu Saul nach Gịbea cho und hend gseid: "David versteckt sich auf dem Hügel Hachịla gegenüber vom Jẹschimon."

2 Da het de Saul mit 3000 Maa zoge, wo er us ganz Israel usgwählt het, zur Wildnis Siph abe zum de David det ufzspüre.

3 Saul isch ufem Hügel Hachịla gegenüber vom Jẹschimon näbed de Stross glageret. David wo sich i de Wildnis ufghalte het, erfahre das de Saul i d'Wildnis cho isch zum en sueche.

4 Drum het er Chundschafter los gschickt, wo sötted bestätige, dass de Saul würkli cho isch.

5 Spöter isch de David an Ort gange, wo de Saul sis Lager gha het, und het d Stell gsäh, wo de Saul und sin Heerführer Ạbner, de Sohn Ners, gschlafe. De Saul isch innerhalb vo de Lagerumgränzig gschlafe, und sini Soldate um en ume glageret.

6 Do het de David de Hethịter Ahimẹlech und Ạbischai, de Sohn Zerụjas, de Brüeder Jọabs: "Wer goht mit mir abe in Sauls Lager?" "I gang mit!", het gantwortet Ạbischai.

7 Also schlächte David und Ạbischai i de Nacht zu de Soldate und händ de Saul innerhalb vo de Lagerumgränzig schlafend gfunde. Sis Speer hät näb sim Chopf im Bode gsteckt. Ạbner und die Soldate sind alli um ihn ume.

8 Ạbischai het jetzt zu David gseit: "Hüt het Gott dir din Feind usgliferet. Jetzt lah mich ihn bitte mitem Speer an Bode spiele! Ein Stoss langed! Ich brauch kein zweite."

9 "Tu em nüt!", het de David ab gwehrt. "Wenn wer chan die Hand gege de Gsalbte Jehovas erhebe und unschuldig bliibe?"

10 Dänn hät de David no gseit: "So wahr Jehova lebt: Jehova sälber wird en niederstrecke oder sin Tag wird cho und er stirbt oder er zieht id Schlacht und chunt um.

11 Vo Jehovas Standpunkt us gseh isches für mich undenkbar mini Hand gege de Gsalbte Jehovas z erhebe! Nimm also bitte jetzt de Speer näb sim Chopf und de Wasserchrug, und loh ois go!"

12 So het de David de Speer und de Wasserchrug näb em Sauls Chopf a sich gno und si händ sich devo gmacht. Niemer het sie gseh oder bemerkt und niemer het ufgwacht. Alli hend fescht gschlafe, denn Jehova het sie inen tüüfe Schlaf gheie lah.

13 Dänn isch de David uf die gegenüberligendi Siite gange, het sich uf de Gipfel vom Berg gstellt, wo chli wiiter weg gloffe isch und sich so i sicherer Entfernig vo ihne befunde.

14 David het de Soldate gredt und Ạbner, em Sohn Ners zue: "Ạbner, antwortisch nöd?" "Wer bisch, dass du zum König überrüefsch?", het Ạbner erwideret.

15 Druf het david zu Ạbner gseit: "Bisch denn kein Mann? Wer in Israel isch wie du? Warum häsch du also din Herr und König nöd bewacht? Da isch nämlich en Soldat iidrunge zum din Herr und König umzbringe!

16 Was du da gmacht hesch isch nöd guet. So wahr Jehova läbt: Ihr verdient z'stärbe, will ihr euren Herr, de Gsalbte Jehovas, nöd bewacht händ. Lueg Dich doch mal um! Sind da nöd än Speer und än Wasserchrug näbem Chopf vom Chönig gsi? Und wo sinds jetzt?"

17 Da hät de Saul d'Stimm David erchännt und gfröget: "Isch das dini Schtimm, min Sohn David?" "Ja, min Herr und König", hät da David gantwortet.

18 "Warum jagst du mich, min Herr, was hani gmacht? Weli Schuld hani uf mich glade?

19 Bitte hör din Diener ah, min Herr und König! Wänn Dich Jehova dich gege mich ufghetzt hät, dänn söll er min Getreideopfer anäh. Aber wenn dich Mensche ufghetzt hend sölleds vor Jehova verfluecht sie hend mich hüt vertriebe, sodass ich ned mit Jehovas Erbe vereint sii chan. Si säged: 'Gang und di andere Götter!'

20 Nun lah mis Bluet nöd fern vo de Gegewart Jehovas zur Erde flüsse! Warum sött de König vo Israel hinder eme einzige Floh her sii als würd er es Rebhuhn uf de Berge jagge?"

21 Saul erwideret: "Ich habe gesündigt! Chum zrug min Sohn David! Ich wird dir nüt meh mache, denn du hesch mis Läbe hüt als kostbar agseh. Ich han mich würklich wie en Dummchopf verhalte und en schlimme Fähler gmacht."

22 David gseit: "Hier ist der Speer des König! Lass eine vo de junge Männer hercho zum en hole!

23 Jehova sälber wird jede für sini eigeti Gerechtigkeit und für sini eigeti Treue belohnä. Obwohl Jehova di hüt i mini Hand geh het, hani nöd welle gege de Gsalbte Jehovas d Hand erhebe.

24 Deshalb: So kostbar, wie dis Lebe hüt für mich gsi isch, söll mis Lebe i de Auge Jehovas si, und er söll mich us allne Notlage befreie."

25 Saul erwideret: "Du sollst gesägnet sein, mein Sohn David! Du wirsch bestimmt Grosses leiste und du wirsch bestimmt siege." David wiiter zoge und de Saul isch hei gange.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 27 vo 31

 

1.Samuel 27 vo 31

27:1 Doch David het sich denkt: "Eine Tages werde ich durch Sauls Hand umkomme. S beste isch wohl wenn ich mich im Land vo de Philịster in Sicherheit bringe. Denn wird Saul ufhöre mich im ganze Gebiet Israels zsueche und ich werd vor ihm sicher si"

2 David het sich also mit de 600 Maa gmacht, wo bi ihm gsi sind, uf und isch zue gange Ạchisch, em Sohn Mạoch, em König vom Gath.

3 David und sini Männer bliebe bi Ạchisch in Gath, jede mit sinere Huus¬Gmeinschaft. David het sini beide Fraue bi sich gha: Ahinọame us Jẹsreël und Nạbals Witwe Abigail, die Karmelịterin.

4 Wo de Saul brichtet worde isch, dass de David uf Gath gflohe gsi isch, het er ufghört, nach em sueche.

5 Ein Tages hat david zu Ạchisch gesagt: "Wenn es dir recht ist, weiss mir einen Platz in einer der Städt auf dem Land zu, wo ich mich niederlassen kann. Warum sollte ich, dein Diener, bei dir in den Könungsstadt wohnen?"

6 Und so hät Ạchisch ihm a dem Tag Zịklag geh, weswege die Stadt bis hüt de Könige vo Juda ghört.

7 Die Ziit wo David bi de Philịstern ufem Land verbrocht het, het es Jahr und vier Mönet betrachtet.

8 David und sini Männer händ wiederholt Überfäll uf d'Gschurịter, d'Girsịter und d'Amalekịter, wo s'Land vom Tẹlam bis Schur und bis nach Ägypte bewohnt händ.

9 Bi sine Überfäll im Land hät David weder Maa no Frau am Läbe loo. Schoof, Rinder, Esel, Kamele und Chleidig hät er aber mit gnoo und isch dänn z Ạchisch zrugggange.

10 Jedes Mal gfrögt Ạchisch: "Wo sind ihr hüt uf Raubzug gange?" David het den gantwortet: "In Süden von Juda" oder: "Ins südliche Gebiet der Jerachmeëlịter", oder: "Ins südliche Gebiet der Kenịter".

11 David het weder Mann no Frau am Lebe loh zum sie nöd nach Gath müesse bringe – mitem Argument: "Susch verrated sie eus no und sege: 'Das isch David gsii.' (So het er's die ganz Ziit gmacht, won er bi de Philịstern uf em Land glebt het.)

12 Ạchisch glaubt David und hät sich gseit: "Er hät sich bestimmt bi sim Volk Israel verhasst. Jetzt wird er für immer min Diener si."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 28 vo 31

 

1.Samuel 28 vo 31

28:1 I dere Ziit hend d Philịster ihri Truppe zemme gredet zum gege Israel Krieg z füehre. Da het Ạchisch zu David gseit: "Dir isch natürlich klar, dass du und dini Männer mit mir in Kampf zieh werdet."

2 David antwortet Ạchisch: "Du weisch ja wie sich dein Diener verhalten wird", woruf Ạchisch erwiderte: "Deshalb setz ich dich zu meinem ständigen Leibwächter ein."

3 Samuel isch gstorbe und ganz Israel het um ihn truuret und ihn in Rạma begrabe, sinere eigene Stadt. Au het de Saul d Geischtermedie gha und d Wohrsager usem Land entfernt.

4 Die Philịster händ sich jetzt sammlet, usgrückt und händ ihres Lager in Sụnem uufgschlage. Also isch Saul s'ganze Heer Israels zämme zoge und hät in Gilbọa glageret.

5 Als Saul das Lager vo de Philịster gseh het, het ers mit de Angst z'tue gha und sis Herz het heftiga gschlage.

6 Saul befrogt Jehova immer wieder, doch Jehova het ihm nie gantwortet – weder dur Träum na dur d'Uurịmj no dur d'Prophete.

7 Schliesslich befahl Saul sein Diener: "Macht eine Frau ausfindig, die ein Geistermedium ist! Ich werde anegho und sie befragen." Sini Diener hend gmeint: "In Ẹn-Dorl gits e Frau, wo es Geistermedium isch."

8 Da het sich de Saul unkenntlich gmacht, anderi Gwänder azoge und isch i de Nacht mit zwei vo sine Männer zu de Frau gange. Er het gseit: "Bitte wahrsag mir und nutz dini Fähigkeite als Geistermedium. Loh de ufstige, woni dir nenne."

9 Die Frau entgegnet: "Muesch doch wüsse was de Saul gmacht het wie er d Geistermedie und Wohrsager usem Land entfernt het. Warum stellsch du mir en Fall? Wotsch mi töte la?"

10 saul schwor bi Jehova: "So wahr Jehova lebt: Du wirsch dich i dere Sach nöd schuldig mache!"

11 Da het d'Frau gfröget: "Wen söll ich für Dich ufstige lah?" – "Ruef Samuel!"

12 Wo d Frau "Samuel" gseh het, het si luut uufgschribä und zum Saul gsäit: "Warum häsch du mich iigleit? Du bisch Saul!"

13 Druf het de Kenig zue ihr gseit: "Häb kei Angst! Was luegsch denn du?" Die Frau het de Saul gantwortet: "Ich gseh öpper us de Erde ufestiege wo wie en Gott isch."

14 Sofort hät er wele wüsse: "Wie gseht er us?", wo sie gseit hät: "Es isch en alte Maa wo ufstiigt, und er treit es ärmelos Obergewand." Da hät de Saul gwüsst, dass es "Samuel" gsi isch. Er hät sich tüüf mit em Gsicht zu de Erde verbüüte und gworfe.

15 "Samuel" het jetzt zum Saul gseit: "Warum störsch du mich? Warum häsch du mich ufstiege lah?" "Ich bin in grossen Schwierigkeite", de Saul erklärt. "D Philịster füehred Krieg gege mich und Gott het mich verlah und antwortet mir nüme - weder dur d Prophete na dur Träum. Deswege lüt ich dich ah, damit du mich wüsse lahsch, was ich söll tue."

16 "Samuel" het gseit: "Warum frögsch du mich, wänn dich Jehova doch verlah hät und für Dich zum Gägner gworde isch?

17 Jehova wird für sich das tue, was er dur mich vorusgseit het: Jehova wird dir s Königrich us de Händ riisse und es eim vo dine Mitmensche geh: David.

18 Will du nöd uf d Stimm Jehovas ghört hesch und d Amalekịter, wo sin glüehende Zorn erregt händ, nöd usglöscht häsch, drum verfahrt Jehova am hüttige Tag so mit dir.

19 Usserdem wird Jehova sowohl Israel als au dich id Hand vo de Philịster gä. Morn wirsch mit dine Söhn bi mir sii. Au das Heer Israels wird Jehova i d'Händ vo de Philịster gäh."

20 Da stürzt de Saul vo de Längi nach Bode. "Samuels" Wort händ em grossi Angst iigfüehrt. Au isch er völlig entkräftet gsi, denn er het de ganz Tag und die ganz Nacht nüt gässe.

21 Wo d Frau z Saul anegange isch und gsäh het, wie verstört er gsi isch, het sie zu ihm gseit: "Ich, dini Dienerin, han uf dich ghört und mis Läbe riskiert und gmacht, wozue du mich ufgforderet hesch.

22 Bitte hör etz uf dini Dienerin! Loh mi der es Stück Brot bringe und iss damit du für de Wäg gstärkt bisch."

23 Er weigert sich aber un sait: "I iss nüt." Si Diena und d Frau schwätze jedoch uf ihn ii, bis er schlüsslich uf sie ghärt het, ufstande und sich ufs Bett gsetzt het.

24 Die Frau het es Mastkalb dehei gha wo sie schnell gschlachtet het. Sie het au Mähl gno, het druus en Teig knet und ungsäuerts Brot gmacht.

25 Das alles het sie de Saul und sine Diener serviert. Nachem Ässe händ sie sich i de Nacht uf de Wäg gmacht.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 29 vo 31

 

1.Samuel 29 vo 31

29:1 Die Philịster händ alli ihri Truppe bi Ạphek sammlet, während d Israelite a de Quelle in Jẹsreël glageret händ.

2 Die Philịsterfürste händ mit ihrne Hundertschafte und Tusigschafte vor und de David und sini Männer zäme mit Ạchisch de Schluss bildet.

3 "Was hend die Hebräer da z sueche?", händ d Philịsterfürsten protestiert. Ạchisch het ene erklärt: "Das isch David, de Diener Sauls, vum König vu Israel. Er isch sit mindestens eim Jahr bi mir und ich ha sit dem Tag gha wo er zu mir übergloffe isch bis hüt nie öppis a ihm uszsetze."

4 Die Philịsterfürsten sind jedoch empört über ihn gsi und verlangt: "Schick de Maa zrugg! Er söll an Ort zrugg gah, wo du ihm zuegwiese hesch. Lönd en nöd mit eus in Kampf zieh, susch wänd er sich i de Schlacht geg eus! Wie chönnt er besser die Gunst vo sim Herr günne als mit de Chöpf vo eusne Männer?

5 Isch das nöd de David, wo sie mit Lieder und Tänz zuejublet händ: 'Saul het tuusigi erschlage und de David zehtusigi'?

6 Da het Ạchischh David rüefe und gseit: "So wahr Jehova lebt: Du bisch en ufrichtige Maa! Und ich finds guet das mit mim Heer id Schlacht ziehsch. Schliesslich han ich sit dem Tag gha, wo Du zu mir bisch cho, bis hüt nie öppis a Dir uszsetze. Nur die Fürste, sie vertraued dir nöd.

7 Deshalb gang in Friede zrugg, und due nüt wo de Philịsterfürste würd missfalle."

8 David het gfrögt Ạchisch: "Warum? Was hani denn gmacht? Was hesch sitem Tag wo ich din Diener, zu dir cho bi, bis hüt a mir uszsetze ka? Warum darf ich nid mit dir cho, min Herr und König, und gäg dini Fäind kämpfe?"

9 Ạchisch antwortete David: "Mini Meinig na bisch du so guet gsi wie en Engel Gottes. Aber d Philịsterfürste händ gseit: 'Lass ihn nöd mit eus in Kampf zieh.‘

10 Nun steht also früeh am Morge uf - du und die Diener vo dim Herrn, wo mit dir cho sind. Mached eui früeh am Morge uf und gönd weg, sobalds hell isch."

11 Also sind de David und sini Männer früeh am Morge ufgstande zum is Land vo de Philịster zruggkehre, und d Philịster sind duruf nach Jẹsreël zoge.