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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Chünigi 5 vo 25

 

2.Königi 5 vo 25

5:1 Naaman, de Heerführer vom König vo Syrie isch en bedütende Maa gsi. Si Herr het sehr viel vo ihm gha, denn Jehova het Syrie durch ihn zum Sieg verholfe. Naaman isch en starche Chrieger gsi, doch er het Ussatz gha.

2 Bi eme vo ihrne Überfäll händ d Syrer in Israel es chlises Meitli gfange gnoh. Die kleine isch e Dienerin vo Naamans Frau worde.

3 Eines Tages hat sie zu ihrer Herrin gseit: "Wenn mein Herr doch nur zu dem Prophet in Samạria würd gah! Dä wür en vo sim Uussatz heilä."

4 Da isch er zu sim Herrn gangä und hät ihm brichtet, was das Meitli us Israel gseit hät.

5 Druf het de König vo Syrie gseit: "Mach dich grad uf de Wäg! Und ich wird em König vo Israel en Brief schicke." Da isch Naaman los gange und het 10 Talänti Silber gno, 6000 Goldstück und 10 Gwänder mit.

6 Er het em König vu Israel de Brief überbrocht, wo gstande isch: "Wenn dich de Brief erreicht, isch min Diener Naaman bi dir. Ich schick en demit, dass du ihn vu sim Ussatz heilsch."

7 Wo de Kenig vu Israel de Brief glese het, het er sini Chleider zerrisse und gseit: "Bin ich denn Gott, dass ich umbringe cha oder am Lebe erhalte? Er schickt de Maa zu mir und verlangt, dass ich ihn vu sim Ussatz heilig! Da gseht mer doch, dass er Striit mit mir suecht!"

8 Sobald Elịsa, de Maa vum wahre Gott, het ghört, dass de Kenig vu Israel sini Chleider zerrisse het, het er ihm mitteile lo: "Warum hesch dini Chleider zerrisse? Loss en bitte zue mer cho, damit er erkennt, dass es en Prophete in Israel git".

9 Naaman isch also mit sine Ross und Kriegswage cho und hät sich an Eingang vo Elịsas Huus gstellt.

10 Elịsa het em jedoch dur en Bote lah usrichte: "Gang an Jordan und wäsch dich det siebemol. Denn wird dini Huta wieder gsund werde und du wirsch dri sii."

11 Druf isch Naaman ärgerlich worde und hät wele weggah. Er hät gseit: "Und ich ha mir gmeint: 'Er chunt use, stellt sich do ane und lütet de Name vo sim Gott Jehova aa. Er bewegt sini Hand über de Ussatz hin und her und heilt mich.'

12 De Abạna und de Pạrpa, d Flüss vo Damạskus sind doch wohl besser als all Gwässer in Israel! Chan ich mich ned det wäsche und ine werde?" Mit dene Wörter dräit er sich um und isch hässig weggange.

13 Da sind Naamans Diener zu ihm cho und gseid: "Mein Vater, wenn der Prophet öppis ganz Bsundrigs vo dir verlangt hät, würsch es da nöd tue? Denn chasch doch erscht rächt uf ihn lose, wenn er nur zu Dir seit: "Wäsch dich und seg rein."

14 Druf isch er zum Jordan durab gange und het siebemol under taucht, wie de Maa vum wahre Gott s agordnet het. Do isch sini Huut wieder wie die vomene chline Chind worde, und er isch drii worde.

15 Naaman isch den mit allne wo ihn begleitet hend zum Maa vum wahre Gott zrug gstellt het, het sich vor ihn gstellt und gseit: "Jetz weiss i, dass es nur in Israel en Gott git, sunscht niene uf de Erde. Nimm doch bitte es Gschänkb vo mir aa, min Herr."

16 Elịsa erwideret jedoch: "So wahr Jehova lebt, dem ich diene: Ich nimm's nit aa!" Obwohl de Naaman ihn drängt hät, s aaznäh, hät er sich nit umstimme lo.

17 Schliesslich hät Naaman gseit: "Dänn gib mer, dim Diener, bitte zwei Multierladige Erde vo do mit. Din Diener wird nie meh irgendwelche andere Götter en Brandopfer oder es anders Opfer darbringe, nur no Jehova.

18 Doch inere Sach bittet din Diener Jehova um Verzeihig: Wänn min Herr i das Haus Rịmons gaht zum sich det verbüüte, dänn stützt er sich uf min Arm und ich muess mich au verbüüte. Möge Jehova dim Diener bitte verzeihe, wenn ich mich im Huus Rịmmons verbüüge."

19 Druf hät Elịsa zu ihm gseit: "Gang in Frieden." Nachdem Naaman weggange isch und scho es Stück Weg zruggleit hät,

20 dachte Gangạsi, de Diener vo Elịsa, em Maa vom wahre Gott, bi sich: "Min Herr hat den Syrer Naaman einfach gehen lassen. Er hat nichts von dem angenommen, was er mitbrocht hat. So wahr Jehova läbt: Ich lauf ihm na und lohn mir öppis vo ihm geh!"

21 Da rannte Ghạsi Naaman noche. Als Naaman öpper hinder sich herlaufe het, isch er vom Wage gstiege, isch ihm entgäge gange und gfrögt: "Isch alles in Ordnig?"

22 Ghạsi het antwortet: "Alles isch guet. Min Herr schickt mich und laht dir säge: 'Grad ebe sind zwei jungi Manne vo de Söhn vo de Prophete usem Bergland vo Ẹphraim cho. Gib ne bitte ein Talent Silber und zwei Gwänder.'''"

23 Naaman seit: "Chum, nimm 2 Talänt." Er drängt ihn regelrecht und verpackt 2 Talänti Silber i zwei Büütel, usserdem zwei Gwänder. Er het zwei vo sine Diener mit gschickt, wo alles vor Ghạsi hertruuget.

24 Als Ghạsi nach Ọphela isch cho, het er die Sache a sich gnoh, het sie is Huus gleit und het d Manne furt gschickt. Nachdem sie weg gsi sind,

25 isch er zu sim Herr iigange. "Wo bisch du gsi, Gehạsi?", het Elịsa welle wüsse. "Nirgends, min Herr", het er gantwortet.

26 Druf het Elịsa gseit: "Bisch mis Härz nöd det bi dir gsi, wo de Maa vom Wage gstiege und dir entgange isch? Isch jetz d'Zyt, Silber oder Chleider aaznäh, Olivehaine, Wyberge, Schoof, Rinder, Diener oder Dienerinne?

27 Naamans Ussatz wird jetzt für immer a dir und din Nachkomme hafte." Da isch gangä ạsi weg - vom Ussatz wüssä wie Schnee.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Chünigi 4 vo 25

 

2.Chönigi 4 vo 25

4:1 Eines Tages hat eine von den Frauen der Söhn der Prophete Elịsa luut angeflegt: "Dein Diener, mein Mann, ist tot. Du weisst doch, dass er immer Ehrfurcht vor Jehova hatte. Jetzt ist eine cho, womer Schulde haben, und er will meine beide Kinder als Sklave mitnehmen."

2 "Wie kann ich dir helfen?", het Elịsa gfröget. "Säg mer: Was hast du im Haus?" Sie het antwortet: "Mein Herr, ich ha gar nüt meh ussert eme Krug Öl."

3 Da heter gseit: "Gang use und bitte alli dini Nachbare um Gfäss, leeri Gfäss. Bsorg dier so viel wie möglich.

4 Gang ine und schlüss d Türe hinder dir und dine Söhn. Füll alli Gfäss und stell die volle zur Site."

5 Druf isch sie wäggange.

Nohchdem sie de Dire hinter sich un ihr Buebä gschlosse het, gän sie ihr d Gfäss ge, un sie fillt sie nohchänanda.

6 Wo all voll gsi sind, het si zumene vo ihrere See gsäit: "Bring mer no e Gfäss." Er het aber erwideret: "Mier hend keis meh" Do het s Öl uf z flüsse ghört.

7 Die Frau isch zum Maa vom wahre Gott cho und hät ihm alles verzellt. "Gang, verkauf der Öl und zahl dini Schulde", hät er gseit. "Vom Rescht chasch mit dine Söhn läbe."

8 Eines Tages isch Elịsa nach Sụnem gange. Det het e agluegeni Frau gwohnt, wo ihn dezue drängt het, bi ihre z'esse. Sosoft er verbii cho isch, het er bi ihre halt und gässe.

9 Drum het sie zu ihrem Maa gseit: "Ich weiss, dass der Maa, der do regelmässig verbii chunt, en heilige Maa Gottes isch.

10 Lönd eus bitte es chlises Dachzimmer iirichte und es Bett, en Tisch, en Stuehl und en Leüchter für ihn inestelle. De chan er immer det wohne wen er zu eus chunnt."

11 Als Elịsa eines Tages wieder det anecho isch, isch er is Dachzimmer gange zum sich anelegge.

12 Er het zu sim Diener gseit Ghạsi: "Rüef die Frau." Do het er si gruefe und si isch zu ihm cho.

13 Denn het er zu Ghạsi gseit: "Bitte frag sie: 'Chammer öppis für dich tue, wo du dir für eus so viel Umständ gmacht hesch? Söll ich bim König oder bim Heerführer es guets Wort für dich ilege?'" Die Frau hät gantwortet: "Ich wohn doch hier unter meinem Volk."

14 Da het Elịsa gmeint: "Was chammer den für sie tue?" Gangạsi het gseit: "Nun, sie het kein Sohn und ihre Maa isch alt."

15 "Rüef sie her", het Elịsa en ufgforderet. Er het sie grüeft, und sie isch i de Tür blibe.

16 Elịsa het zu ihre gseit: "Nächst Jahr um die Ziit wirsch en Sohn in de Arme hebe." Sie aber erwideret: "Mein Herr, Mann des wahre Gottes, mach mir kei falsche Hoffnige!"

17 D'Frau isch aber schwanger worde und het es Jahr spöter um die gliich Ziit en Bueb uf d'Wält brocht, so wie Elịsa es ihre akündet het.

18 Wo de Bueb grössi gsi isch, isch er eines Tages zu sim Vater use gange, wo bi de Erntearbeiter gsi isch.

19 Er het immer wieder zu sim Vater gseit: "Mein Kopf, auch, mein Kopf!" Do befahl de Vater em Diener: "Trag ihn zu seiner Mutter."

20 Er het en zu sinere Muetter zrugg bracht, und de Bueb hockt bis zum Mittag uf ihrem Schoss. Dann isch er gstorbe.

21 D'Mueter isch duruf gange, het en ufs Bett vom Maa vom wahre Gott gleit, het d'Türe hinder sich zue gmacht und isch weggange.

22 Sie reft ihre Maa und bittet ihn: "Schick mer bitte en Diener und en Esel. Ich muess schnell zu dem Maa vum wahre Gott. Ich bi bald wieder zrugg."

23 "Warum gasch hüt zu ihm?", hät er welle wüsse. "Es isch doch kein Neumond und kein Sabbat." Sie hät gantwortet: "Es isch alles in Ordnig."

24 Denn het sie de Esel gsattlet und het zu ihrem Diener gseit: "Lauf schnell! Mach nur langsamer, wenn ich's dir säge."

25 So het sie sich uf de Wäg zum Maa vom wahre Gott gmacht, wo am Berg Kạrmel gsi isch. Won er sie vo Wiitem gseh het, het er zu sim Diener Ghạsi gseit: "Sieh mal! Det ene isch d Frau us Sụnem.

26 Lauf ihr bitte entgegegä und fröget sie: 'Gaht's dir guet? Gaht's dim Chind guet?'Druf het si gantwortet: "Es isch alles guet."

27 Wo si den bi dem Maa vom wahre Gott am Berg aacho isch, het si sofort sini Füess umklammeret. Ghạsi isch dezue cho und het sie wele wegstosse, doch de Maa vom wahre Gott gseit het: "Lass sie! Sie isch ganz verzwiflet. Ich weiss aber nöd, warum. Jehova het mer nüt gseit."

28 "Mein Herr, hani dich um en Sohn bäte?", het sie dänn gfröget. "Hani nöd gseit, du söllsch mer kei falschi Hoffnige mache?"

29 Uf de Stell forderet Elịsa Gangạsi uf: "Steck dis Gwand a de Hüfti fescht, nimm min Stab und gang los. Wenn du öppert triffsch begrüessisch ihn nöd, und wenn dich öppert begrüesst, erwiitered sin Grüess nöd. Gang und leg min Stab uf s Gsicht vom Junge."

30 Druf het d Mueter vom Buebe gseit: "So wahr Jehova lebt und so wahr du lebsch: Ich gang ned ohni dich weg." Also isch Elịsa mit ihre gange.

31 Ghạsi isch ne voruus gloffe und het em Junge de Stab ufs Gsicht gleit, doch es isch keis Läbenszeiche cho. Do isch er zrugg zu Elịsa und het brichtet: "Der Bueb ist nicht aufgewacht."

32 Als Elịsa is Huus cho isch, isch s Chind tot uf sim Bett gläge.

33 Er isch zu ihm is Zimmer gange, het d'Türe zue gmacht und bätet zu Jehova.

34 Dänn hät er sich über s Chind uf em Bett beugt, sodass siis Muul, sini Auge und sini Handfläche s Muul, d Auge und d Handfläche vom Junge berüert händ. Er isch i dere Haltig bliebe und de Körper vom Bueb isch langsam warm worde.

35 Danach isch Elịsa im Huus hin und her gange. Won er wieder as Bett cho isch, het er sich nomol über de Junge büted. De nixsti sibemol und het d Auge uufgschlage.

36 Elịsa rief etzt Ghạsi und hät en gforderet: "Hol sini Mueter." Er hät sie do inegholt und de Elịsa hät zue ihre gseit: "Nimm din Sohn mit."

37 Wo sie inechoo isch, isch sie Elịsa z'Füess gheit und het sich vor ihm bis zum Bode verbüted. Denn het sie ihre Bueb gno und isch use gange.

38 Wo Elịsa wieder uf Gịlgal isch cho, het Hungersnot im Land gherrscht. Während de Buebe vu de Prophete einisch vor nem gsässe hän, het da gsait zue sinem Diena: "Setz den grosse Topf uf un koch fir de Söhn vu d Prophete ebis z ässe."

39 Also isch eine vo dene ufs Feld gange zum malven z pflücke. Er het es Ranggewächs gfunde mit wilde Chürbiss und het so viel i sim Gwand sammlet, bis es voll gsi isch. Won er wider zrugg cho isch, het er si in Topf gschnitte ohni z wüsse was es gsi isch.

40 Später setzt mer de Männer s Ässe vor. Doch wo si devo ässe händ, händ si gschroue: "Mann des wahre Gottes, in dem Topf ist der Tod!" Si händ s nüd chöne ässe.

41 "Holt mir Mehl", het Elịsa verlangt. Er isch s Mehl in Topf gworfe und het gseit: "Teilt das Esse aus." Jetzt isch nüt schädlichs meh im Topf gsi.

42 Eimal isch öppert us Baal-Schalịschai cho und hät em Maa vom wahre Gott 20 Gerschtebrot bracht und en Beütel Getreide vo de erschte reife Ernte.k Elịsa hät gseit: "Gib das de Lüt z'ässe."

43 Sind Diener hät jedoch iigwandt: "Wie söll das für 100 Männer länge?" Elịsa erwideret: "Teils gleich aus, denn das sagt Jehova: 'Sie werden essen und es wird noch etwas übrig blieben.'"

44 Druf het er's ihne vorgsetzt. Sie ässe und händ no öppis übrig gha – wie Jehova's gseit hät.

 

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2.Könige 3 vo 25

 

2.Königi 3 vo 25

3;1 Im 18 . Johr König Jọsaaphats vu Juda worre Jọram, de Sohn Ạhabs, z Samạria König vu Israel. Er het zwölf Jahr regiert.

2 Jọram het immer wieder gmacht, was in Jehovas Auge schlecht gsi isch, allerdings nöd i dem Mass wie sin Vater und sini Muetter. Er het nämlich die heiligi Süüle bsuecht, wo sin Vater für Baal gmacht het.

3 Vo de Sünd wo Jerọbeam, de Sohn Nẹbats, Israel verleitet gha het, het Jọram jedoch nöd abglah. Er het nöd demit ufghört.

4 König Mẹsa vo Mọab, de Schof züchtet het, het em König vo Israel regelmässig 100 000 Lämmer und 100'000 ungschoreni Schofböck als Tribut abliferet.

5 Nach Ạ has Todd het sich de König vo Mọab gäge de König vo Israel uf glehnt.

6 Zu de Ziit brach König Jọram us Samạria uf und zoge d Israelite zum Kampf zäme.

7 Usserdem het er König Jọsaaphat vom Juda folgende Nachricht gschickt: "Der König von Mọab hat sich gegen mich aufgelehnt. Ziehst du mit mir gegen Mọab in Krieg?" Jọsaaphat antwortet: "Ich zieh mit. Ich bin wie du. Mini Lüüt sind wie dini Lüüt. Mini Ross sind wie dini Ross."

8 "Weli Weg söllemer neh?", het er welle wüsse. "Mer nehmed de Weg dur d Wildnis vo Ẹdom", isch d Antwort gsi.

9 De König vo Israel het den mit em König vo Juda und em König vo Ẹdom ufbroche. Nachdem sie siebe Täg lang en Umwäg gange sind, hets fürs Heer gä und die Tier wo sie bi sich gha hend kei Wasser meh.

10 "Wie schrecklich!", het de König vo Israel klaut. "Jehova het eus drei Könige nur drum grüeft, damit mer Mọab id Händ gheied!"

11 Jọsaaphat gfrögt: "Gits denn hier kein Prophet Jehovas, der Jehova für uns befragen könnte?" Do het eine vo de Männer vom König vo Israel gantwortet: "Doch, Elịsa, de Sohn Schạphats, de Elịa immer Wasser uf d Händ gosse het."

12 Druf het gmeint Jọsaaphat: "Durch ihn spricht Jehova." Also isch de König vo Israel mit Jọsaaphat und em König vo Ẹdom zu Elịsa abegange.

13 "Was hani mit dir ztue?", het Elịsa de König vo Israel gfröget. "Gang zu de Prophete vo dim Vater und de Prophete vo dinere Muetter." "Nei", het de Kenig vo Israel abgwehrt, "schliesslich isch es Jehova gsi, wo eus drü Könige grüeft het, damit mir Mọab id Händ gheied."

14 Elịsa het druff gseid: "So wahr Jehova, de Herr vo de Heere, läbt, däm si Diener ich bi: Wenn ich nöd uf Jọsaaphat, de Juda König, Rücksicht neh würd ich dich nöd beachte und kän Blick würdige.

15 Holt mer jetzt en Harfespielerap her." Sobald de Harfespieler agfange het, isch Jehovas Hand über Elịsa cho.

16 "Das säit Jehova", erklärt. " "''Grabt überall i dem Tal Gräbe,

17 denn das seit Jehova: "Es wird weder Wind no Rege geh. Trotzdem wird sich das Tal mit Wasser fülle und ihr und alli eui Tier werdet devo trinke.""

18 Das isch in Jehovas Auge e Chliinigkeit, denn er wird au Mọab i eui Hand geh.

19 Ihr sötted alli wichtige und alli befestigte Städt zerstöre. Ihr söttet jede guete Baum gheie, alli Quellene zueschütze und jedes guete Stück Land ines Steiwüesti verwandle."

20 Am Morge, zur Zyt vom Morgegetreideopfer isch plötzlich Wasser us Richtig cho Ẹdom und s Land überschwemmt.

21 Wo d'Moabịter ghört händ, dass d'Könige cho sind zum sie aagriffe, rüefed sie alli Männer zäme, d'Waffe händ chönne träge und händ sich a de Gränze ufgstellt.

22 Wo sie früeh am Morge ufstande sind schiesse d Sunne ufs Wasser. Für d'Moabịter uf de gägenüber¬liegende Siite het s'Wasser rot usgseh wie Bluet.

23 "Das ist Blut!", rief sie. "Die Könige müssen sich gegesiitig mit dem Schwert abgeschlachtet haben. Also los, Mọab, ad Büt!"

24 Wo sie is Lager Israels cho sind, händ d Israelite de Kampf mitgnoh, wo d'Moabịter d'Flucht ergriffe händ. Während die Israelite in Mọab vorruckt händ, händ sie immer meh Moabịter tötet.

25 Sie rissed d Städt nieder und übersätted jedes gueti Stück Land mit Stei - jede isch en Stei druf gworfe. Sie hend alli Quelle zuegschüttet und hend alli guete Bäum gheit. Am End sind nur no d Steinmuure vom Kir-Harẹseth gstande. D Steinschleuderer händ d Stadt umgstellt und beschosse sie.

26 Wo de König vo Mọab het gseh, dass d Schlacht verlore gsi isch, het er 700 mit Schwerter bewaffneti Männer mitgnoh, zum sich zum König vo Ẹdom durezkämpfe, aber sie händs nöd gschafft.

27 Da hät er sin erschtgeborene Sohn gno, de Thronfolger, und hät en uf de Muur als Brandopfer opferet. Durum isch grossi Wuet gege Israel usglöst worde, wo d Israelite abzoge hän un in ihres Land zruckkehrt hän.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Chünige 2 vo 25

 

2.Chönigi 2 vo 25

2:1 Kurz bevor Jehova Elịaa imene Sturm in Himmel weggnoo het, het Elịa mit Elịa mit Elịsa vom Gịlgal ufbroche.

2 Elịa het zu Elịa gseit: "Jehova het mich nach Bẹthel gschickt. Blib du bitte do." Elịsa jedoch erwideret: "So wahr Jehova lebt und so wahr du lebsch: Ich verlah dich nicht." Also sinds nach Bẹthel gange.

3 Die Söhn vo de Prophete in Bẹthel sind denn zu Elịsa use cho und hend en gfrögt: "Weisch du, dass Jehova diin Herr hüt wegnehmed und er denn nüm über Dir stah wird?" Er hät gantwortet: "Ja, das weiss ich. Seid ruhig."

4 Elịa het denn zu ihm gseit: "Elịsa, blib bitte do, denn Jehova het mich nach Jẹricho gschickt." Doch Elịsa erwideret: "So wahr Jehova lebt und so wahr dua lebsch: Ich verlier dich nicht." Schliesslich erreicht sie Jẹricho.

5 D'Söhn vo de Prophete in Jẹricho sind denn zu Elịsa cho und hend en gfröget: "Weisch du, dass Jehova diin Herr hüt wegnehmed und er denn nüm über Dir stah wird?" Er hät gantwortet: "Ja, das weiss ich. Seid ruhig."

6 Druf het Elịa zum Elịa zum Elịsa: "Blib bitte hier, denn Jehova het mi an Jordan gschickt." Doch er entgägnet: "So wahr Jehova lebt und so wahr du lebsch: Ich verlah dich nicht." Da sind sie zemme wiiter gange,

7 und 50 vo de Buebe vo de Prophete hän ne gfolgt. Si hän vo Wiitem beobachtet, wie die zwei am Jordan gschtande sin.

8 Elịa het den sis Prophetegwand gnoh, hets zemme rollt und ufs Wasser gschlage. S Wasser het sich nach links und rechts teilt, sodass die beide uf trochem Bode hend chönne übergah.

9 Wo sie uf de andere Siite gsi sind, het Elịa zum Elịsa: "Chan ich no öppis für dich tue, bevor ich vo Dir weggno werde?" Elịsa gantwortet: "Bitte gib mir zwei Ateil von deinem Geist."

10 Elịa erwideret: "Du verlangsch öppis schwierigs. Söttsch du mich gseh, wenn ich vo Dir weggno wird, dänn wird dini Bitte erfüllt, suscht nöd."

11 Während sie is Gspröch vertüüft gange sind die beide plötzlich dur en Chriegswage us Füür trennt worde mit Ross, und de Elịa isch imene Sturm in Himmel träge worde.

12 Elịsa beobachtet das und schriebt: "Min Vater! Mi Vater! Der Kriegswagen und die Riiter von Israel!" Wo Elịa nüme zgseh gsi isch, riss Elịsa sini Chleider in zwei Teili.

13 Danach het er das Prophetegwand ufghobe, wo vo Elịa abegheit isch, isch zrugg zum Jordan gange und het sich as Ufer gstellt.

14 Er het mit Elịas Gwand ufs Wasser gschlage und gseit: "Wo isch Jehova, dä Gott Elịas?" Do het sich s Wasser nach links und rächts teilt und Elịsa isch übere gange.

15 Wo die Söhn vo de Prophete us Jẹricho ihn vo Wiitem gseh händ, händ sie gseit: "Der Geist Elịas hat sich auf Elịsa gelegt." Sie sind zu ihm gange und hend sich vor ihm verbüüted bis zum Bode.

16 Sie hend zue ihm gseit: "Herr, mir hend da 50 gueti Lüt. Lönd sie doch bitte nach dim Herrn sueche. Vilicht het ihn Jehovas Geist weg treit und denn uf en Berg oder ines Tal gheie loh." Elịsa het jedoch gantwortet: "Schickt sie nicht los."

17 Sie aba hän nen so lang drängt, bis's nem unagnehm worde isch, un na het gsait: "Schicked sie los." Das händs gmacht, und die 50 Männer händ drü Täg nach Elịa gsuecht, doch sie händ en nöd gfunde.

18 Won sie zu Elịsa zrug cho sind, isch er in Jẹricho gsi. Er het gmeint zu ihne: "Hani eu nöd gseit, dass ier nöd sötted gah?"

19 Eis Tag hend die Manne vo de Stadt zu Elịsa gseit: "Herr, wie du gsehsch, het eusi Stadt e gueti Lag. Aber s Wasser isch schlecht und s Land isch unfruchtbar."

20 "Bringt mer e chlini neui Schüssel und tuet Salz ine", het Elịsa verlangt. Do hends ihm eini gholt.

21 Er isch zur Quelle use gange, het Salz inegrüert und het erklärt: "Das seit Jehova: 'Ich habe dieses Wasser gesund gemacht. Es wird nie mehr Tod oder Unfruchtbarkeit verursachen.'"

22 Sitdem isch s'Wasser gsund - wie Elịsa es gseit het.

23 Elịsa isch vo döt uf Bẹthel duruf gange. Wo er uf em Weg gsi isch, sind chlini Junge us de Stadt cho und händ aagfange, sich über en luschtig zmache. "Glatzchopf, gang ufe! Glatzkopf, gang ufe!", rüefeds immer wieder.

24 Schliesslich het er sich umdräit, het sie agluegt und het sie im Name Jehovas verfluecht. Da sind zwei Bärinne usem Wald cho und verrisse 42 vo de Chind.

25 Elịsa isch wiiter zum Berg Kạrmel und vo det zrug uf Samạria.