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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 18 vo 24

 

2.Samuel 18 vo 24

18:1 David hät etzt sini Manne zällt und hät Oberschte vo Tusigschafte und Oberschte vo Hundertschafte über sie igsetzt.

2 En Drittel vom Heer het er under de Befehl Jọabs, en Drittel under de Befehl Ạbischais, Sohn vo Zerụja und Brüeder vo Jọab, und en Drittel under de Befehl vom Gathịter Ịtai und het sie usrücke lo. De hät de König zu de Männer gseit: "Ich wird mit eui zieh."

3 Doch sie wandten ein: "Du darfsch nöd in Kampf zieh! Denn wenn mer münd flüge, interessiert das d'Finde nöd, und wenn d'Hälfti vo eus stirbt, interessiert sie das au nöd. Aber du bisch so viel wert wie 10'000 vo eus.g

 Es wär drum besser wenn du eus vode Stadt us Verstärkig schicksch."

4 De König het zu ihne gseit: "Was immer ihr fürs Beste haltet, werdi mache." Er het sich näbem Stadtor gschtellt und alli Manne händ nach Hundertschafte und Tusigschafte gordnet uus.

5 Dann haben Jọab, Ạbischai und Ịtai vom König die Order: "Goht mir zuliebe schonend mit dem junge Maa Ạbsalom um."

 Alli händ's ghört, wo de König allne Oberschte dä Befähl gäh hät.

6 Die Truppe hend den gege Israel is Feld zoge, und d Schlacht het im Wald vo Ẹphraim stattgfunde.

7 Det isch Israel vo de Männer David besiegt worde und erlitt e schweri Niederlag – 20 000 fielt.

8 Die Schlacht hät sich über die ganz Region usbreitet gha. A dem Tag sind meh Männer dur d'Gfahre vom Wald umcho als dur s'Schwert.

9 Schliesslich treffe Ạbsalom uf David Männer. S Multier won er rittet isch under dicki Äst vomene grosse Baum cho, und Ạbsalom isch mit em Chopf im Gäst hänge blibe. Sis Multier isch wiiter gloffe und er hät i de Luft baumlet.

10 Das hät öpper gseh und hät zum Jọab gseit: "Stell der vor! Ich han Ạbsalom imene grosse Baum gseh."

11 Druf hät Jọab zum Maa gseit: "Wenn du das gseh häsch, warum häsch en nöd uf de Stell umbracht? Ich hätti dir liebend gern zehn Silberstück und en Gürtel defür gäh."

12 Doch de Maa hät Jọab gantwortet: "Selbst für 1000 Silberstück würi nöd d'Hand gäge de Sohn vom König erhebe. Mir händ doch ghört, wie de König dir, Ạbischai und Ịttai befohle hät: 'Wer au sind, passt uf de junge Maa Ạbsalom uf!'

13 Hätti mi nöd dra ghalte, sondern ihm s Lebe gno, dänn wär das am König niemols verborge blibe, und du heigsch mich nöd in Schutz gno."

14 Jọab het nur gmeint: "Ich werde kei Ziit meh mit dir vergüde!" Er het drü spitze Stäbli id Hand gnoh, isch zue Ạbsalom, wo no läbend a dem groosse Baum anegrüert und isch sie ihm is Härz gstosse.

15 Dänn sind zehn Waffeträger cho Jọabs und schlüüsed uf Ạbsalom ii, bis er tot gsi isch.

16 Jọab isch jetzt das Horn bliebe und die Männer hend d Jagd uf Israel ihgstellt und hend zrug kährt. Er bot ihne Einhalt.

17 Sie händ gno Ạbsalom, händ ihn im Wald in e grossi Gruebe gheie und hüfted über ihm en riese Steihuufe uf. Alli Manne Israels flohed hei.

18 Ạbsalom het scho zu sinne Läbziite e Süüle gno und im Königstal für sich ufgstellt, will er gseit het: "Ich ha kein Sohn wo die Erinnerig an min Name fortläbe loh könnt." Also het er die Süüle nach sich sälber benannt, und sie wird bis hüt "Ạbsaloms Denkmal" gnennt.

19 Ahimạaz, de Sohn vo Zạdok hät gseit: "Lass mich bitte zum König laufe und ihm d Nachricht bringe. Schliesslich hät en Jehova vo sine Fäinde befreit und so für Gerechtigkeit gsorgt."

20 Doch Jọab erwideret: "Das chunt nöd afroog! Du chasch irgendwenn andersch en Nachricht bringe – aber dasmal nöd. Immerhin isch ja de Sohn vom König gstorbe.

21 Druf bewegt Jọab einem Kuschịten: "Lauf los und sag dem König, was du gseh hast!" De Kuschị het sich vor Jọab verbütet und rennt devo.

22 Ahimạaz, de Sohn vo Zạdok, bitt Jọab aber nomal: "Egal was passiert, lass mich bitte au dört hi laufe, hinter em Kuschịten her." Doch Jọab hat eingewandte: "Wieso, min Sohn? Es gibt für dich doch nichts zu berichten."

23 Doch er het druff beschtande: "Was auch immer passiert, lass mich losrenne." Da het Jọab gseit: "Lauf!" Ahimạaz het dur de Jordanbezirk gheisse und het schlüsslich de Kuschịte überholt.

24 David isch zwüsched em innere und em üssere Stadttor gsässe, wo de Wächter uf s Dach vom Tores vo de Stadtmuur gstige isch. Er het Uusschau gheisse und het en einzelne Maa renne gseh.

25 De Wächter hät em König zuegruefe und hät em das gmäldet, wo de König gsäit hät: "Wenn er allein ist, bringt er eine Nachricht." Während de Bote nöcher cho isch,

26 het de Wächter no en andere Maa seckle gseh. Er het em Torwächter zuegrüert: "Da! No eine, wo älei rennt!" De König het gmeint: "Au er bringt en Nachricht."

27 De Wächter hät brichtet: "Nach dem was ich gseh, lauft de erst Maa wie Ahimạaz, de Sohn vo Zạdok." Do het de König gseit: "Das isch en guete Maa, er het bestimmt gueti Nachrichte."

28 Ahimạaz reft em König zue: "Alles esch guet!" Er hät sich vor em König mit em Gsicht zur Erde verbüügt und gseit: "Dein Gott Jehova soll gepriesen werden, mein Herr und König! Er hät dir die Männer, wo geg dich rebelliert händ, uusgliferet."

29 "Ist mit dem junge Maa Ạbsalom alles in Ordnig?", het sich de König erkundet, und Ahimạaz antwortet: "Es gäh en grosse Tumult, wo de Jọab de Diener vom König und mich din Diener, gschickt het, aber ich weiss ned was da los gsi isch"

30 Druf het de König gseit: "Gang zur Site, stell dich da ane!" Also isch er zur Site gstande und blib stah.

31 De Kuschị ii und het gmeldet: "Mein Herr und König, nimm folgende Nachricht entgege: Hüt het Jehova dich us de Hand vo allne befreit, wo gege dich rebelliert hend, und so für Gerechtigkeit gsorgt."

32 De König hät aber vo dem Kuschịten wele wüsse: "Isch mitem junge Maa Ạbsalom alles in Ordnig?" De Kuschị het gantwortet: "So wie em junge Maa sölls allne Feind vo mim Herr und Königs ergah und allne wo gege di rebelliert händ und dir händ welle schade!"

33 Ufgwühlt isch de König duruf zum Dachzimmer über em Toreingang gange. Debii het er ghült und het ständig gseit: "Mi Sohn Ạbsalom, ach, min Sohn, min Sohn Ạbsalom! Wäri doch bloss a dinere Stell gstorbe, Ạbsalom, min Sohn, min Sohn, min Sohn!"

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 17 vo 24

 

2.Samuel 17 vo 24

17:1 Ahithọphel gschlug Ạbsalom dänn vor: "Lass mich bitte 12 000 Maa ussueche und mich hüt Nacht uf d Jagd nach David mache.

2 Ich wird ihn überfalle, wenn er erschöpft und chraftlos isch, und ihn in Panik versetze. Alli sini Lüüt werded flüüge und ich wird nur de König töte.

3 Ich bring dier alli Lüt zrug. Ihri Rückkehr hängt devo ab was mit em Maa passiert wo du her bisch. Denn wird unter em ganze Volk Friede herrsche."

4 Ạbsalom und alli Ältiste vo Israel hend de Vorschlag genau richtig gfunde.

5 Doch Ạbsalom het gseit: "Öpper söll bitte de Arkịter Hụschai dezue lüte. Mer wend lose was er dezue meint."

6 Da isch Hụschai zu Ạbsalom herein cho. Ạbsalom het ihm gseit was Ahithọphel empfohle het, und gfrögt: "Söllemer sin Rat befolge? Und falls nöd, was rätschisch du eus?"

7 Hụschai antwortet Ạbsalom: "Dimal het Ahithọphel kein guete Rat geh."

8 Hụschai erklärt: "Du weisch genau wie starch din Vater und sini Männer sind. Usserdäm sin si inere verzwiiflete Lag, so wie e Bäremueter, wo in freie Wildbahn ihri Junge verlore het. Und din Vater isch en Chrieger – er wird nöd bi sine Lüüt übernachte.

9 Er versteckt sich grad i eine vo de Höhle oder irgendwo andersch,h und wenn er zerscht aagriift, wird sich das umespreche, und mer wird säge: 'D Anhänger Ạbsaloms sind besiegt worde!‘

10 Denn bechunnt selber en Maa wo so muetig isch wie en Löwe, bestimmt vor Angst weiche Chnü. Denn ganz Israel weiss, dass din Vater en starche Maa ischj und tapferi Lüt bi sich hät.

11 Da isch min Rat: Ganz Israel vo Dan bis Beërschẹba söll vor dir zämegrüefe wärde, so zahlriich wie d Sandkörner am Meer. Führsch sie in Kampf!

12 Egal wo er sich befindet, mer werdet en agriffe. Mir werded über ihn herfalle, wie de Tau uf de Bode gheit, und kein Einzige wird überläbe – weder er na eine vo sine Manne.

13 Falls er sich in e Stadt zruggzieht, denn wird ganz Israel mit Seilene zu dere Stadt gah und sie demit is Tal abeschleppe, bis keis Steinli meh übrig isch."

14 Ạbsalom und die andere Manne Israels händ gfunde: "Der Rat des Arkịters Hụschai isch besser als de vo Ahithọphel!" Jehova hat nämlich feschtgleit, dass der gut Rat Ahithọphels durchkrützt wird,n damit Jehova den Untergang Ạbsaloms hät chöne herbiifüehre.

15 Spöter verzellt Hụschai de Priester Zạdok und Ạbjathar, was Ahithọphel Ạbsalom und de Ältiste vo Israel grate het und was er selber vorgschlage het.

16 De het er gseit: "Schickt schnell öpper zu David und warnt ihn: 'Bliib hüt Nacht nöd bi de Furte vo de Wildnis, sondern überquere unbedingt de Fluss, susch wirsch de König, zäme mit allne dine Lüüt umechömed.

17 Jọnathan und Ahimạaz hend sich bi En-Rọgelt uufghalte will sie's nöd waget sich i de Stadt z'luege. Es Dienstmeitli isch zu ihne gange, hetne alles berichtet und sie hend sich uf de Weg zu König David gmacht.

18 Doch en junge Maa sie gseh und informiert Ạbsalom. Da sind die beide schnell weg gloffe und sind zum Huus vomene Maa in Bạhurim cho. Er het en Brunne i sim Hof gha wo si inekletteret hend.

19 Sini Frau hät de Brunne deckt und gschrottets Getreide druf verteilt. Keine hät devo gwüsst.

20 Als die Diener Ạbsaloms zu de Frau is Huus cho sind, händ sie gfröget: "Wo sind de Ahimạaz und Jọnathan?" Die Frau hät gantwortet: "Sie sind da verbii cho und richtig Wasser gloffe". D Manne händ vergeblich nach de beide gsuecht und sind dänn uf Jerusalem zrugg gange.

21 Wo d Manne weg gsi sind, sind die beide usem Brunne gstige, sind zu König David gange und ihm mitteilt was Ahithọphel grate het. Si händ gsäit: "Mached eu uuf und überquered schnell de Fluss."

22 Da bringe David und all sini Lüüt sofort uuf und überquered de Jordan. Bi Tagesaabruch isch keine meh am andere Flussufer gsi.

23 Als Ahithọphel het gmerkt das mer sin Rat nöd befolgt het, het er en Esel gsattlet und ritt in sini Heimatstadt. Er isch in sis Huus gange, het sinere Huus Gmeinschaft Awiesige erteilt und sich erhängt. So isch er gstorbe und isch im Familiegrab biigsetzt worde.

24 In der Zwischenzeit ist David nach Mahanạjim, und Ạbsalom hat mit alle Männer Israels den Jordan überquert.

25 Ạbsalom het nun Amạsa anstatt Jọabc zum Heerführer gmacht. Amạsa isch de Sohn vome Israelite namens Jịthra gsi. De het sexuelli Beziehige mit Abigail gha. Sie isch d Tochter vo Nạhasch gsi und d Schwöster vo Jọabs Mutter Zerụja.

26 Israel und Ạbsalom händ im Land Gịlead glagert.

27 Als David nach Mahanạjim cho isch, händ Schọbi (Sohn vo Nạhasch us em ammonịtische Rạbbaf), Mạchirg (Sohn von Ạmmiël aus Lo-Debạr) und Barsịllaih (de Gileadịter us Rọgelim)

28 Schloofmatte, Schüssle, Tontöpf, Weize, Gerschte, Mehl, gröschtets Getreide, dicki Bohne, Linse und dörrts Getreide,

29 Honig, Anke, Schaf und Chääs. Das alles händ sie zu David und sine Begleiter bracht, will sie gmeint händ: "D Lüüt det i de Wildnis händ bestimmt Hunger und Durscht und sind müed."

 

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2.Samuel 16 vo 24

 

2.Samuel 16 vo 24

16:1 Als David de Gipfel es Stück hinter sich gloh het, isch ihm Mephibọscheth Diener Zịba mit zwei gsattelete Esel entgägecho. Bepackt sinds mit 200 Brotä, 100 Rosinchuchä, 100 Chuchä us Summerfrüchtä und ämä grosse Krug Wii gsi.

2 "Warum häsch du das alles herbrocht?", hät de König gfrögt und Zịba gantwortet: "Uf de Esle chan d Huus¬Gmeinschaft vom König riite, s Brot und d Summerfrücht sind für die junge Männer und wer im Wildnis d Chräft verlönd, de cha de Wy trinke."

3 De König het jetzt gfrögt: "Und wo isch de Bueb vo dinem Herr?"Zịba het gantwortet: "Er isch in Jerusalem bliebe, denn er het gseit: 'Hüt wird mir die Huus Israel die Königsherrschaft vo mim Vater zrugg geh.'"

4 Da het de König zu Zịba gseit: "Alles was Mephibọscheth ghört, bechunnsch jetzt du." Zịba erwideret: "Ich verbüüge mich vor dir, min Herr und König, und hoffe das du immer wirsch mit mir zfriede sii."

5 Als König David Bạhurim erreicht het, isch ihm en luut fluchendej Maa entgägecho. Es isch Schịmeï gsi, de Sohn vo Gẹra, en Maa us de Familie vom Huus Saul.

6 Er bewarf David, alli Diener vom König, alli Soldate und die starche Kämpfer rechts und links vom König mit Stei.

7 Schịmeï fluechte: "Verschwinde, verschwinde, du Mörder! Du nutzlose Maa!

8 Jehova het die ganzi Bluetschuld am Huus Sauls a dere Stell du als König regiert hesch, uf dich zruggfalle loh, und jetzt git Jehova s'Königtum i d'Hand vo dim Sohn Ạbsalom. Nun trifft dich Unglück, will du Bluetschuld uf dich glade hesch!"

9 Da het Ạbischai gseit, de Sohn Zerụjas, zum König: "Wie kommt dieser tote Hund dazu, dich zu verfluchen, mein Herr und König! Loh mi bitte übergah und ihm de chopf abschlah."

10 Druf de König: "Was hani mit eu ztue ihr sohn Zerụjas? Söll er mich doch verflueche. Jehova hät zu ihm gseit: 'Verfluech David!' Wer chan ihm also vorwerfe: 'Warum machst du das?'"

11 david het sich etzt a Ạbischai gwandt und alli sini Diener: "Wenns scho min eigete Sohn, mis eigete Fleisch und Bluet, uf mis Läbe abgseh het, wie viel meh denn jetzt en Benjaminter! Lönd en in Rueh! Söll er mich doch verflueche, denn Jehova hät en dezue uufgforderet.

12 Vilicht gseht Jehova mini schlimmi Lag und Jehova schenkt mer Guets statt de Flüch womer hüt an Chopf gworfe het."

13 Druf sind David und sini Männer wiiter d Stross durab gange, während Schịmeï am Berggang näbed ihne herlaufe, Flüch usstieg und mit Stei und enere Mengi Erde gworfe het.

14 Schliesslich sind de König cho und alli andere erschöpft a ihrem Ziel a und händ sich usgruefe.

15 In de Zwüscheziit traffe Ạbsalom mit allne sine Ahänger us Israel in Jerusalem und au Ahithọphel het en begleitet.

16 Als Davids Fründ Hụschai, de Arkịter, zo Ạbsalom inecho, het er zu ihm gseit: "Lang lebe der König! Lang lebe der König!"

17 Da frögt Ạbsalom Hụschai: "Verstehst du das unter loyale Liebe gegenüber dim Fründ? Warum bisch nöd mit ihm gange?"

18 Hụschai entgägnet Ạbsalom: "Ich halte zu dem, de Jehova, die Lüüt da und alli übrige Männer Israels usgwählt händ, und blieb bi ihm.

19 Und usserdem: Wem söll i diene, wenn nit am Bueb vum Kenig? So, we i dinem Vater dient ha, wird i dir diene."

20 Ạbsalom bat Ahithọphel jetzt: "Gib mer en Rat. Was söllemer tue?"

21 Ahithọphel rietet Ạbsalom: "Schlaf mit den Näbefrauen von deinem Vater, die er zum Palasthüten dagelassen hat. Dann erfahrt ganz Israel dass du dich bi dim Vater verhasst hast, und deine Anhänger werden dadurch stärker."

22 Also isch für Ạbsalom uf em Dachg en Zelt ufgschlage worde und er het vor de Auge vo ganz Israel sexuelli Beziehige mit de Näbefraue vo sim Vater gha.

23 Die Ratschläg Ahithọphels sind damals als die Wort vom wahre Gott agseh worde. So viel galte sowohl bi David als au bi Ạbsalom alli sini Ratschläg.

 

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2.Samuel 15 vo 24

 

2.Samuel 15 vo 24

15:1 Danach het sich Ạbsalom en Wage und Ross zue gleit und het 50 Mann vor sich herlaufe loh.

2 Ạbsalom isch immer früeh ufgstande und het sich an de Rand vo de Stross zum Stadtor gstellt. Wenn irgendöpper mit sim Rechtsstriit zum König vor Gricht het wele gah, rief Ạbsalom ihn und het sich erkundigt: "Us welere Stadt chunsch du?" Er het denn zur Antwort übercho: "Ich, din Diener, chume useme Stamm Israels."

3 Druf het gseit Ạbsalom für gwöhnlich: "Dini Asprüch sind berechtiget und agmesse, aber am Königshof wird dich keine ahlose."

4 Wiiter het gseit Ạbsalom: "Wäri doch nur als Richter im Land igsetzt! Denn wür jede wo en Rechtsstriit het oder uf es Urteil agwise isch, zu mir cho, und ich würd ihm zu sim Rächt verhälfe."

5 Wenn en Maa zu ihm cho isch zum vor ihm z'verbüüge, het er d'Hand usgschnitte, het en festghalte und het en küsst.

6 Ạbsalom het das bi allne Israelite gmacht, wo ihre Fall vor de König hend welle bringe. So stahl er sich ind Herze vo de Manne Israels.

7 Am Ändi vo vier Jahrena het gseit Ạbsalom zum König: "Lass mich bitte nach Hẹbron gah. Ich wür deht gern s Gelübde erfülle woni vor Jehova abgleit han.

8 Won ich, din Diener, in Gẹschur in Syrie gwohnt han, han ich nämli fiirlich globt: 'Wenn Jehova mich nach Jerusalem zruggbringt, wird ich Jehova es Opfer darbringe.'"

9 De König het zu ihm gseit: "Gang in Frieden." Da het sich Ạbsalom nach Hẹbron ufgmacht.

10 Ạbsalom schickte Männer mit eme Gheimuftrag zu allne Stämm Israels und gseit: "Sbald ihrs Horn ghöred, rüefed us: 'Ạbsalom isch in Hẹbron König worde!'"

11 200 Manne us Jerusalem sind ahnigslos mit Ạbsalom mitgange. Er het sie iiglade gha aber sie hend nöd gwüsst, was vor sich gange isch.

12 Während Ạbsalom d Opfer darbrocht het, het er de Gilonịter Ahithọphel, de Ratgeber David, us sinere Stadt Gịlol rüefe. D Verschwörig het immer wiiteri Chreis zoge und Ạbsaloms Unterstützer hend a zahl zuegnoh.

13 Nach einere Ziit ist ein Informant zu David kam und gesagt: "Das Herz der Männer Israels hat sich Ạbsalom zugewandt."

14 Sofort het de David zu allne siine Diener in Jerusalem gseit: "Los, schnell weg do, denn keine vo eus wird Ạbsalom entcho! Beilet eu, suscht het er eus grad igholt und stürzt is Unglück und bekämpfet die Stadt mit dem Schwert!"

15 D'Diener händ ihrem König antwortet: "Was immer du entscheidisch, euse Herr und König, mir als dini Diener sind bereit dezue."

16 Also de König fort zoge, gfolgt vo sinere ganze Hus-Gmeindschaft, het aber zäh Nebefraue zrugg gloh, wo sich um de Palast sötted kümmere.

17 Uf em Weg use händ de König und sis ganzi Gfolg bi Beth-Mẹrhak halt gmacht.

18 Alli siini Diener wo mit ihm fortzogä händ, und alli Kerethịter, Pelethịter und Gathịters (600 Maa us Gath wo sich ihm agschlosse händ) händ vorüber gmarschiert und sind debi vom König in Augeschiin gno worde.

19 Zu dem Gathịter Ịtai hät de König gseit: "Warum willsch mit eus gah? Kehr um und blib bi dem neue König. Du bisch doch schlussendlich en Usländer und lebsch fern vo dinere Heimat im Exil.

20 geschter bisch cho und hüt söll ich vo dir verlange, mit eus wer weiss wohi z goh? Kehr doch um und nimm au dini Lüüt mit. Jehova zeig dir loyali Liebi und Treue."

21 Aber Ịttai Antwortet: "So wahr Jehova lebt und so wahr min Herr und König lebt: Wo du bisch, min Herr und König, wird ich, din Diener, au sii - obs Tod oder Läbe bedütet!"

22 Da het de David zu Ịtai: "Gah und zieh drüber." Da zoge Ịtai, de Gathịter, mit allne sine Manne und Familie übere.

23 Jede im Land hät lut ghület während all die Lüüt überzoge, und de Chönig isch am Kịdrontal gstande. Sie alli zoge obe zu de Stross wo is Wildnis füehrt.

24 Au Zạdokz isch vor Ort gsi und bi ihm alli Levị händ, wo d'Bundeslade vom wahre Gott treit händ, und sie händ d'Bundeslade vom wahre Gott abgsetzt. Ạbjathard isch duruf gange während die ganz Kolonne vo de Stadt us überzoge.

25 De König het jedoch zu Zạdok gseit: "Bring die Bundeslade des wahre Gottes in die Stadt zurück. Wänn i d Anerkennig Jehovas han, wird er mi zruggfüere und mi d Bundeslade und ihren Uufenthaltsort gseh laa.

26 Falls er aber seit: 'Ich han kei Gfalle a dir', so söll er mit mir mache was immer i sine Auge guet isch.'

27 Denn het de König no zum Prieschter Zạdok gseit: "Du bisch doch en Seher. Kehrt in Frieden in die Stadt zurück. Nehmed eui beide Söhn mit, Ahimạaz, din eigete Sohn und Jọnathan, de Sohn Ạbjathars.

28 Ich halte mich bi de Jordanfurte vo de Wildn uf, bis ich vo euch Nachricht erhalten."

29 Zạdok und Ạbjathar händ also d bundeslade vom wahre gott nach Jerusalem zrugg bracht und det bliibe.

30 David isch jetzt go brüele, mit verhülltem Chopf und barfuess de Ölberg duruf. Au alli wo ihn begleitet händ, händ sich de Chopf verhüllt und brüelet.

31 Mer meldet David: "Ahithọphel ghört zum Kreis vo de Verschwörer um Ạbsalom." Da het de David gseit: "O Jehova, bitte mach das mer d Ratschläg Ahithọphels als unvernünftig agseht!"

32 Als David de Gipfel erreicht, womer sich vor Gott niederwarfe isch, isch ihm de Arkịtern Hụschaio entgäge mit zerrissem lange Gewand und Erde uf em Chopf cho.

33 David hät zu ihm gseit: "Wenn mit mir überegasch wirsch mir zur Last gheie.

34 Wennd aber id Stadt zrugg gasch und zue Ạbsalom seisch: 'Ich bin din Diener, o König. Früener bin ich de Diener vo dim Vater gsi, aber jetzt bin ich din Diener', denn chasch d Ratschläg Ahithọphels für mich durekrüze.

35 Die Priester Zạdok und Ạbjathar sind au det bi dir. Verzell ene alles wo du usem König erfahrsch.

36 Usserdem händ sie au ihri beide Söhn bi sich, Zạdok si Sohn Ahimạaz und Ạbjathar si Sohn Jọnathan. Dur sie teilt mir alles mit was ihr losed."

37 So ging Davids Fründ Hụschaiu id Stadt, während Ạbsalom in Jerusalem iitroffe het.