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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 3 vo 24

 

2.Samuel 3 vo 24

3:1 De Chrieg zwüsche de Hüüser Sauls und David het sich lang anezoge. David isch immer mächtiger worde und s Huus Sauls immer schwächer.

2 Inzwüsche sind David in Hẹbron Söhn gebore worde: Sini Erstgeborener isch Ạmnond vo Ahinọame us Jẹsreël.

3 Der zweite war Kịleab von Abigail, der Witwe Nạbals, des Karmelịters. Der dritte war Ạbsalom, Sohn von Maacha, der Tochter von Tạlmai, em König von Gẹschur.

4 Als vierte hät de Adonịa, Sohn vo Hạgith, und als füfte Schephạtja, Sohn vo Ạbital.

5 Sind sechste Sohn Jịthream übercho vo sinere Frau Ẹgla. Si sind alli David in Hẹbron gebore worde.

6 Während de Chrieg zwüsched de Hüüser Sauls und Davids agha hed, stärkt Ạbner stetig sini Position im Huus Sauls.

7 saul het e nebefrau namens gha Rịzpak, tochter vo Ạja. Eines Tages wurde Ạbner von Isch-Bọscheth zur Red gstellt: "Warum hast du mit der Nebenfrau meines Vater geschlafen?"

8 Ạbner isch sehr hässig worde über die Wort Isch-Bọscheths: "Bin ich öppe en Hundskopf us Juda? Bis zum hütige Tag han ich em Huus vo dim Vater Saul loyali Liebi bewise wie au sine Brüedere und sine Fründe, und ich han dich nie am David verrate. Und du ziesch mi hüt wäg eme Vergehe zur Rächeschaft wo mit ere Frau ztue het?

9 Gott sölls mir, Ạbner, dopplet zruggzahle wenni für David nöd gnau das tue, wo Jehova ihm gschwore hät:

10 nämlich s Königtum em Huus Sauls wegneh und em Thron David über Israel und über Juda fäschte Bestand z geh - vo Dän bis Beërschẹba."

11 Da isch Isch-Bọscheth nöd imstand gsi, Ạbner au nur es einziges Wort z erwidere, will er sich vor ihm fürchtet het.

12 Sofort schickte Ạbner Boten zum David mit de Frag: "Wem ghört das Land?" Au het er ihm la uusrichte: "Schlüss en Bund mit mir, und ich wird tue was immer ich chan zum ganz Israel uf dini Siite bringe."

13 David erwideret: "Guet! Ich wird en Bund mit dir schlüsse. Nur e Bitte hani: dass du nöd versuechsch mir under d Auge z trete, es seg denn du bringsch Sauls Tochter Mịchal mit, wenn du mich ufsuechsch."

14 Druf schickte David Boten zu Isch-Bọscheth, em Sohn Sauls, und het säge loh: "Gib mer mini Frau Mịchal. Ich han mich damals für 100 Philịstervorhüt mit ihre verlobt."

15 Da gäh Isch-Bọscheth de Uftrag, sie vo ihrem Maa Pạltiël, em Sohn Lạjisch, wegzhole.

16 Doch ihre Maa isch mit ihre gange und hület während er ihre bis uf Bạhurim gfolgt het. Denn het er gseit Ạbner zu ihm: "Göh, dreh um!" Da het er sich uf de Rückweg gmacht.

17 Inzwüsche het Ạbner de Ältiste vo Israel usrichte loh: "Ihr hend doch scho sit einiger Zeit David als König wele ha.

18 Handel etzt! Schliesslich het Jehova zu David gseit: 'Durch min Diener David werd ich min Volk Israel us de Hand vo de Philịster und all andere Feinde rette.''''

19 Ạbner hät au mit de Benjaminịter gredt. Denn ischer zu David nach Hẹbron gange um mit ihm allei z rede und ihm z brichte woruf sich Israel und das ganze Huus Bẹnjamins geinigt hend.

20 Als Ạbner mit 20 Mann nach Hẹbron isch cho, het de David es Feschtli für sie verastaltet.

21 Ạbner schlug David vor: "Lah mi goh und ganz Israel vor dir, minem Herr und König, versammle damit sie en Bunda mit dir schlüssed und du über alles König wirsch, was dub dir wünsched." Da het de David en entloh, und Ạbner isch in Friede gange.

22 I dem Moment isch de Jọab mit David Lüt vomene Überfall zrugg cho und het e Mengi Büüte mit bracht. Ạbner isch nüme in Hẹbron gsi, denn David het en ja grad in Friede entloh.

23 Als Jọab mit sim ganze Heer iitroffe, het mer em gmeldet: "Ạbner, de Sohn vo Ner,a isch bim König gsi, und de het en in Friede loh."

24 Druf isch Jọab zum König gangä und hät gseit: "Was häsch gmacht? Da chunt Ạbner zu dir, und du lahsch en go, so das er het chönne entcho?

25 Du kennsch doch Ạbner, de Sohn Ners! Er isch doch nur cho zum dich tüüsche und jede dine Schritt usebecho und alles in Erfahrig zbringe, was du grad tuesch."

26 Also isch de Jọab vo David weggange und het Bote hinder gschickt Ạbner her, wo ihn denn vo de Zisterne Sịra zrugholt hend. David het allerdings nüt drvo gwüsst.

27 Als Ạbner nach Hẹbron zrugg isch, hät en Jọab biisite gno, zum innerhalb vom Tor elei mit em z rede. Det isch er en aber in Buch gstosse und Ạbner gstorbe. So rächti Jọab de Toda vo sim Brüeder Ạsahel.

28 Wo de David spöter defo erfahre isch, het er gseit: "Ich und mis Königtum sind vor Jehova für immer schuldlos am Bluet vo Ạbner, em Sohn Ners.

29 Es söll zruggfalle uf de Chopf Jọabs und s ganze Huus vo sim Vater! In Jọabs Huus sölls immer öpper geh, wo a Usfluss liidet, Ussatz het, a de Spindel schaffet, dur das Schwert gheit oder hungere mues!"

30 So tötet Jọab und sin Brüeder Ạbischaij Ạbner, will er in Gịbeon ihre Brüeder Ạsahel i de Schlacht zu Tode brocht het.

31 Denn het de David zu Jọab und de Lüüt bi ihm gseit: "Zerriissed eui Chleider, bindet eu Sacktuech um und beweged de Tod Ạbner." König David selber isch hinder de bahne her gange.

32 Ạbner isch in Hẹbron begrabe worde . Dr König het lut a sim Grab grännt und au s ganze Volk het in Träne usbrocht.

33 Dänn hät de König das Trauerlied über Ạbärner gsunge: "Musste Ạbner wie en unhrehafte Mönsch stärbe?

34 Dini Händ sind nöd bunde gsi, dini Füess nöd i Fässle. Wie öpper wo vor Verbrecher gheit bisch du gfalle." Druf hült s ganze Volk nomol um ihn.

35 später währends no hell gsi isch sind alli lüt cho zum de David Brot zur Tröstig z bringe. Doch David schwor: "Gott sölls mer dopplet zrugg zahle wänni vor Sunneuntergang Brot oder susch irgendöppis ässe!n

36 Alli Lüt händ das zur Kenntnis gnoh und es hät iri Zuestimmig gfunde – wie alles wo de König gmacht hät.

37 So hänn alli Lüt und ganz Israel gwüsst, dass de König für de Tod vo Ạbner, em Sohn Ners, nöd verantwortlich gsi isch.

38 De König het denn zu sinene Diener gseit: "Wüssed ihr nöd, dass hüt in Israel en führende und grosse Maa gfalle isch?

39 Ich bi zwar zum König gsalbt worde, aber hüt bini schwach und die Manne, d Söhn Zerụjas, sind mir z brutal. Jehova söll dem wo schlechtes tuet sini schlechti zrüggzahle!"

 

 

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2.Samuel 19 vo 24

 

2.Samuel 19 vo 24

19 Joab isch brichtet worde: "Der König hüület und truuret um Absalom."

2 A dem Tag hät sich de Sieg fürs ganze Volk in Truurer verwandlet, will es ghört hät, dass de Kenig um sin Bue trurret hät.

3 Lüüt schläched i de Stadt zru wie Soldate wo sich schäme wil si usere Schlacht gflohe sind.

4 De König hät sis Gsicht verhüllt und di ganz Ziit mit luuter Stimm gschriibe: "Mein Bue Absalom! Absalom, min Bueb, min Bue!"

5 Joab isch den zum König is Huus cho und het gseit: "Du hesch hüt dini Manne beschämt – alli, wo dir und dine Böhn und Töchtere, dine Fraue und Nebefraue hüt s Läbe grettet händ.

6 Du liebsch die wo dich hassed und hassisch die wo dich liebed. Hüt hesch du eus klargmacht, dass dir dini Truppefüehrer und Soldate nüt bedütet. Ich bin nämlich sicher: Es wär dir ganz rächt, wenn hüt nur Absalom am Läbe wär, mir Übrige aber tot.

7 Stah jetzt uf, gang use und red dine Lüüt guet zua.wenn du nöd zu ihne gasch, dänn schwör ich bi Jehova, dass hüt Nacht kein einzige Maa bi dir bliebt. Das wird für dich schlimmer sii als alles wo dir sit dinere Jugend zuegstosse isch."

8 Do isch de König uufgschtande und hät im Stadttor Platz gna. Mer hät alle Bscheid gsäit: "Der König hockt iez im Gooor!", und eso händ si all vor ihm anegchoo. Doch Israel isch gflohe gsi, jede zu sich hei.

9 In allne Stämm Israels händ d'Lüüt nun heftig mitenand diskutiert und händ gseid: "Der König hät öis vor euisne Feind grettet und vo de Philter befreit und jetzt isch er wäge Absalom us em Land gflohe.

10 Doch Absalom wo mir zu eusem König gmacht händ isch i de Schlacht gheit. Warum unternähmed ihr jetzt nüt zum de König zruggbringe?"

11 König David hät de Priester Zadok und de Abjathar usrichte loh: "Redet mit de Ältischte vo Juda und fröget sie: "Wönd ihr würkli die Letschte sii, wo de König hei zrubringe, wo doch scho ganz Israel bim König a sim jetzige Wohnsitz vorstellig worde isch?

12 Ihr sind doch mini Brüedere, mini Bluetsverwandte. Warum söttet ihr die Letzte sii wo de König zruggbringet?'

13 Und richtet amasao vo mir us: 'Bisch nöd min Bluetsverwandter? Gott sölls mir dopplet zruggzahle, wänn nöd du ab sofort aastell vo Joab min Heerführer wirsch.

14 So gwünnt de Kenig s Herz aller in Juda, so das sie gschlosse hän hinder ihm, und si hän ihm usrichte lah: "Chum mit all dini Lüüt zrugg.

15 De König het sich den uf de Rückweg gmacht und de Jordan erreicht, und d Lüt vo Juda sind nach Gilgal gsi zum de König treffe und ihn über de Jordan z gleite.

16 De Benjaminiter Schimeï, de Sohn Geras, us Bahurim isch zäme mit de Männer Judas König David entgäge gwählt.

17 Bi ihm sind na 1000 wiiteri Männer vom Benjamin gsi. Au Ziba, de Diener im Huus Sauls, hät sich mit sine 15 Söhn und 20 Diener beeilt, zum no vor em König de Jordan z erreiche.

18 Er hät d'Furt überqueret, um di möglichi Huus¬gmeinschaft hinüberzgleite und em Chönig alli Wünsch z'erfülle. Grad wele de Kenig de Jordan überquere, do isch de Schimeï gworfe, de Bue Geras, vor ihm uf de Bode.

19 Er bittet de König: "Rechne mir mini Schuld nöd a, min Herr, und dänk nüme a das Unrecht, das ich, din Diener, dir a dem Tag ataa han, wo du, min Herr und König, vo Jerusalem weggange bisch. De König möge sich das nöd z Herze nee,

20 will ich als din Diener weis nur zu guet, dass ich gsündet han. Drum bin ich dier hüt als Erster usem ganze Huus Josephs entgegecho, min Herr und König."

21 Sofort wandt Abischai, de Sohn Zerujas, ii: "Schimeï hät doch de Gsalbte Jehovas verfluecht! Hät er defür nöd de Tod verdient?"

22 David erwideret: "Was goht eu das an, ihr Buebe Zerujas? Warum handlen ihr gege mi Wille? Söll hüt öppert in Israel tötet werde? Weiss i öppe nöd, dass i hüt König über Israel bi?"

23 De hät de König zu Schimeï gseit: "Du wirsch nöd sterbe." Das hät er mit eme Eid bechräftig.

24 Mephiboscheth, de Enkel Sauls, isch em König ebefalls entgege gsi. Sit dem Tag, wo de Kenig weggange isch, bis zu dem Tag woner in Friede zruggchehrt het, het er sini Füess nöd pflägt, sin Schnuurbart nöd gschnitte und sini Kleider nöd gwäsche.

25 Wo er nach Jerusalem cho isch, zum de Kenig treffe, het er en gfrögt: "Warum bisch du nöd mit mir gange, Mephiboscheth?"

26 Er antwortet: "Mein Diener hat mich hintergangen, mein Herr und König. Ich, din Diener, hät nämli gseit: "I looss mer miin Esel sattle, das i uf em rite und mit em König cha furtzieh", wil i ja verchrüpplet bi.

27 Er het mich jedoch bi dir verlümdet, min Herr und König. Aber du, min Herr und König, bisch wie en Engel vom wahre Gott. Tuen also was immer du für guet haltisch.

28 Du hettisch die ganz Huus¬gmeinschaft vo mim Vater chöne zum Tod verurteile, min Herr und König, und dennoch hesch mich, din Diener, bi dene Platz näh lah wo a dim Tisch ässe. Mit welem Recht chan ich doo no wiiter de König alüte?"

29 Doch de König antwortet: "Was redsch du no devo? Ich han entschiede: Du und ziba, ier teiled eui s Land."

30 Mephiboscheth het em König erwideret: "Er cha alles haa, min Herr und König, jetzt wo du in Friede heicho bisch."

31 De Gileaditer Barsillai het sich vom Rogeli us zum Jordan uftue, zum de König an Jordan gleite.

32 Barsillai isch scho en sehr alte Maa vo 80 Jahr gsi. Er isch sehr rich gsi und het drum de König während dem Uufenthalt in Mahanaji mit Läbensmittel versorgt.

33 Door hät de König Barsillai s Aagebot gmacht: "Chum mit hinüber und ich wird dich in Jerusalem versorge."

34 Barsillai het em König entgägnet: "Wieviel Täg han i no zläbe, das i mit em König nach Jerusalem söti ufzieh?

35 Ich bi hüt 80 Jahr alt. Chan ich denn zwüsche Guet und Bös unterscheide? Chani, din Diener, schmöcke was ich esse und trinke? Chan ich denn no de Stimm vo Sänger und Sängerinne luusche? Warum sött ich, din Diener, dir also zuesätzlich zur Lasten fallen, mein Herr und König?

36 Mir als dim Diener gnüegts doch scho, dass ich dich zum Jordan begleite han, min König. Warum söttsch du dich mit dere Belohnig erkenntlich zeige?

37 Loh mi, din Diener, bitte zruggchehre und i minere Stadt bim Grab vo mim Vater und minere Muetter sterbe.k Mol do isch din Diener Kimham. Loss en mit dir inezieh, min Herr und König. Tu für ihn was immer du für richtig haltisch."

38 De König het antwortet: "Kimham wird mit mir hinüberzieh, und ich wird für ihn tue was immer du für richtig haltisch. Warum du mich au immer bittisch, ich wirds für dich tue."

39 Dänn händ all de Jordan überquert, und wo de König durab isch, het er Barsillai küsst und het en gsägnet. Nachane het de Barsillai wieder hei kehrt.

40 Wo de König nach Gilalan durabzoge het, het en Kimham begleitet. Alli vo Juda und halb Israel hend em König s Gleit gä.

41 Denn sind die übrige Männer Israels zum König cho und händ welle vo ihm wüsse: "Warum händ eusi Brüedere, d Männer vo Juda, dich heimlich weggholt und de König und sini Huus¬gmeinschaft über de Jordan brocht samt allne Männer David?"

42 Alli Manne vo Juda händ de Männer vo Israel gantwortet: "Well de König mit eus verwandt isch.q Werum reget ihr euch drüber uf? Hämmer öppis uf chöschte vom König gesse oder es Gschänkli übercho?"

43 Die Manne vo Israel händ de Männer vo Juda entgägnet: "Mir sind zehn Stämm und händ demit en grössere Aaspruch uf David als ihr! Warum händ ihr eus also verächtlich behandlet? Hätted mir nöd die Erschte sölle si wo euse König zruggbringe?" Doch d Manne vo Juda sind sich mit ihrne Wort gäge d Manne vo Israel duregange.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 2 de 24

 

2.Samuel 2 vo 24

2:1 Nochher befragt David Jehova: "Söll ich in eine vo de Städt Judas zieh?" Jehova antwortet: "Zieh dort." De het de David gfrögt: "Wohin soll i denn go?" – "Nach Hẹbron."

2 Also het David mit sine beide Fraue det ane zoge: mit Ahinọam us Jẹsreël und Abigail, de Witwe Nạbals, vom Karmelịters.

3 David het au sini Männer mitgno, jede mit sinere Hus-Gmeindschaft und sie hend sich i de Städt um Hẹbron ahgstellt.

4 Denn sind die Manne vo Juda uf David cho und händ en zum König übers Huus Juda gsalbt.

Sie händ em brichtet: "D Männer vo Jạbesch-Gịlead sinds gsi wo de Saul begrabe händ."

5 Drufhin hät David Bote zu de Männer vo Jạbesch-Gịlead gschickt und ene usrichte loh: "Jehova söll eu zege, will ihr Saul, eure Herr, begraben und ihm dadurch loyali Liebi zeigt händ.

6 Möge Jehova eu loyali Liebi und Treue zeige. Und au ich wird eu fründlich behandle, will ihr das tah hend.

7 Seid jetzt starch, sind muetigi Männer, denn de Saul, eure Herr, isch tot und de Huus Juda het mich zu sim König gsalbt."

8 Doch Ạbner, de Sohn Ners und Heerführer Sauls, het Isch-Bọscheth gha, de Sohn Sauls, nach Mahanạjim überebracht

9 und ihn zum König gmacht über Gịlead, die Aschurịter, Jẹsreël, Ẹphraimn und Bẹnjamin und über ganz Israel.

10 Sauls Sohn Isch-Bọscheth isch 40 Johr alt gsi, wo er König vo Israel worde isch, und zwei Johr lang regiert het. S Huus Juda het jedoch zu David ghebet.

11 D' Ziit, in de David in Hẹbron König vom Huus Juda gsi isch, het siebä Jahre und sächs Mönet betrachtet.

12 Eines Tages isch Ạbner, de Sohn Ners, zäme mit de Diener vo Isch-Bọscheth, em Sohn Sauls, vo Mahanạjim nach Gịbeon.

13 Jọab, de Sohn Zerụjas, isch mit de Männer David ebefalls det ane gange. Bim Teich vo Gịbeon hends ufenand troffe. Die eint Gruppe het sich uf die eint Siite vom Teich gsetzt und die ander uf die gegenüberligendi Siite.

14 Schliesslich schlug Ạbner Jọab vor: "Lömmer eusi junge Männer doch gägenand zum Kampf aaträtte!" "Iiverstande!", het Jọab gseit.

15 Da sind d Männer uufgstande, sind abzählt worde und sind vorgange: zwölf für Bẹnjamin und Sauls Sohn Isch-Bọscheth und zwölf für d Männer David.

16 Sie hend sich gegesiitig bim Chopf packt und jede het sim Gegner s'Schwert i d'Site grappet, sodass alli zäme z'Bode gange sind. So hät dä Ort in Gịbeon de Name Hẹlkath-Hạzzurim übercho.

17 Das löst no am gliiche Tag en erbitterte Kampf uus. Schliesslich sind Ạbner worde und d Männer Israels vo David Lüt besiegt.

18 Mit debi sind all drei Söhn Zerụjas : Jọab , Ạbischai und Ạsahel , wo so flink gsi isch wie e Gazelle i freie Wildbahn .

19 Ạsahel setzt Ạbner nach und bog bi sinere Jagd uf ihn weder nach rechts no nach links ab.

20 Ạbner het zruggluegt und gfrögt: "Bisch du das, Ạsahel?" – "Ja, ich bin es."

21 Da het Ạbner zu ihm gseit: "Bieg doch nach rechts oder links ab und pack dir eine vo de junge Männer. Reiss an dich, was immer du von ihm willst." Doch Ạsahel het em nöd welle vo de Färse weiche.

22 Wieder het gseit Ạbner zu Ạsahel: "Hör uuf, mich z jage! Susch muen ich dich na z Bode schlah. Wie chönnt ich dänn dim Brüeder Jọab jemals wieder id Auge gseh?"

23 Er hät aber nöd wele ufgeh. Schliesslich isch ihm gstosse Ạbner das stumpfe End vo sim Speer in Buuch, sodass de Speer hinnedra usecho isch. Ạsahel sank z Bode und isch uf de Stell tot gsi. Alli wo a dem Ort verbiicho sind und ihn tot daliege gseh händ, bliibed entsetzt stönd.

24 Da sind Jọab und Ạbischai e Verfolgigsjagd uf Ạbner gstartet. Bi Sunneuntergang sind sie zum Hügel Ạma, wo gegenüber vo Gịach ligt, uf em Weg zu de Wildnis vo Gịbeon.

25 Die Benjaminịter hend sich hinter Ạbner sammlet und hend als gschlosseni Truppe ufem Gipfel vomene Hügel ufstellig gnoh.

26 Denn rief Ạbner Jọab zu: "Wird das Schwert nie gnueg kriegen? Weisch denn nöd, dass das nur es bitters Endi neh wird? Wenn seisch de Manne endlich, dass sie demit sölled ufhöre ihri Brüedere z verfolge?"

27 Jọab antwortet: "So sicher, wie de wahri Gott läbt: Wenn du nüt gseit hättsch, dänn hättet d'Männer d'Verfolgig vo ihrne Brüeder ersch am Morge igstellt."

28 Da isch Jọab das Horn bliebe und sini Männer bringed die Jagd uf Israel ab. Damit het de Kampf endet.

29 Ạbner und sini Männer händ dänn di ganz Nacht dur d Ạraba, händ de Jordan überquert und dur die ganz Schlucht zoge, bis sie schlusslich uf Mahanạjim cho sind.

30 Nachdem Jọab d'Verfolgig Ạbner ufgäh het, het er alli zäme gruefe. Usser Ạsahel händ no 19 Männer Davids gfählt.

31 Doch Davids Lüt händ d Benjaminịter gha und d Männer Ạbner besiegt - 360 vo ihne sind umcho.

32 Sie hend Ạsahelb gno und hend en im Grab vo sim Vater in Bẹthlehem bestattet. Dänn händ Jọab und sini Männer die ganz Nacht durägmarschiert und sind bi Tagesanbruch in Hẹbrond ahcho.

 

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2.Salomon 13 vo 24

 

2.Salomon 13 vo 24

13:1 David Sohn Ạbsalom het e schöni Schwöschter gha mit name Tạmar, und David Sohn Ạmnon het sich in sie verliebt.

2 Ạmnon isch so verzwiiflet gsi, dass er wäg sinere schwöschter Tạmar krank worde isch, denn sie isch e Jungfrau gsi und er het kei Möglichkeit gha sich ihre z nöcher.

3 Sound het Ạmnon aber en Fründ mit Name Jọnadab – en Sohn vom Davids Brüeder Schimẹad – wo en sehr schlaue Maa gsi isch.

4 Er gefragt Ạmnon: "Wieso bisch du, de Sohn vom König, jede Morge so deprimiert? Wotsch mer nöd verzelle?" Ạmnon hät ihm erklärt: "Ich bin in Tạmar verliebt, d Schwöster vo mim Brüeder Ạbsalom."

5 Jọnadab rietet ihm: "Leg dich is Bett und stell dich krank. Und wenn din Vater chunnt zum nach dier gseh, denn säg ihm: 'Bitte lah mini Schwöster Tạmar cho und mir öppis z ässe bringe. Wänn si s Chrankeesse vor mine Auge zuebereitet und mir serviert, wird i s ässe.'"

6 Ạmnon het sich also ane gleit und chrank gstellt, und de König isch cho zum nach ihm gseh. Da het Ạmnon zu ihm gseit: "Bitte loh mini Schwöster Tạmar cho und vor mine Auge zwei härzförmigi Pfannchueche mache und mir serviere, und ich wird sie ässe."

7 Do het de David öper zu Tạmar is Huus gschickt und ihre usrichte loh: "Gang bitte is Huus vo dim Brüeder Ạmnon und mach ihm öppis z esse."

8 Also isch Tạmar zu Ạmnon hei gange, dert wo er sich häregleit het. Sie het de Teig gno, het druus Pfannchueche knet und het sie bachte.

9 Denn hät sie d Pfanne gno und hät ihm d Pfannchueche serviert. Aber Ạmnon weigeret sich z ässe und befahl: "Alli sölled usegah!" Da händ sich alli zrugg zoge.

10 Ạmnon het jetzt zu Tạmar gseit: "Bring mer s Esse is Schlafzimmer. Wenns mer mit eigete Hand gisch wirdis ässe" Also het Tạmar die herzförmige Pfannkueche gno, wo si zuebereitet het, und het si ihrem Brüeder Ạmnon is Schlofzimmer bracht.

11 Wo si ihm d Pfannchueche zum Esse gä het, het er si packt und gseit: "Chum, leg di zue mer, mini Schwöschter."

12 Doch sie protestiert: "Nei, min Brüeder! Erniedrig mich nöd – in Israel tuet mer so öppis nöd. Tue mer die Schand nöd a!

13 Wie chönnt ich je vo dere Schand befreit wärde? Und du wirsch als eine vo de schamlose Manne in Israel gelte. Bitte sprich doch mit em König, er wird mich dir nöd verweigere."

14 Doch er het nöd welle uf sie lose, sondern het überwältiget und vergewaltigt – so erniedriget er sie.

15 Danach het er en abgrundtüfte Hass uf sie becho, sodass sin Hass uf sie grösser gsi isch als die Liebi, won er für sie empfunde het. Ạmnon het zu ihre gseit: "Steh auf und verschwinden!"

16 "Nei, min Brüeder!", het sie ihn gflegt. "Mich jetzt wegzschicke isch schlimmer als das wo du mir ahta hesch" Er het aber nöd welle uf sie ghöre.

17 Drufabe het er si junge Diener g'ruefe und het em gfoolgt: "Schaff mer bitte die Person us de Auge und schlüssed d'Türe hinder ihr zue!"

18 (Sie het es bsunders langs Gwand aa gha, wies die jungfrauliche Töchter vom Chönig treit hend.) Sin Diener het sie also usegfüehrt und d'Türe hinder ihre verschlosse.

19 Dänn hät sich Tạmar Asche uf de Chopf gstreut und zerrissed ihres Edel langs Gwand. Sie hät d Händ uf de Chopf gleit und isch schreiend drvo gange.

20 Ihr Brüetsch Ạbsalom hät sie gfröget: "Sind das din Brüetsch gsi Ạmnon, wo bi dir gsi isch? Sprich mit niemertem drüber, mini Schwöschter. Er isch schliesslich din Brüeder. Nimm dir das Ganze nöd z Herze." Vo da a lebt Tạmar isoliert im Huus vo ihrem Brüeder Ạbsalom.

21 Als König David vo allem erfahre isch er sehr hässig worde. Er het aber d Gfühl vo sim Sohn wele Ạmnon nöd verletze, denn er het gliebt will er sin Erstgeborener gsi isch.

22 Ạbsalom het nüt zu Ạmnon gseit – weder guets no böses –, denn er het en ghasst, dass er sini schwöster Tạmar vergewaltigt het.

23 Zwei ganz Jahr später sind Ạbsalom Schafscherer in Baal-Hạzor i de nöchi vo Ẹphraim und Ạbsalom alli Söhn vom König zumene Fäscht iiglade.

24 Da isch Ạbsalom zum König gange und het gseit "Ich, din Diener, lass grad mini Schoof schreie. Bitte, mi König, gang doch zämme mit dine Dieners mit mir det ane."

25 Aber de König het zu Ạbsalom gseit: "Nei, min Sohn! Wenn wir alli gehen, fallen wir dir doch nur zur Last." Obwohl Ạbsalom witer uf ihn irede het, het er sich nöd la umstimme, wünscht ihm aber alles gueti.

26 Schliesslich het gseit Ạbsalom: "Wenn du nöd chasch cho, denn lah doch bitte min Brüeder Ạmnon mit ois gah." Druf hät de König gfrögt: "Warum Ạmnon?"

27 Doch Ạbsalom het kei Rueh geh und so het de König gschickt Ạmnon und alli sini andere Söhn mit ihm.

28 Dänn hät Ạbsalom sin Diener de Befehl geh: "Passet auf und wartet, bis Ạmnon vom Wein ageheitet isch und ich euch säge: 'Erschlagt Ạmnon!' Dänn tötet en. Het kei Angst! Schliesslich chunt de Befehl vo mir. Seid starch und muetig!'

29 Dieener verfahre mit Ạmnon genau so wie Ạbsalom es befohle gha het. Da händ alli Söhn vom Chönig ufgsprunge, stieged uf ihri Multiere und flohed.

30 Si si no ungerwägs gsi wo de David brichtet worde isch: "Ạbsalom het aui Söhn vom Chönigs tötet! Keine het überläbt."

31 Sofort isch de König ufgstande, sini Chleider zerrisse und isch uf de Bode gworfe, und alli sini Diener sind mit zerrissene Chleider bi ihm gstande.

32 Doch Jọnadab, de Sohn vom David Brüeder Schimẹa, hät gseit: "Mein Herr, denk bitte nicht, dass sie alle junge Söhn vom König umbrocht händ – nur Ạmnon isch tot. Das isch uf Befehl Ạbsaloms gschehe. Sit dem Tag, als Ạmnon Ạbsaloms Schwöster Tạmar erniedrigt hät isch das für ihn beschlossnigi Sach gsi.

33 Min Herr und König, gib nüt uf d'Nachricht: 'Alle Söhn des König sind tot.' Nur Ạmnon ist tot.'

34 Ạbsalom isch inzwüsche weggrännt gsi. Wo de Wächter spöter Uusschau ghalte het, het er vo de Stross hinder sich gseh, wo näbem Bärg verliefe het, e hufe Lüt chöme.

35 Da hät Jọnadab zum König gseit: "Sieh nur! Dini Söhn sind zrug, min König, genau wie ich, din Diener, es gseit han."

36 Chuum hät er das uusgsproche, sind d Söhn vom Chönig au scho luut cho ie. Au de König und alli sini Diener händ üsserscht bitterlich grännt.

37 Ạbsalom floh zu Tạlmai, em Sohn Ạmmihuds, em König vo Gẹschur. De David het viel Täg um sin Sohn trout.

38 Nachdem Ạbsalom nach Gẹschur gflohe gsi isch, isch er drü Jahr det bliebe.

39 Mit de Ziit isch König David über de Tod choo Ạmnons hinweg und her isch sich jetzt nach Ạbsalom gsehn.