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Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 22 vo 27

 

3.Moses 22 vo 27

22:1 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

2 "Säg zu Aaron und sine Söhn, dass sie druf achte sölled wie sie mit de heilige Opfer vo Israelite umgönd. Sie sölled dur das wo sie mir heilige, min heilige Name nöd entweihed. Ich bin Jehova.

3 Teili ihne mit: 'Für alli euri Generatione gilt: Wer vo eue Nachkomme i unreinem Zuestand i d Nöchi vo de heilige Opfer chunt, wo d Israelite Jehova heilige, wo söll us minere Gägewart entfernt werde. Ich bin Jehova.

4 Keine vom Aarons Nachkomme, wo Ussatz oder en Usfluss het, dörf vo de heilige Opfer esse, bevor er wieder dri isch, au keine wo en andere berüehrt, nachdem sich de wäg eme Tote verunreinigt het, au kein Maa wo en Samenerguss het,

5 usserdem niemert wo irgendwelches unreins Chlingetier oder en Mensch berüehrt wo us irgendemne grund unreinig isch und ihn verunreinige chan.

6 Wa mit so öppis i Berüerig chunnt, söll bis zum Abig unrein sii und dörf nüt vo de heilige Opfer ässe, sondern söll sich im Wasser bade.

7 Nach Sunneuntergang wird er drii sii. Dänn dörf er öppis vo de heilige Opfer esse, denn isch sini Nahrig.

8 Er söll au kei Tier ässe wo tot ufgfunde oder vo wilde Tier grisse worde isch, damit er nöd unrein wird. Ich bin Jehova.

9 Sie sölled ihre Verpflichtig mir gegenüber nachecho, damit sie sich nöd versündet und sterbe müend will sie Heiligs entwicklet hend. Ich bin Jehova wo sie heiligt.

10 Kein Unbefugter dörf irgendöppis heiligs ässe. Kein Fremde, wo bimene Priester zu Gast isch, und kein Lohnarbeiter dörf irgendöppis Heiligs esse.

11 Wenn en Prieschter aber mit sim Gäld öpper chauft, dörf de Beträffendi mit devo ässe. Au i sim Huus geboreni Sklave dörfe vo sinere Nahrig ässe.

12 Falls d Tochter vomene Prieschter öpper hüroted wo kein Prieschter isch, dörf sie nöd vom heilige Biitrag ässe.

13 Wird d Dochter vomene Prieschter jedoch Witwe oder wird sie gschiede ohni Nachkomme zha und chunt sie is Huus vo ihrem Vater zrugg, dörf sie wie in ihrere Jugend vo de Nahrig vo ihrem Vater esse. Aber en Unbefugter dörf nöd devo ässe.

14 Falls jetzt öpper usversehe öppis Heiligs isst, söll er em Prieschter die heiligi Gab erstatte und en Füftel vom Wert dezue tue.

15 Die Prieschter sölled die heilige Opfer vo de Israelite, wo für Jehova biigstüürt werded, nöd entweihed,

16 demit die nöd bestraft werded will sie sich durs ässe vo ihrne heilige opfer schuldig mached. Denn ich bin Jehova wo sie heiligt.'"

17 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

18 "Red mit em Aaron und sinere Söhn und allne Israelite und teile ihne mit: "Wenn ein Israelit oder ein in Israel asässiger Fremder Jehova ein Brandopfer darbringt zum sein Gelübde erfülle oder als freiwillige Gabe,

19 dänn söll er es fehlerloses männlichs Tier vo de Rinderherde, vo de junge Schaf oder de geiss bringe, damit er Anerkennig findet.

20 Ihr dörfed nüt opfere, was en Fähler het, denn es wird eu kei Anerkennig ibringe.

21 Falls öpper Jehova en Gmeinschaftsopfer darstellt, zum es Gelübde erfülle oder als freiwilligi Gäbe, denn sölls es fehlerloses Tier vo de Rinderherde oder de Chliibiehherde sii, damit er Anerkennig findet. Es darf überhaupt kein Fähler ha.

22 Keis Opfertier darf blind sii oder en Chnochebruch, en Iischnitt, e Warzi, wo Chrätz oder Ringelflächti händ. So Tier döfed ihr ned zu Jehova bringe oder sie Jehova ufem Altar opfere.

23 En Stier oder es Schof mit eim z'churze oder z'lange Körperglied chasch als freiwilligs Opfer opfere, aber als Gelübdeopfer wirds nöd agnoh werde.

24 Es Tier mit beschädigte, zerquetschte, usgrisse oder abgschnittene Hode dörfed ihr Jehova nöd darbringe. So öppis söll i euem Land nöd gopferet werde.

25 So Tier dörfed ihr au nöd us de Hand vomene Usländer als Brot eure Gottes darbringe, denn sie sind fehlerhaft und händ en Makel. Si werded nöd agnoh.

26 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

27 "Wenn ein Stier oder ein junge Schafbock oder eine Geiss gebore werden, dann sollen sie sie sieben Tag bei ihre Mutter bleiben. Ab em achte Tag werdeds als Opfer agno – als Füüropfer für Jehova.

28 En Stier oder es Schof dörfed ihr nöd am gliiche Tag schlachte wie sini Junge.

29 Wenn ihr Jehova es Dankopfer darbringt, söllet ihrs opfere zum Anerkennig zfinde.

30 Es söll am gliche Tag gesse werde. Ihr dörfed nüt bis zum Morge übrig lah. Ich bin Jehova.

31 Ihr söttet mini Gebot hebe und nachher handle. Ich bin Jehova.

32 Entweht min heilige Name nöd. Mer söll mich under Israelite heilige. Ich bin Jehova wo eu heiligt,

33 wo euch us Ägypte usefüehrt zum mich für eu als Gott erwiise. Ich bin Jehova."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 23 vo 27

 

3.Moses 23 vo 27

23:1 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

2 "Red mit de Israelite und teile ihne mit: 'Die Jahresziitliche Fäscht Jehovas wo ihr usrüefe söt sind heiligi Versammlige. Das sind mini Fescht:

3 Sechs Täg dörf gschaffet werde, aber am sibte Tag isch en Sabbat, en Tag völlige Rueh, en heiligi Versammlig. Ihr dörfed keinerlei Arbeit verrichte. Es söll überall wo ihr wohnet en Sabbat für Jehova sii.

4 Das sind die Jahresziitliche Fäscht Jehovas, heiligi Versammlige, wo ihr zu de feschtgleiti Ziite usrüefe söll:

5 Am 14. Tag vom erste Monet i de Abigdämmerig isch s'Passah für Jehova.

6 Am 15. Tag das Monet fangt s'Fäscht vo de ungsürete Brot für Jehova ah. Siebe Täg sölled ihr ungsüürts Brot esse.

7 Am erste Tag sötted ihr e heiligi Versammlig abhalte. Ihr dörfed kei schweri Arbeit verrichte.

8 Ihr söllet Jehova jedoch siebe Täg lang es Füüropfer darbringe. Am siebste Tag söll en heiligi Versammlig stattfinde. Ihr dörfed kei schweri Arbeit verrichte.'"

9 Wiiter het Jehova zu Moses gseit:

10 "Red mit de Israelite und teile ihne mit: 'Wenn ihr schlussendlich in das Land chömmet wo ich eu gib, und sini Ernte ibringet, denn söllet ihr e Garb vom erste Ertrag zum Prieschter bringe.

11 Er söll d Garb vor Jehova hin- und herschwinge demit ihr Anerkennig findet. De Prieschter söll das am Tag nachem Sabbat tue.

12 A dem Tag wo ihr euri Garb hin und herschwinge lönd, sölled ihr Jehova als Brandopfer en fehlerlose junge Schafbock opfere wo bis zu eis Jahr alt isch.

13 Dezue chömed als Getreideopfer zwei zähtel Ẹpha mit Öl vermischts Fiiropfer für Jehova mit eme agnehme Gruch, usserdem en vierte Hin Wii als Trankopfer.

14 Bis zu dem Tag wo ihr d Opfergabe für euen Gott bringt dörfed ihr vo de neue Ernte keis Brot, kei gröschteti Körner und kei frisches Getreide ässe. Die Bestimmig giltet uf Duur für all eui Generatione, wo ihr au wohned.

15 Ab em Tag nach em Sabbat, also am Tag woner d Garb für de Schwingopfer bringet, söllet ihr siebä Sabbat zellä. Es söled voller Wuche sii.

16 Ihr söllet 50 Täg abzähle – bis zum Tag nach em sibte Sabbat – und dänn söllet ihr Jehova wieder än Getreideopfer darbringe.

17 Bringt vo dihei zwei Brot als Schwingopfer. Sie sölled us zwei zähntel Ẹpha Feinmehl bestah und mit Suurteig backe sii. Es sind die erste reife Feldfrücht für Jehova.

18 Zäme mit de Brot bringed ihr siebe fehlerlosi männlichi Lämmer dar, jedes eis Jahr alt, usserdem en junge Stier und zwei Schafböck. Sie sölled en Brandopfer für Jehova sii mit em entsprechende Getreideopfer und de Trankopfer, en Füüropfer mit eme agnehme Gruch für Jehova.

19 Au sötted ihr en junge Geissbock als Sündopfer opfere und zwei ijährigi männlichi Lämmer als Gmeinschaftsopfer.

20 De Prieschter söll sie mit de Brot us de erste riife Feldfrücht als Schwingopfer vor Jehova hin und herschwinge, zäme mit de beide männliche Lämmer. Sie sölled als öppis für Jehova Heiligs am Prieschter ghöre.

21 Lönd a dem Tag de Uufruef ergah dass für eu en heiligi Versammlig stattfindet. Ihr dörfed kei schweri Arbet verrichte. Die Bestimmig giltet uf Duur für all eui Generatione, wo ihr au wohned.

22 Wenn ihr d Ernte vo euem Land iibringet, söllet ihr eues Feld nöd ganz bis zum Rand abnenne, und ihr söllet die Reste vo eure Ernte nöd isammle. Lönd sie für de Armea und de aasässige Fremde zrugg. Ich bin Jehova, eure Gott.'"

23 Wiiter het Jehova zu Moses gseit:

24 "Teile den Israeliten mit: 'Am erste vom siebten Monat sollen ihre völlig Ruhe einhalten. Es isch en Gedenktag wo mit Trompeteschall aakündet werde söll, en heiligi Versammlig.

25 Ihr dörfed kei schweri Arbet verrichte und ihr söllet Jehova es Füüropfer darbringe.'"

26 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

27 "Am zehnte dieses siebten Mönet ist dann der Sühnetag. Ihr sollen eine heilige Versammlung abhalten, euch in Betrübnis beugen und Jehova ein Feueropfer darbringen.

28 A däm Dag döfed ihr keinerlei Arbet verrichte, denn s isch en Sühnetag, wo vor Jehova, airem Gott, fir äich Sühn gleischtet wird.

29 Wer sich a dem Tag nöd in Betrübnis beugt, söll us sim Volk entfernt werde.

30 Ich wird jede im Volk vernichte wo a dem Tag irgend e Arbeit tuet.

31 Ihr dörfed keinerlei Arbeit verrichte. Die Bestimmig giltet uf Duur für all eui Generatione, wo ihr au wohned.

32 Es isch für eu en Sabbat, en Tag völlige Rueh. Ihr söttet eu am Znüni vom Monet, am Abig, in Betrübnis büüge. Vo dem Abig bis zum nächste Abig sötted ihr eue Sabbat hebe."

33 Wiiter het Jehova zu Moses gseit:

34 "Teile den Israeliten mit: 'Am 15. Tag das siebten Mönet fangt s Laubhüttenfest, wo siebe Tage für Jehova gfiiret wird.

35 Am erste Tag findet e heiligi Versammlig statt. Ihr dörfet kei schweri Arbet verrichte.

36 siebe Täg lang söll ihre Jehova es Füüropfer darbringe. Am achte Tag sötted ihr e heiligi Versammlig abhalte und Jehova es Füüropfer darbringe. Es isch en feierlichi Versammlig. Ihr dörfed kei schweri Arbet verrichte.

37 Das sind die Jahresziitliche Fäscht Jehovas wo ihres heilige Versammlige uusrüefe söll zum Jehova es Füüropfer darzbringe, und zwar s Brandopfer wo dezue ghörige Getreideopfer und d Trankopfer wies für jede Tag erforderlich isch.

38 Die chömed zo de Opfer a de Sabbat Jehovas hinzue sowie zu eune Gabe, euri Gelübdeopfer und eui freiwillige Gabe wo ihr Jehova gä sötted.

39 Am 15. Tag vom siebte Monet jedoch, wenn ihr de Ertrag vom Land igsammlet hend, söllet ihr siebä Täg lang s'Fäscht Jehovas fiire. De erst und de achti Tag sölled Täg völlige Rueh sii.

40 Holed eui am erste Tag d'Frücht vo prächtige Bäum, Palmwedel und Äst vo dicht belaubte Bäum und vo Papple usem Tal. Und freut eui siebä Däg vor Johva, euem Gott.

41 Ihr söttet das Fest für Jehova siebä Täg im Jahr fiirä, und zwar im sibä Monät. Die Bestimmig gilt uf Duur für alli eui Generationä.

42 Ihr sötted siebe Täg in Laubhütte wohne. Alli Iheimische in Israel sölled in Laubhütte wohne.

43 So werded künftigi Generatione wüssed, dass ich d Israelite in Laubhütte wohne loh han als ich sie us Ägypte usegfüehrt han. Ich bin Jehova, eure Gott.

44 Das hät Moses zu de Israelite über die Jahresziitliche Fäscht Jehovas gseit.

 

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3.Moses 24 vo 27

 

3.Moses 24 vo 27

24:1 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

2 "Gib de Israelite die Aawiisig, dir reins Öl us zerstossene Olive für d Bevölkerig z bringe, damit die Lampe ständig am Brenne ghalte werde chönd.

3 Aron söll defür sorge, dass die Lampe im Zelt vo de Zämekunft usserhalb vom Vorhang vorem Zügnis vom Abig bis zum Morge ständig vor Jehova brenned. Die Bestimmig gilt uf Duur für alli eui Generatione.

4 Er söll d Lampe uf em Lüüchter us reinem Gold vor Jehova immer in Ordnig halte.

5 Back zwölf Ringbrot us je zwei zähtel Ẹpha Feinmehl.

6 Leg sie i zwei Staple vo jewiils sechs Stück vor Jehova uf de Tisch us reinem Gold.

7 Ufjede Stapel legsch rein Weihrauch. Er söll statt em Brot als symbolisches Opfer darbrocht werde, als Füüropfer für Jehova.

8 Das Brot söll regelmässig a jedem Sabbat vor Jehova anegleit werde. Die Bundesverpflichtig gilt für d Israelite uf Duur.

9 Es söll de Aron und sinere Söhn ghöre, und sie sölleds ame heilige Ort ässe, denn es isch für de Priester öppis Hochheiligs vo de Füüropfer Jehovas. Die Vorschrift gilt auf Duur."

10 Nun isch da under de Israelite vo de Bueb vo Israelitin und eme Ägypter gsi. Zwüsche ihm und eme Israelite isch es im Lager zumene Kampf cho.

11 De Sohn vo Israelitin het ahgfange de Name beschimpfe und verflueche. Da het mer en zu Moses brocht. Sini Muetter isch übrigens de Schẹlomith gsi, d Tochter vo Dịbri usem Stamm Dan.

12 Er isch in Gwahrsam gno worde bis Jehova ihne sini Entscheidig dütlich gmacht het.

13 Jehova het den zu Moses gseit:

14 "Bring dä wo gfluecht hät us em Lager use. Alli wo ihn ghört händ sölled ihri Händ uf sin Chopf lege, und nachher söll en die ganz Gmeind steinige.

15 Zu de Israelite söttsch sege: 'Wenn irgendöpper sin Gott verfluecht mues er sich für sini Sünd verantworte.

16 Wer Jehovas Name beschimpft mues uf jede Fall mit em Tod bestraft werde. Die ganz Gmeind söll en unbedingt steinige. Ob asässige Fremder oder Einheimischer – wer de Name beschimpft mues sterbe.

17 Wenn öpper en Mensch tötet, söll er unbedingt mit em Tod bestraft werde.

18 Wer ein Hustier totschlägt, soll dafür Ersatz leisten: Leben für Leben.

19 Falls öpper sine Mitmensche verletzt, söll mit ihm s gliiche tah werde.

20 Chnochebruch für Chnochebruch, Aug für Aug, Zah für Zahn – d'Verletzig, won er em andere zuegfüegt hät, söll au ihm zuegfüegt werde.

21 Wer es Tier totschlägt, sölls ersetze, wer degege en Mensch totschlägt, söll mit em Tod bestraft werde.

22 Für euch alli ob asässige Fremde oder Einheimischer, söll en und de gliche Rechtsentscheidig gelte, denn ich bin Jehova, eure Gott.'"

23 Moses het den mit Israelite gredet und sie hend den brocht wo de Fluch usgsproche het us em Lager use und hend en gsteinigt. So hend Israelite genau das gmacht wo Jehova Moses uftreit het.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 25 vo 27

 

3.Moses 25 vo 27

25:1 Jehova het ufem Berg Sịnai witer zu Moses gseit:

2 "Red mit Israelite und teile ihne mit: 'Wenn ihr schlussendlich in das Land chömmet wo ich eu gib, söll das Land en Sabbat für Jehova halte.

3 Sechs Jahr lang söllsch dis Feld besiege und din Wegarte beschniide und du söllsch de Ertrag vom Land ibringe.

4 Doch im sibte Johr söll im Land Sabbat si, es Johr völlige Rueh, en Sabbat für Jehova. Dörfsch kei Same uf dis Feld sae und dine Wegarte ned beschniide.

5 Du dörfsch s Getreide wo nach de Ernte vo sälber nachgwachse isch, nöd ernte. Au truube a dim unbschnittene Wyschtock darfsch nöd isammle. Das Land söll es Jahr lang völligi Rueh ha.

6 Du dörfsch jedoch esse, was während em Sabbat im Land wachst. Du, dis Sklave und dini Sklavin, din Lohnarbeiter und die fremde Asiedler wo bi dir wohned ihr döfed devo esse,

7 au d Huustier und d Wildtier i euem Land. Alles was das Land hervorbringt dörf gässe werde.

8 Zähle siebä Sabbatjahr ab, siebemol siebä Jahr. D'Zit vo de siebä Sabbatjahr söll sich uf 49 Jahr belaufä.

9 Am Zehnte vom siebte Mönet blastisch dänn lut s Horn. De Schall vom Horn söll am Sühnetag i dim ganze Land z'ghöre sii.

10 Heiliget das 50. Jahr und lütet für alli Bewohner im Land Freiheit us. Es söll es Jubeljahr für eu werde. Jede vo euch söll zu sim Bsitz zruggkehre und jede söll zu sinere Familie zruggkehre.

11 Das 50. Jahr söll es Jubeljahr für eu werde. Ihr dörfed kei Same ussä und das Getreide wo vo sälber nachgwachse isch nöd ernte. Au dörfed ihr d Truube a de unbschnittene Wystöck nöd isammle.

12 Es isch nämlich es Jubeljahr. Es söll für eu heilig sii. Ihr döfed nur vom Feld weg esse, was das Land hervorbringt.

13 I dem Jubeljahr söll jede vo euch zu sim Bsitz zruggkehre.

14 Wänn ihr euem Mitmensche öppis verchaufed oder abchaufed, dörfed ihr eu gegesitig nöd usnütze.

15 Bim Chauf söll d Zahl vo de Jubeljahr nach em Jubeljahr berücksichtigt werde und bim Verchauf zelled die no usstehendi Erntejahr.

16 Stönd no viel Jahr uus, chan de Chaufpriis höcher ahgsetzt werde. Sinds wenigi Jahr sell er niedriger si. De Verchäufer verchauft nämli d Azahl vo de usstehende Ernte.

17 Keine vu eu söll sin Mitmensche usnütze. Häbet Ehrfurcht vor dim Gott, denn ich bi Jehova, eu Gott.

18 Wenn ihr mini Bestimmige beachtet und eu a mini Rechtsentscheidige haltet, werded ihr im Land in Sicherheit lebe.

19 Das Land wird sin Ertrag abwerfe und ihr werded satt ässe und in Sicherheit drin lebe.

20 Villicht fröget ihr eu aber: "Was sölled mir im siebte Jahr ässe, wänn mir nüt dörfed usäse und kei Ernte ibringe?"

21 Ich wird eu im sächste Jahr min Sege schänke und das Land wird gnueg Ertrag für 3 Jahr abwerfe.

22 Im achte Jahr werdedder dänn Same ussee und bis zum nünte Jahr vo de alte Ernte ässe. Ihr werded vo de alte Ernte esse, bis die neu chunnt.

23 Das Land dörf nöd für immer verchauft werde, denn s Land ghört mir und ihr sind für mich asässigi Fremde und Asiedler.

24 Im ganze Land wo ihr bsitzed söll es Rückkaufsrecht ufs Land gwährleistet werde.

25 Falls din Brüeder verarmt und öppis vo sim Bsitz verchaufe mues, söll en Rückchäufer wo nöch mit em verwandt isch chömed und s Verchaufte zruggchaufe.

26 Falls öpper kei Rückchäufer het aber selber wohlhabend wird und d Mittel für de Rückchauf chan ufbringe,

27 söll er de Wert für die Jahr sit em Verchauf usrächne und em Chäufer die Differenz erstatte. De chan er zu sim Bsitz zruggkehre.

28 Bringt er d Mittel für de Rückkauf jedoch nöd uf, bliibt s Verchaufte bis zum Jubeljahr bim Chäufer. Im Jubeljahr chunt er s dänn wieder über und chan zu sim Bsitz zruggchere.

29 Falls öpper es Wohnhuus inere ummuurete Stadt verchauft, het er vom Ziitpunkt vom Chaufabschluss a bis zum Ablauf vome Jahr s'Rückkaufsrecht. Sis Rückkaufsrecht bestaht es ganzes Jahr.

30 Wird s Huus i de ummuurete Stadt aber nöd innerhalb volle Jahr zruggkauft, gahts uf Duur in Bsitz vom Chäufer und sine nachfolgende Generatione über. Es söll im Jubeljahr nöd a de frühenere Bsitzer zrugg gah.

31 Die Hüüser in nicht ummauerte Siedlungen sind jedoch als Teil vom Umland zu betrachte. S Rückkaufsrecht defür söll wiiterbestah und im Jubeljahr sölleds a de frühenere Bsitzer zrugg gah.

32 Die Levịten sollen für ihre Hüüser innerhalb vo ihrer Städt es unbegrenzts Rückkaufsrecht ha.

33 Chauft es Levịt sis Eigetum nöd zrugg, söll s Huus i sinere Stadt, wo er verchauft hät, im Jubeljahr ebefalls a ihn zrugg gah. D Hüüser in Levịtestädt sind nämli ihre Bsitz under de Israelite.

34 Usserdem dörf s Weidelande um ihri Städt ume nöd verchauft werde. S bliibt uf Dauer in ihrem Bsitz.

35 Falls din Brüeder näbe dir verarmt und nüme für sich sorge chan, söllsch du ihn wie en asässige Fremde und en Asiedler unterstütze, damit er bi dir am Läbe chan bliibe.

36 Verlange kei Zinse von ihm und bereich dich nöd a ihm. Du söllsch Ehrfurcht vor dim Gott ha und din Brüeder söll bi dir am Läbe bliibe.

37 Leih ihm dis Geld nöd gege Zins, und schloh kei Gwünn druus wenn'd em öppis z'ässe gisch.

38 Ich bin Jehova eu Gott wo eu us Ägypte usegfüehrt het um eu s Land Kạnaan z geh und mich als eure Gott z erwiise.

39 Falls din Brüeder wo i dinere nöchi läbt, verarmt und sich a dich verchaufe musch en nöd zu Sklavearbeit zwinge.

40 Er söll wie en Lohnarbeiter behandlet werde, wie en Asiedler, und er söll bis zum Jubeljahr i dim Dienst stah.

41 Dänn wird er dich verlah, er und sini Chind, und zu sinere Familie zrugggah. Er söll zum Bsitz vo sinere Vorfahre zruggkehre.

42 Denn sie sind mini Sklave wo ich us Ägypte usegfüehrt han. Sie dörfed sich nöd wie Sklave verchaufe.

43 Du dörfsch sie nöd grausam behandle und du söllsch Ehrfurcht vor dim Gott ha.

44 Euri Sklave und Sklavinne sölled us de Völker um eu ume sii. Vo ihne därfed ihr Sklave und Sklavinne chaufe.

45 Au vo de Söhn vo de fremde Asiedler wo bi eu wohned chönd ihr Sklave chaufe, vo ihne und ihrne Familie wo i euem Land gebore worde sind. Si sölled dänn eui Bsitz werde.

46 Ihr dörfed sie als duurhafte Bsitz a eui Sohn vererbe. Ihr chönd sie als Sklave schaffe lah, aber eui Israelitische Brüeder dörfed ihr keinere grausige Behandlig unterwerfe.

47 Falls jedoch din Brüeder näb emene asässige Frömde oder eme Asiedler wo bi dir läbt und wohlhabig worde isch, verarmt und sich ihm oder e Familiemitglied vom asässige Fremde muess verchaufe,

48 söll s Rückkaufsrecht für ihn nach em Verchauf wiiterbestoh. Eine vo siine Brüeder chan en zruggchaufe.

49 Au sis Unggle oder de Sohn vo sim Unggle oder irgend e nöcher Verwandter, öpper us sinere Familie, chan en zruggchaufe.

Falls er selber wohlhabig worde isch chan er sich au selber freikaufe.

50 Er söll mit sim Chäufer d Ziit vo dem Jahr, won er sich verchauft hät, bis zum Jubeljahr usrächne, und de Verchaufspriis söll sich nach de Zahl vo de Jahr richte. De Lohn für d'Arbetstäg während dere Ziit wird nach em Satz vomene Lohnarbeiter berechnet.

51 Sinds na viel Jahr bis zum Jubeljahr, söll sis Rückchaufspris vode Verbleibende Jahr entspreche.

52 Sinds nur na wenigi Jahr bis zum Jubeljahr, söll er für sich e Berächnig astelle und de Rückkaufspris entsprechend de verblibeni Jahr zahle.

53 Er söll ihm Jahr für Jahr als Lohnarbeiter diene, und du söllsch defür sorge, dass er nöd grausam behandlet wird.

54 Chan er sich jedoch zu dene Bedingige nöd freikaufe, söll er im Jubeljahr freigla werde, er und sini Chind.

55 Die Israelite sind nämlich mini Sklave. Sie sind mini Sklave wo ich us Ägypte usegfüehrt han. Ich bin Jehova, eure Gott.