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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Kapitel Josua
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Sprüch 31 von 31
Sprüch 31 vo 31
31:1 Die Wort König Lẹmuëls, die wichtige Botschaft, wo sini Mueter em mitgäh het, zum en leere:
2 Was söll ich dir säge min Sohn, was du Sohn, wo ich i mir träge han, was du Bueb vo minere Gelübde?
3 Gib dini Chraft nöd Fraue und folg nöd Wäge, die Könige vernichte.
4 Es ghört sich nöd für Könige, Lẹmuël, es ghört sich nöd für Könige, Wy z trinke, no für Herrscher, z säge: "Ich bruch öppis z trinke!"
5 Sie sölled nöd trinke und vergesse was agordnet isch, und s Rächt vo de Schwache verträie.
6 gebed Alkohol dene wo umchömed, und wii dene wo verzwiiflet sind.
7 Sie sölled trinke und ihri Armuet vergesse, sie sölled sich nüm a ihri Problem erinnere.
8 Sprich für die wo nöd für sich chönd rede, verteidige die Rechte all dene wo umchömed.
9 Sprich für sie und seg en rechte Richter, verteidige die Rächte vom Schwache und em Arme.
א (Aleph)
10 Wer chan e tüchtigi Ehefrau finde? Sie isch viel meh wärt als Koralle.
ב (Bet)
11 Ihr Ehemann vertraued ihr vo Herze und ihm fehlt nüt vo Wert.
ג (Gimel)
12 Sie belohnt ihn mit guetem und nöd mit schlächtem ihr ganze Lebe lang.
ד (Dalet)
13 Sie besorgt Wulle und Leine, schaffed gern mit de Händ.
ה (He)
14 Sie glich de Schiff vomene Chaufmann, bringt ihri Nahrig vo wiit här.
ו (Waw)
15 Wenns no Nacht isch, staht sie uf und sorgt für s'Ässe vo ihrere Husgmeinschaft. Au ihri Dienerinne bechömed ihre Teil.
ז (Zajin)
16 Sie het sich es Feld usgsuecht und es dänn kauft. Sie pflanzt en Wiigarte vo ihrem eigete Verdienst.
ח (Chet)
17 Sie bereitet sich uf schweri Arbeit vora und stärkt ihri Arme.
ט (Tet)
18 Sie gseht, dass ihres Handel gwünned isch. Ihri Lampe gaht nachts nöd uus.
י (Jod)
19 Ihri Händ ergriifed de Spinnrocke, ihri Händ erfassed d Spindel.ao
כ (Kaf)
20 Si langet am Schwache e helfendi Hand und öffnet ihri Händ für de Arme.
ל (Lamed)
21 Sie macht sich kei sorge um ihri Hausgmeinschaft wenns schneit, denn alli i ihrem huus träged warmi chleidig.
מ (Mem)
22 Sie stellt ihre eigen Decken her. Ihri Kleidig isch us Linie und purpurroter Wulle.
נ (Nun)
23 Ihr Maa isch in de Stadttore bekannt, won er bi de Älteschte vom Land hockt.
ס (Samech)
24 Si stellt Chleidig us Liene her und verchauft si, au lieferet si de Händler Gürtel.
ע (Ajin)
25 Sie isch mit Stärchi und Pracht bekleidet und gseht de Zuekunft mit Zueversicht entgäge.
פ (Pe)
26 Si öffnet ires Muul in Wiisheit, das Gsetz vo de Fründlechkeit isch uf ihrere Zunge.
צ (Zade)
27 Si überwacht d Vorgäng i ihrem Huushalt und s Brot vo de Fuulheit isst si nöd.
ק (Kof)
28 Ihri Chind stönd uf und priseds glücklich. Ihr Maa stönd uf und isch voll am Lob über sie.
ר (Resch)
29 Es git viel tüchtigi Fraue, doch du, du übertriffsch sie alli.
ש (Schin)
30 Anmut chan tüüsche und Schönheit chan vergah, doch die Frau wo Ehrfurcht vor Jehova het wird gepriise.
ת (Taw)
31 Gänd ihr de Lohn für ihres Tüend und ihri Tate sölleds i de Stadttore preise.
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Sprüch 30 vo 31
Sprüch 30 vo 31
30:1 Die gewichtige Botschaft der Wort Ạgurs, vom Sohn vom Jạke, wo er a Ịthiël richtet het, a Ịthiël und Uchạl.
2 Ich bin unwüssender als jede andere, mir fehlt de Verstand wo en Mensch sött ha.
3 Ich han mir kei Wiisheit ageignet und d'Erkenntnis vom Heiligste bsitz ich nöd.
4 Wer isch zum Himmel ufegstiege und wieder abecho? Wer het de Wind i sine beide hohle Händ gsammlet? Wer het d Wassermasse i sis Gwand gwicklet? Wer het alli End vu d Erde feschtgsetzt? We isch si Name un dr Name vu sinem Bueb, falls dü s wissisch?
5 Alles wo Gott seit isch gläuteret. Er isch es Schild für die wo bi ihm Zflucht suechet.
6 Füge nüt zu sine Wörter dezue, susch wird er dich zurechtwiise, und du stahsch als Lügner da.
7 Zwei Sache erbitte ich vo dir, enthalt sie mir nöd vor, ehe ich sterbe.
8 Entferne Unwahrheit und Lüge wiit vo mir. Gib mer weder Armuet no Richtum. Loh mi eifach nur mi Aateil a Nahrig esse,
9 damit ich nöd satt wirde und dich verlügnet und sege: "Wer isch Jehova?" Lah au nöd zue, das ich verarme und stah und de Name vo mim Gott enttüüre.
10 Mach en Diener bi sim Herr nöd schlecht, susch verfluecht er dich und du stahsch schuldig da.
11 Es git e Generation wo de Vater verfluecht und d'Mueter nöd segnet.
12 Es git en Generation wo i ihrne eigene Auge ine isch, wo aber nöd vo ihrem Schmutz gsäuberet worde isch.
13 Es git e Generation wo ihren Auge so überheblich sind, wo ihren Auge so arrogant abelueged!
14 Es git e Generation wo ihri Zäh Schwerter und dene ihri Kiefer Schlachtmässer sind. Sie verschlinged d Schwache vo de Erde und d Arme under de Mensche.
15 Die Bluetgel händ zwei Töchter wo rüefed: "Gib her! Gib her!" Es git drei Sache, wo unersättlich sind, vier wo nie "Gnug!" säged:
16 s'Grab und en unfruchtbare Mueterleib, es Land wo's a Wasser fäut, und Füür wo nie seid: "Gnug!".
17 S Aug, wo de Vater verspottet und de Mueter de Ghorsam verweigeret – d Rabe vom Tal werdet s ushacke und die junge Adler werdet s frässe.
18 Es git drü Sache, wo mis Verständnis überstieged, vier woni nöd verstah:
19 de Wäg vomene Adler am Himmel, de Wäg vo ere Schlange uf eme Felse, de Wäg vomene Schiff uf em offene Meer und de Wäg vomene Maa mit ere junge Frau.
20 Das isch de Wäg vonere Ehebrächerin: Sie issed und wüssed sich s'Muul ab, dänn säit si: "Ich han nüt Verchehrts gmacht."
21 Drü Sache bringed d Erde zum Zittere, vier Sache chan sie nöd erträge:
22 Wenn en Sklave als König regiert wenn en Unvernünftige Nahrig im Überfluss hät,
23 wänn e ghassti Frau ghüroted wird und wänn e Dienerin de Platz vo ihrere Herrin iinimmt.
24 Vier Tier ghöred zu de chliinste vo de Erde, doch sie sind instinktiv wiis:
25 Die Ameise sind keis starchs Volk, doch sie sorged im Summer für ihri Wohrig.
26 D Klippdachse sind nöd mächtig, doch sie baued ihres Huus i de Felse.
27 Die Heuschrecke händ kein König, doch sie rücken alli in Formation vor.
28 De Gecko haltet sich mit sine Füess fest und kriegt in Palast vomene König.
29 Drü händ en stattliche Gang, vier sind beidruckend wänns schriibed:
30 de Löwe, de Stärchst unter de Tier wo vor niemerem zruggwiicht,
31 de Windhund, de Geissbock und en König wo sin Heer bi sich hät.
32 Wänd dich us Unvernunft über anderi gstellt häsch oder dra denkt häsch es z'tue, dänn leg d'Hand ufs Muul.
33 Wenn me Milch schloht chunnt Butter use wenn me ufd Nase schloht chunnt Bluet use, und wenn me Zorn schürt chunnt Striit use.