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Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 15 vo 27

 

3.Moses 15 vo 27

15:1 Jehova het wiiter zu Moses und Aaron gseit:

2 "Red mit de Israelite und teile ihne mit: 'Falls en Maa en Usfluss us sim Gschlechtsorgan hett, macht ihn de Usfluss unrein.

3 Er isch dadurch unrein, ob etzt de Uusfluss us sim Gschlechtsorgan wiiter flüsst oder obs verstopft isch - er isch unrein.

4 Jedes Bett wo de Maa mit em Usfluss liit, und alles wo er sitzt, söll unrein sii.

5 Wer sis Bett berührt söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

6 Wer sich uf öppis setzt, wo de Maa mitem Uusfluss ghocket het, söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

7 Wer de Körper vom Maa mit em Uusfluss berührt söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

8 Falls de Maa mitm Usfluss uf öpper spuckt wo ine isch, söll dä sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

9 Jede Sattel wo de Maa mit em Uusfluss riitet, söll unrein sii.

10 Wer irgendöppis berührt wo underem Maa gsi isch, söll bis zum Abig unrein sii und wer so Gegeständ treit söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

11 Wänn de Maa mit em Uusfluss öpper berüehrt, ohni sich d Händ gwäsche z ha, söll dä sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

12 Berüehrt de Maa mit em Uusfluss es Tongefäss, sölls zerschlaa werde, und es Holzgfäss söll mit Wasser abgspüelt werde.

13 Wänn de Uusfluss ufhört und de Betreffendi devo ine wird, söll er siebä Täg für sini Reinigung abzälle. Er söll sini Chleider wäsche, sich i frischem Wasser bade und rein sii.

14 Am achte Tag söll er zwei Turteltuube oder zwei jungi Tuube näh, am Igang vom Zält vo de Zämekunft vor Jehova trätte und sie em Prieschter gänd.

15 De Prieschter söll sie opfere – die eint als Sündopfer und die andere als Brandopfer – und für de Beträffende wäg sim Uusfluss vor Jehova Sühn leischte.

16 Falls jetzt en Maa en Samenerguss het, söll er sich ganz im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

17 Jedes Chleidigsstück und jedes Fella wo Sameflüssigkeit isch, söll mit Wasser gwäsche werde und bis zum Abig unrein sii.

18 Wänn en Maa binere Frau liit und en Samenerguss hät, sölleds im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

19 Het e Frau e Bluetig, söll sie wäg ihrere Mensstruation siebe Täg unrein bliibe. Wer sie berüehrt, söll bis zum Abig unrein sii.

20 Alles wo sie sich i ihrere menstruelle unreinheit leit oder setzt, söll unrein sii.

21 Wer ihres Bett berührt söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

22 Wer irgend en Gegestand berührt wo sie ghockt hät söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

23 Wen sie ufem Bett oder uf öppis anderem ghocket het und öpers berüert ischer dadurch bis zum Abig unrein.

24 Wenn en Maa bi ihre ligt und dur ihres Menstruationsbluet unrein wird, söll er siebä Täg unrein sii. Jedes Bett wo er sich leit wird unrein sii.

25 Het e Frau usserhalb vo de übliche Ziit vo ihrere Menstruatione vill Täg Bluetige oder duuret ihre Usfluss länger als gwöhnlich, denn söll sie die ganz Ziit wo sie de Uusfluss het, unrein sii - wie während de Täg vo ihrere menstruelle Unreinheit.

26 Jedes Bett, wo sie i de Täg vo ihrem Usfluss liit, wird wie s Bett während ihrere menstruelle Unreinheit wärde. Jede gägestand wo sie sitzt wird unrein werde wie während ihrere menstruelle unreinheit.

27 Wer das Züg berüert, söll unrein sii. Er söll sini Chleider wäsche, sich im Wasser bade und bis zum Abig unrein sii.

28 Het de Usfluss jedoch ufghört, söll sie für sich siebä Täg abzähle, und nachher isch sie rein.

29 Am achte Tag söll sie zwei Turteltuube oder zwei jungi Tuube näh und sie zum Prieschter a de Iigang vom Zelt vo de Zämekunft bringe.

30 De Prieschter söll die eint als Sündopfer und die ander als Brandopfer opfere und für d Frau wäg ihrem unreine Usfluss vor Jehova Sühn leiste.

31 So sötted ihr d Israelite vor de eigene Unreinheit schütze, damit sie mini Stiftshütte wo i ihrere Mitti isch, nöd verunreinige und nöd i ihrere Unreinheit sterbed.

32 Das Gsetz gilt wenn en Maa en Usfluss het oder wägemene Samenerguss unrein isch,

33 wenn e Frau während ihrere Mensstruation unrein isch, wänn en maa oder e Frau en usfluss händ und wänn en maa binere unreine Frau liet.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 14 vo 27

 

3.Moses 14 vo 27

14:1 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

2 "Folgendes Gsetz söll für en Ussätzige gälte a dem Tag woner für rein erchlärt wird. Er söll zum Prieschter bracht werde.

3 De Prieschter sell usem Lager use gah und en undersueche. Isch de Uussätzig vom Uussatz gheilt,

4 söll en de Prieschter awiise, für sini Reinigung zwei lebende reini Vögel, Zederholz, Karmesinrotes Garn und Ysop z bringe.

5 De Prieschter söll de einte Vogel über eme Tongefäss töte lo, wo früsches Wasser enthaltet.

6 De läbend Vogel söll er zäme mit em Zäderholz, em Karmesinrote Garn und em Ysop is Bluet vom Vogel tauche, wo über em frische Wasser umbrocht worde isch.

7 Denn söll er dä wo sich vo ussatz reinigt, siebemol mitm bluet bespritze und ihn für rein erkläre. De lebendig Vogel söll er uf em offene Feld freilah.

8 De sich Reinigende söll sini Chleider wäsche, all sini Hoor abrasiere und sich im Wasser bade, und er söll dri sii. Nachher chan er is Lager cho, aber er söll sibe Täg usserhalb vo sim Zelt bliibe.

9 Am siebte Tag söll er sich d Hoor uf em Chopf und am Chüni sowie sini Augebraue komplett abrasiere. Nachdem er sich rasiert het, söll er sini Chleider wäsche und sich im Wasser bade, und er söll dri sii.

10 Am achte Tag söll er zwei fehlerlosi jungi Schafböck näh, es fehlerloses wiiblichs Lamm wo bis zumene Jahr alt isch, drü zehntel Ẹpha mit Öl vermischts Feinmehl als Getreideopferi und es Log Öl.

11 De Prieschter, wo en für rein erchlärt, söll de sich Reinigende zäme mit de Opfergoobe zum Igang vom Zelt vo de Zämekunft vor Jehova bringe.

12 De Prieschter söll de einte junge Schofbock näh und ihn zäme mitem Log Öl als Schuldopfer darbringe. Er söll beides als Schwingopfer vor Jehova hin und herschwinge.

13 Dänn söll er de jung Schofbock amene heilige Ort schlachte, det wo gwöhnlich s Sündopfer und s Brandopfer gschlachtet werded dänn s Schuldopfer ghört wie s Sündopfer em Prieschter. Es isch öppis Hochheiligs.

14 De Prieschter söll öppis vo dem Bluet vom Schuldopfer neh und s uf s rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rechte Fuess.

15 Vom Log Öl söll de Prieschter öppis neh und sichs i die linke Hand güsse.

16 De Priester söll den sin rechte Finger is Öl i sinere linke Hand tauche und öppis devo mitm Finger siebemol vor Jehova sprütze.

17 Vo dem übrige Öl i sinere Hand söll de Prieschter öppis uf s rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rechte Fuess – uf s Bluet vom Schuldopfer.

18 Was vom Öl i sinere Hand no übrig isch, söll de Prieschter uf de Chopf vom sich Reinigende tue und vor Jehova für ihn Süne leischte.

19 De Prieschter söll das Sündopfer darbringe und für de Sühn leischte, wo sich vo sinere Unreinheit reinigt. Nachher söll er s Brandopfer schlachte.

20 De Prieschter söll s Brandopfer und s Getreideopfer ufem Altar opfere und für ihn Sühn leischte, und er söll dri sii.

21 Wenn er aber arm isch und ned die nötige Mittel chan ufbringe, söll er en junge Schofbock als Schuldopfer neh für en Schwingopfer zum sich Sühn leiste, dezue en zähtel Ẹpha mit Öl vermischts Feinmehl als Getreideopfer, es Log Öl

22 und zwei Turteltuube oder zwei jungi Tuube, je nach sine Möglichkeite. Die eint söll als Sündopfer diene und die andere als Brandopfer.

23 Am achte Tag söll er sie zur Feschtstellig vo sinere Reinigung zum Prieschter an de Igang vom Zelt vo de Zämekunft vor Jehova bringe.

24 De Priester söll de jung Schofbock fürs Schuldopfer und s Log Öl neh und beides als Schwingopfer vor Jehova hin- und herschwinge.

25 Dänn söll de Prieschter de jung Schofbock fürs Schuldopfer schlachte und öppis vom Bluet vom Schuldopfer neh und ufs rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rächte Fuess.

26 De Priester söll sich öppis vo dem Öl id linke Hand güsse

27 und dänn mit sim rächte Finger öppis vom Öl i sinere lingge Hand siebemol vor Jehova sprützed.

28 De Prieschter söll öppis vom Öl i sinere Hand uf s rächte Ohrläppli vom sich Reinigende tue, uf de Duume vo sinere rechte Hand und uf die grossi Zehe vo sim rechte Fuess – a dere Stelle, wo s Bluet vom Schuldopfer isch.

29 Was vom Öl i sinere Hand übrig blibe isch, söll de Prieschter den uf de Chopf vom sich Reinigende tue zum vor Jehova für ihn Süne leiste.

30 Er söll eini vo de Turteltuube beziehigswiis vo de junge Tuube opfere – je nach sine Möglichkeite,

31 die eint wo er sich cha leiste als Sündopfer und die ander als Brandopfer zäme mit em Getreideopfer. Und de Prieschter söll für de sich Reinigende vor Jehova Süne leiste.

32 Das Gsetz gilt für öpper wo a Ussatz erchrankt gsi isch wo jedoch bi de Feststellig vo sinere Reinigung nöd die nötige Mittel ufbringe chan."

33 Jehova hät dänn zu Moses und Aron gseit:

34 "Wenner in das Land Kạnaan chömed das ich eu als Bsitz gib und ich amene Huus i euem Land Ussatz entstah loh,

35 den söll de bsitzer zum prieschter cho und säge: 'Mi huus schint vo irgendöppisem z'sii.'

36 De Prieschter söll aordne, dass mer das Huus usrumt, bevor er chunnt, zum de Befall untersueche, damit nöd womöglich alles im Huus für unrein erchlärt wird. Nachher söll de Prieschter is Huus gah und sich es gseht.

37 Er söll de betroffeni Bereich untersueche, und wenn a de Huuswänd gelblich grüeni oder rötlichi Vertüfige ufträtte sind, wo tüüfer erschiined als d Wandoberflächi,

38 den söll de prieschter usem huus gah an iigang vom huus und s huus siebä täg under quarantänä stellä.

39 Am siebte Tag söll de Prieschter wieder cho und s Huus untersueche. Het sich de Befall a de Wänd usbreitet,

40 dänn söll de Prieschter aordne, dass die befallne Stei usegrissed und usserhalb vo de Stadt ame unreine Ort gworfe werded.

41 Er söll s Huus inne gründlich abchratze lah und mer söll de entfernti Putz und de Mörtel userhalb vo de Stadt ame unreine Ort entsorge.

42 Die entfernte Stei sölled denn dur anderi ersetzt werde und er söll das Huus mit neue Mörtel verputze loh.

43 Tritt de Befall jedoch wieder uuf, nachdem mer d Stei usegrisse, s Huus abchratzt und neu verputzt het, 44 den söll de Prieschter inegah und es untersueche. Het sich de Befall im Huus usbreitet, handelt es sich um bösartige Ussatz im Huus. Es isch unrein.

45 Er söll s Huus abrisse lah und d Stei, s Holz sowie de ganz Putz und de Mörtel a en unreine Ort usserhalb vo de Stadt schaffe lah.

46 Wer i de Quarantäneziit s Huus betritt, wird bis zum Abig unrein sii.

47 Wer sich i dem Huus hinlegt oder isst, söll sini Chleider wäsche.

48 Falls de Priester jedoch chunnt und gseht, dass sich de Befall i dem Huus nöd usbreitet hät nachdems neu verputzt worde isch, dänn söll er s Huus für dri erkläre, denn es liit kein Befall meh vor.

49 Um s Huus vo Unreinheit z reinige, söll er zwei Vögel neh sowie Zädereholz, Karmesinrotes Garn und Ysop.

50 De einti Vogel söll er imene Tongefäss töte, wo früsches Wasser enthaltet.

51 Dänn söll er s Zäärnerholz, de Ysop, s Karmesinrote Garn sowie de läbend Vogel i s Bluet vom tötete Vogel und is früsch Wasser tauche und s siebemol gege s Huus sprütze.

52 Er söll s Huus mit em Bluet vom Vogel, em frische Wasser, em lebende Vogel, em Zederholz, em Ysop und em Karmesinrote Garn vo Unreinheit inelege.

53 Denn söll er de lebendi vogel uf em offene feld userhalb vo de stadt freilah und fürs huus sühn leiste, und es söll dri sii.

54 Das isch s Gsetz für jede Fall vo Ussatz, vo Infektione a de Chopfhuut oder am Bart,

55 vo Ussatz amne Chleidigsstück oder Huus, 56 vo Schwellige, Schorfe und Fläcke,

57 zum ermittle wenn öppis unrein und wenn öppis drii isch. Das isch s Gsetz über Ussatz."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 13 vo 27

 

3.Moses 13 vo 27

13:1 Jehova het wiiter zu Moses und Aaron gseit:

2 "Falls sich bi öpperem uf de Huut e Schwellig, en Schorf oder en Fleck bildet und sich Ussatz als Chrankheit uf sinere Huut entwickle chönnti, de söll er z'Aaron, em Prieschter, oder zumene sinere Söhn, de Prieschter, bracht werde.

3 De Priester söll d'Infektion uf de Huet untersueche. Wenn s'Hoor dete wiis worde isch und die befalleni Stell tüüfer erschiint als d'Huut, isch es Ussatz. De Prieschter sölls untersueche und en für unrein erkläre.

4 Wänn aber de Fläck uf de Huut wiis isch und nöd tüüfer erschiint als d Hut und s Hoor nöd wiis worde isch, dänn söll de Prieschter de Infizierte siebä Täg under Quarantäne stelle.

5 De Prieschter söll en am siebte Tag untersueche. Wänns so uusgseht, als ob die Infektion zum Stillstand cho isch und sie sich uf de Huut nöd usbreitet hät, dänn söll de Priester en namal siebe Täg under Quarantäne stelle.

6 De Prieschter söll en am siebte Tag wieder untersueche. Falls dänn d'Verfärbig vo de befallne Stell zruggange isch und sich d'Infektion uf de Huut nöd usbreitet hät, söll de Priester en für rein erkläre. Es isch nur en Schorf gsi. Dä Betreffend söll sini Chleider wäsche und rein sii.

7 Het sich de Schorff uf de Huut jedoch eidütig usbreitet, nachdem de Beträffendi zur Feschtstellig vo sinere Reinigung vorem Prieschter erschiene gsi isch, söll er wieder zum Prieschter gah.

8 De Prieschter söll de Schorf untersueche und wenn er sich uf de Huut usbreitet het söll de Prieschter de Beträffende für unrein erkläre. Es isch Ussatz.

9 Falls öpper a Ussatz erchrankt söll er zum Prieschter bracht werde,

10 und de Prieschter söll en undersueche. Wenn d Huut e wiissi Schwellig ufwiest und sich dadurch s Hoor wiis verfärbt het und i de Schwellig e offeni Wunde isch,

11 denn isch es chronischer Ussatz uf de Huut. De Priester söll de Beträffende für unrein erkläre. Er brucht en nöd unter Quarantäne z stelle, denn er isch unrein.

12 Wänn etzt de Uussatz überall uf de Huut uusbricht und de Körper vom Chopf bis zu de Füess bedeckt, so wiit de Prieschter gseh chan,

13 und de prieschter de infizierte untersuecht het und gseht dass de ussatz die ganz huut erfasst het denn söll er ihn für in erchläre. Es isch alles wiis worde und er isch rein.

14 Sobald jedoch irgendwo e offeni Wunde sichtbar wird, söll er unrein sii.

15 Wänn dä Priester die offeni Wunde gseht, söll er ihn für unrein erkläre. Die offeni Wunde isch unrein. Es isch Ussatz.

16 Wird die offene Wunde jedoch wieder weiss, söll er zum Prieschter cho.

17 De Prieschter söll en undersueche, und wenn die befalleni Stell wiis worde isch, söll de Prieschter de Infizierte für rein erkläre. Er isch rein.

18 Falls sich uf de Huut vomene Mänsch es Gschwür bildet und dänn abhaltet,

19 aber a de Stell vom Gschwür e wissi Schwellig oder en rötlich wisse Fleck uftritt, de söll er sich em Prieschter zeige.

20 De Prieschter söll d Stell untersueche. Wenn sie tüüfer als d Huut erschiint und d Hoor dete wiis worde sind, söll de Prieschter de Beträffende für unrein erkläre. I dem Gschwür isch Ussatz usbroche.

21 Wenn de Priester d Stell untersuecht und dete kei wisse Hoor zgseh sind und sie nöd tüüfer isch als d Huut und d Verfärbig anschiinend zrugg gange isch, dänn söll de Prieschter ihn siebe Täg under Quarantäne stelle.

22 Het sich de Fläck uf de Hut offesichtlich usbreitet, söll de Prieschter de Beträffende für unrein erkläre. Es isch e Chrankheit.

23 Isch de Fleck jedoch anere Stell bliebe und het sich nöd usbreitet, isches nur en Entzündig wo vo dem Gschwür chunnt. De Prieschter söll de Beträffende für rein erkläre.

24 Oder falls öpper en Brandwunde het und s rohe Fleisch i de Wunde zumene rötlich wisse oder wiise Fleck wird,

25 den söll de prieschter es untersueche. Hend sich d Hoor i dem Fläck wiis verfärbt und erschiint er tüüfer als d Huut, isch i de Wunde Ussatz usbroche. De Prieschter söll de Beträffende für unrein erkläre. Er isch a Ussatz erchrankt.

26 Stellt de Prieschter bi sinere Untersuechig fest, dass i dem Fleck kei wisse Hoor sind, dass er nöd tüüfer isch als d Huut und d Verfärbig zrugg gange isch, dänn söll de Prieschter ihn siebe Täg under Quarantäne stelle.

27 De Prieschter söll en am siebte Tag undersueche, und wenn sich de Fleck offesichtlich uf de Huut usbreitet het, de söll de Prieschter de Beträffende für unrein erkläre. Er isch a Ussatz erchrankt.

28 Isch de Fleck jedoch anere Stell bliebe und het sich nöd uf de Huut usbreitet und isch d Verfärbig zrugg gange, isches nur e Schwierig vo de Wunde. De Prieschter söll de Beträffende für rein erkläre, denn es isch en Entzündig vo de Wunde.

29 Falls bimene Maa oder Frau e Infektion am Chopf oder am Chüni uuftritt,

30 söll de Prieschter die befalleni Stell untersueche. Erschiint sie tüüfer als d Huut und sind d Hoor gälb und dünn, söll de Prieschter de Beträffende für unrein erkläre. Es isch e Infektion vo chopfhuut oder vom bart. Es isch ussatz am chopf oder am chüni.

31 Gseht de Prieschter aber, dass die befalleni Stell nöd tüüfer erschiint als d Huut und dete kei schwarzi Hoor sind, denn söll er de Infizierte siebe Täg unter Quarantäne stelle.

32 De Priester söll d Infektion am siebte Tag untersueche. Wänn dä Infizierti Bereich nöd grösser worde isch, sich d Hoor dra nöd gelb verfärbt händ und er nöd tüüfer erschiint als d Hut,

33 den söll sich de Betreffendi rasiere lah, wobi de infizierti Bereich usegspart blibt. Aaschlüssend söll de Prieschter de Infizierte siebä Täg under Quarantäne stellä.

34 De Priester söll de infizierte Bereich am siebte Tag wieder untersueche. Wänn sich d'Infektion vo Chopfhuut und em Bart nöd uf de Huut usbreitet hät und de Bereich nöd tüüfer erschiint als d'Huut, dänn söll de Prieschter de Beträffende für rein erkläre. Er söll sini Chleider wäsche und rein sii.

35 Breitet sich jedoch die Infektion nach sinere Reinigung offesichtlich uf de Huut us,

36 söll de Prieschter ihn untersueche. Het sich die Infektion uf de Huut usbreitet, brucht de Priester nöd nach gelbe Hoor zsueche. De Betreffendi isch unrein.

37 Zeigt sich bi de Untersuechig, dass sich d Infektion nöd usbreitet hät und schwarzi Haar a de Stell wachse, dänn isch d Infektion abgheilt. De Betreffendi isch rein und de Prieschter söll en für rein erkläre.

38 Bilde sich bimene Maa oder ere Frau Fläcke uf de Huut und sind die Fläcke wiis,

39 söll de Prieschter sie untersueche. Sind d Huutfläcke blasswiis, handelt es sich um en harmlose Huusschlag. De Betreffendi isch rein.

40 Wänn en Maa d Haar uf em Chopf verlüürt und kahl wird, isch er rein.

41 Verlüürt er d Hoor vor am Chopf und wird det kahl, isch er rein.

42 Falls sich aber e rötlich wissi Wunde im kahle Bereich vo sinere Chopfhuut oder uf sinere Stirn bildet, isch det Ussatz usbroche.

43 De Prieschter söll en undersueche, und wenn die vo de Infektion chommendi Schwellig a de chahle Stell obe uf sim Chopf oder a sim Stirn rötlich wiss isch und wie Ussatz uf sinere Huut usgseht,

44 den isch er en Ussätzige. Er isch unrein und de Prieschter söll en wäg de Chrankheit uf sim Chopf für unrein erkläre.

45 Für öpper wo a Ussatz erchrankt isch gilt: Er söll zerrisseni Chleider träge, siini Hoor upflegt loo, de Schnurbart bedecke und 'Unrein, unrein!' rüefe.

46 Solang er d Chrankheit het, söll er unrein sii. Da er unrein isch, mues er amene Ort usserhalb vom Lager abgsundert läbe.

47 Falls Ussatz es Chleidigsstück us Wolle oder Line befallt –

48 entweder a de Längs- oder de Querfäde vom Line oder vom Wollstoff – oder es Stück Läder oder irgendöppis us Läder

49 und de dadurch entstehendi gelblich grüeni oder rötliche Fleck s Chleidigsstück, s Läder, d Längs- oder Querfäde oder irgend en Gegestand us Läder infiziert, dänn liit en Befall mit Ussatz vor. Es söll em Prieschter zeigt werde.

50 De Prieschter söll de Befall untersueche und de betroffene Gegestand siebe Täg unter Quarantäne stelle.

51 Wenn er de Befall am siebte Tag undersuecht und feststellt, dass er sich a dem Chleidigsstück, de Längs- oder Querfäde oder em Stück Läder – ganz gliich zu welem Zwäck s dient – usbreitet hät, dänn händ er sich um bösartige Ussatz. De Gegestand isch unrein.

52 Er söll s Chleidigsstück, s Woll- oder Liinegweb oder irgend en Gegestand us Läder wo befalle isch, verbränne, denn es handlet sich um bösartige Ussatz. De Gegestand muess verbrennt werde.

53 Wänn dä Priester s Chleidigsstück, d Längs- oder Querfäde oder irgend än Gegestand us Läder undersuecht und dä Befall sich nöd usbreitet hät,

54 den söll de Prieschter aordne, dass de befalleni Gegestand gwäsche wird, und ihn nomal siebä Täg under Quarantäne stellä.

55 Nachdem de befalleni Gegestand gründlich gwäsche worde isch, söll de Prieschter en untersueche. Het sich am Usseh vo de betroffene Stell nüt veränderet, isch de Gegestand unrein - au wenn sich de Befall nöd usbreitet het. Er söll verbrennt werde, denn de Ussatz het sich vo de Inne- oder de Uussesiite igfrässe.

56 Doch wänn de Prieschter ihn undersuecht hät und die befallni Stell nach em gründliche Wäsche blass isch, dänn söll er si usem Chleidigsstück, em Läder oder em Gweb usriisse.

57 Erschiint de Befall jedoch no anere andere Stell vom Chleidigsstück, de Längs- oder Querfäde oder irgendwelchem Gegestand us Läder, de breitet er sich grad us. Jede befalleni Gegestand muess verbrennt werde.

58 Verschwindet bim Wäsche de Befall vom Chleidigsstück, de Längs- oder Querfäde oder irgend eme Gegestand us Läder, de söll das Stück es zweits mal gwäsche werde, und es söll dri sii.

59 Das isch s Gsetz über de Ussatzbefall ame Chleidigsstück us Welle oder Leine, a Längs- oder Querfäde oder irgend eme Gegestand us Läder, damit s Stück für rein oder unrein erklärt werde chan.“

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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3.Moses 12 vo 27

 

3.Moses 12 vo 27

12:1 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

2 "Teili de Israelite mit: 'Wenn e Frau schwanger wird und en Junge zur Welt bringt, söll sie siebä Täg unrein sii wie in denä Täg wo sie wäg ihrer Mensstruation unrein isch.

3 Am achte Tag söll sini Vorhaut beschnitte werde.

4 Sie söll sich während de nächste 33 Täg wiiter vo dem Bluet inehaue. Bis d Täg vo ihrere Reinigung verbi sind dörf sie nüt Heiligs berüere und nöd a de heilige Ort cho.

5 Überchunnt sie es Meitli, denn söll sie 14 Täg unrein sii wie während ihrere Mensstruation. Ide nächste 66 Täg söll sie sich wiiter vo dem Bluet driirede.

6 Wänn d Täg irer Reinigung für en Sohn oder e Tochter um sind, söll si en junge Schoofbock wo bis zunes Jahr alt isch, als Brandopfer und e jungi Tuube oder e Turteltuube als Sündopfer zum Prieschter a de Iigang vom Zelt vo de Zämekunft bringe.

7 Er sölls vor Jehova darbringe und für sie Sühn leiste, und sie söll vo ihrere Bluetig dri sii. Das Gsetz gilt für d Frau, wo en Junge oder es Meitli uf de Wält bringt.

8 Wänn si sich aber käs Schoof cha leischte, söll si zwei Turteltuube oder zwei jungi Tuube nä – äini als Brandopfer und äini als Sündopfer. De Priester söll für sie Sühn leiste und sie söll dri sii.'"