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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Chünig 3 vo 22

 

1 Könige 3 vo 22

3:1 Sạlomo het sich dur Hüürat mit em Pharao verbündet, em König vo Ägypte. Er ghürate d Dochta vum Pharao un het sie in d Schtadt David brocht, bis er si Hus un des Hus Jehovas sowie de Mauer um Jerusalem fertig baut het.

2 S Volk het damals no uf de Höhe opferet, denn mer het bis da ane no keis Huus zur Ehre vom Name Jehovas baut.

3 Sạlomo het Jehova gliebt und het d'Bestimmige vo sim Vater David befolgt. Allerdings het er uf de Höchi opferet und het det Opfergabe in Rauch ufgah lo.

4 De König isch uf Gịbeon gange zum det opfere, denn das isch die bedütendschti Höchi gsi. Sạlomo het uf em Altar det 1000 Brandopfer opferet.

5 In Gịbeon erschien Jehova Sạlomo nachts imene Traum. Gott het en gfrögt: "Was wünschisch du dir? Was söll ich dir geh?"

6 Druf hät Sạlomo gseid: "Du häsch min Vater, dim Diener David, grossi loyali Liebi zeigt, will er in Treui, Gerechtigkeit und vo Herze kommender Uffrichtigkeit sin Wäg vor dir gange isch. Die grossi loyali Liebi hesch em bis hüt zeigt, denn du hesch em en Bue als Thronfolger gä.

7 Min Gott Jehova, etzt häsch mich, din Diener, anstatt min Vater David zum König gmacht, obwohl ich na jung und unerfahre bin.

8 Din Diener regiert über dis Volk wod usgwählt hesch, es Volk wo so gross isch, dass mers nöd chan zähle oder berächne.

9 Gib drum dim Diener es ghorsams Härz, damit er für dis Volk Rächt redet und zwüsche Guet und Bös chan unterscheide. Denn wer ka für des grosse Volk, wo dir ghört, Recht schwätze?"

10 Jehova freut sich über Sạlomos Bitte.

11 Gott het den zu ihm gseit: "Wiil du nöd um es langs Läbe oder Riichtum oder de Tod vo dinere Feind bätte hesch, sondern um Verstand zum Rechtsfäll entscheide,

12 drum wird ich dini Bitte erfülle. Ich wird dir es wiises und verständigs Herz schänke. Es wird nie wieder öpper wie dich geh, so wies au vorher nie öpper wie dich geh het.

13 Usserdem chunsch vo mir über, worum du nöd bäte hesch, nämlich Richtum und Herrlichkeit, sodass es dis ganze Lebe lang kein Kenig wie dich geh wird.

14 Und wenn du wie din Vater David uf min Wäge gosch, indem du dich a mini Vorschrifte und Gebot hebsch, wird ich dir dezue no es langs Läbe schänke."

15 Wo Sạlomo ufwachst, het er gmerkt dass es en Traum gsi isch. Dänn isch er nach Jerusalem gange, hät sich vor d Bundeslade Jehovas, opferti Brandopfer und Gmeindschaftsopfer gstellt und hät es Fäschtli für all sini Diener verastaltet.

16 Damals sind zwei Prostituierti zum König cho und sind vor ihn gstande.

17 "Bitte, min Herr", het die eint gseit, "die Frau wohnt mit mir im gliiche Huus. Sie isch im Huus gsi wo ich es Chind becho han.

18 Am dritte Tag nach de Geburt hät au sie es Chind zu de Welt bracht. Mir beidi sind allei im Huus gsi, susch isch niemert da gsi.

19 De Sohn vo dere Frau isch i de Nacht gstorbe, will sie sich uf ihn gleit het.

20 Da isch sie zmitzt i de Nacht ufgschtande und het min Bueb nebed mir weggnoo, während ich, dini Sklavin, gschlage, und en nebed sich lege. Ihre tote Sohn het sie zu mir gleit.

21 Woni morge han welle ufstah und min Sohn stille hani gmerkt daser tot gsi isch. Ich han en gnau agluegt und gseh, dass er gar nöd min Sohn gsi isch, won ich gebore han."

22 Die ander Frau aber gseit: "Nei, min Sohn läbt, und din Sohn isch tot!" Die erschti Frau wiedergsproche het: "Nei, din Sohn isch tot, und min Läbt!" So stritted sie sich vor em König.

23 Schliesslich het de König gseit: "Die Frau hier behauptet: 'Das lebende Chind ist mein Bueb, und dein Sohn ist tot!', und die andere sagt: "Nei, din Sohn ist tot, und mein Lebt!'"

24 Da befahl der König: "Bringt mer ein Schwert!", und mer hät ihm eis bracht.

25 "Teilt das lebende Kind in zwei Teile und gebet jede Frau e Helfti", het de König gseit.

26 Die Frau, wo si Sohn gläbt het, het starchi Muettergfühl gha und de König gflegt: "Bitte, mein Herr! Gebed ihr das lebende Chind! Ihr dörfeds uf kein Fall töte!" Die ander Frau degäge hät gseit: "Es söll weder mer no der ghöre! Sie sölleds i zwei Stück teile!"

27 Druf bewegt de König: "Gebt das lebende Chind der erste Frau! Tötets uf kein Fall! Sie isch sini Mueter."

28 Ganz Israel het vom Urteil vom Kenig ghärt, und s Volk het grosse Respekt vor em Kenig gha, denn s het sie gsäh, dass Gott em Wiisheit ge het, sodass er grechti Entscheidige het chönne fälle.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Chünig 2 von 22

 

1 Könige 2 vo 22

2:1 Als Davids Tod nöcher grüert hed, hed er sim Sohn Sạlomo folgende Aawiisige ge:

2 "I wird bald sterbe. Drum bisch stark und bewiis, dass en Maa bisch.

3 Chum dinere Verpflichtig gegenüber Jehova, dim Gott, naa. Gang uf sin Wäg und beachte sini Bestimmige, Gebot, Urteilsprüch und Erinnerige wie sie im Gsetz vo Moses stönd. Dänn wirsch immer und überall Erfolg ha.

4 Und Jehova wird das Verspreche halte, wo er mir gäh het, wo er gseit het: 'Wenn dini Söhn uf ihre Wäg achte, indem sie mit ganzem Härze und ganze Seel treu vor mir gönd, de wird immer eine vo dinere Nachkomme uf em Thron Israels hocke.‘

5 Du weisch au genau was Zerụjas Sohn Jọab mir attaa hat, was er mit Ạbner, em Sohn Ners, und Amạsa,g em Sohn Jẹthers, zwei Heerführer Israels, gmacht hat. Er hät si umbrocht und in Friedensziite Bluet vergässe, als wäri Krieg. Er hät de Gürtel um siini Hüfte und d Sandale an siine Füess mit em Bluet vom Chrieg beschmutzt.

6 Handle jetzt klug und lah sini graue Hoor nöd in Friede is Grab cho.

7 De Söhn vo Barsịllaij us Gịlead aber zeige loyali Liebi. Sie sölled mit dim Tisch esse, denn so hend sie mich unterstützt, als ich vor dim Brüeder Ạbsalom floh.

8 Dänn isch da no de Benjaminịter Schịmeï us Bạhurim, de Sohn Gẹras. Er het mi an dem Tag woni uf Mahanạjim gange bi übel verfluecht. Als er aba zue ma an Jordan kummt, han i nem bi Jehova gschwore: 'Ich wird dich nit mit däm Schwert umbringe.'

9 Lah en nöd ungstraft, denn du bisch en wiise Maa und weisch was mit ihm ztue hesch. Söllsch sini graue hoor mit bluet is grab bringe."

10 Schliesslich gstorbe David und isch i de Stadt David begrabe worde.

11 David het 40 Jahr lang über Israel regiert: In Hẹbrons het er 7 Jahr und in Jerusalem 33 Jahr regiert.

12 Sạlomo het sich den uf de Thron vo sim Vater David gsetzt und sini Königsherrschaft isch allmählich gfestigt worde.

13 Nach einere Ziit isch de Adonịa cho, de Sohn vo Hạgith, zu Sạlomos Muetter Bathsẹba. "Chunsch du in friedlicher Absicht?", het sie welle wüsse. "Ja", het er gantwortet

14 und hät dänn gmeint: "Ich han der öppis z säge." "Rede", hät sie ihn gforderet.

15 Erklärt: "Wie du ja wisst, sollte ich die Königsherrschaft bekommen, und ganz Israel hat erwartet, dass ich König wird. Aber jetzt bini nöd uf de Thron cho, sondern min Brüeder - will Jehova es so het welle.

16 Nun het ich en einzige Bitte an dich. Weise mich nicht ab." "Rede", het sie ihn gforderet.

17 Druff hetter gseit: "Sprich bitte mit König Sạlomo, dass er mir Ạbischag us Sụnem zu de Frau git – er wird dich nöd abwiese."

18 Bathsẹba gantwortet: "Guet, ich werde mit dem König rede."

19 Also isch Bathsẹba zu König Sạlomo ine gangä um mit ihm wäge Adonịa z'rede. De König isch sofort ufgstande, isch ihre entgägegange und het sich vor ihre verbreitet. Dänn het er sich uf sin Thron gstellt und het au en Thron für sini Mueter la anestelle, damit sie an sinere rechte Siite het chönne sitze.

20 Sie hät gseit: "Ich hätt en chline Bitte an dich. Weise mich nicht ab." "Was möchtisch, meine Mutter?", hät de König gfröget. "Ich werd dich ned abwiise."

21 Sie hät gseit: "Ạbischag us Sụnem söll dim Brüeder Adonịa zur Frau geh werde."

22 Druf het de König Sạlomo vo sinere Muetter gantwortet: "Warum bittisch du für de Adonịa, dass er Ạbischag us Sụnem bechunnt? Do chasch für ihn au grad um d Königsherrschaft bitte. Schliesslich isch er min ältere Brüeder, und de Prieschter Ạbjathar und Jọab, de Sohn vo Zerụja sind uf sinere Siite."

23 König Sạlomo schwor den bi Jehova: "Gott soll es mir doppelt zruggzahlen, wenn diese Bitte Adonịa nicht das Leben kostet.

24 Und jetzt, so wahr Jehova läbt, wo mich wie versproche uf de Thron vo mim Vater David gsetzt, mini Herrschaft gfestigt und für mich es Huus errichtet het:d de Adonịa wird hüt sterbe!“

25 König Sạlomo het sofort de benạja los, de Sohn Jehojadạs. Er isch use gange und het de Adonịa niedera sodass er gstorbe isch.

26 Zum Prieschter Ạbjatharg het de König gseit: "Gang nach Ạnathoth zu dine Fälder! Du verdiensch de Tod. Doch ich wird dich hüt nöd umbringe, will du zur Ziit David, min Vater, d Bundeslade vom Souverän Herr Jehova treit hesch und will du mit mim Vater alles ertrage hesch wo er het müesse düremache."

27 Sạlomo lah Ạbjathar dänn nöd meh als Priester für Jehova diene. Dadurch hät sich erfüllt, was Jehova in Sịlok übers Huus Ẹlis gseit hät.

28 Als Jọab d Nochricht übercho hät, floh er zum Zelt Jehovas und ergriffe d Hörner vom Altar (Jọab hät nämli de Adonịa unterstützt gha, nöd jedoch Ạbsalom).

29 König Sạlomo isch mitteilt worde: "Jọab isch zum Zelt Jehovas gflohe und isch det bim Altar." Da hät Sạlomo benạja, em Sohn Jehojadạs, de Uftrag: "Gah, schlag ihn nieder!"

30 Also isch de Benạja zum Zelt Jehovas gange und het zu Jọab gseid: "Kom heraus! Das ist ein Befehl des König!" "Nei!", het Jọab gantwortet. "Ich werde hier sterben." Druf isch de Benạja zum König zrug gange und het ihm brichtet, was Jọab gseit het.

31 De König befahlt ihm: "Du, was er gseit het. Schlag en nieder und begrabe, und tuen das Bluet entferne, won er ohni berechtigte Grund vergosse het, vo mir und vom Huus vo mim Vater.

32 Er isch vor Jehova für sin Tod selber verantwortlich. Er het ohni Wüsse vo mim Vater David zwei Manne, wo grächter und besser gsi sind als er, mit em Schwert niedergschlage und tötet, nämlich Ạbner, de Sohn Ners, de Heerführer vo Israel, und Amạsa, de Sohn Jẹthers, de Heerführer vo Juda.

33 Die Verantwortig für ihre Tod söll für immer uf Jọab und sin Nochkomme latte.au Doch David, sin Nochkomme, sim Huus und sim Thron wett Jehova für immer Friede gä.“

34 benạja de Sohn Jehojadạs, isch den ufegange, het Jọab nieder gschlage und het en umbracht. Er isch bi sim Huus i de Wildnis begrabe worde.

35 De König het druff Benạja, em Sohn Jehojadạs, a Jọabs Stell de Befehl übers Heer, und de Prieschter Zạdokw het er a d Stell vo Ạbjathar gsetzt.

36 Denn het de König Schịmeï loh hole und het zue nem gseit: "Bau der es Huus in Jerusalem und wohn dert. Gang niene anders ane.

37 am Tag wod wäg gosch und s Kịdrontal durequersch wirsch ganz sicher sterbe. Du wirsch für din Tod selber verantwortlich sii."

38 Schịmeï hät em König gantwortet: "Mi Herr und König was Du gseit häsch isch guet. Ich, din Diener, wird mich dra hebe." Schịmeï isch also e ganzi Zit lang in Jerusalem bliebe.

39 Noch drü Jahr hän jedoch zwei vo Schịmeïs Sklave zue Ạchisch, em Sohn Maachas, em König vom Gath. Als mer Schịmeï meldet het: "Dini Sklave sind in Gath",

40 het er uf de Stell sin Esel sattlet und ritt zue Ạchisch nach Gath zum sini Sklave sueche. Als Schịmeï mit siim Sklave us Gath zrugg choo isch,

41 het mer Sạlomo mit: "Schịmeï het Jerusalem verloh. Er isch in Gath gsi und isch jetzt wieder zrugg."

42 Druuf hät de König Schịmeï hole und hät zue ihm gseit: "Hani dich nöd bi Jehova under Eid gstellt und dich gwarnt: 'A dem Tag wo du vo do irgendwo andersch anegasch wirsch ganz sicher sterbe'? Und hesch nöd gantwortet: 'Was du seisch isch guet. Ich wird mich dra halte'?

43 Warum häsch du dänn din Eid vor Jehova broche und mini Anordnig nöd befolgt?"

44 Wiiter het de König zu Schịmeï gseit: "Du weisch ganz genau was min Vater David alles ahta häsch. Jehova wird dich defür zur Verantwortig ziehena.

45 König Sạlomo aber wird gsägnet und de Thron David wird für immer vor Jehova feste Bestand ha."

46 De König het druff Benạja, de Sohn Jehojadạs, los. Er isch use gange und het Schịmeï nieder gschlage sodass er gstorbe isch. Sạlomo het denn d Königsherrschaft fescht i de Hand gha.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Chönige 1 vo 22

 

1 Chönigi 1 vo 22

S'ERSTE BUECH VO DE KÖNIGE

1:1 König David isch jetzt alt worde, a Jahre fortgschritte, und obwohl mer en mit Decke zudeckt het, isch ihm nöd warm worde.

2 Da händ sini Diener zue ihm gseit: "Euse Herr und König, erlaubt eus, dass mir für dich es Meitli, e Jungfrau, sueched. Sie söll dich bediene und pflege. Sie söll i dine Arme lige, damit's dir, eusem Herr und König, warm wird."

3 Mer het im ganze Gebiet vo Israel nach eme hübsche Meitli gsuecht. Schliesslich het mer Ạbischag us Sụnem gfunde und het sie zum König bracht.

4 S Meitli isch wunderschön gsi. Sie isch d Pflegerin vom König worde und het en bedient. De König het aber kei sexuelli Beziehige mit ihre gha.

5 Inzwüsche verkündet Adonịa, de Sohn vo Hạggith, überheblich: "Ich werde König sein!" Er het sich en Wage mache lah und het Riter und 50 Maa gha, wo vor ihm gloffe sind.

6 Sin Vater hät en nie zur Red gstellt gha und gfrögt: "Warum tuesch du das?" De Adonịa hät übrigens sehr guet usgseh. Sini Muetter hät en nach Ạbsalom gebore.

7 Adonịa berietet sich mit Jọab, em Sohn vo Zerụja, und mitem Prieschter Ạbjathar.fSie botet Adonịa Hilf und Unterstützig aa.

8 De Prieschter Zạdok, Jehojadạs Sohn benạja, de Prophet Nathan, Schịmeï, Rẹi und Davids starchi Chrieger unterstützt Adonịa jedoch nöd.

9 Schliesslich opferte Adona Schoof, Rinder und Mastvieh am Stei vo Sohẹleth bi En-Rọgel. Er ladt alli sini Brüeder, de Bueb vum Kenig, eina un alli Männa vu Juda, de im Dienscht vum Kenig gschtande sin.

10 De Prophet Nathan benạja, die starche Chrieger und sin Brüeder Sạlomo het er allerdings nöd iiglade.

11 Da het de Nathann zu Sạlomos Muttero Bathsẹba: "Hesch nöd ghört? Adonịa, de Sohn vom Hạgith, isch König worde und üse Herr David weiss nüt devo!

12 Chum lah der bitte en Rat geh damit dis Lebe und das dim Sohnesa Sạlomo chasch rette.

13 Gang zu König David und säg zu ihm: 'Min Herr und König, hesch nöd du mir gschwore: "Din Sohn Sạlomo wird nach mir König werde und er wird uf mim Thron hocke"? Warum isch dänn de Adonịa König worde?'

14 Noch währendd mitm König redsch wirsch au ich inecho und dini Wort bestätige."

15 Da ging Bathsẹba zum König i sin Schlofraum. De König isch sehr alt gsi und Ạbischag us Sụnem het en bedient.

16 Bathsẹba het sich tüüf vor em König verbügt und sich vor ihm nieder gworfe, woruf de König gfrögt het: "Was möchtisch du?"

17 Sie hät gantwortet: "Mein Herr, du häsch mer doch bi Jehova, dim Gott, geschwore: 'Din Sohn Sạlomo wird nach mir König werde und er wird uf mim Thron hocke.'

18 Aber jetzt isch de Adonịa König worde! Und min Herr und König weiss nix devo.

19 de Adonịa het e Mengi Stiere, Mastvieh und Schoof gopferet und alli Söhn vom Chönig, de Prieschter Ạbjathar und de Heerführer Jọab iiglade. Aber din Diener Sạlomo het er nöd iglade.

20 Min Herr und König, jetzt wartet ganz Israel druf dass du seisch wer nach dir uf de Thron cho wird.

21 Susch stahni und min Sohn Sạlomo als Verröter da, sobald du, min Herr und König, gstorbe bisch."

22 Während sie na mitem König gredet het isch de Prophet Nathan inecho.

23 Dem König isch sofort mitteilt worde: "Der Prophet Nathan ist hier!" Nathan isch vor de König gstande und het sich mit em Gsicht zum Bode vor ihm nieder gworfe.

24 Dänn hät Nathan gseit: "Mein Herr und König, hast du gesagt: 'Adonịa wird nach mir König werden und er wird uf mim Thron hocke'?

25 Er isch hüt abegange zum en Huufe Stiere, Mastvieh und Schoof z opfere. Usserdem het er alli Söhn vom König, d Heerführer und de Prieschter Ạbjathar iiglade. Si ässed und trinked deet mit ihm und rüefed immer wider: 'Lang lebe König Adonịa!'

26 Aber mich din Diener, het er nöd iglade, au nöd de Prieschter Zạdok, jehojadạs Sohn benạjac und din Diener Sạlomo.

27 Min Herr und König, hesch das agordnet ohni mir z sege wer nach dir ufem Thron söll hocke?"

28 Druf antwortet König David: "Rüeft mir Bathsẹba!" Da isch sie inecho und isch vor de König gstande.

29 De König schwor dänn: "So wahr Jehova lebt, wo mich us aller Not grettet hät:

30 Ich han dir bi Jehova, em Gott Israels, geschwore: 'Din Sohn Sạlomo wird nach mir de König werde und er wird a minere Stell uf mim Thron hocke."Defür wird ich hüt Sorge."

31 Da het sich Bathsẹba tief mitem Gsicht zur Erde gworfe, isch vorem König nieder gworfe und het gseit: "Mein Herr, König David, soll für immer leben!"

32 Sofort het de König David gseid: "Rüeft mir den Priester Zạdok, de Prophet Nathan und Jehojadạs Sohn Benạja." Da sind sie inecho und sind vor de König gstande.

33 De König het zu ihne gseit: "Nämed mini Diener mit, lönd min Sohn Sạlomo uf mim Multier riite und begleitet en nach Gịhon durab.

34 De Prieschter Zạdok und de Prophet Nathan werdet ihn döte zum König vo Israel salbe. Denn blast das Horn und rüeft: 'Lang lebe König Sạlomo!'

35 Aaschlüssend checked ihr mit ihm zrugg. Er söll inecho und sich uf min Thron setze. Er wird a minere stell König si und ich wird ihm dFüehrig über Israel und Juda übertreit."

36 Sofort het jehojadạs Sohn Benạja zum König: "Amen! Möge Jehova, der Gott meines Herrn und Königs, es bestätigen.

37 So wie Jehova minem Herr und König biigstande hät, so söll er au Sạlomo zur Siite stah. Mög er Sạlomos Thron gröser mache als de Thron vo minem Herr, König David."

38 De Prieschter Zạdok, de Prophet Nathan, jehojadạs Sohn Benạja, d Kerethịter und d Pelethịter sind den durab gange, Sạlomo ufem Multier vom König David riite und händ en nach Gịhon brocht.

39 De Prieschter Zạdok hät s Ölhorn us em Zeltr ghout und Sạlomo gsalbt. Me blies s Horn, und das ganze Volk hät aagfange rüefe: "Lang lebe König Sạlomo!"

40 Nachher isch ihm s ganze Volk gfolgt und mit ihm ufezoge. Sie hend uf Flöte gspielt und hend sich so sehr gfreut, dass d Erde vor Lärm bebt het.

41 de Adonịa und alli sini Gescht händs ghört, wo si mit em Ässe fertig gsi sind. Sobald de Jọab de Ghörnerschall ghört hät, hät er gfröget: "Warum isch i de Stadt so en Lärm und Ufruhr?"

42 Er hät nanig uusgredet, da erschient Jọnathan, de Sohn vom Prieschter Ạbjathar. "Chum here", het de Adonịa, "du bisch en guete Maa und bringsch bestimmt gueti Nachrichte."

43 "Nei!", het Jọnathan Adonịa geh. "Eusen Herr, König David, het Sạlomo zum König gmacht.

44 De König het mit ihm de Prieschter Zạdok, de Prophet Nathan Jehojadạs Sohn Benạja, d Kerethịter und d Pelethịter mitgschickt, und si händ en uf em Multier vom Chönig la rite.

45 Dänn händ de Prieschter Zạdok und de Prophet Nathan ihn in Gịhon zum König gsalbt. Aaschlüssend sind alli jubelend ufecho und jetzt isch die Stadt in Ufregig. Das isch de Lärm gsi, woner ghört hend.

46 Usserdem het sich Sạlomo uf de Königsthron gsetzt.

47 Und no öppis: D'Diener vom König sind cho zum oisen Herr, König David, z'gratuliere. Si händ gseit: 'Di Gott möchti Sạlomos Näme herrlicher mache als Din Name und sin Thron grösser als din Thron!' Druf het sich de König ufem Bett verneigt.

48 Usserdem het de Kenig gseit: 'Jehova, de Gott Israels, söll gepriese si! Er het hüt öpper bestimmt wo uf mim Thron hocke söll und lohts mich mit eigene Auge seh.'"

49 Adonịas Gäst sind entsetzt gsi, sind ufgstande und jede isch sin Wäg gange.

50 Au de Adonịa häts wege Sạlomo mit de Angst z'tue übercho. Er isch ufgstande, isch zum Altar gange und ergriffe d'Hörner vom Altar.

51 Sạlomo isch brichtet worde: "Adonịa het Angst vor König Sạlomo. Er het d Hörner vom Altar packt und verlangt: 'Mein Herr, König Sạlomo, söll mer erst schwöre, dass er mich nöd mit em Schwert töte wird.''"

52 Druf erwideret Sạlomo: "Wenn er sich entsprächend verhaltet, wird ihm keis Haar kröpft. Tuet er aber öppis schlechts, muess er sterbe."

53 Da het de König Sạlomo Adonịa vom Altar hole. Er isch inecho und het sich vor em König Sạlomo verbüüted, wo de zu ihm gseit het: "Gang in dis Huus".