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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 4 vo 31

 

1.Samuel 4 vo 31

4:1 Die Wort Samuels erreichen ganz Israel. Dann sind Israeliten gegen die Philịster in die Schlacht zoge. Sie hend bi Ẹben-Ẹser und d Philịster hend bi Ạphek glageret.

2 Die Philịster händ in Kampfformation gäge Israel vorgrückt und d Schlacht hät en schlächte Verlauf gno. D Philịster hend Israel bsiegt und hend öppe 4000 Maa uf em Schlachtfeld umbracht.

3 Wo die Männer is Lager zrugg cho sind, hend die Ältiste Israels gseit: "Warum het Jehova zueglah, dass mir hüt vo de Philịstern besiegt worde sind? Lönd eus d Bundeslade Jehovas us Sịlo hole damit mer sie bi eus hend und sie eus us de Hand vo eusere Find rettet."

4 Do het me Männer nach Sịlo gschickt und si hän vo dert d Bundeslade wäggnoo – d Bundeslade Jehovas, vom Herr de Heere, wo übera de Chẹrubim thront. Die beide Söhn Ẹlis, Họphni und Pịnehas, sind au bi de Bundeslade vom wahre Gott gsi.

5 Sobald d Bundeslade Jehovas is Lager cho isch, händ alli Israelite i so lutes Freudegschrei usbracht, dass d Erde beäbt hät.

6 Als d'Philịster das ghört händ, händ sie gseit: "Was isch das für es Gschrei im Lager vo de Hebräer?" Schliesslich erfahre sie, dass d'Bundeslade Jehovas im Lager aacho isch.

7 Da het die Philịster die Angst packt. "Gott isch is Lager cho!", hends gseit. "Mir sind verlore, denn so öppis isch no nie gscheh!

8 Mir sind verlore! Wer wird eus us de Hand vo dem mächtige Gottes rette? Das isch de Gott, de Ägypte i de Wildn alli mögliche tödliche Schläg versetzt het.

9 Ihr Philịster, sind muetig und handelt wie Männer! Susch müessted ihr de Hebräer diene, so wie sie eu dient hend. Handelt wie Männer und kämpft!"

10 Also hend die Philịster in Kampf zoge. Israelite verlore die Schlacht und flöhnd allesamt hei. Es isch es sehr grosses Gemetzel gsi - uf de Siite Israels sind 30 000 Fuesssoldate gfalle.

11 Usserdem isch d Bundeslade Gottes erbeutet worde, und Họphni und Pịnehas, die beide Söhn Ẹlis gstorbe.

12 En Maa vom Stamm Bẹnjamin isch vom Schlachtfeld weggworfe und isch a dem Tag mit zerrissene Chleider und Erde uf em Chopf in Sịlo ahcho.

13 Wo de Maa iitroffe het, hockt Ẹli näbed de Stross ufem Stuehl. Er het Usschau gheisse, denn sis Herz isch in grosser Sorge gsi wege de Bundeslade vom wahre Gott. De Maa isch in d Stadt gloffe zum d Noochricht überbringe. Da isch en Uufschrei dur die ganz Stadt gange.

14 Wo Ẹli s Gschrei ghört het, het er gfragt: "Was isch das für es Tumult?" Do het de Maa zu ihm gwilet, um ihm Bricht z' erstatte.

15 (Ẹli isch 98 Jahr alt gsi. Er isch nur no vor sich hii gstartet und het nüt me chönne gseh.)

16 De Maa brichtet: "Ich bin de, wo vom Schlachtfeld chunt! Hüt bini vo dert gfloge." Ẹli het gfrögt: "Was isch gschieder min Sohn?"

17 Do verzellt de Bote: "Israel isch vor de Philịstern gflohe. S Volk het e grossi Niederlag erlitte, und au dini beide Söhn, Họphni und Pịnähas, sind tot. Und d Bundeslade vom wahre Gott isch erbeutet worde."

18 I dem Moment wo er d'Bundeslade vom wahre Gott erwähnt het, gheit Ẹli rückwärts vo sim Stuehl näbem Tor, het sich s'Gnick bracht und gstorbe. Er isch nämlich alt und schwer gsi. 40 Jahr lang het er in Israel Recht gredet.

19 Sini Schwiegertochter, d Frau vo Pịnehas isch hochschwanger gsi. Sobald sie erfahre isch, dass d Bundeslade vum wahre Gott erbütet worde isch und dass ihr Schwiegervater und ihre Maa tot gsi sind, het sie sich krümmet, will sie unerwartet Wähe überchömed, und d Geburt het iighalte.

20 Wo sie im Stärbe gläge isch händ die Fraue gseit wo um sie ume gstande sind: "Ha kei Angst, du hesch en Sohn gebore." Aber sie het nöd gantwortet und het de Wort kei Beachtig gschänkt.

21 Denoch het sie em Junge en Name gäh: Ịchaboda. Sie het erklärt: "Die Herrlichkeit ist aus Israel verschleppt worden." Damit hät sie uf de Raub vo de Bundeslade vom wahre Gott aagspilt und uf das, wo mit ihrem Schwiegervater und ihrem Maa passiert isch.

22 Sie sagte: "Die Herrlichkeit ist aus Israel verschleppt worden, weil die Bundeslade des wahre Gottes erbeutet worden ist."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 3 vo 31

 

1.Samuel 3 vo 31

3:1 De jung Samuel hät vor Ẹli sin Dienst für Jehova verrichtet. I dere Ziit häts chuum Botschafte vo Jehova geh und mer hät nur selte öppis vo Visione ghört.

2 Ẹlis Auge sind schwach worde, er het nüme gseh. Eis Tag isch Folgendes passiert: Er het sich a sim gwonne Platz anegleit,

3 d'Lampe Gottes isch noni usglöscht worde, und Samuel het sich im Tempela Jehovas anegleit, wo d'Bundeslade Gottes gstande isch.

4 Da isch de Samuel vo Jehova grüeft worde. "Hier bin ich", het er gantwortet,

5 rennt zu Ẹli und het gsait: "Du hesch mi grüeft. Hie bin ich." Doch Ẹli het erwideret: "Ich han dich nöd grüeft. Leg dich wieder ane." Also isch er weggange und het sich schlofe loh.

6 Jehova het nomol gruefe: "Samuel!" Da isch Samuel ufgstande, isch zu Ẹli gange und het gseit: "Du hesch mi grüeft. Hie bini." Doch Ẹli entgägnet: "Ich han dich nöd grüeft, min Sohn. Leg dich wieder ane."

7 (Samuel hät Jehova noni kenneglernt und no kei Botschaft vo Jehova erhalte.)

8 Also het Jehova zum dritte mal gruefe: "Samuel!" Da isch er ufgstande, isch zu Ẹli gange und het gsait: "Du hesch mi gruefe. Hie bini."

Jetzt isch Ẹli klar worde das es jehova gsi isch wo de junge g'ruefe het.

9 Drum hät s gseit Ẹli zu Samuel: "Gang wieder go schlafe, und wenn du grüefe wirsch, dänn antwort: 'Rede, Jehova, din Diener ghört zu.'" Do isch Samuel weggange und het sich a sim Platz gleit.

10 Jehova isch cho, hät sich anegstellt und hät gheisse wie die andere Mal gruefe: "Samuel, Samuel!", wo dänn Samuel gantwortet hät: "Rede din Diener ghört zu."

11 Jehova het zu Samuel gseit: "Du wirsch gseh: Ich tue in Israel öppis wo jedem defo ghört in beidne Ohre dröhne wird.

12 A dem Tag wird ich an Ẹli alles wahr mache, was ich über sis Huus gseit han - vo Afang bis End.

13 Du muesch ihm mitteile, dass ich es Urteil über sis Huus rede wird, wo für immer gälte wird – wegem Vergehe, über das er Bscheid gwüsst het: Seine Söhn verflueched Gott, aber er het sie nöd i ihri Schranke gsy.

14 Deshalb hani em Huus Ẹlis gschwore: S Vergehe vom Huus Ẹlis wird niemals dur Opfer oder Opfergabe gsühnt werde!"

15 Samuel het sich bis zum Morge ane gleit und het denn d Türe vom Huus Jehovas öffnet. Er het Angst gha, Ẹli vo de Vision z verzelle.

16 Doch Ẹli rief: "Samuel, min Sohn!", woruf er gseit het: "Hier bin ich."

17 "Was für e Botschaft hesch becho?", het Ẹli gfragt. "Bitte verschweig sie mir nöd. Gott sölls dir dopplet zruggzahle, wänn du mir au nur eis einzigs Wort vo allem, wo er zu dir gseit hät verschweigsch."

18 Also het em Samuel alles verzellt, er verschwieg ihm nüt. Druf het gseit Ẹli: "Es isch Jehova. Mög er tue, was i sine Auge guet isch."

19 Samuel isch wiiter heran g'wachse, und d'Jhova isch ihm bim gstande und het defür gsorgt, dass keis einzigs vo sim Wort unerfüllt blibe isch.

20 Für ganz Israel, vo Dan bis Beërschẹba, isch klar worde, dass Samuel als Prophet Jehovas bestätigt worde isch.

21 Jehova isch wiiterhin in Sịlo erschient. Det het sich Jehova nämlich Samuel offebar – das isch dur Botschafte Jehovas gsi.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 2 vo 31

 

1.Samuel 2 vo 31

2:1 Dänn bätti Hanna: "Mis Herz freut sich über Jehova, Jehova macht mich stark. Wit öffnet sich mis Muul gäge mini Fäind, ich freu mich über dini Rettigstate.

2 Niemer isch so heilig wie Jehova, usser dir gits keini, kei Fels isch wie euse Gott.

 3 Redet nöd ständig so überheblich daher, nüt arrogants söll eu über die lippe cho, Denn Jehova isch en Gott vum Wisse, er schätzt tate richtig ii.

 4 Die Boge starche Männer sind zerschmetteret, die Wankende degege erhaltet chraft.

 5 Die Satte münd bi anderne für ihres Brot schaffe, die hungrige aber hungered nüm. D'Unfruchtbari hät sibni Söhn gebore, doch die mit de vielne Söhn isch vereinsamt.

 6 Jehova tötet und erhaltet am Läbe, er bringt is grab durab und füehrt duruf.

 7 Jehova lässt verarmen und macht rich, er erniedrigt und erhöht.

 8 Er hebt de Hilflose usem Staub. Die Arme hebt er us em Äschehuufe empor, zum sie bi Fürst sitze loh, ihne en Ehreplatz zuezwiise. Jehova ghöret d'Grundpfiiler vo de Erde, uf sie setzt er s fruchtbari land.

 9 Er behüetet d Schritte vo sinere Loyale, die Böse aber werded i de Finsternis zum schweige bracht, dänn nöd dur Chraft sitzt de Mensch.

10 Jehova wird die zerschmettere wo geg ihn kämpfe, vom Himmel us wird er geg sie donneret. Jehova wird Recht rede bis a die Endi vode Erde, sim König wird er Macht verleihe, sin Gsalbte starch mache."

11 Elkạna isch den heim nach Rạma, aber de Bueb isch unter em Priester gstande Ẹli in Dienst Jehovas.

12 Die Söhn Ẹlis sind schlechti Männer gsi und hend kei Achtig vor Jehova gha.

13 Mit dem was de Prieschter rechtmässig vom Volk zuestand hend, hends es eso gmacht: Wänn irgendöpper es Opfer darbrocht hät und s Fleisch am Choche gsi isch, isch en Diener vom Prieschter mitere Dreizackgable cho

14 und isch drmit in ds Beck, de zweihäklige Topf, de Chessel oder de iihklige Topf. Was immer de Gable ufeholt het, het de Prieschter für sich sälber gno. So isch mer in Sịlo mit allne Israelite um gange wo dörthi cho sind.

15 Oder: No bevor en Opfernder s Fett in Rauch het chönne ufgo, isch en Diener vom Prieschter cho und het gseit: "Gib em Prieschter Fleisch zum Brate. Er will keis kochts Fleisch vo dir, nur rohs."

16 Wänn de Maa dänn gseit hät: "Mä muess doch zerscht s Fett in Rauch uufgah lah, und dänn chaschder näh, was immer du möchtisch" isch d'Antwort cho: "Nei, gib's mer jetzt, susch nimm ich's mit Gwalt!"

17 So isch d Sünde vo de Diener sehr gross worde vor Jehova, denn mer isch mit de Opfer für Jehova respektlos umgange.

18 Samuel het vor Jehova Dienst verrichtet und debi es Ẹphod us Leine treit, obwohl er no en Bueb gsi isch.

19 Au het ihm sini Mueter jedes Jahr es chlises ärmeloss Obergwand gmacht und hets mitbrocht, wenn sie mit ihrem Maa zum jährliche Opfer duruf cho isch.

20 Ẹli segnet Elkạna und sini Frau und hät gseit: "Möge Jehova dir vo däre Frau es Chind schänke anstatt dä, wo Jehova gäh worde isch." Nachher sind sie hei gange.

21 Jehova hät Hanna Beachtig gschänkt, sodass sie schwanger hät chöne werde. Sie hät drü wiiteri Söhn und zwei Töchter zur Wält bracht. Und de jungi Samuel isch wiiter i de Gägewart Jehovas uufgwachse.

22 Ẹli isch sehr alt gsi, und ihm isch zu Ohre cho, was sini Söhn em ganze Volk Israel alles atatet händ und das sie mit de Fraue, wo am Igang vom Zelt vo de Zämekunft Dienst tät händ, sexuelli Beziehige gha händ.

23 Wiederholt hetter zu ihne gseit: "Warum mached ihr so Sache? Ich ghör vo allne Lüüt nur schlächts über eu.

24 Nei mini Söhn, de Bricht wo under em Volk Jehovas kursiert isch nöd guet.

25 Wen en Mensch geg en andere Mönsch sündiget, denn chan sich öpper bi Jehova für ihn isetze. Wenn aber en Mensch gege Jehova sündiget, wer chan da für ihn bäte?" Doch sie hend nöd welle uf ihre Vater ghöre. Jehova het nämlich beschlosse sie zu töte.

26 Samuel isch inzwüsche wiiter ane gwachse und het immer meh Anerkennig bi Jehova und de Mänsche gfunde.

27 Eines Tages isch en Maa Gottes zue Ẹli cho und het em teilt: "Das sagt Jehova: 'Hab ich mich deinen Vorfahre nicht dütlich zu erkenne geh, als sie in Ägypte Sklaven des Pharao gsi sind?

28 Din Vorfahr isch us allne Stämm Israels defür usgwählt worde, für mich als Prieschter z diene, zum Opfer uf min Altar ufezgah, Rüücherwerk darzbringe und vor mir es Ẹphod z träge. Au han ich dem Huus vu dinem Vorfahre alli Füüropfer vu Israelite geh.

29 Warum tretet ihr mini Opfer und mini Opfer abe, wo ich a mim Wohnort fordere, mit Füess? Warum ehrsch du dini Söhn ständig meh als mich, indem ihr eu mit de beschte Stück jede Opfergabe vo mim Volk Israel mästet?

30 Drum luutet die Botschaft Jehovas, em Gott Israels, wie folgt: "S stimmt, ich han gseit dass dis Huus und s Huus vo dim Vorfahre immer i mim Dienst stah werded." Doch etze erklärt Jehova: "Das isch undenkbar für mich, denn i ehre die, wo mich ehren, aber wer mich verachtet wird verächtlich behandlet werde."

31 Du wirsch gseh: Es chunnt d Ziit, do wird ich dinere Macht und de Macht vom Huus vo dim Vater es End setze, sodass keine us dim Huus alt werde wird.

32 Während Israel guet goht wirsch a mim Wohnort es Rival vor Auge ha und es wird nie meh en alte Maa i dim Huus geh.

33 En Nachkomme vo dir, wo ich nöd vom Dienst a mim Altar entferne, wird dini Auge versege lah und dir Chummer bereite, aber die meiste us dim Huus werded dur s Schwert vo Mensche umcho.

34 Und das Zeiche für dich wird sii was mit dine beide Söhn, Họphni und Pịnehas, geschieht: Beidi werden am gleichen Tag sterben.

35 Denn wird ich en treue Prieschter für mich isetze. Er wird das mache was ich mir vo Herze wünsche. Ich wird ihm es bliibends Huus errichte und er wird immer vor mim Gsalbt diene.

36 Wer den i dim Huus übrig bliibt, wird cho und sich vor ihm verbüüte, zum Geld und en Laib Brot als Bezahlig z becho. Er wird säge: "Teil mer bitte eini vo de priesterliche Ufgabe zue, damit ich es Stück Brot z esse han.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 1 vo 31

 

1.Samuel 1 vo 31

S ERSTE BUECH SAMUEL

1:1 In Ramathạjim-Zọphim, im Bärgland vo Ẹphraim, het en Manna namens gläbt Elkạnas, Sohn vom Jẹroham, Sohn vom Elịhu, Tọhu, Sohn vo Zuph, en Ephraimịter.

2 Er het zwei Fraue gha: Die eint het Hanna gheisse, die andere Penịnna. Penịnna het Kinder gha, Hanna dagegen isch Kinderlos gsi.

3 De Maa isch jedes Jahr vo sinere Stadt uf Sịlo ufe gange zum Jehova, de Herr vo de Heere, aazbätte und em z opfere. Det hend Họphni und Pịnähas dient, die beide Söhn Ẹlis, als Priester für Jehova.

4 Eines Tages wo Elkạna es Opfer darbrocht het, het er si Frau Penịnna und allne ihrne Söhn und Töchter Aateil vom Opferfleisch gä.

5 Hanna het jedoch en bsundrige Ateil übercho, denn sie isch es gsi wo er gliebt het – allerdings het Jehova ihr kei Chind gschenkt gha.

6 Ihri Rivalin Penịnna het sie unerbittlich verspottet zum sie kränke will Jehova ihr kei chind gschenkt het.

7 Das het sie Jahr für Jahr gmacht. Immer wänn Hanna zum Huus Jehovas durägange isch, hät ihri Rivalin sie so sehr verspottet, dass sie brüelet und nüt meh gässe hät.

8 Ihr Maa Elkạna het ihr gseit: "Hanna, warum grännsch denn und issisch nüt? Und warum bisch du so truurig? Bin ich dir nümm wert als zehn Söhn?"

9 Nachdem d Familie nun in Sịlo gesse und trunke gha het, isch Hanna ufgstande. De Priester Ẹli het grad uf em Stuehl am Türpfoschte vom Tempel Jehovas ghocket.

10 Hanna isch völlig verzwiiflet gsi. Sie het a z Jehova z bätte und hemmigslos aagfange.

11 Folgendes Gelübde legt sie ab: "O Jehova, Herr de Heere, wänn du min Chummer gsesch und a mich, Dini Dienerin, dänksch und mich nöd vergissisch und mir en männliche Nachkomme schänksch, dänn wird ich en dir, Jehova, für sis ganze Lebe überlah. Kein Schmesser wird sin Chopf berühre."

12 Sie bätet lang zu Jehova und Ẹli hät uf ihri Lippe gachtet.

13 Will Hanna still für sich gredt het und nur ihri Lippe bebeted, aber ihri Stimm nöd zghöre gsi isch, het Ẹli sie für betrunke.

14 "Wie lang wirsch na betrunke sii? Hör uuf, Wy z trinke!", het gseit Ẹli,

15 woruf Hanna erwideret: "Nei, min Herr! Ich bin e Frau under grosse Belastig. Ich han kei wii trunke und au susch kei alk, sondern ich schütte Jehova mis herz us.

16 Halt mi nöd für e nutzlosi Frau, min Herr. Ich rede die ganz Ziit us mim grosse Schmerz und Kummer use."

17 Ẹli erwideret: "Gang in Frieden. Möge de Gott Israels die Bitte erfülle, die du an ihn grichtet hesch."

18 Druf het d Frau gseit: "Lass mich in diner Gunst stah, min Herr" und isch weggange. Sie het öpis gässe und ires Gsicht het nüme nidergschlage uusgseh.

19 Früehmorgens isch d Familie ufgstande, het sich vor Jehova verbüted und isch dänn wieder hei nach Rạma gangä. Elkạna het jetzt mit sinere Frau Hanna und Jehova iri Beachtig gschänkt.

20 Innerhalb vomene Jahr isch Hanna schwanger worde und het en Bueb uf d Welt brocht. Sie het en Samuel gheisse, denn so het sie gseit: "Von Jehova hani ihn erbätte."

21 Als Elkạna spöter mit sinere ganze Huus¬Gmeindschaft durufzoge, zum Jehova s jährliche Opfer und sis Gelübdeopfer darzbringe,

22 isch Hanna nöd mitgange. Si hät irem Maa erchlärt: "Sobald de Bueb nüm mues gstillt werde, bring i en uf. Er wird dänn vor Jehova erschiine und vo det aah bliibe."

23 Ihr Mann Elkạna erwideret: "Du wasd füres bescht hebsch, blib dihei bis en nüm still bisch. Mög Jehova wahr mache was du gseit hesch" Sie isch also dehei bliebe und het ihre Bueb gstillt, bis er entwöhnt gsi isch.

24 Sobald sie de Samuel abgstillt het, het sie ihn nach Sịlo ufebracht, zäme mitemne drüjährige Stier, eme Ẹpha Mehl und eme grosse Krug Wy. So isch sie mit em chline Junge zum Huus Jehovas in Sịlo cho.

25 Denn het mer de Stier gschlachtet, und de Junge het mer zue Ẹli brocht.

26 Sie hät gseit: "Verzeih mir, min Herr! So wahr du läbsch, min Herr: Ich bin d Frau, wo a dem Ort bi dir gstande isch und zu Jehova betet het.

27 Um die Junge han ich bätet, und Jehova hät die Bitte erfüllt, won ich a ihn grichtet han.

28 Und drum gib ich ihn jetzt Jehova. Er söll sis ganze Lebe lang Jehova ghöre."

Und er hät sich det vor Jehova verbüüted.