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Rico Loosli 6934 Bioggio
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4.Moses 24 vo 36

 

4.Moses 24 vo 36

24:1 Als Bịleam sieht, dass Jehova Israel hett welle sege, isch er nöd wieder weg gange zum nach unheilvolle Vorzeige sueche, sondern het sis Gsicht vo de Wildnis zue gwandlet.

2 Wo Bịleam ufgluegt het und Israel uf Stämm gordnet het, isch Gottes Geist über ihn cho.

3 Er üsserti folgende Spruch:

"Ausspruch Bịleams, vom Sohn vo Bẹor,

Ussproche eme Maa, wo d Auge göffnet worde sind,

 4 Usspruch vo däm, wo d Wort Gottes ghört,

de e Vision vom Allmächtige becho het,

de mit unverhüllte auge niederfielt:

 5 Wie schön sind dini Zelte, o Jakob,

dini wohnige, o Israel!

 6 Si ziehnd sich wiit hi wie Tälera,

wie Gärtä am Fluss,

wie Ạloen, pflanzt vo Jehova,

wie Zädere am Wasser.

 7 Wasser rieslet ständig us sine zwei läärne Eimer,

und siini Saat wird a villne Gwässer gsät.

Au wird sin König grösser sii als Ạgag

und sis Königrich wird erhöht werde.

 8 Gott füehrt en us Ägypte use.

Er isch für ihn wie d'Hörner vomene Wildstier.

Er wird die Völker, sini Unterdrücker, verschlinge,

er wird ihre Knoche zernage und sie mit sine Pfiili zerschmettere.

 9 Er het sich niedergekaueret, het sich anegleit wie de Löwe,

und, wie en Löwe, wer wagts, en ufzschrecke?

Wer dich segnet isch gsägnet,

und wer dich verfluecht isch verfluecht."

10 Da isch Bạlak hässig uf Bịleam worde. Er het voll Verachtig d Händ zämegschlage und zum Bịleam gseit: "Ich ha dich grüeft, damit du mini Feind verfluechsch, aber du hesch sie jetzt drü Mal nur gsägnet.

11 Gang nun sofort hei. Ich han dich rich wele belohnä, aber wie du gsesch het Jehova dich umä Lohn brocht."

12 Bịleam antwortete Bạlak: "Ich ha din Bote doch gseit:

13 'Au wenn Bạlak mir sis Huus voll Silber und Gold gä würd, chönt ich us eignem Aatrib nüt gege de Befehl Jehovas tue – weder Guets no Böses. Ich wird nur das säge wo Jehova mir seit.'

14 Und jetzt gang ich zu mim Volk. Chum ich teil dir mit was das Volk in Zuekunft mit dim Volk wird tue."

15 Dänn hät er folgende Spruch g'ässe:

"Ausspruch Bịleams, vom Sohn vo Bẹor,

Ussproche eme Maa, wo d Auge göffnet worde sind,

16 Ussproch däm, wo d Wort Gottes ghört,

wo s Wüsse vom höchste hät,

de e Vision vom Allmächtige becho het,

wo er mit unverhüllte Auge niedergfalle isch:

17 Ich wird ihn gseh doch nöd jetzt.

Ich wird ihn erblicke, doch nöd bald.

En Stern wird us Jakob cho,

es Zepter wird sich us Israel erhebe.

Er wird bestimmt die Stirn Mọabs zerschmettere

und de Schädel vo allne Söhn vom Tumult.

18 Ẹdom wird zum Besitz werde,

ja sẹir de bsitz vo sinere feind,

während israel zeigt wie muetig es isch.

19 Eine us Jakob wird anderi unterwerfe,

er wird jede überlebende us de stadt vernichte."

20 Wo er Ạmalek gseh het, het er sin Spruch furtgsetzt:

"Ạmaläk isch s'erste vo de Völker gsi,

doch am endi wirds undergah."

21 Woner de Kenịter gseh het, het er sin Spruch wiiter furtgsetzt:

"Dini Wohnig isch sicher, uf em Felse liit de Ort, wo du lebsch.

22 Doch eine wird Kạjin verbrenne.

Wie lang no, bis Assyrie dich in Gfangeschaft füert?"

23 Und wiiter hets i sim Spruch gheisse:

"Wehe! Wer wird überleben, wenn Gott das tuet?

24 Schiff werded vo de Küste Kịttims cho.

Sie werded Assyrie unterdrücke.

Sie werded Ẹber unterdrücke.

Aber au er wird ganz und gar zgrunde gah."

25 Dänn hät sich Bịleam uf de Heiwäg gmacht. Au Bạlak isch sim Wäg gange.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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4.Moses 23 vo 36

 

4.Moses 23 vo 36

23:1 Bịleam het jetzt zu Bạlak gseit: "Bau a dere Stell siebe Altäre und halte siebe Schafböck für mich parat."

2 Bạlak het sofort ta, was Bịleam verlangt het, und die beide opferte uf jedem Altar en Stier und en Schafbock.

3 Bịleam wies Bạlak dänn ah: "Bliib hier bei deinem Brandopfer. Ich geh weg. Vielleicht nimmt Jehova Kontakt mit mir auf. Ich wird dir sagen, was immer er mir offebart." Da isch er zumene kahle Hügel gange.

4 Wo Gott den mit Bịleam Kontakt ufgnoo het, het Bịleam gseit zu ihm: "Ich ha die siebe Altäre in Reihe ufbaut und uf jedem Altar en Stier und en Schafbock gopferet."

5 Jehova legt Bịleam e Botschaft is Muul und hät zu ihm gseit:d "Gang zu Bạlak zrugg und teile ihm s Folgende mit."

6 Da hät er zrug gchährt und gseh, das Bạlak mit allne füährende Männer vo Mọab näb sim Brandopfer gstande.

7 Dänn hät er dä Spruch üsseret: "Bạlak, dä König vo Mọab, hät mi vo Ạramf gholt, vo dä Bärge vom Oschtä. 'Chum doch, verfluechti Jakob für mich. Ja chum und kündige Israel Strafe ah.'

8 Wie chani die verflueche wo Gott nöd verfluecht het? Wie chani denä Straf akündigä wo Jehova kei Straf aakündet hät?

9 Vom Gipfel vo de Felse gsehni si und vo de Hügel erlick ich si. Als es Volk lagered sie det für sich. Sie reched sich nöd zu de andere Völcher.

10 Wer chan die Staubkörnli Jakobs abzelle? Wer chan au nur es Viertel vo Israel zelle? Ich möcht de Tod vo de Ufrichtige sterbe und mis End söll wie ihres sii."

11 Druf het Bạlak zu Bịleam gseit: "Was tuesch du mir ah? Ich han dich hole lah, damit du mini Gfühl verfluechsch und du, du segnisch sie nur."

12 Bịleam het antwortet: "Muess ich nöd das sege wo Jehova mir is Muul leit?"

13 "Chum bitte mit mir anen andere Ort wo us du sie chasch gseh", het de Bạlak en ufgforderet. "Du wirsch nur en Teil vo ihne gseh - nöd alli. Verfluech sie vo det us für mich."

14 Er hät en mit zum Gipfel vom Pịsga gno, zum Feld Zọphim. Dänn hät er sibe Altär baut und hät uf jedem Altar en Stier und en Schafbock opferet.

15 Bịleam het zu Bạlak gseit: "Bliib hier bei deinem Brandopfer, während ich dort mit Gott Kontakt aufnimm."

16 Jehova hät mit Bịleam Kontakt uf gno und hät ihm ä Botschaft is Muul gleit. Er hät gseit: "Gang zu Bạlak zrugg und teile ihm s Folgende mit."

17 Da isch er zu ihm gange und het gseh, dass er mit de füehrende Manne vo Mọab näb sim Brandopfer gwartet het. "Was het Jehova gseit?", het de Bạlak welle wüsse.

18 Dänn üsseret Bịleam dä Spruch: "Stah auf, Bạlak, hör mer zue! Los mi a, Sohn vo Zịppor.

19 Gott isch kein mensch wo lüge verzellt, kein Menschesohn wo sini Meinig änderet. Wenn er öppis seit, tuet ers dänn nöd? Wäner öppis verspricht, füehrt er s dänn nöd uus?

20 Ich bi gholt worde zum sege. Er het gsägnet und ich chas nöd rückgängig mache.

21 Er duldet kei magischi chräft gege Jakob und lat nöd zue, dass Israel Schade zuegfüegt wird. Jehova, ihr Gott, staht dene bi. Als König wird er i ihrere Mitti bejublet.

22 Gott füehrt sie us Ägypte use. Er isch für sie wie d Hörner vomene Wildstier.

23 Es git kei unheilvolli Vorzeiche für Jakob, kei Wahrsagerei gege Israel. Über Jakob und Israel chan mer jetzt säge: 'Seht was Gott bewirkt het!'

24 Hier ist ein Volk, das wird aufstehen wie ein Löwe, und wie der Löwe wird es sich erheben. Es wird sich nicht anlegen bevor es Büt frisst und das Blut der Tötten trinkt.“

25 Bạlak hät dänn zum Bịleam gseit: "Wenn's scho nöd chasch verflueche, dänn zeigets aber au nöd."

26 Bịleam het Bạlak gantwortet: "Hani dir nöd gseit: 'Ich wird alles tue was Jehova seit'?"

27 "Chum bitte", het Bạlak Bịleam uf gforderet. "Ich bring dich no anen andere Ort. Vilicht isch es em wahre Gott recht, wenn du s Volk vo det us für mich verfluechsch."

28 Bạlak hät Bịleam dänn mit uf de Gipfel vom Pẹor gno, wo in Richtig Jẹschimona luegt.

29 Denn het Bịleam zu Bạlak gseit: "Bau a dere Stell siebe Altäre und heb siebe Schafböck für mich parat."

30 Bạlak het gmacht, was Bịleam verlangt het, und uf jedem Altar en Stier und en Schafbock opferet.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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4.Moses 22 vo 36

 

4.Moses 22 vo 36

22:1 Dänn sind Israelite wegzoge und hend i de Wüestenebeni Mọabs – vom Jẹricho us uf de andere Siite vom Jordan glageret.

2 Bạlak, de Sohn vo Zịppor, het gseh was Israel mit de Amorịter gmacht het,

3 und Mọab hät grossi Angst vorem Volk becho, wills so viel gsi sind, ja Mọab graute vor de Israelite.

4 Da hät Mọab zu de Ältiste vo Mịdian gseit: "Jetzt wird die ganze Mängi da alles um eus ume verschlinge, wie en Stier s Gras uf de Weid verschlingt."

Zu de Ziit isch Bạlak gsi, de Sohn Zịppors, König vo Mọab.

5 Er het Bote zu Bịleam gschickt, em Sohn Bẹors, nach Pẹors, wo am Fluss i sim Heimatland liit zum ihn hole. Er het ihm gloh säge: "Hier isch es Volk, wo us Ägypte cho isch. Es het sich über s ganze Land usbreitet und direkt vor mir lageret.

6 Bitte chum und verflueched die Lüt für mich. Si si stärcher aus ig. Vilich chani si bsiege und usem Land vertribe. Denn i weiss genau: Wenn dü sensch, der isch gsegnet, un wer dü vufluechsch, der isch vufluecht."

7 Die Ältiste vo Mọab und Mịdian reised dänn mit em Wahrsagerlohn zu Bịleamh und händ em Bạlacks Botschaft überbracht.

8 Da het er si gforderet: "Bliibt über Nacht hier. Ich gib eu dänn Bscheid was Jehova mir seit." Also sind die füehrende Männer vo Mọab bi Bịleam bliebe.

9 Gott isch den zu Bịleam cho und het gfrögt: "Wer sind die Männer bi dir?"

10 Bịleam het em wahre Gott gantwortet: "Bạlak, de Sohn vo Zịppor, de König vo Mọab, het mer e Nachricht gschickt. Er seit:

11 'Ds Volk wo us Ägypte chunnt, het sich über s'ganze Land usbreitet. Chum jetzt und verflueched sie für mich. Villicht chani gege sie kämpfe und sie vertriibe.'''"

12 Gott aber het zu Bịleam gseit: "Gang nöd mit ihne. Du dörfsch s Volk nöd verflueche, denn es isch gsägnet."

13 am Morge isch Bịleam ufgstande und het zu Bạlaks Männer gseit: "Göhnd wieder i eues Land. Jehova erlaubt mir nöd mit eu zgah."

14 Da händ die füehrende Männer vo Mọab zu Bạlak zrugg kährt und gsäit: "Bịleam het nöd mit eus wele cho."

15 Bạlak het jedoch nomol führendi Männer ane gschickt - no meh und na agsehne als vorher.

16 Sie sind zu Bịleam cho und hend zue ihm gseit: "Bạlak, de Sohn vo Zịppor, het gseit: 'Lah dich bitte dur nüt dra hindere, zu mir zcho,

17 den ich wird dich rich belohnä und alles machä wo du mir seisch. Also chum bitte und verfluech das Volk für mich.'"

18 Doch Bịleam het Bạlaks Diener gantwortet: "Au wenn Bạlak mir siis Huus voll Silber und Gold gäh würd, chönnti nüt gege de Befehl vo mim Gott Jehova tue – weder öppis chlises no öppis grossi.

19 Aber bliibed bitte au ihr über Nacht hier. Ich will sehen was Jehova mir noch seit."

20 Gott isch den i de Nacht zu Bịleam cho und het zue ihm gseit: "Wenn die Männer cho sind zum dich hole, gang mit ihne. Aber du dörfsch nur das sege wo ich dir seg."

21 Da isch Bịleam am Morge ufgstande, het sini Eselin sattlet und isch mit de füehrende Männer vo Mọab mitgange.

22 Doch Gottes Zorn het uufgflammt will er gange isch, und Jehovas Engel het sich ihm ufem Wäg entgäge gstellt. Bịleam jetzt ritt uf sinere Eselin und zwei vo sinere Diener hend en begleitet.

23 Wo d Eselin de Engel Jehovas mit zücktem Schwert i de Hand ufem Wäg gstande het, het sie ufs Feld uszwiiche. Doch Bịleam het sie agfange schlah zum sie wieder ufe Wäg länke.

24 Jehovas Engel het sich den uf en schmale Weg zwüschet zwei Wigärte gstellt, wo uf beidne Siite vo Steinmuure begrenzt gsi isch.

25 Wo d Eselin de Engel Jehovas gseh het, het sie sich ad Wand druckt und quetschti Bịleams Fuess iigschlage. Da het Bịleam sie wieder gschlage.

26 Jehovas Engel isch jetzt wieder verbii gange und het sich an engi Stell gstellt wo mer nöd het chöne nach rechts oder links uuswiiche.

27 Wo d Eselin de Engel Jehovas gseh het, het sie sich under Bịleam ane gleit. Bịleam isch hässig worde und het d Eselin immer wieder mit sim Stab gschlage.

28 Schliesslich het Jehova d Eselin laa. Sie het zum Bịleam gseit: "Was hann ich dir gemacht, dass du mich jetzt drü Mal gschlage hesch?"

29 "Will du mich hier zum Narre machst", het de Bịleam de Eselin gantwortet. "Hätte ich nur ein Schwert in der Hand, ich wür dich töte!"

30 Do het d Eselin zu Bịleam gseit: "Ich bin doch dini Eselin, wo du dis Läbe lang bis hüt gritte bisch. Bini jemals so mit dir umgange?" "Nei!", het er zur Antwort geh.

31 Jehova hät Bịleam dänn d Auge göffnet, sodass er Jehovas Engel mit zücktem Schwert i de Hand ufem Wäg gstande isch. Sofort het er sich tüüf verbüüte und het sich mit em Gsicht zum Bode nieder gworfe.

32 Jehovas Engel hät zu ihm gseit: "Warum häsch Du Dini Eselin jetzt drü Mal gschlage? Ich selber bin cho zum mich entgegezstelle, denn du bisch ufemene Weg wo gege min Wille isch.

33 Die Eselin het mich gseh und versuecht, mir jetzt 3 mal uszweiche. Agno, sie hetted das nöd ta! Dänn hätti di jetzt scho umbrocht, sie wür aber no läbe."

34 Bịleam het zu Jehovas Engel gseit: "Ich han gsündigt. Ich han nöd gwüsst, dass du es gsi bisch, wo sich mir uf em Weg entgegstellt hät. Wenn das ganze etzt i dine Auge schlecht isch, chehri um."

35 Jehovas Engel het jedoch zu Bịleam gseit: "Gang mit den Männer. Du darfst aber nur das sagen, was ich dir sag." Da isch Bịleam mit Bạlaks füehrende Männer wiiter gange.

36 Als Bạlak het ghört, dass Bịleam cho isch, isch er ihm sofort bis zu de moabịtische Stadt entgegege gange, wo im Gränzgebiet am Ufer vom Ạrnon ligt.

37 Bạlak hät zu Bịleam gseit: "Ich han dich doch lüte lo! Warum bisch nöd cho? Häsch dänkt ich chönt dich nöd rich belohnä?"

38 "Jetzt bin ich ja hier", hät Bịleam Bạlak zur Antwort geh. "Aber werde ich einfach irgendwas sagen dürfen? Ich kann nur das sagen, was Gott mir ins Mul leist."

39 Da isch Bịleam mit Bạlak nach Kịrjath-Hụzoth gange.

40 Bạlak het Rinder gschlachtet und Schoof gschickt und en Teil devo a Bịleam gschickt und die füehrende Männer wo bi ihm gsi sind.

41 Am Morge hät Bạlak dänn Bịleam mit nach Bạmoth-Baal duruf wo er s ganze Volk hät chöne gseh.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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4.Moses 21 da 36

 

4.Moses 21 da 36

21:1 Als de kanaanịtischi König vo Ạrad wo im Nẹgeb gwohnt het, het ghört dass Israel uf em Weg vo Ạtharim cho isch, griff er Israel ah und het einigi vo ihne gfange.

2 Israel versproche Jehova denn in einem Glüebde: "Wenn du dieses Volk in meine Hand gibst, wird ich seine Städt ganz sicher restlos vernichten."

3 Da hät Jehova uf Israel ghört und hät ene d Kanaanịter uusgliferet. Sie händs vernichtet und iri Städt räschtlos vernichtet. Deshalb händ sie de Ort Họrma gnennt.

4 Wo sie vom Berg Horc us uf em Weg vom Rote Meeres wiiterwanderet händ zum das Land Ẹdom z umgah, hät s Volk vo de Reis gnueg gha.

5 Sie hän sich ständig über Gott und Moses beklage und gsait: "Warum händ ihr eus us Ägypte usegfüehrt? Damit mir i de Wildnis stärbe? Mir hän nüt z'ässe und kei Wasser, und das jämmerliche Brot chömmer nüm usstah!"

6 Da isch Jehova giftigi Schlange under s Volk gschickt und viel Israelite sind bisse und gstorbe worde.

7 S Volk isch zu Moses cho und hät gseit: "Mir händ gsündigt wo mir eus über Jehova und über dich beklagt händ. Setz dich bi Jehova für eus i, damit er eus vo de Schlange befreit." Da het sich Moses fürs Volk iigsetzt.

8 Druf het Jehova zu Moses gseit: "Mach eine Nachbildung von einer giftigen Schlange und befestige sie an einer Stange. Wenn öpper bisse worde isch, muen er sie aluege, damit er am Leben bliibt."

9 Sofort het Moses e Schlange us Chupfer gmacht und sie anere Stange befeschtigt. Wer nach eme Schlangebiss uf die Chupfer Schlange gluegt het, überläbt.

10 Nachher hend Israelite wiiter zoge und hend ihres Lager in Ọboth uufgschlage.

11 Dänn bracheds vo Ọboth uf und hend in Ịje-Ạbarim, i de Wildnis vor Mọab, richtig Oste.

12 Vo da isches wiiter gange zum Tala Sẹred, wo sie ihres Lager wieder uufschlüüsed.

13 Nachdem sie vo det wegzoge gsi sind hends i de Gegend vom Ạrnon gläge wo i de Wildnis isch wo sich vo de Grenze vo de Amorịter her erstreckt. De Ạrnon bildet nämli d Gränze vo Mọab, zwüsche Mọab und de Amorịtern.

14 Drum heissts im Buech vo de Chriege Jehovas: "Wạheb in Sụpha und die Tälera des Ạrnon

15 und de Abhang vo de Täler wo sich bis zur Siedlig vo Ar erstreckt und a de Grenze vo Mọab liit."

16 Als nächsts händs nach Beẹr zoge. Das isch de Brunne, wo Jehova zu Moses gseit hät: "Rüef das Volk zäme. Ich will ihne Wasser gäh."

17 Israel het damals das Lied gsunge: "Brunne, sprudle hervor! – Antwortet ihm mit Gsang!

18 Es Brunne, vo Fürscht grabe, vom Endle vom Volk usghobe, mit eme Befehlshaberstab und ihrne eigene Stäbe." Dänn händs vo de Wildniss nach Mattạna zoge,

19 vo Mattạna witer nach Nahạliël und vo det uf Bạmoth.

20 Vo Bạmoth isch es wiiter zum Tal gange, wo im Gebiet vo Mọabs liegt, uf em Pịsga, wo Jẹschimonbu überragt.

21 Israel het den Sịhon glah, dem König vo de Amorịter, durch Bote sage:

22 "Lah eus dur dis Land zieh. Mir werded dis Gebiet uf de Königstross durequere, ohni ines Feld oder en Wiigarte abzbiege. Mir werded au niened Wasser usemene Brunne trinke."

23 Sịhon het Israel jedoch nöd erlaubt, dur sis Gebiet z zieh, sondern het all sini Lüüt zäme gredt und Israel i de Wildnis entgegege zoge. Bi Jạhaz isch es zum Kampf cho.

24 Israel hät en jedoch mit em Schwert besiegt und hät sis Land vom Ạrnonz bis zum Jạboka iignoh – i de nöchi vo de Ammonịter, denn Jạser gränzt an das Gebiet vo de Ammonịter.

25 Israel hett alli Städt vo de Amorịter ihgnoh und sich dete nieder gloh, au in Hẹschbon und allne sine abhängige Ortschafte.

26 Hẹschbon esch nämlech d'Stadt vom Amorịterkönigs Sịhon gsi, wo gäg de König vo Mọab kämpft und em s'ganze Land bes zom Ạrnon abgno hed.

27 So entstande das Spottgedicht: "Chunnt uf Hẹschbon! Die Stadt Sịhons söll ufbaut werde und festste Bestand ha.

28 Denn es Füür isch us Hẹschbon cho, e Flamme us Sịhons Stadt. Ar-Mọab isch drin verbrännt, d Herre vo de Höhe vom Ạrnon.

29 Wehe dir, Mọab! Du wirsch vernichtet, Volk vom Kạmos! Er macht sini Söhn zu Flüchtlinge und sini Töchter zu Gfangene vo Sịhon, em König vo de Amorịter.

30 Schüssemer uf sie. Hẹschbon wird zerstört bis Dịbon. Verwüestimers bis Nọphach. Füür wird sich usbreite bis Mẹdeba."

31 So het sich Israel im Land vo de Amorịter nieder gloh.

32 Moses het den Kundschafter nach Jạser gschickt.i D Israelite hend sini abhängige Ortschafte iignoh und vertriibe d Amorịter, wo det gsi sind.

33 Nochher händs um gschwänkt und sind ufem Wäg vo Bạschan wiiter zoge. Da het de König Ogj vo Bạschan mit allne sine Lüüt geg sie uus zum bi Ẹdreï gäge sie kämpfe.

34 Jehova hät zu Moses gseit: "Ha kei Angst vor ihm, denn ich wird ihn, sis ganze Volk und sis Land i dini Hand gä. Machs mit ihm wie mit Sịhon, em König vo de Amorịter, wo in Hẹschbon glebt hät."

35 Da händs ihn und sini Söhn und sis ganze Volk umbracht, sodass keine überläbt hät, und händ sis Land in Bsitz gno.