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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Chronica 21 da 36

 

2.Chronika 21 vo 36

21:1 Schliesslich gstorbe isch Jọsaaphat und mer het en bi sine Vorfahre i de Stadt David begraubt. Noch ihm isch sin Sohn Jọram König worde.

2 Sini Brüedere, d Söhn Jọsaaphats, heisse Asạrja, Jẹhiël, Sachạrja, Asạrja, Mịkael und Schephạtja. Das sind die Söhn Jọsaaphats, em König vo Israel gsi.

3 Ihr Vater hatten ein viel Geschenk gemacht: Silber, Gold und andere Kostbare Sache sowie befestigte Städt in Juda. D'Königsherrschaft het er jedoch Jọram übertriebe, will er de Erstgeboreni gsi isch.

4 Als Jọram d Herrschaft über s Königrich vo sim Vater überno het, het er sini Stellig gfeschtigt, indem er alli sini Brüedere und au einigi füehrendi Manne vo Israel mit em Schwert umbrocht het.

5 Jọram isch 32 Jahr alt gsi, won er König worde isch, und het acht Jahr lang in Jerusalem regiert.

6 Wie das Huus Ạhabs isch er uf em Weg vo Israel gange, denn Ạhabs Tochter isch sini Frau worde. Er het immer wieder ta, was in Jehovas Auge schlecht gsi isch.

7 Jehova hät das Huus David jedoch wägem Bund woner mit David gschlosse gha hät, nöd vernichte. Er het nämlich versproche gha, dass er ihm und sine Söhn immer e Lüücht gä würd.

8 In sinere Regierigsziit hät sich Ẹdom geg Juda uf glehnt und sälber en König iigstellt.

9 Deswege isch Jọram mit sine Kommandanten und allen sine Kriegswage übere zoge. Er het sich nachts uf gmacht und het d Edomịter bsiegt, wo ihn und d Chriegswagekommandante umzinglet hend.

10 Denoch leistet Ẹdom bis zum hütige Tag gege Juda Widerstand. Au Lịbnal het sich damals geg d Jọram ufglehnt, denn er het Jehova, de Gott sinere Vorfahre verloh.

11 Usserdäm het er uf d Berge Judas Höhen errichtet, um d Iwohner vo Jerusalem zum Untreue gegenüber Gott zverleite. Er het Juda uf Abwäg gfüehrt.

12 Schliesslich het er en schriftlichi Nachricht vom Prophet Elịa übercho. Darin isch gstande: "Das seit Jehova, de Gott vo dim Vorfahre David: 'Du bisch nöd uf de Wäg dim Vater Jọsaaphat und König Ạsas vo Juda gange.

13 Stattdesse gohsch uf em Weg de Könige vo Israel. Wie s Huus Ạhabss verleitisch Juda und d Iwohner vo Jerusalem zu de Untreue gegenüber Gott. Du hesch sogar dini eigete Brüedere umbrocht, d Söhn vo dim Vater wo besser gsi sind als du.

14 Deshalb wird Jehova dim Volk, dine Söhn, dine Fraue und dim ganze Bsitz en schwere Schlag versetze.

15 Du selber wirsch sehr chrank werde. Dini innere Organ werded devo betroffe sii. D'Krankheit wird Tag für Tag schlimmer werde und dini Iigweide werded usestrete.'"

16 Jehova hät dänn d'Philịster veralascht und die Ạraber, wo i de nöchi vo de Äthiopier gläbt händ, geg Jọram z'kämpfe.

17 Sie händ in Juda iigmarschiert, immer wiiter vorgfahre und händ de gsamt Bsitz weg träge, wo im Palasta vom König z finde gsi isch. Sie händ au sini Söhn und Fraue mitgnoo. Nur de jüngsti Sohn, Jehoahạs, hends sie zrug gloh.

18 Nach allem het Jehova Jọram e unheilbari Chrankheit vo de innere Organ übercho.

19 Spöter, nachdem zwei ganz Jahr vergange gsi sind, het d'Krankheit dezue gführt, dass sini Iigweide use cho sind, und er isch under grosse Quale gstorbe. Sis Volk het ihm zu Ehre käi Füür azündet, wie mer s für sini Vorfahre gmacht het.

20 Er isch 32 Jahr alt gsi, wo er König worde isch, und het acht Johr lang in Jerusalem regiert. Niemer het sin Tod beduure. Er isch zwar i de Stadt David begrabe worde, aber nöd i de Grabstätte vo de Könige.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Chronika 20 vo 36

 

2.Chronika 20 vo 36

20:1 Nachher zoge d'Moabịter und d'Ammonịter zäme mit es paar vo de Amonịma gege Jọsaaphat in Chrieg.

2 Jọsaaphat isch mitteilt worde: "Us der Richtung des Meeres, von Ẹdomc her, rückt ein grosses Heer gegen dich an. Jetzt ist es in Hạzazon-Tạmar, das heisst En-Gẹdi."

3 Da hät Jọsaaphat Angst über und beschlosse, Jehova z'sueche. Er hät ganz Juda zumene Faste ufgruefe.

4 S Volk vo Juda isch den zäme cho zum Jehova z'befröge. Sie sind us allne Städt Judas cho zum sich bi Jehova Rat z'hole.

5 Jọsaaphat isch vor de Versammlete us Juda und Jerusalem im Huus Jehovas vor em neue Vorhof ufgstande

6 und betet:

"O Jehova, Gott eusere Vorfahre, bisch nöd Gott im Himmel und herrschisch nöd über alli Königrich vo de Völker? In dinere Hand sind Chraft und Macht, und niemert chan gege dich standhalte.

7 O euses Gott hesch nöd d Bewohner vo dem Land vor dim Volk Israel vertriebe und s Land denn de Nachkomme vo dim Fründ Abraham als duurhafte Bsitz gä?

8 Sie hend sich drin agsiedlet und det es Heiligtum zu Ehre vo dim Name baut. Sie hend gseit:

9 'Falls es Unglück über eus chunt, ob jetzt durs Schwert, dur es Strafgricht, wo Pest oder e Hungersnot, wemmer eus vor dem Huus vor Dich anestelle – denn das Huus treit din Name und i eusere Not zu Dir um Hilf rüefe. Erhöred ois dänn bitte und rette ois.'

10 Hier sind nun die Männer aus Ạmmon, Mọab und Bergland vo Sẹir. Du häsch Israel wos us Ägypte cho isch, nöd erlaubt, i ihres Land iizfalle. Israel isch dene usgwiche und het sie nöd usglöscht.

11 Und als Dank defür chömeds jetzt zum eus us dim Bsitz vertriibe wo du eus als Erbe gä hesch.

12 O euse Gott wirsch nöd s Urteil ah ihne vollstrecke? Mir sind gege s riese Heer wo uf eus zumarschiert machtlos. Mir wüssed nüm witer, doch eusi Auge sind uf dich grichtet."

13 Währenddesse isch ganz Juda vor Jehova, zäme mit de Fraue und de Chind, au de chlii.

14 Unter de Versammlete isch Jahạsiël (Sohn vo Sachạrja, Sohn vom Benạja, Sohn vom Jẹiël, Sohn vom Mattạnja), en Levịt vo de Söhn Ạsaaphs. Jehovas Geist isch über ihn cho

15 und er sait: "Ihr alli us Juda, ihr Iwohner Jerusalems, König Jọsaaphat, hört zue! Jehova lässt euch sage: 'Habt kei Angst und grotet nit in Panik vor däm grosse Heer. Nit ihr kämpft däne Kampf, sundern Gott.

16 Zieht ne morn entgäge. Si werded de Pass vo Ziz ufcho. Am endi vom Tal vor de Wildn Jẹruël werdet ihr uf sie träffe.

17 Ihr bruuched i dere Schlacht nöd z kämpfe. Stelled eu ane, blibed stah und gseht wie Jehova eu rettet. Juda un Jerusalem, hän kei Angst un grotet nit in Panik! Zieht ne morn entgegä un Jehova wird äich biistoh.

18 Sofort het sich de Jọsaaphat mit em Gsicht zu de Ärde nieder gworfe. Ganz Juda und d Iwohner Jerusalems händ sich vor Jehova nieder gworfe und bätte Jehova ah.

19 Dann erhoben sich die Levịten, die Nachkomme vo Kẹhathy und Kọrah, und priise Jehova, de Gott Israels, mit sehr luuter Stimm.

20 Früeh am nächste Morge hends sich zude Wildnis vo Tekọa ufgmacht. Als sie ufbringe, het sich de Jọsaaphat vor sie gstellt und gseit: "Ihr Männer vu Juda und ihr Ihwohner vu Jerusalem, hört mer zue! Vertraut uf Jehova, aicha Gott, damit ihr stand chönd. Vertrauet sinene Prophete, ihr werded Erfolg ha."

21 Nachdem er sich mit em Volk berate gha het, het er Männer dezue bestimmt, Jehova mit Lieder z'priise. Si söttet i heiligi Gwänder kleidet vor de bewaffnete Manne heregah und singe: "Dank Jehova, denn sini loyali Liebi bliebt für immer."

22 Wo sie freudig Lobgsängi agstimmt händ, hät Jehova geg d Männer us Ạmon, Mọab und em Berggland vo Sẹir, wo in Juda idranget, en Hinterhalt, und sie händ sich gegesiitig um bracht.

23 Die Ammonịter und d Moabịter hend sich uf d Bewohner vom Bergland vo Sẹir gstürzt und hends völlig uusglöscht. Wo sie mit ihne fertig gsi sind, hend sie sich gegesitig tötet.

24 Wo d'Männer vo Juda den zum Wachtturm i de Wildnis cho sind und nachem Heer Usschau ghalte hend, hends d'Liiche uf de Erde liege gseh - es het kei Überläbende geh.

25 Da sind Jọsaaphat und sini Männer ane gange und hend Büeze sammlet. Sie hend bi de Tote e Mengi Chleidig gfunde, wertvolli Gägeständ und anderi Sache. Sie händ plünderet so viel sie händ chönne träge. Drü Täg händs bruucht zum die riichi Büüti wegzschaffe.

26 Am vierte Tag händ sie sich im Tal Berạch versammlet, wo sie Jehova präsed. Drum händ sie däm Ort de Name Tal Berạch gä. So heisst er bis hüt.

27 Denn händ alli Manne us Juda und Jerusalem mit Jọsaphat a de Spitze nach Jerusalem zrugg kohrt. Sie händ sich gfreut, will Jehova ihne de Sieg über ihri Feind gschänkt hät.

28 Mit Saiteninstrument, Harfe und Trompete zoge sie in Jerusalem ii und sind zum Huus Jehovas gange.

29 Als die Königrichi vo de Länder ghört hend, dass Jehova gege d'Feind Israels kämpft het, hend sie wege Gott grossi Angst übercho.

30 Drum hets im Königrich unter Jọsaaphat kei Störig geh. Sin Gott het defür gsorgt das er ringsum Rueh het.

31 Jọsaaphat het wiiter über Juda regiert. Er isch mit 35 Jahr König worde und het 25 Jahr in Jerusalem regiert. Si Mueter het Asụba gheisse und isch d Dochter Schịlhis gsi.

32 Er isch uf em gliiche Wäg gange wie sin Vater Ạsa. Er sich nöd devo ab und het ta, was in Jehovas Auge richtig gsi isch.

33 Die Höhe sind jedoch nöd besitigt worde. S Volk het sich im Härze na nöd vorbereitet, em Gott siinere Vorfahre z diene.

34 Alles Witeri über d Gschicht Jọsaphats, vom Afang bis zum End, staht i de Uufzeichnige vo Jẹhu, em Sohn Hạnanis wo is "Buech de Könige vo Israel" ufgno worde sind.

35 später verbündet sich de König Jọsaaphat vo Juda mit König Ahạsja vo Israel wo schlechtes gmacht het.

36 Zäme mit ihm als Partner het er in Ẹzjon-Gẹber Schiff baut, wo nach Tạrschisch fahre sött.

37 Doch Eliẹser, de Sohn vo Dodawạhu us Marẹscha, prophezite Jọsaaphat: "Weil du dich mit Ahạsja verbündet hast, wird Jehova dein Werk zerstören." So isches cho, dass d Schiff zerschelltenc und nöd nach Tạrschisch händ chönne fahre.

 

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2.Chronika 19 vo 36

 

2.Chronika 19 vo 36

19:1 König Jọsaaphat vo Juda hät dänn wieder sicher nach Jerusalem i sin Palast zrugg gwehrt.

2 De Visioneseher Jẹhu, de Sohn Hạnanis, isch de König Jọsaaphat entgäge gange und het zue ihm gseit: "Isches richtig, dass du dem Böse hilfsch und die liebsch, d Jehova hasse? Jehova isch deswege zornig uf dich.

3 Trotzdem het Gott guets i dir gfunde. Du hesch die heilige Pfähler usem Land gschafft, und du hesch dis Herz vorbereitet, de wahre Gott z sueche."

4 Jọsaaphat het wiiter in Jerusalem gwohnt. Er reist wieder vo Beërschẹba bis zum Bergland vo Ẹphraim, zum d Lüüt zu Jehova, em Gott ihrne Vorfahre zrüggzfüehre.

5 Usserdem het er überall im Land i allne befestigte Städt vo Juda Richter igsetzt, i einere Stadt nach de andere.

6 Zu de Richter het er gseit: "Passet uf was ihr mached, denn ihr redet nöd für Menscherecht, sondern für Jehova. Er staht eu bi wänn ihr es Urteil falled.

7 Habt Ehrfurcht vor Jehova! Achtet genau druf was ihr tüend, denn bi Jehova eusem Gott gits kei Ungerechtigkeit, Parteilichkeit oder Bestechlichkeit."

8 Au in Jerusalem het Jọsaphat einigi vo de Levịten setzt, de Priester und de Oberhäupter vo de Grossfamilie vo Israel als Richter für Jehova i. Sie söttet d'Rächtsfäll vo de Iwohner Jerusalems entscheide.

9 Er befahlt ihne: "Us Ehrfurcht vor Jehova sollt ihr eu treu und mit ungeteiltem Herze a Folgendes halte:

10 Wänn immer euri Brüeder us ihrne Städt miteme Rächtsfall zu eu chömed wos drum gaht das Bluet vergosse worde isch, oder mitere Frag zumene Gsetz, eme Gebot, ere Vorschrift oder eme Urteilspruch, dänn söllet ihr sie warne, damit sie nöd vor Jehova schuldig werded. Sunscht richte sich si Zorn gege äich un äiri Brüeder. Des solle na doe, dass ihr äich nit schuldig macht.

11 Bi allne Aaglägeheite, wo Jehova beträffed, stönd eu de Oberprieschter Amạrja vor. Bi allem wo mit em König ztue het übernimmt sebạdja, de Sohn Ịsmaels, im Haus Juda d Füehrig. Die Levịten werden eure Beamten sein. Seid stark und handelt! Jehova seig bi dene wo guets tüend."

 

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2.Chronika 18 vo 36

 

2.Chronika 18 vo 36

18:1 Jọsaaphat isch sehr riich gsi und agseh, doch er het sich mit Ạhab verschwägeret.

2 Nach einige Jahr ischer den zue gange Ạhab nach Samạria. Ạha für ihn gschlachtet und dLüt wo bi ihm gsi sind, viel Schaf und Rinder. Er het Jọsaaphat dezue drängt, gege Rạmoth-Gịleadd in Chrieg z zieh.

3 König Ạhab von Israel hat König Jọsaaphat von Juda: "Ziehst du mit mir nach Rạmoth-Gịlead?" Jọsaaphat hät antwortet: "Ich bin wie du, und mini Lüüt sind wie dini Lüüt und werded dich im Chrieg unterstütze."

4 Jọsaaphat hät jedoch zum König vo Israel gseit: "Erkundig dich bitte zerst was Jehova dezue seit."

5 Do het de König vo Israel d Prophete zemme gruefe - es sind 400 gsi - und het sie gfrögt: "Söllemer geg Rạmoth-Gịlead in Chrieg zieh oder nit?" Si antwortet: "Zieh los! De wahre Gott wird's i d'Hand vom König gäh."

6 "Gits hier nicht einen Propheten Jehovas?", wollte Jọsaaphat wissen. "Befragen wir Gott doch auch durch ihn."

7 Druf hät de König vo Israel zu Jọsaaphat gseit: "Es isch scho no öpper da wo mer chönd Jehova befrage, aber ich hasse ihn. Er prohezit nie Guets über mich, immer nur schlächts. Es isch Michạja, de Sohn vo Jịmla." Jọsaaphat entgägnet: "So öppis söttsch als König nöd säge."

8 Do het de König vo Israel en Hofbeamte gruefe und bewegt: "Schnell, hol Michạja, de Sohn vom Jịmla!"

9 De König vo Israel und Jọsaaphat, de König vo Juda, wo in königliche Gwänder jede uf sim Thron ufem Dreschplatz am Toreingang vo Samạria gsässe, und alli Prophete prophezyte vorne.

10 Zedekịa, de Sohn Kenaanas, het sich denn Hörner us Iise gmacht und verkündet: "Das sagt Jehova: 'Damit wirsch die Syrer aufspiessen bis sie ausgrottet hast.'"

11 Alli andere Prophete prophezeited s Gliche. Sie händ gseid: "Zieh nach Rạmoth-Gịlead. Du wirsch Erfolg ha. Jehova wirds id Hand vom König gäh."

12 De Bote, wo Michạja sött hole, rietet ihm: "D Prophete kündiged dem König durchweg Guetes ah. Machs bitte au so und säg öppis Guets."

13 Michạja het jedoch gantwortet: "So wahr Jehova lebt: Ich gib nur das wiiter wo min Gott seit!"

14 Wo er vor em König erschiene het, het ihm dere d Frag gstellt: "Michạja, söled mer nach Rạmoth-Gịlead in Chrieg zieh oder nöd?" "Zieht los! Ihr werdet Erfolg ha", het die prompt Antwort gmüetet. "Sie werded i Eui Hand gä."

15 Druf hät en de König gfröget: "Wie oft muss ich dich schwören lassen, dass du mir im Name Jehovas nichts als die reini Wahrheit sagst?"

16 Michạja het gantwortet: "Ich gseh alli Israelite uf de Berge zerstreut wie Schaf, wo kei Hirte hend. Jehova het gseit: 'Sie hend kei Herr. Sie söllet alli in Friede hei gah.'"

17 Da het de König vo Israel zu Jọsaphat gmeint: "Hani dir nöd gseit, dass er nie guets über mich profezit sondern nur schlechts?"

18 Michạja het wiiter gseit: "Hört deshalb die Wort Jehovas: Ich han Jehova uf sim Thron gseh und s'ganze Heer vom Himmel rächts und links vo ihm stah.

19 Jehova fragt dänn: 'Wer wird König Ạha vo Israel tüschle, dass er nach Rạmoth-Gịlead zieht und det gheit?' De eint het das vorgschlage, wo ander das.

20 Da isch en Geist vor Jehova gstande und hät gseit: 'Ich werd ihn tüüsche.' 'Wie wetsch das mache?', hät Jehova gfröget.

21 Er het antwortet: 'Ich wird anegah und en irreführende Geischt im Mul vo sine Prophete werded.' Druf het er gseit: 'Du wirsch en tüüsche. Und du wirsch au Erfolg ha. Gang und mach das.'

22 Wie du gsehsch het Jehova en irreführende Geist is Muul vo dine Prophete doo gleit. Aber Jehova het beschlosse, unglück über dich zbringe."

23 De isch Zedekịa, de Sohn Kenaanas, zu Michạja, ihm is Gsicht gschlage und gseit: "Wie isch denn Jehovas Geist vo mir zu dir gange zum mit dir rede?"

24 Michạja het gantwortet: "Das wirsch an dem Tag sehen wo dich im innerste Ruum verstecksch."

25 De König vo Israel befolgt denn: "Bringt Michạja zu Ạmon, em Stadtoberste, und zu Jọas, em Sohn vom König.

26 Seit zu ihne: 'Steckt dene Bursche is Gfängnis und chürzt sini Brot- und Wasserration bis ich in Friede zruggchume. Das isch es Befehl vom König!'"

27 Michạja aber erwiderte: "Wenn du in Frieden zruggchunnsch, het Jehova nöd mit mir gredet." Und er het dezue gführt: "Ihr Völker, nämed das alli zur Kenntnis!"

28 Dänn isch de König vo Israel mit Jọsaaphat, em König vo Juda, nach Rạmoth-Gịlead zoge.

29 De König vo Israel het zu Jọsaaphat gseit: "Ich verkleide mich für die Schlacht und du ziesch dis Königsgwand a." Also het sich de König vo Israel verchleidet und sie zoge is Schlacht.

30 De König vo Syrie het sini Kriegswagekommandante aagwiese: "Griift niemmert a – ob chlii oder gross – usser de König vo Israel."

31 Wo die Kommandante Jọsaaphat gseh händ, händ sie gmeint: "Das isch de König vo Israel." Sie händ uf ihn gstüret zum en aazgriife, und Jọsaaphat hät um Hilf gschriebe. Do het em Jehova ghulfe. Gott het sie sofort vo ihm abglänkt.

32 Sobald die Kommandante gmerkt hend, dass es gar nöd de König vo Israel gsi isch, hend sie die Verfolgig ufgeh.

33 Eine vo de Manne het jedoch en Pfiili zuefällig so abgschosse, dass er de König vo Israel dur en Spalt i de Rüschtig troffe het. Da hät de König zu sim Wagelänker gsäit: "Dreh um, bring mi us de Schlacht weg. Ich bin schwer verwundet."

34 De Kampf het de ganz Tag tobt und de König vo Israel het müesse im Wage gstützt werde. De Syrer zuegwandt isch er det gsi bis zum Abig. Bi Sunneuntergang isch er gstorbe.