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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 22 vo 24

 

2.Samuel 22 vo 24

22:1 An dem Tag, wo Jehova David us de Hand all sinere Feind und us de Hand Sauls rettet het, het David Jehova folgendes Lied vorgstellt:

2 "Jehova isch mini Felsechluft und mini Festig, er isch min Befreie.

3 Mein Gott isch mis Fels wo ich Schutz sueche, mis Schild und min starche Retter, mini sicheri Zueflucht, min Zuefluchtsort, min Rätter – wo mich vor Gwalt schützt.

4 Ich lüt Jehova ah, de Lobpriis verdient, und wirde vor mine feind grettet.

5 Um mich ume bringed sich die Woge vom Tod, e Fluet vo nutzlose Manne het mich in Schrecke versetzt.

6 Die Strick vom Grab umfanged mich, d Schlinge vom Tod sind mer entgäge cho.

7 In meiner Not reft ich Jehova an, zu mim gott hani ständig gruefe. Us sim Tempel hät er dänn mini Stimm ghört und min Hilferuf drang a sini Ohre.

8 Da het d Erde hin und her gschwänkt, d Fundament vom Himmel zitteret und schwanket hin und her, will er zornig gsi isch.

9 Us sinere Nase quoll Rauch, verzehrendi Flamme hend us sim Muul gschlage, er versprüeht glühendi kohle.

10 Bi sim Abstig het er de Himmel gschneit un dichtes Dunkel war under sine Fess.

11 Uf eme Chẹrub riitend isch er gfloge cho. Uf de Flügel vomene Geischt het mer en gseh.

12 Den het er sich in Finsternis als Versteck ghült, in dunkli Fluete und dichte Wulche.

13 Us em helle Schiin vor ihm sprüehte glüehendi Chole.

14 Dänn hät Jehova vom Himmel her dunneret, de höchst het sini stimm lose.

15 Er het sini Pfiili abegschosse und het d Fäind usenand triibe, Blitz het gschickt und het sie in Verwirrig gstürzt.

16 De Meeresbode isch sichtbar worde, d' Fundamentä vom Land sind freigleit worde – dur s' Machtwort Jehovas, woner sin Atem us de Nase gstosse het.

17 Us de Höchi griff er nach mer, er het mi packt und zog mi us tüüfe fluete.e

18 Er befreit mich vo mim mächtige Feind, vo dene wo mich hasse hend wo stärcher gsi sind als ich.

19 Am Tag vo mim Unglück hends sich vor mir uf gstellt doch Jehova isch min halt gsi.

20 Er het mich an en sichere Ort bracht. Wil er Gfalle a mir gfunde het, het er mich befreiti.

21 Jehova belohnt mich entsprächend minere Gerechtigkeit. Entsprechend de Unschuld vo minere Händ zahlt er mir Guets zrugg.

22 Denn ich bi uf de wäg Jehovas blibe und han mich nöd böswillig vo mim gott los gseit.

23 Alli sini Urteilsprüch hani vor Auge, vo sine Bestimmige werdi nöd abwiiche.

24 Ich wird vor ihm schuldlos bliibe, vor Vergah wird ich mich hüte.

25 Möge Jehova mir entsprächend minere Gerechtigkeit Guets zruggzahle, entsprechend minere Unschuld vor ihm.

26 Mit em loyale handlisch loyal, mitem untadelige mächtige verfahrsch untadelig,

27 em reine erwiest dich als dri, doch em listige begägnisch mit schlauheit.

28 Denn du rettisch die Demüetige, doch dini auge sind gege die überhebliche grichtet und du erniedrigsch sie.

29 Denn du bisch mini Lampe, o Jehova. Jehova isches wo i miine Finsternis Liecht bringt.

30 Mit dinere Hilf chan ich gege en Plünderertrupp astürme, durch Gottes Kraft chani e Müür erchläbe.

31 Vollkomme isch de Wäg vum wahre Gott, d Wort Jehovas sind reina. Für alli wo bi ihm Schutz sueched ischer es Schild.

32 Denn wer isch en Gott usser Jehova? Wer isch es Fels usser eusem Gott?

33 De wahre Gott isch mini starchi Festig und er wird min Wäg bahne.

34 Er laht mich springe wie en Reh, a steile hänge git er mir halt.

35 Er lehrt mini Händ de Chrieg, mini arm chönd en chupferboge spanne.

36 Du gisch mer din rettende Schild und dini Demuet macht mi gross.

37 Du schaffsch min Schritt witer Ruum, mini füess werded nöd usrutsche.

38 Ich wird mini Feind verfolge und usrotte. Erst wänns usglöscht sind wird ich zruggkehre.

39 Ich wird sie uslösche und zermalme so das sie nüm ufstönd. Si werded vor mini Füess gheie.

40 Du wirsch mi für de Kampf mit Chraft usrüschte, mini gegner wirsch unter mir zemmebräche lah.

41 Du wirsch mini Find zum Rückzug zwinge, mine Hassern werd ich es End bereite.

42 Si schreied um Hilf, doch da isch kä Rätter, sogar zu Jehova schreie sie, aber er antwortet ihne nöd.

43 Ich wird sie schriibe, so fein wie de Staub vo de Erde. Wie Strasseschlamm werd ich sie zermale und verträtte.

44 Du wirsch mich vo de Striitsucht vo mim Volk befreie. Du wirsch mich beschütze demit ich zum Führer vo Völcher wirde. Es Volk woni ned kennt ha wird mer diene.

45 Usländer werded duckt vor mich cho. Was sie über mich ghöre wird sie zum Gehorsam bewege.

46 Usländer wird de Muet verlah, schlotternd werded si us ihrne Fäschtige chömed.

47 Jehova läbt! Gpriese seg mis Fels! Gott mis rettende Fels, söll grühmt werde.

48 De wahri Gott nimmt für mich Rache, die Völker unterwirft er mir.

49 Er befreit mich vo mine Findä. Du erhebsch mich über mini Agriffer, vorem maa vo de gwalt rettisch mi.

50 Darum wird ich dir danke o Jehova unter de volker un zue d Ehri vu dinem Name Lieder singe:

51 Gott vollbringt grossi Rettigstate für sin König, sim Gsalbte zeigt er loyali Liebi, ja David und sinere Nachkommtschaft – für immer."

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 21 vo 24

 

2.Samuel 21 vo 24

21:1 Zu de Ziit David hed mal drei Jahr hinterenand Hungersnot gherrscht. David hät Jehova gfrögt, woruf Jehova erklärt: "Uf Saul und sim Huus lastet Bluetschuld, will er die Gibeonịter tötet hät."

2 Da het de König d Gibeonịter zu sich gruefe und het mit ihne gredt. (Die Gibeonịter sind nebedbi bemerkt kei Israelite gsi, sondern übrig bliebeni Amorịter. Israelite hend gschwore sie zverschone. Doch Saul het versuecht sie i sim Eifer für Israel und Juda zvernichte.)

3 David hät zu de Gibeonịtern gseit: "Was söll ich für eu tue und wie chan ich Süne leiste, damit ihr s Erbe Jehovas segnet?"

4 Die Gibeonịter antwortet: "Was Saul und seine Huusgmeinschaft eus ahta hend, loht sich mit Silber oder Gold nöd wiederguetmache. Usserdem döfed mir in Israel niemert umbringe." Do het erwideret: "Was immer ihr säged, werd ich für eu tue."

5 Sie haben zum König gesagt: "Was den Maa betrifft, der uns ausgrottet und plant hat, uns zu besitigen, so dass wir nirgends im Gebiet Israels hättet läbä:

6 Sibe vo sinere Söhn sölled euis gäh. Ihri Liichä werded mir in Sauls Heimatort Gịbea vor Jehova ufhänke, em Heimatort vom Userwählte Jehovas." De König het gseit: "Ich werde sie usliefere."

7 De König hät jedoch Mitleid mit Mephibọscheth (Sohn vom Jọnathan, Sohn vom Saul) wegem Eid, de David und de Sauls Sohn Jọnathan vor Jehova abgleitet gha.

8 Also het de König gno Ạrmoni und Mephibọscheth, die beide Söhn Rịzpas, dr Tochter Ạjas wo si Saul gebore het, und di füf Söhn vom Sauls Tochter Mịchala, wo si Ạdriël, em Sohn Barsịllais, em Meholathịters, gebore het,

9 und het sie de Gibeonịter usglieferet, wo dere ihren Lichname dänn uf em Berg vor Jehova uufghänkt händ. Alli siebe sind uf eimal gstorbe – sie sind i de erste Täg vo de Ernte, am Afang vo de Gerschteernte higrichtet worde.

10 Rịzpa, d Tochter Ạjas, ha den Sacktüch gno und uf em Felse us breitet – vom Afang vo de Ernte, bis de Rege vom Himmel uf d Leichname gfloge isch. Sie het nöd zue gloffe, dass sich tagsüber die Vögel vom Himmel uf sie setzed oder sich ihne nachts die wilde Tier nöcher hend.

11 Mer hät David brichtet, was de Sauls Nebefrau Rịzpa, d Tochter Ạjas, gmacht hät.

12 Drufhin isch David nach Jạbesch-Gịleadr gange und het sich vo de führende Männer s'Gebe vom Saul und däm si Sohn Jọnathan gä. Nachdem d Philịster Saul uf em Gilbọa umbrocht händ, händs die Liche ufem öffentliche Platz in Beth-Schạn ufghänkt gha, und die füährende Männer vo Jạbesch-Gịlead händs vo det gstohle.

13 David het d'Gebäi vom Saul und däm si Sohn Jọnathan wegghalte und mer het au d'Gebäi vo de Hingerichtete i sammlet.

14 Mer begrueb d'Gebäi vom Saul und dä Sohn Jọnathan in Zẹlau im Land Bẹnjamin, im Grab vom Sauls Vater Kisch. Nachdem alli Befehl vom König usgfüehrt worde sind, het Gott d Bitte für das Land ghört.

15 Wieder mal isches zum Chrieg zwüsche de Philịstern und Israel cho. Also hend de David und sini Männer usgrückt und hend gege d Philịster kämpft, doch de David isch irgendwenn erschöpft gsi.

16 Ein Nachkomme der Rẹphaïmy namens Jịschbi-Bẹnob, wo sin Chupferspeer 300 Schekel wog und de mit eme neue Schwert bewaffnet gsi isch, het vor em David z'erschlage gha.

17 Ạbischai, de Sohn Zerụjas, isch de David sofort zu Hilf cho, het de Philịster nieder gschlage und het en umbracht. Damals beschworen Davids Männer ihren König: "Du darfst nicht mehr mit uns in die Schlacht ziehen! Du darfst die Licht Israels nicht auslöschen."

18 Danach het erneut e Chrieg gäge d Philịster us bracht – bi Gob. Debi het de Huschatịter Sịbbchaif e Nochkomme vo de Rẹphaïmg namens Saph umbrocht.

19 Und wider bi Gob en Chrieg gäge d Philịster usbroche, und Ẹlhanan, Sohn vom Jaare-Ọgim us Bẹthlehem, tötet de Gathịter Gọliath, sin Speer so dick gsi wie de Balkä vome Webstuehl.

20 Wieder isches bi Gath zumene Chrieg cho. Det hets en usergwöhnlich grose Maa geh wo a jedere Hand 6 Finger und a jedem Fuess 6 Zeche gha het, insgesamt 24. Au er isch e Nachkomme vo de Rẹphaïm gsi.

21 Ständig het er Israel verspottet. Do het en Jọnathan tötet, de Sohn vom Davids Brüeder Schịmeï.

22 Die vier sind d Nochkomme vo de Rẹphaïm in Gath gsi. Sie sind dur d Hand Davids und sinere Lüüt gfalle.

 

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2.Samuel 20 vo 24

 

2.Samuel 20 vo 24

20:1 Es het da en Unruehestifter geh mit Name Schẹba, Sohn vo Bịchri, en Benjaminịter. Er isch s Horn bliebe und het gsait: "Mier hend kei gmeinsame Ateil mit David, kei gmeinsame Erbe mit em Sohn Ịsaïs. Jede zu seine Götter, o Israel!"

2 Da hend sich alli Manne Israels vo David los gseit und schlossed sich Schẹba aa, em Sohn Bịchris. D Manne Judas sind degege bi ihrem Kenig – vom Jordan bis nach Jerusalem bliebe.

3 Wo de David nach Jerusalem in sin Palast isch cho, het er die zehn Näbedfraue brocht, won er zum Palasthüete zrug gloh het, in es bewachts Huus. Er het sie mit Esse versorgt, het aber kei sexuelli Beziehige mit ihne gha. Sie händ ihres bewachte Huus bis zu ihrem Todestag nöd verlah und lebt wie Witwen, obwohl ihr Maa am Läbe gsi isch.

4 De König het jetzt zu Amạsa gseit: "Ruef die Männer von Juda innerhalb von drü Täg zu mer und seg au du do."

5 Amạsa het sich also uf de Wäg gmacht zum Juda zämelüte, isch jedoch zur festgsetzte Ziit nonig zrugg gsi.

6 Druf hät de David zu Ạbischai gseit: "Schẹba, de Sohn Bịchris, chönt eus meh Schade zuefüge als Ạbsalom. Nimm dir mini Lüüt und jag ihm na, damit er kei befestigti Städt für sich findet und eus entchunt."

7 Also hend d Männer Jọabs d Kerethịter gnoh, d Pelethịter und alli starche Männer d Verfolgig uuf. Sie hend Jerusalem verlüüred um Schẹba, em Sohn Bịchris, nochezjage.

8 Bi dem grosse Stei in Gịbeon isch ihne amạsa entgägecho. Jọab het sini Chriegskleidig treit und het es Schwert um die Hüfti gschnallt, wo i de Scheide gsteckt het. Won er en Schritt füre gmacht het, isch s Schwert use gheit.

9 Jọab het amạsa gfrögt: "Gahts der guet, min Brüeder?", und het en mit de rechte Hand gfaschtet bim Bart, als er en wele küsse.

10 Amạsa het sich allerdings nöd vor em Schwert in Jọabs Hand in Acht gno. Jọab het's ihm in Buch gno und die Därm quöled zu Bode. Er hät käs zweits Mal zuestosse bruucht - än Stoss gnüegt zum Amạsa umzbringe. Aaschlüssend händ Jọab und sin Brüeder gnoh Ạbischai wieder d'Verfolgig vo Schẹba, em Sohn Bịchris, uf.

11 Eine vo Jọabs junge Männer bliebe bi Amạsa stah und rief: "Wer uf Jọabs Siite isch und zu David ghört, dä söll Jọab folge!"

12 Die ganz Ziit het sich amạsa mitts uf de Stross i sim Bluet gwälzt. Wo de Maa gseh het, dass alli stönd bliibe, het er amạsa vo de Stross ufs Feld gschafft. Dänn hät er es Gwand über ihn gworfe, will er beobachtet hät, dass jede wo verbii cho isch, bi ihm stah bliibt.

13 Nachdem er en vo de Stross weggschafft het, hend alli Männer gfolgt Jọab, um Schẹba, em Sohn Bịchris, nochezjage.

14 Uf sim Weg dur alli Stämm Israels isch Schẹba uf Abel-Beth-Maachaa cho. D Bichrịter händ sich zämme ta und händ em det hi gfolgt.

15 Drufabe sind d Jọab und sini Männer nach Abel-Beth-Maach gange und hend en döt ine gschlosse. Sie hend vor dere vomene Wall umgebene Stadt e Belagerigsrampe uf gschüttlet. Alli Manne bi Jọab untergrubet dänn d Stadtmuur zum si zum iisturz bringe.

16 Da het e klugi Frau vo de Stadt us gruefe: "Höred her, ghöred her! Bitte seit Jọab, er söll heicho, damit ich mit ihm cha rede."

17 Won er nööcher ko isch, hät en d Frau gfragt: "Bisch du Jọab?" – "Dä bin i." Druf het si en baar: "Hör mi, dini Dienerin, a", wo er gsäit het: "Ich ghör."

18 Do het sie witer gsait: "Früener hets immer gheisse: 'Mer erkundig sich in Abel und damit ist die Sach beendet.'

19 Ich verträtte die friedliche, treue Mensche Israels. Du bisch druff us e Stadt z zerstöre wo wie e Muetter in Israel isch. Wotsch würkli s'Erbe Jehovas zuunichemache?"

20 Jọab erwideret: "Es isch für mich unddenkbar, es zunichte z mache und z zerstöre.

21 Darum gahts überhaupt nöd, sondern en Maa namens Schẹba, Sohn Bịchris, us em Bergland vo Ẹphraim hät gege König David rebelliert. Lieferet mer de einte Maa us und mier ziehnd vo de Stadt ab!" Do het d Frau zu Jọab gseit: "Guet! sin Chopf wird der über d Muur zuegworfe."

22 Sofort het sich die klugi Frau a alli Lüt gwandlet, und mer het Schẹba, em Sohn Bịchris, de Chopf ab und isch en Jọab zue gworfe. Drufabe isch er s Horn bliebe und d Männer zerstört sich vo de Stadt weg. Jede isch hei gange und Jọab het zum König nach Jerusalem zrugg kohrt.

23 Die gesamte Heer Israels unterstand nun Jọab, und d Kerethịter und d Pelethịter sind vom Benạja, em Sohn Jehojadạs, agführt.

24 Adọram hät die zur Zwangsarbeit Iigzoge, und de Gschichtsschriiber isch de Jọsaaphat gsi, de Sohn vo Ạhilud.

25 Schẹwa isch de Sekretär gsi, und Zạdoke und Ạbjathar sind Prieschter gsi.

26 Au Ịra, de Jaïrịter, isch en hoche Beamter Davids worde.

 

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2.Samuel 12 vo 24

 

2.Samuel 12 vo 24

12:1 Jehova hät deshalb de Nathan zum David gschickt, wo dänn zu ihm inegange isch und gsäit hät: "Inere Stadt händ zwei Männer gläbt – de eint riich, de ander arm.

2 De riichi het sehr viel schaf und rinder gha,

3 aber de Arme het nur eis einzigs chlises wiblichs Lamm, wo er sich kauft het. Er het nen ghalte und pflegt un isch bi ihm un sinene Bueb gross worde. Das Lamm het vu däm bitzli Ässä, won er gha het, trunke us sinem Bächer und het in si Arme gschlofe. S isch fir nen we ä Dochta wore.

4 Eines Tages hät de riichi Bsuech übercho, aber er hät keis vo sine eigene Schoof und Rinder wele neh, zum em Reisende chli vorsetze. Stattdesse hät er s'Lamm vom arme Maa gno und hät's für sin Gascht zue gmacht."

5 Do isch de David sehr hässig über de Maa worde und het zu Nathan gseit: "So wahr Jehova lebt: De Maa wo das gmacht het, verdient de Tod!

6 Und er söll das Lamm vierfach erstatte, will er so ghandlet het und keis Mitgfühl gha het."

7 Druf sait Nathan zum David: "Du bisch de Maa! Das seit Johova, de Gott Israels: 'Ich selber han dich zum Kenig vo Israel gsalbt und dich us de Hand Sauls befreit.

8 Ich bi gwillt gsi, dir das Huus vu dim Herrn z'gäh und dir d'Fraue vu dim Herrn i d'Arme z'lege, und ich ha dir d'Herrschaft über Israel und Juda gäh. Und als ob das nanig gnueg wär, hani na viel meh welle für dich tue.

9 Warum häsch du Jehova verachtet und öpis gmacht wo er verbütet? Du häsch de Hethịter Urịa mitm Schwert tötet! Dur s Schwert vo de Ammonịter hesch en umbrocht und de sini Frau ghürate.

10 Das Schwert wird nun nie meh vo dim eigene Huus weichä, will du d Frau Urịas, vom Hethịas, zu Dinere Frau gmacht und mich dadurch verachtet häsch.'

11 Das seit Jehova: 'Ich bringe Unglück über dich us dim eigene Huus. Vor dine eigene Auge nimm ich dir dini Fraue weg und gib sie en andere Maa und er wird sich am hellliche Tag zu ihne legge.

12 Du hesch heimlich ghandlet, ich degäge wirde das vor ganz Israel und am hellliche Tag tue.'"

13 David hät dänn zu Nathan gseit: "Ich habe gegen Jehova gesündigt", woruf Nathan erwideret: "Jehova vergibt dir deine Sünde. Du wirsch nöd sterbe.

14 Dennoch: Will du dich i dere Sach üsserst respektlos gegenüber Jehova verhalte hesch wird de Sohn wo dir grad gebore worde isch ganz bestimmt sterbe."

15 Aaschlüssend isch Nathan hei gange. Jehova het s Chind gschlage, wo Urịas Frau David gebore het, mitere Chrankheit.

16 David het für de Junge zum wahre Gott gflegt. Er faschtete strikt, isch ine gangä und isch nachts ufem Bode ligä.

17 Die Älteschte vo sim Hus büüted sich über ihn und versuecht, ihn vom Bode ufzrichte, aber er weigeret sich und gässe nöd mit ihne.

18 Am siebte Tag isch s'Chind gstorbe, doch David Diener händ Angst gha, ihm das mitz'teile. Sie händ gseit: "Wo s Chind na am Läbe gsi isch, hemmer mit ihm gredet, und er hät nöd uf ois ghört. Wie chönd mir ihm denn jetzt sege, dass das Chind gstorbe isch? Nöd dass er irgendöppis Schrecklichs tuet!"

19 Wo de David sini Diener mitenand flüstere het, isch ihm klar worde, dass das Chind nüm gläbt het. David het sie gfrögt: "Ist das Kind gstorbe?", wo sie antwortet händ: "Es isch gstorbe"

20 Da isch de David vom Bode ufgstande, isch sich mit Öl iigschribe und het sini Chleidig gwächslet. De isch er zum Zelt Jehovas gange und isch nieder gworfe. Zrugg i sim Palast, hät er sich öppis z ässe lah bringe und gässe.

21 Sini Diener händ en gfröget: "Warum häsch du dich so verhalte? Solang s Chind gläbt hät, häsch gfaschtet und di ganz Ziit brüelet. Und chuum isch s Chind gstorbe, stahsch uf und issisch öppis."

22 Er het erwideret: "Solang s'Chind gläbt het, hani gfaschtet und di ganz Ziit grännt, welli mer denkt han: 'Wer weiss? Vilicht schenkt mer Jehova sini Gunst und laht s'Chind am Läbe.'

23 Etz wo's gstorbe isch, warum söll ich da faste? Chan ich's denn zrugg hole? Ich wird zu ihm gah, aber es wird nöd zu mir zrugg cho."

24 David het den sini Frau Baths ẹba tröschtet. Er isch zu ihrem inegange und het sich zu ihre gleit, und schlussendlich het sie en Sohn zur Welt brocht wo de Name Sạlomo erhalte het. Jehova liebte ihni

25 und loh dur de Prophete Nathan usrichte, dass mer ihn Jehova zuliebe Jedịdjah nenne söll.

26 Jọab hät wiiter gege s ammonịtische Rạbba kämpft und d Königstad eroberet.

27 Druf het Jọab Boten zu David gschickt und em usrichte loh: "Ich han gege Rạbba kämpft und die Wasserstadt eroberet.

28 Rüef jetzt die übrige Soldate zäme, belagere d Stadt und nimmsch sie ii. Suscht bini de wo sie eroberet und das ganze wird mir zuegschribe."

29 David zoge also alli Soldate zemme, het sich uf Rạbba gmacht, het gege d Stadt kämpft und het sie eroberet.

30 Denn het er d'Krone vom Mạlkams Kopf gno und sie isch ihm ufgsetzt worde. Sie het useme Talent Gold bestande und isch mit kostbare Stei verziert gsi. Usserdem het de David i de Stadt riichi Büt gmacht.

31 Die Bewohner het er weggfüehrt, het sie mitem Zersäge vo Stei beschäftigt, het sie mit scharfe Iisewärchzüüg und Iisäxte gschaffet und Ziegel herstelle lah. So het er's mit allne Städt vo de Ammonịter gmacht. Schliesslich het er mit em ganze Heer nach Jerusalem zruggkehrt.